Master Data

Registry
Register court Oldenburg HRB 3199
Registered
4/14/1977
Industry
Activities of holding companiesActivities of agents involved in the wholesale of motor vehiclesActivities of agents involved in the wholesale of motor vehicle parts and accessories
Purpose
Gegenstand des Unternehmens ist a) der Vertrieb von technischen Produkten, insbesondere für Automobile aller Art im Inund Ausland, b) der Erwerb und das Halten sowie der Verkauf von Beteiligungen gleichgültig in welcher Rechtsform - an Industrie- und Handels- oder Dienstleistungsunternehmungen aus eigenem Vermögen und auf eigene Rechnung.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Michael Werner Krone
since 7/5/2019
Board Member
Board Chair
Ulf Rüdiger Koschig
since 8/9/2005
Board Member

Holdings

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

VIEROL AG

Oldenburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2023

VIEROL AG, Oldenburg

I. Geschäftsmodell

Die VIEROL AG ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Familienunternehmen, das 1977 von Herrn Jürgen R. Viertelhaus in Oldenburg gegründet wurde.

Der Kern der Unternehmenstätigkeit der VIEROL AG liegt im internationalen Vertrieb von Autoersatzteilen des Freien Teilemarktes, dem sogenannten Independent Aftermarket (IAM). Das Sortiment, das international eingekauft wird, konzentriert sich auf Qualitätsersatzteile für deutsche und europäische Pkw und umfasst mehr als 40.000 hochwertige Produkte. Zentral aus dem VIEROL- Logistiklager werden die Produkte der eigenen Marken VEMO, VAICO und ACKOJA weltweit an die Kunden versandt.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Geschäftsentwicklung der VIEROL AG ist anhand der im Folgenden dargestellten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Entwicklung zu betrachten. Die wirtschaftliche Situation auf den Kernmärkten in Europa und in den USA sind dabei für den Erfolg der VIEROL AG von Bedeutung. Während laut Eurostat das Bruttoinlandsprodukt sowohl im Euroraum als auch in der EU im Jahr 2023 um 0,5 % gewachsen ist, konnte das Bruttoinlandsprodukt in den USA sogar um 2,5 % im Jahr 2023 zulegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sanken zwar die deutschen Exporte um 1,4 % gegenüber 2022, aber wie in den Vorjahren gingen die meisten Exporte aus Deutschland in die USA. Autos und Autoersatzteile waren im Jahr 2023 mit einem Wert von € 269,7 Mrd. und einem Anteil von 17,0 % an den deutschen Gesamtexporten wie in den Vorjahren Deutschlands wichtigste Exportgüter.

Im Vergleich zu anderen großen Wirtschaftsnationen haben die Folgen der globalen Krisen die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 stärker belastet. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes insgesamt um 0,3 % gesunken gegenüber dem Jahr 2022. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war geprägt von einer schwachen inländischen Nachfrage, hohen Zins- und Preissteigerungen sowie einer lahmenden Weltkonjunktur.

Der Handel im freien Kfz-Ersatzteilgeschäft zeigt sich gegenüber der von der Konjunktur der Weltwirtschaft abhängigen Automobilindustrie weitgehend stabil und unabhängig von Schwankungen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Branche werden nach Angaben des Gesamtverbands des Autoteile-Handel e.V. (GVA) weiterhin positiv geprägt durch den wachsenden Fahrzeugbestand, durch das hohe Durchschnittsalter der Fahrzeuge und die gestiegenen Wartungskosten. Die Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigt, dass sich im Jahr 2023 der Fahrzeugbestand um 0,7 % auf 49,1 Mio. Pkw erhöhte und das Pkw-Durchschnittsalter auf 10,3 Jahre in Deutschland angestiegen ist. Im Durchschnitt wurde im Jahr 2023 an jedem Pkw mindestens eine Wartungsarbeit durchgeführt und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat in Deutschland einen Umsatz im Bereich von Service und Reparatur von € 33,8 Mrd. ermittelt.

Laut DAT-Report 2024 (Deutsche Automobiltreuhand) bleibt für 81 % der Pkw-Halter das Auto unverzichtbar, da es Freiheit und Unabhängigkeit garantiert und dies Bedürfnis durch regelmäßige Wartungen sichergestellt wird. Der strukturelle Wandel zur Elektromobilität wird in den nächsten Jahren keine massiven Veränderungen in der Branche zeigen, da der Anteil der Elektro-Pkw mit 1,4 Mio. Fahrzeugen an Gesamtbestand per 31.12.2023 weiterhin nur langsam wächst.

Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 konnte die VIEROL AG aufgrund der hohen Lieferfähigkeit, der Erweiterung des Sortiments und der Kundenzufriedenheit erfolgreich abschließen. Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von € 21,7 Mio. lag deutlich über dem Vorjahresergebnis. Der Vorstand ist mit der Geschäftsentwicklung insgesamt zufrieden und sieht das Unternehmen gut aufgestellt.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren; Personal

Die fachliche Qualifikation und das hohe Engagement der Mitarbeiter*innen ist ein wesentlicher Teil des Geschäftserfolges der VIEROL AG. Neben der Investition in eine fundierte Ausbildung wird die fachliche Schulung aller Mitarbeitenden durch die eigene VIEROL Academy sichergestellt. Die Anzahl der Mitarbeitenden ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben.

Ertragslage

Das Umsatzwachstum von 9,0 % im Jahr 2023 wurde sowohl im Inlands- wie im Exportgeschäft erzielt. Die im Prognosebericht genannte Umsatzerwartung für 2023 wurde somit leicht unterschritten. Trotz eines Anstiegs der betrieblichen Aufwendungen liegt das Ergebnis im Jahr 2023 deutlich über dem prognostizierten Wert.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich von im Vorjahr € 18,07 Mio. auf € 21,7 Mio. im Jahr 2023. Die Rohertragsmarge entspricht dem Vorjahreswert. Die Personalkosten und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr. Das Geschäftsergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen (EBITDA) lag bei € 22,38 Mio. (Vorjahr: € 20,90 Mio.).

Vermögenslage

Die Kennzahlen belegen, dass die VIEROL AG weiterhin über eine gute, stabile Vermögens- und Kapitalstruktur verfügt. Die stabile Kapitalstruktur zeigt sich insbesondere bei der hohen Eigenkapitalquote von 84,5 % (Vorjahr: 80,2 %).

Die hohe Warenverfügbarkeit zu Beginn des Jahres 2023 führte zu einer Erhöhung des Auftragseingangs und Umsatzes, so dass sich während des Geschäftsjahres der Warenbestand reduzierte und per 31.12.2023 bei € 28,15 Mio. lag (Vorjahr: € 35,8 Mio.).

Finanzlage

Die VIEROL AG konnte im Geschäftsjahr 2023 jederzeit den laufenden Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Die von den Kreditinstituten zur Verfügung gestellten Kreditrahmen wurden nicht in Anspruch genommen.

Beteiligungen / Auslandsrepräsentanzen

Die VIEROL AG hält im Ausland Beteiligungen an der VIEROL ASIA Pte. Ltd., Singapur, an der VIEROL Shanghai Trading Co. Ltd., Shanghai, und der VIEROL Polska Sp. z.o.o., Warschau. Die Tochtergesellschaften im Ausland entwickeln sich positiv und leisten einen hohen Beitrag zur Internationalisierung der Vertriebs- und Einkaufsaktivitäten der VIEROL AG.

Im Inland beziehen sich die Beteiligungen auf die Immobiliengesellschaften VIEROL AUTOMOTIVE GmbH, Rastede, die VIEROL Grundstücksgesellschaft mbH, Oldenburg, die Parkvilla am Meer GmbH, Oldenburg, sowie die VIEROLINO gGmbH, die eine Großtagespflegestelle zur Betreuung von Kindern unter 3 Jahren in der VIEROL-Unternehmenszentrale in Oldenburg betreibt.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Das interne Controlling analysiert regelmäßig die kaufmännischen Kennzahlen und die monatlich erstellte betriebswirtschaftliche Auswertung, um die für das Unternehmen entscheidenden Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung zu ergreifen.

Im Geschäftsjahr 2023 beträgt die EBIT-Marge (EBIT/Umsatz x100) 25,7 %. Absolut wurde ein EBIT in Höhe von € 21 Mio. erzielt. Insgesamt beurteilt der Vorstand der VIEROL AG das erreichte Ergebnis und die wirtschaftliche Lage als gut.

III. Prognosebericht

Angesichts der weiterhin bestehenden weltweiten Krisen, Konflikte und Unsicherheiten unterliegen Prognosen immer Schwankungen. Als international tätiges Unternehmen ist die VIEROL AG unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, die in der Prognose für das Geschäftsjahr 2024 berücksichtigt werden. Der Krieg in der Ukraine hat weiterhin Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, aber auch Handelskonflikte, die Inflation und die Lieferengpässe aufgrund unsicherer Handelsrouten beeinträchtigen die wirtschaftliche Entwicklung. Zwar hat die VIEROL AG keine Handelsbeziehungen zur Ukraine und Russland, aber die durch externe und politisch bedingte Einflüsse entstehenden Kostensteigerungen stellen für unser Unternehmen eine Herausforderung dar.

Angesichts der Chancen und Risiken im weltweiten Handel plant die VIEROL AG auf Basis der bestehenden Kundenaufträge und Handelsvereinbarungen für das Geschäftsjahr 2024 eine Umsatz- und Ergebnissteigerung von jeweils 10 % gegenüber dem Vorjahr.

Unter unternehmensstrategischen Gesichtspunkten und dank der finanziellen Stabilität sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die VIEROL AG wird alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um stets in der Lage zu sein, die Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Es besteht ein qualifiziertes Risikomanagement, das den globalen geschäftlichen Aktivitäten Rechnung trägt. Das Risikomanagement-System ist Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Damit ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennt und entsprechende Maßnahmen einleiten kann.

Der Aufsichtsrat wird auch außerhalb der quartalsweisen stattfindenden Aufsichtsratssitzungen über wichtige strategische Entscheidungen, Projekte und die Geschäftsentwicklung vom Vorstand regelmäßig informiert.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Der weiterhin wachsende Markt für Pkw - unabhängig von der Antriebsart - bietet für den weltweiten Handel mit Auto-Ersatzteilen aufgrund der steigenden Wartungs- und Reparaturarbeiten ein großes Potenzial. Mit kontinuierlichen Investitionen in Produktentwicklung, IT und Intra-Logistik stellt sich die VIEROL AG auf diese Entwicklungen ein und positioniert sich als leistungsstarker Marktpartner.

Wettbewerbsvorteile hat sich die VIEROL AG insbesondere mit den eigenen Marken VEMO, VAICO und ACKOJA sowie mit einem hohen Servicelevel geschaffen. Diese gute Ausgangsposition wird durch die stetige Automatisierung der Vertriebsprozesse und Optimierung der internen Logistikprozesse weiterausgebaut. Eine räumliche Erweiterung des Logistiklagers ist auf dem bestehenden Grundstück in Rastede im Bedarfsfall realisierbar.

Das Geschäft der VIEROL AG ist auf eine funktionierende Logistik und auf eine störungsfrei laufende IT angewiesen. Die VIEROL AG verfügt über ein umfangreiches IT-Sicherheitskonzept und investiert kontinuierlich in die IT-Netzwerk-Struktur.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage beeinflussen könnten, werden durch Sicherungsgeschäfte kompensiert.

Zur Absicherung des Ausfallrisikos von Kundenforderungen nutzt die VIEROL AG seit Jahren ein konsequentes Debitoren-Management mit einem entsprechenden Mahnwesen. Eine private Warenkreditversicherung, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Kunden der EU- und OECD-Länder gegen Ausfall schützt und die Ausfuhrpauschalgewährleistung des Bundes (APG), die Forderungen gegenüber Kunden aus den übrigen Ländern absichert, decken insgesamt mehr als 80 % der Forderungen ab.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, und es sind keine Engpässe zu erwarten.

Garantierisiken und eventuelle Haftungen für Folgeschäden sind geschäftsimmanent und damit grundsätzlich nicht vermeidbar. Die VIEROL AG setzt zur Minimierung dieser Risiken auf eine sorgfältige Auswahl von Lieferanten und auf eine Wareneingangsprüfung.

Gesamtaussage

Die technologischen Entwicklungen der Automobilindustrie im Bereich der Elektromobilität werden den Handel mit Autoersatzteilen langfristig beeinflussen, aber die Chancen auf dem wachsenden Weltmarkt für Reparatur- und Wartungsbedarf werden als gut und konjunkturunabhängig bewertet. Gleichzeitig wirken sich die Automatisierung und die Digitalisierung der Arbeitsprozesse positiv auf die Geschäftsentwicklung der VIEROL AG aus.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die finanzielle Stabilität der VIEROL AG sichert die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen.

 

Oldenburg, den 11. April 2024

VIEROL AG Oldenburg

Der Vorstand

gez. Mirja Viertelhaus-Koschig

gez. Ulf Koschig

gez. Michael Krone

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 29.431.094,21 32.046.402,86
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 137.260,00 103.894,00
1. entgeltlich erworbene Software 137.260,00 53.783,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 50.111,00
II. Sachanlagen 13.533.443,80 12.903.583,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.361.389,90 5.598.607,90
2. technische Anlagen und Maschinen 3.703.315,00 2.560.567,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.422.908,50 4.731.900,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 45.830,40 12.508,10
III. Finanzanlagen 15.760.390,41 19.038.925,36
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 449.766,38 449.766,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.176.658,08 13.847.557,09
3. Beteiligungen 7.500,00 7.500,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 370.263,71 364.791,93
5. sonstige Ausleihungen 3.756.202,24 4.369.309,96
B. UMLAUFVERMÖGEN 68.757.284,14 57.543.491,38
I. Vorräte 28.609.320,80 36.464.455,26
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 463.786,94 664.212,55
2. Waren 28.145.533,86 35.800.242,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.314.786,65 12.750.869,30
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.233.127,23 11.118.989,15
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 279.402,34 361.391,67
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 471,71 5.682,65
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.801.785,37 1.264.805,83
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.833.176,69 8.328.166,82
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 317.077,60 290.015,75
98.505.455,95 89.879.909,99

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 83.196.808,27 72.099.148,42
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 70.647.978,35 60.816.187,41
1. gesetzliche Rücklagen 500.000,00 500.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 70.147.978,35 60.316.187,41
III. Bilanzgewinn 7.548.829,92 6.282.961,01
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 136.352,38 146.310,13
C. RÜCKSTELLUNGEN 8.389.109,68 9.096.935,66
1. Steuerrückstellungen 1.184.124,50 3.261.547,64
2. sonstige Rückstellungen 7.204.985,18 5.835.388,02
D. VERBINDLICHKEITEN 6.771.047,74 8.503.431,92
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.811.950,96 2.551.143,32
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 863.351,83 4.061.211,23
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.095.744,95 1.891.077,37
- davon aus Steuern: EUR 122.764,19 (Vorjahr: EUR 148.429,29)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 11.227,52 (Vorjahr: EUR 14.870,80)
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 12.137,88 34.083,86
98.505.455,95 89.879.909,99

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 81.724.743,39 75.016.867,06
2. sonstige betriebliche Erträge 1.530.694,77 1.333.455,50
3. Materialaufwand 32.275.002,77 29.377.863,12
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 32.275.002,77 29.377.863,12
4. Rohergebnis 50.980.435,39 46.972.459,44
5. Personalaufwand 16.976.503,45 15.272.107,68
a) Löhne und Gehälter 14.488.325,88 13.448.224,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.488.177,57 1.823.883,39
- davon für Altersversorgung: EUR 18.341,18 (Vorjahr: EUR 17.710,65)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.378.366,40 3.105.711,91
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.602.737,96 10.776.745,24
8. Betriebsergebnis 21.022.827,58 17.817.894,61
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 748.412,28 279.220,09
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 363.738,92 (Vorjahr: EUR 173.114,91)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.379,52 10.135,37
11. Finanzergebnis 739.032,76 269.084,72
12. Ergebnis vor Steuern -21.761.860,34 -18.086.979,33
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.638.480,47 5.500.442,62
14. Ergebnis nach Steuern 15.123.379,87 12.586.536,71
15. sonstige Steuern 25.720,02 20.614,70
16. Jahresüberschuss 15.097.659,85 12.565.922,01
17. Einstellungen in Gewinnrücklagen -7.548.829,93 -6.282.961,00
18. Bilanzgewinn 7.548.829,92 6.282.961,01

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die VIEROL AG hat ihren Sitz in Oldenburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRB 3199 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert.

Sonderposten

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ist mit dem noch nicht erfolgswirksam gewordenen Anteil bewertet.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Erläuterungen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der VIEROL AG dargestellt, der als Anlage beigefügt ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 279 TEUR (Vorjahr: 361 TEUR).

3. Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 5.000.000,00 EUR. Es ist eingeteilt in 50.000 stimmberechtigte Stammaktien mit je einem Nennwert von 100 EUR. Diese Aktien lauten auf den Namen der Aktionäre (Namensaktien) und sind vinkuliert.

4. Bilanzgewinn

Der Jahresüberschuss lässt sich zum Bilanzgewinn wie folgt weiterentwickeln:

TEUR
Vortrag aus dem Vorjahr 6.283
Gewinnverwendungsbeschluss durch die Hauptversammlung (Gesellschafterversammlung)
Dividende/Ausschüttung 4.000
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 2.283
0
Jahresüberschuss 15.098
Einstellungen in die Gewinnrücklagen 7.549
Bilanzgewinn 7.549

5. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Im Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" ausgewiesen, wobei die ertragsmäßige Berücksichtigung der Investitionszuschüsse zeitanteilig über die Auflösung entsprechend dem Abschreibungsverlauf der begünstigten Investitionsobjekte erfolgt.

6. sonstige Rückstellungen

Rückstellung mit nicht unerheblichem Umfang 31.12.2023
EUR
Personalbezogene Rückstellungen 4.985.000,00
Gewährleistungen 1.152.846,45
Kundenboni 586.411,46
6.724.257,91
Rückstellungen mit unerheblichem Umfang
andere Rückstellungen 480.727,27
7.204.985,18

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 847 TEUR (Vorjahr: 840 TEUR) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 16 TEUR (Vorjahr: 3.221 TEUR).

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Handelsumsätze Inland - vor Erlösschmälerungen 34.939
Handelsumsätze Ausland - vor Erlösschmälerungen 57.738
Erlösschmälerungen -11.185
sonstige 233
81.725

2. sonstige betriebliche Erträge

Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse betragen 10 TEUR (Vorjahr: 10 TEUR).

3. Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt 1.056 TEUR enthalten, die im Wesentlichen aus

Auflösung von Rückstellungen

Auflösung von Wertberichtigungen

Buchgewinnen aus Anlagenabgängen

Versicherungsentschädigungen

Auflösung Sonderposten für Investitionszuschüsse

Sonstige

resultieren.

4. Periodenfremde Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von insgesamt 328 TEUR enthalten, die im Wesentlichen aus

Kundenforderungen Vorjahre

Zuführung Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsausffälle

Sonstige

resultieren.

5. Angabe gemäß § 277 Abs. 5 HGB

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 68 TEUR (Vorjahr: 265 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 64 TEUR (Vorjahr: 72 TEUR) aus der Umrechnung in fremder Währung.

Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Vorstand

Mirja Viertelhaus-Koschig, Vorstandsvorsitzende

Ulf Koschig, stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Michael Krone, Mitglied des Vorstands

Thierry Delesalle, Mitglied des Vorstands (bis 31. August 2023, Eintragung Handelsregister 5. September 2023)

Aufsichtsrat

Martin Grapentin, Vorstandsvorsitzender i.R. der Landessparkasse zu Oldenburg (Vorsitzender)

Prof. Dr. Wolfgang Nebel, Vorstandsvorsitzender des edacentrum e.V. (stellvertretender Vorsitzender)

Dipl. -Ing. Göksel Güner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Komatsu Hanomag GmbH

Maurice Oosenbrugh, Gründer der Eucon GmbH

Dr. Christian Friege, Vorstand der EWE AG

2. Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 202 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

2023
kaufmännisch 108
gewerblich 86
Aushilfen 8
202

Darüber hinaus wurden im Jahresdurchschnitt 27 Auszubildende beschäftigt.

3. Haftungsverhältnisse

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 12.393 13.439
- davon zugunsten verbundener Unternehmen (12.393) (13.439)
12.393 13.439

Die VIEROL AG geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die VIEROL AG derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die VIEROL AG schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

2024 2025 bis 2028 2029 und später
aus Mietverträgen über das unbewegliche Sachanlagevermögen 3.378 10.134 3.378
aus Mietverträgen über das bewegliche Sachanlagevermögen 118 153 29

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Ausgehend von einem Jahresüberschuss von 15.098 TEUR ergibt sich ein Bilanzgewinn von 7.549 TEUR. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

31.12.2023
TEUR
Ausschüttung 6.000
Einstellung in Gewinnrücklagen 1.549
Bilanzgewinn 7.549

6. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf. Dieser hat befreiende Wirkung für die Jahresabschlüsse der Kapitalgesellschaften.

 

Oldenburg, den 11. April 2024

VIEROL AG

gez. Mirja Viertelhaus-Koschig

gez. Ulf Koschig

gez. Micheal Krone, Vorstand

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 29. April 2024 vom Aufsichtsrat gebilligt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Software 3.675.484,39 180.310,96 0,00 50.111,00 3.905.906,35
2. geleistete Anzahlungen 50.111,00 0,00 0,00 -50.111,00 0,00
3.725.595,39 180.310,96 0,00 0,00 3.905.906,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.450.804,01 5.766,70 0,00 0,00 8.456.570,71
2. technische Anlagen und Maschinen 2.902.219,64 477.000,00 0,00 966.104,71 4.345.324,35
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.458.266,91 412.500,77 79.018,20 9.878,26 10.801.627,74
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.508,10 1.009.305,27 0,00 -975.982,97 45.830,40
21.823.798,66 1.904.572,74 79.018,20 0,00 23.649.353,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 449.766,38 0,00 0,00 0,00 449.766,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 13.847.557,09 171.193,34 2.842.092,35 0,00 11.176.658,08
3. Beteiligungen 7.500,00 0,00 0,00 0,00 7.500,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 364.791,93 5.471,78 0,00 0,00 370.263,71
5. sonstige Ausleihungen 4.369.309,96 0,00 613.107,72 0,00 3.756.202,24
19.038.925,36 176.665,12 3.455.200,07 0,00 15.760.390,41
44.588.319,41 2.261.548,82 3.534.218,27 0,00 43.315.649,96
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Software 3.621.701,39 146.944,96 0,00 3.768.646,35
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.621.701,39 146.944,96 0,00 3.768.646,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.852.196,11 242.984,70 0,00 3.095.180,81
2. technische Anlagen und Maschinen 341.652,64 300.356,71 0,00 642.009,35
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.726.366,41 688.080,03 35.727,20 6.378.719,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.920.215,16 1.231.421,44 35.727,20 10.115.909,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
12.541.916,55 1.378.366,40 35.727,20 13.884.555,75
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Software 137.260,00 53.783,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 50.111,00
137.260,00 103.894,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.361.389,90 5.598.607,90
2. technische Anlagen und Maschinen 3.703.315,00 2.560.567,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.422.908,50 4.731.900,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 45.830,40 12.508,10
13.533.443,80 12.903.583,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 449.766,38 449.766,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.176.658,08 13.847.557,09
3. Beteiligungen 7.500,00 7.500,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 370.263,71 364.791,93
5. sonstige Ausleihungen 3.756.202,24 4.369.309,96
15.760.390,41 19.038.925,36
29.431.094,21 32.046.402,86

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VIEROL AG

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Vierol AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vierol AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 HGB werden im Anhang die Gesamtbezüge der Organe nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 11. April 2024

Treuhand Weser-Ems GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Witte, Wirtschaftsprüfer

Reichelt, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

der VIEROL AG, Oldenburg

Im Geschäftsjahr 2023 gab es vier Sitzungen des Aufsichtsrates, und zwar am 28. April 2023, am 27. Juni 2023, am 5. Oktober 2023 und am 14. Dezember 2023. Alle vier Sitzungen haben als Präsenzveranstaltung stattgefunden.

In diesen Sitzungen ist ausführlich über die Entwicklung der VIEROL AG und ihre Beteiligungen im Ausland an den Firmen VIEROL Asia Pte. Ltd., Singapur und VIEROL Shanghai Trading Co., Shanghai sowie im Inland an der VIEROL Grundstücksgesellschaft mbH, der VIEROL Automotive GmbH, der Parkvilla am Meer GmbH, und der VIEROLINO gGmbH berichtet worden. Zusätzlich zu dieser Berichterstattung hat der Vorstand regelmäßig den Aufsichtsrat unterrichtet. Der Aufsichtsrat wird monatlich anhand betriebswirtschaftlicher Auswertungen sowie anhand von Quartalsberichten in- formiert.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft von der am 28. April 2023 zum Abschlussprüfer gewählten Treuhand Weser-Ems GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, vertreten durch den Wirtschaftsprüfer Herrn Frank Reichelt, Langenweg 55, 26125 Oldenburg geprüft und ist am 11. April 2024 lediglich aufgrund der fehlenden Angabe der Organbezüge mit einem eingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Bericht des Abschlussprüfers ist dem Aufsichtsrat vorgelegt und in der Sitzung am 29. April 2024 den Mitgliedern des Aufsichtsrates vom Wirtschaftsprüfer erläutert worden. Der Jahresabschluss per 31.12.2023 weist eine Bilanzsumme in Höhe von 98.505.455,95 EUR, einen Jahresüberschuss von EUR 15.097.659,85 und einen Bilanzgewinn von EUR 7.548.829,92 aus.

Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss. Er schließt sich dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes an, aus dem ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.548.829,92 eine Dividende in Höhe von EUR 120,00 je Aktie, insgesamt EUR 6.000.000,00 auszuschütten und einen Betrag in Höhe von EUR 1.548.829,92 in die freien Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Oldenburg, den 29.04.2024

Martin Grapentin, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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