Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 6889
Eingetragen
17.3.1977
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit sonstigen MaschinenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Großhandel mit Zahnrädern, Getrieben und Maschinenbauelementen jeglicher Art sowie Herstellung von Verzahnungselementen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Knut Schmidt
seit 6.12.2022
Prokura
René Brenner
seit 11.4.2022
Prokura
Manuela Antmann
seit 6.7.2015
Prokura
Steffen Krotz
seit 5.1.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Mädler Holding GmbH & Co. KG
Germany
500.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mädler GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

der Mädler GmbH, Stuttgart

A. Grundlagen des Unternehmens

Unser Unternehmen besteht seit 1882 und befindet sich seit der Gründung in Familienbesitz. Im Jahr 1970 ist der Sitz des Handelsunternehmens von Berlin-West nach Stuttgart verlegt worden und wird seit 3. März 1977 in der Rechtsform der GmbH betrieben.

Gegenstand unseres Unternehmens ist seither der Vertrieb von Verzahnungselementen, Getrieben, Getriebemotoren, Maschinenbauelementen, Normteilen und Gewindespindeln mit Zubehör und technischen Produkten; sowie Sonderfertigungen, die den höchsten Qualitätsansprüchen entsprechen. Die Mädler - Unternehmensgruppe produziert in drei Fertigungsbetrieben die eigene Mädler-Produktpalette sowie Sonder- und Spezialanfertigungen. Der Einkauf von Handelswaren erfolgt im In- und Ausland.

B. Wirtschaftsbericht

a) Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 2023

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (De Statis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung flachte in Deutschland 2023 in einem Umfeld ab, das weiterhin von multiplen Krisen geprägt war. Besonders betroffen war der Bereich der Bauinvestitionen, wo die Bruttoanlageinvestitionen im Bauwesen preisbereinigt um 2,1 % zurückgingen. Dies wurde auf die hohen Baupreise und den markanten Anstieg der Zinssätze zurückgeführt, was insbesondere den Wohnungsbau dämpfte. Lediglich im Bereich der Modernisierung von Gebäuden gab es positive Signale, was teilweise auf die hohe Nachfrage nach energetischen Sanierungen zurückzuführen war.

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Kalenderjahr 2023 setzte der E-Commerce in Deutschland den rückläufigen Trend fort, den er bereits im Vorjahr begonnen hatte. Der Bruttoumsatz von Waren im E-Commerce fiel im Jahr 2023 deutlich, was auf die anhaltend schwache Konsumstimmung und die wirtschaftlichen Herausforderungen zurückzuführen ist. Insbesondere im dritten Quartal 2023 sanken die Online-Umsätze mit Waren branchenweit um 13,9 % auf 17,05 Milliarden Euro, was sogar unter dem Niveau des Vergleichszeitraums im Jahr 2019 lag. Die bis Ende September aufgelaufenen Umsätze (Q1 bis Q3) lagen um 13,7 % unter dem Vergleichswert von 2022. Die anhaltend hohe Ausgabenbelastung der Privathaushalte und der wirtschaftliche Abschwung belasteten den Onlinehandel erheblich.

Besonders stark waren die Rückgänge in den Segmenten Unterhaltung, Bekleidung sowie Lebensmittel- und Drogerieartikel, die allesamt zweistellige Umsatzrückgänge verzeichneten.

Trotz des rückläufigen Trends und der wirtschaftlichen Unsicherheit bleibt die Kundenzufriedenheit mit dem Online-Einkauf hoch. Die Verbraucher schätzen weiterhin die Auswahl, Verfügbarkeit und Transparenz im Online-Handel. Allerdings zeigt sich eine Veränderung im Einkaufsverhalten: Hohe Bestellfrequenzen werden von kleineren Warenkörben begleitet, was auf eine vorsichtigere Ausgabenpolitik der Verbraucher hindeutet.

c) Entwicklung der Mädler GmbH 2023

Wir haben unsere Ziele für das Jahr 2023 erreicht.

Um unsere Konkurrenzfähigkeit des Warenangebotes am Markt auszubauen, haben wir auch in 2023 neue Produkte in unser Lieferprogramm aufgenommen und mit Erfolg am Markt angeboten und verkauft.

Die im Oktober 2022 erfolgte Gründung unserer neuen Vertriebstochter Mädler Österreich GmbH, die den Vertrieb unserer Produkte in Österreich vornimmt, hat durch direkte Kundenbetreuung wie erwartet eine erfreulich hohe Nachfrage ausgelöst.

Der Einkauf von Handelswaren erfolgt im In- und Ausland.

Die Mädler - Unternehmensgruppe produziert in drei Fertigungsbetrieben die eigene Mädler- Produktpalette sowie Sonder- und Spezialanfertigungen.

Das Warenangebot wurde in 2023 auf derzeit mehr als 40.000 Artikel erweitert und ist im Internet präsent.

Unsere Waren-Kataloge sind in sechs Sprachen erhältlich.

Das Warenangebot erfüllt höchste Ansprüche an Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit. Die Mädler GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Die Lieferbereitschaft erfordert eine umfangreiche Lagerhaltung, um eine sofortige tägliche Auftragsabwicklung aller bestellten Produkte zu ermöglichen.

Der Vertrieb erfolgt im Inland - nach Postleitzahlen aufgeteilt - über Stuttgart und die Niederlassungen Düsseldorf, Hamburg und Colditz, im Ausland über unsere Tochtergesellschaft Mädler Norm-Antrieb AG, CH-Feuerthalen und über diverse Werksvertretungen weltweit.

Beliefert werden zurzeit ca. 37.000 Kunden im In- und Ausland.

In der Mädler GmbH wurden 120 Personen zum Bilanzstichtag beschäftigt.

Die Vergütung der Mitarbeiter erfolgt nach dem Großhandelstarif und für die leitenden Angestellten nach Einzelvereinbarungen.

Neben betrieblichen Sozialleistungen erhalten die Mitarbeiter zusätzlich eine Gewinnbeteiligung entsprechend dem Geschäftserfolg des Unternehmens.

Sowohl im technischen wie auch im kaufmännischen Bereich werden Mitarbeiter laufend geschult und über die Betriebsabläufe informiert.

Wir nutzen als Leistungsindikatoren den Auftragseingang, die Umsatzerlöse sowie den Rohertrag.

C. Ertragslage

Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten gut auslasten. Der Umsatz stieg um 0,9 % gegenüber dem Vorjahr.

Der Rohertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 24,9 % Punkte erhöht, was auf den deutlich geringeren Wareneinsatz zurückzuführen war.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich absolut um 23,5 % bzw. T€ 1.162 erhöht. Hauptursache hierfür sind der Anstieg der Frachtkosten mit T€ 235 sowie der Anstieg der Werbe- und Reisekosten um T€ 392. Dies ist im Wesentlichen auf Messeaktivitäten und Katalogkosten zurückzuführen. Kostenerhöhungen gab es bei den Personalkosten (T€ 648), die auf die Tarifanpassungen und Neueinstellungen zurückzuführen sind.

Nach Steuern haben wir ein Jahresergebnis von ca. 19,9 Mio. Euro erzielen können.

D. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens entspricht den betrieblichen Rahmenbedingungen. Es sind ausreichende eigene Liquiditätsreserven vorhanden, die sowohl der laufenden Geschäftstätigkeit als auch für geplante Investitionen zur Verfügung stehen.

Die Eigenkapitalausstattung besteht aus voll einbezahltem Stammkapital von € 500.000,00 sowie Rücklagen und Gewinnvortrag von insgesamt ca. Mio. € 66,6.

Die monatlichen Auswertungen der Finanz- und Lagerbuchführung gewähren eine laufende Kontrolle der Finanz- und Geschäftslage sowie des Warenbestandes.

Daher ist sichergestellt, dass wir unsere künftigen finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Die ausgewiesenen Zinsaufwendungen betragen weniger als T€ 0.

Bankverbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. Vereinbarte Lieferantenskonti werden grundsätzlich immer in Anspruch genommen.

Wir betrachten die Finanzlage der Gesellschaft als sehr gut.

E. Vermögenslage

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen und Anzahlungen auf Investitionen sowohl in die Geschäftsausstattung, die technischen Anlagen als auch in die Software in Höhe von T€ 432 getätigt.

Diesen Investitionen stehen Abschreibungen und Anlagenabgänge in Höhe von T€ 542 gegenüber.

Die Investitionen sind zum Teil Ersatzbeschaffungen und Neuinvestitionen und dienen der Sicherung und dem Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit.

Alle unsere Finanzierungen erfolgen aus eigenen Finanzmitteln.

Unsere betrieblichen Maßnahmen führen zu einer ausgeglichenen Finanzstruktur. Das Anlagevermögen ist voll eigenfinanziert.

F. Nachhaltigkeit

Die Mädler GmbH hat schon früh begonnen, ihr Managementsystem im Hinblick auf Prozesssicherheit, schonenden Umgang mit Umweltressourcen und Schutz der Mitarbeiter auszubauen.

Unsere Zertifizierungen und Re-Zertifizierungen stellen sicher, dass Abläufe eingehalten und ständig verbessert, Arbeitsplätze sicher gestaltet werden und der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter gewährleistet wird.

Durch nachhaltiges Wirtschaften, strategisches und ökologisches Handeln sowie verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Energie erzielen wir langfristige Stabilität. Durch gezielte Aus- und Weiterbildung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und deren Beteiligung am kontinuierlichen Verbesserungsprozess stellen wir sicher, dass die Erwartungen an dieses Ziel erfüllt werden.

Wir planen im Konzernverbund einen Neubau und setzen dort den Fokus auf die CO2 -Neutralität. Wir legen einen besonderen Fokus auf die Einsparung von Verpackungsmaterial im Allgemeinen und auf das Sammeln von Bestellungen, um den Einzelversand zu vermeiden.

Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst, indem wir uns für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen und stellen uns gegen jede Form von Diskriminierung und Korruption.

G. Prognose-Ist-Vergleich

Die im Vorjahr prognostizierte leichte Umsatzsteigerung wir auch die deutliche Verbesserung des Rohergebnisses haben sich im Geschäftsjahr eingestellt.

H. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

a) Chancen

Die Wirtschaft zeigte sich auch 2024 volatil. Wir konnten jedoch im Jahr 2024 gute Auftragseingänge verzeichnen.

Wir bauen unsere Aktivitäten im gesamten EU-Markt weiter aus, aber auch auf dem US-amerikanischen wie auch auf dem chinesischen Markt. Vor allem der chinesische Markt wird weiterhin intensiv bearbeitet.

Durch die Gründung unserer österreichischen Tochtergesellschaft in 2022 und dem sehr großen Erfolg in 2023 auf diesem Markt versprechen wir uns hier ein großes Wachstumsfeld.

Weitere Werksvertretungen mit Kooperationspartnern sind eines unserer zentralen Anliegen im Vertrieb.

Die Wertschätzung der Mitarbeiter verbunden mit attraktiven Vergütungen ist uns sehr wichtig.

Die Tatsache, dass wir ein Familienunternehmen sind und dies auch nach außen so zeigen, betrachten wir als eine große Chance.

Mit unserer unternehmerisch gestalteten Geschäftsführung, der marktorientierten und qualitätskontrollierten Produktpalette und den verfügbaren Finanzmitteln können wir auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten im verschärften Wettbewerb bestehen.

Wir haben betriebliche Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt sind.

Unser Risikomanagementsystem ist geeignet sowohl eigenbetriebliche wie auch weltwirtschaftliche Entwicklungen, die uns negativ beeinflussen und unsere Marktposition gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen. Daneben ermöglicht uns unser Risikomanagementsystem auch das rechtzeitige Erkennen von Chancen, mit denen wir unser Unternehmen in seiner wirtschaftlichen Entwicklung weiterentwickeln können.

Zu dem internen Überwachungssystem gehören:

• die Anwendung einheitlicher EDV-Richtlinien

• der Einsatz zuverlässiger Software und deren Überwachung

• die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

• laufende Prüfungen durch die interne Revision

• monatliche Warenbestandsanalysen

• monatliche betriebswirtschaftliche Auswertungen

• organisatorisch verbindliche Regelungen, Arbeitsanweisungen und Prozessbeschreibungen, die von allen Mitarbeitern eingesehen werden können

• Funktionstrennung, Vieraugenprinzip bei Zahlungen, regelmäßige interne Audits

• Finanzierung von Investitionen aus Eigenkapital

• Wahrung einer hohen Eigenkapitalquote

• zweiwöchentliches Mahnwesen für Kundenforderungen

b) Risiken

Die Risiken der allgemeinen Wirtschaftslage, die sogenannten Umfeld-Risiken, bestehen derzeit im Wesentlichen aus den negativen wirtschaftlichen Folgen aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Die wirtschaftlichen Aussichten in Europa und insbesondere in Deutschland haben sich im Laufe des Jahres 2023 zunehmend eingetrübt.

Das Beschaffungsrisiko leitet sich sowohl aus dem russischen Krieg ab als auch der Gefahr von Zöllen und Gegenzöllen mit China und den USA. Hierdurch entsteht für uns das Risiko von unterbrochenen Lieferketten. Auch das Risiko, das sich aus den sehr hohen Energiepreisen - insbesondere in Deutschland - ergibt, wird für unsere weitere Entwicklung als sehr groß eingeschätzt.

Ein Liquiditätsrisiko sehen wir nicht, da wir über eine ausgesprochen gute Liquiditätsausstattung verfügen.

Das Kreditrisikio bei neuen Kunden können wir als überschaubar einstufen. Neukunden erhalten nur nach Vorauszahlung eine Lieferung. Durch ein sehr straffes Debitorenmanagement können wir unsere Zahlungsausfälle seit Jahren sehr gering halten.

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Aus der teilweisen internationalen Ausrichtung unserer Geschäftstätigkeit resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Es zeichnet sich aber ab, dass insbesondere die hier für uns relevanten Lieferanten in Asien eventuell auf Fakturierung in EURO umstellen werden, womit das Wechselkursrisiko minimiert werden könnte.

Cyberrisiken begegnen wir mit einem professionellen IT-Team sowie mit einem professionellen IT-Dienstleister.

Die Mädler GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen.

Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdenden Risiken sind zurzeit nicht zu erkennen.

c) Prognosebericht 2024

Wir rechnen für 2024 mit Umsatzerlösen und einem Gewinn auf dem Niveau von 2023. Die ersten 10 Monate des Jahres 2024 haben dies bestätigt.

I. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Rohmaterialien ist mit deutlichen Preissteigerungen bei der Beschaffung von Waren zu rechnen. Wir rechnen aufgrund des Krieges in der Ukraine weiter mit Steigerungen bei den Energiekosten.

J. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Der bisherige Geschäftsverlauf des Jahres 2024 ist bis jetzt gut. Preissteigerungen können durch vorausschauenden Einkauf etlicher Produkte teilweise vermieden und kompensiert werden.

Der Fokus wird in 2024 gelegt auf:

• Ausbau der Fertigungsoptionen der Tochterbetriebe in Deutschland

• Weitere Ergänzung des Produktportfolios

• Ausbau des Außendienstes

• Schulungen für Verkäufer unserer ausländischen Werksvertretungen für neue Produkte

• Akquise neuer Lieferanten, die unserem hohen Qualitätsniveau entsprechen

• Hohe Produktqualität

Unsere Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Unsere Wettbewerbsposition wollen wir nachhaltig verbessern durch Rationalisierung in der täglichen Auftragsabwicklung und durch innovative Sortimentsangebote.

K. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung haben wir für die kommenden Jahre keine weiteren Aktivitäten eingeplant.

L. Zweigniederlassungsbericht

Es bestehen Zweigniederlassungen in Düsseldorf, Hamburg und Colditz. Es sind keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr eingetreten.

 

Stuttgart, den 20.10.2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.306.205,82 4.537.961,33
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 88.317,00 115.412,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.317,00 115.412,00
II. Sachanlagen 2.628.079,00 2.717.306,23
1. technische Anlagen und Maschinen 1.754.604,00 1.823.118,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 873.475,00 891.128,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.060,23
III. Finanzanlagen 1.589.809,82 1.705.243,10
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 809.093,71
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 188.794,83
3. Beteiligungen 809.093,71
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 248.794,83
5. sonstige Ausleihungen 591.921,28 647.354,56
B. Umlaufvermögen 67.507.515,44 46.651.997,44
I. Vorräte 21.482.755,01 18.492.947,00
1. fertige Erzeugnisse und Waren 21.482.755,01 18.492.947,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.736.646,79 6.308.831,23
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.089.101,25 4.320.884,43
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 883.852,24
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.242.869,31
4. sonstige Vermögensgegenstände 763.693,30 745.077,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 380,02 292,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 40.288.113,64 21.850.219,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 74.340,00 64.546,00
Aktiva 71.888.061,26 51.254.504,77

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 67.102.332,57 47.217.308,42
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 52.602.332,57 46.717.308,42
1. andere Gewinnrücklagen 52.602.332,57 46.717.308,42
III. Bilanzgewinn 14.000.000,00 0,00
davon Gewinn-/Verlustvortrag 8.000.000,00
B. Rückstellungen 2.200.247,00 1.948.126,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 1.224.831,00
2. Steuerrückstellungen 1.891.497,00 194.385,00
3. sonstige Rückstellungen 308.750,00 528.910,00
C. Verbindlichkeiten 2.453.781,69 2.018.870,35
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 681.495,38 559.910,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 681.495,38 559.910,29
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 29.038,51 75.438,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 29.038,51 75.438,10
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 80.284,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 80.284,77
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.743.247,80 1.303.237,19
davon aus Steuern 675.729,19 313.052,45
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 60.334,10 50.526,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.728.414,80 1.303.237,19
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 14.833,00
D. Passive latente Steuern 131.700,00 70.200,00
Passiva 71.888.061,26 51.254.504,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 79.712.377,61 78.933.066,45
2. sonstige betriebliche Erträge 1.504.336,77 283.924,31
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 26.520,87 86.621,27
3. Materialaufwand 38.453.663,24 44.989.601,30
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 38.453.663,24 44.989.601,30
4. Personalaufwand 8.209.257,06 7.561.098,94
a) Löhne und Gehälter 6.917.171,55 6.248.340,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.292.085,51 1.312.758,93
davon für Altersversorgung 104.108,59 192.751,67
5. Abschreibungen 524.379,46 544.783,57
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 524.379,46 544.783,57
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.108.494,63 4.946.102,49
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 30.804,76 73.445,34
7. Erträge aus Beteiligungen 550.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 550.000,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 543.032,96 31.337,87
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 892,00 75.122,32
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.574.222,37 6.598.828,70
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 61.500,00 21.200,00
11. Ergebnis nach Steuern 19.888.838,58 15.082.791,31
12. sonstige Steuern 3.814,43 2.462,00
13. Jahresüberschuss 19.885.024,15 15.080.329,31
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.000.000,00
15. Einstellungen in Gewinnrücklagen 5.885.024,15 15.080.329,31
a) in andere Gewinnrücklagen 5.885.024,15 15.080.329,31
16. Ausschüttung 8.000.000,00
17. Bilanzgewinn 14.000.000,00 0,00

Anhang

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.108.178,21 32.396,66 0,00 0,00 0,00 1.140.574,87
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 1.108.178,21 32.396,66 0,00 0,00 0,00 1.140.574,87
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.588.972,48 399.492,78 0,00 58.955,06 0,00 7.929.510,20
Summe Sachanlagen 8.697.150,69 431.889,44 0,00 58.955,06 0,00 9.070.085,07
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 809.093,71 0,00 0,00 0,00 0,00 809.093,71
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 248.794,83 0,00 0,00 60.000,00 0,00 188.794,83
sonstige Ausleihungen 647.354,56 0,00 0,00 55.433,28 0,00 591.921,28
Summe Finanzanlagen 1.705.243,10 0,00 0,00 115.433,28 0,00 1.589.809,82
Summe Anlagevermögen 10.402.393,79 431.889,44 0,00 174.388,34 0,00 10.659.894,89
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.052.257,87 59.491,66 0,00 0,00 0,00 1.111.749,53
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 1.052.257,87 59.491,66 0,00 0,00 0,00 1.111.749,53
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.301.431,22 464.887,80 0,00 58.955,06 0,00 5.707.363,96
Summe Sachanlagen 6.353.689,09 524.379,46 0,00 58.955,06 0,00 6.819.113,49
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.353.689,09 524.379,46 0,00 58.955,06 0,00 6.819.113,49
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 88.317,00 115.412,00
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 0,00 88.317,00 115.412,00
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.628.079,00 2.714.246,00
Anzahlung 0,00 3.060,23
Summe Sachanlagen 0,00 2.716.396,00 2.832.718,23
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 809.093,71 809.093,71
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 188.794,83 248.794,83
sonstige Ausleihungen
591.921,28 647.354,56
Summe Finanzanlagen 0,00 1.589.809,82 1.705.243,10
Summe Anlagevermögen 0,00 4.306.205,82 4.537.961,33

ANHANG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend dazu wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und der Satzung der Gesellschaft beachtet.

Die Posten des Jahresabschlusses zum 31.12.2022 wurden zum 31.12.2023 auf die Handelsbilanz vorgetragen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Mädler GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Stuttgart
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: 6889

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währungen lauten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Im Zeitpunkt der Abschlusserstellung lag ein Vorschlag, aber noch kein Beschluss, über die Verwendung des Ergebnisses vor (§ 285 Nr. 34 HGB) vor. Dieser beinhaltet, dass der Jahresüberschuss 2023 teilweise in die Gewinnrücklage eingestellt werden soll.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen enthaltenen Sofortabschreibungen in 2023 beläuft sich auf: EUR 24.812,53.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: Euro 5.829.309,63

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: Euro 6.353.689,09

Die Abschreibungen, Zugänge und Abgänge des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagespiegel ersichtlich.

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschafter

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 380,02 (Vorjahr: EUR 292,62).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR0,00 einbezogen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten EURO 78.990,00
Rückstellungen für Resturlaub der Arbeitnehmer EURO 164.960,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 14.833,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Pflichtangaben gemäß § 285 Nr. 1 a und Nr. 2 HGB gehen bereits aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 hervor, wobei im Anhang auf diese Angaben - zur Verbesserung der Klarheit - verzichtet wurde

Im Übrigen bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten zum Teil in Form von Eigentumsvorbehalten (§ 285 Nr. 1b HGB).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 2.438.948,69 (Vorjahr: EUR 2.018.870,35).

Angaben zu Verbindlichheiten gegenüber Gesellschafter

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)

Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen: bei den Pensions-, Aufbewahrungs- und Urlaubs-Rückstellungen, sowie der Abwertung beim Vorratsvermögen.

Die Bewertung erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 26,33 %.

Im Geschäftsjahres gab es eine Erhöhung der latenten Steuern um EUR 61.500,00.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten waren keine weiteren Haftungsverhältnisse vorhanden bzw. zu vermerken.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben aufzuführen:

• Mieten für Geschäftsräume und Lager etc. (Stammsitz inkl. Niederlassungen) EURO 578.349,48 p.a. Die Vertragslaufzeit beträgt 6 Jahre zum Bilanzstichtag.

• Leasingverpflichtungen p.a. EUR 29.825,46. Die Vertragslaufzeit beträgt 3 Jahre zum Bilanzstichtag.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 113
Geschäftsführer 3
Aushilfen 1
Auszubildenden 3
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 112
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 8

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 120

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Frau Karin Mädler ausgeübter Beruf: Kauffrau bis 26.2023

Frau Antje Michel, Kauffrau, Ulm, ab 1.7.2023

Herr Steffen Krotz ausgeübter Beruf: Handelsfachwirt

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 a und b HGB wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Die Angaben für Transnord GmbH, Mädler Österreich, Mädler-Norm AG und Madler-Silvertech Ltd. sind aus den Jahresabschlüssen 31.12.2023 entnommen; der Jahresabschluss der Maedler Indutrial Sypply stammt vom 31.3.2023.

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
TEUR
Eigenkapital
TEUR
Transnord Zahnrad- und Gewindetechnik GmbH, Stapelfeld 50,00% 561,6 5.396,6
Mädler-Norm AG - Ch-Feuerthalen 100,00% 1.389,9 15.892,1
Madler-Silvertech (H.K.) Ltd., Hong Kong 48,75% 1.224,3 7.471,1
Maedler Industrial Supply Ltd., Hong Kong 50,00% 64,2 54,3
Mädler, Österreich GmbH, Wien 100,00% 826,0 850,4

Die Mädler GmbH wurde in einen Konzerabschluss einbezogen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen werden in der Regel zu Großhandelspreisen abgewickelt, wobei diese auch gegenüber Großkunden teilweise zur Abrechnung gelangen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 18.980,00 EUR und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers EUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 18.980,00
b) andere Bestätigungsleistungen 0,00
c) Steuerberaterleistungen 0,00
d) sonstige Leistungen 0,00

Als wesentliches Ereignis nach dem Bilanzstichtag ist der Krieg in der Ukraine zu erwähnen, von dem die Gesellschaft allerdings nicht unmittelbar betroffen ist. Jedoch hat sich die Nachfrage durch den Ukraine Krieg erhöht, zumal die Firma Mädler eine gute Lieferfähigkeit besitzt. Die steigende Rohstoff- und Energiepreise wirken sich voraussichtlich entsprechend auf das Ergebnis 2024 aus. Eine bestandsgefährende Wirkung geht davon jedoch nicht aus

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 15.080.329,31 EUR
Zuweisung in die Gewinnrücklage. 5.885.024,15 EUR
Bilanzgewinn 14.000.000,00 EUR

dieser Betrag soll and die Gesellschafterin ausgeschüttet werden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stuttgart, 31. März 2024

Steffen Krotz

und

Antje Michel

sonstige Berichtsbestandteile

 

Stuttgart, den 31. März 2024

gez. Antje Michel

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Mädler GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mädler GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlich falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ostfildern, den 29. Oktober 2024

BLRP Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Armin Lau, Wirtschaftsprüfer

Hinweis:

Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB auf den vollständigen Jahresabschluss.

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