AT4Y GmbH Aftersales Training for you
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Zackenfels seit 23.4.2025 | Prokura |
Olivier Francois Michel Dubroeucq seit 2.9.2024 | Geschäftsführer |
Marc Faber seit 19.4.2022 | Prokura |
Sandrine Le Vay ép Audry seit 17.11.2020 | Prokura |
Cruz Miguel Marin Dr. Rosas seit 5.12.2017 | Prokura |
Dieter Dolf seit 21.4.2016 | Prokura |
Michael Guhl seit 26.5.2014 | Prokura |
Jean-Marie Betermier seit 18.3.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SAFRAN ELECTRONICS & DEFENSE S.A.S. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Safran Data Systems GmbHBergisch GladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023INHALTSVERZEICHNIS 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023 4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 5. Bestätigungsvermerk Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Angaben zur Identifikation Die Safran Data Systems GmbH, mit Sitz in Bergisch Gladbach, wird beim Amtsgericht Köln unter der Registernummer HRB 47131 geführt. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Im Anlagevermögen wurden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Immaterielle Vermögensgegenstände haben eine Nutzungsdauer von 3 Jahren. Solche zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG über 5 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sind außerplanmäßige Abschreibungen notwendig, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, so werden diese vorgenommen. Technischen Anlagen und Maschinen haben eine Nutzungsdauer von 3 bis 16 Jahren und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung eine Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Unter den Finanzanlagen werden Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen ausgewiesen. Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen werden zum Zeitwert bilanziert. Der Ausweis erfolgt gemäß § 265 Abs. 5 S. 2 HGB unter einem gesonderten Posten. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu den durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellkosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen und im Einklang mit den Konzernrichtlinien berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden einzelwertberichtigt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected Unit Credit Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt ohne Fluktuation. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82 % (Vj. 1,78 %) verwendet. Die Anpassung der laufenden Leistungen findet alle drei Jahre mit 6% statt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 9. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruches bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe, als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Bei Altersversorgungsverpflichtungen ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den sieben vergangenen Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln und darzustellen. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen. Die Altersversorgungsverpflichtungen sind mit dem durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst (1,82 %) und führen zu einer Sollrückstellung von TEUR 1.674. Gegenüber einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre (1,74 %) und einer daraus resultierenden theoretischen Sollrückstellung von TEUR 1.676 beträgt der Unterschiedsbetrag TEUR 2. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem von der Safran-Gruppe vorgegebenen Standardumrechnungskurs von EUR 1,00 = USD 1,14 umgerechnet, da die Begleichung der entsprechenden Forderungen und Verbindlichkeiten auf dem Cash-Pool-Konto bei der Safran S.A., Paris/Frankreich, ebenfalls zum Standardumrechnungskurs von EUR 1,00 = USD 1,14 erfolgt. Erläuterungen zur Bilanz Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen Der Aktivwert der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen bezieht sich auf korrespondierende Pensionsverpflichtungen gegenüber neun Mitarbeitern und der Hinterbliebenen eines verstorbenen Mitarbeiters. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen wurden jeweils mit ihrem Zeitwert angesetzt. Dabei unterliegt der Wertansatz der Rückdeckungsansprüche (TEUR 1.100) um TEUR 347 unter dem Wert der korrespondierenden Pensionsrückstellung (TEUR 1.447). Die Rückdeckungsversicherung ist in Höhe von TEUR 218 (Vj. TEUR 228) an einen Pensionsberechtigten verpfändet. Dabei handelt es sich um verpfändete Ansprüche für einen ehemaligen Geschäftsführer. Dieser ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung dienende, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogene Vermögensgegenstand (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurde mit dem beizulegenden Zeitwert, der den Anschaffungskosten entspricht, in Höhe von TEUR 218 (Vj. TEUR 228) mit den Rückstellungen in Höhe von TEUR 284 (Vj. TEUR 298) verrechnet. Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 71 wurden mit Erträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 15 saldiert. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Cash-Pool-Forderungen gegen die Konzernmutter, Safran S.A., Paris/Frankreich, (TEUR 13.549) enthalten. Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen nicht. Die weiteren Forderungen gegen verbundene Unternehmen beziehen sich auf Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen aus Forderungen aus Steuervorauszahlungen und Steuerguthaben i.H. v. TEUR 463. Latente Steuern Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 31,93 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei Aktivwerten von Rückdeckungsversicherungen sowie aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Diese wurden mit passiven latenten Steuern aus Bilanzdifferenzen bei Pensionsrückstellungen und Forderungen aufgrund unrealisierter Kursgewinne saldiert. Der Aktivsaldo wurde nicht aktiviert. Eigenkapital Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 7.850. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 9. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 2 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Personalrückstellungen (Boni, nicht genommener Urlaub und Urlaubsgeld) in Höhe von TEUR 525 (Vj. TEUR 520), Vertreterprovisionen (TEUR 26; Vj. TEUR 26) und ausstehende Rechnungen (TEUR 136; Vj. TEUR 127). Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 316 handelt es sich hauptsächlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Wie im Vorjahr haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 77 (Vj. TEUR 74) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 19 (Vj. TEUR 17). Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 1.241 (Vj. TEUR 1.081) Mietverpflichtungen und Verpflichtungen aus Leasingverträgen für KFZ und Büromaschinen. Dem Risiko der Bindung an eine festgelegte Vertragslaufzeit steht der Vorteil der besseren Liquiditätsplanung gegenüber. Der Anteil der sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr betragen TEUR 529. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse enthalten ausschließlich Erlöse aus Produktverkäufen sowie produktbezogenen Dienstleistungen wie Wartung, Produktschulungen oder verlängerter Garantieerbringung. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus geldwertem Vorteil (TEUR 76), Schadensersatz (TEUR 71) und Erträgen aus Subventionen (TEUR 21). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen überwiegend: Konzernumlagen u.a. (TEUR 832; Vj. TEUR 805), Miet- und Leasingkosten (TEUR 384; Vj. TEUR 346), Leihpersonal (TEUR 297; Vj. TEUR 119), Reisekosten (TEUR 117; Vj. TEUR 107), Verkaufsprovisionen (TEUR 25 Vj. TEUR 27). Sonstige Angaben Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführerbezüge erfolgen durch die Schwestergesellschaft Safran Data Systems S.A.S, Courtaboeuf/Frankreich. Eine direkte Weiterbelastung an die Gesellschaft erfolgt nicht. Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird für den Berichtszeitraum die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Die für einen ehemaligen Geschäftsführer gebildete Pensionsrückstellung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 284 (Vj. TEUR 298). Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Angestellten beträgt 75 (Vj. 73). Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Safran S.A., Paris/Frankreich, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis), der dort erhältlich ist. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer im Geschäftsjahr geltend gemachte Gesamthonorar betraf in Höhe von TEUR 40 Abschlussprüferleistungen für die Jahresabschlussprüfung 2023. Ergebnisverwendung Für das Ergebnis 2023 schlägt die Geschäftsführung vor, eine Dividende in Höhe von EUR 3,9 Mio. an die Gesellschafterin auszuschütten.
Bergisch Gladbach, den 16. Februar 2024 Cyrille Dutilleul Jean-Marie Betermier Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen Die Safran Data Systems GmbH operiert weltweit im Bereich der Entwicklung, Herstellung und des Vertriebs von elektronischen Messinstrumenten speziell in den beiden innovativen und technisch sehr anspruchsvollen Bereichen Luft- und Raumfahrt. Die Gesellschaft verfügt über die EN9100, ISO14001 und ISO45001 Zertifizierungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 zeigte eine preisbereinigte Senkung des BIP in Deutschland um 0,3% 1. Laut Weltbank führen steigende Inflation, höhere Zinsen, COVID-19, und der Ukraine-Krieg in 2024 zu einer weltweiten Wachstumssteigerung auf 2,4% 2. Für die USA projiziert das IMF 2,1% GDP Wachstum 3. Das BIP-Wachstum wird für die EU auf 1,3% für 2024 und 1,7% im Durchschnitt bis 2025 geschätzt 4. Für die deutsche Wirtschaft prognostiziert das IMK eine Steigung auf 0,5% 5. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz rechnet für 2024 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,3% 6.
1 Vgl. https://de.statista.com/statistik, 2024.
2. Branchenbezogenen Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist in den Bereichen Luft-, Raumfahrt und Automobil tätig. Die Beratungsfirma Deloitte sieht hier 5 Trends 7 :
3. Personal Die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter zum Stand Ende Dezember 2023 betrug 76 ohne Betriebsrentner, Zeitarbeit-Mitarbeiter, andere Externe, Werkstudenten, Auszubildende und Praktikanten, gegenüber 73 Mitarbeitern Ende 2022. Der Schwerpunkt der Altersstruktur liegt bei berufserfahrenen Kollegen. Die lange Betriebszugehörigkeit der Belegschaft sorgt für Beständigkeit in allen Aspekten des Geschäfts und eine deutliche Zufriedenheit. Um dem steigenden Altersdurchschnitt etwas entgegenzusetzen, bildet die Gesellschaft selbst aus. Derzeit beschäftigt die Gesellschaft einen Auszubildenden zum Groß- und Außenhandelskaufmann. III. Lage der Gesellschaft 1. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentlichen Steuerungsgrößen sind Umsatz und Jahresergebnis.
7 Deloitte 2024 Aerospace and Defense Industry
Outlook, 2024, eigene Übersetzung.
2. Ertragslage Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr mit EUR 16,6 Mio. die geplanten Umsätze erfüllt. Der Jahresüberschuss von EUR 3,3 Mio. ist nicht befriedigend und resultiert aus dem Umsatzrückgang sowie gestiegenen Kosten. Dies ist auf die Verwendung unserer Systeme im Bereich Militär und Hubschrauber sowie ziviler Luftfahrt zurückzuführen. Insgesamt trugen somit im Geschäftsjahr EUR 17,7 Mio. Auftragseingänge zur Sicherung des Umsatzzieles bei. Der Materialaufwand ist im Jahr 2023 höher als im Vorjahr (TEUR 3.624; Vj. TEUR 2.437) und resultiert im Wesentlichen aus Umgliederungen im Vorratsvermögen, sowie aus gestiegenen Einkaufspreisen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 2.728 höher als im Vorjahr (TEUR 2.436) aufgrund Konzernumlagen, Miete und EDV. Der Personalaufwand ist mit TEUR 6.960 höher als im Vorjahr (TEUR 6.489). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 614 (Vj. TEUR 94) bestehen im Wesentlichen aus Zinserträgen aus dem Cash-Pool. Die Erhöhung liegt zum einen an einem durchschnittlich höheren Cash-Pool Saldo und zum anderen am Anstieg des EURIBOR. 3. Finanzlage Die Bilanzsumme liegt mit TEUR 24.937 unter dem vorherigen Geschäftsjahr (TEUR 27.913). Die Firma vermerkt TEUR 29 höhere Rückstellungen für Pensionen (TEUR 1.447; Vj. TEUR 1.418), gestiegene Steuerrückstellungen (TEUR 2.682; Vj. TEUR 1.661) sowie niedrigere sonstige Rückstellungen (TEUR 898; Vj. TEUR 932). Dazu kommen geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 185; Vj. TEUR 225), höhere kurzfristige Verbindlichkeiten im Verbundbereich (TEUR 316; Vj. TEUR 79) sowie Verbindlichkeiten aus Lohn, Kirchensteuer und Sozialversicherung (TEUR 106; Vj. TEUR 101). Das Eigenkapital stellt 75,9% der Bilanzsumme dar. Die Gesellschaft verfügt mit dem Cash- Pooling der Konzernmutter, Safran S.A., Paris/Frankreich, weiterhin über eine ausgezeichnete Liquidität, mit der Aufwendungen für alle weiteren Entwicklungsaktivitäten auch in Zukunft aus eigenen Mitteln finanziert werden können.
Die liquiden Mittel haben sich folgendermaßen entwickelt.
4. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt Investitionen in Höhe von TEUR 477 getätigt. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände wurden in Höhe von insgesamt TEUR 268 vorgenommen. Die sich aus dem Pensionsplan ergebenden, nicht saldierten Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen betragen TEUR 1.100 (Vj. TEUR 1.150). Das Vorratsvermögen hat sich um TEUR 580 auf TEUR 4.246 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 77 auf TEUR 701 gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 17.448; Vj. TEUR 21.403) enthalten die Einlagen im Cash-Pool in Höhe von TEUR 13.549 (Vj. TEUR 18.760) bei der Konzernmutter Safran S.A., Paris/Frankreich. 5. Gesamtaussage der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Unternehmensleitung erachtet die Geschäftsentwicklung als nicht befriedigend. Die Umsatzerlöse und das Ergebnis bleiben hinter den Erwartungen zurück. Die Liquiditätssituation ist befriedigend. Die Lieferketten funktionieren nach wie vor trotz aller Krisen und der Lagerbestand stellt eine befriedigende Basis für die geplanten Umsätze im Jahr 2024 dar. IV. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 1. Risikobericht Safran Data Systems GmbH strebt an, auch 2024 unbeschadet und erfolgreich zu überstehen. Die Corona bedingte Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer und zur Sicherung der Produktion wurden im Berichtsjahr endgültig zurückgeführt. Auch die Reisetätigkeit zieht wieder an. Für den USA-Anteil des Marktes besteht trotz leichter Erholung des Euro nach wie vor das potenzielle Risiko von Währungsverlusten, welches aber durch eine praktizierte Fremdwährungsabsicherung über die Konzernmutter aufgefangen wird. Das Risiko von Forderungsausfällen ist als minimal einzustufen. Die Bonität unserer Kunden wird regelmäßig überwacht. Die Herausbildung einer "multipolaren und fragmentierten Weltordnung" stellt für alle auf Zusammenarbeit gestützten Firmen, also auch Safran Data Systems GmbH, ein ernstzunehmendes Risiko dar8. Wie der "Global Risk Report" des World Economic Forums zu Recht analysiert, "erodieren allmählich die bereits erzielten Fortschritte menschlicher Entwicklung" 8 Neue "von Unsicherheit gekennzeichnete" und "von Kl gesteuerte" "Regeln und Normen" stellen auch für die SAFRAN Gruppe eine Herausforderung dar 8. In einem solchen Umfeld "kundige" und "robuste" Mitarbeiter zu finden, ist und bleibt mit Risiko behaftet8. 2. Chancenbericht Die Gesellschaft hat die Pandemiejahre 2020-2022 endgültig gut bewältigt. Diese haben gezeigt, dass die Prozesse robust und stabil sind. Die Gesellschaft ist nach wie vor mit den beiden Produktfamilien für den Bereich "Flight Test" und "Ground-Systeme" sehr gut aufgestellt. Die Neuentwicklungen im Bereich High-Speed Recorder (MDR-GT und LM-GT) werden auch 2024 zur geplanten Umsatzentwicklung beitragen. 3. Prognosebericht Der Auftragsbestand zu Beginn des Jahre 2024 ist höher als zu Beginn 2023, bleibt aber unbefriedigend. Die Gesellschaft glaubt dies im laufenden Jahr wettmachen zu können. Der Krieg in der Ukraine führt nach wie vor zu höheren Beschaffungskosten, die nur in Teilen an Kunden weitergegeben werden können. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Gesellschaft daher mit Umsatzerlösen und einem Jahresergebnis leicht unter Vorjahresniveau. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende eigene liquide Finanzmittel, um ihre Geschäftsvorhaben zu realisieren.
Bergisch Gladbach, den 16. Februar 2024 Die Geschäftsführung Cyrille Dutilleul Jean-Marie Betermier Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Safran Data Systems GmbH, Bergisch Gladbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Safran Data Systems GmbH, Bergisch Gladbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Safran Data Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 2. Juli 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Dr. Christian Back, Wirtschaftsprüfer gez. Johannes Thomas, Wirtschaftsprüfer |
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