WGB Invest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Berthold Heinz Kalisch seit 20.10.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Korch Fleischwaren GmbHRadebergJahresabschluss zum 31. Dezember 2014LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014I. Geschäftsverlauf Trotz Schwierigkeiten im Export und zum Teil negativer medialer Berichterstattung konnte die deutsche Fleischwirtschaft und Fleischwarenindustrie im Jahr 2014 einen Produktionszuwachs erzielen. Auch das Fleischerhandwerk zeigte sich trotz anhaltender Abschmelzungsprozesse bei den selbstständigen Betrieben mit dem Jahr 2014 zufrieden und blickt vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Die Fleisch- und Fleischwareneinkäufe privater Haushalte nahmen im letzten Jahr hierzulande in geringem Maße weiter ab. Insgesamt wurde nach Angaben der Agrarmarkt- Informations-Gesellschaft (AMI) 1,5 Prozent weniger Fleisch (inklusive Geflügel und Wurst) von Privathaushalten erworben als im Vorjahr. Grund hierfür ist nach Aussage der Experten vor allem, dass immer weniger zu Hause gekocht und zunehmend Außer-Haus gegessen wird. Diese auch bei uns spürbare Entwicklung bei gleichzeitig rückgängiger Ertragslage hat zum Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 10.10.2014 geführt, das Filialgeschäft zum Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren zum 31.12.2014 einzustellen und das Inventar und die Warenbestände zu veräußern. II. Ertragslage Zu den generellen Absatzrückgängen aus Filialverkäufen (2,78 Mio. €) ist zusätzlich auch ein standortbereinigter Umsatzrückgang zu verzeichnen. Von 16 ganzjährig betriebenen Standorten haben lediglich 3 eine positive Umsatzbilanz und 5 weitere einen annähernd gleichen Umsatz zum Vorjahr. Insgesamt ist aber in dieser Gruppe ein Rückgang von 118 T€ zu verzeichnen. Die Rücknahme des letzten Standortes aus dem Franchise und der geringe Umsatz trotz gleichbleibend notwendiger Verkäuferstruktur erklären die gestiegenen relativen Personalkosten um 3,61 %. Die restlichen Kosten sind im Verhältnis um 1,34 % und der Wareneinsatz um 0,73 % vom Umsatz gesunken. Aus vorgenannter Entwicklung ergibt sich im Jahr 2014 ein Jahresfehlbetrag von 73 TEUR (Vj. Überschuss 27 TEUR). Im Jahr 2014 haben 5 Auszubildende ihre Lehrstelle angetreten und 5 beendet. 4 wurden davon übernommen. Alle Lehrlinge wurden zum Jahresende mit Betriebsübergang in ein neues Ausbildungsverhältnis überführt. III. Finanzlage Sämtlichen Zahlungsverpflichtungen konnten ganzjährig nachgekommen werden. Die vereinbarten Zahlungsziele wurden von den Kunden im Wesentlichen eingehalten, Forderungsausfälle waren nicht zu beklagen. Für das Geschäftsjahr 2014 ergibt sich die folgende Cash-Flow Rechnung:
IV. Vermögenslage Das Vermögen setzt sich am Stichtag wie folgt zusammen.
Der Warenbestand beträgt zum Stichtag 98 TEUR (Vj. 146 TEUR) und ist im Rahmen der üblichen Schwankungen annähernd stabil. Die Verbindlichkeiten sind zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes beglichen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes gibt es gegenüber dem Bilanzstichtag wesentliche Veränderungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufgrund des Verkaufs des Filialgeschäfts. Die Gesellschaft erzielt derzeit keine regelmäßigen Einnahmen und besitzt kein Anlage- und Vorratsvermögen mehr. V. Risikobericht Alle wissentlich bestehenden Risiken werden regelmäßig betrachtet und eingeschätzt. Ein Teil der Risiken wie Produkt-, Betriebs- und Umwelthaftung sind versichert, auch in der Nachsorge der bereits beendeten Mietverträge. Risiken der Abwicklung aus aufgelösten Verträgen in Form von Nachzahlungen aus nachgelagerten Abrechnungen wie Betriebskostenabrechnungen ohne weitere Einnahmen aus Umsätzen mit Fleisch- und Wurstwaren können durch entsprechenden Kassen- und Bankbestände gering gehalten werden. VI. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2015 ist die Abwicklung der Altverpflichtungen und Begleichung der Verbindlichkeiten geplant. Das Personal ist durch Betriebsübergang der einzelnen Filialen aus der Gesellschaft ausgeschieden und beim neuen Eigentümer angestellt. Das Anlage- und Vorratsvermögen wurde zum 1. Januar 2015 über dem Buchwert verkauft. Der am Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 ausgewiesene Eigenkapital-Fehlbetrag wurde durch den Gewinn aus der Veräußerung des Anlage- und Umlaufvermögens vollständig ausgeglichen. In 2015 und den nächsten Jahren sollen lediglich temporär Marktstände betriebenen werden. Aus diesem Grund werden im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringere Umsätze erzielt und Aufwendungen anfallen. Die Planung für die nächsten Jahre geht von einer positiven Entwicklung aus. VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Weitere Vorgänge mit besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres gab es keine.
Radeberg, 30. November 2015 gez. Andrea Korch, Geschäftsführerin BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014KORCH FLEISCHWAREN GMBH, RADEBERGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014KORCH FLEISCHWAREN GMBH, RADEBERG1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss 2014 wurde nach handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG erstellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft hat mit Gesellschafterbeschluss vom 10.10.2014 beschlossen, das Filialgeschäft zum Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren zum 31.12.2014 einzustellen und das Inventar sowie die Warenbestände zu veräußern. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 2.1 Going Concern Die Bilanzierung erfolgte unter Annahme von Going-Concern, da die Gesellschaft trotz Verkauf ihres Filialgeschäfts weiterhin temporär Marktstände betreiben wird. Der Verkauf des Anlage- und Umlaufvermögens der Filialen erfolgte zum 01.01.2015 über den Buchwerten. Der in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital-Fehlbetrag wurde durch den Gewinn aus der Veräußerung des Anlage- und Umlaufvermögens vollständig beseitigt. Die Erträge und Aufwendungen werden aufgrund des nur temporären Geschäfts zukünftig viel niedriger ausfallen als in der Vergangenheit. Die Planung für die kommenden Jahre ergibt jedoch jeweils ein positives Ergebnis. 2.2 Sachanlagen Die Vermögensgegenstände sind mit Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten abzüglich linearer oder degressiver Abschreibungen unter Beachtung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Abschreibungen wurden pro-rata-temporis berechnet. Für Wirtschaftsgüter über 150,00 € bis 1.000,00 € wurde ein Sammelposten gebildet, welcher analog den Vorjahren entsprechend über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagegitter zu entnehmen. 2.3 Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten. Die fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. 2.4 Forderungen und Finanzkonten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Finanzkonten wurden zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Lediglich die Forderung aus Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 KStG in Höhe von 526,42 € (Vorjahr 785,72 €) hat am Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 2.5 Rückstellungen Die Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in der Höhe bemessen, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt mit ihrem Erfüllungsbetrag. 2.6 Verbindlichkeiten Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte mit den Erfüllungsbeträgen. Die Restlaufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
2.7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen in Höhe von 59.099,15 € (Vorjahr 91.404,09 €) aus Avalen. Diese sind ab dem 01.01.2015 auf den neuen Eigentümer der Filialen übergegangen. Daneben besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von 250.000,00 € für einen Avalrahmen für die Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH, Radeberg. Die Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH erzielt positive Ergebnisse, sodass das Risiko der Inanspruchnahme als gering eingeschätzt wird. Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 10.679,54 € (Vorjahr 2.793.592,38 €). Diese sind ab dem 01.01.2015 auf den neuen Eigentümer der Filialen übergegangen. 3. Sonstige Angaben 3.1 Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten beträgt im Geschäftsjahr (Vorjahr):
3.2 Organe Die Gesellschaft wurde durch die Geschäftsführerin, Frau Andrea Korch, Kauffrau, 01454 Radeberg, im Geschäftsjahr vertreten. Unter Bezugnahme auf § 286 IV HGB wird auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung verzichtet.
Radeberg, den 30. November 2015 gez. Andrea Korch, Geschäftsführerin
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Korch Fleischwaren GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, 30. November 2015 Schneider
+ Partner GmbH
gez. Limbach, Wirtschaftsprüfer gez. Horn, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 1. Dezember 2015 festgestellt. |
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