E.ON Rhein-Ruhr Werke GmbH
Same addressConstruction of utility projects for electricity and telecommunications
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Thomas Schnitzler since 9/29/2022 | Liquidator |
Christian Bleil since 9/29/2022 | Liquidator |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Greenergetic GmbHBielefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Inhaltsverzeichnis Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang
Anlage Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang zum 31. Dezember 2021I. Allgemeine Grundlagen Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 19. März 2012 gegründet. Die Greenergetic GmbH hat ihren Sitz in Bielefeld, die Geschäftsanschrift ist Essen, Brüsseler Platz 1. Die Gesellschaft ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bielefeld (HRB 40932). Bisherige Gesellschafterin der Greenergetic GmbH war die innogy SE, Essen. Mit Integration der innogy SE in den E.ON Konzern wurde ein Integrationsprojekt aufgelegt, bei dem der bisherige Teilbetrieb Retail Germany der innogy SE in die E.ON Energie Deutschland GmbH (EDG), München, HRB 209237 HR München, überführt wurde. Im Zuge dessen wurde die EDG zum 1. April 2020 neue Gesellschafterin der Greenergetic GmbH. Der Gesellschaftsvertrag wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 22. März 2017 letztmalig ergänzt. Am 15. Oktober 2020 beschloss die EDG, den operativen Geschäftsbetrieb der Gesellschaft vollständig einzustellen und endgültig stillzulegen. Zum 30. Juni 2021 wurde der Beschluss umgesetzt. Der Jahresabschluss wird daher unter Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Zu diesem Zweck wurden im Vorjahr insbesondere außerplanmäßige Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen vorgenommen und die Abschreibungsdauer der Sachanlagen bis zum 30. Juni 2021 verkürzt. Weiterhin wurden im Vorjahr die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge vollständig abgeschrieben und Rückstellungen für die Abfindungen des verbliebenen Personals gebildet. Das Geschäftsjahr stimmt mit dem Kalenderjahr überein. Die Greenergetic GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der E.ON SE, Essen. Sie wird nicht in den Konzernabschluss der E.ON SE einbezogen. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des §§ 266 Abs. 1 Satz 3 und 288 Abs. 1 HGB in Anspruch. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt; die Beträge werden in Tausend Euro (Tsd. €) angegeben. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die sonstigen Steuern werden im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet, eine Überschuldung im rechtlichen Sinne besteht aufgrund des nachrangigen Gesellschafterdarlehens und einer seitens der EDG gewährten Patronatserklärung indes nicht. Das Darlehen wurde am 31. Dezember 2021 fällig. Die nachrangigen Ansprüche aus dem Darlehen werden derzeit aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit nicht geltend gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Sie werden zu Herstellungskosten gemäß §255 Abs. 2 und 2a HGB abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt und bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Gemeinkosten. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden Aufwendungen für die allgemeine Verwaltung einbezogen. Die Abschreibung erfolgt nach Fertigstellung linear über einen Zeitraum von 5 Jahren. Forschung und Entwicklung können verlässlich voneinander getrennt werden. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Aufgrund der geplanten Einstellung des Geschäftsbetriebs wurden die immateriellen Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2020 vollständig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Für Zugänge wird grundsätzlich die lineare Methode angewendet. Auf Zugänge des Sachanlagevermögens von neu erstellten bzw. angeschafften Vermögensgegenständen werden Abschreibungen monatsgenau verrechnet. Die Abschreibungen erfolgen pro rata temporis über die voraussichtlichen Nutzungsdauern, diese liegen zwischen 3 und 13 Jahren. Aufgrund der geplanten Einstellung des Geschäftsbetriebes wurde die Abschreibungsdauer zum Jahresende 2020 auf den 30. Juni 2021 verkürzt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die ausgewiesenen Ausleihungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet, welche die Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der hierauf entfallenden Gemeinkosten enthalten. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Soweit erforderlich, erfolgt der Ansatz der Vorräte mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten angesetzt; erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel werden mit dem Nominalwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Passiva Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde in dem Gesellschafterbeschluss vom 26. April 2021 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag wird vorgetragen. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern resultieren aus Unterschieden zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen. Die daraus entstehenden Steuerbelastungen und -entlastungen werden saldiert. Darüber hinaus hat die Gesellschaft mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2017 erstmalig den Überhang latenter Steuern ausgewiesen. Dabei wurden die aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen bisheriger Buchungsperioden ermittelt und im Rahmen der Einstellung der Geschäftsaktivitäten zum Vorjahresende vollständig wertberichtigt. III. Erläuterungen zur Bilanz (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Im Vorjahr wurde das immaterielle Anlagevermögen einer außerplanmäßigen Abschreibung i.H.v. 1.731,4 Tsd. € unterzogen und vollständig wertberichtigt. Im Berichtsjahr haben sich keine Änderungen ergeben. (2) Sachanlagen Das Sachanlagevermögen, i.W. Betriebs- und Geschäftsausstattung, wird linear abgeschrieben. Die Restlaufzeiten wurden auf den Stilllegungszeitpunkt, den 30. Juni 2021, verkürzt und in der ersten Jahreshälfte veräußert oder an gemeinnützige Einrichtungen gespendet. Zum Jahresende 2021 ist das Sachanlagevermögen vollständig auf einen Erinnerungswert abgeschrieben. (3) Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen wurden im Zusammenhang mit dem Stilllegungsbeschluss im Vorjahr vollständig auf null € abgeschrieben, da von einer nicht nur vorübergehenden Wertminderung sämtlicher Anteile auszugehen war. Im Berichtsjahr wurden mit Gesellschafterbeschluss vom 3. Dezember 2021 und Valuta 6. Dezember 2021 Einzahlungen i.H.v. 215.000 € auf das Kapitalkonto II der greenergetic Energie Service GmbH & Co. KG eingebracht. Im Berichtsjahr wurden mit Gesellschafterbeschluss vom 29. Januar 2021 und Valuta 25. Februar 2021 die ausstehenden Einlagen i.H.v.12.200 € in die greenergetic Energie Service Management GmbH eingebracht. Im Anschluss an die Kapitalmaßnahmen wurden zum Bilanzstichtag die verbundenen Unternehmen auf ihren anzunehmenden Veräußerungspreis abgeschrieben. Ausleihungen an die greenergetic Energie Service GmbH & Co. KG, einem verbundenen Unternehmen der Greenergetic GmbH, wurden im Berichtsjahr vollständig zurückgeführt. (4) Vorräte Mit Einstellung der Geschäftsaktivitäten liegen zum Bilanzstichtag keine Vorräte mehr vor. Im Vorjahr wurden fertige und unfertige Erzeugnisse i.H.v. 725,4 Tsd. € sowie erhaltene Anzahlungen auf das Vorratsvermögen i.H.v. 85,0 Tsd. € ausgewiesen. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vorsteuererstattungsansprüche von 133,2 Tsd. € (Vorjahr 0,0 Tsd. €) sowie Kautionen i.H.v. 10 Tsd. € (Vorjahr: 10 Tsd. €) enthalten, die mit Beendigung des Mietverhältnisses im Berichtsjahr zusammen mit allen anderen übrigen sonstigen Vermögensgegenständen eine Laufzeit von bis zu einem Jahr haben. Im Vorjahr wiesen die Kautionen noch eine Laufzeit von über einem Jahr aus. Forderungen bestehen i.W. aus Forderungen aus Lieferung und Leistung gg. verbundenen Unternehmen. (6) Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel betreffen i.W. Guthaben bei Kreditinstituten i.H.v. 966,9 Tsd. € (Vorjahr: 3.594,6 Tsd. €). (7) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden in den Vorjahren vorausbezahlte Lizenzgebühren für Software ausgewiesen, die über die Vertragslaufzeit der Nutzungsvereinbarungen aufwandswirksam aufgelöst werden (Vorjahr 70,5 Tsd. €). Zum 31. Dezember 2021 bestand kein Rechnungsabgrenzungsposten mehr. (8) Aktive latente Steuern Die in den Vorjahren ausgewiesenen latenten Steuern auf Verlustvorträge wurden im Vorjahr aufgrund der beabsichtigten Einstellung des Geschäftsbetriebes aufwandwirksam in voller Höhe abgeschrieben. Im Berichtsjahr haben sich seitdem keine Änderungen ergeben, auf eine Aktivierung von aktiven latenten Steuern, i.W. aus Verlustvorträgen, wurde weiterhin verzichtet. (9) Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital betrug zum Bilanzstichtag 124,2 Tsd. €. Der Jahresfehlbetrag 2021 beträgt 3.356,8 Tsd. € (Vorjahr 7.360,3 Tsd. €), davon nicht durch das Eigenkapital gedeckt sind 4.448,3 Tsd. € (Vorjahr 1.091,5 Tsd. €). Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet, eine Überschuldung im rechtlichen Sinne besteht aufgrund des nachrangigen Gesellschafterdarlehens sowie der seitens der EDG gewährten Patronatserklärung für Steuernachzahlungen indes nicht. (10) Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten zum Bilanzstichtag i.W. Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung i.H.v. 47,0 Tsd. € (Vorjahr 36,0 Tsd. €). (11) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen i.W. aus einem nachrangigen Gesellschafterdarlehen mit einer Restlaufzeit bis zum 31. Dezember 2021. Die nachrangigen Ansprüche aus dem Darlehen werden derzeit aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit nicht geltend gemacht. Verbindlichkeiten aus Steuern belaufen sich auf 29,5 Tsd. € (Vorjahr 21,1 Tsd. €). Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit bestanden zum Bilanzstichtag nicht (Vorjahr 1,5 Tsd. €). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestanden weder zum Berichtszeitpunkt noch im Vorjahr. (12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB belaufen sich unter Berücksichtigung frühestmöglicher Kündigungsfristen bestehender Verträge auf 65,8 Tsd. € (Vorjahr: 31,7 Tsd. €) und ergeben sich aus Verwaltungsaufwand, der zur Abwicklung der Gesellschaft erforderlich ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen bestehen nicht (Vorjahr: 0,0 Tsd. €). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (13) Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfallen 1.606,8 Tsd. € auf den Vertrieb von Solaranlagen, Batteriespeichern und anderen Anlagen (Vorjahr 5.918,6 Tsd. €). Sonstige Umsatzerlöse i.H.v. 4,3 Tsd. € wurden i.W. durch Lizenzgebühren und Marketingleistungen erzielt (Vorjahr 260,0 Tsd. €). (14) Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Im Berichtsjahr hat sich der Bestand an unfertigen Erzeugnissen um 725,4 Tsd. € (Vorjahr 1.194,6 Tsd. €) auf null € vermindert. (15) Andere aktivierte Eigenleistungen Mit Einstellung des Geschäftsbetriebes wurden im Berichtsjahr keine direkt zurechenbare Einzelkosten im Rahmen der Weiterentwicklung von Softwareanwendungen mehr ertragswirksam aktiviert (Vorjahr 273,7 Tsd. €). (16) Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge entfallen i.W. auf die Auflösung von Rückstellungen i.H.v. 521,6 Tsd. € (Vorjahr 0,0 Tsd. €) sowie auf die Verrechnung von sonstigen Sachbezügen und aus der Überlassung von Kraftfahrzeugen an die Mitarbeiter (Berichtsjahr 6,4 Tsd. €, Vorjahr 17,7 Tsd. €). (17) Materialaufwand
(18) Personalaufwand
Die Gesellschaft beschäftigt ohne Berücksichtigung der Geschäftsführung im Berichtszeitraum durchschnittlich 4,5 Mitarbeiter (Vorjahr 36,0). (19) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
Die Zusammensetzung der Abschreibungen ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage 1) ersichtlich. (20) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(21) Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Im Berichtsjahr fielen i.W. Zinsaufwendungen auf Steuernachzahlungen von 210,5 Tsd. € an (Vorjahr 0,0 Tsd. €) (22) Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Berichtsjahr wurden 144,6 Tsd. € auf verbundene Unternehmen abgeschrieben (Vorjahr 0,0 Tsd. €). (23) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die in den Vorjahren ausgewiesenen aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge wurden im Vorjahr aufgrund der beabsichtigten Einstellung des Geschäftsbetriebes aufwandwirksam in voller Höhe abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2021 fielen keine Aufwendungen an. V. Sonstige Angaben (1) Organe Geschäftsführung Christian Bleil, Vice President Beteiligungsmanagement E.ON Energie Deutschland GmbH, ab 1. August 2020 zuständig für den Bereich Finanzen Judith Heise, Senior Vice President Transformation Management S2R E.ON Energie Deutschlang GmbH, bis 30. April 2021 zuständig für Legal, HR, Mandantenvertrieb & Marketing/PR Martin Tins, Diplom-Informatiker, bis 30. Juni 2021 zuständig für die Bereiche Endkundenvertrieb, Projekmanagement & After Sales, Partnermanagement, Back-End, Portal, Produktmanagement und BI/Reporting Thomas Schnitzler, Diplom-Kaufmann, ab dem 1. Oktober 2021 zuständig für Mandantenvertrieb, Projektmanagement/Endkunden, Handwerkspartnermanagement und IT Zum Bilanzstichtag bestehen keine Kredite oder Vorschüsse an Mitglieder der Geschäftsführung, auch wurden im Geschäftsjahr keine Kredite oder Vorschüsse gewährt. (2) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Angabepflichtige Geschäftsbeziehungen zu nahestehende Personen und Unternehmen im wesentlichen Umfang zu nicht marktüblichen Bedingungen bestanden nicht. (3) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Im Februar 2022 wurden die Beteiligungen an der greenergetic Energie Service GmbH & Co. KG sowie der greenergetic Energie Service Management GmbH vollständig veräußert.
Essen, 24. Juni 2022 Christian Bleil, Geschäftsführer Thomas Schnitzler, Geschäftsführer
Greenergetic GmbH Sitz der Gesellschaft: Bielefeld
Anlage Anlage 1: Entwicklung des Anlagevermögens der Greenergetic GmbH vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
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