Electrical installation
Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Stefan Tübinger since 8/2/2024 | Procura |
Astrid Dißmann since 10/22/2020 | Procura |
Olaf von Heyer since 4/20/2012 | Board Member |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Concat AGSelf-held cycle | 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
HoldingsBeta
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Concat AGBensheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Concat AG ist seit 1990 als Systemhaus am deutschsprachigen Markt etabliert und wächst seit der Gründung stetig organisch. Seit vielen Jahren zählt das Unternehmen zu den 30 größten Systemhäusern in Deutschland und belegte im 2022er-Ranking von ChannelPartner und Computerwoche Platz 27 (Quelle: channelpartner.de 22.06.2023). Der Hauptsitz der Gesell-schaft befindet sich in Bensheim. 355 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt) an insgesamt 14 Standorten in ganz Deutschland betreuen mehr als 400 Unternehmenskunden. Die Kernkompetenzen der Concat AG sind die herstellerneutrale Planung und Realisierung von maßgeschneiderten IT-Lösungen sowie Support und Betrieb von IT-Infrastrukturen durch den unternehmenseigenen Service-Desk für Unternehmen aller Größen und Branchen. Der Bereich Managed Services (Private und Hybrid Cloud, Hosting etc.) nimmt seit dem Erwerb der Synergy Systems GmbH in München im Jahr 2013 ständig an Bedeutung zu. Die Concat AG beobachtet den Markt permanent im Hinblick auf vielversprechende, neue Technologien. Die Systeme und Lösungen der führenden IT-Hersteller bilden die Basis für die Geschäftsanwendungen der Kunden. Mit dem Wissen aus strategischen Partnerschaften gelingt es, Ergebnisse und Qualität in Projekten kontinuierlich zu steigern. Die Qualifizierung der Techniker, Consultants und Vertriebsmitarbeiter für die Produkte und Technologien der Lieferanten erfolgt regelmäßig und aufeinander aufbauend. Insgesamt halten die Mitarbeiter mehr als 1.000 Zertifikate der führenden IT-Hersteller. Gleichzeitig wird der Nachwuchs intensiv gefördert, um eigene Experten auszubilden und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Seit mehr als zwanzig Jahren stellt die Concat AG jedes Jahr junge Menschen ein, die einen IHK-Abschluss in einem von vier Ausbildungsberufen anstreben: Fachinformatiker*in Systemintegration, Fachinformatiker*in Anwendungsentwick-lung, Fachinformatiker*in Daten- und Prozessanalyse, IT-Kaufmann bzw. -Kauffrau für IT-Systemmanagement. Der hohe Qualifizierungsgrad der Mitarbeiter ist ein wesentlicher Punkt der Wertschöpfungs-kette, welche das Unternehmen seit mehr als dreißig Jahren mit seinen Kunden verbindet. 2. Wirtschaftliches und branchenspezifisches Umfeld Die Erholung der Weltwirtschaft nach dem heftigen Einbruch durch Corona schwächte sich infolge des Russland-Ukraine-Konflikts deutlich ab. Der Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 löste eine humanitäre Krise aus, verursachte die höchste Inflationsrate seit der Wiedervereinigung und führte zu hohen Energiepreisen und erneuten Lieferengpässen. In seiner Frühjahrsprognose 2022 senkte das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) seine Prognose für 2022 und 2023. Es erwartete nur noch ein Plus von 2,1 % gegenüber 4 % zuvor (Quelle: IfW Frühjahrsprognose vom 17.03.2022). Die deutsche Wirtschaft stand im Laufe des Berichtszeitraums ganz im Zeichen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Laut dem statistischen Bundesamt schwächte sich die Dynamik bis zum Jahresende 2022 deutlich ab. In den ersten drei Quartalen konnte das Bruttoinlandsprodukt trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen noch zulegen, im vierten Quartal lag es jedoch um 1,4 % niedriger als im Vorquartal. Preisbereinigt wuchs das BIP im Jahr 2022 um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Quellen: Pressemitteilungen des Statistischen Bundesamts vom 13.01.2023 und 24.02.2023). Die Wirtschaft der EU behauptete sich 2022 trotz des Kriegs gegen die Ukraine und hoher Inflation: Laut Schnellschätzung von eurostat stieg das BIP im Jahr 2022 im Euroraum um 3,5 % und in der EU um 3,6 % (Quelle: eurostat-Meldung vom 14.02.2023). Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im März 2023 bei 6,9 % (8,5 % im Februar). Ein Jahr zuvor hatte sie 7,4 % betragen (Quelle: eurostat-Meldungen vom 19.04.2023). Der Markt der Informations- und Telekommunikationstechnik (ITK) zeigte sich 2022 stabil trotz Krieg, gestörter Lieferketten und Inflation. Der Umsatz mit Produkten und Diensten stieg um vier Prozent auf 196 Milliarden Euro, so der Branchenverband Bitkom auf seiner Jahrespressekonferenz im Januar 2023. Für 2023 erwartet der Verband ein Umsatzplus von 3,8 % auf 203 Milliarden Euro (Quelle: Bitkom Pressemitteilung vom 10.01.2023). Nach Meldung des Bitkom liefen in der Digitalbranche die Geschäfte weiterhin besser als in der Gesamtwirtschaft. Die Geschäftslage verbesserte sich im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Punkte auf 38,8 Punkte, den höchsten Wert seit Juni 2022. Das zeige der Digitalindex von Bitkom und ifo-Institut. (Quelle: Bitkom Pressemitteilungen vom 30.01.2023 und 05.04.2023). 3. Geschäftsverlauf der Concat AG Im Geschäftsjahr 2022/2023 erhöhte sich der Umsatz um 44 Prozent auf TEUR 195.149 (i. V. TEUR 135.382). Vom Gesamtumsatz entfielen TEUR 172.075 (i. V. TEUR 117.244) auf Hard-ware, Software, Wartung und Fremdleistung. Die Umsatzerlöse aus erbrachten Dienstleistungen erhöhten sich deutlich auf TEUR 23.074 (i. V. TEUR 18.138). Der Anteil des Bereichs Managed Service & Support belief sich auf TEUR 12.505 (i. V. TEUR 10.596). Die Gesamtzahl der Mitarbeiter inklusive 25 Auszubildender und eines dualen Studenten erhöhte sich bis zum 31. März 2023 auf 360. Vier der Auszubildenden schlossen ihre Ausbildung vorzeitig ab. Das vergangene Geschäftsjahr war geprägt von der Abwicklung vieler großer Kundenprojekte. Der Grund: Das Ende der Lieferschwierigkeiten für Komponenten, die durch die Corona-Pandemie verursacht worden waren. Dies löste den Stau bei den Aufträgen auf. Concat gelang es aufgrund dieser Rahmenbedingungen, das Geschäft mit Infrastrukturprojekten, Managed Services und IT-Support und -Betriebsunterstützung deutlich auszuweiten. Das Gros der Umsätze erwirtschaftet Concat nach wie vor mit Bestandskunden. Neue Kunden kamen sowohl im traditionell bedienten Mittelstand als auch im Bereich der Großunternehmen hinzu. Die Kundenprojekte verteilen sich auf die unterschiedlichsten Branchen sowie Geschäftsfelder und spiegeln die breite Kompetenz und Kontinuität des Unternehmens wider. Ein kräftiges Umsatzplus verzeichnete das Unternehmen mit Kunden aus dem Bereich Forschung und Entwicklung. Der Bereich Forschungsdatenmanagement der Concat expandiert seit mehr als zehn Jahren. Dies veranlasste den Hersteller Dell, Concat im Juni 2023 den Innovation Award für 2022 zu verleihen. Als Begründung gab der Partner an, die Lösungen würden Kunden aus Forschung & Lehre helfen, stark steigende Datenmengen effizient und kostengünstig zu verwalten (Quelle: https://www.concat.de/news/dell-wuerdigt-concat-mit-in-novation-award-2023/). Auch der Geschäftsbereich Gesundheitswesen als vertikale Business Unit expandiert weiterhin. Die für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur nötigen, gesetzlich zugelassenen Komponenten sowie Supportleistungen bietet die Concat AG seit 2018 als Gesamtpaket an. Seit dem Herbst 2022 können Praxen, Kliniken und andere Einrichtungen den TI-Anschluss auch aus dem Rechenzentrum in Frankfurt beziehen. Den Großteil des Umsatzes erzielte die Concat AG mit Aufträgen aus dem klassischen Segment der Unternehmens-IT. Der seit Jahren anhaltende Trend zur Verlagerung von IT-Projekten in die Concat-Cloud beziehungsweise zur Umstellung auf IT-as-a-Service mit monatlicher Bezahlung setzt sich fort. Entsprechend stieg die Nachfrage nach solchen Services im Berichtszeitraum erneut. Durch die 2012 begonnene Tätigkeit in diesem Segment und strategische Partnerschaften hat sich die Concat AG inzwischen zu einer festen Größe als Multi-Cloud-Systemhaus etabliert. Namhafte Kunden sind hier die Stadt Ludwigshafen, das DGD Krankenhaus Sachsenhausen und der niederländische Halbleiterhersteller Nexperia (Quellen: www.concat.de). Mit einem Anteil von 29,3 Prozent am Aufwand für bezogene Waren war Dell Technologies im Geschäftsjahr 2022/2023 der stärkste Handelspartner der Concat AG. Danach folgten Hewlett Packard Enterprise, Cisco, NetApp, Microsoft, VMware und viele andere. 4. Erläuterungen zur Ertragslage
Die Betriebsleistung enthält die Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen. Die Bruttomarge (Betriebsleistung abzüglich Materialaufwand bezogen auf die Betriebsleistung) beträgt 25,3 % (i. V. 29,1 %) und verringerte sich somit im Vergleich zum Vorjahr. Der Personalaufwand ist von Mio. EUR 25,7 auf Mio. EUR 31,7 gestiegen, bedingt unter anderem durch die Erhöhung der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter von 322 auf 330 (ohne Auszubildende). Ein weiterer Grund für den Anstieg ist der erfolgreiche Geschäftsverlauf: Die Vertriebsprovisionen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten als größte Posten unverändert zum Vorjahr Gebäudemieten (Mio. EUR 1,0, i. V. Mio. EUR 0,9), Fahrzeugkosten (Mio. EUR 0,8, i. V. Mio. EUR 0,7) und Werbekosten (Mio. EUR 0,4, i. V. Mio. EUR 0,4). Die Reisekosten sind erheblich gestiegen (Mio. EUR 0,4, i. V. Mio. EUR 0,2). Die Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen betrugen TEUR 80 gegenüber TEUR 0 im Vorjahr. Der Ertragsteueraufwand beläuft sich auf Mio. EUR 2,4 (i. V. Mio. EUR 1,2). Die Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss geteilt durch Umsatzerlöse x 100) beträgt 2,85 % (i. V: 2,16 %). 5. Erläuterungen zur Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 9.640 erhöht. Das entspricht einer Erhöhung von 17 %. Bilanzposten wie Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltene Anzahlungen hängen stark vom Status laufender Kundenprojekte ab. Im Ver-gleich zum Vorjahr sind am Bilanzstichtag etwas höhere unfertige Leistungen (Steigerung um TEUR 140) und gesunkene Warenbestände (Reduzierung um TEUR 2.326) im Bestand, so dass sich die Vorräte insgesamt deutlich verringert haben. Mit dem Rückgang der liquiden Mittel haben sich auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen deutlich verringert. Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte (Umsatzerlöse ohne Dienstleistungen geteilt durch durchschnittlicher Vorratsbestand) hat sich von 10,4-fach im Vorjahr auf 26-fach im Jahr 2022/23 deutlich erhöht. Die Reichweite der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (durchschnittlicher Forderungsbestand x 360 Tage geteilt durch Umsatzerlöse) beträgt 56,4 Tage (i. V. 65,8 Tage). 6. Erläuterungen zur Finanzlage Der Zahlungsmittelbestand liegt mit TEUR 12.912 deutlich über dem Vorjahresniveau (TEUR 9.251). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war mit TEUR 4.116 positiv (i. V. TEUR -1.473). Die Forderungen stiegen deutlich um TEUR 10.647 und die Verbindlichkeiten nur geringfügig um TEUR 499. Dieser Effekt wurde durch um TEUR 4.048 gestiegene Rückstellungen gemildert. Es fanden keine Zahlungsmittelzu- oder -abflüsse im Sinne von Finanzierungstätigkeiten statt. Die Investitionen wurden aus dem Zahlungsmittelbestand finanziert und betreffen überwiegend Kfz (TEUR 856) und IT-Ausrüstung (TEUR 384). Am Abschlussstichtag überstieg das kurzfristige Vermögen die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich. Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss 2022/2023 auf TEUR 37.714 erhöht, da bis zum Ablauf des Geschäftsjahres keine Dividende ausgeschüttet wurde. Die Eigenkapitalquote liegt bei 56,4 % (i. V. 56,1 %). Das langfristig gebundene Vermögen ist durch Eigenkapital gedeckt. Abgesehen von zukünftigen Miet- und Leasingverpflichtungen bestehen keinerlei wesentliche finanzielle Verpflichtungen, wodurch die finanzielle Unabhängigkeit bestätigt und ein Wachstum aus eigener Kraft ermöglicht wird. 7. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen wird auf Basis des Monatsberichts gesteuert. Überwacht wird die Bruttomarge, die Umsatzentwicklung je Vertriebsteam und die Auslastung der Techniker. Wesentliches Augenmerk liegt dabei auf den beiden finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Periodenergebnis. Die Umsatzverteilung innerhalb eines Geschäftsjahres unterliegt erfahrungsgemäß erheblichen, nicht prognostizierbaren Schwankungen. Ein Vergleich der Erlöskurven über mehrere Jahre zeigt, dass nahezu jeder Monat innerhalb eines Jahres sowohl der umsatzstärkste als auch der umsatzschwächste sein kann. Die wichtigsten Grundlagen des Geschäftsmodells der Concat AG sind die Qualifikationen der Mitarbeiter und die Kundenbindung. Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg im Jahresdurchschnitt von 341 auf 355 Mitarbeiter inklusive 25 Auszubildender (i. V. 22). Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022/2023 liegen deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Ursache für das starke Wachstum war die starke Nachfrage nach relativ großen Infrastruktur-Projekten durch unsere Kunden. Derartiges Geschäft ist schwer zu prognostizieren. Ein gewisser Nachholeffekt nach zwei Jahren aufgrund der Covid-19-Epidemie aufgeschobener Projekte könnte eine Ursache sein. 8. Schlusserklärung des Vorstands gemäß § 312 AktG Die Concat AG hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte abgeschlossen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Es wurden keine Maßnahmen im Sinne des § 312 AktG getroffen oder unterlassen, die die Concat AG benachteiligen könnten. 9. Risiken- und Chancen-Bericht Risiken Als IT-Lösungsanbieter ist die Concat AG grundsätzlich makroökonomischen und mikroökonomischen Entwicklungen und deren Folgen ausgesetzt. Auf makroökonomische Ereignisse wie die Situation an den europäischen und internationalen Wirtschafts- und Finanzmärkten und politische Entscheidungen kann Concat zwar keinen Einfluss nehmen, beobachtet und bewertet diese aber entsprechend für ihr Umfeld, um rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. Mikroökonomische Entwicklungen - wie etwa Auswirkungen auf die IT-Märkte sowie Technologietrends und deren Folgen - behält das Unternehmen jedoch ständig im Auge. Durch sorgfältiges Beobachten der Märkte, die genaue Analyse von Trends und bodenständiges Handeln ist Concat in der Lage, frühzeitig problematischen Entwicklungen entgegenzuwirken. Mit dieser Vorgehensweise gelang es dem Unternehmen in der mehr als 30-jährigen Firmengeschichte, erfolgreich zu bestehen. Etwaigen Risiken durch eine Abhängigkeit von Kunden beugt das Unternehmen vor, indem es auf eine breit gestreute Auswahl an Auftraggebern achtet. Diese verteilen sich auf alle Wirtschaftssegmente, darunter die IT-Branche, Banken und Versicherungen, Handel und Industrie, Logistik, Medien und Druckindustrie, Energieversorger sowie Pharma- und Gesundheitswesen. Dazu kommen rund 850 Kunden aus öffentlichen Einrichtungen sowie Institutionen aus Forschung und Lehre. Risiken aus einer potenziellen Abhängigkeit von Lieferanten vermeidet die Concat AG, indem sie die Waren von verschiedenen Herstellern und Distributoren bezieht. Durch diese strategische Verteilung kann bei Problemen eines Einzelnen auf alternative Lieferkanäle ausgewichen werden. Finanzwirtschaftliche Risiken werden niedrig gehalten, indem die Concat AG Transaktionen vorwiegend mit einer Bank abwickelt, mit der eine langfristige Geschäftsbeziehung besteht. Größere Auftragsvolumina kann die Concat AG vollständig aus eigener finanzieller und wirtschaftlicher Kraft bewältigen. Um das Risiko von Forderungsausfällen zu minimieren, werden bei der Anbahnung von neuen Kundenbeziehungen üblicherweise Bankauskünfte eingeholt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verteilen sich darüber hinaus auf sehr viele Debitoren. Der Projektfortschritt und die offenen Posten werden im Rahmen jedes Monatsabschlusses analysiert. Risikopositionen können so frühzeitig erkannt und Maßnahmen zur Risikominimierung eingeleitet werden. Aufgrund des Bestands an liquiden Mitteln von 12,9 Mio. € und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (35,1 Mio. €) bezogen auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (13,3 Mio. €) sehen wir zurzeit kein Liquiditätsrisiko. Um dem Risiko steigender Energiekosten entgegenzuwirken, hat sich die Concat zum Bau einer Solaranlage entschlossen. Auf das Dach des Logistikgebäudes wird Concat im Geschäftsjahr 2023-2024 eine Solaranlage installieren lassen, mit der bis zu 50 Prozent des Eigenbedarfs an Energie für das Geschäftsgebäude gewonnen werden können. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Concat AG hauptsächlich den Risiken von konjunkturabhängigen Investitionszyklen unterliegt. Die Lieferverzögerungen aus dem Vorjahr haben sich aufgelöst und die Auslieferung für große Projekte konnte weitgehend umgesetzt werden. Der erhöhte Auftrags- und Lagerbestand, der in den Vorjahren zu einer Verzögerung von Projekten und Verlagerung von Umsätzen in spätere Perioden geführt hatte, wurde abgebaut. Aufgrund der guten Liquiditätslage stellt dies grundsätzlich kein Risiko für die Concat AG dar. Chancen Chancen ergeben sich für die Gesellschaft aus den eigenen Kernkompetenzen, aus jahrzehntelangen Kundenbeziehungen sowie aus der ständigen Marktanalyse. Ein stetig wachsendes Geschäftsfeld ist die Unterstützung von Unternehmen beim Betrieb ihrer IT. Befeuert wird diese Entwicklung durch die Knappheit an Fachkräften, die sich seit Jahren verschärft. Für das Erbringen von Betriebs- und Supportleistungen, für Entwicklungsleistungen und Managed Services im Kontext von IT-Sicherheit ist die Concat AG mit jeweils eigenen Teams sehr gut aufgestellt. Auch für Managed Services auf Cloud-Basis nehmen die Nachfragen von Kundenseite stetig zu; das Gleiche gilt für die Umstellung von CAPEX auf OPEX. Dabei buchen und bezahlen Kunden IT-Ressourcen auf monatlicher Verbrauchsbasis. Die Infrastruktur steht entweder im Kunden-Rechenzentrum oder im Concat-Rechenzentrum oder beim Hersteller. Kunden ersparen sich auf diese Weise hohe Anfangsinvestitionen im sechs- oder siebenstelligen Bereich. Aufgrund eigener Rechenzentrumsinfrastrukturen sowie Services und durch die Zusammenarbeit mit namhaften Public-Cloud-Anbietern, wie z. B. Microsoft, ist Concat in der Lage, für Kunden Multi-Cloud-Lösungen im individuell gewünschten Umfang zu realisieren. Die Verabschiedung des Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG) bietet der Concat die Chance in einem weiteren Geschäftsfeld Fuß zu fassen. Um Unternehmen und Behörden bei der Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen des Gesetzes zu unterstützen, vereinbarte Concat eine Zusammenarbeit mit der dreiplus GmbH. Nach dieser Vereinbarung bedient dreiplus Mandanten mit einer Full-Service-Lösung, die zertifizierte Hinweisgeberbeauftragte und das digitale Hinweisgebersystem Easywhistleblower von Concat kombiniert (Quelle: Pressemitteilung vom 4. Juli 2023). Concat AG hat Easywhistleblower am 24. November 2022 als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet (Quelle: DPMA Registerauskunft). Für die Branchensegmente Gesundheitswesen sowie Forschung & Lehre rechnet der Vorstand auch im kommenden Geschäftsjahr mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Die klare Positionierung auf herstellerneutrale Beratung in Verbindung mit der finanziellen Stärke und Unabhängigkeit versetzt die Concat AG in die komfortable Situation, auch bei einer schwächeren konjunkturellen Lage profitabel zu bleiben. 10. Risikomanagement Durch konsequente Marktbeobachtung identifizieren der Vorstand und leitende Mitarbeiter Risiken, analysieren diese und stimmen entsprechende Maßnahmen ab. Zusätzlich führen Vorstand, Vertrieb und Technik regelmäßig Strategie-Workshops durch, um Entwicklungen des Marktes ganzheitlich zu beurteilen, die Kernkompetenzen zu überprüfen und gezielt Wachstumsfelder zu definieren. Ein solches Wachstumsfeld sind Softwareentwicklungsprojekte, für die teilweise gezielt Partnerschaften geschlossen werden. Auf der DMEA 2023 stellten Concat AG und das Startup Brainwave GmbH eine IAM-Lösung für Kliniken vor (Quelle: Pressemitteilung vom 18.04.2023). Ein weiteres Beispiel dafür ist die zuvor genannte Lösung Easywhistleblower und die Zusammenarbeit mit der dreiplus GmbH. Das Fortbildungsmanagement stellt sicher, dass Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen immer frühzeitig geplant und absolviert werden, um einen hohen Qualitätsstandard sicherzustellen. Das Controlling analysiert im monatlichen Rhythmus Projektlisten und prüft wöchentlich Auftragseingangs- und Margenstatistiken pro Vertriebsmitarbeiter, um interne Risiken vorzeitig zu erkennen und eventuelle Handlungsschritte zu deren Vermeidung einzuleiten. Des Weiteren werden die Liquiditätsstatistiken tagesaktuell mit den anstehenden Projekten abgeglichen, um jederzeit die finanzielle Lage im Blick zu haben und die Finanzierung künftiger Projekte zu planen bzw. zu gewährleisten. Aufgabe des Organisations- und Prozessmanagements ist es, die Leitungsstruktur an die Unternehmensgröße anzupassen, die Schnittstellen zwischen Bereichen zu optimieren und die Abläufe effizienter zu gestalten. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden und Kundenanforderungen noch besser zu erfüllen, setzte Concat AG die Prozesse zur Zertifizierung nach den ISO-Normen 9001, 14001 und nach TISAX fort. Die Standorte Bensheim und Wendelsheim sind seit 12. Oktober 2022 nach DIN ISO 14001 zertifiziert. Die Zertifizierung für TISAX ist noch im Gang. Mitarbeiter des Vertriebs und der Technik befinden sich im ständigen Informationsaustausch untereinander sowie mit Lieferanten und Herstellern: Sie sind dadurch stets am Puls des IT-Marktes und wissen sehr früh über Innovationen und neueste Entwicklungen Bescheid. Die Neutralität als Systemhaus gewährleistet, dass Lösungen gezielt anhand der Anforderungen der Kunden ausgewählt, geprüft und passend zu deren IT-Strategie realisiert werden. 11. Prognosebericht In seiner Konjunkturprognose Sommer 2023 beurteilt das ifo-Institut die Lage für Deutschland weniger günstig: Die deutsche Wirtschaft habe einen kräftigen Rücksetzer erfahren. Die Wirtschaftsleistung werde in diesem Jahr um 0,4 % schrumpfen und im kommenden Jahr um 1,5 % zunehmen, heißt es in der Pressemitteilung vom 21. Juni 2023. Das IfW Kiel erwartet ein Minus von 0,3 % und geht für 2024 von einem Plus von 1,8 % aus. Bei den Zahlen für den Euroraum und die Weltwirtschaft liegt das ifo Institut ebenfalls unter denen des Sachverständigenrats (Quelle: ifo-Konjunkturprognose Sommer vom 21.06.2023 und 15.06.2023). Auch das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) beurteilt die Rahmenbedingungen für die weltweite Konjunktur besser als im Vorjahr und geht von einer leichten Expansion der Weltwirtschaft in diesem (2,8 %) und im nächsten Jahr (3,0 %) aus. Die Inflation werde in den kommenden Monaten dank wieder niedrigerer Rohstoffpreise deutlich sinken, der zugrunde liegende Preisauftrieb dürfte aber vorerst hoch bleiben und allenfalls gegen Ende des Prognosezeitraums wieder in die Nähe der Zielmarken sinken (Quelle: IfW-Konjunkturbericht vom 15.06.2023). In ihrem Wirtschaftsausblick für 2023 und 2024 sieht die OECD eine schwache Belebung des Wachstums. Ihren Prognosen zufolge wird sich das globale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts 2023 von 3,3 % auf 2,7 % abschwächen und 2024 leicht auf 2,9 % beleben (Quelle: OECD-Wirtschaftsausblick 07.06.2023). Laut einer Meldung des Bitkom zeigt sich die Digitalwirtschaft trotz aktueller Krisen weiterhin resilienter als viele anderen Branchen. Die Digitalbranche blicke trotz Fachkräftemangel, Krieg in Europa und weiterhin hoher Inflation überwiegend optimistisch nach vorn. (Quelle: Bitkom-Pressemitteilungen vom 05.04.2023). Die Concat AG ist mit ihrem diversifizierten Leistungsportfolio und den strategischen Geschäftsbereichen Entwicklungsleistungen, IT-Sicherheit, Rechenzentrumslösungen, Cloud-Dienstleistungen, Service und Support sowie dem breiten Partnernetzwerk gut aufgestellt, um Unternehmen umfassend zu betreuen und als IT-Strategieberater zu begleiten. Zur weiteren Entwicklung des Geschäftsfeldes Managed Services ist die Einführung eines ITSM (System zur Abrechnung von Cloud-Services und Rechenzentrumsbetrieb) erforderlich. Ein passendes System für Concat ist gefunden. Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren bei der Muttergesellschaft. Es ist mit dem Beginn der Einführung noch im Geschäftsjahr 2023/2024 zu rechnen. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 plant die Concat AG nach dem extrem gut verlaufenden Geschäftsjahr 2022/2023 keinen Umsatz -oder Gewinnanstieg. Geplant ist ein Umsatzvolumen von 96 % des Jahres 2022/2023 und ein Ergebnis von 87 %.
Bensheim, den 31. August 2023 Olaf
von Heyer
Bilanz auf den 31. März 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 20231. Allgemeine Angaben Die Concat AG - im Folgenden auch kurz "Gesellschaft" genannt - ist eine beim Amtsgericht Darmstadt unter der Registernummer HRB 25326 eingetragene Aktiengesellschaft mit Sitz am Berliner Ring 127-129, 64625 Bensheim. Der Jahresabschluss der Concat AG für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden. Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Dabei wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Klarheit der Darstellung werden "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im Anhang vorgenommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die im Berichtszeitraum zugegangenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zeitanteilig nach der linearen Methode abgeschrieben worden. Software mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800 wird sofort abgeschrieben. Software mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 800 wird über die wirtschaftliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer von vier bis fünf Jahren abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über die wirtschaftliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben, die auf Basis der üblichen Dauer von Wartungsverträgen geschätzt wurde. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen über die wirtschaftliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer bewertet. Die wirtschaftliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden und Außenanlagen 15 bis 33 Jahre und bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 7 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800 werden sofort abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Der beizulegende Wert wird auf Basis zukünftiger Ertragsplanungen im Rahmen einer vereinfachten Unternehmensbewertung ermittelt. Bei einer voraussichtlich nur vorübergehenden Wertminderung wird, in Nichtausübung des Wahlrechts gem. § 253 Abs. 3 HGB, der Buchwert beibehalten. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind verzinslich und werden zu Anschaffungskosten oder im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer voraussichtlich nur vorübergehenden Wertminderung wird, in Nichtausübung des Wahlrechts gem. § 253 Abs. 3 HGB, der Buchwert beibehalten. Sofern die Gründe für einen niedrigeren Wertansatz zum Bilanzstichtag nicht mehr bestehen, werden die Ausleihungen auf den beizulegenden Wert, höchstens jedoch den fortgeführten Anschaffungskosten zugeschrieben. Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder zu den niedrigeren Verkaufspreisen abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Vorräte werden nach der Lifo-Methode ermittelt. In den Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Herstellung veranlasst ist, in den Herstellungskosten erfasst. Finanzierungskosten werden nicht berücksichtigt. Abwertungen für Bestandsrisiken der Vorräte, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem Umfang vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt worden. Spezifischen Risiken sowie dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch entsprechende Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen, die auf fremde Währungen lauten, werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Bilanzstichtag einheitlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs nur dann, wenn sich hieraus niedrigere Forderungen ergeben. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden für Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten mit einem Steuersatz von unverändert 29,5 % ermittelt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren und sich daraus Steuerbelastungen oder -entlastungen ergeben. Steuerliche Verlustvorträge sind nicht vorhanden. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird der kombinierte Ertragsteuersatz von 29,5 % zu Grunde gelegt. Dieser enthält neben der Körperschaftsteuer von 15,0 % und dem darauf zu entrichtenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % den durchschnittlichen Gewerbesteuersatz in Höhe von 13,68 %. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ergibt sich - wie bereits im Vorjahr - ein Aktivüberhang, der nicht bilanziert wird und im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden bei Rückstellungen resultiert. Die Steuerrückstellungen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer werden auf Grundlage des erwarteten steuerlichen Einkommens und des Gewerbeertrages ermittelt. Sonstige Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags und unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Bilanzstichtag einheitlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs nur dann, wenn sich hieraus höhere Verbindlichkeiten ergeben. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Anschaffungskosten und Abschreibungen der einzelnen Posten ist im Anlagespiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. Angaben zum Anteilsbesitz Die Concat AG hält 100% der Anteile an der Synergy Systems Networks GmbH, München, die zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital von TEUR 700 ausweist und im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 310 erzielt hat. Darüber hinaus hält die Concat AG 100% der Anteile an der Synergy Systems Services GmbH, München, die zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital von TEUR 50 ausweist und im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 13 erzielt hat. Ausleihung an verbundene Unternehmen Zum Bilanzstichtag wurden die im Vorjahr ausstehenden Ausleihungen vollständig getilgt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.123 (i. Vj. TEUR 247) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 13) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Eigenkapital Das Grundkapital ist eingeteilt in 50.000 Namens-Stückaktien. Die Meridian Group International Inc., Deerfield (USA), hat am 13. Oktober 2006 mitgeteilt, dass sie sämtliche Aktien der Concat AG hält. Der auf die einzelne Aktie entfallende rechnerische Betrag am Grundkapital beträgt EUR 1,00. Die Merex Technology Inc., Deerfield (USA), und der Ian J. Pye Trust, Chicago (USA), haben jeweils am 22. November 2019 mitgeteilt, dass sie mittelbar sämtliche Aktien der Concat AG halten. Die gesetzliche Rücklage beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Provisionen (TEUR 4.450; i. Vj. TEUR 3.000) und Urlaubsansprüche (TEUR 1.122; i. Vj. TEUR 945). Verbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 271 (i. Vj. TEUR 542) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 2.753 (i. Vj. TEUR 822) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 14 (i. Vj. TEUR 0). Haftungsverhältnisse Es liegen keine Haftungsverhältnisse vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von TEUR 174.554 (i. Vj. TEUR 129.840) im Inland und in Höhe von TEUR 20.595 (i. Vj. TEUR 5.542) im Ausland erwirtschaftet. Einzelne Geschäftsvorfälle wurden den Geschäftsbereichen neu zugeordnet, daher hat sich die Zusammensetzung der Erlöse geändert. Hiervon entfallen TEUR 172.075 (i. Vj. TEUR 117.244) auf Umsätze aus dem Verkauf von Hardware/Software, Wartung und Fremdleistung und TEUR 23.074 (i. Vj. TEUR 18.138) auf Umsätze aus der Erbringung von Dienstleistungen. Letztere enthalten mit TEUR 12.505 (i. Vj. TEUR 10.596) Umsatzerlöse aus Managed Service & Support. Sonstige betriebliche Erträge Dieser Posten enthält u. a. periodenfremde Erträge aus Anlagenabgängen TEUR 358 (i. Vj. TEUR 214) und Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 285 (i. Vj. TEUR 121). Personalaufwand In dem Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 34 (i. Vj. TEUR 34) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten als größte Posten Gebäudemieten (TEUR 1.036, i. Vj. TEUR 912), Fahrzeugkosten (TEUR 808, i. Vj. TEUR 670) und Werbekosten (TEUR 369, i. Vj. TEUR 360). Die Reisekosten (TEUR 439, i. Vj. TEUR 162) nahmen weiter zu. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 502 (i. Vj. TEUR 88). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge enthalten auch Erträge von verbundenen Unternehmen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 10). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen die Ertragsteueraufwendungen des laufenden Jahres. 5. Sonstige Angaben Vorstand Herr Olaf von Heyer Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat Tim Patronik, Chicago (USA), Vorsitzender Vice President der Meridian Group International Inc., Deerfield (USA) Dexter McGinnis, Frickingen, Selbständiger Unternehmensberater Jeffrey Murray, Chicago (USA) CEO der Meridian Group International Inc., Deerfield (USA) Auf die Angabe der Aufsichtsratsbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 330 Arbeitnehmer beschäftigt und zusätzlich 25 Auszubildende.
Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 74 und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Bilanzstichtag Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. März 2023 eingetreten. Einbeziehung in Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Concat AG wird in den Konzernabschluss der Meridian Group International Inc., Deerfield (USA), einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss der Meridian Group International Inc. wird nach den United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt und ist am Sitz der Meridian Group International Inc. erhältlich.
Bensheim, den 31. August 2023 Der Vorstand Olaf von Heyer Anlagevermögen für das Geschäftsjahr 2022/2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Concat AG, Bensheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Concat AG, Bensheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Be-wertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Concat AG, Bens-heim, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 31. August 2023 FALK
GmbH & Co KG
(Steffen
Ahrens)
(Marco
Muth)
Bericht des AufsichtsratsJahresabschluss zum 31. März 2023 Sehr geehrte Damen und Herren, in dem Geschäftsjahr 2022-2023 hat der Aufsichtsrat erneut gut und effektiv mit dem Vorstand zusammengearbeitet. Dabei haben wir die Aufgaben wahrgenommen, für die wir nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnungen verantwortlich sind: den Vorstand zu bestellen, seine Arbeit zu überwachen und ihn beratend zu begleiten. Der Vorstand hat uns zeitnah und umfassend über das Wettbewerbsumfeld, alle strategischen und wichtigen operativen Entscheidungen und die beabsichtigte Geschäftspolitik informiert. Die Investitions- und Beteiligungsvorhaben sowie die geplanten Maßnahmen zur Konzernfinanzierung wurden mit uns abgestimmt. Die Berichtspflichten des Vorstands und der Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte sind in einer Geschäftsordnung festgelegt. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats habe ich mit dem Vorstand laufend die aktuelle Geschäftsentwicklung erörtert. Im Geschäftsjahr 2022-2023 ließ sich der Aufsichtsrat ausführlich über die Fortschritte bei der allgemeinen Geschäftsentwicklung unterrichten. Anzeigepflichtige Interessenkonflikte lagen 2022-2023 nicht vor. Turnusmäßig hat uns der Vorstand über die Veränderungen der Geschäftspartner sowie die allgemeine Entwicklung im Geschäftsfeld IT informiert. Die von der Hauptversammlung als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer gewählte Falk GmbH & Co KG, Heidelberg, ist vom Aufsichtsrat beauftragt worden, den Jahresabschluss und den Lagebericht zu prüfen. Während der Prüfung sind keine möglichen Ausschluss- oder Befangenheitsgründe aufgetreten. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Der Prüfer hat den Jahres- und den Konzernabschluss der Concat AG und den jeweiligen Lagebericht zum 31. März 2023 entsprechend den gesetzlichen Vorschriften geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Während der Abschlussprüfung hat der Prüfer keine Tatsachen festgestellt, die der Erklärung widersprechen. Den Jahresabschluss der Concat AG, den jeweiligen Lagebericht und den Vorschlag zur Gewinnverwendung haben wir eingehend geprüft und keine Einwendungen erhoben. Der Jahresabschluss wurde gebilligt. Damit ist der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss 2022-2023 der Concat AG festgestellt. Dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns haben wir uns angeschlossen. Dem Vorstand und allen Mitarbeitern sprechen wir für ihre persönlichen Beiträge zum großen Erfolg der Concat AG im Geschäftsjahr 2022-2023 unseren besonderen Dank aus.
Bensheim, Juli 2023 Für den Aufsichtsrat Timothy Patronik, Vorsitzender des Aufsichtsrates Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss auf den 31. März 2023 wurde von der Hauptversammlung am 20. September 2023 festgestellt. Jahresabschluss zum 31. März 2023 Sehr geehrte Damen und Herren, in dem Geschäftsjahr 2022-2023 hat der Aufsichtsrat erneut gut und effektiv mit dem Vorstand zusammengearbeitet. Dabei haben wir die Aufgaben wahrgenommen, für die wir nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnungen verantwortlich sind: den Vorstand zu bestellen, seine Arbeit zu überwachen und ihn beratend zu begleiten. Der Vorstand hat uns zeitnah und umfassend über das Wettbewerbsumfeld, alle strategischen und wichtigen operativen Entscheidungen und die beabsichtigte Geschäftspolitik informiert. Die Investitions- und Beteiligungsvorhaben sowie die geplanten Maßnahmen zur Konzernfinanzierung wurden mit uns abgestimmt. Die Berichtspflichten des Vorstands und der Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte sind in einer Geschäftsordnung festgelegt. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats habe ich mit dem Vorstand laufend die aktuelle Geschäftsentwicklung erörtert. Im Geschäftsjahr 2022-2023 ließ sich der Aufsichtsrat ausführlich über die Fortschritte bei der allgemeinen Geschäftsentwicklung unterrichten. Anzeigepflichtige Interessenkonflikte lagen 2022-2023 nicht vor. Turnusmäßig hat uns der Vorstand über die Veränderungen der Geschäftspartner sowie die allgemeine Entwicklung im Geschäftsfeld IT informiert. Die von der Hauptversammlung als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer gewählte Falk GmbH & Co KG, Heidelberg, ist vom Aufsichtsrat beauftragt worden, den Jahresabschluss und den Lagebericht zu prüfen. Während der Prüfung sind keine möglichen Ausschluss- oder Befangenheitsgründe aufgetreten. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Der Prüfer hat den Jahres- und den Konzernabschluss der Concat AG und den jeweiligen Lagebericht zum 31. März 2023 entsprechend den gesetzlichen Vorschriften geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Während der Abschlussprüfung hat der Prüfer keine Tatsachen festgestellt, die der Erklärung widersprechen. Den Jahresabschluss der Concat AG, den jeweiligen Lagebericht und den Vorschlag zur Gewinnverwendung haben wir eingehend geprüft und keine Einwendungen erhoben. Der Jahresabschluss wurde gebilligt. Damit ist der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss 2022-2023 der Concat AG festgestellt. Dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns haben wir uns angeschlossen. Dem Vorstand und allen Mitarbeitern sprechen wir für ihre persönlichen Beiträge zum großen Erfolg der Concat AG im Geschäftsjahr 2022-2023 unseren besonderen Dank aus.
Bensheim, Juli 2023 Für den Aufsichtsrat Timothy Patronik, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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