IPG Investment Partners AGLiquidated

80335 München, DEU

Master Data

Registry
Register court München HRB 138350
Previous
FondsConsult Asset Management Aktiengesellschaft
Registered
7/31/2001
Industry
Venture capital investment companiesFund management activitiesSecurity and commodity contracts brokerage
Purpose
Verwaltung von Vermögen jeglicher Art und Beratung und Vermittlung von Geld-, Wertpapier- und Devisengeschäfte, sowie Vermittlung von Investmentfonds.

History

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Management

NameRole
Hans-Herrmann Jakob
since 8/3/2009
Board Member

Financial Report

IPG Investment Partners AG

( vormals: Fonds Consult + Asset management AG)

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

BILANZ ZUM 31.12.2007

FONDSCONSULT ASSET MANAGEMENT AKTIENGESELLSCHAFT, MÜNCHEN

AKTIVA

  31.12.2007
31.12.2006
1. Forderungen an Kreditinstitute    
a) täglich fällig 176.192,13 174.292,99
b) andere Forderungen 527.675,77 130.185,07
  703.867,90 304.478,06
2. Forderungen an Kunden 110.460,47 113.395,02
3. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 174.899,91 174.899,91
4. Immaterielle Anlagewerte 864,00 9,00
5. Sachanlagen 5.691,00 13.783,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 75.795,82 12.656,82
• davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: € 61.000,00 (Vj. € 0,00)    
7. Rechnungsabgrenzungsposten 2.408,00 2.810,00
  1.073.987,10 622.031,81

PASSIVA

   
  31.12.2007
31.12.2006
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten    
andere Verbindlichkeiten 365.639,32 52.280,83
2. Sonstige Verbindlichkeiten 216.254,35 83.920,55
• davon aus Steuern: € 6.396,44 (Vj. € 5.403,48)    
• davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 1. 154,26 (Vj. € 532,59)    
• davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 182.979,94 (Vj. € 36.753,39)    
3. Rückstellungen 161.073,00 154.810,00
4. Eigenkapital    
a) gezeichnetes Kapital 103.000,00 103.000,00
b) Kapitalrücklage 105.377,26 105.377,26
c) sonstige Gewinnrücklagen 120.272,54 120.272,54
d) Gewinnvortrag 2.370,63 2.370,63
  331.020,43 331.020,43
  1.073.987,10 622.031,81

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2007

FONDSCONSULT ASSET MANAGEMENT AKTIENGESELLSCHAFT, MÜNCHEN

  01.01. - 31.12.2007 01.01. - 31.12.2006
 
1. Zinserträge 6.151,76   563,28  
• davon von verbundenen Unternehmen: € 2.030,07 (Vj. € 0,00)        
2. Zinsaufwendungen - 67,71 6.084,05 - 5.075,38 - 4.512, 10
3. laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren   2.076,64   1.347,18
4. Provisionserträge 1.342.657,62   882.844,15  
5. Provisionsaufwendungen - 515.721,10 826.936,52 - 142.771,38 740.072,77
6. sonstige betriebliche Erträge   31.988,66   8.056,74
    867.085,87   744.964,59
7. allgemeine Verwaltungsaufwendungen:        
a) Personalaufwand:        
aa) Löhne und Gehälter 160.247,06   120.130,88  
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 37.679,62 197.926,68 29.182,25 149.313,13
• davon für Altersversorgung: € 4.405,97 (Vj. € 4.214,52)        
b) andere Verwaltungsaufwendungen   473.246,81   506.033,22
8. Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen   4.817,27   5.701,88
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   191.095,11   83.916,36
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00   - 17.536,00  
11. sonstige Steuern 497,00 497,00 81,00 - 17.455,00
12. Ergebnis vor Gewinnabführung   190.598,11   101.371,36
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne   - 190.598,11   - 101.371,36
14. Jahresüberschuss   0,00   0,00
15. Gewinnvortrag   2.370,63   2.370,63
16. Bilanzgewinn   2.370,63   2.370,63

ANHANG für das Geschäftsjahr 2007

FONDSCONSULT ASSET MANAGEMENT AKTIENGESELLSCHAFT, MÜNCHEN

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUR BILANZ, GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG, ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften entsprechend der §§ 264 ff. HGB unter besonderer Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Finanzdienstleistungsunternehmen der §§ 340 ff. HGB aufzustellen.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Vorgaben in der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) vom 11.12.1998.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear, im Jahr des Zugangs pro rata temporis, abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear und degressiv entsprechend den steuerlich relevanten AfA-Tabellen abgeschrieben. Die lineare Abschreibung auf Altbestände wurde planmäßig fortgeführt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, soweit diese passivierungsfähig sind.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Bewertungsgrundsätze wurden, wenn zutreffend, an die Sondervorschriften der §§ 340 ff. HGB angepasst. Im Übrigen wurden sie im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01. - 31.12.2007

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen wird die in der Gesellschaft genutzte Standardsoftware ausgewiesen.

Die Sachanlagen beinhalten Betriebs- und Geschäftsausstattung.

2. Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen die laufenden Kontokorrentkonten (T€ 176,2) sowie Forderungen aus Dienstleistungen an die Kreditinstitute (T€ 527,7).

3. Die Forderungen an Kunden in Höhe von T€ 110,5 betreffen hauptsächlich Verwaltungshonorare und Vermittlungsprovisionen.

4. Die Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere sind 2.765 Inhaber-Anteile (T€ 175) des Warburg-Liquid-Fonds (WP-Kenn-Nr. 976527), geführt im Wertpapierdepot der Flessabank KG.

5. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 61) sowie Ansprüche gegenüber den Steuerbehörden auf Auszahlung des Körperschaftssteueranrechnungsguthabens (T€ 13).

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS VOM 01.01. - 31.12.2007

FONDSCONSULT ASSET MANAGEMENT AKTIENGESELLSCHAFT, MÜNCHEN

  Anschaffungs- / Herstellungskosten kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2007
Zugang 2007
Abgang 2007
Stand 31.12.2007
Stand 01.01.2007
Zugang 2007
Abgang 2007
Stand 31.12.2007
I. Immaterielle Anlagewerte                
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 8.001,99 1.183,68 0,00 9.185,67 7.992,99 328,68 0,00 8.321,67
II. Sachanlagen                
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.673,54 1.147,59 14.452,10 157.369,03 156.890,54 4.488,59 9.701,10 151.678,03
  178.675,53 2.331,27 14.452,10 166.554,70 164.883,53 4.817,27 9.701,10 159.999,70
  Buchwert 31.12.2007
Buchwert 31.12.2006
Abschreibungen des Geschäftsjahres
I. Immaterielle Anlagewerte      
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 864,00 9,00 328,68
II. Sachanlagen      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.691,00 13.783,00 4.488,59
  6.555,00 13.792,00 4.817,27

6. Forderungsspiegel zum 31.12.2007

  Stand 31.12.2007
Restlaufzeit bis 3 Monate
Restlaufzeit 3 Monate bis 1 Jahr
Restlaufzeit 1 Jahr bis 5 Jahre
davon in Fremdwährung
Forderungen an Kreditinstitute 703.867,90 703.867,90 0,00 0,00 0,00
Forderungen an Kunden 110.460,47 110.460,47 0,00 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände:          
aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen 61.000,00 61.000,00 0,00 0,00 0,00
sonstige 14.795,82 1.577,82 1.026,60 4.702,40 7.489,00
Gesamtsumme 890.124,19 876.906,19 1.026,60 4.702,40 7.489,00

7. Eigenkapital

Das Eigenkapital (T€ 103) blieb im Geschäftsjahr unverändert. Die in 1999 gebildete Kapitalrücklage (T€ 105) und die sonstige Gewinnrücklage (T€ 120) blieben unverändert.

Das Grundkapital ist in 103.000 nennwertlose Stückaktien eingeteilt.

Das Jahresergebnis 2007 ist vollständig an die FondsConsult Holding GmbH abzuführen.

8. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen die Urlaubsansprüche der Belegschaft (T€ 5), ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 45), Prüfungs- und Beratungskosten (T€ 39), Archivierungskosten (T€ 4), Beiträge zur Berufsgenossenschaft 2006 (T€ 1) sowie erwartete Umlagebeiträge der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) in Höhe von T€ 67.

9. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2007

  Stand 31.12.2006
Restlaufzeit bis 3 Monate
Restlaufzeit 3 Monate bis 1 Jahr
Restlaufzeit 1 Jahr bis 5 Jahre
Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 365.639,32 365.639,32 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten:          
aus erhaltenen Leistungen 25.723,71 25.723,71 0,00 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 182.979,94 182.979,94 0,00 0,00 0,00
aus Steuern 6.396,44 6.396,44 0,00 0,00 0,00
aus Sozialabgaben 1.154,26 1.154,26 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 581.893,67 581.893,67 0,00 0,00 0,00

10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht eine Zusage zur Abgabe einer Patronatserklärung zugunsten der FondsConsult Holding GmbH bezüglich des Mietvertrages der genutzten Geschäftsräume. Die Patronatserklärung hat ein Gesamtvolumen von ca. 1,9 Mio. € und wurde bisher nicht abgegeben.

Verpflichtungen aus Leasingverträgen T€ 28

C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Provisionserträge resultieren in Höhe von T€ 927 (ca. 69 %) aus dem Geschäft mit institutionellen Anlegern und in Höhe von T€ 415 (ca. 31 %) aus den Dienstleistungen, die für Privatkunden erbracht werden.

Es wurden planmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 5 vorgenommen.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Organe der Gesellschaft

Vorstände

Herr Rüdiger Sälzle, einzelvertretungsberechtigt

Herr Michael Schmidt, einzelvertretungsberechtigt

Die Vorstände haben in 2007 keine Gehälter von der Gesellschaft bezogen.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der FondsConsult Asset Management AG setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Karl Danninger (Vorsitzender), Ried im Innkreis, geschäftsführender Gesellschafter der IVS-Invest GmbH, Ried im Innkreis

weitere Aufsichtsratsmandate:

Energie Ried GmbH

Volksbank Ried im Innkreis

Rieder Messe, Ried im Innkreis

FondsConsult Research AG

Herr Dr. Andreas Hofner (stellvertretender Vorsitzender), München, Steuerberater und Rechtsanwalt

weitere Aufsichtsratsmandate:

keine

Herr Bernd Sälzle, Rechtsanwalt, München, ab 27. April 2007

weitere Aufsichtsratsmandate:

FondsConsult Research AG

Herr Joachim Meyer, München, bis 20. März 2007

Die Bezüge des Aufsichtsrats belaufen sich für das Geschäftsjahr 2007 auf insgesamt T€ 3.

2. Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 3 Mitarbeiter beschäftigt.

3. Ergebnisverwendung

Aufgrund des am 18.12.2000 mit der FondsConsult Holding GmbH abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages ist das gesamte Jahresergebnis in Höhe T€ 191 an die FondsConsult Holding GmbH abzuführen.

Der bestehende Bilanzgewinn zum 31.12.2007 in Höhe von € 2.370,63 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

4. Mutterunternehmen

Die FondsConsult Asset Management AG ist zum 31.12.2007 eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der FondsConsult Holding GmbH mit Sitz in München. Die FondsConsult Holding GmbH erstellt für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die FondsConsult Asset Management AG einbezogen ist, einen Konzernabschluss.

Lagebericht 2007:

FondsConsult Asset Management AG ist im Rahmen der im Jahr 2001 vollzogenen Umwandlung aus der früheren fonds consult Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH, gegründet 1993, hervorgegangen. Die FondsConsult Asset Management AG fokussiert sich nach der im Jahr 2000 durchgeführten Teilbetriebsabspaltung des Bereiches Fondsresearch mittlerweile auf den Bereich Asset Management.

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs:

1. Entwicklung der Branche:

Das Jahr 2007 stand unter dem Zeichen der Subprime-Krise in den USA. Die Auswirkungen dieser Krise erreichten im III. und IV. Quartal zunehmend auch Europa bzw. tauchten erste Meldungen darüber auch in Asien auf, so dass die Krise mittlerweile die weltweiten Kapitalmärkte erreicht hat. Dies führte zu einer starken Verunsicherung bei den Privatanlegern über die weitere Entwicklung an den Kapitalmärkten.

Die FondsConsult-Unternehmensgruppe versteht sich als Dienstleister rund um den Investmentfonds. Als Assetmanager auf Fondsbasis zählen wir mit einem verwalteten Volumen von etwa 180 Mio. Euro, davon 60 Mio. Euro in der privaten Vermögensverwaltung, zu den großen privaten Fonds-Vermögensverwaltern in Deutschland.

2. Einzelangaben zur gesamtwirtschaftlichen Situation:

Das Jahr 2007 bewegte sich in dem Spannungsfeld der Auswirkungen der Subprime-Krise und einem weiterhin relativ hohen weltweiten Wirtschaftswachstum sowie nach wie vor sehr guten Unternehmensergebnissen außerhalb der Finanzbranche.

Die USA und Japan mussten daher zum Teil deutliche Rückgänge an den Aktienmärkten hinnehmen. Europa und eine ganze Reihe von Emerging Markets konnten sich dagegen noch im positiven Bereich halten bzw. legten eine gute Performance hin.

B. Ertragslage:

Geschäftsjahr 2007
in TEUR
2006
in TEUR
2005
in TEUR
Assetmanagement 1,284 802 914
Fondsbroking 59 81 154

Wesentliche Ursache für den Anstieg der Erlöse ist die Erzielung einer Performance-Fee für das Advisory eines Dachfonds.

Insgesamt stiegen in 2007 die Provisionserträge um 52% an. Der Bereich Asset-Management erreichte einen Anstieg von 60% und im Bereich Fondsbroking war ein Rückgang von 27% zu verzeichnen.

Der Jahresüberschuss beträgt vor Gewinnabführung an die Holding (wg. Beherrschungs- u. Gewinnabführungsvertrag) TEUR 191.

C. Finanzlage:

1. Investitionen:

Aufgliederung nach Investitionen

Die umfangreichen Investitionen in 2000 erforderten in 2007 nahezu keine Investitionen im Bereich des gesamten Anlagevermögens.

Finanzinvestitionen in Form von Beteiligungen:

- keine -

2. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben:

Bedingt durch die Eigenkapitaldecke erfolgt die Finanzierung ausschließlich i. R. der Kontoguthaben. Eine möglicherweise darüber hinausgehende Liquiditätsversorgung wird durch die FondsConsult Holding übernommen, die über eine entsprechende Kreditlinie verfügt.

In Punkto Liquiditätsgrad ist bzgl. der Deckung von kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten zum 31.12.2007 eine Überdeckung (Forderungsüberhang in Höhe von TEUR 321) zu verzeichnen.

Unerwartete externe Einflüsse lagen in 2007 nicht vor.

D. Vermögenslage:

Der Rückgang bei dem Sachanlagevermögen ist auf die Abschreibung in Höhe von TEUR 4,5 und auf den Verkauf sonstiger Betriebs- und Geschäftsausstattung zurückzuführen. Investitionen wurden in Höhe von TEUR 1,1 getätigt. Die Bewertung erfolgte zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibung.

Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennbetrag angesetzt, da keine erkennbaren Einzelrisiken gegeben sind. Pauschalwertberichtigungen wurden ebenfalls nicht gebildet.

Aktuell sind Wertpapierpositionen in Form von Geldmarktfonds i.H. von TEUR 175 vorhanden.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen insgesamt TEUR 216,2 und setzen sich im wesentlichem aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt und Sozialversicherungsträgern (TEUR 7,5), aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 25,7) und aus Verbindlichkeiten gegen Verbundene Unternehmen (TEUR 183,0) zusammen.

Insgesamt hat sich in 2007 die Bilanzsumme um TEUR 452 (ca. 73%) erhöht.

E. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren:

Personal- und Sozialbereich:

Angaben zur Arbeitnehmerschaft:

Die Geschäftsleitung verfügt über eine Bankausbildung und/ oder ein betriebswirtschaftliches Studium. Daneben haben alle zwei Mitglieder langfristige Erfahrungen im Bereich Portfoliomanagement bei Banken gesammelt.

Die festangestellten Mitarbeiter verfügen ebenfalls über ein Studium, eine Bankausbildung, weiterführende Fachausbildungen und langjährige Berufserfahrung.

Der Altersaufbau beträgt bei den festangestellten Mitarbeitern zwischen 40 und 46 Jahren.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden. Überstunden werden entlohnt oder flexibel als Freizeit abgegolten.

F. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Entwicklung einzelner Geschäftsfelder

Assetmanagement:

Der Bereich Assetmanagement konnte von der guten Börsenentwicklung profitieren und das verwaltete Volumen sowie die Umsatzerlöse deutlich steigern.

Fondsbroking

Der Bereich Fondsbroking war weiterhin von (erwarteten) Rückgängen gekennzeichnet. Auf Sicht der nächsten Jahre wird ein Rückgang auf nahezu Null erwartet.

Entwicklungschancen:

Soweit sich die Börse insgesamt positiv entwickelt, kann auch die Asset Management von dieser Entwicklung profitieren.

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Ausgehend von der derzeitigen Budgetplanung und der damit verbundenen Liquiditätsplanung sollte eine ausreichende Liquidität gegeben sein.

Allerdings unterliegt das Ergebnis im Bereich der Assetmanagement aufgrund der Abhängigkeit von der Börsenentwicklung starken Schwankungen.

G. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2007 und Ausblick 2008:

Es konnte ein neuer Private Equity Fonds mit einem Volumen von über 50 Mio. EURO als Advisor-Mandat gewonnen werden. Zur Generierung von weiterem Wachstum werden derzeit zwei Konzepte verfolgt:

Die FondsConsult Asset Management AG wurde mit Wirkung vom 01.01.2008 i. R. einer Sachkapitalerhöhung in die Gebhard & Co. Wertpapierhandelsbank AG eingebracht. Nach geplanter Einbringung der Assets der Gesellschaft in die FondsConsult Asset Management AG wird diese rund 300 Mio. Assets betreuen und verwalten.

H. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

1.

Mit Wirkung zum 01.01.2008 wurde der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der FondsConsult Holding GmbH gekündigt.

2.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

I. Risiken und Risikomanagement von Finanzinstrumenten

Oberste Priorität des Risikomanagements ist die Sicherung der Liquidität des Unternehmens.

Für die unternehmerische Entwicklung werden monatliche Plan-Ist-Vergleiche erstellt. Abweichungen werden analysiert und im Bedarfsfall werden entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Risiken der Finanzinstrumente:

Forderungen aus Dienstleistungen:

Im Bereich der Vermögensverwaltung ist aufgrund des mit den Kunden vereinbarten Abrechnungssystems (Einzug der Verwaltungskosten und Überweisung der erfolgsabhängigen Vergütung) das Ausfall- und Liquiditätsrisiko gering.

Beratungsleistungen für Kapitalanlagegesellschaften und Kreditinstitute werden auf der Grundlage von langfristigen Verträgen getätigt und sind ebenfalls von nur geringen Ausfalls- und Liquiditätsrisiken gekennzeichnet.

Durch die vereinbarte quartals- bzw. halbjährliche Zahlungsweise ist die Asset Management AG gewissen Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt, die in der Liquiditätsplanung und im täglichen Geschäftsverkehr entsprechende Berücksichtigung finden.

J. Zukünftige Entwicklung

Entwicklung einzelner Geschäftsfelder

Assetmanagement:

Der Bereich Assetmanagement konnte von der guten Börsenentwicklung profitieren und das verwaltete Volumen sowie die Umsatzerlöse deutlich steigern.

Fondsbroking

Der Bereich Fondsbroking war weiterhin von (erwarteten) Rückgängen gekennzeichnet. Auf Sicht der nächsten Jahre wird ein Rückgang auf nahezu Null erwartet.

Entwicklung:

Durch den strategischen Zusammenschluss mit der Gebhard & Co. Wertpapierhandelsbank AG konnte die Marktposition deutlich ausgebaut werden, und die kritische Masse von rd. 300 Mio. Assets realisiert werden. Auf dieser Basis ist der weitere Ausbau durch das Andocken von einzelnen Beratern sowie Teams geplant.

 

München, März 2008

FondsConsult Asset Management AG

Geschäftsleitung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FondsConsult Asset Management Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der FondsConsult Asset Management Aktiengesellschaft den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 22. März 2008

AWT Horwath GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. S. Denk, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. C. Küpper, Wirtschaftsprüfer

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