Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 726603
Vorher
Druckfarbenfabrik Gebr. Schmidt Gesellschaft mit beschränkter Haftung Frankfurt a.M.-RödelheimDruckfarbenfabrik Gebr. Schmidt GmbH Frankfurt a.M.Flint Group Frankfurt GmbHFlint Group Germany GmbH
Eingetragen
16.6.2004
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug darausHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, Herstellung, Verarbeitung und der Vertrieb von Erzeugnissen der chemischen Industrie, speziell die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Drucksystemen, nämlich Druckplatten, Sleeves und Adapter, der Vertrieb von Lösungsmitteln und Verarbeitungsgeräten für Druckplatten, die Erbringung technischer Dienstleistungen im Zusammenhang mit den produzierten und vertriebenen Produkten sowie der Verwertung gewerblicher Schutzrechte und Verfahren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Vollmer
seit 13.8.2025
Prokura
Dirk van den Hurk
seit 13.8.2025
Prokura
Timo Dr. Schwickart
seit 13.8.2025
Geschäftsführer
Jens Lehmann
seit 15.7.2025
Prokura
Torben Frenk
seit 1.7.2025
Geschäftsführer
Andreas Koch
seit 12.2.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Daniel Däuble
seit 25.7.2023
Prokura
Geschäftsführer
Christian Bausch
seit 20.7.2022
Prokura
Prokura
Martin Walter Sauer
seit 10.5.2022
Geschäftsführer
Erwan Jeffroy
seit 10.5.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
LSF11 Folio Lux S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
11.280.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

XSYS Germany GmbH

Willstätt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsübersicht

Lagebericht und Jahresabschluss

Lagebericht

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. Grundlagen

i. Hintergrund

Die XSYS Germany GmbH ist Teil des weltweit tätigen Konzerns LSF11 Folio Topco GmbH, Willstätt, der zu den größten Zulieferern der Druckindustrie im Bereich des Verpackungsfarbendrucks weltweit gehört.

Zur XSYS Germany GmbH (XSYS oder die Gesellschaft) gehören die Produktionsstandorte Willstätt und Ahaus. Am Standort in Willstätt werden Druckplatten produziert sowie seit Dezember 2022 die Anwendungsentwicklung und die Vertriebssteuerung geleitet. Der Standort in Ahaus ist für die Produktion von Druckhülsen (Sleeves) und Adapter für die Druckmaschinen spezialisiert.

Das Geschäftsjahr ist das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Das Vorjahr war ein Rumpfgeschäftsjahr, das zum 1. März 2022 begann und zum 31. Dezember 2022 endete. Die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltet daher für die Vorjahreszahlen nur einen Zeitraum von zehn Monaten und ist insoweit mit den Geschäftsjahreszahlen des Geschäftsjahres 2023 nicht vergleichbar. In der Bilanz sind als Vorjahreszahlen der Stichtag zum 31. Dezember 2022 enthalten.

ii. Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft liefert integrierte Lösungen (Druckplatten, Druckvorstufengeräte und Druckhülsen) für die Druckvorstufe im Verpackungsdruck. Das Ziel der Gesellschaft ist es, mit einem integrierten Lösungsangebot von photopolymeren Druckplatten und einer passenden Bildübertragungstechnologie den Kunden darüber hinaus einen außerordentlichen Mehrwert in der Druckvorstufe anbieten zu können, welcher nicht nur hochwertige Druckergebnisse, sondern auch hocheffiziente Prozesse ermöglicht. Dies gilt sowohl für den Flexo- wie auch Buchdruck. Mit einem innovativen und umfassenden Lösungssystem, gepaart mit einem starken Marktwissen über den Bereich Druckhülsen verfügt XSYS über eine starke Ausgangsbasis und Positionierung in den relevanten globalen Marktsegmenten.

Die Gesellschaft verfügt über eine nationale Präsenz mit Produktionsstandorten in Willstätt und Ahaus. Die Gesellschaft versteht sich als Service- und Technologieführer in vielen Bereichen und kann so Kunden weltweit maßgeschneiderte und hochwertige Lösungen anbieten. Die Gesellschaft beschäftigt zum Bilanzstichtag rund 365 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Vorjahr: 365).

Für die Verpackungsindustrie ist der Flexodruck ein zentraler Druckprozess. XSYS-Produkte werden in den Marktsegmenten für flexible Verpackungen, Papier und Karton, Tags und Etiketten sowie Getränkekartons eingesetzt. Im Buchdruckverfahren bedient XSYS hauptsächlich die Marktsegmente Dosen, Becher und Tuben sowie Anwendungen für sicherheitsrelevante Merkmale im Buchdruckverfahren.

iii. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft ist bestrebt, sich durch laufende Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten einen Wettbewerbsvorteil in der Branche zu sichern. Mit der Entwicklung neuer Produkte und der Förderung von innovativen neuen Lösungen, auch im Bereich von Serviceleistungen, unterstützt die Gesellschaft ihre Kunden bei der Qualitätsoptimierung und der Erhöhung der Leistungsfähigkeit in Druckprozessen sowie in der Druckvorstufe.

Der nahe Kontakt und die enge Zusammenarbeit der technischen Kundenbetreuer mit unserer Anwendungstechnik, der Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie der Produktion und der Qualitätssicherung ermöglichen es uns, unsere Produkte aus einer robusten und stabilen Produktion effizient und schnell in den Markt zu bringen. Ende Dezember 2023 waren in der Forschung und Entwicklung 32 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Vorjahr: 25) beschäftigt.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr T€ 3.475 (Vorjahr: T€ 3.186). Dies entspricht einem Anteil in Höhe von 2,1 % des Umsatzes (Vorjahr: 2,1 %).

Zusätzlich wurden im Geschäftsjahr 2023 T€ 585 (Vorjahr: T€ 0) an anderen aktivierten Eigenleistungen im Anlagevermögen aktiviert. Dies entspricht einem Anteil von 0,3 % des Umsatzes (Vorjahr: 0,0 %).

II. Wirtschaftsbericht

i. Entwicklung der Branche und Wirtschaft insgesamt

Im Jahr 2023 beeinträchtigten weiterhin der Krieg in der Ukraine und die damit zusammenhängenden Wirtschaftssanktionen und Auswirkungen die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und weltweit. Darüber hinaus bremste die Inflation die deutsche und weltweite Wirtschaft weiterhin. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank in 2023 bereinigt um saisonale, Preis- und Kalendereffekte um 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr 2022 1. Nach der Coronapandemie und einer schwachen Konjunktur im Jahr 2020 bestand in der deutschen Wirtschaft Hoffnung auf einen Wiederaufschwung. Aufgrund des Krieges in der Ukraine, steigender Energiepreise und einer Rekordinflation war die wirtschaftliche Erholung 2023 allerdings weniger ausgeprägt. Im Jahr 2023 ist die Inflationsrate mit 5,9 % nur geringfügig niedriger als im Rekordjahr 2022 mit 6,9 %, dem höchsten Wert der deutschen Wirtschaft seit der Nachkriegszeit 2.

1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/
2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft und unter den deutschen Unternehmen hat sich weiter verschlechtert. Der ifo-Geschäftsklimaindex lag im Dezember 2023 mit 86,3 Punkten sogar unter dem Wert des Vorjahres (88,6 Punkte im Dezember 2022), nachdem er im April 2023 mit 93,1 Punkten einen Zwischenhochstand erreicht hatte 3.

Im Verarbeitenden Gewerbe sank der Geschäftsklimaindex ebenso spürbar. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich schlechter. Auch bei den Erwartungen nahm der Pessimismus wieder zu. Vor allem die energieintensiven Branchen tun sich schwer. Der Auftragsbestand ist insgesamt weiter rückläufig 4.

Die chemisch-pharmazeutische Industrie hat das Jahr 2023 mit einem ernüchternden Schlussquartal abgeschlossen. Besonders die fehlenden Aufträge als Folge der schwachen Industriekonjunktur in Europa und der intensive Wettbewerb führten zu Umsatzrückgängen im In- und Ausland. Weitere Produktionsdrosselungen waren die Folge 5. Die Produktion ging im Vergleich zum Vorquartal um 2,3 Prozent zurück. Im Vorjahresvergleich entsprach dies einem Minus von 4,3 Prozent. Die Kapazitäten der Branche waren mit 77,2 Prozent nicht ausgelastet. Betrachtet man das Gesamtjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr, ging die Produktion um 7,9 % zurück und der Umsatz sank um 12,2 % auf insgesamt 229,3 Mrd. Euro 6.

Gemäß dem Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie sind in Deutschland in 2023 nur 1,47 Millionen Tonnen Lacke, Farben und Druckfarben verkauft worden - ein Minus von gut 3 % gegenüber dem Vorjahr. Im laufenden Jahr ist ein weiterer Rückgang um 2 % auf 1,44 Millionen Tonnen zu erwarten 7. Der Umsatz der in Deutschland verkauften Lacke, Farben und Druckfarben stieg 2023 (nur) inflationsbedingt gegenüber dem Vorjahr um knapp 2 % auf 6,1 Mrd. Euro. Auch im laufenden Jahr 2024 erwartet der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie einen leichten Anstieg um 1 % auf 6,2 Mrd. Euro. Neben dem schwachen Inlandsmarkt überraschte auch der deutliche Rückgang der Exporte, in der Menge um 11,3 % auf nur noch 774.000 Tonnen 8.

3 https://www.ifo.de/fakten/2024-01-25/ifo-geschaeftsklimaindex-gefallen-januar-2024
4 h ttps://www.ifo.de/fakten/2024-01-25/ifo-geschaeftsklimaindex-gefallen-januar-2024
5 https://www.vci.de/presse/pressemitteilungen/quartalsbericht-q4-2023.jsp
6 https://www.vci-nord.de/fileadmin/vci-nord/Bilder/News/News_2023/qb-3-2023.pdf
7 https://www.wirsindfarbe.de/presse/pressemitteilungen/herausforderndes-jahr-fuer-lacke-farben-und-druckfarben
8 https://www.wirsindfarbe.de/presse/pressemitteilungen/herausforderndes-jahr-fuer-lacke-farben-und-druckfarben

Nach Angaben des Internationale Währungsfonds (IWF) wird das globale Wachstum 2024 bei 3,1 Prozent bleiben und 2025 auf 3,2 Prozent steigen. Erhöhte Zinssätze der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation und eine Rücknahme der fiskalischen Unterstützung angesichts der hohen Verschuldung belasten die Wirtschaftstätigkeit. Die Inflation geht in den meisten Regionen schneller zurück als erwartet, da sich die Probleme auf der Angebotsseite lösen und die Geldpolitik restriktiv ist. Die globale Gesamtinflation wird voraussichtlich auf 5,8 Prozent im Jahr 2024 und 4,4 Prozent im Jahr 2025 fallen, wobei die Prognose für 2025 nach unten korrigiert wurde 9.

Die Verpackungsindustrie konnte in den vergangenen drei Jahren von der Pandemie profitieren, da weltweit das Bewusstsein für hygienisch verpackte Ware gestiegen ist. Darüber hinaus hat die Verpackungsbranche mit der steigenden Bedeutung der Mittelklasse in allen Gesellschaften, insbesondere den aufstrebenden Wirtschaftsregionen, im Einzelhandel profitiert. Dort wünschen Endkunden zunehmend "Convenience" und gehen nicht mehr zum Händler nebenan, wo Lebensmittel häufig noch lose verkauft werden, sondern nutzen nun eher Einkaufszentren für ihren Einkauf, in denen Lebensmittel und Produkte abgepackt erhältlich sind - ein Trend, der sich voraussichtlich fortsetzen wird. Da zudem gesetzliche Vorschriften detailliertere Angaben zum Inhalt auf Verpackungen verlangen - und dies gilt nicht nur für Lebensmittelverpackungen - nimmt die Bedeutung von bedruckten Verpackungen und Etiketten kontinuierlich zu. Für die Verpackungsbranche ergeben sich hier weitere Wertsteigerungsmöglichkeiten. Vor allem Märkte in aufstrebenden Wirtschaftsräumen in Lateinamerika, China, Indien, Südostasien und Asien werden laut den Erwartungen daher in den kommenden Jahren schneller als die weiter entwickelten Märkte wachsen.

Die von XSYS bedienten Marktsegmente konnten positive Wachstumseffekte verzeichnen. Die Situation in den Lieferketten bleibt jedoch angespannt. Gestiegene Energiekosten wirken sich negativ aus und führten teilweise zu Beeinträchtigungen der Produktionsaktivitäten zu Beginn des Jahres. Das angespannte Marktumfeld erzeugt in der Branche einen gestiegenen Wettbewerbsdruck. Insgesamt konnte XSYS die starke Marktposition hinter dem Marktführer auch in 2023 behaupten.

Die Rohstoff- und Energiekosten sind auch in 2023 überdurchschnittlich gelegen, haben aber im Jahresverlauf rückläufige Trends verzeichnet. Durch anhaltende Bemühungen, solche Kosten über Preiserhöhungen und Aufschläge im Markt weiterzugeben, war es möglich, das Margenlevel weitgehend zu stabilisieren.

ii. Geschäftsentwicklung und Lage der Gesellschaft

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von T€ 168.210 (Vorjahr: T€ 153.908), aufgegliedert in Warenlieferungen in Höhe von T€ 167.388 (Vorjahr: T€ 153.019) und Leistungserbringungen aus Konzernumlagen und sonstiges von T€ 822 (Vorjahr: T€ 889). Gegenüber der Vergleichsperiode haben sich damit die Umsatzerlöse um T€ 14.302 erhöht. Dies ist auf das kürzere Rumpfgeschäftsjahr im Vorjahr zurückzuführen. Bei einer zwölfmonatigen Vergleichsperiode würden die Umsatzerlöse für 2022 bei T€ 178.207 liegen und damit insgesamt T€ 9.997 höher sein als in 2023.

9 https://www.imf.org/en/publications/weo - veröffentlicht am 30. Januar 2024

Der Auftragseingang bei den Druckplatten hat sich gegen Ende 2023 stabilisiert; der Auftragsbestand bei Druckhülsen blieb besonders in Europa hinter den Erwartungen zurück.

Die Umsatzerlöse lagen in 2023 unter unseren Erwartungen.

Im Geschäftsjahr betrug die Gesamtleistung T€ 170.794 (Vorjahr: T€ 158.738) und erhöhte sich im Wesentlichen durch die gestiegenen Umsatzerlöse.

Die im Vorjahr initiierten Projekte zur Optimierung der Produktionsprozesse und des Produktionsvolumens wurden weitergeführt. Darüber hinaus galt unsere Aufmerksamkeit weiterhin kontinuierlichen Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit, Qualität, Nachhaltigkeit und Effizienz.

Ergebnisentwicklung

Im Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde ein Ergebnis vor Gewinnabführung von T€ 35.424 (Vorjahr: T€ 45.067) erzielt. Der Jahresüberschuss wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag an die Muttergesellschaft, die XSYS Germany Holding GmbH, Willstätt, abgeführt. Die Veränderung zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem längeren Geschäftsjahr und damit einhergehend höheren Umsatzerlösen und höheren Aufwendungen sowie der Veränderung der Erträge aus Beteiligungen. Im Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurden keine Erträge aus Beteiligungen erzielt, während im Vorjahr noch Erträge aus Beteiligungen von T€ 5.634 erzielt worden waren.

Der Materialaufwand betrug € 64.852 (Vorjahr: T€ 55.550) und hat sich gegenüber der Vergleichsperiode um T€ 9.302 erhöht. Die Veränderung ist insbesondere auf die nur zehnmonatige Vorjahresvergleichsperiode zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse) hat sich von 36,1 % (Zeitraum: 1. März bis 31. Dezember 2022) auf 38,6 % erhöht. Bei einer zwölfmonatigen Vergleichsperiode würde der Materialaufwand bei T€ 65.017 liegen. Dies entspricht einer Veränderung von T€ 165.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.149 auf T€ 33.068 (Vorjahr: T€ 29.919) gestiegen. Die Erhöhung resultiert überwiegend aus dem zehnmonatigen Rumpfgeschäftsjahr im Vorjahr. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Umsatzerlöse) liegt im Geschäftsjahr bei 19,7 % (Vorjahr: 19,4 %). Bei einer Vergleichsperiode von zwölf Monaten würde der Personalaufwand im Vorjahr bei T€ 35.337 liegen. Damit hätte sich der Personalaufwand um T€ 2.269 verringert, was überwiegend aus dem konzerninternen Transfer von Mitarbeitern zur XSYS Germany Holding GmbH, Willstätt, geringeren Personalaufwendungen aufgrund der Kapitalisierung derer und einem geringeren Mitarbeiterbonus resultiert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen im Geschäftsjahr bei T€ 34.567 (Vorjahr: T€ 29.961) und haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.606 erhöht. Die Veränderung ist insbesondere auf die nur zehnmonatige Vorjahresvergleichsperiode zurückzuführen. Würde die Vergleichsperiode bei zwölf Monaten liegen, hätten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 4.199 verringert. Dies ist im Wesentlichen auf geringere Ausgangsfrachten, Projektkosten und Wechselkursverluste zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten überwiegend Gruppenumlagen und Aufwendungen für die Dienstleistungen von Schwestergesellschaften in Höhe von T€ 8.414 (Vorjahr: T€ 4.069), Ausgangsfrachten T€ 5.211 (Vorjahr: T€ 5.801), Aufwendungen für Instandhaltung und Wartung T€ 1.961 (Vorjahr: T€ 1.320), Raumkosten T€ 2.255 (Vorjahr: T€ 1.576), sonstiges Verbrauchsmaterial T€ 2.688 (Vorjahr: T€ 2.210), Versicherungsprämien T€ 1.570 (Vorjahr: T€ 1.690), Aufwendungen für den Fuhrpark T€ 557 (Vorjahr: T€ 467) sowie Kommissionen und Lizenzen T€ 693 (Vorjahr: T€ 681).

Das EBITDA für den Zeitraum 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 betrug T€ 38.307 (Vorjahr: T€ 43.307) und lag damit unter unseren Erwartungen. Das Betriebsergebnis liegt im Geschäftsjahr bei T€ 35.419 (Vorjahr: T€ 40.836).

Das Finanzergebnis liegt im Geschäftsjahr 2023 bei T€ 100 (Vorjahr: T€ -1.090) und hat sich im Wesentlichen durch höhere Zinserträge aus dem Cash-Pool und geringere Zinsaufwendungen verändert.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen T€ 8 (Vorjahr: T€ 283) und beinhalteten im Vorjahr noch ausländische Quellensteuern aus einer empfangenen Dividende einer Tochtergesellschaft.

Insgesamt konnten die gesetzten Ziele beim Jahresergebnis vor Ergebnisabführung nicht erreicht werden. Dies liegt darin begründet, dass die Nachfrage nicht wie erwartet angezogen hat und der Rückgang der Rohstoffpreise erst erheblich verzögert und geringer als erwartet eingetreten ist.

Vermögensgegenstände und Kapitalstruktur

Das Anlagevermögen stieg im vergangenen Geschäftsjahr um T€ 1.643 auf T€ 117.286 (Vorjahr: T€ 115.643). Die Veränderung ist im Wesentlichen auf Rückgänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen von T€ 286 und bei den Finanzanlagen von T€ 1.341 sowie Erhöhungen im Sachanlagevermögen von T€ 3.270 zurückzuführen.

Dem gegenüber steht ein langfristiges Kapital (Eigenkapital, Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und Jubiläumsrückstellung) in Höhe von T€ 155.966 (Vorjahr: T€ 157.843). Diese Veränderung ist vor allem auf die Verringerung der Pensionsrückstellungen von T€ 72.171 auf T€ 70.471 zurückzuführen.

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag T€ 220.330 (Vorjahr: T€ 225.073). Auf der Aktivseite spiegelt sich die Veränderung in der Verringerung der Vorräte von T€ 24.615 auf T€ 21.791 sowie der Guthaben bei Kreditinstituten von T€ 21.971 auf T€ 16.669 wider. Demgegenüber ist, wie oben beschrieben, das Anlagevermögen gestiegen. Die Verringerung der Vorräte ist auf ein besseres Vorratsmanagement zurückzuführen.

Das Net Working Capital (Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ./. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) beläuft sich auf T€ 12.690 (Vorjahr: T€ 15.419) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.729 verringert.

Der Hauptgrund der Reduktion liegt in der Verringerung der Vorräte um T€ 2.824 sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.424 auf T€ 3.016 (Vorjahr: T€ 4.440). Die gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf die Optimierung des Factoring Programmes im Geschäftsjahr zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 12.118 (Vorjahr: T€ 13.636) und sind im Vorjahresvergleich um T€ 1.518 gesunken.

Bei einem Jahresergebnis vor Gewinnabführung von T€ 35.424 (Vorjahr: T€ 45.067) beträgt die Eigenkapitalrentabilität zum Bilanzstichtag 42,0 % (Vorjahr: 53,5 %), was im Vergleich zum Vorjahr eine Verringerung um 11,5 %-Punkte bedeutet.

Mit einem Eigenkapital von T€ 84.306 (Vorjahr T€ 84.306) weist die Gesellschaft gemessen an der Bilanzsumme von T€ 220.330 (Vorjahr: T€ 225.073) weiterhin eine komfortable Eigenkapitalquote von 38,3 % (Vorjahr: 37,5 %) aus.

In der Berichtsperiode ist der Verschuldungsgrad um 5,7 %-Punkte auf 161,3 % (Vorjahr: 167,0%) gesunken. Dies resultiert aus der Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen von T€ 48.590 auf T€ 46.232 sowie der Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.518.

Investitionen und Finanzierung

In der Berichtsperiode betrugen die Investitionen in Sachanlagen T€ € 5.818, ein Anstieg von T€ 2.579 im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr: T€ 3.239), überwiegend zurückzuführen auf Investitionen am Standort Willstätt.

Aufgegliedert auf die verschiedenen Anlagenklassen ergeben sich dabei Investitionen in Grundstücke und Gebäude von T€ 237 (Vorjahr: T€ 98), in technische Anlagen und Maschinen von T€ 864 (Vorjahr: T€ 797), in Betriebs- und Geschäftsausstattung von T€ 264 (Vorjahr: T€ 281) und in Anlagen im Bau von T€ 4.453 (Vorjahr: T€ 2.063) , davon überwiegend technische Anlagen und Maschinen.

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände liegen im Geschäftsjahr bei T€ 36 (Vorjahr: T€ 385).

Zum 31. Dezember 2023 bestanden T€ 16.669 (Vorjahr: T€ 21.971) an Guthaben bei Kreditinstituten. Der Cashflow lag im Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 unter unseren Erwartungen.

Umwelt

Die Gesellschaft richtet sich nach Umwelt-, Sozial- und Governance-Belangen (ESG-Belange) aus. Das gilt besonders für Ziele in den Bereichen Diversität, Abfallvermeidung und grüne Energie, da diese ESG-gebundenen Zinsänderungsklauseln (Margin Ratchets) für die Konzernfinanzierung von Bedeutung sind. Die Gesellschaft ist Unterzeichnerin des UN Global Compact und engagiert sich für die Sicherung einer nachhaltigen Zukunft.

Neben den finanziellen Ergebnissen werden Unternehmen nach ESG-Belangen beurteilt, die zur langfristigen Nachhaltigkeit der Geschäftsentwicklung von XSYS beitragen.

XSYS hat Nachhaltigkeit in seinen Unternehmenswerten und seiner Geschäftspraxis fest verankert. Es ist uns bewusst, dass ein hohes Maß an wirtschaftlicher, umweltbezogener und sozialer Nachhaltigkeit für eine hohe Wertschöpfung unabdingbar ist. Durch eine gute Governance kann die Gesellschaft Risiken effektiver steuern und als verantwortlicher Partner mit geringem Risiko betrachtet werden.

Der Standort Willstätt ist nach DIN ISO 14001 Umweltmanagementsystem zertifiziert. Zusätzlich sind die Standorte Willstätt und Ahaus nach den Regelungen der Energiemanagementsystemnorm DIN ISO 50001 zertifiziert. Regelmäßige Audits sichern die Einhaltung der Vorschriften und gewährleisten die Effizienz des Energieverbrauchs.

III. Prognosebericht

Vor dem Hintergrund des andauernden wettbewerbsintensiven Umfelds und der Herausforderungen in den Lieferketten ist für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin keine leichte wirtschaftliche Situation zu erwarten.

Die Rohstoffsituation hat sich stabilisiert, die Reduzierungen bei Rohstoffpreisen und Versorgungskosten hat sich im ersten Quartal 2024 eingependelt.

Langfristig gehen wir nach wie vor von einem kontinuierlichen Marktwachstum von 2-4 % p.a. in den von uns belieferten Verpackungsmärkten aus. Dieses Wachstum ist im Vergleich zu den nationalen Erwartungen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, welches ein BIP-Wachstum für Deutschland von -0,3 % prognostiziert, deutlich besser. 10 Ebenso übertrifft bzw. trifft es die Erwartungen des IWF, welcher eine Wachstumsrate für die Weltwirtschaft von 3,1 % in 2023 erwartet. 11

10 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37363/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-imk/

Eine Prognose für 2024 ist aufgrund der aktuellen weltpolitischen Lage, insbesondere in Osteuropa und Nahost, weiterhin äußerst unsicher. Das Unternehmen erwartet jedoch, dass die Marktnachfrage wieder steigen wird, insbesondere in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 wird erwartet, dass sie sich von den vorherigen, schwierigen 2-3 Jahren erholt. Damit erwartet die Gesellschaft einen moderaten Anstieg des Umsatzes für das Geschäftsjahr 2024.

Die Auftragslage in den ersten Monaten des Geschäftsjahres bestätigt diese Prognose. Das Management erwartet, dass sich die Rentabilität entsprechend erholen wird. Hinsichtlich der Ergebnisentwicklung erwarten wir einen moderaten Anstieg des EBITDA bzw. des Betriebsergebnisses.

IV. Wesentliche Risiken und Chancen

Risiken

Als weltweit tätiges Unternehmen ist die Gesellschaft im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit verschiedenen Risiken ausgesetzt. Die Geschäftsleitung hat daher Strukturen eingerichtet, die es ermöglichen, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu analysieren sowie geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Die unternehmerischen Entscheidungen basieren auf einem ausgewogenen Umgang mit Chancen und Risiken.

Das Risikomanagement beginnt mit Strategie- und Planungsprozessen, aus denen relevante interne und externe Risiken abgeleitet werden. Anschließend erfolgt eine Bewertung der Risiken und eine Integration in die strategischen und operativen Prozesse. Durch die Bestimmung von geeigneten Gegensteuerungsmaßnahmen sollen die Risiken vermieden oder minimiert werden. Auf die Risikobewertung folgen Risikovalidierung und -überwachung. Hierbei werden die Risikopositionierung und die Risikobeschreibung sowie die Angemessenheit der vereinbarten Risikomaßnahmen beurteilt. Des Weiteren werden Gegenmaßnahmen besprochen und deren Umsetzung sowie Wirksamkeit überwacht.

Die umfassende monatliche Berichterstattung an die Konzernleitung liefert stets ein transparentes Bild der aktuellen wirtschaftlichen Situation, so dass eine Zunahme der Risiken über das normale wirtschaftliche Maß hinaus vermieden wird.

Bei regelmäßigen unterjährigen Besprechungen des Geschäftsleitungsteams erstattet das obere Management Bericht über die aktuelle und zu erwartende wirtschaftliche Situation der Gesellschaft. So können bei unerwünschten Entwicklungen rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

11 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/10-globalewachstumsperspektive.html

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 wird die wirtschaftliche Lage angesichts der Inflation, des Risikos einer Rezession, des anhaltenden Krieges in der Ukraine sowie die politische Situation in Nahost weiterhin schwierig sein. Dennoch rechnet die Unternehmensleitung damit, dass die weltweite Nachfrage im zweiten Halbjahr 2024 wieder anziehen und die Inflation allmählich auf ein normales Niveau zurückkehren wird. Das Inflationsrisiko schätzt daher die Gesellschaft als schwach ein.

Zudem haben sich die Rohstoffpreise gegen Ende 2023 stabilisiert, so dass das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr von Einsparungen profitieren dürfte. Wir gehen daher sowohl zeitlich als auch wertmäßig von einem geringen Risiko aus.

Der andauernde Krieg in der Ukraine und die Handelsbeschränkungen gegen Russland werden die Wirtschaft und XSYS-Geschäftszahlen weiter beeinträchtigen. Allerdings sieht die Gesellschaft derzeit keine bedeutenden Risiken in der Beschaffung. Die Auftragssituation bei Druckplatten ist trotz regionaler Unterschiede überwiegend stabil; für Druckhülsen werden sich die Märkte in Europa und dem Rest der Welt bis Mitte des Jahres voraussichtlich nur langsam erholen werden, wobei einige positive Trends für das 3. Quartal zu erwarten sind. Diese sind vor allem die Fachmesse DRUPA als auch gesunkene Inflationsraten weltweit.

Dem Risiko von Forderungsausfällen wird mithilfe eines optimierten Forderungsmanagements entgegengewirkt, das die Bewertung der Bonität unserer Kunden mit einer speziellen Software sowie ein Ende 2022 eingerichtetes echtes Factoring-Programm umfasst. Damit ist das Risiko als gering einzustufen.

Die Geschäfte der Gesellschaft werden nicht nur in Euro, sondern auch in US-Dollar abgewickelt; die Kostenbasis ist jedoch überwiegend Euro-getrieben. Die Gesellschaft beobachtet kontinuierlich das US-Dollar-Währungsrisiko. Die in 2024 anstehenden US-Wahlen werden vermutlich zu leichten Schwankungen in der USD-Stärke führen, sich allerdings in einem überschaubaren Rahmen für XSYS bewegen. Daher schätzt die Gesellschaft das Wechselkursrisiko als moderat ein, auch wenn die Volatilität im Wahlzeitraum zunehmen wird.

Die Lieferkette im Eingangsbereich ist weiterhin stabil, nur im Anlagenbau sind weiterhin vereinzelt Komponenten nur verzögert verfügbar. Die Lieferkette ist unverändert sehr stabil - wir werden aber weiter an Zweitquellen arbeiten, um die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu reduzieren. Das Risiko ist daher gering.

Die Besetzung von offenen Positionen gestaltet sich in Zeiten von Vollbesetzung und des demografischen Wandels weiterhin herausfordernd.

Chancen

Unsere bestehenden Lieferverträge mit Kunden sprechen für ein hohes Maß an Kundenloyalität.

Das einzigartige Angebot eines integrierten Bildübertragungsverfahrens eröffnet Wachstumschancen insbesondere in Bezug auf große Kunden.

Die innovative, vollintegrierte Belichtungsanlagentechnik eröffnet Chancen bei der Neukundengewinnung sowie bei der Kundenbindung. Die stetige Weiterentwicklung moderner Druckplatten und Druckhülsen bleibt auch zukünftig hochrelevant für unser Geschäft.

Die neuen umweltfreundlichen Innovationen, welche erstmalig auf der Branchenmesse DRUPA dieses Jahres präsentiert werden und auch für die Kerngeschäfte Druckplatten und Druckhülsen gelten, bieten weitere Chancenpotentiale.

 

Willstätt, den 7. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Oliver Dohn, Geschäftsführer

Martin Sauer, Geschäftsführer

Lars Kräft, Geschäftsführer

Alexandra Kindle, Geschäftsführerin

Patrick Lüdecke, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 901.924 1.192
2. Geleistete Anzahlungen 26.321 22
928.245 1.214
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.244.026 724
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.479.248 9.653
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 852.569 668
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.664.728 4.924
19.240.571 15.970
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 95.957.571 96.756
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 969.370 1.315
3. Sonstige Ausleihungen 190.590 388
97.117.531 98.459
117.286.347 115.643
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.815.838 11.554
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.189.174 3.080
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.786.183 9.981
21.791.196 24.615
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.016.318 4.440
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 56.682.607 49.423
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.481.598 8.603
64.180.522 62.466
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 16.668.632 21.971
102.640.349 109.052
C. Rechnungsabgrenzungsposten 403.052 378
220.329.748 225.073

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 12.112.000 12.112
II. Kapitalrücklage 72.193.742 72.194
84.305.742 84.306
B. Rückstellungen
1. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 70.471.067 72.171
2. Sonstige Rückstellungen 5.846.393 4.664
76.317.460 76.835
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 173,090 725
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.117.633 13.636
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 46.231.796 48.590
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.184.026 982
59.706.546 63.932
220.329.748 225.073

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1.1.2023 bis 31.12.2023 1.3.2022 bis 31.12.2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 168.209.820 153.908
2. Vermindung (i. Vj.: Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -37.903 667
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 585.370 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.036.969 4.163
170.794.256 158.738
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 62.358.911 51.953
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.493.247 3.597
64.852.158 55.550
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 27.406.560 20.241
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.661.471 9.678
33.068.030 29.919
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.887.494 2.472
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 34.567.211 29.961
135.374.894 117.902
9. Erträge aus Beteiligungen 0 5.634
10. Erträge aus aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 62.147 161
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.502.302 451
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.464.667 1.702
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.478 283
14. Ergebnis nach Steuern 35.510.666 45.097
15. Sonstige Steuern 86.843 30
16. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne (§ 277 Abs. 3 Satz 2 HGB) -35.423.823 -45.067
17. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Erläuterungen

Die XSYS Germany GmbH (vormals Flint Group Germany GmbH) hat mit Eintragung vom 10. Mai 2022 ihren Sitz von Stuttgart nach Willstätt verlegt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau (HRB Reg. Nr. 726603).

Die XSYS Germany GmbH, nachfolgend "XSYS Germany" oder "Gesellschaft" genannt, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Das Vorjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr, das zum 1. März 2022 begann und zum 31. Dezember 2022 endete. Die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltet daher für die Vorjahreszahlen nur einen Zeitraum von zehn Monaten und ist insoweit mit den Geschäftsjahreszahlen des Wirtschaftsjahres vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 nicht vergleichbar. In der Bilanz sind als Vorjahreszahlen der Stichtag zum 31. Dezember 2022 enthalten.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die aus Verschmelzungen zu Zwischenwerten resultierenden Firmenwerte wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 6 Jahren linear voll abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'Know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommenen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 6 Jahren ausgeschöpft.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Bemessung der wirtschaftlichen Nutzungsdauern stellen wir auf betriebliche Erfahrungen ab.

Die Abschreibungen auf das unbewegliche Anlagevermögen sowie auf Transportfahrzeuge werden linear gerechnet. Abschreibungen auf Anlagen des beweglichen Anlagevermögens mit Bezugsdatum vor dem 1. Januar 2008 werden unter Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB weiterhin degressiv gerechnet, ebenso wie Anlagenzugänge nach dem 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, wenn dies zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt. Abschreibungen für Anlagen, die zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 1. Januar 2009 sowie ab dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, werden linear abgeschrieben.

Bewegliche Anlagegüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 250 € werden sofort erfolgswirksam erfasst. Solche mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 1.000 € werden in Sammelposten zusammengefasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder, im Fall einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung, mit dem zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert oder bei unverzinslichen oder niedrig verzinslichen Darlehen zum Barwert angesetzt. Für uneinbringliche Ausleihungen werden entsprechende Wertabschläge vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen auf die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden dabei mit dem gleitenden Durchschnitt ermittelt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung der Material-, Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen abzüglich notwendiger Wertberichtigungen für Überbestände durch Abschreibungen nach dem Reichweitenverfahren bzw. alternativ nach dem Ageing-Verfahren bewertet.

Ebenso wird von dem Wahlrecht nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB Gebrauch gemacht, wonach angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung und angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten mit einbezogen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Kurzfristige Forderungen in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Langfristige Fremdwährungsforderungen sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder mit dem niedrigeren Kurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Bewertungsabschläge berücksichtigt. Den Regelungen der XSYS Group folgend werden mehr als 180 Tage überfällige Forderungen zu 50 % und mehr als 360 Tage überfällige Forderungen zu 100 % wertberichtigt. Zusätzlich erfolgt, basierend auf Erfahrungswerten, eine Abwertung der Forderungen für erwartete Skontoabzüge.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nominalwert bewertet. Bankguthaben in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH ermittelt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Für die Berechnung der Rückstellung wurde ein Zinssatz von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,00 % (Vorjahr: 3,00 %) und Rentensteigerungen von jährlich 2,25 % (Vorjahr: 2,25 %) zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von ca. 3,50 % p.a. (Vorjahr: 3,50 %) (für die Gutachten von Willis Towers Watson GmbH). Die unterstellte Fluktuationswahrscheinlichkeit für die Gutachten der Aon Solutions Germany GmbH beträgt unverändert für ein Alter von 20 Jahren 7,45 % für Männer und 12,50 % für Frauen und nimmt dabei mit laufendem Alter ab, für das Alter von 50 Jahren beträgt sie nur noch 0,20 % für Männer und 0,85 % für Frauen.

Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im Zinsergebnis erfasst.

Die Jubiläumsrückstellung wurde unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes von 1,45 % (Vorjahr: 1,08 %) berechnet. Die Rückstellungen wurden auf Basis der "Projected Unit Credit"- Methode mit einem Gehaltstrend von 3,00 % (Vorjahr: 3,00 %) unter Berücksichtigung der anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik als Barwert der zukünftigen Jubiläumszuwendungen am Schluss des Geschäftsjahres abzüglich des sich auf denselben Zeitpunkt ergebenden Barwerts betragsmäßig gleichbleibender Jahresbeträge ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle ungewissen Verbindlichkeiten, die in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt wurden. Rückstellungen für Gewährleistungen werden separat nach Einzelfall gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Das Abzinsungswahlrecht für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde nicht in Anspruch genommen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit größer einem Jahr sind mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt oder mit dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag bilanziert.

Die Gesellschaft ist als ertrags- und umsatzsteuerliche Organgesellschaft in den Organkreis der XSYS Germany Holding GmbH, Willstätt, einbezogen. Insofern sind tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin XSYS Germany Holding GmbH ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten erworbene Software sowie Kundenstammdaten aus erworbenen Kundenbeziehungen.

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird in dem nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt:

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen (U) Abgänge Umbuchungen (U) 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.665.466 10.175 313.091 2.384.206
21.657 (U)
Geschäfts- oder Firmenwert 12.451.853 0 0 12.451.853
Geleistete Anzahlungen 21.853 26.124 26.320
-21.657 (U)
15.139.172 36.299 313.091 14.862.379
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.487.156 237.386 1.548 3.149.760
426.766 (U)
Technische Anlagen und Maschinen 62.948.401 864.473 3.064.201 61.859.967
1.111.294 (U)
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.099.133 263.848 1.344.348 10.192.952
174.320 (U) 0
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.924.470 4.452.637 0 7.664.728
-1.712.379 (U)
81.459.160 5.818.345 4.410.097 82.867.407
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 96.756.412 540.000 1.338.841 95.957.571
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.315.351 32.428 378.410 969.370
Sonstige Ausleihungen 1.197.941 0 183.639 1.014.301
99.269.704 572.428 1.900.890 97.941.242
195.868.035 6.427.072 6.624.079 195.671.028
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge (= Abschreibungen des Geschäftsjahres) Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.473.483 321.891 313.091 1.482.282
Geschäfts- oder Firmenwert 12.451.853 0 0 12.451.853
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
13.925.336 321.891 313.091 13.934.135
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.762.730 143.756 752 1.905.734
Technische Anlagen und Maschinen 53.295.507 2.171.067 3.085.854 52.380.719
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.430.719 250.780 1.341.116 9.340.383
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
65.488.956 2.565.603 4.427.723 63.626.836
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0
Sonstige Ausleihungen 810.379 13.332 0 823.711
810.379 13.332 0 823.711
80.224.671 2.900.825 4.740.814 78.384.682
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 901.924 1.192
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
Geleistete Anzahlungen 26.321 22
928.245 1.214
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.244.026 724
Technische Anlagen und Maschinen 9.479.248 9.653
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 852.569 668
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.664.728 4.924
19.240.571 15.970
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 95.957.571 96.756
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 969.370 1.315
Sonstige Ausleihungen 190.590 388
97.117.531 98.459
117.286.347 115.643

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Die nachfolgende Tabelle enthält neben den direkt von der Gesellschaft gehaltenen Anteilen die indirekt über Tochtergesellschaften gehaltenen Anteile.

Anteil
Land Name und Sitz der Gesellschaft direkt indirekt Währung
% %
Belgien XSYS Prepress NV, leper 100 0 EUR
Brasilien XSYS Solucoes Para Flexogräfia Ltda., Curitiba 100 0 EUR
Chile XSYS Chile SpA, Quilicura, Santiago 100 0 EUR
China XSYS Printing Technology (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai 100 0 EUR
Deutschland XSYS Immobilien GmbH & Co. KG, Willstätt 94,9 0 EUR
Deutschland basysPrint Service Germany GmbH, Boizenburg/Elbe 0 100 EUR
England XSYS Flexo UK Limited, London 100 0 EUR
Italien XSYS Italia S.r.l., Mailand 100 0 EUR
Mexiko XSYS Flexo México, S. de R.L de C.V., Tultitlan 99,97 0,03 EUR
Polen XSYS Polska Sp. z o.o., Lódz 100 0 EUR
Südafrika XSYS South Africa (Pty) Ltd., Johannesburg 100 0 EUR
Spanien XSYS Flexo Iberia S.L., Barcelona 100 0 EUR
USA XSYS North America Corporation, Wilmington, Delaware 100 0 EUR
Thailand XSYS Flexo (Thailand) Co. Ltd., Samut Prakan 48 0 EUR
Japan XSYS Japan Co., Ltd. Tokyo 100 0 EUR
Frankreich XSYS France S.A.S., Roubaix 100 0 EUR
Land Name und Sitz der Gesellschaft Eigenkapital zum 31.12.2023 Ergebnis 1.1.- 31.12. 2023
T€ T€
Belgien XSYS Prepress NV, leper 7.340 -3.089 1.
Brasilien XSYS Solucoes Para Flexogräfia Ltda., Curitiba 4.897 601 1.
Chile XSYS Chile SpA, Quilicura, Santiago 588 133 1.
China XSYS Printing Technology (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai 2.420 251 1
Deutschland XSYS Immobilien GmbH & Co. KG, Willstätt 4.023 -41 1.
Deutschland basysPrint Service Germany GmbH, Boizenburg/Elbe 117 70 1.
England XSYS Flexo UK Limited, London 2.590 200 1.
Italien XSYS Italia S.r.l., Mailand 1.779 168 1.
Mexiko XSYS Flexo México, S. de R.L de C.V., Tultitlan 5.402 301 1.
Polen XSYS Polska Sp. z o.o., Lódz 357 192 1.
Südafrika XSYS South Africa (Pty) Ltd., Johannesburg 685 57 1.
Spanien XSYS Flexo Iberia S.L., Barcelona 2.836 178 1.
USA XSYS North America Corporation, Wilmington, Delaware 36.262 1.516 1.
Thailand XSYS Flexo (Thailand) Co. Ltd., Samut Prakan 131 27 1.
Japan XSYS Japan Co., Ltd. Tokyo 61 -12 1.
Frankreich XSYS France S.A.S., Roubaix 5 2 1.

1. Angaben gemäß lokalen Abschlüssen

Vorräte

Die Vorräte belaufen sich auf T€ 21.791 (Vorjahr: T€ 24.615), wovon T€ 9.816 (Vorjahr: T€ 11.554) auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, T€ 2.189 (Vorjahr: T€ 3.080) auf unfertige Erzeugnisse sowie T€ 9.786 (Vorjahr: T€ 9.981) auf fertige Erzeugnisse und Handelswaren entfallen. Die für Überbestände notwendige Wertberichtigung nach dem Reichweite-Verfahren bzw. alternativ nach dem Gängigkeitsverfahren beläuft sich auf T€ 532 (Vorjahr: T€ 713).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit T€ 3.016 (Vorjahr: T€ 4.440) zum Bilanzstichtag bilanziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 53). Die übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf T€ 56.683 (Vorjahr: T€ 49.423) und enthalten solche gegenüber der Gesellschafterin, der XSYS Germany Holding GmbH, Willstätt, in Höhe von T€ 33.297 (Vorjahr: T€ 32.225).

Von den oben genannten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin von T€ 33.297 sind T€ 32.490 (Vorjahr: T€ 28.672) Forderungen aus dem europäischen Cash Pooling der XSYS Germany GmbH sowie T€ 807 (Vorjahr: T€ 3.553) Umsatzsteuerforderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin.

Die Forderungen gegen übrige verbundene Unternehmen resultieren mit T€ 16.626 (Vorjahr: T€ 12.368) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und im Übrigen aus sonstigen Forderungen.

Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum Bilanzstichtag T€ 4.482 (Vorjahr: T€ 8.603) und enthalten im Wesentlichen Forderungen aus dem im Vorjahr implementierten Factoringprogramm gegenüber der Factoringgesellschaft von T€ 2.503 (Vorjahr: T€ 6.381) sowie Anzahlungen an Lieferanten im Rahmen von Investitionsmaßnahmen und Forderungen aus Überzahlungen von Energiekosten für das Jahr 2023.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 6). Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit T€ 16.669 (Vorjahr: T€ 21.971) zum Bilanzstichtag bilanziert.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 403 (Vorjahr: T€ 378) resultiert im Wesentlichen aus bereits bezahlten Versicherungsbeiträgen für das Wirtschaftsjahr 2024.

PASSIVA

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 12.112 (Vorjahr: T€ 12.112) ist vollständig einbezahlt. Die Geschäftsanteile werden zu 100 % von der XSYS Germany Holding GmbH, Willstätt, gehalten.

Mit der XSYS Germany Holding GmbH, Willstätt, besteht seit dem 1. März 2022 ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Gewinnabführung betrug im Geschäftsjahr T€ 35.424 (Vorjahr: T€ 45.067).

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert T€ 72.194.

Pensionsrückstellungen

Für die Pensionsrückstellungen wird die Bewertung der leistungsbezogenen Pensionszusagen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH bewertet. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %). Die rückstellungspflichtigen Pensionsverpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag T€ 70.471 (Vorjahr: T€ 72.171). Diese liegen gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB um T€ 687 (Unterschiedsbetrag) (Vorjahr: T€ 3.172) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Dieser Unterschiedsbetrag ist ausschüttungsgesperrt. Der Ergebniseffekt aus der Zinssatzänderung wurde in Höhe von T€ 342 (Vorjahr: T€ 358) im Zinsaufwand ausgewiesen.

Für die Pensionsverpflichtungen, die über den Tarif 1 der BASF Pensionskasse VVaG erteilt wurden, sind keine Pensionsrückstellungen auszuweisen. Nach Artikel 28 Abs. 2 EGHGB ergibt sich aus der Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert des Pensionsvermögens zzgl. der Rückstellung für Rentenanpassung für laufende Renten des Tarif 1 der BASF Pensionskasse VVaG und dem Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtungen eine Unterdeckung i.H.v. T€ 17.570 (Vorjahr: T€ 19.292).

Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 9.156. Unter Anwendung des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren verteilt. Die Zuführung des Berichtsjahres von T€ 610 (Vorjahr: T€ 509) wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf T€ 610 (Vorjahr: T€ 1.221).

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Restrukturierung 2.225 748
Ausstehende Rechnungen 1.512 1.224
Resturlaub, Urlaubsgeld, Überstunden und Jubiläumszuwendungen 1.483 1.530
Kundenboni 327 399
Prüfungs- / Beratungskosten 139 183
Sonstige Personal 74 41
Retouren und Mängelrügen 46 51
Tantiemen und Sonderzahlungen 40 419
Provisionen 0 47
Berufsgenossenschaft / Pensionssicherungsverein 0 22
5.846 4.664

Verbindlichkeiten

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betragen T€ 173 (Vorjahr: T€ 725).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 46.232 (Vorjahr: T€ 48.590) beinhalten Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 36.319 (Vorjahr: T€ 45.673). Diese bestehen gegenüber der Gesellschafterin XSYS Germany Holding GmbH, Willstätt, und resultieren aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin in Höhe von T€ 35.424 (Vorjahr: T€ 45.067) sowie aus dem Management Service Agreement in Höhe von T€ 895 (Vorjahr: T€ 606). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr resultieren, betragen T€ 7.504 (Vorjahr: T€ 2.610). Im Übrigen beinhalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sonstige Verbindlichkeiten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten von T€ 423 (Vorjahr: T€ 284), Verbindlichkeiten aus Provisionen von T€ 119 (Vorjahr: T€ 162) enthalten. Es sind wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:

Bilanzansatz
31.12. 2023 31.12. 2022
T€ T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 173 725
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.118 13.635
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 46.232 48.590
Sonstige Verbindlichkeiten 1.184 982
59.707 63.932
Restlaufzeit
bis zu einem Jahr über einem Jahr davon mehr als 5 Jahre
31.12. 2023 31.12. 2022 31.12. 2023 31.12. 2022 31.12. 2023 31.12. 2022
T€ T€ T€ T€ T€ T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 173 725 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.118 13.635 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 46.232 48.590 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.184 982 0 0 0 0
59.707 63.932 0 0 0 0

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde - wie in den Vorjahren - nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Umsatzerlöse sind auf die folgenden Bereiche aufgegliedert:

2023 Vorjahr
T€ T€
Umsatzerlöse aus Warenlieferungen 167.388 153.019
Leistungserbringung an Konzerngesellschaften und Sonstiges 822 889
168.210 153.908

Die Umsatzerlöse aus Warenlieferungen gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:

2023 Vorjahr
T€ T€
Europa 102.565 73.736
Asien 29.585 39.938
Nordamerika 16.481 21.177
Südamerika 13.467 11.977
Afrika 3.614 3.645
Ozeanien 1.676 2.546
167.388 153.019

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge periodenfremder Natur in Höhe von T€ 347 (Vorjahr: T€ 374), davon T€ 347 (Vorjahr: T€ 160) aus der Auflösung von Rückstellungen und T€ 0 (Vorjahr: T€ 214) aus Konzernumlagen.

Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen T€ 1.413 (Vorjahr: T€ 3.544).

Personalaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von T€ 882 (Vorjahr: T€ 5.575).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Position enthält im Wesentlichen Gruppenumlagen und Aufwendungen für Dienstleistungen von anderen Schwestergesellschaften von T€ 8.414 (Vorjahr: T€ 4.069), Ausgangsfrachten T€ 5.211 (Vorjahr: T€ 5.801), Aufwendungen für Instandhaltung und Wartung T€ 1.961 (Vorjahr: T€ 1.320), Raumkosten T€ 2.255 (Vorjahr: T€ 1.576), sonstiges Verbrauchsmaterial T€ 2.688 (Vorjahr: T€ 2.210), Versicherungsprämien T€ 1.570 (Vorjahr: T€ 1.690), Aufwendungen für den Fuhrpark T€ 557 (Vorjahr: T€ 467) sowie Kommissionen und Lizenzen T€ 693 (Vorjahr: T€ 681).

Zudem beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen den Zuführungsbetrag aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) von T€ 610 (Vorjahr: T€ 509).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen periodenfremder Natur in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 20). Die Aufwendungen des Vorjahres resultieren aus einem Trueup für das vorherige Geschäftsjahr aus dem beendeten Shared Service Agreement mit der ehemaligen Gesellschafterin Flint Group GmbH.

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen T€ 1.984 (Vorjahr: T€ 875).

Erträge aus Beteiligungen

Erträge aus Beteiligungen erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 keine (Vorjahr: T€ 5.634). Im Vorjahr stammten diese von der Tochtergesellschaft XSYS North America Corporation, Wilmington, Delaware.

Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens enthalten solche von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 62 (Vorjahr: T€ 161).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Erträge aus der Aufzinsung von Darlehen und sonstigen langfristigen Forderungen sind in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 5) und Zinsen von verbundenen Unternehmen von T€ 1.396 (Vorjahr: T€ 0).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten solche von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 51 (Vorjahr: T€ 221) und Aufwendungen aus der Abzinsung von Forderungen bzw. Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 927 (Vorjahr: T€ 1.395).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Quellensteuern und Kapitalertragsteuer in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 283). Im Vorjahr hingen die höheren Quellensteuern überwiegend mit der erhaltenen Dividende der XSYS North America Corporation zusammen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag gliedern sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen wie folgt:

Restlaufzeiten
Gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
- aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 6.320 1.979 3.077 1.264
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 825 825 0 0
- aus Wartungsverträgen 3.448 2.700 485 262
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
- aus sonstigen Verträgen 93 93 0 0
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
- Bestellobligo 0 0 0 0
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
9.861 4.773 3.562 1.526

Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen die Verwaltungs- und Produktionsgebäude in Willstätt und Ahaus, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. Im Wesentlichen handelt es sich um sog. Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Die XSYS Gruppe ist verpflichtet, sicherzustellen, dass wesentliche Tochtergesellschaften der XSYS Germany Holding GmbH Garantien und Sicherheiten bieten, um die Verpflichtungen dieser im Rahmen der bestehenden Kreditlinien zu erfüllen. Als wesentliche Tochtergesellschaft sind die Gesellschaften definiert, die mehr als 5 % des konsolidierten EBITDAs ausweisen. Die XSYS Germany GmbH ist eine dieser Tochtergesellschaften.

Außerbilanzielle Geschäfte

Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoringprogramms verkauft. Zum Stichtag war ein Forderungsbestand im Nominalwert von T€ 8.317 (Vorjahr: T€ 11.244) verkauft.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, welcher der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt T€ 687 (Vorjahr: T€ 3.172) und resultiert ausschließlich aus dem Unterschiedsbetrag bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen zwischen der Verwendung eines 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes gegenüber eines 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt:

2023 Vorjahr
Anzahl Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 230 231
Angestellte 138 137
368 368

Mitglieder des Aufsichtsrates und Geschäftsführer

Aufsichtsrat

Durch Neufassung des Gesellschaftsvertrages durch die Gesellschafterversammlung am 7. Dezember 2023, eingetragen in das Handelsregister am 12. Dezember 2023, besteht seit diesem Tag kein Aufsichtsrat mehr bei der Gesellschaft. Dem Aufsichtsrat gehörten bis zu diesem Zeitpunkt folgende Personen an:

Katrin Thiel, Kornwestheim (Global Lead Sales Operations)

Martin Kunz, Waldbronn (IP Manager)

Christian Hartog, Ahaus (Manufactoring Technician)

Auf die Angabe der Bezüge des Aufsichtsrates wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Geschäftsführer

Als Geschäftsführer waren bei der XSYS Germany GmbH, Willstätt in 2023 die folgenden Personen bestellt. Das Ressort, für das der/die jeweilige Geschäftsführer(in) zuständig ist, wurde in Klammern gesetzt.

 

Oliver Dohn, Altendorf/Schweiz (Chief Executive Officer XSYS, angestellt bei der XSYS Germany Holding GmbH) - seit 14. November 2023

 

Martin Sauer, Kronberg (Chief Financial Officer XSYS, angestellt bei der XSYS Germany Holding GmbH)

 

Lars Jochen Kräft, Herbrechtingen (Chief Commercial Officer) - seit 1. September 2023

 

Patrick Lüdecke, Herzebrock-Clarholz (General Manager Sleeves Global)

 

Alexandra Nicole Kindle, Lahr (Vice President SCM & Procurement)

Die Geschäftsführer haben dabei im Geschäftsjahr T€ 508 (Vorjahr: T€ 548) an Gesamtbezügen von der Gesellschaft erhalten.

Früheren Geschäftsführern bzw. deren Witwen wurden Renten in Höhe von T€ 222 (Vorjahr: T€ 184) gewährt. Die für frühere Geschäftsführer sowie für deren Hinterbliebene gebildete Pensionsrückstellung beträgt T€ 7.175 (Vorjahr: T€ 7.129).

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich im Rumpfgeschäftsjahr auf T€ 121 (Vorjahr: T€ 102). Dabei handelt es sich ausschließlich um Abschlussprüfungsleistungen.

Konzernabschluss

Die XSYS Germany GmbH, Willstätt, gehört zum Konsolidierungskreis der LSF11 Folio Topco GmbH, Willstätt, welche für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufstellt. Die Gesellschaft wird mit ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der LSF11 Folio Topco GmbH, Willstätt, einbezogen. Der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht und der Bestätigungsvermerk wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Unterschiede zwischen den internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich im Wesentlichen aus der Bilanzierung und Bewertung des Anlagevermögens, der Pensionsrückstellungen sowie der latenten Ertragssteuern.

Die XSYS Germany GmbH, Willstätt, als Mutterunternehmen für den kleinsten Konsolidierungskreis ist zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts nicht verpflichtet, da die LSF11 Folio Topco GmbH, Willstätt, zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Gesellschaft aufstellt.

 

Willstätt, den 7. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Oliver Dohn, Geschäftsführer

Martin Sauer, Geschäftsführer

Lars Kräft, Geschäftsführer

Alexandra Kindle, Geschäftsführerin

Patrick Lüdecke, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die XSYS Germany GmbH, Willstätt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der XSYS Germany GmbH, Willstätt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der XSYS Germany GmbH, Willstätt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 7. Juni 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marco Koch, Wirtschaftsprüfer

Andreas Himmelsbach, Wirtschaftsprüfer

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