Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 521716
Vorher
Raku GmbHEXPAN Deutschland GmbH
Eingetragen
1.4.1987
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Verpackungen aller Art, insbesondere Verpackungen aus Kunststoff und alle damit zusammenhängenden Geschäfte. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte und Handlungen vornehmen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind.

Historie

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Management

NameRolle
Günter Ausserwöger
seit 16.7.2020
Geschäftsführer
Werner Ferlings
seit 8.11.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Greiner Packaging International GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Greiner Packaging International GmbH
Austria
2.500.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Greiner Packaging GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

3.2 Chancen- und Risikobericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Greiner Packaging GmbH ist ein in den Konzernabschluss der Greiner AG, Kremsmünster, Österreich, einbezogenes Tochterunternehmen und gehört innerhalb des Greiner Konzerns in die Sparte Packaging. Unmittelbare Muttergesellschaft ist die Greiner Packaging International GmbH, Kremsmünster, Österreich.

Die Greiner Packaging GmbH ist bis zur Einstellung des Geschäftsbetriebs Ende 2018 ein Produzent von Kunststoffflaschen mit Fokus vor allem auf die Bedienung von Herstellern von Kosmetika und Reinigungsmitteln, der pharmazeutischen Industrie und der Nahrungsmittelindustrie gewesen. In den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2019 wurden nur noch auf Lager liegende Produktrestbestände verkauft. Mit Ablauf des 31. Dezember 2019 sind alle Arbeitsverhältnisse beendet, die Betriebsimmobilie zurückgegeben und alle Vermögensgegenstände veräußert. Ab dem 1. Januar 2020 kommt die Greiner Packaging GmbH nur noch ihren Verpflichtungen aus Betriebsrentenansprüchen von ehemaligen Mitarbeitern nach. Weitere Ausführungen sind unter 2.2 Geschäftsverlauf zu finden.

Die alleinige Gesellschafterin Greiner Packaging International GmbH, Kremsmünster/ Österreich, hat mit Verlustdeckungszusage vom 9. Januar 2018 erklärt, dass sie die Verluste der Greiner Packaging GmbH, Rastatt, der Geschäftsjahre 2018 und 2019 ausgleichen wird und die Greiner Packaging GmbH, Rastatt, mit ausreichend finanziellen Mitteln ausstatten und somit die Aufrechterhaltung der Liquidität zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2019 sicherstellen wird.

Der Jahresabschluss ist wie im Vorjahr unter der Abkehr der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Aufgrund der Schließung der Produktion Ende 2018 und des verbliebenen Abverkaufs der letzten Bestände hatten die gesamtwirtschaftlichen sowie die branchenspezifischen Rahmenbedingungen keinen Einfluss mehr auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft.

2.2 Geschäftsverlauf

Nachdem die letzten Geschäftsjahre von stagnierenden Umsätzen und dauerhaften Verlusten gekennzeichnet waren, hat sich der Gesellschafter der Greiner Packaging GmbH, die Greiner Packaging International GmbH, Kremsmünster (Österreich), entschlossen, den Geschäftsbetrieb der Greiner Packaging GmbH, Rastatt, zu schließen und hat diesen Entschluss am 3. Juli 2018 verkündet. Entsprechend den Vorgaben des Gesellschafters wurde die Produktion am 18. Dezember 2018 eingestellt und der größte Teil der Mitarbeiter ab dem 1. Januar 2019 freigestellt.

In den ersten Monaten des Jahres 2019 wurden die noch auf Lager liegenden Produktrestbestände an Kunden ausgeliefert. Eine kleine Mannschaft hat, teilweise mit externer Unterstützung, bis zum 30. Juni 2019 die Produktionsanlagen abgebaut, die sowohl an konzerneigene als auch an fremde Kaufinteressenten veräußert wurden. Auch die gemietete Betriebsimmobilie wurde zurückgebaut und schrittweise an den Vermieter übergeben. Seit dem 30. Juni 2019 nutzte die Gesellschaft noch drei Büroräume in der ehemaligen Betriebsimmobilie, die im Januar 2020 aufgegeben wurden. Der Sitz der Gesellschaft wird deshalb im Januar 2020 nach Karlsruhe zur Steuerberatungsgesellschaft dhmp GmbH & Co. KG verlegt, die die Gesellschaft künftig betreuen wird.

Im Geschäftsjahr 2019 wurde der Teil der bestehenden Betriebsrentenverpflichtungen durch eine Einmalzahlung abgefunden, der ohne die Zustimmung der Berechtigten abgefunden werden konnte bzw. die Rentenansprüche, die gesetzlich mit der Zustimmung des Berechtigten abgefunden werden durften und bei denen die Zustimmung von den Berechtigten auch erteilt worden war.

Es wurde insgesamt ein geringfügiger Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 11.419) erzielt.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Rohertrag im Geschäftsjahr 2019 belief sich auf € 1,05 Mio. im Vergleich zu € 3,33 Mio. in 2018. Dieser Rückgang ist dadurch bedingt, dass in 2019 nur mehr die auf Lager liegenden Restbestände an die Kunden ausgeliefert wurden und keine Produktion mehr erfolgt ist. Korrespondierend hat ein Bestandsabbau stattgefunden. Materialaufwand ist nur noch in unwesentlicher Höhe angefallen (TEUR 48). Im Rohergebnis sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 1.028 aus Buchgewinnen des Abverkaufs des Anlagevermögens enthalten.

Entsprechend der auf die Abwicklung eingeschränkten Geschäftstätigkeit sind auch die übrigen Aufwandspositionen wie Personalaufwand, Abschreibungen und sonstiger Aufwand auf einem signifikanten geringeren Niveau.

Die Eigenkapitalquote des Unternehmens liegt zum Bilanzstichtag bei 40,3 % (Vorjahr: 11,2 %). Die Ursache für die erhebliche Steigerung liegt in der schließungsbedingt stark gesunkenen Bilanzsumme.

Das Vermögen der Gesellschaft besteht zum 31. Dezember 2019 im Wesentlichen aus Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.450 und Bankguthaben in Höhe von TEUR 477. Diese Mittel dienen der weiteren Abwicklung der Gesellschaft, insb. der Bedienung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.260.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr durch vorgenommene Unterstützungsmaßnahmen des Gesellschafters gegeben.

Vor dem Hintergrund fehlender eigener Ertragskraft ist bei einem längeren Fortbestehen der Gesellschaft die finanzielle Unterstützung durch den Gesellschafter notwendig.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Der Prognose-, Chancen- und Risikobericht wird wegen der im Berichtsjahr erfolgten endgültigen Schließung des Geschäftsbetriebs zum Jahresende und damit des Wegfalls des Prognoseerfordernisses für denselben kurz gefasst und auf eine Prognose der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Branchenentwicklung verzichtet.

Die Greiner Packaging GmbH widmet sich nach der Schließung ihres Geschäftsbetriebes künftig im Wesentlichen der Auszahlung der bestehenden monatlichen Betriebsrentenverpflichtungen. Über eine eventuelle Ausgliederung der weiterhin bestehenden Verpflichtungen aus Betriebsrenten wird der Gesellschafter im Laufe der Folgejahre entscheiden.

Die Gesellschaft hat ihr Personal zum Geschäftsjahresende komplett auf 0 reduziert, die zu leistenden Aufgaben werden in den Folgejahren durch einen externen Dienstleister erbracht.

Für das kommende Geschäftsjahr wird ein leicht gegenüber dem aktuellen Geschäftsjahr verschlechtertes Ergebnis erwartet.

3.2 Chancen- und Risikobericht

Die zum Ende des Berichtsjahres abgeschlossene Schließung des Geschäftsbetriebes lässt an bestehenden Verpflichtungen nur mehr die bereits ausgezahlten Betriebsrenten und die Zusagen derselben in Form von unverfallbaren Anwartschaften übrig. Diese Verpflichtungen werden über einen langen Zeitraum von vermutlich mehr als 50 Jahren zu erheblichen Auszahlungen führen oder teilweise oder gesamthaft durch Einmalzahlungen für eine Ausgliederung dieser Verpflichtungen abgegolten werden müssen. Im Rahmen der Bewertung der Pensionsverpflichtungen ergeben sich hinsichtlich versicherungsmathematischer Effekte zudem sowohl Chancen als auch Risiken.

 

Rastatt, den 12. Februar 2020

Greiner Packaging GmbH, Rastatt

Der Geschäftsführer

Dr. Stefan Graf

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 0,00 1.579.842,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 8,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 8,00
II. Sachanlagen 0,00 1.579.834,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 13,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.540.906,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 38.915,00
B. Umlaufvermögen 3.010.371,72 9.364.551,21
I. Vorräte 0,00 1.313.987,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.533.754,28 7.818.420,89
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 44.950,07 1.979.912,66
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.450.000,00 5.766.528,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 38.804,21 71.980,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 476.617,44 232.142,85
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.010.371,72 10.944.393,21

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 1.212.221,03 1.227.618,80
I. gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500.000,00
II. Kapitalrücklage 39.440.390,65 39.440.390,65
III. Verlustvortrag 40.712.771,85 29.293.716,90
IV. Jahresfehlbetrag 15.397,77 11.419.054,95
B. Rückstellungen 1.340.455,00 6.545.986,07
C. Verbindlichkeiten 457.695,69 3.157.589,88
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 800.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 800.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 87.175,50 692.317,57
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 87.175,50 692.317,57
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.055,79 1.574.927,93
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.055,79 1.574.927,93
4. sonstige Verbindlichkeiten 368.464,40 90.344,38
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 368.464,40 90.344,38
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 13.198,46
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.010.371,72 10.944.393,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 1.050.455,35 3.333.117,93
2. Personalaufwand 121.549,03 6.364.836,90
a) Löhne und Gehälter 353.693,63 5.235.644,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -232.144,60 1.129.192,30
davon für Altersversorgung -9.349,45 -47.934,01
3. Abschreibungen 63.409,00 2.720.958,44
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 63.409,00 2.720.958,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 820.088,04 5.530.147,28
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 0,00 27.992,00
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 60.845,05 136.107,26
davon an verbundene Unternehmen 6.553,27 47.840,95
davon aus Abzinsung 53.693,00 0,00
6. Ergebnis nach Steuern -15.435,77 -11.418.931,95
7. sonstige Steuern -38,00 123,00
8. Jahresfehlbetrag 15.397,77 11.419.054,95

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Registergericht ist Mannheim - HR-Nummer 521716.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft macht von der Aufstellungserleichterung des § 276 S. 1 HGB Gebrauch.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz werden im Anhang gemacht.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 2. Juli 2018 wurde die Schließung des Standorts Rastatt beschlossen. Entsprechend wurde die Produktionstätigkeit Ende Dezember 2018 eingestellt.

Mit Datum vom 5. November 2018 wurde zudem ein Sozialplan mit der Belegschaft geschlossen, der eine Freistellung des überwiegenden Teils der Belegschaft zum 31. Dezember 2018 vorsah.

Die Abwicklungsumsetzung der Schließung und des Sozialplans ist bis zum Jahresende 2019 planmäßig vollzogen bzw. abgeschlossen.

Vor diesem Hintergrund wurde der Jahresabschluss unter der Abkehr von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt und Liquidationswerte bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr liegen nicht vor.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.450 (Vorjahr: TEUR 5.749). Diese Forderungen können im Bedarfsfall zur Deckung von Liquidität, insbesondere zur Deckung von Pensionsverpflichtungen, eingeholt werden und haben insofern teilweise einen längerfristigen Charakter.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach versicherungsmathematischer Methode unter Anwendung des Projected Unit Credit-Verfahrens sowie auf der Grundlage der Richttafeln 2018G von Prof. Klaus Heubeck bewertet worden. Grundlegende Annahmen der Berechnung sind der Rechnungszinssatz von 2,71 % (prognostizierter 10-Jahres-Durchschnittszins zum 31. Dezember 2019 auf Basis Oktober 2019) sowie die erwartete Lohn- und Gehaltsdynamik von 0,0 %, die Rentendynamik von 0,00 %. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 85.650,00 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Im Geschäftsjahr wurde das komplette Anlagevermögen veräußert. Hieraus ergab sich ein außergewöhnlicher Ertrag (Ausweis unter "sonstigen betrieblichen Erträgen") von TEUR 1.028 bzw. ein außergewöhnlicher Aufwand (Ausweis unter "sonstigen betrieblichen Aufwendungen") von TEUR 82.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 2.500.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, den notwendigen Zuführungsbetrag aufgrund der BilMoG-Umstellung auf 15 Jahre zu verteilen. Die Zuführungsbeträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Zum Bilanzstichtag 2019 wurde der bis dahin noch nicht erfasste Zuführungsbetrag (Unterdeckung) in Höhe von € 167.950,00 voll zugeführt (außergewöhnlicher Aufwand).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten, Beratungskosten und ungewisse Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 1.575) ausgewiesen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Greiner Packaging International GmbH (alleinige Gesellschafterin) hat der Greiner Packaging GmbH einen kurzfristigen Kreditrahmen von € 1,5 Mio. gemäß kurzfristiger Kreditrahmenvereinbarung vom 20. März 2013 zur Verfügung gestellt. Die Gesellschafterin beschloss für den am 31. Juli 2013 fälligen Rückzahlungsanspruch in Höhe von € 1,5 Mio. zzgl. aufgelaufener Zinsen in Höhe von € 10.875,00 per 31. Juli 2013 einen Forderungsverzicht mit Besserungsschein abzugeben und in die Kapitalrücklage einzustellen. Die erloschenen Forderungen leben wieder auf, sobald und soweit ihre Erfüllung der Gesellschaft aus einem Vermögenszuwachs möglich ist.

Insoweit bestehen insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen von TEUR 1.533, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.533.

D. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ist im Wesentlichen die Aufzinsung von Pensionsrückstellungen mit TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 68) enthalten.

E. Sonstige Angaben

Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt

Angestellte 5
Gewerbliche Arbeitnehmer 11
16

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Dr. Stefan Graf, Gesamtgeschäftsführer

Es wird von der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

In der Bilanz nicht enthaltene Geschäfte von wesentlicher Bedeutung für die Finanzlage des Unternehmens sind Leasinggeschäfte, die dem Zweck dienen, ausreichend Liquidität für betriebsnotwendige (Ersatz-)Investitionen zu beschaffen und Verbindlichkeiten zu tilgen.

Konzernverhältnisse

Das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten Kreis und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Greiner Holding AG mit Sitz in Kremsmünster (Österreich).

Der Konzernabschluss ist beim Firmenbuchgericht Steyr (Österreich), unter der Firmenbuchnummer FN 174160v erhältlich.

Der Konzernabschluss ist unter folgender Adresse erhältlich:

Greiner Holding AG

Greinerstraße 70

4550 Kremsmünster

Österreich

Ergebnisverwendung/Ergebnisverwendungsvorschlag

Nach dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung sollen der Jahresfehlbetrag und Verlustvortrag auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Rastatt, den 12. Februar 2020

Greiner Packaging GmbH

Der Geschäftsführer

Dr. Stefan Graf

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019

Anschaffungs und Herstellungskosten

01.01.2019 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 792.506,14 0,00 0,00 792.506,14 0,00
792.506,14 0,00 0,00 792.506,14 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 577.330,17 0,00 0,00 577.330,17 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.550.235,21 0,00 0,00 11.550.235,21 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfsausstattung 6.063.005,71 0,00 0,00 6.063.005,71 0,00
18.190.571,09 0,00 0,00 18.190.571,09 0,00
18.983.077,23 0,00 0,00 18.983.077,23 0,00

Kummulierte Abschreibungen

01.01.2019 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 792.498,14 0,00 792.498,14 0,00
792.498,14 0,00 792.498,14 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 577.317,17 2,00 577.319,17 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.009.329,21 61.333,00 10.070.662,21 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfsausstattung 6.024.090,71 2.074,00 6.026.164,71 0,00
16.610.737,09 63.409,00 16.674.146,09 0,00
17.403.235,23 63.409,00 17.466.644,23 0,00

Buchwerte

31.12.2019 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 0,00 8,00
0,00 8,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 13,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.540.906,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfsausstattung 0,00 38.915,00
0,00 1.579.834,00
0,00 1.579.842,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Greiner Packaging GmbH, Rastatt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Greiner Packaging GmbH, Rastatt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Greiner Packaging GmbH, Rastatt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Angabe A. "Allgemeine Angaben" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt 1. "Grundlagen des Unternehmens" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass nach Einstellung des Geschäftsbetriebs per Ende 2018 bis zum 31. Dezember 2019 die Abwicklung des Produktionsstandorts stattgefunden hat und vor diesem Hintergrund die Aufstellung des Jahresabschlusses wie im Vorjahr unter der Abkehr von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen wurde.

In Abschnitt 2.3 "Vermögens-, Finanz- und Ertragslage" weisen die gesetzlichen Vertreter darüber hinaus daraufhin, dass aufgrund eigener Ertragskraft der Gesellschaft bei einem längeren Fortbestehen der Gesellschaft diese von der finanziellen Unterstützung durch den Gesellschafter abhängig ist.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mi der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht auf gedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, den 12. Februar 2020

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