Master Data

Registry
Register court Ulm HRB 490647
Registered
12/30/2003
Industry
Manufacture of plastic packing goodsManufacture of builders’ ware of plasticProcessing and finishing of plastic products
Purpose
Gegenstand geändert; nun: Der Bau, der Erwerb und der Betrieb von Zellstoff- und Papierfabriken, von Verarbeitungswerken für Papier, Kunststoff oder ähnliche Erzeugnisse sowie der Vertrieb von Erzeugnissen aus Zellstoff, Papier, Kunststoff und deren Nebenprodukten und die Vornahme von damit zusammenhängenden Handelsgeschäften aller Art.

History

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Management

NameRole
Anna-Lena Dudek
since 2/9/2023
Procura
Thilo Schuler
since 3/15/2021
Procura
Maik Willig
since 3/20/2017
Managing Director
Heiko Schepers
since 6/30/2015
Procura
Björn Bruch
since 6/30/2015
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€20,800,000
100.00%

Financial Report

Sappi Ehingen GmbH

Ehingen / Donau

Jahresabschluss
zum 30. September 2018 und Lagebericht

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

Sappi Ehingen GmbH, Ehingen (Donau)

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Sappi Ehingen GmbH ist ein Tochterunternehmen der Sappi Deutschland Holding GmbH, die wiederum Bestandteil der südafrikanischen Sappi Limited mit Sitz in Johannesburg ist.

Im Mittelpunkt unserer Unternehmensstrategie stehen neben der Optimierung unserer Prozesse und Systeme vor allem auch Maßnahmen zur Verringerung der Umweltauswirkungen und zur Steigerung der Energieeffizienz. Unsere Mitarbeiter tragen mit ihren Ideen und ihrem Engagement maßgeblich zur kontinuierlichen Verbesserung von Fertigungsprozessen, Produktqualität, Umweltschutz und Ressourcennutzung bei.

Forschung und Entwicklung

Das Geschäftsjahr 2018 war erneut geprägt von vielen Projekten und Innovationen zur Verbesserung der Qualität und Prozessstabilisierung. So erfolgte unter anderem im Rahmen des Projektes 'Horse' der Teilumbau der Papiermaschine 6. Durch Modernisierungen im Bereich der Papierentwässerung konnte die optische Erscheinung des Papiers nachhaltig verbessert werden. Der Austausch der Entrindungstrommel auf dem Holzplatz sichert nachhaltig die Reinheit unseres Eigenzellstoffes, was sich positiv auf die Integration auswirkt.

Hierfür besteht ein eigener Entwicklungsbereich. Dieser entwickelt bestehende Papiersorten in enger Abstimmung mit unseren Kunden weiter.

Neben den Investitionen wurden auch wieder viele Ideen zu kontinuierlichen Verbesserungen eingereicht. Insgesamt wurden 60 Projekte zur Prozessoptimierung, Kostensenkung und Qualitätsverbesserung mit einer Runrate von mehr als 6,1 Mio. € und einer Einsparung von ca. 5 Mio. € generiert.

Die neue Sorte Fusion hat sich am Markt weiter etabliert und gilt als Benchmark. Das Sortiment konnte um die Flächengewichte 90 und 100 g/m 2 erweitert werden. Das Flächengewicht 90 g/m 2 wurde so optimiert, dass auch ein Einsatz als Etikettenpapier möglich ist.

Der Schwerpunkt der PQM lag neben Qualität und Kostenoptimierung auf der Integrationssteigerung. Hier gilt es trotz hoher Integration eine Möglichkeit zu finden, die spezifizierten Papierfestigkeiten zu erreichen. In Zusammenarbeit mit Lieferanten, u. a. mit dem Projekt 'Supplier Innovation' und der SEU R&D wurden verschiedenste Anwendungen getestet und teilweise in den Rezepturen umgesetzt.

2. Wirtschaftliches Umfeld

2.1. Gesamtwirtschaftliche Lage

Weltwirtschaft

Die Weltwirtschaft dürfte auch 2018 laut IWF Schätzung von Juli 2018 um 3,9% weiter stark wachsen, denn sowohl Industrie- als auch Schwellenländer profitieren von einem synchron verlaufenden Aufschwung. Unternehmensinvestitionen dürften das Wachstum stärker als bisher beeinflussen. Die Inflation dürfte kaum anziehen, aber die Zentralbanken werden als Reaktion auf ein kräftigeres Wachstum die Liquidität verringern und die Zinsen anheben.

Als größte Bedrohung für das globale Wachstum werden protektionistische Tendenzen angesehen, weshalb die Risiken für einen Ausblick wachsen.

Gefahr für die weltweite Produktion geht von einer möglichen Zollspirale aus. Sollten nach den bereits geltenden auch die von den USA und ihren Handelspartnern angekündigten neuen Abgaben in Kraft treten, könnte dies die globale Wirtschaftsleistung bis zum Jahr 2020 um rund einen halben Prozentpunkt drücken.

Deutschland

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem stetigen und breit angelegten Aufschwung mit einem soliden binnenwirtschaftlichen Fundament. Die Kapazitäten sind gut ausgelastet, die Beschäftigung ist auf Rekordniveau und die Verbraucherpreise sind stabil. Für das laufende Jahr wird von Seiten der Bundesregierung mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 1,8% (preisbereinigt) gerechnet. Für das Jahr 2019 wird ebenfalls ein Anstieg um 1,8% erwartet.

Branchenkonjunktur

Die Produktion der deutschen Papierfabriken blieb per August 2018 mit 15,3 Mio. t im Vergleich zum Vorjahr konstant. Innerhalb der einzelnen Papierarten kam es jedoch zu Verschiebungen.

So sank die Produktion von graphischen Papieren um 4,7%, während die Produktion von Papier, Karton und Pappe um 3,0% und die Produktion von Papier für technische Verwendungszwecke um 1,1% stieg.

Im Bereich des Absatzes ist festzustellen, dass es bei einem leicht gesunkenen Gesamtabsatz

(-0,4%) eine Verschiebung hin zum Auslandsabsatz (+1,0%) gab.

Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögens- und Finanzlage

STRUKTURBILANZ 2018
Aktiva % Passiva %
Anlagevermögen 35.214.990,00 33,62% Eigenkapital 44.677.843,61 42,66%
Vorräte 28.552.129,90 27,26% Sonderposten für Emmissionsrechte 1,00 0,00%
Sonstiges Umlaufvermögen 40.565.462,30 38,73% Rückstellungen 31.348.626,71 29,93%
Rechnungsabgrenzungsposten 353.841,33 0,34% Verbindlichkeiten 28.706.215,70 27,41%
Akt. RAP/Unterschiedsbetrag 46.263,49 0,05% Passive RAP 0,00 0,00%
Bilanzsumme 104.732.687,02 100,00% Bilanzsumme 104.732.687,02 100,00%
STRUKTURBILANZ 2017
Aktiva % Passiva %
Anlagevermögen 32.330.900,93 33,95% Eigenkapital 44.677.843,61 46,91%
Vorräte 23.260.655,47 24,42% Sonderposten für Emmissionsrechte 1,00 0,00%
Sonstiges Umlaufvermögen 39.282.333,95 41,25% Rückstellungen 30.261.567,95 31,78%
Rechnungsabgrenzungsposten 326.252,65 0,34% Verbindlichkeiten 20.295.502,18 21,31%
Akt. RAP/Unterschiedsbetrag 34.771,74 0,04% Passive RAP 0,00 0,00%
Bilanzsumme 95.234.914,74 100,00% Bilanzsumme 95.234.914,74 100,00%

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahresstichtag um 9,5 Mio. € auf 104,7 Mio. €.

Die unter den Anlagenzugängen liegenden Abschreibungen bewirkten eine Erhöhung des Anlagevermögens um 2,9 Mio. € auf 35,2 Mio. €. Die Anlagenzugänge des Geschäftsjahres von insgesamt 7,6 Mio. € betreffen im Wesentlichen die Erneuerung und Automatisierung von Produktionsanlagen.

Die Verbindlichkeiten bestehen hauptsächlich gegenüber Lieferanten (23,9 Mio. €), Kreditinstituten (4,3 Mio. €) und verbundenen Unternehmen (0,1 Mio. €).

Kennzeichnend auf der Aktivseite sind die gesunkenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen (-1,3 Mio. €), und die gestiegenen Vorräten (+5,3 Mio. €). Die Steigerung bei den Vorräten ist im Rohstoffbereich auf eine konsequente Bevorratung im Holzbereich zurückzuführen, da aufgrund der Lage der Feiertage eine längere Belieferungspause eintreten wird. Im Bereich der Halbfertigprodukte begründet sich die Steigerung durch eine saisonale Schwankung. Der Anstieg auf der Passivseite betrifft im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+5,6 Mio. €), die Rückstellungen (+1,1 Mio. €) und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+3,0 Mio. €).

Die langfristig gebundenen Vermögenswerte mit einem Anteil von 33,6% an der Bilanzsumme sind durch Eigenmittel finanziert.

Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme ist aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme um 10,0% Punkte auf 42,66% gesunken, aber weiterhin sehr solide.

Es besteht ein Cashpooling aller europäischen Konzerngesellschaften mit Sappi International S.A. in Brüssel, die garantiert, dass der Gesellschaft stets ausreichend Liquidität zur Verfügung steht.

3.2. Ertragslage

Der Umsatz der Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr auf 214,7 Mio. € (Vorjahr 207,2 Mio.€) gesteigert werden. Der Hauptgrund hierfür besteht darin, dass sich der Produktmix hinzu Produkten mit höheren Absatzpreisen geändert hat.

Die Papierproduktion betrug dabei 266.513 t (Vorjahr 275.505 t) und die Zellstoffproduktion 139.172 t (Vorjahr 137.402 t).

Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren betrug im Geschäftsjahr 96,1 Mio. € (Vorjahr 92,3 Mio. €) Er sank, aufgrund eines geänderten Produktionsmixes (Projekt Horse), hin zu Produkten mit besserem Deckungsbeitrag, leicht von 44,8% auf 44,5%.

Der Personalaufwand betrug 35,3 Mio. € (Vorjahr 33,3 Mio. €) und stieg damit aufgrund der Tariferhöhungen leicht von 16,08% auf 16,45% gegenüber dem Vorjahr.

Die Ertragslage der Gesellschaft kann als sehr gut bezeichnet werden. Das Ebit konnte im Geschäftsjahr auf 20,2 Mio. € gegenüber 13,2 Mio. € im Vorjahr gesteigert werden. Besonders erfreulich ist hierbei, dass auch die Ebit Marge auf 9,4% (Vorjahr 6,4%) gesteigert werden konnte.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2018 vor Gewinnabführung beträgt 18,3 Mio. € (Vorjahr 11,6 Mio. €).

Die Steigerung bei Ebit und des Jahresüberschusses vor Gewinnabführung ist wesentlich auf die weitere Ausweitung der Produktion von Spezialpapieren zurückzuführen, die auf dem Markt mit einer besseren Marge veräußert werden. Durch diese Ausweitung konnte der Umsatz, gegen den Markttrend, leicht gesteigert werden.

4. Personal- und Sozialbereich

Durchschnittlich gehörten im Berichtsjahr 525 Mitarbeiter zur Belegschaft:

Angestellte: 153
Gewerbliche: 339
Auszubildende: 33

Im Bereich Gesundheits- und Arbeitsschutz, z.B. Unfallschutz, Berufsunfälle ereignete sich im November 2017 ein schwerer Unfall mit tödlichem Ausgang im Bereich der Zellstofffabrik. Nach eingehender Untersuchung des Hergangs konnten technische und organisatorische Gründe für diesen Unfall ausgeschlossen werden, so dass von menschlichem Versagen auszugehen ist.

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Aus diesem Grund ist ein wirksames Management von Chancen und Risiken ein bedeutender Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenswerts. Im Sappi-Konzern ist die Steuerung von Chancen und Risiken integraler Bestandteil des konzernweiten Systems der Unternehmensführung und nicht Aufgabe einer bestimmten organisatorischen Einheit. Dadurch ergibt sich eine enge Verknüpfung mit anderen Unternehmensbereichen. Zentrale Bestandteile des Chancen- und Risikomanagementsystems sind der Planungs- und Controlling-Prozess, das konzerninterne Regelwerk und das Berichtswesen.

In regelmäßigen Konferenzen zur Geschäftsentwicklung werden die Chancen und Risiken, die in den Strategien der strategischen Geschäftseinheiten und der Regionen qualitativ und quantitativ bewertet werden, aktualisiert und Ziele und Steuerungsmaßnahmen vereinbart. In den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern wollen wir auch in Zukunft die sich uns eröffnenden Chancen optimal nutzen. Die Evaluierung weiterer Chancenpotenziale erfolgt kontinuierlich in allen Bereichen und ist ein elementarer Teil unserer Strategie.

Wesentliche Chancenpotenziale innerhalb des Sappi Konzerns bietet der Bereich Forschung und Entwicklung. Besonders hier arbeiten wir kontinuierlich daran, neue Produkte zu finden sowie bestehende Produkte weiterzuentwickeln. Unsere diesbezüglichen Aktivitäten sind im Absatz "Forschung und Entwicklung" dargestellt.

Verschiedenen - insbesondere finanzwirtschaftlichen - Risiken, die wir in den folgenden Absätzen als Risiken beschrieben haben, stehen bei einer positiven Entwicklung entsprechende Chancen gegenüber.

Der intensive Wettbewerb auf dem Papiermarkt spiegelt sich in den erzielbaren Verkaufserlösen unserer Produkte wider. Die bestehenden Überkapazitäten und die konjunkturellen Nachfrageschwankungen führen dabei zu einem hohen Wettbewerbsdruck. Um diesen Risiken des Absatzmarktes zu begegnen, ist es das strategische Ziel der Sappi-Gruppe, in allen Segmenten weltweit führend zu sein.

Die Produktionskapazitäten an unserem Standort könnten z. B. durch technisches Versagen oder Lieferunterbrechungen bei Hauptrohstoffen oder Zwischenprodukten beeinträchtigt werden.

Die Versorgung mit strategisch wichtigen Rohstoffen wird - soweit möglich - über langfristige Verträge und/oder mit verschiedenen Lieferanten gesichert. Zusätzlich unterliegen sämtliche Schritte der Produktionskette sowie die verwendeten Materialien einer ständigen Kontrolle durch die entsprechenden Fachfunktionen.

Zur Vermeidung von technischen Stillständen existiert ein sehr stringenter Wartungsplan, dessen Einhaltung einer ständigen Kontrolle unterliegt.

Risiken, die den Fortbestand der Sappi Ehingen GmbH gefährden könnten, bestehen, auch aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags, gegenwärtig nicht. Liquiditätsrisiken bzw. -schwankungen werden durch ein Cashpooling- und Factoringkonzept für alle europäischen Gesellschaften der Sappi-Gruppe abgedeckt. Nennenswerte Ausfallrisiken bestehen auf Grund des Factorings von Kundenforderungen nicht. Soweit Preisänderungsrisiken wesentlicher Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bestehen, werden Kurssicherungsgeschäfte mit einem verbundenen Unternehmen geschlossen.

Die gesetzlichen Bestimmungen, u.a. in Bezug auf Emissionen, Abfallbehandlung und Produktsicherheit, werden von der Gesellschaft eingehalten und Maßnahmen zur Minimierung von Umweltrisiken getroffen. Die gesetzeskonformen Handlungen der Gesellschaft sind entsprechend nach ISO 14001, 50001, 9001, OHSAS 18001,REDcert, PEFC, FSC und EMAS zertifiziert.

6. Prognosebericht

Trotz der gesamthaft sehr stabilen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland müssen wir auch in den nächsten Jahren von tendenziell weiter schrumpfenden Märkten ausgehen. Außerdem ist von einer weiteren Steigerung der Rohstoffpreise und der Fixkosten, insbesondere durch Tariferhöhungen, auszugehen. Durch unsere solide Vertriebsstruktur und mit Hilfe einer ganzen Reihe von eingeleiteten Vertriebsmaßnahmen werden wir aber in der Lage sein, uns leicht besser als der Markt zu bewegen und damit zu überdurchschnittlichen Kapazitätsauslastungen zu kommen. Für das Geschäftsjahr 2019 ist daher eine Umsatzsteigerung auf 245,4 Mio. € und damit um 30,6 Mio. € im Vergleich zum Vorjahresumsatzes geplant.

Die europäischen Sappi-Werke verfügen über eine Produktionskapazität von rd. 3,5 Mio. t Papier und 1,2 Mio. t Zellstoff. Damit besitzt die Sappi-Gruppe in Europa eine starke Marktposition, die sich positiv auf die Beschäftigungs- und Ertragslage unseres Unternehmens auswirkt und auch zur Sicherung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen dient.

Für das nächste Geschäftsjahr ist erneut mit schrumpfenden Märkten und damit mit sinkenden Mengen in unserem grafischen Sortimentsbereich zu rechnen. Diesen Rückgang tragen wir durch Veränderungen unseres Produktportfolios Rechnung.

Die positiven Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2018 konnten trotz schwieriger Lage des Papiermarktes und dem damit einhergehenden Preisdruck auch durch die gefallenen Beschaffungskosten am Rohstoffmarkt übertroffen werden.

Ziel der Unternehmensleitung ist es vor allem auch im Bereich Arbeitssicherheit weiter unfallfrei zu arbeiten.

Trotz der schwierigen Marktlage und den bestehenden Risiken auf den relevanten Beschaffungs- und Absatzmärkten planen wir mit einem Ebit von 17,1 Mio. € und mit einem positiven Ergebnis vor Ergebnisabführung von 16,8 Mio. € für das Geschäftsjahr 2019.

7. Erklärung zur Unternehmensführung

Die Organe der Gesellschaft achten bei der Besetzung von Führungspositionen im Unternehmen auf Qualifikation und Vielfalt.

Der Aufsichtsrat der Sappi Ehingen GmbH setzt sich aus einem Arbeitnehmervertreter sowie zwei europäischen Vorständen der Sappi-Gruppe zusammen und besteht derzeit aus 3 Personen männlichen Geschlechts.

Die Position des Geschäftsführers der Sappi Ehingen GmbH ist mit einer männlichen Person besetzt.

Auf formale Festlegungen zu den Zielgrößen des Frauenanteils im Aufsichtsrat und der Geschäftsführung hat die Gesellschafterversammlung bisher verzichtet.

Eine Änderung der Frauenquote im Aufsichtsrat und in der Geschäftsführung ist aus derzeitiger Sicht nicht zu erwarten.

In den 2 Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung sind zum 30. September 2018 keine Frauen beschäftigt. Es wird jedoch angestrebt diesen Tatbestand zu ändern und Frauen gezielt zu fördern.

Wir danken unseren Mitarbeitern für die engagierte und konstruktive Mitarbeit bei der Bewältigung der schwierigen und anspruchsvollen betrieblichen Aufgaben.

 

Ehingen, den 5. Dezember 2018

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 30. September 2018

Aktiva

30.9.2018 30.9.2017
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   428.630,00   478.567,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.304.640,99   7.675.559,62  
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.859.544,00   15.533.193,87  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.913.413,00   1.901.008,50  
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.708.762,01 34.786.360,00 6.742.571,94 31.852.333,93
    35.214.990,00   32.330.900,93
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.740.803,90   12.895.299,47  
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.377.744,00   2.745.090,00  
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.433.581,00   7.620.265,00  
4. Emissionsrechte 1,00 28.552.129,90 1,00 23.260.655,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.745,41   732.943,24  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 34.919.675,25   36.252.644,57  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.326.871,11 36.251.291,77 936.940,98 37.922.528,79
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   4.314.170,53   1.359.805,16
    69.117.592,20   62.542.989,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten   353.841,33   326.252,65
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   46.263,49   34.771,74
    104.732.687,02   95.234.914,74

Passiva

       
    30.9.2018
EUR
  30.9.2017
EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   20.800.000,00   20.800.000,00
II. Kapitalrücklage   22.678.767,58   22.678.767,58
III. Gewinnrücklagen        
Andere Gewinnrücklagen   1.199.076,03   1.199.076,03
    44.677.843,61   44.677.843,61
B. Sonderposten für Emissionsrechte   1,00   1,00
C. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   21.414.415,00   20.389.648,00
2. Sonstige Rückstellungen   9.934.211,71   9.871.919,95
    31.348.626,71   30.261.567,95
D. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   4.302.337,88   1.347.639,15
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   23.947.641,78   18.382.427,44
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   110.884,94   227.972,23
4. Sonstige Verbindlichkeiten   345.351,10   337.463,36
- davon aus Steuern EUR 304.201,58 (i. Vj. TEUR 297) -        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 267,23 (i. Vj. EUR 0,00) -        
    28.706.215,70   20.295.502,18
    104.732.687,02   95.234.914,74

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018

2017/2018 2016/2017
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   214.740.328,11   207.214.925,02
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   3.437.970,00   -828.968,99
3. Sonstige betriebliche Erträge   3.455.749,30   2.599.019,18
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 96.102.636,52   92.307.856,31  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 17.665.136,90 113.767.773,42 19.185.467,81 111.493.324,12
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 29.678.814,87   28.290.681,07  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.652.986,11 35.331.800,98 5.031.642,81 33.322.323,88
- davon für Altersversorgung EUR 511.365,64 (i. Vj. TEUR 26) -        
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   4.686.211,16   4.221.639,39
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   47.619.878,89   46.789.366,33
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   198.820,53   195.778,25
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 198.820,53 (i. Vj. TEUR 196) -        
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   2.005.641,23   1.690.912,81
- davon an verbundene Unternehmen EUR 128.078,46 (i. Vj. TEUR 121) -        
10. Ergebnis nach Steuern   18.421.562,26   11.663.186,93
11. Sonstige Steuern   103.558,66   102.920,99
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn (-)/Verlust (+)   -18.318.003,60   -11.560.265,94
13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   0,00   0,00

Anhang zum 30. September 2018

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist unter Nummer HRB 490647 im Handelsregister Ulm eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Bilanzierung und Bewertung

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger und erforderlichenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. In die Herstellungskosten werden Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge für Material, Fertigung und allgemeine Verwaltung einbezogen. Die vom Bund und Land aus Förderungsprogrammen bezuschussten Investitionen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die dafür erhaltenen Zuschüsse, aktiviert. Abschreibungen auf bewegliche Anlagegüter, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden und deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden sowohl nach der degressiven Methode mit planmäßigem Übergang zur linearen Methode als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge, die ab dem 1. Januar 2010 erfolgten, werden ausschließlich linear abgeschrieben. Auf die übrigen Anlagegüter werden lineare Abschreibungen vorgenommen. Die Bemessung der Nutzungsdauer orientiert sich gemäß § 253 Abs. 3 S. 2 HGB an der voraussichtlichen Nutzung in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen.

Geringwertige Anlagegegenstände mit einem Einzelwert bis 410 Euro, seit dem 01.01.2018 mit einem Einzelwert bis 800 Euro, werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG n.F. im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten angemessene Teile der Gemeinkosten für Material, Fertigung und allgemeine Verwaltung sowie Abschreibungen einbezogen.

Unentgeltlich zugeteilte Emissionsrechte werden zum Erinnerungswert bewertet. Entgeltlich erworbene Emissionsrechte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Eingetauschte Emissionsrechte werden den allgemeinen Tauschgrundsätzen folgend mit dem Buchwert der hingegebenen Emissionsrechte bewertet.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kredit- und Zinsrisiko durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Für Pensionsverpflichtungen existieren Rückdeckungsversicherungsverträge, welche an die Pensionäre verpfändet sind. Entsprechend werden die Verpflichtungen und die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen.

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 3,34 % p. a. auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Bewertung wurden zudem erwartete Rentensteigerungen von 1,9 % und angenommene Lohn- und Gehaltssteigerungen von 1,9 % zu Grunde gelegt.

Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 0,95 % p. a. auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und bei einer angenommenen Restlaufzeit von 1 Jahr ermittelt. Bei der Bewertung wurden zudem erwartete Rentensteigerungen von 1,9 % und angenommene Lohn- und Gehaltssteigerungen von 1,9 % zu Grunde gelegt.

Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst, der sich bei den Pensionsrückstellungen bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Aufwendungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes oder der Schätzung der Restlaufzeit werden in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Stichtagskurs umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und ihre Entwicklung im Berichtszeitraum ergeben sich aus dem gesonderten Anlagegitter.

Vorräte

Unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden Spezialersatzteile in Höhe von T€ 672 (Vorjahr: T€ 521) ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 34.920 (Vorjahr: T€ 36.253) und beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.554 (Vorjahr: T€ 3.050) und gegenüber Gesellschaftern T€ 31.366 (Vorjahr: T€ 33.203) Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern beinhalten die Forderungen aus Verlustübernahmen. Im Geschäftsjahr wurden Verbindlichkeiten aus Gewinnabführungen in Höhe von T€ 18.318 (Vorjahr T€ 11.560) verrechnet.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfällt der größte Teil auf Forderungen für EEG Strom, Strompreiskompensation.

Rückstellungen

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, mit diesen Verpflichtungen verrechnet worden. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte entsprechen deren Zeitwert (T€ 1.776). Der Zeitwert entspricht dem steuerlichen Aktivwert des Deckungsvermögens zum Bilanzstichtag.

Der Erfüllungsbetrag aus der Altersteilzeitrückstellung beträgt T€ 1.570, dieser setzt sich zusammen aus dem Erfüllungsrückstand in Höhe von T€ 814 und den Aufstockungsleistungen in Höhe von T€ 756. Nach Verrechnung des Deckungsvermögens in Höhe von T€ 860 mit den Verpflichtungen ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von T€ 46.

Für die Pensionsverpflichtungen wird ein Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 21.414 ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB, der sich bei der Pensionsrückstellung aus der Ermittlung der Rückstellung auf Basis der entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze ergibt, beträgt T€ 2.670 (Vorjahr: T€ 2.348). Er ist in der Ergebnisabführung enthalten und unterliegt daher keiner Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen sonstige Personalkosten, Umweltschutzverpflichtungen, Abwasserabgaben sowie Fracht- und Lagerkosten.

Verbindlichkeiten

30.09.2018
T€
30.09.2017
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.302 1.348
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) (4.302) (1.348)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.948 18.382
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) (23.948) (18.382)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 111 228
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) (111) (228)
Sonstige Verbindlichkeiten 345 337
(davon aus Steuern) (304) (297)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (0) (0)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) (345) (337)
  28.706 20.295

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 111 (Vorjahr T€ 228) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Das Bestellobligo für Investitionsvorhaben per 30. September 2018 beträgt € 1,7 Mio. (Vorjahr: € 2,8 Mio.) und die Abnahmeverpflichtungen für Rohstoffe umfassen € 1,7 Mio. Für Strom und Gas bestehen Abnahmeverpflichtungen in Höhe von € 20,4 Mio. (Vorjahr: € 46,1 Mio.). Darüber hinaus besteht aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Sappi Deutschland Holding GmbH die Pflicht zukünftige Gewinne abzuführen.

Die Gesellschaft hat gleichrangig und solidarisch mit anderen Gruppengesellschaften gegenüber dritten Banken Garantien für Kredite und Anleihen der Konzerngesellschaft Sappi Papier Holding GmbH, Gratkorn, Österreich, in Höhe von € 1.011 Mio. übernommen. Darüber hinaus bestehen Garantieerklärungen gegenüber dritten Banken für eine zum 30. September 2018 nicht genutzte Kreditlinie von Gesellschaften der Sappi Gruppe (Gesamtwert der Kreditlinie ist € 525 Mio.).

Auf Grund der Finanzkraft des Sappi Konzerns wird das Risiko einer Inanspruchnahme nur als sehr gering angesehen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2017/2018
T€
2016/2017
T€
Papier 191.256 188.450
Zellstoff 12.862 8.244
Nebenerzeugnisse 160 98
Sonstiges 10.462 10.423
  214.740 207.215

Sie wurden in folgenden Regionen erzielt:

2017/2018
T€
2016/2017
T€
Deutschland 85.490 79.130
Anders Europa 116.188 115.299
Übriges Ausland 13.062 12.786
  214.740 207.215

Sonstige Umsatzerlöse

Der Posten betrifft in Höhe von T€ 8.395 (Vorjahr: T€ 8.510) Erträge aus der Einspeisung EEG Strom sowie in Höhe von T€ 249 (Vorjahr: T€ 408) Erträge aus der Veräußerung von Emissionsrechten. Darüber hinaus entfallen T€ 1.630 (Vorjahr: T€ 1.369) auf Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen.

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1.916 (Vorjahr: T€ 1.976), Erträge aus Versicherungsentschädigungen T€ 834 (Vorjahr: T€ 6), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 265 (Vorjahr: T€ 159), Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von T€ 258 (Vorjahr: T€ 259) und Erträge aus der Weiterbelastung an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 175 (Vorjahr: T€ 160).

Materialaufwand

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren betrugen T€ 96.103 gegenüber T€ 92.308 im Vorjahr.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 37 (Vorjahr: T€ 338), diese entfallen mit T€ 26 auf eine Korrektur der ATZ-Rückstellungen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Im Zinsergebnis sind die folgenden Beträge aus der Auf- bzw. Abzinsung enthalten:

Aufwand aus der Aufzinsung einschließlich der Änderung des Rechnungszinses von Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen: T€ 1.878 (Vorjahr: T€ 1.569)

Bei den Aufwendungen aus der Aufzinsung und aus der Änderung des Rechnungszinses von Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen handelt es sich um den Nettoaufwand nach Verrechnung mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen. Die dort angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionen und Arbeitszeitguthaben; sie sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurden Vermögenserträge in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 12) mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung und aus der Änderung des Rechnungszinses in Höhe von T€ 1.886 (Vorjahr: T€ 1.581) verrechnet.

Währungsergebnis

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 285 (Vorjahr: T€ 286) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 258 (Vorjahr: T€ 259) enthalten.

Ergebnis nach Steuern

Das Ergebnis nach Steuern betrug T€ 18.422 gegenüber T€ 11.663 im Vorjahr.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2017/2018 2016/2017
Angestellte 153 154
Gewerbliche 339 341
Auszubildende 33 26
  525 520

Mitglieder Aufsichtsrat und Geschäftsführung

Aufsichtsrat

Berend John Wiersum Den Haag, Niederlande

Vorsitzender

Chief Executive Officer,

Sappi Fine Paper Europe, S.A., Brüssel

Dr. Steffen Wurdinger Ehingen (Donau), Deutschland

Stellvertretender Vorsitzender

Executive Director Manufacturing,

Sappi Fine Paper Europe S.A., Brüssel

Christian Leckebusch *) Ehingen (Donau), Deutschland

Betriebsratsvorsitzender

Sappi Ehingen GmbH, Ehingen (Donau)

* ) von den Arbeitnehmern gewählt

Geschäftsführung

Maik Willig Schemmerhofen, Deutschland

Honorar der Abschlussprüfer

Die vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorare (einschließlich Auslagen) betragen T€ 70 und betreffen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Im Hinblick auf die Bezüge der Geschäftsführung wurde von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Ruhegehälter früherer Vorstandsmitglieder sowie die laufenden Zahlungen an Hinterbliebene von Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft belaufen sich auf T€ 82 (Vorjahr: T€ 93).

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihrer Hinterbliebenen sind insgesamt T€ 643 (Vorjahr: T€ 636) zurückgestellt.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Sappi Ehingen GmbH, Ehingen (Donau), wird in den Teilkonzernabschluss der Sappi Papier Holding GmbH, Gratkorn, Österreich, einbezogen. Dieser wird beim Firmenbuch in Graz, Österreich, hinterlegt. Mutterunternehmen dieser Gesellschaft ist die Sappi Ltd. mit Sitz in Johannesburg, Südafrika, die ebenfalls einen Konzernabschluss aufstellt. Ort der Offenlegung ist Johannesburg, Südafrika. Er ist unter www.sappi.com erhältlich.

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet.

 

Ehingen (Donau), 5. Dezember 2018

Sappi Ehingen GmbH

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.10.2017
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
30.9.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.714.161,80 0,00 0,00 0,00 2.714.161,80
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 58.828.994,55 1.108.258,92 317.203,20 0,00 60.254.456,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 420.384.586,42 4.309.661,45 5.352.862,77 2.340.693,93 427.706.416,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.642.138,47 373.470,73 135.927,09 277.764,46 14.873.771,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.742.571,94 1.772.183,13 -5.805.993,06 0,00 2.708.762,01
  500.598.291,38 7.563.574,23 0,00 2.618.458,39 505.543.407,22
  503.312.453,18 7.563.574,23 0,00 2.618.458,39 508.257.569,02
Kumulierte Abschreibungen
1.10.2017
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
30.9.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.235.594,80 49.937,00 0,00 2.285.531,80
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.153.434,93 822.051,12 25.670,37 51.949.815,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 404.851.392,55 3.320.329,22 2.324.849,06 405.846.872,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.741.129,97 493.893,82 274.664,96 12.960.358,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  468.745.957,45 4.636.274,16 2.625.184,39 470.757.047,22
  470.981.552,25 4.686.211,16 2.625.184,39 473.042.579,02
Buchwerte
30.9.2018
EUR
30.9.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 428.630,00 478.567,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.304.640,99 7.675.559,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.859.544,00 15.533.193,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.913.413,00 1.901.008,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.708.762,01 6.742.571,94
  34.786.360,00 31.852.333,93
  35.214.990,00 32.330.900,93

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sappi Ehingen GmbH, Ehingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sappi Ehingen GmbH, Ehingen - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sappi Ehingen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis 30. September 2018 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die im Abschnitt 7. Erklärung zur Unternehmensführung im Lagebericht enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 5. Dezember 2018

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Modder, Wirtschaftsprüfer

Jacob, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat im Laufe des Geschäftsjahres über Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über bedeutende Geschäftsvorfälle durch schriftliche und mündliche Berichterstattung regelmäßig unterrichtet.

In zwei Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat durch ausführliche Erörterungen mit der Geschäftsführung Einblick in die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft verschafft und die Geschäftsführung überwacht. Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei auf Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gelegt. Darüber hinaus wurde über Angelegenheiten entschieden, die aufgrund gesetzlicher oder gesellschaftsvertraglicher Bestimmungen der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Sappi Ehingen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018 sind von der KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat von dem Prüfungsergebnis zustimmend Kenntnis genommen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht eingehend geprüft und stimmt dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Geschäftsführung zu. Er hat am heutigen Tage den Jahresabschluss gebilligt.

 

Stockstadt, den 12. Dezember 2018

Der Aufsichtsrat

Berend John Wiersum, Vorsitzender

Beschluss

Wir, die Firma Sappi Deutschland Holding GmbH, eingetragen im Handelsregister Hildesheim unter HRB 110140 beschließen unter Verzicht auf alle gesetzlichen Form- und Fristvorschriften als alleinige Gesellschafterin der Firma Sappi Ehingen GmbH eingetragen im Handelsregister Ulm (Donau) unter HRB 490647 folgendes:

(1) Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018, der einen aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an die Alleingesellschafterin Sappi Deutschland Holding GmbH abgeführten Gewinn i.H. von EUR 18.318.003,60 ausweist, wird in der vorliegenden, durch den Aufsichtsrat gebilligten und durch KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, geprüften und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Form festgestellt.

(2) Entlastung der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung wird für das das Geschäftsjahr 2018 Entlastung erteilt.

(3) Entlastung des Aufsichtsrats

Dem Aufsichtsrat wird für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung erteilt.

(4) Wahl des Abschlussprüfers:

Die KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2018 bis zum 30. September 2019 gewählt.

 

Alfeld, den 08.05.2019

Die Gesellschafterin
Sappi Deutschland Holding GmbH

gez.

Stephen Blyth

Marco Eikelenboom

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