Forest Finance Service GmbH

Eifelstraße 14, 53119 Bonn, DEU

Master Data

Registry
Register court Bonn HRB 13610
Previous
Woodstock Forest Finance Service GmbH
Registered
2/24/2005
Industry
Support services to forestrySilviculture and other forestry activitiesOperation of tree nurseries
Purpose
die Entwicklung und der Vertrieb von ökologischen Forstdienstleistungen und Produkten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Bernhard Engl
since 7/19/2022
Procura
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

4 shareholders

GmbH structure

1 of 4 shown

53111 Bonn
€24,000
48.00%

Holdings

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Forest Finance Service GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht 2024




I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die Forest Finance Service GmbH gestaltet, konzeptioniert und vertreibt ökologische Forst- und Agro-Forstdienstleistungen und Produkte sowohl für Privatpersonen als auch für Firmenkunden. Im Jahr 2024 hat das Unternehmen diverse Serviceleistungen für andere Unternehmen und Organisationen erbracht.


2. Forschung und Entwicklung
Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Gestaltung und Konzeptionierung von nachhaltigen Projekten. Der Fokus liegt dabei auf ökologischen Forst- und Agro-Forstmodellen, welche darauf abzielen einen dauerhaften wirtschaftlich genutzten und standortgerechten Mischwald oder Agroforst zu erzeugen. Gepflanzt werden tropische Edelhölzer, Kakao, Oliven, Datteln und Mandeln. Zusätzlich beschäftigen wir uns mit Weiterverarbeitungsszenarien, wie z.B. der Erzeugung von Biokohlenstoff. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team sowie die Verzahnung mit Unternehmen aus dem Bereich des Agro-Forstmanagements und der nachhaltigen Weiterverarbeitung.


II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland ebenfalls 0,2 %. Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege. Dazu zählen zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. In diesem Umfeld schrumpfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 erneut.
Von den privaten Konsumausgaben kamen im Jahr 2024 nur schwache positive Signale. Sie stiegen preisbereinigt um 0,3 %. Die sich abschwächende Teuerung und Lohnerhöhungen für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konnten die Käufe nur bedingt ankurbeln. Die schwierige wirtschaftliche Lage im Jahr 2024 zeigte sich auch im Außenhandel. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen sanken um 0,8 %. Grund waren unter anderem geringere Ausfuhren von elektrischen Ausrüstungen, Maschinen und Kraftfahrzeugen. Die preisbereinigten Importe stiegen dagegen leicht um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr, getragen in erster Linie von stärkeren Dienstleistungseinfuhren.
Der Markt für nachhaltige Investitionen in Aufforstung, Wald, CO2-Zertifkate und Weiterverarbeitung ist in Deutschland ein Nischensegment des Kapitalmarkts, der auch durch das allgemeine Zinsniveau bzw. die Zinspolitik der EZB beeinflusst wird. Die Branche ist seit Jahren im Fokus des Verbraucherschutzes und durch stetig intensivierte regulatorische Maßnahmen der Finanz- und Aufsichtsbehörden geprägt. Das Interesse an nachhaltigen Investitionen führte zu einer erhöhten Nachfrage nach ökologischen Forst- und Agroforstprojekten. Investoren suchten nach Projekten, die sowohl ökologische als auch ökonomische Renditen bieten. Die Preise für tropische Edelhölzer, Kakao, Oliven, Datteln und Mandeln unterlagen Schwankungen, die durch globale Märkte, Klimabedingungen und Handelsabkommen beeinflusst wurden. Die Unsicherheiten für die Industrie bei der Beschaffung von Energie für die Produktion haben die Investitionsbereitschaft in nachhaltige Prozesse eingeschränkt. Die erforderlichen Schritte zur Dekarbonisierung wie sie in EU-weiten Verträgen vorgesehen ist in Verbindung mit realen Investitionsrisiken führt zu großer Zurückhaltung insbesondere im Mittelstand.


2. Geschäftsverlauf
Die weiterhin gesamtwirtschaftlich angespannte Lage, sorge auch im Geschäftsverlauf des Jahres 2024 für gehemmte Entwicklungsmöglichkeiten. Dennoch konnten einige aus dem Vorjahr verzögerte Maßnahmen umgesetzt werden, andere Vorhaben mussten zunächst eingestellt werden. Wir schließen das Jahr mit einem besseren Ergebnis, aber immer noch einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 47 ab.
Im Jahr 2024 wurde der GeschenkBaumShop, der sich auf Waldschutzprojekte konzentriert, durch zusätzliche Tierpatenschaften ergänzt, die neben der Biodiversität auch den Artenschutz fördern. Ein weiterer Fokus lag auf der Vermarktung der Waldgrabstätten, ein Waldschutzprojekt in der Eifel, das besonders durch seinen Urwaldcharakter heraussticht. Hier wurde das Konzept kontinuierlich verbessert um noch mehr Interessenten auf das Projekt aufmerksam zu machen.
Im Bereich der Bestandskundenbetreuung hat die Berichtserstattung ein neues Format bekommen um eine transparentere und prägnantere Kommunikation mit den Kunden zu ermöglichen und die Kundenzufriedenheit zu steigern.
Die Neukundengewinnung im Firmenkundenbereich für Waldprojekte, z. B. zur Erzeugung eigener CO2-Zertifikate, blieb im Jahr 2024 hinter den Erwartungen zurück. Zwar ist eine große Bereitschaft der potentiellen Unternehmen erkennbar, durch die Erzeugung eigener Zertifikate langfristige Kostenrisiken zu minimieren. Aufgrund der beschriebenen Unsicherheiten im Investitionsbereich konnten aber keine Abschlüsse getätigt werden.
Die Gesamtsumme der in 2024 gezahlten Vergütungen (z. B. Gehälter, Versicherungsentgelte, Bestands-, Vertriebsprovisionen und alle Nebenleistungen) beträgt T€ 670. Davon sind T€ 670 feste und T€ 0 variable Vergütungen. Die Zahl der Begünstigten beträgt 2024 insgesamt 19 Personen. Die Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Mitarbeiter deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil des Unternehmens auswirkt (sog. Risktaker) beträgt insgesamt T€ 242 und lässt sich mit T€ 242 nach Führungskräften und T€ 0 nach Mitarbeitern aufteilen. Besondere Gewinnbeteiligungen wurden im Jahr 2024 nicht gezahlt.


3. Lage
a) Ertragslage
Der Umsatz ist auf dem Vorjahresniveau und konnte aufgrund des fehlenden Neukundengeschäfts im Firmenbereich nicht gesteigert werden. Entsprechend bewegen sich auch die Aufwendungen für die Projektbewirtschaftung in ähnlicher Höhe und haben sich aufgrund der fortgeschrittenen Entwicklung nur leicht um T€ 53 verringert. Der Personalbestand ist auf die betrieblichen Erfordernisse ausgerichtet. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 8 Prozent gesunken. Die Qualifikation der Mitarbeiter entspricht den Erfordernissen und wird durch Fortbildungen gesichert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 116 gesunken. Die Umsatz- und Ertragsentwicklung bleibt bedingt durch die weiterhin angespannte Wirtschaftslage hinter den Erwartungen. Dies führt zu einem Jahresfehlbetrag von T€ 47.

b) Finanzlage
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von T€ 450.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 798 (Vj: T€ -753) und resultiert besonders aus der Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Aus der Investitionstätigkeit ergibt sich ein Cash-Flow von T€ -75 (Vj: T€ 105), im Wesentlichen resultierend aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ -27 und ist auf Zinszahlungen zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund hat sich der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag um T€ 696 auf T€ 899 erhöht.


c) Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich um T€ 328 auf T€ 5.031 reduziert. Auf der Passivseite ist besonders der Rechnungsabgrenzungsposten gesunken und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind gestiegen. Auf der Aktivseite haben sich besonders die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringert und das Guthaben bei Kreditinstituten ist gestiegen. Das Eigenkapital hat sich um T€ 47 reduziert. Die Eigenkapitalquote beträgt 4,1 Prozent (Vj: 4,6 %).


4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse Umsatz-Kennzahlen heran. Für das Eigengeschäft sowie das Servicegeschäft sind dies Anzahl und Volumen der Vertragsabschlüsse. Aufgrund verhaltener Konsumausgaben der Verbraucher und ausbleibender Erfolge im Firmenkundengeschäft konnten die Vertragsabschlüsse im Vergleich zum Vorjahr nicht gesteigert werden.


III. Prognosebericht
Im Jahr 2025 wird keine schnelle Erholung der Wirtschaft erwartet. Im Jahreswirtschaftsbericht wurden die Prognosen zuletzt abermals deutlich gesenkt. Nach zwei Rezessionsjahren rechnet das Wirtschaftsministerium nun 2025 nur noch mit einem Wachstum von 0,3 Prozent, statt der bisher erwarteten 1,1 Prozent. Auch die Bundesbank und der Sachverständigenrat ("Wirtschaftsweise") prognostizieren nur ein Mini-Wachstum von 0,2 bzw. 0,4 Prozent. Wir rechnen daher im Jahr 2025 nur mit eingeschränkten Entwicklungsmöglichkeiten.
Hinzu kommen sich immer stärker entfaltende Wetterextreme mit langen Trocken- oder auch Starkregenphasen, die die Projektbewirtschaftung und die Ernteerträge massiv beeinflussen können. Auch die imperialistischen Strebungen der Amerikaner in Richtung Panama, sorgen für eine unsichere Lage in unserem wichtigsten Projektland.
Im Privatkundengeschäft setzen wir weiterhin auf Wald- und Klimaschutzprojekte, erweitert um den Artenschutz mit den bisher gut angenommenen Tierpatenschaften. In Deutschland bieten wir im Bereich der Waldbestattung eine wirkliche Urwaldalternative, die uns von anderen Angeboten unterscheidet. Für Firmenkunden bieten wir interessante Angebote für Aufforstungen zur CO2-Zertifikate-Generierung oder im nachgelagerten Karbonisierungsbereich.
Die Entwicklung des Unternehmens ist im risikobehafteten Umfeld nicht einfach zu beurteilen. Die Marktsituation ist für das Unternehmen und die Projekte prinzipiell gut. Umweltveränderungen, wie der Klimawandel, die objektiv die Notwendigkeit für nachhaltige Land-/Forstwirtschaft begünstigen sowie die zunehmende Bedeutung von CO2-Zertifikaten, fördern die Nachfrage nach unseren Projekten. Allerdings erschweren die zunehmenden Wetterextreme aber auch die Bewirtschaftung und die Ertragslage der Projekte. Die Auswirkungen, der besonders von den USA nun angeführten Kehrtwende im Bereich des Klima- und Umweltschutzes, sind abzuwarten.

In der Planung für das Jahr 2025 gehen wir, von einem zum Vorjahr leicht steigenden Umsatz aus. Wir bieten interessante Produkte, erwarten jedoch keine großen Wachstumsmöglichkeiten aufgrund der rezessiven Gesamtsituation. Wir gehen von einem im Vergleich zum Vorjahr vergleichbaren Ergebnis aus.


IV. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Branchenspezifische Risiken: 
Die angespannte Wirtschaftslage beeinflusst auch unsere Kunden und damit die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen. Daraus können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Ertragsorientierte Risiken 
Die Wettbewerbsrisiken waren im Jahr 2024 weiterhin gering. Unsere langjähre Erfahrung bietet einen Wettbewerbsvorteil und unsere leistungswirtschaftlichen Risiken lassen sich als zum Vorjahr gleichbleibend bezeichnen. Die angespannte Wirtschaftslage bedeutet zusätzliche Risiken, die negative Auswirkungen auf den Absatzmarkt und die Umsatzentwicklung haben können. Die Sicherungsmaßnahmen in Hinblick auf das Geschäftsmodell als auch zum Fortbestand der Gesellschaft werden von der Geschäftsleitung kontinuierlich angepasst und weiterentwickelt.


Finanzwirtschaftliche Risiken 
Die ungünstige Ertragslage der letzten Jahre hat die Liquiditätslage strapaziert. Liquiditätsrisiken sind nicht auszuschließen, kurzfristig hinsichtlich Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens jedoch nicht erkennbar. Unser Liquiditätsmanagement soll die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherstellen. Zinsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen aufgrund von Finanzverbindlichkeiten. Die Liquiditätslage ist angespannt und eine Verbesserung im Fokus der Geschäftsleitung.


2. Chancenbericht
Dem Wettbewerb am Markt begegnen wir durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit sowie Transparenz und Qualität. Die Ergebnisse der Projektentwicklung der vergangenen 30 Jahre sind in den Projektländern sichtbar und sorgen für Glaubwürdigkeit und einen Proof of Concept. Es wurden biodiverse Mischwälder geschaffen und die Kakao- sowie Olivenflächen produzieren fortlaufend Ernten in guter Qualität. Die jüngeren Mandel- und Dattelflächen sind auf dem Weg dahin. Die am Markt durch unsere langjährige Kompetenz erworbene Alleinstellung bietet gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Bestehen im Wettbewerb.

3. Gesamtaussage
Das Unternehmen bewegt sich in einem komplexen, politischen und wirtschaftlichen
Wettbewerbsumfeld. Der Fokus unserer Arbeit liegt auf Angeboten von Schutzprojekten in Lateinamerika sowie in Deutschland und individuellen Forstkonzepten für Firmenkunden, die zum Klimaschutz beitragen und die Erzeugung von CO2-Zertifikaten ermöglichen. Das Unternehmen ist aufgrund der langjährig geschaffenen Marktstellung, des vorhandenen Know-hows gut aufgestellt. Die Erwartungen in die Geschäftsentwicklung sind jedoch aufgrund der angespannten Wirtschaftslage gedämpft. Die Nachfrage nach Schutzprojekten sowie ökologisch und ökonomisch ausgerichteten Waldprojekten ist gegeben und das Unternehmen kann diese mit hochwertigen Produkten bedienen.


V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Unternehmensbeteiligungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben sowie Darlehen bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind weiterhin eine Ausnahme. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels vorhandener Liquiditätsreserven. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden Liquiditätsreserven aufgebaut und bereitgehalten sowie auf Bank- und Gesellschafterdarlehen zurückgegriffen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft hatte im Jahr 2024 keine Zweigniederlassungen.


VII. Erklärung der gesetzlichen Vertreter nach Vorgabe des § 264 Abs. 2 S. 5, § 289 Abs. 1 S. 5 HGB
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Berichterstattung der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Bonn, im März 2025
Christiane Pindur
Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.614.634,48 2.688.180,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 53.511,00 66.576,00
II. Sachanlagen 159.165,00 166.490,00
III. Finanzanlagen 2.401.958,48 2.455.114,53
B. Umlaufvermögen 1.785.539,97 1.860.809,54
I. Vorräte 384.655,00 407.875,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 502.211,38 1.250.028,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 898.673,59 202.906,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 630.882,00 810.052,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.031.056,45 5.359.042,07

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 204.011,71 250.512,85
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Bilanzgewinn 154.011,71 200.512,85
B. Rückstellungen 1.677.500,00 1.856.500,00
C. Verbindlichkeiten 1.484.544,74 953.029,22
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.439.467,35 915.012,79
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.665.000,00 2.299.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.031.056,45 5.359.042,07

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 1.029.249,78 831.391,80
2. Personalaufwand 670.334,99 727.217,28
a) Löhne und Gehälter 556.344,21 601.935,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 113.990,78 125.282,05
davon für Altersversorgung 698,88 608,16
3. Abschreibungen 21.101,37 21.676,11
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 21.101,37 21.676,11
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 230.376,06 328.231,65
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 811,55
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.376,77 9.674,70
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 128.406,05 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.399,78 22.173,40
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -503,56 502,59
9. Ergebnis nach Steuern -46.488,14 -258.734,53
10. sonstige Steuern 13,00 250,00
Jahresfehlbetrag 46.501,14 258.984,53

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Forest Finance Service GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bonn
Registereintrag: HandelsregisterRegistergericht: Bonn
Register-Nr.: HRB 13610

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert
-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten
-  Ausleihungen zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert
-  sonstige Wertpapiere und Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten und Rückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die zum Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.


Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.


Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
davon
FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2024




31.12.2024

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
121.055,05
0,00
0,00
2.040,00
0,00
119.015,05
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
148.497,05
0,00
0,00
2.040,00
0,00
146.457,05
Sachanlagen






andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
305.420,14
0,00
0,00
0,00
0,00
305.420,14
Summe Sachanlagen
305.420,14
0,00
0,00
0,00
0,00
305.420,14
Finanzanlagen






Anteile an verbundenen Unternehmen
1.700.796,36
3.750,00
0,00
0,00
0,00
1.704.546,36
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
71.500,00
0,00
0,00
0,00
71.500,00
Beteiligungen
537.029,12
0,00
0,00
0,00
-537.029,12
0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens
227.605,33
0,00
0,00
0,00
537.029,12
764.634,45
sonstige Ausleihungen
569.406,00
0,00
0,00
0,00
0,00
569.406,00
Genossenschaftsanteile
5.000,00
0,00
0,00
0,00
0,00
5.000,00
Summe Finanzanlagen
3.039.836,81
75.250,00
0,00
0,00
0,00
3.115.086,81
Summe Anlagevermögen
3.493.754,00
75.250,00
0,00
2.040,00
0,00
3.566.964,00

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2024




31.12.2024

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
54.479,05
13.065,00
0,00
2.040,00
0,00
65.504,05
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
81.921,05
13.065,00
0,00
2.040,00
0,00
92.946,05
Sachanlagen






andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
138.930,14
7.325,00
0,00
0,00
0,00
146.255,14
Summe Sachanlagen
138.930,14
7.325,00
0,00
0,00
0,00
146.255,14
Finanzanlagen






Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Beteiligungen
319,28
0,00
0,00
0,00
-319,28
0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens
14.998,00
128.406,05
0,00
0,00
319,28
143.723,33
sonstige Ausleihungen
569.405,00
0,00
0,00
0,00
0,00
569.405,00
Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
584.722,28
128.406,05
0,00
0,00
0,00
713.128,33
Summe Anlagevermögen
805.573,47
148.796,05
0,00
2.040,00
0,00
952.329,52

Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert
Buchwert


31.12.2024
31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
53.511,00
66.576,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
53.511,00
66.576,00
Sachanlagen



andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
159.165,00
166.490,00
Summe Sachanlagen
0,00
159.165,00
166.490,00
Finanzanlagen



Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
1.704.546,36
1.700.796,36
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
0,00
71.500,00
0,00
Beteiligungen
0,00
0,00
536.709,84
Wertpapiere des Anlagevermögens
0,00
620.911,12
212.607,33
sonstige Ausleihungen
0,00
1,00
1,00
Genossenschaftsanteile
0,00
5.000,00
5.000,00
Summe Finanzanlagen
0,00
2.401.958,48
2.455.114,53
Summe Anlagevermögen
0,00
2.614.634,48
2.688.180,53



Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte
2024
2023



Forderungen
0,00
0,00
Verbindlichkeiten
214.378,46
243.221,02



Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung
Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von € 200.512,85 einbezogen.


Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 0,00.


Sonstige finanziellen Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 57.005,90 sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:


bis 1 Jahr
2 bis 5 Jahre
mehr als 5 Jahre




Gebäudemiete
38.920,00
0,00
0,00
Leasingverträge
5.424,30
12.661,60
0,00

44.344,30
12.661,60
0,00



Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen
2024
2023
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit (ohne Auszubildende und Geschäftsführer)
13,50
15,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
4,00
4,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter
9,50
11,00



Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Christiane Pindur, Bonn
Jan Fockele, Hamburg (bis 31.12.2024)


Vorgänge von besonderer Bedeutung
Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs aus den möglichen Auswirkungen des weiterhin anhaltenden Kriegs in der Ukraine, eines Handelskriegs mit den USA sowie einer Intervention der USA in der Republik Panama. Diese können in Umfang und Höhe nicht zuverlässig beziffert werden. Die Auswirkungen auf das Unternehmen werden jedoch fortlaufend beobachtet und analysiert.


Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.


Unterschrift der Geschäftsführung
Bonn, den 03. Februar 2025
gez. Christiane Pindur
Geschäftsführerin 

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 11.06.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS



An die Forest Finance Service GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Forest Finance Service GmbH – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Forest Finance Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die Erklärung der gesetzlichen Vertreter (Punkt VII des Lageberichts) haben wir in Einklang
mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften inhaltlich nicht geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung der gesetzlichen Vertreter.

Gemäß § 25 VermAnlG i. V. m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.


Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zu­sammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Ein­lagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Prüfungsurteil

Wir haben auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entneh­men zu den einzelnen Kapitalkonten der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse erfolgte die Zu­weisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in al­len wesentlichen Belangen ordnungsgemäß.

Grundlagen für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Ein­lagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in Übereinstimmung mit § 25 Abs. 3 VermAnlG unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) "Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information" (Stand Dezember 2013) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vor­schriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü­fung der ordnungsgemäßen Zu­weisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten" un­seres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Überein­stimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen Berufspflichten in Überein­stimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewin­nen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die ordnungsgemäße Zuweisung von Ge­winnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den ein­zelnen Kapitalkonten.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kon­trollen, die sie in Über­einstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die
ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu ermöglichen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewin­nen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Zuweisung von Gewin­nen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten ordnungsmäßig ist, so­wie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten beinhal­tet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 Abs. 3 VermAnlG unter Beachtung des International Standard on Assur­ance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) "Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information" (Stand Dezember 2013) durchgeführte Prüfung ei­ne wesentliche falsche Zuweisung stets aufdeckt. Falsche Zuweisungen können aus Verstößen oder Unrichtigkei­ten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage der ordnungsgemä­ßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsich­tigter ­ - falscher Zuweisungen von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den ein­zelnen Kapi­talkonten, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie er­langen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundla­ge für unser Prü­fungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Zuweisungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außer­kraft­setzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  beurteilen wir die Ordnungsmäßigkeit der Zuwei­sung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Prü­fung des relevanten internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshand­lungen überwiegend auf Basis von Auswahlverfahren.

Bonn,28. Mai 2025

dgmp Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 gez. Markus Freudenhammer         gez. Christoph Scheur
Wirtschaftsprüfer                   Wirtschaftsprüfer

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