Glory Global Solutions (Germany) GmbH
Siemensstraße 1, 63263 Neu-Isenburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra Schauer seit 15.5.2024 | Prokura |
Thomas Werner Rausch seit 24.5.2017 | Prokura |
Jürgen Neu seit 6.12.2015 | Prokura |
Stefan Walter Bannert seit 23.9.2013 | Prokura |
Oliver Kapahnke seit 17.5.2013 | Geschäftsführer |
Vincent Nakaché seit 17.5.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
GLORY GLOBAL SOLUTIONS (INTERNATIONAL) LTD. | 97.62% |
GLORY GLOBAL SOLUTIONS (INTERNATIONAL) LTD. | 2.38% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Glory Global Solutions (Germany) GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024Dieser Lagebericht enthält unter anderem gewisse vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung beruhen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte ein Unsicherheitsfaktor oder sollten andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. A. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Wirtschaftliches und branchenspezifisches Umfeld Die Geschäftstätigkeit der Glory Global Solutions (Germany) GmbH umfasst sowohl den Vertrieb von Lösungen zur Bargeldautomation als auch die Erbringung von produktnahen Services für eigene wie auch für Produkte Dritter durch ein eigenes, bundesweites Netz von Technikern. Das Unternehmen versteht sich als Experte für Lösungen rund um Bargeldprozesse in Bankfilialen und für Handels- und Dienstleistungsunternehmen, und dies sowohl im sogenannten Front- als auch im Back-Office-Bereich. Neben Lösungen für beschäftigtenbediente Bargeldtransaktionen in Bankfilialen umfasst das Produktportfolio ferner Selbstbedienungslösungen (Geldausgabeautomaten und Recycling- Systeme) sowie Lösungen zum Zählen, Sortieren, Verpacken sowie zur Echtheitsprüfung von Banknoten und Münzen. Neben eigenen Produkten mit dem Markennamen Glory, bezogen von verbundenen Unternehmen innerhalb des Glory-Konzerns, vertreibt das Unternehmen Produkte Dritter zur Abrundung des Portfolios. Für alle genannten Produkte und Lösungen (eigene wie fremde) erbringt das Unternehmen bundesweit mit einem flächendeckenden Netz eigener Techniker die produktnahen Serviceleistungen (inkl. Ersatzteilversorgung, etc.). Wesentliche Kundengruppen des Unternehmens in Deutschland sind Handels- und Werttransportunternehmen sowie Großbanken, Sparkassen, Kreditgenossenschaften und Privatbanken. Das Unternehmen beschafft seine Produkte und Lösungen zu einem Großteil von verbundenen Unternehmen innerhalb des global agierenden Glory-Konzerns. Das Unternehmen unterhält keine eigene Produktion. Auch unterhält die Gesellschaft in Deutschland keine Niederlassungen. Neben dem Vertrieb der beschriebenen Produkte und Lösungen gehört die Erbringung von produktnahen Services zur Wertschöpfung des Unternehmens. 2. Markt- und Geschäftsentwicklung In der Eurozone steigt die Bargeldmenge kontinuierlich an; in den letzten zehn Jahren um durchschnittlich 6 % pro Jahr. Aktuell sind 1,5 Billionen Euro ausgegeben. Bargeld genießt ein sehr hohes Vertrauen. Das zeigt sich vor allem in Krisensituationen und unsicheren Zeiten (Quelle: Deutsche Bundesbank: "Zahlen & Fakten rund ums Bargeld", Stand Februar 2023). Die Eigenschaft des Schutzes der Privatsphäre ist ebenfalls ein wichtiger Vorteil, welcher von unbaren Zahlungsmittel nicht kurzfristig nachgebildet werden kann (Quelle: Deutsche Bundesbank: "Bargeld der Zukunft"; Stand Januar 2024). Auch wenn in Deutschland das Volumen der Kartenzahlungen in 2018 erstmals das Volumen der Bargeldzahlungen überstiegen hat, so werden rund die Hälfte der Transaktionen in bar abgewickelt (Quelle: Deutsche Bundesbank: "Zahlungsverhalten in Deutschland 2023", Stand 01. Juli 2024). Trotz anhaltender Versorgungsengpässe bei unseren Hauptprodukten konnte das Umsatzniveau im Segment Handel beim Projektgeschäft (Massenrollout an Großkunden) wieder erreicht werden. Jedoch wirkten sich die Versorgungsengpässe im Flächengeschäft - sowohl im Segment Handel als auch Banken/Finanzwesen - negativ auf die Umsätze aus, so dass in diesem Bereich im Schnitt mit rund 27 % das Vorjahresergebnis unterboten wurde. Der Bereich Service konnte sich diesem Trend, insbesondere aufgrund eines Anstieges der unter Wartung stehenden Maschinen, entgegenstemmen und knapp 5 % Umsatzzuwachs verzeichnen. Ein unautorisierter Zugang von dritter Seite auf einen Server eines Unternehmens innerhalb der Glory-Gruppe und ein vorsorgliches temporäres Herunterfahren der Systeme führte zu einer Verschärfung der oben genannten Versorgungsengpässe, da auch die konzerninterne Produktion davon betroffen war und führte zu Verzögerungen bei der Auslieferung und Installation unserer Geräte. Insgesamt gesehen fiel die Nachfrage nach Produkten und Leistungen des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr geringer als erwartet aus. Die weiterhin zurückhaltende Investitionsneigung der Banken und Sparkassen aufgrund der makroökonomischen Situation sowie verstärkter Fusionsneigung und damit einhergehendem Investitionsstopp im Speziellen gesehen, schwächte unser Ergebnis. B. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Ertragslage
* Mitarbeiter = Jahresdurchschnitt
Im Berichtsjahr 2023/24 erwirtschaftete das Unternehmen einen Gesamtumsatz in Höhe von € 69,8 Mio. (VJ: € 71,3 Mio.). Der Rückgang um 2,1 % gegenüber der letzten Berichtsperiode ist insbesondere durch reduzierte Umsätze in der Fläche bedingt. Unser Umsatzziel von € 77 Mio. haben wir insbesondere aufgrund von Versorgungsengpässen unterschritten. Das Ergebnis vor Steuern ist positiv und übertrifft das Vorjahresergebnis um 13,7 %. Operativ konnten folgende Veränderungen verzeichnet werden: Der Materialaufwand sank in der Berichtsperiode um € 1,8 Mio. (- 6,4 %) überproportional zum Rückgang der Umsatzerlöse. Dieser Rückgang resultiert aus dem Anstieg des Serviceumsatzes, welcher naturbedingt im Wesentlichen durch Personalkosten belastet ist und dem dadurch bedingten deutlichen angestiegenen proportionalen Anteil am Gesamtumsatz. Der Rohertrag hat sich, resultierend durch diesen Effekt, um € 0,2 Mio. bzw. 0,5 % geringfügig erhöht. Der Personalaufwand stieg in der Berichtsperiode um € 0,6 Mio. (2,5 %) aufgrund regulärer Gehaltsanpassungen. Gegenläufig haben sich hierbei erfolgswirksame Vergütungen ausgewirkt, da die Gesellschaft die gesetzten Umsatzziele nicht erreicht hat. Die Abschreibungen resultieren insbesondere aus der planmäßigen Abschreibung von Vorführmaschinen und EDV-Ausrüstung. Der Wert ist mit € 0,1 Mio. gleichlautend zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit € 0,1 Mio. um 0,8 % insbesondere aufgrund von reduzierten Konzernumlagen bedingt durch reduzierte Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr gesunken. Positiv entwickelt haben sich die Zinserträge, welche sich um € 0,5 Mio. erhöht haben. Ein Zinsanstieg und ein höheres Finanzierungsvolumen im Zusammenhang mit dem konzerninternen Cash-Pooling sowie Erträge aus Abzinsungseffekten von langfristigen Rückstellungen sind hier die Ursachen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich um € 0,2 Mio. auf € 0,7 Mio. aufgrund des gestiegenen Ergebnisses vor Steuern erhöht. Ausschlaggebend für den höheren Jahresüberschuss gegenüber der Planung und des Vorjahres sind insbesondere ein verbesserter Rohertrag sowie das verbesserte Zinsergebnis. 2. Vermögens- und Finanzlage Vermögens- und Finanzlage
* Fremdkapitalquote = (Rückstellungen +
Verbindlichkeiten) / Bilanzsumme
Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich im Wesentlichen aus Vorratsvermögen (T€ 9.376; VJ: T€ 10.539) sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 29.427; VJ: T€ 21.818) zusammen. Dagegen stehen Rückstellungen (T€ 7.365; VJ: T€ 8.025) sowie Verbindlichkeiten (T€ 14.607; VJ: T€ 7.811) und passive Rechnungsabgrenzungen (T€ 4.997; VJ: T€ 5.296). Die Bilanzsumme mit T€ 39.736 ist um T€ 6.187 und somit um 18,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dieser Anstieg beruht auf der Aktivseite insbesondere auf erhöhten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen, teilweise kompensiert durch gesunkene Vorräte. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beruht auf erhöhten Verkaufsumsätzen in den letzten beiden Monaten des Geschäftsjahres. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beruht auf höheren Guthaben im Rahmen des konzerninternen Cash-Poolings. Der Rückgang der Vorräte beruht auf einer verkürzten Umschlagsdauer im Lager aufgrund der nach wie vor angespannten Versorgungslage. Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten um T€ 6.795 erhöht. Eine Anzahlung eines Großkunden hat die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöht. Die gegenüber dem Vorjahr angestiegenen Konzernverbindlichkeiten sind auf höhere Produktlieferungen in den letzten zwei Monaten sowie eine beschlossene Dividendenausschüttung an den Gesellschafter zurückzuführen. Teilweise kompensiert wurde dieser Anstieg durch reduzierte sonstige Rückstellungen und passive Rechnungsabgrenzung. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen beruht insbesondere auf niedrigeren erfolgsabhängigen Vergütungen aufgrund des Verfehlens der Umsatzziele, während die reduzierte passivische Rechnungsabgrenzung hingegen auf Verzögerungen bei der Abrechnung der Kalenderjahres- Wartungsverträge zurückzuführen ist. Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresüberschusses gekürzt um eine partielle Gewinnausschüttung auf das Vorjahresergebnis angestiegen. Die Veränderung der liquiden Mittel ist auf eine Reduktion der Bankenbestände zurückzuführen. Diese sind in das Cash-Pooling überführt worden und erhöhten dementsprechend die Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Im Gegensatz dazu sind die sonstigen Verbindlichkeiten aufgrund einer höheren Umsatzsteuerzahllast infolge eines höheren Fakturierungsvolumen angestiegen. Die Eigenkapitalquote sank aufgrund erhöhter Bilanzsumme trotz eines absoluten Anstiegs des Eigenkapitals von 37,0 % auf nun 32,1 %. Investitionen wurden im Wesentlichen in die EDV-Ausrüstung und Vorführmaschinen getätigt. Die negativen Cashflows aus Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit, teilkompensiert durch den positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, mündeten in einen Rückgang der liquiden Mittel um T€ 198. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit von T€ -4.866 (VJ: T€ -1.219) ist insbesondere auf die Überweisung frei verfügbarer Finanzmittel im Rahmen des Cash- Poolings der Glory-Gruppe zurückzuführen. Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von T€ -1.589 (VJ: T€ 0) ist auf die Gewinnausschüttung an den Gesellschafter zurückzuführen. Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 6.257 (VJ: T€ 875) resultiert insbesondere aus einem Anstieg der Verbindlichkeiten um T€ 6.795 sowie einer Reduktion der Vorräte um T€ 1.163 und dem Jahresüberschuss von T€ 1.940 und den damit im Zusammenhang stehenden Zahlungsflüssen. Teilkompensiert wurde dieser positive Cashflow im Wesentlichen durch einen Anstieg der Kundenforderungen von T€ 3.776, reduzierten Rückstellungen von T€ 661 und einem Rückgang der passiven Rechnungsabgrenzung von T€ 299. Die Gesellschaft finanziert sich aus eigenen Mitteln und durch Lieferantenverbindlichkeiten der Glory-Gruppe. Das langfristige Vermögen wird durch das Eigenkapital gedeckt. C. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Eine Kundenzufriedenheitsumfrage im Bereich Service im Vorjahr ergab, dass 98,5 % der Kunden mit unserer Leistung zufrieden oder sehr zufrieden waren. Unsere Mitarbeiter sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Knapp die Hälfte (49,6 %) der Mitarbeiter ist bereits seit mindestens 10 Jahren im Betrieb. Die Mitarbeiterfluktuation betrug im Geschäftsjahr 4,3 %. Konkrete quantitative Ziele für nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden unternehmensweit nicht gesetzt. Der Glory-Konzern zeichnet sich durch umfangreiche Maßnahmen im sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Bereich aus. Wir verweisen diesbezüglich auf die Jahresberichte unserer Konzernobergesellschaft, die unter http://corporate.glory-global.com/ir/financial/annual.html einsehbar sind. Lokal unterstützen wir eine Schule in Frankfurt am Main. D. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt selbst keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. E. Chancen und Risiken 1. Risikomanagement Unser Risikomanagementsystem ist in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert; seine wesentlichen Bestandteile sind der Controlling- und Planungsprozess, konzernweite Richtlinien und Datenverarbeitungssysteme, Compliance-Schulungen und -Prozesse sowie Berichterstattungen an das Glory Global Solutions Management Board der Konzernmuttergesellschaft und deren Aufsichtsgremium. Die Funktionsfähigkeit unseres Risikomanagementsystems wird regelmäßig durch die Revisionsbereiche unserer Muttergesellschaft überprüft. Hierdurch sollen wirtschaftliche, rechtliche und konjunkturelle Risiken frühzeitig erkannt und entsprechend gegengesteuert werden. 2. Wirtschaftliche und rechtliche Risiken Aktuell stellen Versorgungsengpässe bei unseren Hauptprodukten das größte Risiko dar. Diese Versorgung erfolgte im letzten Geschäftsjahr zwar nahezu konstant; jedoch auf einem Niveau, welches der Absatzseite hinterherhinkt. Lieferverzögerungen von mehreren Monaten und Mangelverwaltung sind die Regel. Der aktuelle Ukrainekrieg als auch der Nahost-Konflikt haben keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft, da wir diesen Markt nicht bedienen und auch nicht direkt aus diesem Land Produkte beziehen. Allerdings verzeichnen wir indirekte Auswirkungen, da sich die Versorgungslage durch diesen Krieg verschlechtert hat, da teilweise unsere Lieferanten davon betroffen sind. Zudem wirken sich auch die infolge des Krieges gestiegenen Energiepreise direkt auf unsere Kosten aus. Im Finanzdienstleistungsbereich beschleunigt der zunehmende Trend zum Online-Banking das Filialsterben; damit einhergehend ist im Bankenbereich die Investitionsbereitschaft auf niedrigem Niveau. Positive Signale kommen aus dem Retail-Markt aufgrund der Nachfrage nach Systemen zur Bargeldautomation aufgrund von hohem Verbraucherkonsumverhalten trotz gemäßigter Investitionsbereitschaft infolge der wirtschaftlich angespannten Lage. Branchenrisiken haben wir im Abschnitt A.2. Markt- und Geschäftsentwicklung weiter oben beschrieben. Wir gehen davon aus, dass diese Risiken auch in den Folgejahren Bestand haben werden. Das abgelaufene Geschäftsjahr hat uns das potentielle Hackerrisiko verdeutlicht. Aufgrund eines unautorisierten Zugriffs auf unsere Systeme wurden diese vorsorglich heruntergefahren. Dies hat zu einer Erhöhung der manuellen Arbeit und einer Verminderung des Geschäftsvolumens für rund einen Monat geführt. Sukzessive mit grundlegend überarbeitetem, verschärftem und erweitertem Sicherheitskonzept wurden unsere Systeme wieder in Betrieb genommen. Aufgrund von Nachholarbeiten ist die finanzielle Auswirkung in Summe vernachlässigbar. Ein Datendiebstahl oder eine -manipulation konnte nicht festgestellt werden. Grundsätzlich handhaben wir Einkaufs- und Verkaufstransaktionen in identischen Währungen und mit angenäherten Zahlungszielen, um Wechselkursrisiken zu minimieren. Forderungsausfallrisiken begegnen wir mit einem strengen Debitorenmanagement und angemessenen Wertberichtigungen sowie einem effektiven Mahnwesen. Da wir aktuell keine Darlehen in Anspruch nehmen erachten wir Zinsänderungsrisiken nicht als substantiell. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Grundsätzlich ist das Unternehmen Preisänderungsrisiken auf dem Beschaffungsmarkt sowie Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Da jedoch der größte Anteil der Beschaffung und Liquiditätsabfluss konzernintern erfolgt, sehen wir diese Risiken nicht als wesentlich an. Bereits erfolgte Preiserhöhungen auf dem Beschaffungsmarkt haben wir in Form von Verkaufspreisanpassungen an unsere Kunden weitergegeben. Daneben unterliegt die Gesellschaft den marktüblichen Risiken. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht bekannt. 3. Voraussichtliche Entwicklung und Chancen Die zunehmende Technisierung ermöglicht die Automation und die Optimierung von Prozessabläufen im Bereich Bargeldmanagement, was zunehmend insbesondere von Handelsunternehmen erkannt und nachgefragt wird. Für die Glory-Gruppe und im speziellen die Gesellschaft bedeutet dies neue Herausforderungen, aber auch neue Chancen. Glory Global Solutions etabliert sich als Premium Solutions Provider und bietet so den Kunden ein ganzheitliches Produkt- und Servicesortiment an. Aufgrund einer Verbesserung der bislang angespannten Versorgungslage rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024/25 mit gegenüber dem Vorjahr anwachsenden Umsätzen sowie einem ansteigendem Jahresüberschuss, jeweils im unteren zweistelligen Prozentbereich höher gegenüber dem Vorjahr.
Neu-Isenburg, den 9. Dezember 2024 Glory Global Solutions (Germany) GmbH Die Geschäftsführung Oliver Kapahnke Vincent Nakache Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024I. Allgemeine Angaben Die wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erforderlichen Angaben werden grundsätzlich im Anhang dargestellt. Nach den Größenordnungen des § 267 HGB ist die Gesellschaft als große Kapitalgesellschaft einzuordnen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Neu-Isenburg und ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Offenbach am Main unter Nr. HRB 43926 registriert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung erfolgt nach den Vorschriften des HGB und GmbHG. Die zu Anschaffungskosten angesetzten Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsindividuellen Nutzungsdauer über zwei bis zehn Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens mit einem Netto-Einzelwert von über € 800 werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Vorräte wurden im Rahmen einer vorverlegten Stichtagsinventur körperlich aufgenommen und auf den Bilanzstichtag mengenmäßig fortgeschrieben. Sie bestehen vorwiegend aus Handelswaren und Ersatzteilen für den Servicebereich. Diese Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mithilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren (Fifo) unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter Berücksichtigung einer Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Aktive latente Steuern resultieren aus handels- und steuerrechtlich unterschiedlichen Bilanzansätzen aus der Bewertung von Rückstellungen für Pensionen und für Elektroschrott sowie dem Geschäfts- oder Firmenwert. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem Steuersatz von 30 %. Auf den Ansatz der sich rechnerisch ergebenden aktiven latenten Steuern wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der so genannten Projected-Unit-Credit Methode bzw. dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Hierbei wurde der abgezinste notwendige Erfüllungsbetrag auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens der compertis Beratungsgesellschaft für betriebliches Vorsorgemanagement mbH mit einem Rechnungszins von 1,82 % p.a. ermittelt. Der Unterschiedsbetrag zu dem Betrag, der sich bei einer Ermittlung des Erfüllungsbetrags unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt, beläuft sich auf € 2.916 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Der Rechnungszinssatz wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB nach der Vereinfachungsregelung ermittelt. Erwartete Rentensteigerungen wurden personenabhängig mit einer Steigerung von 1 % bis 2 % p. a. berücksichtigt. Die Rückstellung für Jubiläen wird nach der so genannten Projected-Unit-Credit Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Rückstellung wurde auf Basis von Gutachten der compertis Beratungsgesellschaft für betriebliches Vorsorgemanagement mbH mit einem Rechnungszins von 1,82 % p.a. ermittelt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sofern mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist. Rückstellungen für latente Steuern sind nicht zu bilden. Die Bewertung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag. Rückstellungen für Gewährleistung sowie für Rücknahme- und Entsorgungsverpflichtungen hinsichtlich Altgeräten ("Elektroschrott") wurden nach der Durchschnittsmethode bewertet, und zwar in Höhe der für die verkauften Produktmengen erwarteten Aufwendungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten und Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten und -forderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren (im Fall von Verbindlichkeiten) bzw. höheren (im Fall von Forderungen) Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen im Geschäftsjahr mit T€ 1.388 (Vorjahr: T€ 2.607) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 14.904 (Vorjahr: T€ 10.969) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus einer Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 57 (Vorjahr: T€ 57) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Alle übrigen Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Steuerforderungen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, sind nicht enthalten. Flüssige Mittel Bei einer Bank sind Festgelder in Höhe von T€ 290 zur Deckung gegebener Bankbürgschaften verpfändet. Pensionsrückstellungen Die Rückstellung ist um das Planvermögen in Höhe von T€ 540 (Vorjahr: T€ 559) gekürzt ausgewiesen. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt T€ 1.469 (Vorjahr: T€ 1.531). Bei den verrechneten Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen. Die Bewertung erfolgt mit dem Zeitwert. Als Zeitwert gilt gemäß § 255 Abs. 4 HGB der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung, der sich wiederum aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsvertrags zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung) ergibt. Er entspricht somit den fortgeführten Anschaffungskosten. Der Ertrag aus dem Planvermögen in Höhe von T€ 10 (Vorjahr: T€ 15) wurden mit Aufwendungen aus Pensionsrückstellungen von T€ 27 (Vorjahr: T€ 17) im Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 6,2 Mio. (Vorjahr: € 6,9 Mio.) resultieren im Wesentlichen aus Personalaufwendungen mit € 2,7 Mio. (Vorjahr: € 3,2 Mio.), Rückstellungen für Elektroschrott mit € 2,0 Mio. (Vorjahr: € 2,3 Mio.) und für Gewährleistungen mit € 0,5 Mio. (Vorjahr: € 0,5 Mio.) sowie für ausstehende Eingangsrechnungen mit € 0,9 Mio. (Vorjahr: € 0,9 Mio.). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 6.544 (Vorjahr: T€ 5.160). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter von T€ 7.580 (Vorjahr: T€ 4.519) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 2.107 (Vorjahr: T€ 1.911) sowie T€ 2 (Vorjahr: T€ 0) im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sowie gesicherte Verbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Der Gesamtumsatz von € 69,8 Mio. (Vorjahr: € 71,3 Mio.) ist segmentiert nach Produkt- und Serviceumsatz sowie der Erbringung von Dienstleistungen für andere Konzerngesellschaften. Der Serviceumsatz setzt sich aus Erlösen aus Wartungsverträgen, Installationen sowie sonstigen Serviceeinsätzen zusammen. Die Umsätze werden nahezu ausschließlich in Deutschland, verteilt über das gesamte Bundesgebiet, erzielt. Nach Tätigkeitsgebieten ergibt sich folgende Aufstellung der Umsatzerlöse:
Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von T€ 1 (Vorjahr: T€ 6) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung von T€ 0 (Vorjahr: T€ 6) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Im aktuellen Geschäftsjahr waren keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen und Erträge zu verzeichnen. Aufwendungen für Altersversorgung In den unter dem Personalaufwand ausgewiesenen sozialen Abgaben sind T€ 30 (Vorjahr: T€ 34) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten. Zinserträge und -aufwendungen mit verbundenen Unternehmen Von verbundenen Unternehmen wurden Zinserträge von T€ 306 (Vorjahr: T€ 84) vereinnahmt. Aufwendungen aus der Aufzinsung Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes bei Rückstellungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Im Zinsaufwand ist ein Aufwand aus der Aufzinsung von Pensions- und anderen langfristigen Rückstellungen von T€ 20 (Vorjahr: T€ 27) enthalten. Angaben aufgrund Mindersteuergesetzen Es hat sich kein tatsächlicher Steueraufwand (oder Steuerertrag) nach dem Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG) für das Geschäftsjahr 2023/24 ergeben. Zukünftige Auswirkungen nach dem Inkrafttreten des Gesetzes zum 1. Januar 2024 werden nicht erwartet. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. V. Ergänzende Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. März 2024 betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen € 5,4 Mio. (Vorjahr: € 5,5 Mio.). Die zu Grunde liegenden Verträge haben eine Laufzeit von 3 Monaten bis sechs Jahren. Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 285 Angestellte (Vorjahr: 285) beschäftigt. Davon entfallen 150 (Vorjahr: 151) Mitarbeiter auf den Bereich Service und 48 (Vorjahr: 48) Mitarbeiter auf den Bereich Vertrieb sowie 55 (Vorjahr: 57) Mitarbeiter auf die Verwaltung und 32 (Vorjahr: 29) auf den Bereich Entwicklung. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Oliver Kapahnke, Vorsitzender der Geschäftsführung Vincent Nakache, Vorsitzender der Geschäftsführung von Glory Global Solutions (France) SA, Paris/Frankreich Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird über den Konzernabschluss der Glory Global Solutions (International) Ltd., Basingstoke/Großbritannien, in den Konzernabschluss der Glory Ltd., Himeji/Japan, einbezogen. Deren Konzernabschluss wird beim Ministry of Finance, Local Finance Bureaus in Tokio/Japan unter der Nummer 6457 veröffentlicht. Sämtliche Gesellschaften, die in diesen Konzernabschluss einbezogen werden, sind als verbundene Unternehmen der Gesellschaft ausgewiesen. Der Konzernabschluss der Glory Global Solutions (International) Ltd. wird nicht veröffentlicht. Vergütung des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr erwarten wir Honorare in Höhe von T€ 116 (Vorjahr: T€ 100) für Abschlussprüfungsleistungen sowie T€ 10 (Vorjahr: T€ 10) für Steuerberatungsleistungen an unseren Abschlussprüfer.
Neu-Isenburg, den 9. Dezember 2024 Glory Global Solutions (Germany) GmbH Die Geschäftsführung Oliver Kapahnke Vincent Nakache Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Glory Global Solutions (Germany) GmbH, Neu-Isenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Glory Global Solutions (Germany) GmbH, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Glory Global Solutions (Germany) GmbH, Neu-Isenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 9. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Gerd Kreuzburg, Wirtschaftsprüfer Victoria Sting, Wirtschaftsprüferin |
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