Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 4092
Vorher
Orga Test Systems GmbH
Eingetragen
10.7.2002
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Test- und Meßsystemen, insbesondere für chipkartenbasierte Systeme, und damit zusammenhängende Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Christoph
seit 18.11.2022
Geschäftsführer
Andreas Bertling
seit 18.11.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
WM Beteiligungsgesellschaft mbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
WM Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

COMPRION GmbH

Paderborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die COMPRION GmbH ist ein international anerkannter Entwickler und Hersteller anspruchsvoller Software- und Hardware-Testlösungen für die Mobilfunkbranche. Wir entwickeln, fertigen und vertreiben Testlösungen für die mobile Kommunikation und für kontaktloses Bezahlen. Diese kommen weltweit bei Chip- und Mobiltelefonherstellern, Kartenproduzenten, Netzbetreibern und Testhäusern zum Einsatz.

Unsere Hard- und Software wird am Standort Paderborn entwickelt, die Fertigung und Montage unserer Geräte erfolgt ebenfalls in Paderborn.

89,0 % unseres Umsatzes erwirtschaften wir mit ausländischen Kunden, hier insbesondere in der EU, den USA, in Indien, Japan, Südkorea, Taiwan und China. Unsere Kunden profitieren von unserer Mitarbeit in allen wichtigen internationalen Normungsgremien und Zertifizierungsverbänden. Damit ist es COMPRION möglich Prüf- und Zertifizierungslösungen, für aktuelle und globale Produktzulassungen, anzubieten .

2. Konjunkturelle Rahmenbedingungen 2023

Das reale Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland in 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Da es für unser sehr spezielles Produktportfolio keine aussagekräftigen Marktanalysen gibt, stehen keine verwertbaren Marktprognosen für unsere Nische zur Verfügung.

3. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023

Bedeutsame Leistungsindikatoren für COMPRION, die auch zur internen Steuerung des Unternehmens herangezogen werden, sind:

• Rohergebnis

• Investitionen

• Jahresergebnis

• Liquidität

Zur Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens wird nachfolgend auf diese Leistungsindikatoren eingegangen. Im Mehrjahresvergleich ergibt sich folgendes Bild:

01.01.-31.12.2023
TEUR
01.01.-31.12.2022
TEUR
Rohergebnis 8.615 9.323
Jahresüberschuss -715 161
Investionen (bilanzwirksam) 90 57
Bankguthaben, Kasse (Bilanzstichtag) 2.110 3.085
Bilanzielle Eigenkapital 3.002 4.018

Die Minderung des Rohergebnisses um TEUR 708 (- 7,6 %) resultierte unter anderem aus einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft im Markt auf Grund weltwirtschaftlicher und -politischer Ereignisse.

Die im Rohergebnis enthaltenen Umsatzerlöse werden im Wesentlichen durch den Verkauf von Geräten und Software sowie den Abschluss von Service- und Wartungsverträgen erzielt. Weitere Erlöse ergeben sich durch den Verkauf von Testkarten sowie durch sonstige Leistungen.

Die Personalkostenquote (bezogen auf das Rohergebnis) erhöhte sich von 71,6 % im Vorjahr auf 77,8 % im Geschäftsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.397) betrafen u.a. Verkaufsprovisionen und Ausgangsfrachten (TEUR 443), Raumkosten (TEUR 750) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung (TEUR 101).

Das Eigenkapital der COMPRION GmbH betrug zum Bilanzstichtag 31.12.2023 insgesamt TEUR 3.002, das entsprach einer Eigenkapitalquote von 48,6 %.

Bilanzwirksame Investitionen wurden insbesondere mit TEUR 90 in IT-Infrastruktur vorgenommen.

Die Liquiditätsausstattung war während des gesamten Berichtszeitraum gut, zum Jahresende 2023 verfügte unsere Gesellschaft über einen deutlich positiven Finanzmittelsaldo: den Bankguthaben in Höhe von EUR 2,1 Mio. standen keinerlei Bankverbindlichkeiten gegenüber.

Der Geschäftsverlauf in 2023 verlief nicht zufriedenstellend und entsprach auch nicht unseren Erwartungen.

4. Chancen- und Risiken der künftigen Entwicklung sowie Prognosebericht

4.1 Unternehmensspezifische Chancen, Prognose

Der Technologiewechsel durch die Einführung der eUICC (embedded UICC) schreitet voran. Die Nachfrage nach Lösungen und Dienstleistungen in diesem Bereich hält an. Ein Ausbau von Lösungen insbesondere für neue Varianten der eUICC bietet für unser Unternehmen weiterhin Chancen für dieses Marktsegment.

Testlösungen für den Mobilfunkstandard 5G werden von Kunden weiterhin nachgefragt. Die Einführung des Mobilfunkstandards 5G erfolgt jedoch langsamer als erwartet. Die Erweiterung des Standards um 5G RedCap kann dieses Marktsegment positiv beeinflussen.

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einem Rohergebnis in Höhe von EUR 7,9 Millionen und einem negativen Jahresergebnis auf Vorjahresniveau. Eingeleitete Kostensenkungsmaßnahmen werden erst in 2025 zu einem positiven EBIT führen.

4.2 Risikomanagementsystem

Unsere Gesellschaft hat ein Risiko-Managementsystem zur frühzeitigen Erkennung und Bewertung von Risiken eingerichtet.

Gegenstand unseres Risikomanagements sind insbesondere die folgenden Teilbereiche:

Absatzrisiken

Unser Unternehmen setzt Salesforce® für ein kontinuierliches Customer Relationship Management ein.

Produktionsrisiken

Zu den Produktionsrisiken zählen Risiken wie Feuer, Hochwasser o.ä. schwerwiegende Ereignisse, deren Eintritt unwahrscheinlich ist, aber Schäden verursachen könnten. Zur Risikoabwehr bestehen Versicherungspolicen.

Liquiditätsrisiken

Um Liquiditätsrisiken zu vermeiden bzw. zu minimieren, führen wir ein permanentes Liquiditätscontrolling durch. Denkbar sind insbesondere Ausfallrisiken hinsichtlich offener Forderungen an unsere Kunden. Kreditrisiken, die sich aus Zahlungsausfällen, -verzögerungen oder übrigen Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen ergeben, werden durch unser Forderungsmanagement reduziert.

IT-Risiken

Ein vorübergehender Systemausfall, Datenverluste oder Datenkorruption könnten zu signifikanten Störungen der Geschäftstätigkeit führen. Daher überwachen und optimieren wir unsere IT-Systeme laufend unter Anwendung der modernsten IT-Sicherheitstechnologien.

Rechtliche Risiken

Um möglichen Risiken zu begegnen, die aus den unterschiedlichsten Regelungen und Gesetzen entstehen können, stützen wir unsere Entscheidungen auf intensive rechtliche Beratung. Im Bereich der rechtlichen Risiken ist aktuell kein wesentlicher Sachverhalt bekannt.

 

Paderborn, den 20. Dezember 2024

Dr. Torsten Maeser, Geschäftsführer

Michael Wehmeier, Geschäftsführer

Jens Christoph, Geschäftsführer

Andreas Bertling, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 412.812,56 525.926,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.416,00 79.733,00
II. Sachanlagen 292.445,00 351.242,00
1. technische Anlagen und Maschinen 89.841,00 110.503,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 202.604,00 240.739,00
III. Finanzanlagen 94.951,56 94.951,56
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 94.951,56 94.951,56
B. Umlaufvermögen 5.651.277,80 6.953.707,01
I. Vorräte 1.848.869,32 1.531.216,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.692.614,66 2.337.165,54
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.109.793,82 3.085.325,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 108.422,02 134.788,49
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.172.512,38 7.614.422,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.002.473,68 4.017.530,80
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 2.977.473,68 3.992.530,80
B. Rückstellungen 439.491,74 522.403,48
C. Verbindlichkeiten 341.743,37 556.687,90
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.047,05 32.153,51
2. Übrige Verbindlichkeiten 338.696,32 524.534,39
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.388.803,59 2.517.799,88
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.172.512,38 7.614.422,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.614.887,14 9.324.256,16
2. Personalaufwand 6.702.498,27 6.676.333,08
a) Löhne und Gehälter 5.731.038,93 5.691.263,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 971.459,34 985.069,29
davon für Altersversorgung 43.216,56 44.584,67
3. Abschreibungen 203.333,12 270.261,96
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 203.333,12 270.261,96
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.396.933,84 2.148.907,42
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.776,24 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 111,46 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 29.303,31 65.919,13
8. Ergebnis nach Steuern -714.516,62 162.834,57
9. sonstige Steuern 540,50 1.341,83
Jahresfehlbetrag/-überschuss 715.057,12 -161.492,74

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff. und §§ 264ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft mit Sitz in Paderborn weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf und wird mit der Firma "COMPRION GmbH" beim Amtsgericht Paderborn im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer HRB 4092 geführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bei der Aufstellung der Bilanz sowie des Anhangs werden die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Bei dieser Offenlegung werden die Erleichterungsvorschriften gemäß § 276 HGB bezüglich der Gewinn- und Verlustrechnung, gemäß § 288 Abs. 2 HGB bezüglich des Anhangs sowie die Erleichterungsvorschriften gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter EUR 250,00; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Abschreibungszeitraum entspricht den Nutzungsdauern der Anlagegüter. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Das Wertaufholungsgebot wird beachtet.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren werden mit den durchschnittlichen Einstandskosten oder zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten einschließlich angemessener Gemeinkostenzuschläge bewertet. Bei der Bewertung werden Reichweitenabschläge berücksichtigt.

Geleistete Anzahlungen werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Fremdwährungsguthaben werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Bewertung von kurzfristigen Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Fremdwährungsumrechnung

Im Übrigen erfolgt die Währungsumrechnung bei Valutaforderungen und -verbindlichkeiten sowie bei auf Valutabasis erworbenen Vermögenswerten und den darauf entfallenden Erträgen und Aufwendungen grundsätzlich zu den Anschaffungs- bzw. den am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkursen.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Bestand 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Bestand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 930.192,51 11.722,99 0,00 941.915,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 721.046,68 0,00 114.681,97 606.364,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.122.192,39 78.531,13 272.772,04 3.927.951,48
III. Finanzanlagen 94.951,56 0,00 0,00 94.951,56
davon Anteile an verbundenen Unternehmen 94.951,56 0,00 0,00 94.951,56
Gesamt 5.868.383,14 90.254,12 387.454,01 5.571.183,25
Abschreibungen
Bestand 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Bestand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 850.459,51 66.039,99 0,00 916.499,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 610.543,68 20.649,00 114.668,97 516.523,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.881.453,39 116.644,13 272.750,04 3.725.347,48
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
davon Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 5.342.456,58 203.333,12 387.419,01 5.158.370,69
Buchwerte
Bestand 31.12.2023
EUR
Bestand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.416,00 79.733,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 89.841,00 110.503,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 202.604,00 240.739,00
III. Finanzanlagen 94.951,56 94.951,56
davon Anteile an verbundenen Unternehmen 94.951,56 94.951,56
Gesamt 412.812,56 525.926,56

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben vollständig eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 3.993 (Vorjahr: TEUR 3.831).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit TEUR 358 den Personalbereich und mit TEUR 32 ausstehende Rechnungen zum Bilanzstichtag.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bis auf übliche Eigentumsvorbehalte bestehen keine Sicherheiten für Verbindlichkeiten.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft abgegrenzte Service- und Wartungserlöse für die Zeit ab 1. Januar 2024, die bereits bis zum 31. Dezember 2023 an die Kunden berechnet wurden.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 15 Erträge aus der Währungsumrechnung (Vorjahr: TEUR 231).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung mit TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 93) enthalten.

5. Sonstige Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die wesentlichen langfristigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen TEUR 1.088.

Die zukünftigen finanziellen Verpflichtungen verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Jahre:

bis 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Miet-, Pacht- und Leasingverträge 844 244 0

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

5.2 Mitarbeiterzahl

Neben den Geschäftsführern hat die Gesellschaft in den letzten zwölf Monaten vor dem Bilanzstichtag durchschnittlich 82 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, davon 20 in Teilzeit.

5.3 Geschäftsführung

Dr. Torsten Maeser, Dipl.-Ingenieur, Borchen

Michael Wehmeier, Dipl.-Ingenieur, Herford

Jens Christoph, Dipl.-Ingenieur, Salzkotten

Andreas Bertling, Dipl.-Ingenieur, Essen

5.4 Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag wurden Anteile im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB an folgenden Unternehmen gehalten:

Firma, Sitz Anteil
%
Währung Eigenkapital 31.12.2023
TEUR
Jahresergebnis 2023
TEUR
COMPRION Inc., Bridgewater, New Jersey, USA 100,00 EUR 112 139

 

Paderborn, den 20. Dezember 2024

Dr. Torsten Maeser, Geschäftsführer

Michael Wehmeier, Geschäftsführer

Jens Christoph, Geschäftsführer

Andreas Bertling, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die COMPRION GmbH, Paderborn:

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der COMPRION GmbH, Paderborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der COMPRION GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rheda-Wiedenbrück, den 20. Dezember 2024

Wortmann & Partner PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft

Sven Wegener, Wirtschaftsprüfer

Manfred Vorderbrüggen, Wirtschaftsprüfer

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