ITS Ceramics & Consulting GmbH
Same addressManufacture of refractory products
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Volker Bongardt since 8/6/2025 | Procura |
Cornelia Schreiner since 7/8/2024 | Procura |
Christof Mikat since 12/17/2008 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 47.00% | |
| 33.00% |
| Name | Ownership |
|---|---|
TML Technik GmbHSelf-held cycle | 20.00% |
Company ownership and partner structure
3 shareholders
GmbH structure
2 of 3 shown
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
TML Technik GmbHMonheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023TML Technik GmbHMonheim
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum Jahresabschluss Die TML Technik GmbH hat ihren Sitz in Monheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HR B 45832 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264 und 267 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt. Größenabhängige Aufstellungserleichterungen der §§ 286 und 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Für Zwecke der Offenlegung wurden weitere größenabhängige Aufstellungserleichterungen in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Aktivierungs- und Passivierungswahlrechte wurden nur hinsichtlich der Aktivierung latenter Steuern in Anspruch genommen. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden im Zeitpunkt der Erstverbuchung zum Briefkurs erfasst. Das Imparitätsprinzip wird beachtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen errechnen sich unter Zugrundelegung der jeweiligen Nutzungsdauer über 3 bis 20 Jahre nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 250,00 € bis zu 1.000,00 € werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt und über die Dauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die Genossenschaftsanteile sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert bewertet. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Dabei werden angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Verwaltungskosten berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Die geleisteten Anzahlungen und die erhaltenen Anzahlungen werden mit ihrem Nominalwert bewertet. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalwert bewertet. Zweifelhafte Forderungen sind mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die im Jahr 2007 erworbenen eigenen Anteile werden mit ihrem Nennbetrag offen von dem Posten "gezeichnetes Kapital" abgesetzt. Die Pensionsverpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten passiv abgegrenzt. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Unter dem Posten "sonstige Vermögensgegenstände" werden in Höhe von € 3.647,00 (Vj .: € 3.647,00) Steuerforderungen ausgewiesen, die erst nach dem Abschlußstichtag rechtlich entstehen. Unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen werden in Höhe von € 610.150,99 (Vj.: € 101.133,97) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die Pensionsverpflichtungen wurden für den kongruent rückgedeckten Teil analog der Rückdeckungsversicherung bewertet. Der inkongruente Teil wurde nach der PUC-Methode bewertet. Dabei wurden folgende Annahmen berücksichtigt:
Das Deckungsvermögen ist mit dem Aktivwert der Versicherung angesetzt. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beträgt 27.185,00 € und ermittelt sich wie folgt:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zu der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 136,00 € (Vj .: 664,00 €) In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierte Pensionsrückstellung und der Zinsaufwand im Vergleich zu der Abzinsung vor Einführung des Bilanzrichtline-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) zum 31.12.2015 niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt (§ 253 VI Satz 2 HGB). In Höhe der aktiven latenten Steuern (101.440,00 €) besteht eine weitere Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen zum 31.12.2023 setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeitenspiegel Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von € 0,00 (Vj .: € 34.116,81). Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. IV. sonstige Pflichtangaben Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt T€ 2.689,5 (Vorjahr T€ 3.097,3). Anteilsbesitz
Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 1 Geschäftsführer, 74 Mitarbeiter und 8 Auszubildende beschäftigt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 404.850,93 € auf neue Rechnung vorzutragen. V. Geschäftsführung Herr Christof Mikat ist als einziger einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt.
Monheim am Rhein, 15.03.2024 TML Technik GmbH Christof Mikat, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde mit Datum vom 01.10.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. ANLAGENSPIEGELTML Technik GmbHMonheim
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die TML Technik GmbH, im Folgenden TML genannt, entwickelt und fertigt seit vielen Jahrzenten mobile Arbeitsmaschinen, den UNIDACHS (erster Prototyp 1956 erstellt) mit um 360° drehbaren und teleskopierbaren Auslegern für die Hüttenindustrie, den Berg- und Tunnelbau, die Abbruch- sowie Bauindustrie. Hunderte ausgelieferte Maschinen, die individuell auf herausfordernde Betriebsbedingungen zugeschnitten sind, bewähren sich in mehr als 90 Ländern Tag für Tag unter härtesten Umgebungsbedingungen. Das Leistungsfeld der TML umfasst die Planung, Konstruktion und Fertigung der Maschinen von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme plus einem zeitgemäßen After-Sales-Service mit der entsprechenden Ersatzteilversorgung und Servicedienstleistungen. Eine optimale Beratung, Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme ist durch die im Unternehmen tätigen Mitarbeiter mit vielen Ingenieuren und Technikern gewährleistet, die über langjährige Erfahrungen im Bau von Spezialmaschinen für die metallurgische- und Miningindustrie verfügen. 2. Forschung und Entwicklung Neben der Weiterentwicklung der bestehenden Modelle werden auch neue Produkte entwickelt. Das System des Hot Box Mover wurde optimiert und auf eine Nutzlast von 70 Tonnen aufgelastet. Nun wird das System optional um einen autonomen Betrieb mit einer integrierten Kippvorrichtung als Option erweitert. Mit Kunden und Partnern wird in einer Kooperation das gesamte Schlackenmanagement unter Einsatz des Hot Box Movers und dem System "Hot Box" betrachtet, welches über die gesamte Prozesskette des Schlackenmanagements sehr komplex ist und tiefe chemische Einblicke erfordert. Für die 4er Baureihe wurde ein Radfahrwerk eingeführt und die ersten Maschinen wurden mit einem Telemetrie-System (TML Connect) ausgeliefert. Mit TML Connect lassen sich die Maschinen aus der Ferne überwachen, Softwareupdates vornehmen und Fehlerspeicher auslesen. In Bezug auf Vibrationen geht es nun darum die "Big Data" richtig zu analysieren, um zukünftig vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen. Für die Entwicklung setzten wir im Geschäftsjahr 324 TEUR ein. Im Bereich der Entwicklung beschäftigen wir ein Team von 4 Mitarbeitern. Das in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen laufende ZIM-Projekt zur Herstellung einer automatischen Pfannenabschlackmaschine musste aufgrund von Lieferengpässen im Elektronikbereich bis Ende 2023 verlängert werden. Hierbei handelt es sich um die Automatisierung des Abschöpfens von Schlacke in Roheisenpfannen. Mit diesem Projekt werden die Bindung und Zusammenarbeit mit Universitäten, Fachhochschulen und Instituten weiter gefestigt. Als weiteres Hauptprojekt konnte das "Re-Design" zur kompletten Überarbeitung unserer UNIDACHS Baureihen 6er, 7er und 8er abgeschlossen werden. Mit dem Ablauf von Verbesserungs- und Optimierungsschleifen werden die Baureihen 6er bis 8er ab Ende 2024 nur noch in der neuen Re-Design Version ausgeliefert. Die Kunden sind sehr zufrieden mit der neuen elektronischen Steuerung und deren Feinfühligkeit sowie der Kraft des Hydrauliksystems. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Gleichzeitig war das Jahr von verschiedenen Faktoren geprägt, die zu anhaltender Volatilität und Unsicherheit beitrugen. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und den Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen. Der Weltstahlverband World Steel Association berichtet, dass im Jahr 2023 insgesamt 1.763,0 Mio. Tonnen Rohstahl produziert wurden. Dies ist eine Verringerung von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den USA wird ein starker Kapazitätsaufbau durch eine große Anzahl an Neubauten, sogenannter Mini-Mills vorangetragen, wohingegen in Indien ein immenser Aufbau an Konverterstahlwerken weitergeht. 2. Geschäftsverlauf und Lage Einer der wichtigsten Faktoren, die das globale Wachstum 2023 beeinträchtigten, war die anhaltende geopolitische Instabilität, die sich in den zahlreichen globalen militärischen Konflikten manifestierte. So dämpften beispielsweise der Krieg in der Ukraine und der Angriff der Hamas auf Israel die globale Wirtschaftsentwicklung. Ein weiterer dämpfender Faktor war sicherlich die Inflation, die für die Weltwirtschaft und ihre einzelnen Volkswirtschaften weiterhin eine wesentliche Belastung darstellte. Trotz dieser global schwierigen Rahmenbedingungen konnte die TML erneut ein äußerst erfreuliches Wachstum erzielen. Der Umsatz als auch die Gesamtleistung konnten zum Vorjahr erneut deutlich gesteigert werden. Der Umsatz stieg um 20,2 Prozent und die Gesamtleistung um 5,3 Prozent. Damit liegt TML über dem deutschen Maschinenbau Durchschnitt von 7,0 Prozent im Umsatzwachstum. Rückenwind erhielt die TML erneut durch von Dienstleistern in Stahlwerken neu angetretenen Aufträgen, für welche auch neue Maschinen eingesetzt werden mussten. Auch war in der Branche nach einem signifikanten Produktionsrückgang in einigen Ländern im Vorjahr noch ein Auftragsstau vorhanden, der nun sukzessive abgebaut wurde. Die Audits - Rezertifizierung der Normen DIN ISO 9001, DIN ISO 14001 und DIN ISO 45001 wurden durchgeführt und die Zertifikate ohne Beanstandung erteilt. Neben den zuvor genannten Normen wurde die Qualifizierung im schweißtechnischen Bereich forciert und die Zertifizierung nach DIN EN ISO 3834-2 umgesetzt. Zur kontinuierlichen Verbesserung und Schulung der Mitarbeiter, werden von einem Schweißfachingenieur monatliche Überprüfungen und Schulungen vorgenommen. a) Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft wird durch die folgenden Zahlen gekennzeichnet.
Die TML erwirtschaftet eine um 5,3 Prozent höhere Gesamtleistung als im Vorjahr. Die Materialaufwandsquote reduzierte sich auf 45,6 Prozent, was auf die reduzierten Kosten im Stahleinkauf und dem weiter forcierten Einkauf im Ausland zurückzuführen ist. Das EBITDA liegt mit 951,7 TEUR deutlich über dem Wert von 542,1 TEUR des Vorjahrs. Die Eigenkapitalrendite konnte zum 31.12.2023 auf 6,9 Prozent gesteigert werden. Die Personalkosten sind absolut um 443,8 TEUR gestiegen. Dies resultiert aus der reduzierten Nutzung von Kurzarbeit. Außerdem wurden die Vergütungen der Mitarbeiter in Anlehnung an die Tarifabschlüsse der Branche angehoben und die volle Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000,- EURO an jeden Mitarbeiter, inkl. Teilzeitkräften und Auszubildende gezahlt. Die beiden Photovoltaikanlagen haben eine Leistung von 188,0 MWh erzielt, wovon 85 MWh selber genutzt wurden. Erlöse aus der Einspeisung ungenutzten Solarstroms lagen zum 31.12.2023 bei 15,7 TEUR, was trotz gestiegener Einspeisemenge eine deutliche Reduzierung aufgrund des gefallenen Strompreises ist. b) Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus eigenen Mitteln, der Vereinbarung von angemessenen Kundenanzahlungen und aus den von den Kreditinstituten zur Verfügung gestellten Linien. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen und Skontovereinbarungen auszunutzen. Forderungen sind innerhalb der Fristen zu vereinnahmen. Es konnten Skontoerträge in Höhe von 128,5 TEUR gegen- über 135 TEUR im Vorjahr erzielt werden. Trotz eines gestiegenen Einkaufsvolumens sind die Skontoerträge rückläufig, da Lieferanten bei einem gestiegenen Zinsniveau weniger Skontoabzüge zugestehen. Das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt 310 TEUR. Als Finanzierungsreserve standen am 31. Dezember 2023 neben dem Barmittelbestand nicht in Anspruch genommene, schriftlich mittel- beziehungsweise langfristig zugesagte Kreditlinien in Höhe von 6.556 TEUR zur Verfügung. Sämtliche Kreditzusagen sind frei von Sicherheiten. Diese Linien helfen uns nachhaltig, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Eigenkapital ist weiterhin angestiegen und beläuft sich zum 31.12.2023 auf 5.825 TEUR und kann somit als sehr gut bezeichnet werden. Die Eigenkapitalquote liegt mit 58,4 Prozent weiterhin über dem VDMA-Durchschnitt von 40,5 Prozent. Erhaltene Anzahlungen wurden von den Vorräten abgesetzt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Forderungen gegenüber Geschäftspartnern im bargeldlosen Zahlungsverkehr. Forderungen aus Lieferung und Leistung wurden im Jahr 2023 ausschließlich in Euro fakturiert. Auch bei der Tochtergesellschaft in den USA erfolgt die Rechnungstellung ausschließlich in Euro. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 1.591 TEUR. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme verringert sich gegenüber den Werten zum 31. Dezember 2022 um 212 TEUR auf 9.983 TEUR. Die Veränderung ergibt sich aus einem starken Lagerabbau (-1.112 TEUR), dem ein Forderungsaufbau (322 TEUR) und ein Liquiditätsaufbau (218 TEUR) gegenüberstehen. Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr um 350 TEUR auf 1.624 TEUR erhöht.
Um gegenüber den Kunden lieferfähig zu bleiben, muss das Vorratsvermögen langfristig weiter aufgebaut werden, obwohl ein Abbau der Vorräte geplant war. Abrufaufträge mit Lieferanten sind mit einigen Lieferanten erfreulicherweise wieder möglich und werden entsprechend genutzt. Die Veränderung des Anlagevermögens setzt sich aus Investitionen von 593,4 TEUR, Desinvestitionen von 15,8 TEUR und Abschreibungen 227,6 TEUR zusammen. 1. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung liegt der Fokus bei den Kennzahlen auf Gesamtleistung, Umsatzrentabilität und Eigenkapitalquote. Die Gesamtleistung beträgt 17,6 Mio. € und fällt somit 0,9 Mio. € höher aus als die vergleichbare Vorjahreszahl. Die Umsatzrentabilität liegt im Berichtsjahr bei 2,3 % und damit über dem Vorjahreswert von 1,2 % und am oberen Rand unserer Vorjahresprognose. Die Eigenkapitalquote stieg von 53,2 % auf 58,4 % und kann als gut bezeichnet werden. Ursächlich ist das gestiegene Jahresergebnis und die geringfügig gesunkener Bilanzsumme. Der Cash Flow liegt zum Stichtag des Berichtsjahres bei 581,7 TEuro nach 431,1 TEuro im Vorjahr. Neben den wirtschaftlichen Kennzahlen werden auch weiche Faktoren wie Mitarbeiterzufriedenheit bewertet, da diese erhebliche Auswirkung auf die Leistung der TML hat. Der Erfolg der Gesellschaft ist den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuzuschreiben. Sie sind es, die mit ihrer Qualifikation, ihrem Engagement sowie ihrer Leidenschaft für Technik und faszinierende Produkte, für Kunden Herausragendes leisten und das Unternehmen entscheidend gestalten. Aus diesem Grund investieren wir permanent in Schulungen und Weiterbildung. Mit 9 Auszubildenden liegt die Ausbildungsquote bei einem sehr guten Wert von 11 Prozent und spiegelt gleichermaßen die Ausbildungsqualität wider. 2. Gesamtaussage Auch im Berichtsjahr konnten die TML unter Beweis stellen, wie sie sich nicht nur gut den Marktbedingungen mit einer starken Flexibilität in beide Extreme der Auslastung anpassen und dabei profitabel handeln kann. Sondern auch Extremsituationen wie einen Krieg in Europa und dem Nahen Osten durchstehen kann. Der Umsatzanstieg ist eine Herausforderung aber die Weichen der entsprechenden Prozesse für eine weitere Umsatzausweitung werden gestellt. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage konnte weiter stabil gehalten werden. Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft kann als gut angesehen werden. Verbesserungspotential ist weiterhin gegeben, so dass bei der täglichen Arbeit ständig darauf geachtet wird. III. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. IV. Prognosebericht Das Institut für Weltwirtschaft prognostiziert ein stabiles Wirtschaftswachstum von 2,9 % für 2024 und 3,2 % für 2025. Globale Treiber für die wirtschaftliche Entwicklung sind eine erwartete Zinswende auf Grund von reduzierten Inflationsraten und damit verbundene Steigerungen der Kaufkraft sowie verbesserte Finanzierungsbedingungen. Dennoch werden geopolitische Konflikte und die Auswirkungen vergangener Schocks die Weltwirtschaft weiter belasten. Für den Euroraum wird ein Wachstum von 0,8 % im Jahr 2024 und 1,5 % im Jahr 2025 erwartet. Grund hierfür ist die Schwächephase der europäischen Wirtschaft zu Beginn des Jahres 2024, ausgelöst durch hohe Lebenshaltungskosten, schwierige Finanzierungsbedingungen und geopolitische Unsicherheit. Im Verlauf des Jahres 2024 wird aber eine Trendwende durch steigende Reallöhne und verbesserte Finanzierungsbedingungen erwartet. In den USA werden Wachstumsraten von 1,5 % für 2024 und 2,0 % für 2025 prognostiziert. Getrieben wird dieses Wachstum durch vermehrte Bauinvestitionen und zunehmenden privaten Konsum in Verbindung mit reduzierten Inflationsraten. Ein stärkeres Wachstum wird jedoch durch die Erwartung einer nachlassenden Dynamik am Arbeitsmarkt voraussichtlich verhindert. Die beschriebenen Prognosen müssen jedoch im Kontext eines volatilen Marktes betrachtet werden. Insbesondere die geopolitischen Konflikte, die erwartete Zinswende und die hohe Unsicherheit bezüglich des chinesischen Marktes können das zukünftige Wachstum erheblich beeinflussen. Trotz der aktuellen geopolitischen Situation verfolgt die TML mit ihren Niederlassungen im Ausland, die im Jahr 2023 um eine Niederlassung in den USA und der neuen Division TML Refractory in der Türkei, wie bisher ihre Unternehmensziele: langfristige und kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswerts. Das Unternehmen ist durch den Ausbau, als auch der tiefgreifenden Überarbeitung der Produktpalette und der Fokussierung auf Mining und den Tunnelbau gut aufgestellt. Wir werden die Marktchancen nutzen und uns den neuen Herausforderungen stellen. Das Ergebnis soll zukünftig, wie auch das Eigenkapital, durch eine nachhaltige Steigerung der Profitabilität profitieren. Wir erwarten für 2024 eine Steigerung der Gesamtleistung auf bis zu 20 Mio€ und eine geringe Steigerung der Umsatzrentabilität. Branchenbezogen rechnet der Weltstahlverband World Steel Association und die Wirtschaftsvereinigung Stahl mit einer wieder steigenden Stahlproduktion für das Jahr 2024. Die World Steel Association gibt bereits eine Prognose ab und rechnet mit einer Erhöhung der Stahlproduktion um 1,7 Prozent für 2024 und 1,2 Prozent in 2025 auf 1.815 Millionen Tonnen. Ein weiter an Bedeutung zunehmender Einzelmarkt ist Indien. Im Rahmen der National Steel Policy möchte die indische Regierung die Kapazitäten der inländischen Stahlproduktion von gegenwärtig 160 Millionen Tonnen bis 2031 auf jährlich 300 Millionen Tonnen steigern. Vor dem Hintergrund des weiterhin hohen Niveaus von Projektanfragen und dem sich gut entwickelnden amerikanischen Markt, den wir nun mit einem eigenen Stützpunkt bearbeiten, sehen wir positiv in das neue Geschäftsjahr. Auch wenn es bei gewissen Investitionen weiterhin zu einer Verzögerung der Auftragseingänge kommen kann und wird. In der Geschäftspolitik als auch der Unternehmensstruktur sind keine wesentlichen Änderungen geplant, es wird aber weiterhin flexibel auf äußere Veränderung reagiert. In unseren Planungen für das Jahr 2024 gehen wir von einer Umsatzsteigerung auf 20 Mio€ aus und erwarten eine Umsatzrendite über Vorjahresniveau. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Basierend auf den weiter gesteigerten Marketing- und Vertriebsaktivitäten werden wir den Umsatz im Kerngeschäft der Metallurgie weiter steigern und die Bereiche Mining und Tunnel verstärken. Auf der Produktions- und Logistikseite werden wir weitere Maßnahmen zur Eindämmung und Stabilisierung der Kostenaspekte vornehmen als auch die Flächennutzung optimieren. Mit der konsequenten und verstärkten Weiterführung der Produktentwicklung schaffen wir die Voraussetzungen, um auch zukünftig flexibel und erfolgreich am Markt agieren zu können. Wir erwarten eine stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Es bestehen keine wesentlichen Unsicherheiten im Zusammenhang mit Ereignissen und Gegebenheiten, die eine Unterbrechung oder drastische Einschränkung des Geschäftsbetriebs aufwerfen. Der Maschinenbau und somit die TML sind sehr Export lastig. Somit ist man vielfältigen strategischen sowie operativen Chancen und Risiken ausgesetzt, die bisweilen erheblichen Einfluss auf die Vermögens -, Finanz- und Ertragslage haben können. Deshalb verfügt das Unternehmen über ein Risikomanagementsystem, welches in Zeiten hoher Volatilität der Märkte und der internationalen Ausrichtung des Unternehmens gerecht wird. Im Rahmen des Risikomanagementsystems werden monatlich die Ist-, Plan- und Prognosekennzahlen abgebildet, die bei einer negativen Entwicklung zur sofortigen Veranlassung von Maßnahmen führen. Die wirtschaftliche Situation wird unter Berücksichtigung der Chancen und Risiken permanent betrachtet. Einige gravierende Risiken werden durch den Dienstleister VSMA auf Versicherungen übertragen. So werden hier insbesondere Haftpflichtfälle, Sachschäden und Risiken aus der Betriebsunterbrechung gedeckt. Rechtliche Risiken werden über einen externen Dienstleister so weit abgesichert, dass die TML über rechtliche Änderung sofort informiert wird und dann weiterführende Schritte einleiten kann. Aufgrund der aktuellen geopolitischen Situation sind Risiken aus konjunkturellen Nachfrageeinflüssen, spezifischen Kunden- und Lieferantenrisiken, sowie Liquiditätsrisiken noch intensiver zu beachten. Die TML könnte Verluste erleiden, wenn sich die Bonität einzelner Kunden verschlechtert und dadurch Zahlungsverzögerungen oder -ausfälle eintreten und dadurch geplante Umsätze nicht realisiert werden können. Um dies zu vermeiden, arbeitet das Debitorenmanagement mit dem Vertrieb intensiv zusammen. Die wirtschaftliche Lage unsere Kunden und ihr Zahlungsverhalten wird regelmäßig überprüft. Des Weiteren beobachten wir intensiv Veränderungen auf der Beschaffungsseite, hier insbesondere die Veränderung von Lieferzeiten und Preisen sowie Projekt-, Qualitäts- und IT/Cyber-Risiken. 2. Chancenbericht Die TML hat sich seit Jahren im Wettbewerb am Markt behauptet. Durch das hohe Maß an Erfahrung, Zuverlässigkeit und Qualität kommen wir bei Auftragsvergaben zum Zuge, bei denen überdurchschnittliche Anforderungen im metallurgischen Heißbereich gefordert werden. Hier haben wir uns etabliert und grenzen uns von einer Vielzahl von Marktbegleitern ab. Durch die Steigerung von Marketingaktivitäten, können im metallurgischen Bereich aber auch im Mining und Tunnelbau noch weitere Kunden akquiriert werden. Das Transportfahrzeug "Hot Box Mover" mit der Systemumstellung auf "Hot Box" hat nach Aussagen von Verantwortlichen in diesem Bereich ein enormes Potential. Nur wird der Weg der Überzeugungsarbeit dauern. Mit der Erweiterung des Systems als autonome Einheit, welche im Betrieb keinen Bediener benötigt, wirkt dem Fachkräftemangel und der Arbeit im Gefahrenbereich - Arbeitssicherheit - entgegen. Mit der geplanten Integration einer Kippeinrichtung in den Hot Box Mover kann dieses System nach Aussage von Prozessbeteiligten bei den Kunden zu einem "Game Changer" werden. Die ersten Versuche mit einem von TML Refractory in der Türkei hergestellten Feuerfestmaterialien für die "Hot Boxen" sind vielversprechend und könnten die TML Group zu einem Systemlieferanten machen. Die Patente für Europa und die USA sind deshalb bereits erteilt worden. Durch die Erfahrung im Indiengeschäft und einer seit 26 Jahren etablierten Niederlassung in Indien sehen wir uns bestens aufgestellt, um am weiteren Kapazitätsausbau in Indien zu partizipieren. Auch die Einstellung weiterer qualifizierter Mitarbeiter kann uns helfen, bessere Ergebnisse zu erreichen. Auch wenn es erst eine Investition in die Zukunft ist. In diesem Zusammenhang ist die Förderung einer Leistungskultur und die Weiterbildung von förderfähigen Mitarbeitern als eine nennenswerte Chance zu sehen, das Unternehmen profitabler zu gestalten. Eine kontinuierliche Optimierung wichtiger Geschäftsprozesse, sowie eine strikte Kostenkontrolle, sind ein wesentlicher Bestandteil zur Steigerung der Profitabilität. Gerade hier setzt unser Strategieansatz "Make or Buy" an, um die Beschaffungskette auch im Hinblick auf die Kosten deutlich zu straffen. Mit Hilfe durchgängiger Planungsprozesse und verbesserter Lieferfähigkeit sehen wir zudem unsere Chancen, den Kunden einen besseren Service bieten zu können. Auch werden wir unseren Bedarf an operativem kurzfristigem Betriebskapital weiter senken. 3. Gesamtaussage Aus der Gesamtbetrachtung der Risiken und Chancen der TML sehen wir uns als gut aufgestellt und den Herausforderungen unseres geschäftlichen Umfeldes gewachsen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Alle Chancen und Risiken werden auf der Führungsebene beobachtet. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit, der potenziellen finanziellen Auswirkung und der gegenwärtigen Projektarbeit erwartet die Führungsebene keine substanzielle Gefährdung der Gesellschaft. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos wird für Zeiträume mit einem verdichteten Auftragsaufkommen ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldflüsse vermittelt. 2024 wird der Fokus verstärkt auf Digitalisierung und die strategische Ausrichtung der zunehmenden Elektrostahlwerke gelegt. Auch wenn aufgrund der erheblichen Kostensteigerungen im Energie-, Personal- und Materialbereich eine Steigerung der Profitabilität schwer umsetzbar ist, sehen wir dies als Kernaufgabe und werden unsere Einkaufsstrategien entsprechend anpassen. Gute Ergebnisse zu erzielen ist wichtig. Diese zu bestätigen ist eine noch viel größere Leistung. Aber diesem Anspruch gehen wir jeden Tag nach.
Monheim am Rhein, 15.03.2024 TML Technik GmbH Christof Mikat, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TML Technik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TML Technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TML Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sankt Augustin, 04.09.2024 HKF
Revision und Treuhand GmbH
Dr. Stephan Kurka, Wirtschaftsprüfer Bernhard Kurka, Wirtschaftsprüfer |
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