TEC GmbH
Same addressManagement of non-residential real estate on a fee or contract basis
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Cüneyt Karaoglu since 5/18/2017 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
CK Beteiligungs GmbH | 75.00% |
| 25.00% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Syntech Plastics GmbHSteinfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Kapitalgesellschaft, die in Anwendung der Vorschriften des § 267 Abs. 2 HGB die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft erfüllt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Zusammenfassungen von Posten nach § 265 Abs. 7 HGB sind nicht vorgenommen worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Das Gliederungsschema der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Die Syntech Plastics GmbH mit Sitz in Steinfeld ist beim Registergericht Oldenburg im Handelsregister Abteilung B unter der Handelsregisternummer 203002 eingetragen. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Planmäßige Abschreibungen werden linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben, um sie mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten. Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Voraus bezahlte Aufwendungen für nachfolgende Geschäftsjahre. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände ergeben sich folgende Restlaufzeiten:
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 431 T€ (Vj.429 T€) enthalten, welche mit 0,5% verzinst werden. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von 917 T€ (Vj. 825 T€), welche mit 0,5% p.a. verzinst werden. Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 96 T€ (Vj.: 77 T€) sowie Abgrenzungen und Verpflichtungen aus Abschluss- und Prüfungskosten 20 T€ (Vj.: 40 T€). Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten wird aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 4.665 T€ (Vorjahr: 4.335 T€) durch Sicherungsübereignungen von technischen Anlagen, Maschinen und Fuhrpark besichert. Der Posten sonstige Verbindlichkeiten weist im Wesentlichen kreditorische Debitoren in Höhe von 552 T€ (i.Vj. 364 T€), Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von 103 T€ (Vorjahr: 101 T€) sowie Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 148 T€ (Vorjahr: 41 T€) aus. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Entwicklung des Anlagevermögens wird aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen 4 T€ (Vorjahr: 3 T€). Die Zinserträge aus Gesellschafterdarlehen betrugen 2 T€ (Vorjahr: 3 T€). V. SONSTIGE ANGABEN I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen a) Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen Es bestehen in Höhe von 4.526 T€ sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Wesentlichen sind dies Zahlungsverpflichtungen aus langfristig abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen. b) Haftungsverhältnisse Zum 31.12.2022 bestehen keine Haftungsverhältnisse. c) Bürgschaften und Inanspruchnahmen sowie Kreditlinien und Inanspruchnahmen Zum Abschlussstichtag wurde seitens eines Kreditinstituts eine Avalkreditlinie in Höhe von 110 T€ zur Verfügung gestellt, die zum Abschlussstichtag in Höhe von 45 T€ in Anspruch genommen wurde. Die in Anspruch genommenen Avalkredite sind nicht als Verbindlichkeit in der Bilanz enthalten. Eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften/ Avalkrediten wird aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als gering eingeschätzt. II. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
III. Organe Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 waren:
Die Geschäftsführer waren einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Steinfeld, den 27. November 2023 Hüseyin Karaoglu, Geschäftsführer Cüneyt Karaoglu, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2022Syntech Plastics GmbH
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022A. Grundlagen des Unternehmens Als Lieferant für unterschiedliche Industrien bieten wir sowohl Einzelkomponenten als auch Baugruppen aus Kunststoff für unsere Kunden an. Von den vorgelagerten Prozessen, wie Entwicklung, Konstruktion, Projektierung, Werkzeugbau über die Musterfertigung, Prototypenfertigung und Serienfertigung bis hin zu den nachgelagerten Prozessen wie Montage, Bedruckung, Lackierung und Veredelung bieten wir unseren Kunden ein Gesamtpaket an Service an. Unsere Kunden stammen insbesondere aus der Automobil-, Elektronik-, Möbelindustrie, der Filtersysteme und Anlagenindustrie, der Tierfütterungsanlagenindustrie bis hin zu Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus. Unsere Produkte kommen weltweit zum Einsatz. Um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, erweitern wir unsere Fertigungsverfahren stetig. Das Unternehmen ist in folgenden Bereichen tätig: Spritzguss
Werkzeugbau und -instandhaltung
Montage
Veredelung
Unser tägliches Handeln wird von unseren Werten und unserer Philosophie bestimmt. Wir verlassen uns nicht allein auf qualitätsbestimmende Aspekte unserer Produkte, sondern verbinden diese mit Vertrauen und Verbindlichkeit. Die Basis unseres Erfolgs ist das Vertrauen in Integrität, Loyalität und Qualität sowie die Einhaltung verbindlicher Absprachen. Dieses bedeutet nicht zu vergessen, welche soziale Verantwortung wir für unsere Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner, Mitmenschen sowie für unsere Umwelt haben. Dieses wird sowohl von der Geschäftsführung als auch von den Mitarbeitern gelebt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft wurde im Jahr 2022 durch den Ausbruch des Kriegs in der Ukraine sowie weltweit steigende Inflationsraten und Zinsen belastet. Steigende Energie- und Rohstoffpreise verteuerten viele Produkte und dämpften die Kaufkraft der Konsumenten. Die europäische Chemieproduktion sank stark aufgrund drastisch gestiegener regionaler Gaspreise. Das Statistische Bundesamt Destatis stellt für das Jahr 2022 ein BIP-Wachstum von 1,9 % fest und bestätigt damit, dass sich die deutsche Wirtschaft nach den Corona-Krisenjahren 2020 und 2021 wieder langsam erholt. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona- Pandemie, ist das BIP 2022 um 0,7 % höher. Dabei profitierten Dienstleistungsbereiche von Nachholeffekten, hohe Preise und Materialmangel bremsten Industrieproduktion und Bau. Gestützt wurde das Wachstum von privaten Konsumausgaben. Im vom Ukraine-Krieg noch nicht vollständig belasteten ersten Quartal 2022 ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland leicht (0,8 Prozent) gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Im zweiten Quartal 2022 wuchs das BIP um 0,1 Prozent. Im 3. Quartal 2022 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent und damit stärker gewachsen, als in vielen Prognosen erwartet. In den energieintensiven Industrien ging die Produktion wegen der drastisch gestiegenen Energiepreise sogar deutlich zurück. Auch die Investitionen blieben schwach. Der private Konsum wuchs dagegen um mehr als 4,6 %. Hier kamen vor allem Nachholeffekte im Dienstleistungssektor zum Tragen. Die Stimmung von Verbrauchern und Unternehmen trübte sich durch die steigenden Energiepreise und die wirtschaftliche Unsicherheit infolge des Kriegs in der Ukraine jedoch zunehmend ein. Zahlreiche europäische Staaten sind jedoch von russischen Energierohstoffen abhängig, sodass es einige Stimmen gibt, die durch die steigenden Energiepreise eine Rezession im Jahr 2023 erwarten. Die krisenhafte Zuspitzung auf den Gasmärkten belastet die deutsche Wirtschaft schwer. Die hochgeschnellten Gaspreise erhöhen die Energiekosten drastisch und gehen mit einem massiven gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftentzug einher. Dies dämpft nicht nur die noch unvollständige Erholung von der Coronakrise, sondern belastet die deutsche Wirtschaft erneut in einem deutlichen Ausmaß. Die gestiegenen Energiepreise verstärken den Preisauftrieb, der bereits in der Corona-Pandemie eingesetzt hat. Durch die Störungen internationaler Lieferketten stiegen die Preise für Rohstoffe und Vorprodukte. Diese Preissteigerungen wurden an die Verbraucher weitergegeben. Die weiterhin expansive Geld- und Finanzpolitik hat den Preisauftrieb zusätzlich verstärkt. Eine stabilisierende Wirkung für die konjunkturelle Entwicklung geht vom Arbeitsmarkt aus. Zwar dürfte die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften angesichts der konjunkturellen Schwächephase zurückgehen. Die Unternehmen werden aufgrund des Fachkräftemangels in vielen Bereichen aber bestrebt sein, den vorhandenen Personalbestand zu halten, sodass die Erwerbstätigkeit vorübergehend nur geringfügig sinken dürfte. Entwicklung, Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Das Geschäftsjahr war von verschiedenen Faktoren wie dem Ukrainekrieg oder den Nachwirkungen der Coronapandemie und den Folgen daraus, wie Lieferkettenproblemen sowie Preissteigerungen geprägt. In jedem Handeln von Syntech Plastics wurde, trotz der Krise, weiterhin mit einem hohen Maß an Flexibilität gearbeitet. Investitionen in Technik, Know-how, Schulungen und Innovation wurden weiter vorangetrieben, damit die Kundenzufriedenheit weiterhin auf hohem Niveau gehalten werden konnte. Das Rohergebnis konnte um 1.717 T€ (19,4%) von 8.879 T€ auf 10.596 T€ gesteigert werden. Der Jahresüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 606 T€ von 230 T€ auf 836 T€. Dies ist auf gestiegene Personalaufwendungen sowie Abschreibungen zurückzuführen. Die gestiegenen Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis entsprechen unseren Erwartungen. Im Jahr 2022 wurde das Unternehmenswachstum vorangetrieben. Zum 1. Juni 2021 erwarb Syntech Plastics den Geschäftsbetrieb der insolventen Plan B Engineering Solutions GmbH (Dietzenbach). Zum Jahresbeginn 2022 wurde die Betriebsstätte in Dietzenbach aufgegeben. Mitarbeiter und Maschinen wurden in den Produktionsprozess in Steinfeld integriert. Mit der Übernahme von Plan B und der verbliebenen Mitarbeiter stärken wir insbesondere die Automotive-Aktivitäten. Der Betrieb aus dem hessischen Dietzenbach war auf die Entwicklung und Fertigung von Leichtbauteilen sowie auf innovative Spritzgießverfahren - wie das Carbon- und Glashinterspritzen - spezialisiert. Zudem wurden durch die Übernahme neue Kundenbeziehungen geschlossen und im Jahr 2022 weiter ausgebaut. In Kooperation mit Firmen wie der Wittmann Battenfeld Group, Osram und der Kurz Gruppe investierte Syntech Plastics in die Entwicklung einer Overhead Light Konsole, ein Dachmodul mit Touchtechnologie, für das Syntech Plastics das Patentrecht besitzt. Syntech Plastics investiert weiter in die Zukunft, um am Puls der Zeit zu agieren sowie konkurrenzfähig zu bleiben. Im Jahr 2023 plant die Syntech Plastics zum ersten Mal an der Kunststofffachmesse FAKUMA auszustellen. 1. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Vermögensstruktur stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Die Investitionen der Syntech Plastics GmbH in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2022 816 T€ (Vorjahr: 3.877 T€). Das Investitionsvolumen ist somit stark gesunken. Die Nettozugänge betreffen im Wesentlichen Maschinen sowie Betriebsausstattung. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.611 T€ gestiegen. Innerhalb des Umlaufvermögens erhöhten sich die Vorräte um 528 T€. Während die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 20 T€, die unfertigen Erzeugnisse um 28 T€ und die fertigen Erzeugnisse und Waren um 617 T€ gestiegen sind, ist der Saldo aus den geleisteten und erhaltenen Anzahlungen um 137 T€ zurückgegangen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 49 T€ und die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 1.058 T€. Die liquiden Mittel reduzierten sich um 24 T€. Die Kapitalstruktur entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Das bilanzielle Eigenkapital hat sich in 2022 von 7.131 T€ um 11,72% auf 7.967 T€ erhöht. Die bilanzielle Eigenkapitalquote hat sich von 49,3% auf 52,8% erhöht. Finanzlage Unter Einbeziehung des langfristig zur Verfügung stehenden Kapitals stellt sich im Vergleich zum Vorjahr die Deckung des Anlagevermögens wie folgt dar:
Wie aus der Tabelle zu erkennen, ist das Anlagevermögen vollumfänglich durch Eigenkapital finanziert. Die im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten Investitionen in das Anlagevermögen, wurden insbesondere durch die Aufnahme von Bankdarlehen finanziert. Die Finanzierung der laufenden Auftragsabwicklung erfolgt sowohl durch Eigenkapital als auch durch Anzahlungen der Auftraggeber entsprechend des Auftragsfortschritts. Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft war im Geschäftsjahr aufgrund einer planvollen und ausgewogenen Liquiditätsvorsorge jederzeit gegeben. Die zur Verfügung gestellte Kreditlinie war im Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt ausreichend. Der nachstehend ermittelte operative Cash-Flow wird aus dem Jahresergebnis der Gesellschaft abgeleitet. Diesem werden die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen der Gesellschaft hinzugerechnet.
Das positive Jahresergebnis ist in 2022 deutliche höher ausgefallen als im Vorjahr. Aufgrund dessen erhöhte sich der wie vorstehend ermittelte operative Cash-Flow. Die Möglichkeiten der Gesellschaft für Investitions- oder Darlehenstilgungsmaßnahmen sind weiterhin sehr gut. Ertragslage Wesentliche Kennzahlen zur Bestimmung der Ertragslage sind das Rohergebnis, der Jahresüberschuss sowie die Eigenkapitalrendite. Das Rohergebnis erhöhte sich im Geschäftsjahr um 1.717 T€. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die Steigerung der Umsatzerlöse. Der Jahresüberschuss hat sich von 230 T€ um 605 T€ auf 836 T€ erhöht. Ursächlich hierfür waren neben dem erhöhten Rohergebnis auch die erhöhten Personalaufwendungen (+745 T€), die erhöhten Abschreibungen (+210 T€) sowie die verringerten sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-81 T€). Die erhöhten Personalaufwendungen sind auf die weitere Reduzierung der Kurzarbeit im Vergleich zum Vorjahr sowie einer gestiegenen Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Das erhöhte Abschreibungsvolumen ist aufgrund von planmäßigen Abschreibungen im Zusammenhang mit den durchgeführten Investitionen entstanden. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich insbesondere die Reparaturen und Instandhaltungen für Maschinen und Werkzeuge, die Werbe- und Reisekosten sowie die Leasingaufwendungen für Maschinen. Aufgrund eines im Vergleich zum Vorjahr stärkeren Ergebnis vor Steuern sind die Steuern vom Einkommen und Ertrag um 219 T€ gestiegen. Zur Ermittlung der Eigenkapitalrendite wurde der Jahresüberschuss ins Verhältnis zum Eigenkapital gesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Eigenkapitalrendite um 7,3%-Punkte von 3,2% auf 10,5%. Die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens ist gut. Bei geordneten Finanz- und Vermögensverhältnissen verfügen wir über eine Ertragskraft, die es uns erlaubt, das für eine stetige Geschäftsentwicklung erforderliche Eigenkapital weiterhin zu erwirtschaften. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Begleichung von Verbindlichkeiten war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung Die folgenden Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung stellen Einschätzungen dar, die auf der Grundlage, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Auch in 2023 konnten wir unsere Kunden, trotz starkem Wettbewerb, neben unserem Know-How und unserer Flexibilität, weiterhin durch unsere hohe Kunden- und Serviceorientierung, unser ausgeprägtes Kosten- und Qualitätsbewusstsein sowie durch unsere Leidenschaft für Ordnung und Sauberkeit überzeugen. Hier konnten wir unseren Kunden jederzeit gewährleisten, dass die gewohnten Standards bei Syntech nicht unter den Nachwirkungen der Coronapandemie sowie dem Ukrainekrieg und der daraus resultierenden Krisen leiden mussten. Die Flexibilität, mit der wir kurzfristig auf steigende oder sich kontinuierlich verändernde Kundenbedürfnisse reagieren, macht uns für unsere Kunden zu einem zuverlässigen und langfristigen Partner. Die Auftragslage in der Automobilindustrie, insbesondere im Bereich von dekorativen Bauteilen im Innenraum von Fahrzeugen, konnte im Jahr 2023 ausgebaut werden. Aufgrund von Projekten mit hohen Stückzahlen ist im Jahr 2023 mit einer Umsatzsteigerung zu rechnen, welche sich auch in den Kapazitätsplanungen unserer Kunden deutlich widerspiegelt. Damit einhergehend und trotz der Kostensteigerungen im Bereich der Personalkosten und des Maschinenparks erwarten wir für das Jahr 2023 einen höhen Jahresüberschuss als im Jahr 2022. Chancen und Risiken Unser Unternehmen verfügt über einen festen Kundenstamm mit weiterem Fokus auf Groß- und Kleinkunden. Im Jahr 2023 konnten zu dem bestehenden Kundenstamm noch weitere Kunden hinzugewonnen werden. Dies ist darauf zurück zu führen, dass wir als Problemlöser in vielen Projekten dazu gebeten wurden und somit neue Aufträge für uns gewinnen konnten. Deshalb war und ist es immer wichtig, die Kundenkontakte und Kontakte zu potenziellen Kunden zu pflegen, was trotz der schwierigen Situation immer im Fokus war. Darüber hinaus haben sich durch die Übernahme des Geschäftsbereichs eines Wettbewerbers neue Auftragsmöglichkeiten und Kontakte ergeben. Die in 2022 getätigten Investitionen bieten uns die Möglichkeit, den gestiegenen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Aufgrund der weiterhin positiven Entwicklung im Elektroniksektor investieren wir weiterhin in neue Technologien um uns damit auf dem Markt noch weiter und besser zu positionieren. Beispielsweise wurde in eine 2.700 Tonnen Maschine investiert, damit die Marktfähigkeit und ein weiteres Alleinstellungsmerkmal erhalten bleibt. Darüber hinaus wurden Planungen für ein neues Logistikzentrum gestartet. Nahe am Puls der Zeit zu sein und uns stetig weiterzuentwickeln ist unsere Devise. Mit unseren Zertifizierungen, die für potentielle und potentiell langfristige Kunden eine Grundvoraussetzung sind, erfüllen wir eine der Hauptanforderungen für eine gemeinsame Zusammenarbeit. Des Weiteren arbeiten wir stetig an einer ansprechenden und positiven Außendarstellung, um uns so optimal und der Realität am Nächsten präsentieren zu können. Syntech Plastics ist aufgrund der globalen Geschäftsaktivitäten einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Als ein Risiko gilt dabei ein Ereignis, eine Handlung und/oder eine unterlassene Handlung mit der Möglichkeit negativer Auswirkungen auf das Unternehmen. Die Risikostrategie ist fester Bestandteil in der Unternehmensstrategie von Syntech Plastics und koexistiert neben der Geschäftsstrategie. Die Risikokultur von Syntech Plastics ist gekennzeichnet durch risikobewusste Entscheidungen und auf den Grundsätzen eines vorsichtigen Kaufmanns basierendes sorgfältiges Handeln. Im Allgemeinen hat sich das Inflationsniveau auf ein moderates Maß stabilisiert. Unsere Verkaufspreise werden im Wesentlichen von Energie-, Personal- und Materialpreisen bestimmt. Als Produktionsunternehmen spielt der Bereich Energie eine große Rolle. Hier arbeiten wir an Partnerschaften, damit die Energiebeschaffung zu guten Konditionen weiterhin stabil bleibt. Der Rohstoffmarkt hat sich in 2023 entspannt. Dies gilt sowohl für die Beschaffung von Rohstoffen als auch in Bezug auf die Preisentwicklung. Weitere Risiken für die zukünftige Entwicklung ergeben sich auch aufgrund des Kostendrucks im Bereich der Personalkosten. Hier führt die Globalisierung der Märkte dazu, dass sich der Wettbewerb, insbesondere durch Niedriglöhne aus dem Ausland, verschärft. Durch die aktuelle Krise sind allerdings eine Vielzahl von Arbeitsplätzen gefährdet, sodass in diesem Bereich der Kostendruck abgemildert wird. Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften, insbesondere Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Feinwerkmechaniker, Elektroniker und Anlagenführer ist vorhanden. Die Anforderungen an die Mitarbeiter im Bereich Qualifikation und Flexibilität nehmen mit der stetigen Erhöhung der Anforderungen unserer Kunden zu. Um hier den Bedarf decken zu können, werden wir im Unternehmen auch in Zukunft noch mehr in Aus-, Fort- und Weiterbildung investieren. Die steigende Nachfrage nach Aufträgen mit hohen Stückzahlen ist auch mit Risiken in Zusammenhang mit der Finanzierung verbunden. Wir setzen hier weiterhin auf die Finanzierungen aus eigenen Mitteln sowie Bankdarlehen. Die vor allem in Europa geführte Diskussion zur Umweltbelastung durch Kunststoff kann negative Auswirkungen nicht nur auf das Geschäft, sondern auch auf die Rekrutierung von Fachpersonal haben. Chancen bietet weiterhin der Einsatz von Kunststoffen als nachhaltige und wirtschaftliche Alternative zu schwereren oder nicht recycelbaren Materialien. Der Einsatz von Kunststoffen kann so den CO 2 -Ausstoß senken bzw. die Aufbereitung von Trinkwasser oder den Transport von erneuerbaren Energien über weite Strecken ermöglichen. Dabei sind hochfunktionelle Kunststoffe mit individuellen Eigenschaften gefordert. Die Strategie von Syntech Plastics ist darauf ausgerichtet, die Produkteigenschaften technologisch permanent weiterzuentwickeln und das Materialportfolio auszubauen. Bereits heute sind über 85 Prozent der Syntech Produkte recyclebar. Insgesamt sieht Syntech Plastics das Chancenpotenzial mittel- und langfristig auf einem nach wie vor guten Niveau. Gegenüber dem Vorjahr sind die Chancen für das Geschäft von Syntech Plastics aufgrund der weltweiten Rezessionsgefahr leicht gesunken. Die Auswirkungen insbesondere infolge einer drohenden Energiekriese und daraus resultierende Verwerfungen an den Rohstoff- und Absatzmärkten können derzeit nicht verlässlich prognostiziert werden. Kurzfristig planen wir wie oben beschrieben mit auskömmlichen Ergebnissen für die Folgejahre. Im Jahr 2022 mussten wir die von unseren Finanzpartnern zur Verfügung gestellten, Kredit- und Bürgschaftsrahmen für neue Investitionen nicht ausschöpfen. Die Ausstattung mit liquiden Mitteln war im Berichtsjahr sehr gut. Bemerkenswerte Einzelrisiken bestehen nicht. Auch die Summe der vorhandenen Risiken lässt eine Gefährdung des Fortbestandes des Unternehmens nicht erkennen, da mögliche Einflussfaktoren und Risiken auf ständigem Prüfstand sind.
Steinfeld, den 27. November 2023 SYNTECH PLASTICS GMBH Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Syntech Plastics GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Syntech Plastics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Syntech Plastics GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 27.11.2023 HFS
ECENTIS Grotjan & Partner mbB
gezeichnet Arne Oetting, Wirtschaftsprüfer
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