Easy Rent International GmbH
Same addressRental and leasing of motor vehicles with a maximum weight not exceeding 3,5 tons by car sharing
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Grant Oliver Wilson since 2/13/2026 | Procura |
Tetyana Ivanova since 9/11/2023 | Procura |
Rebecha Tambakopoulos since 5/3/2023 | Procura |
Kathrin Bitz since 12/21/2022 | Procura |
Alexis de Laporte since 7/6/2022 | Procura |
Gabriele Schwarz since 2/3/2022 | Procura |
Denis Axel Meyer since 12/29/2017 | Managing Director |
Stefan Unterstraßer since 9/13/2017 | Managing Director |
Christine Schorpp since 3/5/2007 | Procura |
Robert Hell since 12/4/2006 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
RICHEMONT Northern Europe GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom1. April 2023 bis 31. März 2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024der RICHEMONT Northern Europe GmbH, München,I. Grundlagen des UnternehmensDie Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst den Vertrieb von Uhren, Juwelen, Bijouterie und verwandten Erzeugnissen in eigenen Boutiquen in Deutschland, Österreich und Tschechien für die Marken Cartier, Van Cleef & Arpels, IWC, Panerai, A. Lange & Söhne sowie Montblanc und Chloé. Des Weiteren werden diese Marken auch im Rahmen von E-Commerce online vertrieben. Die Gesellschaft betriebt darüber hinaus auch einen Reparaturdienst in München. Für die Marken Cartier, Piaget, Baume & Mercier, Panerai, IWC, Vacheron Constantin, Jaeger LeCoultre und Roger Dubuis agiert die RICHEMONT Northern Europe GmbH (RNE) auch als Verkaufsagent. Für diese Agententätigkeit erhält die RNE eine Vergütung (Kommission) von der RLG Europe B.V. (RLGE B.V.), Amsterdam, Niederlande. Darüber hinaus bezieht die Gesellschaft seit Juli 2018 eine Vergütung von Peter Millar (UK) Ltd, London, Vereinigtes Königreich für die Tätigkeit als Verkaufsagent für die Marken Peter Millar und G/Fore. Zudem erbringt die Gesellschaft weitere Dienstleistungen im Konzernverbund der Compagnie Financière Richemont SA, Bellevue, Schweiz. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft lag im Verlauf des Jahres 2024 nur knapp unter seinem langjährigen Durchschnitt. Der Inflationsrückgang in den großen Volkswirtschaften hat sich im Jahresverlauf verlangsamt. Für das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum von etwa 2,8 % und 2,1% in den Jahren 2024 und 2025, für die Verbraucherpreise einen Anstieg von 4,6 % im Jahr 2024 und 3,1 % im Jahr 2025. Im Gegensatz zum Euro-Raum und zur Weltwirtschaft stagniert das Wachstum in Deutschland seit drei Jahren, und auch der Ausblick für 2025 bleibt trüb. Obwohl sich die reale Einkommensentwicklung verbessert hat, zeigt der private Konsum nur wenige Anzeichen für eine Erholung. Pessimistische Erwartungen und die hohe wirtschaftliche Unsicherheit belasten weiterhin den Konsum der privaten Haushalte. Aufgrund der schlechten Konsumstimmung und eines nachlassenden Einkommenswachstums dürfte der private Konsum daher auch im Jahr 2025 nur wenig expandieren. Auf Unternehmensseite zeigt sich insbesondere das Verarbeitende Gewerbe schwach. Das Wachstum der Weltwirtschaft und die Erholung des Euro-Raums dürften die deutsche Exportwirtschaft zwar stützen. Aufgrund gesunkener Wettbewerbsfähigkeit dürfte dieser Effekt aber schwächer ausfallen als in der Vergangenheit. Für das deutsche BIP erwartet der Sachverständigenrat nach einem Rückgang in 2023 um 0,3% einen weiteren Rückgang von 0,2 % in 2024 sowie eine Stagnation in 2025. Die Verbraucherpreise werden nach dem starken Anstieg in 2023 um 5,9% in den Jahren 2024 und 2025 mit 2,2% und 2,1% moderater steigen. Die Wachstumsschwäche hinterlässt zunehmend Spuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Aufgrund von Arbeitskräfteknappheiten und einem verbreiteten Halten von Arbeitskräften zeigte sich dieser zwar bislang stabil. Das Wachstum der Gesamtbeschäftigung hat sich aber deutlich abgeschwächt. In den besonders von der konjunkturellen Schwäche betroffenen Wirtschaftszweigen wie dem Verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und dem Baugewerbe ist die Beschäftigung bereits zurückgegangen. Darüber hinaus stieg die Zahl an Arbeitslosen in industriellen Kernbereichen wie dem Fahrzeug- und Maschinenbau im Vergleich zur Gesamtwirtschaft überdurchschnittlich an. Für die Gesamtwirtschaft geht der Sachverständigenrat von einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 5,7 % im Jahr 2023 auf 6,0 % im Jahr 2024 und 6,2 % im Jahr 2025 aus. Das Beschäftigungswachstum schwächt sich im Jahr 2024 deutlich ab und dürfte im Jahr 2025 zum Erliegen kommen. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte sich nach dem Anstieg in 2024 von 2,609 Mio. auf 2,787 Mio. in 2025 weiterhin auf 2,926 Mio. erhöhen. Für das branchenbezogene Marktumfeld im Bereich „Personal Luxury Goods“ wird nach einem leichten Rückgang im Jahr 2024 (-1% gegenüber dem Vorjahr) auch für das Gesamtjahr 2025 weltweit eine leicht rückläufige Entwicklung (-2% gegenüber 2024 im Basiszenario) erwartet, wobei für die Schmuckkategorie eine Entwicklung über dem Branchendurchschnitt prognostiziert wird. 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung definiert als steuerungsrelevante finanzielle Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse sowie die Umsatzrentabilität (abgeführter Gewinn/Umsatz). Die Umsatzerlöse setzen sich dabei aus Einzelhandels (Boutique)-, E-Commerce und Reparaturumsätzen sowie Kommissionen aus Verkaufsagententätigkeit und weiteren Dienstleistungen im Konzernverbund zusammen. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden der Anteil der Reparaturen, die innerhalb von 3 Wochen erledigt werden sowie der Anteil der Reparaturen, die innerhalb der Zieldurchlaufzeiten erledigt werden, definiert. Nach einer Umsatzsteigerung von 36% im Vorjahr war im Geschäftsjahr 2023/2024 eine minimale Umsatzerhöhung von 0,4% zu verzeichnen. Dies liegt deutlich unter der prognostizierten Steigerung von 7%. Zu dieser Entwicklung haben insbesondere die Kaufzurückhaltung der lokalen Klientel, die nur bedingt durch die leicht wachsende touristische Nachfrage kompensiert werden konnte, beigetragen. Darüber hinaus waren die E-Commerce Umsätze auch deutlich rückläufig, allerdings in etwas geringerem Maße als die Retail-Umsätze mit lokalen Kunden. Dies steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der vorherrschenden Kaufzurückhaltung aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten. Die Umsatzrentabilität lag mit 4,1% leicht über dem Vorjahreswert von 3,7% und auf Höhe der prognostizierten Rendite von 4%. Dabei wurden höhere betriebliche Aufwendungen sowie gestiegene Personalkosten im Zuge der Eröffnung mehrerer neuer Boutiquen durch niedrigeren Materialaufwand kompensiert. Die Reparatur-Durchlaufzeiten in unserem Kunden-Service sind gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken, hauptsächlich aufgrund der Verbesserung der operativen Prozesse, der vollständigen Besetzung offener Stellen sowie der Erhöhung der Produktivität. Etwa 51% aller Komplettservicereparaturen konnten innerhalb von 3 Wochen erledigt werden. Dies liegt unter den prognostizierten 60%, hauptsächlich aufgrund der Erweiterung des Boutiquen-Netzwerks im Ausland und den damit verbundenen längeren Versandwegen. Etwa 79% aller Reparaturen konnten innerhalb unserer Ziel-Durchlaufzeiten erledigt werden. Dieser Wert lag leicht über dem Zielwert von 75%. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen erhöhten sich um Geschäftsjahr 2023/2024 um 1,3 Mio. € auf 119,4 Mio. €. Der leichte Anstieg ist im Wesentlichen auf die neu eröffneten Boutiquen zurückzuführen. Der Jahresabschluss beinhaltet unverändert jeweils eine Zweigniederlassung in Wien, Österreich und Prag, Tschechien. In Österreich handelt es sich um eine Cartier-Boutique und eine Van Cleef & Arpels Boutique (seit März 2024) sowie Großhandelsaktivitäten als Agent und in Tschechien um eine Cartier- und eine Montblanc-Boutique. Wir sind bestrebt, als gesellschaftlich verantwortungsbewusstes Unternehmen zu handeln und wahrgenommen zu werden. Integrität und Redlichkeit sind die hohen Standards, nach denen unsere Geschäfte geführt werden. Diese Standards hat Richemont im Kodex der Geschäftsethik festgehalten, welche alle Mitarbeiter erhalten. Die lokalen Nachhaltigkeits-Aktivitäten werden basierend auf der gruppenweiten Nachhaltigkeits-Strategie definiert und umgesetzt. 2.2 Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft ist geprägt von einem um 0,4 % gestiegenen Gesamt-Umsatz von 377,0 Mio. € auf 378,4 Mio. €. Der Umsatz unserer Boutiquen erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023/24 von 287,0 Mio. € im Vorjahr auf 288,2 Mio. €. Der Umsatz aus dem Bereich E-Commerce und für durchgeführte Reparaturen ist um 2,4% von 51,9 Mio. € auf 50,6 Mio. € gesunken. Der Umsatz aus Dienstleistungen an verbundene Unternehmen, inklusive der Kommissionen für die Agententätigkeit der RLGE B.V., ist im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht um 1,2 Mio. € auf 41,4 Mio. € gestiegen. Der Materialaufwand sank um 6,3 % auf 243,4 Mio. €, was insbesondere auf eine Reduzierung der Verrechnungspreise zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken im Geschäftsjahr 2023/2024 von 9,7 Mio. € auf 7,8 Mio. € aufgrund von geringeren Erträgen aus Währungsumrechnung in Höhe von 3,8 Mio. € (Vorjahr: 4,6 Mio. €) und geringeren Kosten-Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 2,8 Mio. € im Geschäftsjahr 2024 (Vorjahr: 3,8 Mio. €). Der Personalaufwand erhöhte sich um 10,2%, auf 51,2 Mio. € was im Wesentlichen auf die gestiegene Zahl der Mitarbeiter in drei neuen Boutiquen und Marken- und Regional Functions-Mitarbeiter in der RNE-Zentrale in München zurückzuführen ist. Die Abschreibungen stiegen von 5,6 Mio. € auf 7,1 Mio. €. Was insbesondere auf die Eröffnung drei neuer Boutiquen zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen deutlich um 10,6 Mio. € auf 69,2 Mio. €. Dies ist insbesondere durch Währungskursdifferenzen in Tschechien um 1,9 Mio. € auf 5,5 Mio. € (Vorjahr: 3,7 Mio. €), gestiegene Gebäudemieten um 5,5 Mio. € auf 17,6 Mio. € (Vorjahr: 12,1 Mio. €) und Wartungs- und Mietnebenkosten um 2,7 Mio. € auf 5,5 Mio. € (Vorjahr: 2,8 Mio. €) der o.g. neuen Boutiquen, begründet. Der Zinsaufwand sank gegenüber dem Vorjahr auf 0,2 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €). Die Reduzierung des Zinsaufwands ist im Wesentlichen auf die Veränderungen der Pensionsrückstellungen zurückzuführen. Der Zinsertrag stieg auf 0,8 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) und ist im Wesentlichen auf die Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €) zurückzuführen, deren Restlaufzeit ein Jahr übersteigt. Der Zinsertrag beinhaltet ebenfalls die Saldierung der Zinserträge aus dem Deckungsvermögen der Pensionsverpflichtungen in Höhe von 1,0 Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €) mit den Zinsaufwendungen der verrechneten Pensionsverpflichtungen in Höhe von 0,8 Mio. € (Vorjahr 0,3 Mio. €). Das Ergebnis vor Steuern erhöht sich um 0,6 Mio. € auf 16,0 Mio. €. Der ausgewiesene Steueraufwand von 0,6 Mio. € betrifft hauptsächlich die Ertragsteuern der österreichischen und tschechischen Zweigniederlassung, da durch den Gewinnabführungsvertrag mit der MONTBLANC International Holding GmbH, Hamburg, das gesamte Jahresergebnis abgeführt wird und eine ertragssteuerliche Organschaft mit der Muttergesellschaft besteht. 2.1. Finanzlage Die RICHEMONT Northern Europe GmbH finanziert sich hauptsächlich durch die Einbindung in das konzerninterne Cash Management und Cash Pooling mit dem Gesellschafter der MONTBLANC International Holding GmbH. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind auf die Gewinnabführung der Berichtsperiode in Höhe von 15,4 Mio. € (Vorjahr: 14,1 Mio. €) und auf die Verbindlichkeiten aus Cash Pooling in Höhe von 11,3 Mio. € (Vorjahr: 0 Mio. €) zurückzuführen, die kurzfristig fällig sind. Des Weiteren bestehen zum Bilanzstichtag erstmalig Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 10,9 Mio. €, die auf die Inanspruchnahme von kurzfristigen Kontokorrentkrediten durch die Zweigniederlassungen in Österreich und der Tschechischen Republik zurückzuführen sind. Ausgehend vom Geschäftsjahr 2022/2023 erfolgten im Geschäftsjahr 2023/2024 als größere Investition in das Sachanlagevermögen mehrere neue Boutiquen wie IWC in Berlin, Jaeger Le Coultre in München und Van Cleef & Arpels in Wien. Darüber hinaus wird die Neueröffnung der Cartier-Boutiquen in Berlin und Wien vorbereitet. Die Fortführung der Umgestaltung von Büro-, Lager- und Werkstatträumen im Münchner Headquarter der RICHEMONT Northern Europe GmbH fand ebenfalls im Geschäftsjahr 2023/2024 statt. Der erhöhte Finanzierungsbedarf aufgrund der Investitionen in Boutiquen führte im Geschäftsjahr erstmalig zu einem negativen Working Capital in Höhe von 0,1 Mio. €. Das Working Capital ist hier definiert als die Summe des Umlaufvermögens (122,0 Mio. €) und der kurzfristigen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (4,3 Mio. €) abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten (113,1 Mio. €) und Rückstellungen (13,0 Mio. €) sowie der passiven Rechnungsabgrenzungsposten (0,3 Mio. €). Aufgrund der kurzfristigen Fälligkeit der Cash Pool Verbindlichkeit und der kurzfristigen Kündbarkeit der Cash Pool Vereinbarung hat die Gesellschaft eine Patronatserklärung von der Compagnie Financière Richemont SA, eingeholt. In dieser wird die Finanzierung der Gesellschaft bis mindestens zwölf Monate nach der Erteilung des Bestätigungsvermerks durch den unabhängigen Abschlussprüfer des Jahresabschlusses zum 31. März 2025 sichergestellt. Durch die Einbindung in die konzerninterne Finanzierungsstruktur als auch durch die Neueröffnung von Boutiquen und dem damit verbundenen Umsatzpotenzial kann die Finanzlage der Gesellschaft als solide bezeichnet werden. 2.2. Vermögenslage Die Entwicklung der Vermögenslage zeigt eine im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Mio. € höhere Bilanzsumme in Höhe von 167,7 Mio. €. Im Vorjahr belief sich die Bilanzsumme auf 160,5 Mio. €. Auf der Aktivseite verringerten sich die immateriellen Vermögensgegenstände auf 0,3 Mio. €, hauptsächlich wegen des geringeren Buchwerts der Key Money Zahlung für die Van Cleef & Arpels Boutique. Key Money Zahlungen sichern Mietverträge für die jeweiligen Boutiquen. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich überwiegend aufgrund der gestarteten Boutique-Investitionen um 17,5 Mio. € auf 38,6 Mio. €. Im Zuge von Umbaumaßnahmen sind hohe Abgänge von Vermögensgegenständen der bisherigen Boutique-Ausstattung zu verzeichnen. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau von 15,5 Mio. € (Vorjahr 8,2 Mio. €) beziehen sich im Wesentlichen auf die o.g. Investitionsmaßnahmen im Zusammenhang mit diversen Boutique-Eröffnungen und -umbauten sowie die Renovierung im Münchner Headquarter. Die Vorräte liegen mit 98,9 Mio. € um 25,8 Mio. € über dem Vorjahresniveau von 73,1 Mio. € was auf drei neue Boutiquen zurückzuführen ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Mio. € auf 3,6 Mio. €, und erhöhen sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 74,2%. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr stichtagsbedingt um 5,1 Mio. € auf 11,4 Mio. € (im Vorjahr 6,3 Mio. €). Die Forderungen gegen Gesellschafter sanken deutlich um 32,9 Mio. € auf 0,7 Mio. € (Vorjahr: 33,6 Mio. €). Dies betrifft ausschließlich das Cash-Pool mit der MONTBLANC International Holding GmbH welches im Geschäftsjahr aufgrund der hohen Investitionen in Boutiquen in eine Verbindlichkeit in Höhe von 11,4 Mio. € umgeschlagen ist. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sanken ebenfalls deutlich um 12,0 Mio. € auf 4,3 Mio. € (Vorjahr: 16,3 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen auf den erhöhte Finanzmittelbedarf im Zusammenhang mit den Investitionen in Boutiquen bedingt. Die Passivseite weist Rückstellungen in Höhe von 26,4 Mio. € aus, die sich um 4,4 Mio. € gegenüber dem Vorjahr erhöht haben. Die Rückstellungen setzen sich mit 24,8 Mio. € (Vorjahr: 19,1 Mio. €) im Wesentlichen aus sonstigen Rückstellungen zusammen. Die Steigerung setzt sich hauptsächlich aus erhöhten Garantieverpflichtungen für Reparaturen von 2,8 Mio. € auf 11,8 Mio. € und für Rückbauverpflichtungen von 0,6 Mio. € auf 1,6 Mio. € zusammen. Die Rückbauverpflichtungen stehen ebenfalls im Zusammenhang mit der Eröffnung von den bereits aufgeführten drei Boutiquen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 1,3 Mio. € (Vorjahr: 2,0 Mio. €). Der Saldo der bilanzierten und ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen resultiert aus dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen in Höhe von 17,0 Mio. € (Vorjahr: 16,0 Mio. €) unter Berücksichtigung des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens in Höhe von 15,6 Mio. € (Vorjahr: 14,0 Mio. €). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen auf 10,9 Mio. € im Vergleich zur Vorperiode (Vorjahr: 0 Mio. €) und resultieren aus der erstmaligen Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten. Diese sind vollständig kurzfristig fällig. Erhaltene Kundenanzahlungen für unsere Kreationen sanken stark um 4,2 Mio. € auf 7,0 Mio. € (Vorjahr: 11,1 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 2,6 Mio. € von 9,9 Mio. € auf 12,5 Mio. €. Verstärkte Marketingaktivitäten und die Investition in neue Boutiquen, welche im neuen Geschäftsjahr öffnen, führen zu dieser Entwicklung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um 17,4 Mio. € auf 57,1 Mio. € (Vorjahr 74,5 Mio. €) begründet durch den Ausgleich von offenen Posten mit verbundenen Zulieferern zu Beginn des Geschäftsjahres. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erhöht sich um 11,8 Mio. € auf 26,7 Mio. €, welche die Inanspruchnahme der Finanzierung durch das Cash Pool betreffen. Des Weiteren enthält die Position die Verbindlichkeiten aus der Verpflichtung zur Ergebnisabführung (15,4 Mio. €). Wir verweisen auf die Ausführung im Kapitel Finanzlage. Das Eigenkapital blieb aufgrund des Gewinnabführungsvertrages unverändert. Die Eigenkapitalquote beträgt 15,1 % (Vorjahr: 15,8 %). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht Die führenden Wirtschaftsinsitute blicken weiterhin verhalten auf die deutsche Konjunkturentwicklung. Die Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft wird im Prognosezeitraum vor allem von Auswirkungen der US-Zollpolitik und des Finanzpakets bestimmt. Anhaltende geopolitische Spannungen und eine unberechenbare und protektionistische Handelspolitik führen weltweit zu verstärkter Verunsicherung bei den Unternehmen. Die deutsche Wirtschaft ist aufgrund ihrer Exportorientierung diesen Risiken in erheblichem Maße ausgesetzt. Im Zuge der Investitionen im Rahmen des Finanzpakets prognostiziert der Sachverständigenrat nach drei Jahren der wirtschaftlichen Stagnation für 2026 wieder ein moderates Wachstum von 1,0%. Die Prognose für die weltweite und deutsche Konjunktur unterliegt weiterhin einer erhöhten Unsicherheit. Der private Konsum erholt sich weiterhin nur langsam. Trotz der deutlichen Erhöhung der preisbereinigten Einkommen der Privathaushalte im Jahr 2024 (+1.7% gegenüber dem Vorjahr), hat sich die erwartete Erholung des privaten Konsums bisher noch nicht eingestellt. Im Jahr 2024 expandierte er preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt übersetzte sich die starke Aufwärtsdynamik der preisbereinigten verfügbaren Einkommen aber nur zum Teil in höhere Ausgaben der privaten Haushalte. Die Nettosparquote lag 2024 mit 11,3% über dem langjährigen Mittel von 10,1% und dürften in der hohen wirtschaftspolitischen Unsicherheit und den anhaltend negativen Zukunftserwartungen begründet sein sowie dem Umstand, dass die privaten Haushalte derzeit immer noch die seit dem Jahr 2021 entstandenen realen Vermögensverluste kompensieren. Für das branchenbezogene Marktumfeld im Bereich „Personal Luxury Goods“ zeigt sich in Europa im ersten Halbjahr 2025 ein stabiler Trend gegenüber dem Vorjahr, bei deutlich rückläufigem Trend in der touristischen Nachfrage, auch bedingt durch USD-Schwäche. Es wird erwartet, dass sich die Schmuckkategorie über dem Branchendurchschnitt entwickelt.1 Mit Blick auf die Entwicklungen im Geschäftsjahr 2024/2025 erwarten wir für die Gesellschaft, auf Basis des bisher ungeprüften Jahresabschlusses, Umsatzerlöse in Höhe von 449,9 Mio. € (entspricht einer Steigerung um 19%) und ein abzuführender Gewinn in Höhe von 22,8 Mio. €, was einer definierten Umsatzrendite von ca. 5,1 % entspricht. Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwarten wir aufgrund der Investitionen in unser Boutique-Netzwerk und im Kontext der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung eine Steigerung der Umsatzerlöse von 9% bei einer nahezu konstanten Umsatzrendite. Die Ergebnisse sind aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an MONTBLANC International Holding GmbH abzuführen bzw. von MONTBLANC International Holding GmbH auszugleichen. Bei der Entwicklung der Durchlaufzeiten der Komplettservicereparaturen wurde im Geschäftsjahr 2024/25 im Zuge weiterer Produktivitätsmaßnahmen und der Verbesserung operativer Prozesse eine weitere Reduzierung erreicht: 82% der Reparaturen wurden innerhalb der von den Maison-HQ (hierbei handelt es sich um die jeweiligen Marken des RICHEMONT-Konzerns) vorgegebenen Zieldurchlaufzeiten erledigt und etwa 53% der Komplettservice-Reparaturen konnten innerhalb von 3 Wochen abgeschlossen werden. Für das Geschäftsjahr 2025/26 wird im Zuge weiterer operativer Verbesserungen für Reparaturen innerhalb der Maison-HQ Vorgaben ein Zielwert von 90% angestrebt und für Reparaturen, die innerhalb von 3 Wochen erledigt werden, ein Zielwert von 68%. 2. Chancen- und Risikobericht Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Chancen- und Risikoberichts zu erhöhen, sind die einzelnen Chancen und Risiken zu Kategorien (hoch/mittel/niedrig) gleichartiger Chancen und Risiken zusammengefasst. Durch die Bildung von Kategorien werden die Chancen und Risiken entsprechend ihrer relativen Bedeutung dargestellt. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Prognose der finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft im Betrachtungszeitraum. Wie bereits beschrieben, macht das derzeitige volatile Marktumfeld eine genaue Einschätzung von Risiken schwierig. Als Chance für die Ertragslage unserer Gesellschaft sehen wir eine weiterhin positive Entwicklung des Aktienmarktes sowie eine Erholung des Immobilienmarktes, welche in einem direkten Kontext mit unserer lokalen Klientel stehen. Diese könnte wiederum eine positive Auswirkung auf die Kaufbereitschaft dieser lokalen Klientel haben. Eine fortgesetzte Erholung der innereuropäischen Reisetätigkeit sowie des interkontinentalen Flugreiseverkehrs und das weitere Wachstum der europäischen und außereuropäischen touristischen Nachfrage stellt für unsere Gesellschaft eine Chance für zusätzliches Umsatzpotential dar. Der Ausbau von CRM-Systemen und die damit einhergehende Möglichkeit Kundenbedürfnisse besser zu antizipieren und zu bedienen, birgt ebenfalls zusätzliches Umsatzpotential für eine langfristige Kundenbindung. Die Risiken im Zusammenhang mit der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir nach wie vor als hoch ein. Die geplanten Staatsinvestitionen im Zuge des Finanzpakets sollten zwar für positive Impulse für die deutsche Konjunktur sorgen, dennoch birgt die protektionistische Handelspolitik der US-Administration ein hohes Risiko für den internationalen Handel und das weltweite Wirtschaftswachstum dar. Insbesondere für die exportorientierte deutsche Wirtschaft stellt dies ein erhebliches Risiko dar, das sich über abgeschwächte Wachstumsaussichten auch negativ auf die lokale Nachfrage auswirken könnte. Dieses Risiko schätzen wir als mittel bis hoch ein und wird durch uns kontinuierlich analysiert, um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Was die Warenbevorratung betrifft, so sind wir von den Lieferungen der Konzerngesellschaften abhängig, da wir fast ausschließlich unsere Einkäufe über diese Gesellschaften tätigen. In Abhängigkeit von der Nachfrageentwicklung in anderen Regionen sowie möglicher Knappheit von Vorprodukten und Materialien, könnte es zu temporären Engpässen bei der Warenverfügbarkeit kommen. Das Risiko stufen wir kurz- bis mittelfristig als niedrig ein, da auch der Konzern ein Interesse an einer qualitativ guten und durchgehenden Distribution und Warenverfügbarkeit hat. RICHEMONT Northern Europe GmbH ist an das zentrale Cash-Management und Cash Pooling der MONTBLANC International Holding GmbH angeschlossen. Dadurch wird das Liquiditätsrisiko minimiert, was jedoch aufgrund der kurzfristigen Kündbarkeit des Cash Pool Vertrages auch zu einer erhöhten Abhängigkeit der internen Finanzierung durch den Konzern führt, in dem die RICHEMONT Northern Europe GmbH eingebunden ist. Sicherungsderivate werden keine eingesetzt. Circa 64% der Forderungen bestehen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschaftern (Vorjahr: 89%). Für diese Forderungen besteht insbesondere aufgrund der robusten Finanzstruktur des Richemont Konzerns ein äußerst geringes Ausfallrisiko. Auch das Ausfallrisiko der restlichen Forderungen schätzen wir als gering und von untergeordneter Bedeutung für uns ein. Darüber hinaus haben wir seit Jahren eine Abteilung implementiert, die mit der Überwachung des Forderungsbestandes aus Lieferungen und Leistungen und dem damit verbundenen Mahnwesen betraut ist. Durch die oben beschriebene Einbindung in das zentrale Cash Management und Cash Pooling bestehen jedoch ebenfalls kurzfristig fällige Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Zudem bestehen kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Bei einer kurzfristigen Fälligstellung kann die Liquidität der Gesellschaft beeinträchtigt werden. Betreffend die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft verweisen wir diesbezüglich auf die im Kapitel „Finanzlage“ erläuterte Patronatserklärung. Da der Großteil der Umsätze und der Beschaffungen in Euro erfolgen (mit Ausnahme der tschechischen Umsätze), bestehen keine wesentlichen Wechselkursrisiken. Allerdings kann die touristische Nachfrage durch Wechselkursänderungen des Euro vor allem gegenüber dem US-Dollar, dem Schweizer Franken sowie dem chinesischen Renminbi deutlich beeinflusst werden. Falls sich die derzeitige Dollarschwäche dauerhaft verfestigt, könnte dies die touristische Nachfrage aus den USA und dem Mittleren Osten negativ beeinflussen. Dieses Risiko schätzen wir als gering ein. Das länderübergreifende Preismanagement wird von Marken-Stammhäusern gesteuert. Den Schutz unserer Boutiquen gegen Diebstähle und Überfälle haben wir in den letzten Jahren ständig ausgebaut. Für das derzeit erhöhte Sicherheitsrisiko sind wir gut gerüstet, unsere Maßnahmen werden laufend überprüft und, wo notwendig, angepasst. Für eventuelle Schäden durch Diebstahl oder Raubüberfälle sind wir ausreichend versichert. Das Risiko wird daher als gering erachtet. Die Risiken im Bereich IT-Sicherheit haben sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Derzeit schätzen wir das generelle Risiko von Cyberangriffen als hoch ein. Zur Reduzierung der Risiken findet auf Konzernebene eine regelmäßige Überprüfung der Bedrohungslage und Entwicklung von Maßnahmenplänen statt, die entweder zentral oder lokal umgesetzt werden. Mit diesen Maßnahmen schätzen wir das Risiko als mittel ein. Der Ausblick für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist aufgrund der derzeitigen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingen mit Risiken behaftet. Die Geschäftsführung sieht zum jetzigen Zeitpunkt, einzeln und in Summe, keine Risiken, die einen bestandsgefährdenden Charakter aufweisen. Die angesichts dieser Rahmenbedingungen noch immer solide Entwicklung der Nachfrage nach Luxusgütern und die gute Marktpositionierung zusammen mit den geplanten Investitionen der Richemont Maisons führt dazu, dass wir im Basisszenario für das Geschäftsjahr 2025/2026 von einer Umsatzsteigerung von ca. 9% bei einer nahezu konstanten Umsatzrendite ausgehen. Einzeln oder in Summe bestandsgefährdende Risiken bestehen aufgrund des soliden Risikomanagements und der robusten Finanzierungsstruktur der Richemont-Gruppe, in die die Richemont Northern Europe GmbH eingebunden ist, derzeit nicht.
München, den 31. Oktober 2025 Stefan Unterstraßer, Geschäftsführer Axel Denis Meyer, Geschäftsführer
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Bain Altagamma Luxury Goods Worldwide Market Study Spring 2025 Bilanz zum 31. März 2024Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24I. Allgemeine AngabenDie RICHEMONT Northern Europe GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HR B-Nr. 75418). Die RICHEMONT Northern Europe GmbH ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Abschluss der RICHEMONT Northern Europe GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Bilanz ist nach den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft beginnt jeweils am 01. April eines Jahres und endet am 31. März des darauffolgenden Jahres. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs-, und AusweismethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Sofern voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen bei immateriellen Vermögensgegenständen sowie dem Sachanlagevermögen vorliegen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine entsprechende Zuschreibung. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen wurde im Wesentlichen eine Nutzungsdauer von drei Jahren zugrunde gelegt. Mietabstandszahlungen werden über die Dauer des Mietvertrages abgeschrieben. Die Abschreibungen für den Innenausbau der Boutiquen betragen in der Regel 5 bis 10 Jahre und die Abschreibungen für den Innenausbau von Verwaltungsgebäuden betragen 2 bis 10 Jahre. Die Abschreibungsdauer bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung entspricht der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 2 bis 23 Jahren. Aufwendungen für Instandhaltungen und Reparaturen werden ergebniswirksam erfasst, soweit sie nicht aktivierungspflichtig sind. Geringwertige Anlagengüter werden seit dem 01. Januar 2008 im Anlagevermögen erfasst und sofort abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das Wirtschaftsgut 1.000 € nicht übersteigen. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Vorräte werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungswerten angesetzt. Bestandsrisiken aufgrund von Lagerdauer oder geringerer Verwertbarkeit werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften ausgewiesen, die zum Konsolidierungskreis der Compagnie Financière Richemont S.A., Bellevue, Genf, Schweiz, gehören. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag bewertet. Innerhalb der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bilanziert (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) und berücksichtigen in dem erforderlichen Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen, deren Restlaufzeit ein Jahr übersteigt (Archivierung, Rückbau), sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren („projected unit credit method“) unter Anwendung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat März 2024 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,79 %). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB infolge der Umstellung des durchschnittlichen Marktzinses von sieben auf zehn Jahre von 1,80% (Vorjahr 1,50 %) betrug T€ 23 (Vorjahr T€ 257) zum 31. März 2024. Die Ausschüttungssperre hinsichtlich des Unterschiedsbetrags, der sich aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz für sieben bzw. zehn Geschäftsjahre ergibt, ist gemäß dem BMF-Schreiben vom 23. Dezember 2016 nicht analog auf die Abführungssperre bei Gewinnabführungsverträgen anzuwenden. Es wurden ein Gehaltstrend von 3,50 % (Vorjahr 3,70 %) und ein Rententrend von 2,00 % (Vorjahr 2,20 %) unterstellt. Für die Bewertung der Altzusagen wurde eine Fluktuation unterstellt, die abhängig ist vom jeweiligen Alter des Anspruchsberechtigten. Diese beträgt 5,00 % (Vorjahr 5,00 %) ab einem Alter von 20 und reduziert sich auf 0,00 % (Vorjahr 0,00%) ab einem Alter von 40. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), saldiert. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Einbuchung bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel und andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gem. §256a HGB bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gem. §256a HGB bewertet. Innerhalb der passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sogenannter davon-Vermerk ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt für die Körperschaftsteuer für die österreichische Zweigniederlassung ein Steuersatz von 23 % (Vorjahr 24%) und für die tschechische Zweigniederlassung ein Steuersatz von 21 % (Vorjahr 19%) zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt nach Leistungserbringung. III. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel, der Bestandteil des Anhangs ist. Vorräte Die Vorräte umfassen Waren und enthalten den Bestand in den Boutiquen sowie Ersatzteile. Im Geschäftsjahr 2023/2024 ist ein Anstieg der Vorräte zu verzeichnen auf T€ 98.896 (Vorjahr: T€ 73.134). Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus der Eröffnung zusätzlicher Boutiquen im Berichtszeitraum, wodurch ein erhöhter Bedarf an Warenbeständen zur Sicherstellung der Warenverfügbarkeit in den neuen Boutiquen entstand. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig und resultieren ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Der Anstieg im Geschäftsjahr 2024 ist durch das Wachstum der Geschäftstätigkeit bedingt. Forderungen gegen Gesellschafter betrafen im Vorjahr ausschließlich das Cash Pooling und reduzierten sich zum 31. März 2024 unter anderem aufgrund des hohen Investitionsbedarfs für Boutiquen auf T€ 0 (Vorjahr: T€ 33.637). Ein Betrag in Höhe von T€ 720 entfällt auf den Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen geleistete Anzahlungen auf Lieferantenrechnungen, Gehalts- und Reisekostenvorschüsse und Forderungen aus vereinbarten Erstattungen auf gezahlte Mieten mit einer Fälligkeit von bis zu einem Jahr. Darüber hinaus existieren sonstige Vermögensgegenstände aus geleisteten Mietkautionen mit einer Restlaufzeit zwischen 5 und 9 Jahren. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen zum Stichtag T€ 697 (Vorjahr: T€ 959) Die liquiden Mittel haben sich im Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf den erhöhten Finanzmittelbedarf im Zusammenhang mit den Investitionen in neue Boutiquen zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2024 ist ein deutlicher Anstieg der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten zu verzeichnen T€ 4.275 (Vorjahr: T€ 1.151). Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus Vorauszahlungen, die für die Durchführung eines bedeutenden High Jewelry Events in Wien geleistet wurden. Aktive latente Steuern Bei den in der Bilanz unsaldiert ausgewiesenen aktiven latenten Steuern handelt es sich um aktive latente Steuern für die österreichische und tschechische Zweigniederlassung der Gesellschaft. Diese resultieren aus folgenden temporären Differenzen: scroll
Die Abweichungen resultieren hauptsächlich aus unterschiedlichen Bewertungen der sonstigen Rückstellungen (Abfertigungsrückstellung, Jubiläumsrückstellung, Rückstellung für Rückbauverpflichtungen und Anlagevermögen). scroll
Die Abweichungen resultieren hauptsächlich aus unterschiedlichen Abschreibungen für Bauten auf fremden Grundstücken und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt 13.070.000,00 €. Die Gewinnrücklage wurde im Rahmen der erstmaligen Anwendung des BilMoG gebildet und besteht im Wesentlichen aus Umstellungseffekten aus der Abzinsung langfristiger sonstiger Rückstellungen (T€ 205; Vorjahr: T€ 205) sowie aus der Aktivierung latenter Steuern (T€ 57; Vorjahr: T€ 57). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 16.955 (Vorjahr: T€ 15.999). Diese wurden mit Deckungsvermögen (T€ 15.617; Vorjahr: T€ 13.985) gem. § 246 Abs. 2 Satz 2. HGB saldiert. Als Deckungsvermögen wurden folgende insolvenzgesicherte Vereinbarungen klassifiziert: doppelseitige Treuhand. scroll
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Die Zinserträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 1.046; Vorjahr Zinsaufwendungen: T€ 763) wurden mit den Zinsaufwendungen (T€ 789; Vorjahr: T€ 284) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 257 (Vorjahr: Zinsaufwendungen T€ 1.047) ist im Finanzergebnis in der Position „sonstige Zinsen und ähnliche Erträge“ enthalten. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde anhand von tagesaktuellen Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Darüber hinaus beinhalten die sonstigen Rückstellungen im Wesentlichen die Personalrückstellungen T€ 7.104 (Vorjahr: T€ 5.930), Rückstellungen für Garantieverpflichtungen für Reparaturen T€ 11.792 (Vorjahr: T€ 9.034), die Rückstellung für Rückbaumaßnahmen T€ 1.623 (Vorjahr: T€ 1.030) und Rückstellungen für Werbung T€ 1.020 (Vorjahr: T€ 855). Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel hervor: scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 10.857 (Vorjahr: T€ 0) resultieren aus der Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 57.123 (Vorjahr: T€ 74.532) resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 26.732 (Vorjahr: T€ 14.925) resultieren aus der Gewinnabführung an die Organmutter, MONTBLANC International Holding GmbH, Hamburg in Höhe von T€ 15.374 (Vorjahr: T€ 14.084) und aus dem Cash Pooling mit der Organmutter in Höhe von T€ 11.358 (Vorjahr: T€ 0). Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf: scroll
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Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr leicht um T€ 1.458 auf T€ 378.421 gestiegen. Dies ist damit begründet, dass die Kaufzurückhaltung der inländischen Kunden nur bedingt durch die leicht wachsende Nachfrage von ausländischen Touristen kompensiert werden konnte. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 857 (Vorjahr: T€ 491), Erträge aus Kommunikation in Höhe von T€ 74 (Vorjahr: T€ 684) sowie reine Kostenweiterbelastungen an Konzerngesellschaften in Höhe von T€ 2.811 (Vorjahr: T€ 3.355) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 3.765 (Vorjahr: T€ 4.570). Der Materialaufwand reduziert sich im Geschäftsjahr um T€ 16.467 auf T€ 243.395. Personal aufwand Der Personalaufwand stieg von T€ 46.458 auf T€ 51.206, was insbesondere durch die erhöhte Anzahl von Mitarbeitern als auch durch Lohnerhöhungen zu begründen ist. Darüber hinaus trug der gestiegene Umsatz und damit verbundene, erhöhte erfolgsabhängige Gehaltskomponenten zu dieser Steigerung bei. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Kommunikationskosten in Höhe von T€ 23.688 (Vorjahr: T€ 23.856), Raummieten in Höhe von T€ 17.621 (Vorjahr: T€ 12.090), Wartungs- und Mietnebenkosten für Räume in Höhe von T€ 5.529 (Vorjahr: T€ 2.801), Security Service in Höhe von T€ 3.436 (Vorjahr: T€ 2.934), KfZ- und Reisekosten in Höhe von T€ 2.808 (Vorjahr: T€ 2.455), Kreditkartenprovisionen in Höhe von T€ 2.534 (Vorjahr: T€ 2.356), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 2.548 (Vorjahr: T€ 2.890), Beiträge und Versicherungen in Höhe von T€ 884 (Vorjahr: T€ 814), sowie Fracht und Büroaufwendungen in Höhe von T€ 1.837 (Vorjahr: T€ 1.533) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 5.539 (Vorjahr: T€ 3.655). Es werden periodenfremde Forderungsverluste in Höhe von T€ 751 (Vorjahr: T€ 229) ausgewiesen. Finanzergebnis Die Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen deren Restlaufzeit ein Jahr übersteigt (T€ 390; Vorjahr: T€ 170) sind unter dem Posten „Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge“ ausgewiesen. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen deren Restlaufzeit ein Jahr übersteigt (T€ 8; Vorjahr: T€ 6) sind unter dem Posten „Zinsen und ähnliche Aufwendungen“ ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Das Ergebnis vor Steuern der österreichischen Zweigniederlassung ist mit österreichischen Ertragsteuern in Höhe von T€ 467 (Vorjahr: T€ 920), das der tschechischen Zweigniederlassung mit tschechischen Ertragsteuern in Höhe von T€ 174 (Vorjahr: T€ 329) belastet. IV. Ergänzende AngabenArbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 437 (Vorjahr: 394 exkl. Praktikanten/Auszubildende), davon sind 10 leitende Angestellte (Vorjahr: 10 leitende Angestellte). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt T€ 119.437 und betrifft Miet- und Leasingverpflichtungen. scroll
Es existieren, wie im Vorjahr, keine Haftungsverhältnisse zum Abschlussstichtag. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf: scroll
Abführungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB Die abführungsgesperrten Beträge zum Bilanzstichtag stellen sich wie folgt dar: scroll
Der Gesamtbetrag der abführungsgesperrten Beträge in Höhe von T€ 3.340 (Vorjahr: T€ 2.666) ist durch vorvertragliche Gewinnvorträge in Höhe von T€ 10.486 gedeckt. Aus diesem Grund wurde der gesamte Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 15.374 (Vorjahr: T€ 14.084) an die MONTBLANC International Holding GmbH abgeführt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen umfassen den Finanz- sowie den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt. Zur Sicherung der Liquidität hat die Compagnie Financière Richemont S.A. eine sogenannte harte Patronatserklärung gegenüber der RICHEMONT Northern Europe GmbH abgegeben. Konzernverhältnisse und Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die MONTBLANC International Holding GmbH ist 100 % Anteilseigner der RICHEMONT Northern Europe GmbH. Die MONTBLANC International Holding GmbH stellt den Organträger dar. Es besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft seit Oktober 2007. Die Organschaft für die Gewerbe- und Körperschaftsteuer gilt ab dem Geschäftsjahr 2007/2008. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Compagnie Financière Richemont S.A., Bellevue, Genf, Schweiz (kleinster und größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Dieser kann im Internet unter der Internet-Adresse www.richemont.com abgerufen werden. Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023/24 waren: Herr Stefan Unterstraßer (seit dem 13. September 2017), Finanzdirektor & Geschäftsführer, München / Deutschland Herr Denis Axel Meyer, Geschäftsführer (seit dem 29. Dezember 2017), Cologny / Schweiz Herr Denis Axel Meyer war neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der RICHEMONT Northern Europe GmbH ebenfalls als Chief Legal Counsel, Compliance & Operations bei der Richemont International S.A., Schweiz tätig. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge und Bezüge der früheren Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Gewinnverwendung Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 in Höhe von T€ 15.374 (Vorjahr: T€ 14.084) wird aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags vollständig an die MONTBLANC International Holding GmbH abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin wurde in der Berichtsperiode erfasst. Es wird vorgeschlagen, den vororganschaftlichen Gewinnvortrag in Höhe von T€ 10.486 auf neue Rechnung vorzutragen. V. NachtragsberichtEs liegen keine nachträglichen Erkenntnisse und Ereignisse vor, die eine wesentliche Änderung der Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Berichtsjahr erforderlich machen würden. Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen und die damit einhergehenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen sowie ihre potenziellen Auswirkungen werden fortlaufend beobachtet und analysiert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind jedoch keine wesentlichen negativen Auswirkungen dieser Gegebenheiten auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft erkennbar. Eine umfassende Analyse erfolgt im Lagebericht, insbesondere im Wirtschafts- und Prognosebericht.
München, den 31. Oktober 2025 Stefan Unterstraßer, Geschäftsführer Denis Axel Meyer, Geschäftsführer Anlagenspiegel für den Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024scroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RICHEMONT Northern Europe GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RICHEMONT Northern Europe GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RICHEMONT Northern Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 31. Oktober 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Sebastian Stroner, Wirtschaftsprüfer Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 wurde am 04.11.2025 festgestellt. |
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