Computacenter Managed Services GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
becom Informationssysteme GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Computacenter AG & Co. oHGKerpenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Computacenter AG & Co. oHG, Kerpen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Computacenter AG & Co. oHG, Kerpen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Computacenter AG & Co. oHG, Kerpen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 15 August 2024 Grant
Thornton AG
Hermann-Josef Schulze Osthoff, Wirtschaftsprüfer Ralf Clemens, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Computacenter AG & Co. oHG (im Folgenden auch "CC oHG" oder "Gesellschaft" genannt) ist eine offene Handelsgesellschaft deutschen Rechts mit Sitz in 50170 Kerpen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der HRA 18096 eingetragen. Geschäftszweck der CC oHG ist die Erbringung von Service- und Dienstleistungen im Bereich der Datenverarbeitung, der Vertrieb von EDV-Hardware und -Software, die Abwicklung von Netzwerk- und EDV-Projekten sowie die Entwicklung neuer Lösungen in allen Bereichen der Informationstechnologie. Als deutsches verbundenes Unternehmen der Computacenter plc., Hatfield/Großbritannien, betreibt die Gesellschaft ihr Geschäft überwiegend im Inland und ist in das internationale Netzwerk der Computacenter-Gruppe einbezogen. Die Computacenter plc. notiert an der Börse in London. Ausweis, Bilanzierung und Bewertung Ausweisgrundsatz Der Jahresabschluss der CC oHG ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie des Gesellschaftsvertrags aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 i.V.m. § 264a Abs. 1 HGB. Zur Verbesserung der Transparenz des Sachanlagevermögens wurden in Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas Sachanlageinvestitionen in Ein- und Umbauten in die Geschäftsräume als "Mietereinbauten" separat ausgewiesen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte auf Grundlage der nachfolgenden und im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Ebenso wurde den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen des § 252 Abs. 1 Nr. 1 bis Nr. 6 HGB Rechnung getragen. Immaterielle Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen werden gemäß § 253 Abs. 1 S. 1 HGB grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen sowie notwendige außerplanmäßige Wertminderungen, angesetzt. Dabei erfolgen die nutzungsbedingten Abschreibungen zeitanteilig und nach der linearen Methode. Im Überblick ergeben sich die folgenden Abschreibungsdauern auf Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen, die auch der jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechen:
Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis von bis zu 800 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Davon ausgenommen werden einzeln nutzbare IT-Geräte weiterhin unabhängig von ihrem Anschaffungspreis aktiviert und über die jeweilige wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Entfallen die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen, werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen, welche die fortgeführten Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten nicht übersteigen. Wenn Sachanlagen verkauft oder verschrottet werden, wird der Gewinn bzw. Verlust als Differenz zwischen dem Nettoverkaufserlös und dem Restbuchwert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen beziehungsweise Aufwendungen erfasst. Kosten für Instandhaltungsaufwendungen werden grundsätzlich erfolgswirksam unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ausgewiesen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern keine außerplanmäßigen Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung erforderlich sind. Die unfertigen Leistungen werden mit den auf sie entfallenden Einzel- sowie angemessenen Gemeinkosten bewertet. Die anteiligen Lohnkosten werden dabei mit verschiedenen Durchschnittssätzen je nach Qualifikationsgrad der eingesetzten Mitarbeiter angesetzt. Waren werden zu Anschaffungskosten unter Anwendung der gewogenen Durchschnittsmethode bewertet; soweit erforderlich, erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren Marktpreis. Daneben werden zusätzlich für Nutzungs-, Gängigkeits- und Reichweitenrisiken sowie andere wertmindernde Einflüsse entsprechende Wertabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für weitere Risiken werden risikoabhängige Pauschalwertberichtigungen für Forderungen älter 90 Tage vorgenommen. Die Pauschalwertberichtigungen werden dabei basierend auf der Altersstruktur der Forderungen und den historischen Forderungsausfällen berechnet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. In Fremdwährung geführte Konten werden zum Bilanzstichtag auf den jeweilig niedrigsten Tageskurs abgewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den Ausgabeträgen angesetzt und entsprechend der Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge ergebniswirksam verausgabt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Einnahmebetrag angesetzt und entsprechend der Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge ergebniswirksam vereinnahmt. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Währungskursrisiken aus Forderungen und Verbindlichkeiten, beispielsweise in US-Dollar, britischen Pfund und ungarischen Forint, werden durch Termingeschäfte abgesichert. Langfristige Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen nicht. Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB auf Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt. Identifizierte Differenzen werden zu den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Unterschiede bewertet und nicht abgezinst. Das Wahlrecht, einen eventuell bestehenden Aktivüberhang an latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB anzusetzen, wird nicht in Anspruch genommen. Erläuterungen zur Bilanz 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die Immateriellen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen entgeltlich erworbene Software und Software-Lizenzen. Der aktivierte Geschäftswert resultiert aus der Übernahme des gesamten Betriebs "IT Service Desk" von der Computacenter Managed Services GmbH zum 01.08.2018. Die planmäßige betriebliche Nutzungsdauer beträgt 10 Jahre.
2. Sachanlagen Die Sachanlagen haben sich wie folgt entwickelt:
Die Mietereinbauten umfassen Sachanlageinvestitionen in angemieteten Geschäftsräumen. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung betrifft die eigene Büroausstattung und intern genutztes IT- Equipment der Gesellschaft. 3. Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen gab es zum Vorjahr keine Änderungen:
Der Gesamtbetrag der Anteile an verbundenen Unternehmen besteht zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen aus Anteilen an der E'ZWO Computervertriebs GmbH, München (kurz: "E'ZWO"). Die Beteiligungsquote der Gesellschaft an der E'ZWO liegt bei 99,09%. Die übrigen Anteile an der E'ZWO befinden sich weiterhin in Streubesitz. Bei den Beteiligungen handelt es sich zum 31. Dezember 2023 um Anteile an der Gonicus GmbH, Arnsberg. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ergibt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt:
(1) Die Beteiligungen werden mittelbar über
die E'ZWO gehalten.
4. Vorräte Die Vorräte teilen sich wie folgt auf:
Die aktivierten Unfertigen Leistungen umfassen eigen- und fremderbrachte Lieferungen und Leistungen, die noch nicht an Kunden fakturiert werden können. Bei den Waren handelt es sich um gekaufte IT-Hard- und Software namhafter internationaler IT-Hersteller; sie unterteilen sich in Handelswaren für den Verkauf sowie Ersatzteile für das Servicegeschäft.
5. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände teilen sich wie folgt auf:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit Ausnahme der geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalte grundsätzlich nicht besichert; Ausfallrisiken werden von der Gesellschaft getragen. Die CC oHG gewährt ihren Kunden branchenübliche Zahlungsziele. Für erkennbare Risiken werden angemessene Einzelwertberichtigungen und darüber hinaus Pauschalwertberichtigungen gebildet. Zum Abschlussstichtag betrugen die Wertberichtigungen insgesamt 3,0 Mio. € (i.Vj. 3,1 Mio. €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten sämtliche Forderungen gegen vollkonsolidierte Tochterunternehmen des obersten Mutterunternehmens Computacenter plc., Hatfield/Großbritannien, im In- und Ausland. Sie betreffen Forderungen aus innerkonzernlichen Darlehensguthaben sowie Forderungen aus Liefer- und Leistungsverkehr mit überwiegend ausländischen Konzerngesellschaften. 6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Es handelt sich im Wesentlichen um Barvermögen der Gesellschaft auf Bankkonten und um kurzfristige Geldanlagen. 7. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen hauptsächlich die Abgrenzung von Service- und Wartungsgebühren. Daneben sind Ausgaben für Versicherungsprämien, Softwaremieten und ähnliche Sachverhalte abgegrenzt. 8. Eigenkapital Das Eigenkapital teilt sich wie folgt auf:
Der Ausweis des Eigenkapitals erfolgt unter Beachtung des § 264c HGB und der gesellschaftsvertraglichen Regelungen. Die Kapitalanteile teilen sich zum 31. Dezember 2023 unverändert auf folgende Gesellschafter auf:
Die Gesellschafter Computacenter Aktiengesellschaft, Köln, und Computacenter Management GmbH, Köln, halten die Anteile treuhänderisch für die Computacenter Germany AG & Co. oHG, München. Eine Verfügung ist nur mit Zustimmung dieser Gesellschaft möglich. Sämtliche Gesellschafter sind Vollhafter. Im Geschäftsjahr beschlossen die Gesellschafter der CC oHG eine Entnahme aus den Rücklagen (kumulierte Vorjahresergebnisse) in Höhe von 120,0 Mio. €. Diese wurde im März 2024 zahlungswirksam verausgabt. Damit entwickelten sich die Rücklagen folgendermaßen:
9. Rückstellungen Die Rückstellungen teilen sich wie folgt auf:
Die Steuerrückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen erwartete Gewerbesteuern aus den Veranlagungszeiträumen 2022 und 2023. Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (44,1 Mio. €; i.Vj. 43,8 Mio. €) sowie Rückstellungen für den Personalbereich wie beispielsweise variable Gehalts- und Provisionsrückstellungen (32,9 Mio. €; i.Vj. 24,5 Mio. €). Weiter sind Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen (26,7 Mio. €; i.Vj. 25,7 Mio. €), für noch zu erteilende Kundengutschriften (14,8 Mio. €; i.Vj. 20,2 Mio. €) sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (1,1 Mio. €; i.Vj. 1,9 Mio. €) in den sonstigen Rückstellungen enthalten. 10. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten teilen sich wie folgt auf:
Die im Vorjahr ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr vollständig beglichen. Sie waren zur Finanzierung der im Rahmen des Umzugs in ein neues Betriebsgebäude einhergehenden Investitionen aufgenommen worden. Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen enthalten im Wesentlichen Kundenanzahlungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen umfassen sämtliche Lieferantenverbindlichkeiten aus Warenlieferungen und Dienstleistungserbringungen durch Dritte. Bei den Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber vollkonsolidierten Tochterunternehmen des obersten Mutterunternehmens Computacenter plc., Hatfield/Großbritannien, im In- und Ausland. Sie betreffen mit 184,2 Mio. € inländische und mit 5,9 Mio. € ausländische verbundene Unternehmen. In Höhe von 125,8 Mio. € (i.Vj. 71,9 Mio. €) handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern der CC oHG. Darin ist als wesentlicher Posten die Verbindlichkeit gegenüber der CC Germany AG & Co. OHG aus der Entnahme aus den Rücklagen in Höhe von 120,0 Mio € enthalten. In Höhe von 62,9 Mio. € (i.Vj. 31,4 Mio. €) betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus konzerninterner Finanzierungstätigkeit im Rahmen eines Cash-Poolings, welche zu vereinbarten Zinsen verzinst werden. Die Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 52,1 Mio. € (i.Vj. 45,5 Mio. €), welche die Umsatzsteuer (43,5 Mio. €; i.Vj. 36,9 Mio. €) sowie die Lohnsteuer (8,6 Mio. €; i.Vj. 8,7 Mio. €) betreffen. Weiter enthalten sie Verbindlichkeiten aus nicht abgezogenen Kundengutschriften in Höhe von 10,9 Mio. € (i.Vj. 9,7 Mio. €). Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren. 11. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen vorab vereinnahmte Service- und Wartungsentgelte. Erläuterungen zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat gegenüber einem Lieferanten der E'ZWO eine Patronatserklärung zugunsten der E'ZWO abgegeben. Die Gesellschaft hat sich verpflichtet, die E'ZWO finanziell so auszustatten, dass diese ihren Verbindlichkeiten gegenüber diesem Lieferanten fristgemäß nachkommen kann. Die Gesellschaft rechnet aufgrund der erwarteten Geschäftsentwicklung und des ausreichend hohen Eigenkapitals der E'ZWO zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 8,5 Mio. € nicht mit einer Inanspruchnahme. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Zur Generierung vorgezogener Liquiditätszuflüsse nutzt die CC oHG die Möglichkeit des Factorings bei Kunden höchster Bonität. Zum 31. Dezember 2023 wurden Forderungen in Höhe von 58,9 Mio. € (i.Vj. 113,3 Mio. €) verkauft. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die CC oHG betreibt ihr Geschäft in gemieteten Büro- und Lagerflächen. Daneben werden weitere Gegenstände aus dem Sachanlagebereich wie zum Beispiel der Fuhrpark seitens der Gesellschaft geleast. Darüber hinaus hat die CC oHG mit Leasing-Gesellschaften Leasingverträge (Operating Leases) für an ihre Kunden weiterverleastes IT-Equipment abgeschlossen. Der jährliche Aufwand aus solchen Verträgen wird direkt ergebniswirksam im jeweiligen Berichtszeitraum erfasst. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen teilen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt auf:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse enthalten alle an Kunden berechnete Entgelte für Lieferungen und Leistungen unter Abzug von Erlösschmälerungen. Sie werden im Wesentlichen in Deutschland erzielt. Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen teilen sich wie folgt auf:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich insgesamt auf 23,5 Mio. € (i.Vj. 30,5 Mio. €). Für den größten Teil verantwortlich zeichnen Erträge aus Kostenerstattungen durch Mitarbeiter für die Überlassung von Dienstfahrzeugen (7,4 Mio. €; i.Vj. 7,5 Mio. €), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (6,8 Mio. €; i.Vj. 7,6 Mio. €), Erträge aus Währungskursdifferenzen (4,6 Mio. €; i.Vj. 11,3 Mio. €) und Erträge aus der Vereinnahmung verjährter Verbindlichkeiten (3,2 Mio. €; i.Vj. 1,9 Mio. €). 3. Materialaufwand Bei den Aufwendungen für bezogene Waren handelt es sich im Wesentlichen um den Wareneinsatz für Handelswarenverkäufe beziehungsweise Ersatzteilverbrauch sowie mit der Lagerhaltung der Waren im Zusammenhang stehende Aufwendungen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen umfassen Aufwendungen aus der Beschaffung externer Ressourcen oder eingekaufter Dienstleistungen. 4. Personalaufwand Im Personalaufwand sind sämtliche Gehaltszuwendungen an die Belegschaft sowie die darauf entfallenden Sozialabgaben, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Veränderungen der Urlaubsrückstellungen und Ähnliches enthalten. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit 171,1 Mio. € (i.Vj. 139,2 Mio. €) größtenteils Verwaltungsaufwendungen wie innerkonzernliche Umlagen, Miet -, Wartungs- und Instandhaltungskosten, Beratungskosten und Telefonkosten sowie mit 57,7 Mio. € (i.Vj. 53,1 Mio. €) Vertriebsaufwendungen, hier insbesondere Kraftfahrzeug-, Reise- und Versandkosten. 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren aus kurzfristigen Festgeldanlagen frei verfügbarer Finanzmittel sowie aus Verzinsungen gewährter kurzfristiger Darlehen an in- und ausländische Gruppengesellschaften. 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Verzinsung von Cashpool-Guthaben anderer Gesellschaften der deutschen und internationalen Computacenter-Gruppe macht mit 842 T€ (i.Vj. 704 T€) den wesentlichen Teil der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen aus. Weiterhin fielen in der Berichtsperiode Zinsen für verlängerte Zahlungsziele namhafter Lieferanten in Höhe von 155 T€ an. 8. Steuern vom Ertrag Die Steuern vom Ertrag betreffen im Wesentlichen die erwartete Gewerbesteuer für die Berichtsperiode, die in den Rückstellungen abgegrenzt sind. Es ergab sich kein tatsächlicher Steueraufwand/-ertrag aus dem MinStG für das Geschäftsjahr 2023. 9. Sonstige Steuern Unter den sonstigen Steuern werden im Wesentlichen die Aufwendungen der Gesellschaft für nicht abzugsfähige Umsatzsteuer sowie die Kraftfahrzeugsteuer des Berichtsjahres ausgewiesen. Sonstige Angaben Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Das Jahresergebnis 2023 wird durch periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (6,8 Mio. €; i.Vj. 7,6 Mio. €) und die Vereinnahmung verjährter Verbindlichkeiten (3,2 Mio. €; i.Vj. 1,9 Mio. €) insgesamt positiv beeinflusst. Dem stehen Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von 55 T€ (i.Vj. 35 T€) entgegen. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter der CC oHG ist im Geschäftsjahr 2023 um 142 gestiegen; im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 6.925 (i.Vj. 6.783) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inklusive Auszubildender).
Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft sichert sich gegen Zahlungsstromänderungsrisiken aus Kursänderungen beim Einkauf von Waren im US-$-Markt mittels Währungstermingeschäften bei der Landesbank Baden-Württemberg, der Deutschen Bank sowie der BNP Paribas Bank ab. Grund- und Sicherungsgeschäfte bilden wirtschaftlich eine Bewertungseinheit in Form von Macro-Hedges. Dabei stehen den getätigten Sicherungsgeschäften immer gegenläufige schwebende Einkaufsgeschäfte gegenüber, sodass mit einer Inanspruchnahme der abgesicherten Währungskäufe fest zu rechnen ist. Die Abbildung der Bewertungseinheiten erfolgt mittels der Einfrierungsmethode. Gegenläufige Zahlungsströme gleichen sich aus, da die wertkritischen Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft bis auf die Richtung des Zahlungsstroms identisch sind. Der Buchwert am Abschlussstichtag für die in die Bewertungseinheiten einbezogenen Schulden beträgt 161,9 Mio. €. Aufgrund der Auslagerung von Verwaltungstätigkeiten in Shared Service Center in Ungarn fallen Umlagen in ungarischen Forint an, die ebenfalls durch Währungstermingeschäfte abgesichert werden. Auch Helpdeskleistungen durch die Partnergesellschaften in Südafrika und Rumänien werden auf diese Weise abgesichert. Diesen Geschäften liegen mittel- bis langfristige Dienstleistungsverträge zu Grunde, so dass auch hier von einer Erfüllungspflicht fest ausgegangen werden muss. Da es sich um geschlossene Positionen handelt, besteht zum 31. Dezember 2023 kein Rückstellungsbedarf. Honorar des Abschlussprüfers Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers Grand Thornton AG, Düsseldorf, wurden in 2023 folgende Honorare aufwandswirksam verbucht:
Latente Steuern Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB auf Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt. Identifizierte Differenzen werden zu den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Unterschiede bewertet und nicht abgezinst. Auf die Aktivierung von latenten Steuern, im Wesentlichen aufgrund von steuerlich nicht zulässigen Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften oder abweichender Nutzungsdauern von Geschäfts- oder Firmenwerten, wurde verzichtet. Als unternehmensspezifischer Steuersatz für die Kalkulation der latenten Steuern werden 30 % angenommen. Gewinnverwendungsvorschlag 2023Die Geschäftsführung der Computacenter AG & Co. oHG, Kerpen, schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 117.020.439,08 € auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Unsicherheit für die Geschäftstätigkeit der CC oHG besteht im Hinblick auf den weiteren Verlauf der verschiedenen internationalen Krisen wie die Lieferkettenproblematik, den konjunkturellen Abschwung in den wichtigsten Industrieländern, die hohe Inflation, die steigenden Zinsen sowie die russische Invasion in die Ukraine. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht bekannt. Angaben zu den Mutterunternehmen Die Computacenter AG & Co. oHG, Kerpen, wird in den Konzernabschluss der Computacenter Holding GmbH, München, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Hinterlegungsort des Konzernabschlusses der Computacenter Holding GmbH, München, ist das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 113117). Daneben wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Computacenter plc., Hatfield/Großbritannien, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Unternehmens erhältlich. Organe der Gesellschaft Zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft sind die Gesellschafter Computacenter Aktiengesellschaft, Köln, und Computacenter Management GmbH, Köln, jeweils vertreten durch ihre Organe (Vorstand bzw. Geschäftsführer), jeweils allein berechtigt und verpflichtet. Die Gesellschafterin Computacenter Germany AG & Co. oHG, München (Gezeichnetes Kapital: 26.000,00 €), ist gesellschaftsvertraglich von der Geschäftsführung ausgeschlossen. Das Gezeichnete Kapital der Computacenter Aktiengesellschaft, Köln, beträgt 51.129,19 €; es ist vollständig eingezahlt. Dem Vorstand der Computacenter Aktiengesellschaft, Köln, gehören an:
Das Gezeichnete Kapital der Computacenter Management GmbH, Köln, beträgt 25.564,59 €; es ist vollständig eingezahlt. Der Geschäftsführung der Computacenter Management GmbH, Köln, gehören an:
Die dem Vorstand und den Geschäftsführern im Geschäftsjahr 2023 direkt von der CC oHG gewährten Bezüge belaufen sich auf 1.608 T€ (i.Vj. 1.553 T€).
Kerpen, den 15. August 2024 Computacenter AG & Co. oHG Vorstand und Geschäftsführung Marcus Christian Jehle Computacenter Aktiengesellschaft Bernd Charpentier Computacenter Management GmbH Karl-Heinz Reitz Computacenter Management GmbH Tilmann Gramß Computacenter Management GmbH Lagebericht 2023Geschäftsmodell der Gesellschaft Geschäftszweck der Computacenter AG & Co. oHG (im Folgenden auch "CC oHG" oder "Gesellschaft" genannt) ist die Erbringung von Service- und Dienstleistungen im Bereich der Datenverarbeitung, der Vertrieb von EDV-Hardware und -Software, die Abwicklung von Netzwerk- und EDV-Projekten sowie die Entwicklung neuer Lösungen in allen Bereichen der Informationstechnologie. Als deutsches verbundenes Unternehmen der Computacenter plc., Hatfield/Großbritannien, betreibt die Gesellschaft ihr Geschäft überwiegend im Inland und ist in das internationale Netzwerk der Computacenter-Gruppe einbezogen. Die Computacenter plc. ist an der Börse in London notiert. Unser Portfolio basiert auf den drei Service Lines Technology Sourcing (Source), Professional Services (Transform) sowie Managed Services (Manage). Im Bereich Tech Sourcing helfen wir unseren Kunden, ihren Technologiebedarf zu ermitteln, und sorgen zusammen mit der Unterstützung unserer Partner dafür, die notwendigen Strukturen zu schaffen, um diesen Bedarf zuverlässig zu decken. Unsere Professional Services bieten strukturierte Lösungen und fachkundige Ressourcen, um unsere Kunden bei der Auswahl, dem Einsatz und der Integration digitaler Technologien zu unterstützen, damit sie ihre Geschäftsziele erreichen. Dabei kann es sich um kurz-, mittel-, und langfristige Projekte handeln. Mit unseren Managed Services betreuen wir den digitalen Betrieb und den Benutzersupport unserer Kunden, um die Qualität und Flexibilität unserer Kunden zu verbessern und ihre Kosten zu reduzieren. Diese Dienstleistungen sind langfristig angelegt und gut planbar. Wirtschaftsbericht Insgesamt kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 2023 weiter ins Stocken, und die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Zudem sorgte der Nahostkonflikt 2023 für neue Unsicherheit. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Entsprechend schrumpfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um 0,3 Prozent. Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds zeigte sich die IT-Branche in Deutschland erneut sehr stabil, auch wenn die Umsätze laut Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) nicht so deutlich stiegen wie in den Vorjahren. Das Volumen bei der Informationstechnik stieg 2023 lediglich um 2,2 Prozent auf 142,9 Mrd. €. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir von unserer starken Ausrichtung auf den öffentlichen Sektor profitiert. Auch half uns, dass wir unser Portfolio bei bestehenden Kunden deutlich verbreitern und unsere Kundenbasis erweitern konnten. Investitionen in den Vertrieb sowie die Erweiterung der Technologie- und Kompetenzbasis trugen Früchte und legen auch die Basis für zukünftiges Wachstum. Ertragslage Insbesondere finanzielle Leistungsindikatoren wie Umsatzerlöse und EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) stellen eine geeignete Basis für Entscheidungen des Managements dar. Umsatzseitig verzeichnete die Gesellschaft ein sehr erfolgreiches Jahr. Die Umsatzerlöse konnten im Vergleich zum Vorjahr um 11,8 Prozent beziehungsweise 348,8 Mio. € gesteigert werden. Auch das EBIT übertraf in der Berichtsperiode mit 138,7 Mio. € abermals das sehr gute Vorjahresergebnis (123,1 Mio. €), wobei die EBIT-Marge konstant bei 4,2 Prozent gehalten werden konnte.
Umsatzentwicklung Mit 3.300,8 Mio. € lagen die Umsatzerlöse der CC oHG deutlich über dem sehr hohen Niveau aus dem Berichtsjahr 2022 (2.952,0 Mio. €). Wie in den vergangenen Jahren stellte das Produktgeschäft dabei den größten Anteil an den Umsatzerlösen. Die Umsätze (vor Erlösschmälerungen) stiegen von 2.091,0 Mio. € im Vorjahr auf 2.345,3 Mio. € in der Berichtsperiode und damit um 12,2 Prozent. Das Servicegeschäft entwickelte sich mit einem Zuwachs von 10,8 Prozent ebenfalls gut. Maßgeblicher Treiber waren wie im Vorjahr die Professional Services mit einem Wachstum in Höhe von 13,9 Prozent. Die Contractual Services konnten im Jahresvergleich ebenfalls leicht zulegen. Die Umsätze stiegen in diesem Geschäftsbereich um 2,9 Prozent auf 458,7 Mio. € (i. Vj. 445,9 Mio. €). Branchenbezogen machte wie in den Vorjahren der öffentliche Sektor den größten Anteil der jeweiligen Kundengruppen am Gesamtumsatz aus. Getrieben durch Investitionen der öffentlichen Hand konnte das Segment ein starkes Wachstum in Höhe von 21,6 Prozent auf 1.219,8 Mio. € (i. Vj. 1.003,4 Mio. €) verzeichnen. Dadurch konnte der Anteil an den Gesamtumsätzen in Höhe von 36,7 Prozent (i. Vj. 35,8 Prozent) sogar leicht ausgebaut werden. Dahinter folgte wie 2022 der Bereich Automotive mit einem Anteil von 12,2 Prozent (i. Vj. 12,1 Prozent) als zweitstärkste Branche. Über das Gesamtjahr stiegen die Umsätze hier von 338,3 Mio. € im Jahr 2022 auf nun 407,0 Mio. €, was einem Wachstum von 20,3 Prozent entspricht. Drittstärkster Bereich bei der Betrachtung nach Industrien wurde mit einem Anstieg von 11,1 Prozent die Finanzbranche. Sie kam auf Umsatzerlöse in Höhe von 261,5 Mio. € (i. Vj. 235,4 Mio. €). Damit behauptete diese Kundengruppe wie im Vorjahr den dritten Platz des Branchenrankings vor dem Versicherungssektor (215,4 Mio. €), der im Vergleich zum Vorjahr 2,1 Prozent einbüßte. Ertrags- und Kostenentwicklung Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen 7,0 Mio. € (-23,0 Prozent) unter dem Vorjahreswert von 30,5 Mio. € und beliefen sich im Berichtszeitraum auf 23,5 Mio. €. Sie bestanden im Wesentlichen aus Erträgen, die sich aus Kostenerstattungen durch Mitarbeitende für die Überlassung von Firmenwagen ergaben (7,4 Mio. €; i. Vj. 7,5 Mio. €), Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (6,8 Mio. €; i. Vj. 7,6 Mio. €) sowie aus Erträgen aus Währungskursdifferenzen (4,6 Mio. €; i. Vj. 11,3 Mio. €). Die um 10,9 Prozent gestiegenen Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen (2.412,1 Mio. €; i. Vj. 2.174,2 Mio. €) erhöhten sich insgesamt in geringerem Maße als die Umsatzerlöse (11,8 Prozent). Dabei wuchsen die Aufwendungen für bezogene Leistungen um 35,6 Prozent beziehungsweise 191,7 Mio. € und die Aufwendungen für bezogene Waren um 46,2 Mio. € (2,8 Prozent). Infolgedessen sank die Materialaufwandsquote von 73,7 Prozent im Vorjahr auf nun 73,1 Prozent. Mit den höheren Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen ging der positive Effekt einher, dass die Boni von Herstellern um 22,9 Mio. € auf 88,4 Mio. € (i. Vj. 65,5 Mio. €) gesteigert werden konnten. Dies entspricht einem Anstieg um 35,0 Prozent. Die Personalaufwandsquote sank in der Berichtsperiode zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 16,1 Prozent (i. Vj. 16,5 Prozent). Denn im Gegensatz zu den starken Steigerungen bei den Umsatzerlösen wurde die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten nur moderat um 142 von 6.783 Angestellten im Jahr 2022 auf 6.925 im Geschäftsjahr erhöht. Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 603 neue Mitarbeitende gewinnen. Bei einer im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Fluktuationsrate ergab sich zum 31. Dezember 2023 im Saldo eine Verminderung bei den Beschäftigten um 33 Mitarbeitende. Die CC oHG beschäftigte damit zum Jahreswechsel 2023/2024 insgesamt 6.949 Mitarbeitende inklusive der Auszubildenden und der Geschäftsführung. Im Vorjahr waren es noch 6.982. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie auf Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Prozent auf 7,8 Mio. €. Die Abschreibungsquote - definiert als Verhältnis der Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres zu den Nettobuchwerten - blieb hingegen konstant bei 24,0 Prozent. Den größten Teil bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (228,8 Mio. €; i. Vj. 192,3 Mio. €) nahmen mit 171,1 Mio. € (i. Vj. 139,2 Mio. €) Verwaltungsaufwendungen wie Miet -, Wartungs- und Instandhaltungskosten, Kostenumlagen, Beratungskosten und Telefonkosten sowie mit 57,7 Mio. € (i. Vj. 53,1 Mio. €) Vertriebsaufwendungen, hier insbesondere Kraftfahrzeug-, Reise- und Versandkosten ein. Ergebnisentwicklung Das EBIT der Gesellschaft konnte nach einem Ergebnis in Höhe von 123,1 Mio. € im Vorjahr um 12,7 Prozent verbessert werden und betrug 2023 138,7 Mio. €. Die EBIT-Marge blieb dabei auf dem Vorjahresniveau von 4,2 Prozent. Das Finanzergebnis der Gesellschaft konnte mit 2,8 Mio. € (i. Vj. -0,3 Mio. €) wesentlich gesteigert werden. Hierfür zeichneten insbesondere die erwirtschafteten Zinserträge mit einem Zuwachs in Höhe von 3,2 Mio. € verantwortlich. Der Ertragssteueraufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 24,4 Mio. € (i. Vj. 20,3 Mio. €). Sonstige Steuern fielen wie im Vorjahreszeitraum in Höhe von 0,9 Mio. € an. Mit einem Jahresüberschuss von 117,0 Mio. € schloss die Gesellschaft das Jahr 2023 um 14,2 Prozent besser ab als im bereits erfolgreichen Geschäftsjahr 2022 (102,4 Mio. €). Dieses Ergebnis wurde ermöglicht durch das insgesamt sehr erfreuliche Wachstum über alle Businessbereiche hinweg bei insgesamt vergleichbaren Margen. Entwicklung der Geschäftsbereiche Technology Sourcing Nachdem bereits das Geschäftsjahr 2022 durch Wachstum beim Umsatz von Produkten und produktnahen Dienstleistungen geprägt war, konnte dieser 2023 noch einmal deutlich gesteigert werden. So wurde ein Umsatzvolumen in Höhe von 2.345 Mio. € erzielt, was einem Wachstum von 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Entsprechend konnte die CC oHG im vergangenen Jahr die 2-Milliarden-Euro-Grenze beim Produktumsatz erneut überschreiten. Bei allgemein abflachender Nachfrage im Markt entwickelte sich die Gesellschaft deutlich gegen den Trend. Das gilt für nahezu alle Geschäftsbereiche (Business Lines). Gestützt wurde dies auch dadurch, dass die Lieferzeiten der Hersteller 2023 wieder auf einem normalen Niveau waren. Zudem konnte die Gesellschaft vor allem durch den Gewinn neuer Produktrahmenverträge und durch einige Sondersituationen bei Kunden wachsen. Hervorzuheben ist dabei ein großer Software-Deal bei einem Automobilzulieferer zu Beginn des vergangenen Jahres. In Summe konnte die CC oHG im Jahr 2023 erneut ein stabiles, robustes und leicht ansteigendes Produktgeschäft ausweisen. Als einzige Business Line innerhalb des Geschäftsbereichs Technology Sourcing verzeichnete Workplace gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzrückgang. Insgesamt konnte der Bereich einen Umsatz von 597 Mio. € (i. Vj. 633 Mio. €) erzielen, was einer Abnahme um 5,6 Prozent entspricht. Dennoch hatte der Bereich einen Anteil von rund 24 Prozent am gesamten Produktumsatz. Obwohl das Workplace-Geschäft im Markt insgesamt abflaute, war der Bedarf bei den Kunden der CC oHG unvermindert hoch. Entsprechend konnten auch einige der großen Produktrahmenverträge, die im Jahr 2022 verloren gingen, durch neue Verträge teilweise kompensiert werden. Insgesamt war der Geschäftsverlauf trotz des leichten Rückgangs zufriedenstellend. Der Datacenter-Bereich der CC oHG konnte im vergangenen Jahr einen Umsatzanstieg von 8,5 Prozent auf 681 Mio. € (i. Vj. 627 Mio. €) verzeichnen. Damit hält die Business Line einen Anteil von 28 Prozent am gesamten Technology-Sourcing-Umsatz (Produkt). Insgesamt war das Geschäft 2023 hier durch hohe Umsätze der öffentlichen Auftraggeber und insbesondere der Bundesbehörden geprägt. Zudem konnten besonders im Storage-Umfeld hohe Umsätze mit den etablierten Storage- Partnern erzielt werden. Auch im Jahr 2023 setzte Networking die positive Entwicklung aus dem Vorjahr fort und erzielte mit einem Anstieg von 52,2 Prozent das größte Umsatzwachstum der drei Business Lines. Mit einem Umsatz von 1.171 Mio. € (i. Vj. 769 Mio. €) hat der Networking-Bereich einen Anteil von rund 48 Prozent am Gesamtumsatz der Business Lines. Trotz des seit Jahren hohen Niveaus im Networking-Bereich war die Entwicklung auch 2023 wieder sehr positiv. Sowohl im klassischen Netzwerkgeschäft mit Routing -, Switching- und WLAN-Komponenten als auch im Security-Umfeld konnte ein großes Wachstum verzeichnet werden. Auch die Entwicklung in den jeweiligen Sub- Business-Lines Networking war entsprechend weitestgehend positiv: So konnte im klassischen Core- Networking wie Routing, Switching und WLAN eine Umsatzzunahme von 323 Mio. € (76,1 Prozent) verzeichnet werden. Der Security-Bereich wuchs um 84 Mio. € oder 28,4 Prozent. Jedoch verzeichnete der Bereich Unified Communications & Collaboration einen leichten Umsatzrückgang von 5 Mio. € (10,4 Prozent). Der Software-Anteil am Networking-Gesamtumsatz in Höhe von 1.171 Mio. € betrug rund 38 Prozent. Insgesamt bewegte sich die CC oHG erneut auf hohem Niveau und ist weiterhin der größte deutsche Partner vieler führender Netzwerk- und Security-Hersteller. Die Umsatzentwicklung der einzelnen Business Lines stellt sich wie folgt dar:
Insgesamt hat sich die Gesellschaft im Technology-Sourcing-Business auch im Jahr 2023 wieder sehr positiv entwickelt. Solides Servicewachstum 2023 war im Servicegeschäft erneut ein erfreuliches Jahr für die Gesellschaft. So konnte sie einen Anstieg des Umsatzes in dem Bereich um 93 Mio. € beziehungsweise 10,7 Prozent von 868 Mio. € im Jahr 2022 auf nun 961 Mio. € erzielen. Dabei konnte die CC oHG mit einem Wachstum von 13,9 Prozent sehr deutlich im Professional- Services-Segment zulegen. Aber auch bei den Contractual Services - also bei den langlaufenden Managed und Maintenance Services sowie Personaldienstleistungen - konnte ein leichter Anstieg in Höhe von 2,9 Prozent erzielt werden.
Beim jährlichen Auftragswert der CC oHG für Beauftragungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr (Contract Base) musste die Gesellschaft einen leichten Rückgang verzeichnen. Insgesamt sank der Wert um -7,2 Prozent auf 399 Mio. € (i. Vj. 430 Mio. €). Professional Services Der Bereich Professional Services war auch 2023 ein Wachstumsmotor für Umsatz und Marge der CC oHG. So konnte erneut ein starker Umsatzanstieg in Höhe von 51,3 Mio. € (13,9 Prozent) von 370,4 Mio. € im Jahr 2022 auf nun 421,7 Mio. € verbucht werden. Die Verteilung auf die einzelnen Quartale sah dabei wie folgt aus: Q1 108,5 Mio. €, Q2 99,7 Mio. €, Q3 105,2 Mio. € und Q4 108,4 Mio. €. Das Wachstum im letzten Quartal war aufgrund einer Krankheitswelle und der damit verbundenen geringeren Verfügbarkeit der Mitarbeitenden gebremst. Das Lösungsportfolio der CC oHG im Bereich der Professional Services umfasst Datacenter, Workplace, Networking, Security sowie Cloud & Application. Alle Bereiche konnten 2023 ein Wachstum verzeichnen und ihre Leistungen weiter ausbauen. Dabei wuchs das Geschäft in den Bereichen Workplace um 15,5 Prozent auf 150,6 Mio. €, Datacenter um 17,0 Prozent auf 119,5 Mio. € und Networking inklusive Security um 9,4 Prozent auf 149,6 Mio. €. Auch im Jahr 2023 wurden trotz Wegfalls der Corona-bedingten Einschränkungen die Professional- Services-Leistungen weiterhin zu einem großen Anteil remote erbracht. Das ermöglichte es der CC oHG, Mitarbeitende flexibel und zeitnah bei verschiedenen Kunden einzusetzen. Zudem hat die Wachstumsinitiative 2022 dazu beigetragen, dass die personellen Kapazitäten für weiteres Geschäftswachstum ausgebaut werden konnten. Und nicht zuletzt wurde, um die Servicekapazitäten zu erweitern, auch 2023 gemeinsam mit dem englischen Mutterkonzern in den Ausbau der Near- und Offshore-Fähigkeiten in Cluj (Rumänien) und Bangalore (Indien) investiert. Der Geschäftsbereich Professional Services verspricht auch in Zukunft einen deutlichen Umsatzanstieg im zweistelligen Bereich und bleibt damit einer der wichtigsten Wachstumsmotoren der CC oHG. Contractual Services Auch 2023 konnte die CC oHG ihr Contractual-Services-Geschäft trotz eines stärkeren Verdrängungsmarktes nicht nur auf stabilem Niveau halten, sondern sogar leicht um 2,9 Prozent auf 458,7 Mio. € (i. Vj. 445,9 Mio. €) ausbauen. Gleichzeitig konnte sie die strategischen Lösungsbereiche um Device Lifecycle Management, Managed Network sowie Intelligent Support (Service Desk) mit Neu- und Verlängerungsverträgen langfristig ausbauen. Unterstützt wird die Strategie durch kontinuierliche Investments der Computacenter-Gruppe in globale Erbringungseinheiten, neue Infrastrukturtechnologien sowie Tools unter Nutzung von KI-Technologien und Automation. Signifikante Marktherausforderungen durch steigende Lohn- und Energiekosten konnten durch Effizienzen, Automation und vertragliche Anpassungen in den langfristigen Verträgen weitestgehend kompensiert werden. Ein weiterer Fokus lag auf der Neugestaltung und Vereinfachung der Go-to-Market-Struktur und von Inhalten, um das Managed-Services-Portfolio von Computacenter für die essenziellen Kundenherausforderungen in der Digitalisierung aufzustellen. Gerade im Bereich Managed Workplace Services entwickelten sich die strategische Ausrichtung sowie die Leistungsfähigkeit der CC oHG im As-a- Service- und im Lifecycle-Portfolio sehr positiv. Faktoren waren dafür unter anderem die Integration der Tech-Sourcing- und Managed-Dienstleistungen bei langjährigen Kunden und Neukunden. Dies spiegelte sich auch in der Kundenzufriedenheit - sowohl in allen Servicekategorien als auch im Bereich Innovation und New Technologies - wider. Darüber hinaus konnte sich die Computacenter- Gruppe bei externen Ratings in den Kategorien Service Desk (SDI) und Private/Hybrid Cloud (ISG) behaupten. Vermögenslage Die Bilanzsumme der CC oHG belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.106,9 Mio. €. Sie lag damit 97,4 Mio. € über dem Vorjahreswert von 1.009,5 Mio. €, was einer Steigerung um 9,7 Prozent entspricht.
Das Anlagevermögen erhöhte sich in der Berichtsperiode um 1,5 Mio. €. Die Investitionen in die Immateriellen Vermögensgegenstände (0,3 Mio. €) sowie in das Sachanlagevermögen (9,2 Mio. €), hier insbesondere in die Betriebs- und Geschäftsausstattung (6,8 Mio. €), übertrafen die Abschreibungen der Berichtsperiode (7,8 Mio. €). Ursächlich für die Zunahme des Umlaufvermögens waren im Wesentlichen der starke Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 55,6 Mio. € sowie der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 37,2 Mio. €. Im Gegensatz dazu verminderten sich die Vorräte um 39,9 Mio. €, nachdem die Lieferprobleme im Vergleich zum Vorjahr merklich nachließen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verzeichneten einen moderaten Zuwachs in Höhe von 3,4 Mio. € auf 51,7 Mio. €. Die Passivseite wurde insbesondere durch den hohen Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (80,3 Mio. €) beeinflusst. Aber auch die passiven Rechnungsabgrenzungsposten trugen mit einem Anstieg in Höhe von 9,8 Mio. € ihren Teil zu der Erhöhung bei. Die Rückstellungen stiegen ebenfalls um 8,0 Mio. €. Finanzlage Die Finanzpolitik der Gesellschaft ist entsprechend der Finanzpolitik des englischen Mutterkonzerns der Computacenter plc, in dessen Konzernfinanzierung die CC oHG eingebettet ist, langfristig und konservativ ausgelegt und soll Risiken für den Geschäftsbetrieb vermeiden helfen. Um dies zu gewährleisten, werden beispielsweise Devisengeschäfte in Liefer- und Leistungsgeschäften gegen Währungskursrisiken abgesichert. Das operative Geschäft konnte wie in den Vorjahren aus eigenen liquiden Mitteln bestritten werden, wobei zur Vermeidung von Liquiditätsschwankungen durch den Mutterkonzern Kreditlinien für Kontokorrent-, Aval- und Devisensicherungskredite in ausreichendem Umfang bei verschiedenen Kreditinstituten genutzt wurden. Investitionen, die mehrere Geschäftsjahre überdauern, werden grundsätzlich durch langfristige Darlehen finanziert. Eine gute Liquiditätsausstattung soll helfen, solche Investitionen zu flankieren und den Handlungsspielraum der Gesellschaft zu erweitern. Die Liquiditätsrechnung (Kapitalflussrechnung) stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:
Zum Bilanzstichtag verfügte die CC oHG über einen Finanzmittelbestand in Höhe von 73,3 Mio. € (i. Vj. 50,9 Mio. €). Positiv auf den Cashflow in der Berichtsperiode wirkten sich neben den Effekten aus laufender Geschäftstätigkeit (107,7 Mio. €; i. Vj. 104,5 Mio. €) die sonstigen Finanzierungstätigkeiten der Gesellschaft aus (30,5 Mio. €, i. Vj. 18,4 Mio. €). Dem entgegen stand insbesondere die zahlungswirksame Entnahme der Gesellschafter in Höhe von 70,0 Mio. € (i. Vj. 35,0 Mio. €). Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft Umsatzseitig blickt die CC oHG auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Die im Vorjahr prognostizierten Wachstumsraten konnten trotz der noch immer bestehenden Krisen in der Welt übertroffen werden. Kostenseitig stellte sich die Geschäftsentwicklung als herausfordernd dar, zumal inflationsbedingt gestiegene Einkaufspreise und Lohnkosten insbesondere bei langlaufenden Verträgen erst mit Verzögerungen an Kunden weitergegeben werden können. Aufgrund der stark gestiegenen Umsätze konnte das angestrebte EBIT-Wachstum im Berichtsjahr aber mehr als erreicht werden. Chancen- und Risikomanagement Die Märkte und das Portfolio der CC oHG unterliegen einem ständigen Wandel und erfordern ein vorausschauendes Chancen- und Risikomanagement. Die Gesellschaft beschäftigt sich daher systematisch mit ihren Chancen- und Risikopotenzialen und fördert das risikobewusste Denken und Handeln auf allen Unternehmensebenen. Bestehende und eventuelle Risiken frühzeitig aufzudecken oder zu vermeiden beziehungsweise durch aktives Management zu minimieren, ist ein entscheidender Baustein zur Absicherung des Unternehmens gegen Schäden jedweder Art. Die Beschäftigung mit Risiken, aber auch mit Chancen, ist ein wesentlicher Bestandteil der konzernweiten Planungs-, Steuerungs- sowie Kontrollsysteme und damit des Prozessmanagements sowie der Unternehmenskultur. Das Risikofrüherkennungssystem der CC oHG basiert auf im Computacenter-Konzern gruppenweit einheitlichen Methoden der Risikoanalyse, Bewertung und Vermeidung beziehungsweise Überwachung. Dabei werden sowohl eine Analyse der Unternehmensrisiken aus Gesamtunternehmenssicht (Management) wie auch eine Detailabfrage von Risiken aus den einzelnen Unternehmensbereichen (Prozessverantwortliche) durchgeführt. Identifizierte Einzelrisiken dieses wechselseitigen Prozesses werden unter Berücksichtigung ihres Umfangs und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit erfasst, bewertet und priorisiert. Mittels einer individuellen Risikoanalyse werden geeignete Maßnahmen zur Abwehr, Abwälzung und Minimierung festgelegt, implementiert und nachgehalten (zum Beispiel durch regelmäßige Messung, Aktionspläne, Zuständigkeiten). Die Koordination dieser Aktivitäten obliegt dem konzernweit agierenden Risikomanagement, das an Gremien des Mutterunternehmens Computacenter plc., Hatfield/Großbritannien, berichtet (zum Beispiel Audit Committee, Risk Committee oder Board), in denen einzelne Mitglieder der deutschen Geschäftsführung vertreten sind. Risiken, die sich aus Finanzpositionen ergeben, werden zentral in der Gruppen-Treasury-Abteilung behandelt. Zur Absicherung von Währungsmarktrisiken werden Absicherungsgeschäfte getätigt. Dabei gilt für alle Aktivitäten in diesem Bereich der Grundsatz der Risikominimierung. Kunden- Delkredere-Risiken werden in einer eigenen Credit-&-Collections-Abteilung nachgehalten. Risikobericht Risiken der Gesellschaft bestehen weiterhin in der Qualität und Optimierung der Serviceerbringung während der Implementierung und Betriebsübernahme komplexer Managed-Services-Verträge. Um diesen zu begegnen, hat die CC oHG in allen Bereichen sowohl organisatorische als auch personelle und IT-seitige Absicherungen in den Prozessen und Abläufen verankert. Zudem setzt sich die Zusammenfassung der Erbringungseinheiten und vieler anderer Unternehmenseinheiten in der Computacenter-Gruppe fort. Entsprechend konnten auch im vergangenen Jahr die Servicequalität insgesamt auf hohem Niveau und gleichzeitig die internen Kosten stabil gehalten werden, wobei in einzelnen Kundensituationen sowohl positive als auch negative Abweichungen verzeichnet wurden. Dazu beigetragen haben auch die in den vergangenen Jahren vorgenommenen, umfassenden Sicherungsmaßnahmen, die es der Gesellschaft ermöglichen, in Verträgen enthaltene oder aufkommende Risiken schneller zu erkennen und auf diese zu reagieren. Dennoch ist es bei Verträgen solcher Komplexität nie ganz auszuschließen, dass Qualitäts- und Prozessfehler zu finanziellen Schäden führen und gegebenenfalls auch Rückstellungen für drohende Verluste gebildet werden müssen. Zudem steht die Servicemarge, insbesondere bei den Contractual Services, weiterhin unter Kostendruck. Dem anhaltenden Druck begegnet Computacenter durch geeignete Maßnahmen zur kontinuierlichen Steigerung der Effizienz, zum Management der vorgehaltenen Kapazitäten und zum Bereitstellen von verschiedenen Lieferorten rund um den Globus. Der europaweite Fokus auf die Industrialisierung der Serviceerbringung sowie die Verlagerung einzelner Services in Near- und Offshore-Lokationen sind wichtige Bausteine in diesem Bereich. Der Fachkräftemangel stellt für einige operative Bereiche auch weiterhin eine Herausforderung dar. Zum einen werden die Computacenter-Expertinnen und -Experten, die in ihren Fachthemen teilweise zu den besten Köpfen in Deutschland gehören, vom Markt stark umworben, und zum anderen gestaltet sich die Suche nach hochqualifizierten Mitarbeitenden im Betrieb, dem Projektmanagement und insbesondere im Bereich des IT-Consultings weiterhin schwierig. Diese Entwicklung stellt auch aktuell für die CC oHG ein Wachstumshemmnis dar. Gleichzeitig gilt es, die Entwicklung der Auftragslage im Auge zu behalten, um das Risiko der Minderauslastung zu minimieren. Weitere operative Risiken von Bedeutung können der Gesellschaft auch aus anderen Bereichen erwachsen. Dazu gehören die andauernd unsichere Weltlage und mögliche im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und dem Nahost-Konflikt stehende Lieferengpässe. Weitere sind die zukünftige Verfügbarkeit und Höhe von Herstellerboni, die einen Teil der Produktprofitabilität ausmachen. Zudem ist das Produktgeschäft auch weiterhin durch auf geringem Niveau schwankende Margen geprägt. Es ist davon auszugehen, dass diese Entwicklung auch in Zukunft anhalten wird. Der Sektor Public ist eines der größten Kundensegmente der Gesellschaft. Mögliche Einsparungen bei den Investitionen der öffentlichen Hand aufgrund der angespannten Haushaltslage würden für die CC oHG starke Umsatzeinbußen bedeuten. Finanzielle Risiken können sich aus mehreren Bereichen ergeben. Dazu gehören Liquiditäts- und Zinsrisiken. Diese können aber aufgrund der guten Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung der Gesellschaft sowie ihres Mutterunternehmens Computacenter plc., Hatfield/Großbritannien, derzeit als gering eingestuft werden. Forderungsausfallrisiken, die sich trotz der insgesamt guten Bonität des Kundenstamms ergeben können, werden durch aktive Kundenbonitätsprüfungen überwacht. Währungsrisiken beruhen im Wesentlichen auf Einkaufsaktivitäten im US-$-Raum; diese werden in einer eigenen Treasury-Abteilung überwacht und durch den Einsatz von Währungssicherungsinstrumenten minimiert. Chancenbericht Die generelle Nachfrage nach IT-Know-how wird auch in 2024 als weiterhin groß erwartet, da sowohl öffentliche Auftraggeber wie auch private Unternehmen die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse bzw. Geschäftsmodelle weiter vorantreiben und entsprechendes IT-Knowhow daher weiterhin sehr gefragt sein werden. Entsprechend geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich das Marktumfeld für die Leistungen aller Geschäftsbereiche der Gesellschaft deutlich positiver entwickeln wird als das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Deutschland. Hierbei stehen insbesondere die Themen künstliche Intelligenz (KI) und Cyber-Security im Fokus unserer Betrachtung, da sie über die kommenden Jahre unser Geschäft wesentlich beeinflussen und bereichern werden. Wir gehen davon aus, dass Kl in zukünftigen Geschäftsabläufen allgegenwärtig sein wird und dabei hilft, Effizienzsteigerungen zu generieren. Unser Blick richtet sich dabei sowohl auf interne Abläufe wie auch auf das Geschäft unserer Kunden. Unser Ziel ist es dabei, proaktiv die Einführung von Kl mitzugestalten, voranzutreiben und auch zu überwachen. Daneben bietet der Bereich Cyber-Security große Wachstumschancen und die Möglichkeit, uns von unseren Mitbewerbern positiv abzugrenzen, indem wir unsere eigene Widerstandsfähigkeit als Unternehmen ausbauen und unsere Kunden aktiv dabei unterstützen, sich gegen Hacker-Angriffe und Industrie-Spionage zu wappnen. Marktpotential sehen wir auch in der Beratung und Unterstützung unserer Kunden bei der Auswahl und dem Einsatz einer kohlenstoffärmeren IT-Infrastruktur. Der Bereich Nachhaltigkeit erlangt einen immer höheren Stellenwert, so dass es zukünftig immer wichtiger sein wird, Kunden mit modernen Technologieprodukten mit geringerem CO 2 -Ausstoss auszustatten, Circular Services anzubieten oder lokale Beschaffungslösungen bereitzustellen, um den transportbedingten Kohlenstoff-Fußabdruck zu minimieren. Prognosebericht Konjunkturausblick und IT-Markt in Deutschland Die wirtschaftliche Lage in Deutschland präsentierte sich zu Beginn des Jahres 2024 verhalten. Dennoch sind auch Indikatoren ersichtlich, die als Zeichen einer Erholung gesehen werden können. So hat sich die Industrieproduktion - insbesondere in den energieintensiven Bereichen - seit Jahresbeginn spürbar erholt. Dabei dürfte die Normalisierung des Krankenstandes - nach dem deutlichen Anstieg zum Jahresende 2023 - zu gewissen Aufholeffekten in der Produktion beigetragen haben. Auch der Warenhandel tendierte unter monatlichen Schwankungen tendenziell positiv. Gleichzeitig blieben die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe in der Tendenz weiter abwärtsgerichtet und verringerten die Auftragsbestände in den Unternehmen. Vor dem Hintergrund der insgesamt leicht verbesserten Indikatorenlage wird davon ausgegangen, dass es im weiteren Jahresverlauf im Zuge rückläufiger Inflationsraten, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmender Impulse von der Außenwirtschaft zu einer spürbaren konjunkturellen Belebung kommt. Dennoch bestehen für die erwartete Erholung weiterhin Unsicherheiten, insbesondere mit Blick auf die geopolitischen Entwicklungen. Entsprechend gehen die Wirtschaftsinstitute von einem Wirtschaftswachstum in Deutschland zwischen null und einem Prozent aus. Auch für die IT-Branche wird eine weiterhin positive Entwicklung erwartet. So geht der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) davon aus, dass im Bereich Informationstechnik nach einer leichten Wachstumsdelle im vergangenen Jahr in diesem 151,5 Mrd. € umgesetzt werden. Das entspricht einem Plus von 6,1 Prozent. Vor allem das Geschäft mit Software soll stark zulegen (plus 9,4 Prozent auf 45,5 Mrd. €). Zudem wachsen die Umsätze mit Plattformen für die Entwicklung, das Testen und die Bereitstellung von Software überdurchschnittlich. Das Geschäft mit KI-Plattformen soll um 38,3 Prozent auf 1,4 Mrd. € wachsen. Die Umsätze mit IT- Dienstleistungen werden laut BITKOM um 4,8 Prozent auf 51,7 Milliarden Euro steigen. Besonders kräftig wachsen dabei Dienstleistungen mit Cloud-Bezug. Strategische Aufstellung und Weiterentwicklung des Geschäfts Neben dem starken Fokus auf die Endanwender richtet sich Computacenter strategisch weiter auf die zunehmende Digitalisierung der Arbeitsplätze, der Servicebereitstellung und der Produktion sowie auf die zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) aus. Die CC oHG geht davon aus, dass insbesondere Letzteres bereits heute, aber auch über 2024 hinaus eine starke Dynamik entwickeln wird. Geprägt ist der Wandel auch durch den stärkeren Dialog mit den Kunden und der engen Zusammenarbeit mit den Herstellerpartnern der CC oHG, zu denen die weltweit führenden Software- und IT-Infrastrukturanbieter gehören. Um diese umfassenden Anforderungen der Anwender und des Business erfüllen sowie die digitale Transformation und Nutzung von Kl treiben zu können, müssen IT-Verantwortliche die Aufwände für die klassische IT reduzieren und die freigewordenen Budgets umlenken. Einsparungen unterstützt Computacenter beispielsweise mit seinen Angeboten rund um das Outsourcing des Arbeitsplatzes, Helpdesk-Services und einem umfassenden Gerätesupport. Gleichzeitig erfüllt der IT-Dienstleister die digitalen Bedürfnisse der Kunden mit seinem Mobile-Device- und Application-Management, seinen Cloud-Services sowie seinem Security-Portfolio. Computacenter zielt weiterhin darauf ab, der präferierte Anbieter für hybride und digitale Plattformlösungen zu sein. Ausblick Vermögens- und Finanzlage Unser Bestreben, stets das langfristige, profitable Wachstum und den langfristigen Erfolg der Gesellschaft in den Mittelpunkt zu stellen, hat sich in den turbulenten Jahren seit Ausbruch der Corona-Pandemie als überaus zielführend erwiesen. Im Sinne unserer wichtigsten Stakeholder, insbesondere der Kunden, der Investoren sowie der Mitarbeitenden, fühlen wir uns auch weiterhin dieser Strategie verpflichtet. Um erfolgreich am Markt agieren, die Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern und Marktanteile hinzugewinnen zu können, legt das Finanzmanagement der CC oHG höchsten Wert auf eine gesunde Bilanzstruktur. Vor diesem Hintergrund strebt die CC oHG für das Jahr 2024 eine weitere Reduzierung der Vorräte und eine weiterhin stabile Ausstattung mit liquiden Mitteln an. Die konservative Bilanzierungspraxis unterstreicht dabei unseren auf langfristigen Erfolg ausgerichteten Ansatz. Ausblick Ertragslage Auch 2024 bleiben die geopolitische und die wirtschaftliche Lage in Deutschland unberechenbar. Jüngste Konjunkturindikatoren lassen aber auf eine allmähliche wirtschaftliche Stabilisierung schließen, auch wenn sie insgesamt noch ein gemischtes Bild zeigen. Trotz der unklaren Lage entspricht die Ertragsprognose der CC oHG für das Jahr 2024 den Umsatzerwartungen und den positiven Marktaussichten für die IT-Branche. Insgesamt geht die Gesellschaft davon aus, dass Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber auch weiterhin in IT-Infrastruktur und Digitalisierungsprojekte investieren werden. Zudem werden die Erwartungen dadurch gestützt, dass die Anforderungen von Unternehmen immer globaler werden, was der CC oHG ebenfalls zugutekommen wird. Entsprechend sieht die Gesellschaft auch für das Jahr 2024 das Potenzial für ein Top-Line- Wachstum und damit einhergehend auch die Möglichkeit einer Ergebnissteigerung. Im Bereich Technology Sourcing strebt die CC oHG ein weiteres Wachstum an. Dabei wird erwartet, dass ein möglicher Auftragsrückgang beim Bestand durch neugewonnene Kunden und Verträge ausgeglichen wird. Zudem besteht im Service das Potenzial, mehr Geschäft bei Kunden zu adressieren. Entsprechend hält die Gesellschaft im Bereich der Professional Services ein zweistelliges Umsatzwachstum für möglich. Gewinnseitig ist zu erwarten, dass sich steigende Allgemein-, Gehalts- und Energiekosten auch weiterhin negativ auswirken werden. Diese können aufgrund der auf mehrere Jahre hin ausgerichteten Serviceverträge bedingt oder nur über die Zeit durch Preisanpassungen ausgeglichen werden. Die Gesellschaft geht davon aus, im Jahr 2024 sowohl eine leicht positive Ergebnisentwicklung als auch ein geringes Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich erzielen zu können.
Kerpen, den 15. August 2024 Computacenter AG & Co. oHG Vorstand und Geschäftsführung Marcus Christian Jehle Computacenter AG Bernd Charpentier Computacenter Management GmbH Karl-Heinz Reitz Computacenter Management GmbH Tilmann Gramß Computacenter Management GmbH |
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