E.ON Rhein-Ruhr Werke GmbH
Same addressConstruction of utility projects for electricity and telecommunications
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Ruth Wendland since 12/27/2024 | Procura |
Andreas Diergardt since 5/17/2024 | Managing Director |
Olaf Dr. Rumberg since 3/18/2010 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
E.ON Gas Mobil GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Geschäft und Rahmenbedingungen Geschäftstätigkeit E. ON Gas Mobil GmbH mit Sitz in Essen (nachfolgend EGM) ist eine 100-%ige Tochter der E.ON Beteiligungen GmbH, Essen (nachfolgend EOB) und bietet deutschlandweit Compressed Natural Gas (nachfolgend CNG) als alternativen Kraftstoff an. Die Wertschöpfung umfasst den Einkauf von Gas zur Produktion von CNG, den Einkauf von Strom als Antriebsenergie, den Verkauf des Kraftstoffes CNG an private und gewerbliche Kunden sowie den Handel mit Treibhausgasminderungsrechten. Das Hauptprodukt ist der Kraftstoff CNG sowie der Handel mit THG-Minderungsquoten. Alle Wertschöpfungsstufen werden von der EGM gesteuert und verantwortet. Die Wartungs- und Serviceleistungen zum Betrieb der Betankungsanlagen werden von eigenen Monteuren und Dienstleistern erbracht. Für den Transport des Gases greift EGM auf Dienstleistungen der Verbundnetz Gas AG und der Stadtwerke Schwäbisch Hall zurück. Der Kraftstoff CNG unterliegt einer DIN/EN-Normung und muss in der vorgeschriebenen Beschaffenheit produziert werden. Der Betrieb der Betankungsanlagen ist erlaubnispflichtig und unterliegt wiederkehrenden Prüfungen durch die zuständigen Aufsichtsbehörden. Ebenfalls müssen regelmäßig Service- und Wartungsleistungen an der CNG-Betankungsanlagen durchgeführt werden. EGM hat für diese wiederkehrenden Tätigkeiten eine Wiedervorlage und Terminverfolgung installiert. Die überwiegende Anzahl der Betankungsanlagen wird zur Gewährleistung der technischen Verfügbarkeit fernüberwacht und durch eigene Mitarbeiter kontrolliert, um den Betrieb zu gewährleisten. Die EGM betreibt zum Jahresende 2023 bundesweit aktiv 93 CNG-Betankungsanlagen (Vorjahr: 120). Strategie EGM strebt an, fortwährend die Anzahl der CNG-Betankungsanlagen zu erhöhen und das Kraftstoffangebot auszuweiten. Trotz teilweise auslaufender Rahmenverträge mit Mineralölpartner wird die Strategie des nachhaltigen Wachstums weiterverfolgt. Dabei steht eine flächendeckende Versorgung in ganz Deutschland im Fokus. Das Portfolio an Betankungsanlagen erfährt Erweiterungen durch den Ankauf von Anlagen von Dritten, die Verlegung vorhandener Anlagen an neue Standorte und durch Neubau. Zunehmend steht die Ertüchtigung der CNG-Betankungsanlagen auch für den Schwerlastverkehr im Fokus. Das angebotene CNG wird vollständig durch Biogas dargestellt. Daher vertreibt EGM den Kraftstoff unter dem Signet BIOCNG. Dazu wird die bereits erworbene Kompetenz im Bereich der Allokation und Normierung des Gastransports weiter ausgebaut. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung der Geschäftstätigkeit der EGM erfolgt nach dem konzernweit einheitlichen Planungs- und Controllingsystem. Im Mittelpunkt steht dabei die Steigerung des Unternehmenswertes durch nachhaltiges Wachstum. Die wesentliche Kennzahl für die Steuerung der operativen Geschäftstätigkeit stellt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen dar (EBITDA). Daneben dient auch der Umsatz als Leistungsindikator für die operative Geschäftstätigkeit. Als nichtfinanzieller Leistungsindikator dient die Anzahl an Tankstellen, um die Strategie des nachhaltigen Wachstums verfolgen zu können. Technologie und Innovation EGM konzentriert sich auf den technischen und kommerziellen Betrieb von CNG-Betankungsanlagen. Dazu wird seit Jahren bewährte Technologie eingesetzt und schlüsselfertig von Herstellern gekauft. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Zinserhöhungen der Notenbanken belasteten die Weltwirtschaft im Berichtsjahr, was sich in den Prognosen für das Wachstum der Bruttoinlandsprodukte (BIP) widerspiegelt. Gemäß OECD soll das globale BIP für das Jahr 2023 ein Wachstum von 2,9 % erreicht haben und läge damit hinter dem Wachstum des Jahres 2022 mit 3,3 % zurück. Branchenbezogene Rahmenbedingungen In Deutschland existieren aktuell über 700 CNG- und Bio-CNG-Tankstellen, europaweit sind es über 4.000. Deutschland hat hier die zweithöchste Anzahl an CNG-Tankstellen in Europa. Da die Verfügbarkeit und die Mobilität durchgängig mit CNG gewährleistet ist, spielt die relativ niedrige Anzahl der Tankstellen in der Praxis kaum eine Rolle. Große Fahrzeughersteller wie Volkswagen wollen bis 2025 die Anzahl an CNG-Fahrzeugen auf eine Million steigern, was einen weiterwachsenden Markt auszeichnet. Zudem trägt der Einsatz von CNG als Kraftstoff einen Teil dazu bei, die Reduzierungsziele des Klimaschutzpaketes bis 2030 zu erreichen. Zur wirtschaftlichen Entwicklung in der EU Die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum kann sich dem Einfluss der Zinserhöhungen sowie der Inflation ebenfalls nicht entziehen und das hat Auswirkungen auf das BIP-Wachstum der gesamten EU. Gemäß OECD soll das BIP des Euroraums im Jahr 2023 nur um 0,6 % gewachsen sein. Wegen der bereits im Jahr 2022 anhaltend hohen Inflation im gesamten Euroraum hat die Europäische Zentralbank (EZB) Mitte 2022 eine Kehrtwende in ihrer Geldpolitik vollzogen und erstmals seit 16 Jahren den Leitzins um 0,5 %punkte angehoben. Weitere Zinsanhebungen folgten, so dass der Leitzins Ende Dezember 2022 bei 2,5 % lag. Die EZB hat diese Zinspolitik im Jahr 2023 fortgesetzt und den Leitzins in mehreren Schritten (September 2023) auf 4,5 % erhöht. Damit will die EZB-Kredite verteuern, die Nachfrage dämpfen und hohen Teuerungsraten entgegenwirken, um die Inflation mittelfristig wieder auf einen Zielwert von 2 % zu senken. Die Erhöhung des Leitzinses zeigte in Bezug auf die Inflation den gewünschten Effekt. Während die Teuerungsrate in der Eurozone im Juli 2023 bei 5,3 % lag, ging sie im Dezember auf 2,9 % zurück. Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Die Konjunkturprognose des OECD für Deutschland hatte im Juni 2023 für das Berichtsjahr eine Stagnation für möglich gehalten. Mittlerweile wird mit einem leichten Wachstum des BIP der deutschen Wirtschaft von 0,3 % gerechnet. Ein wesentlicher Grund für das schwache Wachstum sind die Zinserhöhungen, um der Inflation entgegenzusteuern. Das höhere Zinsniveau hat zur Folge, dass die Wirtschaftsaktivität gebremst wird, was sich unter anderem in der Baubranche zeigt. Im gesamten Jahresverlauf war für Wirtschaft und Haushalte die Inflation spürbar, die gemäß OECD im Jahr 2023 im Schnitt bei 6,6 % lag. Ertragslage Der Geschäftsverlauf und die Entwicklung der Ertragslage ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2023 mit 35.542 T€ um rund 10.228 T € über dem Vorjahreswert. Dieser Anstieg ist trotz des Abgangs einiger Tankanlagen vor allem durch gestiegene Absatzvolumina an CNG, sowie aus gestiegenen Erlösen aus dem Verkauf von THG-Minderungsquoten zu erklären. Das Absatzvolumen stieg von 18.248 Tonnen CNG im Geschäftsjahr 2022 auf 20.283 Tonnen CNG im Geschäftsjahr 2023.
Die Umsatzerlöse in Höhe von 35.542 T€ sind steuerungsrelevant. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Geschäftsjahr auf 3.545 T€. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, Gutschriften für den Gasbezug und Erträgen aus dem Abgang von Sachanlagevermögen (709 T€, Verkauf von Tankanlagen). Der um 12.846 T€ gestiegene Materialaufwand resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Absatzvolumen und dem damit verbundenen höheren Biogasbezug, sowie den direkt mit den Netzbetreibern abgerechneten Netznutzungsentgelten und den mit der Trading Hub Europe (THE) abgerechneten Bilanzierungsumlagen Gas. Die Gasbezugskosten und Netznutzungsentgelte machten einen Mehraufwand in 2023 von 10.461 T€ gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 aus. Des Weiteren stiegen die Kosten für Strombezug im wesentlichen preisbedingt, aber auch absatzbedingt um 2.083 T€. Der Personalaufwand bleibt annähernd auf Vorjahresniveau. Es wurden den Pensionsrückstellungen auf Grund der Änderung der Kalkulationszinssätze 143 T€ zugeführt. Zudem wurden in 2023 erstmalig die bilanziellen Auswirkungen der Aktienoptionen der Geschäftsführung im Personalaufwand verbucht. Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beläuft sich wie im Vorjahr auf sechs Angestellte. Die Abschreibungen auf Sachanlagen reduzierten sich um 280 T€, da bei einigen Sachanlagen die reguläre Nutzungsdauer abgelaufen ist und diese Sachanlagen somit nun vollständig abgeschrieben sind. Auf Grund von Verlusten aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von 59 T€ sowie erhöhtem Aufwand für Fremdleistungen für Personal steigt der sonstige betriebliche Aufwand im Jahr 2023 um 294 T€ an. Die weiteren Posten der Gewinn- und Verlustrechnung belaufen sich in etwa auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung erhöht sich auf 465 T€. Der Zuwachs resultiert im Wesentlichen aus den höheren Quotenerlösen gegenüber dem Vorjahr, um die höheren Gasbezugskosten zu kompensieren. Mit der E.ON Beteiligungen GmbH, Essen (Amtsgericht Essen, HRB 30582), als herrschendem Unternehmen besteht seit dem 7. Januar 2016 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Aufgrund dieses Vertrages mit der EOB wird das Ergebnis vollständig abgeführt. Das HGB EBITDA im Berichtsjahr beträgt 988 T€ (Prognose: 855 T€). Der Rückgang des EBITDA gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Bilanzierungsumlage Gas, die zu einem Anstieg des Materialaufwand führt. Vermögens- und Finanzlage Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage kann der folgenden Tabelle entnommen werden:
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 2.798 T€ auf 23.614 T€ gestiegen. Das Sachanlagevermögen sank infolge von planmäßigen Abschreibungen sowie dem Verkauf einiger Tankstellen um 690T€ auf 1.960 T€. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen erhöhen sich um 3.495 T€. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 13.658 T€. Gegenläufig haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 11.435 T€ verringert. Des Weiteren sind die sonstigen Vermögensgegenstände um 1.272 T€ gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von Tankanlagen (1.085 T€). Das Eigenkapital enthält das Stammkapital in Höhe von 25 T€, das aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages gegenüber dem Vorjahr unverändert ist. Die Rückstellungen stiegen in Summe um 2.814 T€ auf 9.191 T€. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den um 2.744 T€ gestiegenen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie aus den auf 2.306 T€ gestiegenen Rückstellungen für Pensionen (Vorjahr: 2.163 T€). Insbesondere Rückstellungen für Rechnungen des Gasbezuges führen zu einer Erhöhung. Die Fälligkeiten belaufen sich auf bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten beinhalten jene gegenüber verbundenen Unternehmen (5.238 T€ - Vorjahr 7.676 T€ Forderungen gegen verbundene Unternehmen) und betreffen das konzerninterne Cash-Pooling mit der E.ON SE, Essen, sowie Verbindlichkeiten aus Verrechnungs- und Finanzverkehr gegenüber verbundenen Unternehmen auf Grund Umsatzsteueransprüche gegenüber der umsatzsteuerlichen Organträgerin E.ON SE in Höhe von 2.942 T€. Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Liquidität ist durch die Einbindung in das Cashpooling des E.ON-Konzerns gewährleistet. Auch im Geschäftsjahr 2023 mussten keine langfristigen Verbindlichkeiten aufgenommen werden. Investitionen und Finanzierung Im Geschäftsjahr 2023 hat EGM 72 T€ (Vorjahr: 451 T€) investiert. Dem gegenüber stehen Abschreibungen in Höhe von 647 T€ (Vorjahr: 927 T€). Der Finanzbedarf wurde aus eigenen sowie Konzernmitteln gedeckt. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Die Kooperationsverträge mit namhaften Mineralölpartnern laufen aus, so auch in 2023. Eine Fortsetzung konnte größtenteils nicht zu marktgerechten Konditionen vereinbart werden, so dass rd. 35 Standorte aufgegeben werden mussten. Die Standorte wurden verkauft oder sind im Rückbau. EGM wird die zurückgebauten Anlagen weiterverwenden und an neuen Standorten aufstellen. Die Absatzverluste im Verlauf des Jahres konnten durch eine vorteilhafte Beschaffung von Biogas kompensiert werden. Prognosebericht Mit Blick auf Deutschland gehen Wirtschaftsinstitute für das Jahr 2024 von einer beginnenden Erholung der Wirtschaft und einem Wachstum von 0,9 % aus. Darüber hinaus wird mit einer weiteren Normalisierung der Konjunktur im Jahr 2025 und einem BIP-Wachstum von 1,3 % gerechnet. Die sich zuletzt abschwächende Inflation, die steigenden Lohneinkommen und die hohe Beschäftigungsrate lassen auf eine höhere Kaufkraft sowie gesamtwirtschaftliche Nachfrage schließen, die diese Einschätzungen/Prognosen stützen. Für die EU wird für das Jahr 2024 ein Wachstum des BIP von 1,3 % prognostiziert und für das Jahr 2025 voraussichtlich von 1,7 %. Im Gesamtmarkt ist davon auszugehen, dass der Bedarf von CNG im Kraftstoffmarkt ähnlich wie die Gesamtwirtschaft. wächst. Die weitere Konzentration von Einzelbetreibern hin zu größeren CNG-Portfolien wird vermutlich voranschreiten. Die EGM wird versuchen, potenziell ertragsstarke CNG-Anlagen zu kaufen und operativ zu entwickeln. Die Eigenleistungen bei Wartung und Service sollen durch Einstellung weiterer Monteure ausgebaut werden. Weitere Module zur Fernüberwachung der CNG-Betankungsanlagen sollen verbaut werden, so dass eine vollständige Echtzeitüberwachung aller Betankungsanlagen erreicht wird. Damit kann die technische Verfügbarkeit der Anlagen und die Absatzmenge insgesamt weiter gesteigert werden. Über das Geschäftsjahr 2023 hinausgehende Sondereinflüsse sind derzeit nicht absehbar. Für das Geschäftsjahr 2024 sieht die Geschäftsführung Herausforderungen bzgl. auflaufender Verträge bei den Mineralölpartnern. Die Gesellschaft geht daher von einem leicht sinkenden EBITDA in Höhe von 217 T€ für 2024 aus. Die Umsatzprognose für 2024 beläuft sich auf 14.400 T€. Die Gesellschaft plant in den nächsten Jahren mit einem durchschnittlichen Zuwachs von fünf Tankanlagen. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Risikomanagement Die wesentlichen Risiken werden turnusmäßig analysiert und berichtet. Haftungs- und Sachrisiken des Betriebes werden regelmäßig überprüft und durch den Abschluss von Versicherungsverträgen angemessen abgedeckt. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und damit verbundenen Liquiditätsrisiken verringern sich durch die Einbindung in das konzernweite Cashpooling des E.ON-Konzerns. Darüber hinaus ist EGM in das Risikomanagement der E.ON SE eingebunden. EGM hat alle wesentlichen kommerziellen Geschäftsvorgänge im Rahmen eines Internal Control System nach dem E.ON-Standard abgebildet und dokumentiert. Die Gesellschaft verfügt über keine Finanzderivate. Risiken und Chancen Geringe Risiken: Ein Ausfall oder Totalschaden an einzelnen Betankungsanlagen führt zum Verlust des entsprechenden Anlagenvermögens und des langfristigen Absatzverlustes am Standort. Durch regelmäßige Wartungen und Prüfungen versucht die EGM dieses Risiko weitgehend zu minimieren. Die Verfügbarkeit und Performance ihrer CNG-Betankungsanlagen stützt die Gesellschaft mit dem Einsatz qualifizierten Betriebspersonals und einem Instandhaltungs- und Servicekonzept. Die EGM nimmt die IT des E.ON-Konzerns in Anspruch. Durch die Auslagerung der IT hin zu spezialisierten, konzerninternen und -externen IT-Dienstleistern, bestehen für die EGM keine wesentlichen IT-Risiken. Alle weiteren IT-Systeme bei EGM sind nicht kommerziell relevant. Im CNG-Geschäft bestehen allgemeine Beschaffungs- und Absatzrisiken. Diese werden im Rahmen des Portfoliomanagements durch eine marktnahe, strukturierte Beschaffung und fristenkongruente Vermarktung der Treibhausgasminderungsquoten reduziert. Mittlere Risiken: Einige Mineralölpartner begehren, CNG-Anlagen unter eigener Ägide zu betreiben. Das birgt das Risiko, dass EGM Standorte aufgeben muss und die Erträge an diesen Standorten nicht weiterhin vereinnahmen kann. Für den eventuellen Rückbau sind angemessene Rückstellungen gebildet worden. Ein wesentlicher Ergebnisbeitrag wird aus der Vermarktung von Treibhausgasminderungsrechten erwirtschaftet. Sich verändernde Preise bei Treibhausgasminderungsrechten wirken auf das Ergebnis der EGM durch. Zudem steht die physische Erfüllung durch das Inverkehrbringen der entsprechenden CNG-Mengen im Risiko. Ein unerwarteter, signifikanter Absatzeinbruch kann in der Nichterfüllung der Verpflichtungen im Rahmen der Treibhausgasminderung resultieren und Strafzahlungen an die Vertragspartner nach sich ziehen. Chancen: EGM geht davon aus, dass sowohl der Güterverkehr als auch der sonstige Schwerlastverkehr vermehrt auf alternative Kraftstoffe setzt. Die Erwartungshaltung, im Hinblick auf Verfügbarkeit und ökonomisches rational, ist damit, dass CNG bzw. BioCNG weiterhin stark nachgefragt wird. Vor allem mit Blick auf die Agenda 2030 der Bundesregierung kann BioCNG einen Beitrag leisten, den allgemeinen CO 2 -Ausstoß in Deutschland nachhaltig zu senken, da sich der CO 2 -Ausstoß gegenüber herkömmlichen Kraftstoffen um bis zu 90% reduzieren lässt. Außerdem ist BioCNG derzeit von der CO 2 -Steuer befreit, was einen Kostenvorteil gegenüber Benzin und Diesel bewirkt. Aufgrund der künftig steigenden C02-Bepreisung baut sich dieser Vorteil weiter aus. Insgesamt sind die politischen Rahmenbedingungen und das Marktumfeld stabil. Aus derzeitiger Sicht ergeben sich aus der aktuellen Chancen- und Risikolage keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken. Aktuelle internationale Spannungen, wie zum Beispiel in Nah-Ost, der Ukraine oder Jemen, sollten sich aufgrund der Erfahrungswerte der vergangenen Jahre weiterhin nicht auf die EGM auswirken. Etwaige Preisschwankungen konnten bisher an die Abnehmer weitergereicht werden.
Essen, den 27. Februar 2024 E.ON Gas Mobil GmbH Die Geschäftsführung Dr. Olaf Rumberg, CEO Christian Rudolf Willing, CFO InhaltsverzeichnisBilanz der E.ON Gas Mobil GmbH Gewinn- und Verlustrechnung der E.ON Gas Mobil GmbH Anhang der E.ON Gas Mobil GmbH Allgemeine Grundlagen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Passiva Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Umlaufvermögen Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Sonstige finanzielle Verpflichtungen Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Sonstige betriebliche Aufwendungen Finanzergebnis Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn Sonstige Angaben Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz Durchschnittliche Beschäftigungszahl Nachtragsbericht Organe der Gesellschaft Bezüge der Geschäftsführung Honorar des Abschlussprüfers Entwicklung des Anlagevermögens Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Grundlagen Die E.ON Gas Mobil GmbH mit Sitz in Essen wird beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB 19692 im Handelsregister geführt. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz (GmbHG) sowie des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) aufgestellt. Die E.ON Gas Mobil GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt, die Beträge werden in Tausend Euro (T€) angegeben. Abgerundete Beträge kleiner 1 T€ werden dabei mit 0 T€ und Nullwerte mit - T€ angegeben. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, werden einzelne Posten gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die sonstigen Steuern werden im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Die E.ON Gas Mobil GmbH ist Bestandteil einer Gruppe von Unternehmen, die gemäß § 3 Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen gilt, und fällt damit unter § 6b EnWG. Die E.ON SE, Essen (HRB 28196), ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315e HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS). Zwischen der E.ON Gas Mobil GmbH und der E.ON Beteiligungen GmbH, Essen (HRB 30582), als herrschende Gesellschafterin besteht, wie im Vorjahr, ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear abgeschrieben. Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Des Weiteren enthalten die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen angemessene Teile der allgemeinen herstellungsbezogenen Verwaltungskosten. Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde:
Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu 250 € werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst. Für Anlagenzugänge wird ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand mehr als 250 € und bis zu 1.000 € betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Verzinsliche Ausleihungen werden mit ihren Nennwerten bilanziert. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt im Einklang mit § 240 Abs. 4 HGB mittels des Durchschnittskostenverfahrens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennbeträgen abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Forderungen für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Passiva Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Bewertung der Pensionen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends und einer Rentendynamik. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen, die Altersversorgungscharakter haben, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die Bewertung der vergleichbar langfristig fälligen sonstigen Rückstellungen erfolgt ebenfalls nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends. Zur Diskontierung der Sterbegeldverpflichtungen wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Des Weiteren werden branchenübliche Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Der Rückstellungsbewertung liegen folgende Annahmen zugrunde:
Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern bestehen Freistellungsansprüche gegenüber der E.ON SE, Essen. Bis zum 28. August 2023 bestanden diese Freistellungsansprüche gegenüber der MEON Pensions GmbH & Co. KG, Essen (MEON). Das Gesellschaftsvermögen der MEON ist am 28. August 2023 im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge auf die E.ON SE angewachsen. Die Bewertung der Freistellungsforderung erfolgt analog der Bewertung der zugrundeliegenden Versorgungsverpflichtung. Die Freistellungsforderung wird unter den Ausleihungen im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Zur Abzinsung der sonstigen Rückstellungen werden den Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre zugrunde gelegt. Die Dotierung der Rückbauverpflichtungen für die CNG-Betankungsanlagen erfolgt ratierlich über die Mindestvertragslaufzeit der Kooperationsverträge unter Berücksichtigung von künftigen Preis- und Kostensteigerungen in Höhe von 2,00 % p.a. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr werden in einer gesonderten Aufstellung - Entwicklung des Anlagevermögens - dargestellt. Sie ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Zugänge zu den Sachanlagen betreffen im Wesentlichen den Erwerb und die Errichtung von CNG-Betankungsanlagen. Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON Konzern besteht ein Freistellungsanspruch gegen die E.ON SE, Essen (bis 28. August 2023: MEON Pensions GmbH & Co. KG, Essen), als Gesamtrechtsnachfolgerin der MEON Pensions GmbH & Co. KG in Höhe von 850 T€ (Vorjahr 837 T€). Umlaufvermögen Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus höheren Abgrenzungen der Treibhausgasquotenminderungserlöse. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus dem Abgang von Betankungsanlagen in Höhe von 1.085 T€. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital ist voll eingezahlt und wird vollständig von der E.ON Beteiligungen GmbH gehalten. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 % p.a.) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 % p.a.) beträgt zum Bilanzstichtag 33 T€ (Vorjahr 160 T€). Eine Abführungssperre besteht für diesen Sachverhalt nicht. Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmer. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen für ausstehende Rechnungen (5.046 T€, Vorjahr 2.302 T€) und Rückbauverpflichtungen (1.605 T€, Vorjahr 1.733 T€). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 5.238 T€ (Vorjahr 7.676 T€ Forderungen gegen verbundene Unternehmen) das konzerninterne Cash-Pooling mit der E.ON SE, Essen. Die Verbindlichkeiten aus Verrechnungs- und Finanzverkehr gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Umsatzsteueransprüche gegenüber der umsatzsteuerlichen Organträgerin E.ON SE in Höhe von 2.942 T€. Der Rückgang der Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen (LuL) resultierte aus dem im Vergleich zum Vorjahr deutlich verminderten Gasbezug von der E.ON Bioerdgas GmbH, Essen. Die Verbindlichkeiten aus Verrechnungs- und Finanzverkehr stiegen an, da Biogas zu deutlich höheren Kosten bezogen wurde und die Einzahlungen aus den Erlösen aus THG-Quotenverkäufen erst in 2024 eingegangen sind. Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen von insgesamt 117 T€ betreffen Verpflichtungen aus Mietverträgen. Hiervon entfallen 64 T€ auf verbundene Unternehmen im Zusammenhang mit der Anmietung von Büroflächen. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden mit der Energiesteuer in Höhe von 3.376 T€ (Vorjahr 2.735 T €) saldiert. Der Anstieg der Umsatzerlöse Gas ist vor allem durch gestiegene Absatzvolumina an CNG zu erklären. Das Absatzvolumen stieg von 18.248 Tonnen CNG im Geschäftsjahr 2022 auf 20.283 Tonnen CNG im Geschäftsjahr 2023. Unter den sonstigen Umsatzerlösen werden im Wesentlichen Erlöse aus der Minderung von Treibhausgasemissionen ausgewiesen. Die höheren Erlöse aus der THG-Quotenminderung resultieren aus dem gestiegenen Verkauf von Quotenminderungsmengen, die aus den gestiegenen Biogaskosten resultieren. Sonstige betriebliche Erträge
Die Erträge aus Gutschriften für Vorjahre resultieren im Wesentlichen mit 2.324 T€ aus dem Gas- und Strombezug von Konzernunternehmen. Materialaufwand
Der Posten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren enthält im Wesentlichen Gasbezug inkl. Umlagen mit 24.998 T€ (Vorjahr 15.120 T€) und Strombezug mit 3.630 T€ (Vorjahr 1.547 T€). Der Posten Aufwendungen für bezogene Leistungen enthält im Wesentlichen die Netznutzung Gas mit 3.649 T€ (Vorjahr 3.064 T€). Personalaufwand
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Finanzergebnis
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge in Höhe von 179 T€ und in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Zinsaufwendungen in Höhe von 45 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Cash-Pooling mit der E.ON SE enthalten. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn Im Rahmen des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag werden 465 T€ Gewinn an die E.ON Beteiligungen GmbH abgeführt. Sonstige Angaben Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz Es bestanden folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG:
Durchschnittliche Beschäftigungszahl Die E.ON Gas Mobil GmbH beschäftigt wie im Vorjahr ohne Berücksichtigung der Geschäftsführung im Berichtszeitraum durchschnittlich sechs Angestellte. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 liegen nicht vor. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Die Geschäftsführung der E.ON Gas Mobil GmbH setzt sich wie folgt zusammen: Dr. Olaf Rumberg CEO Christian Rudolf Willing CFO E. ON Business Solutions GmbH Bezüge der Geschäftsführung Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands/der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 15 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Entwicklung des Anlagevermögens
Essen, den 27. Februar 2024 E.ON Gas Mobil GmbH Die Geschäftsführung Dr. Olaf Rumberg, CEO Christian Rudolf Willing, CFO Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die E.ON Gas Mobil GmbH, Essen Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der E.ON Gas Mobil GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der E.ON Gas Mobil GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Düsseldorf, den 8. März 2024 KPMG
AG
Schiefer, Wirtschaftsprüfer Herbrand, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Vorjahresabschluss 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 22.4.2024 festgestellt. |
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