Master Data

Registry
Register court Mannheim HRB 10353
Previous
EASYDENTIC AGSafeTIC AG
Registered
1/14/2005
Industry
Activities of holding companiesAgents involved in the sale of toolsManufacture of machine tools for working stone, concrete and other mineral substances
Purpose
Die Konzeption, die Verbindung und der Vertrieb biometrischer Produkte sowie weiterer Sicherheitstechnologien einschließlich des Erwerbs, der Beschaffung, der Nutzung und der Veräußerung aller diesbezüglichen Rechte, insbesondere aller zugehörigen Patent- und Markenrechte. Die Gesellschaft ist außerdem berechtigt, Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramme im Zusammenhang mit biometrischen Technologien und anderen Sicherheitstechnologien zu entwickeln und durchzuführen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Herve Mangonaux
since 10/5/2005
Board Chair

Holdings

NameOwnership
70.58%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

ALMAS INDUSTRIES AG

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software 7,00 7,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.120.682,85 988.985,12
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.123.939,63 2.123.939,63
3.244.629,48 3.112.931,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 907.325,56 774.620,94
2. geleistete Anzahlungen 117.352,90 1.024.678,46 47.780,95 822.401,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.178.389,64 1.369.325,14
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 334.604,74 86.634,10
3. Sonstige Vermögensgegenstände 511.607,89 2.024.602,27 338.645,27 1.794.604,51
III. Flüssige Mittel 1.122.984,71 1.149.274,76
4.172.265,44 3.766.281,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 622.235,00 506.665,58
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.523.117,12 4.154.602,51
11.562.247,04 11.540.481,00

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 1.174.801,79 1.174.801,79
III. Verlustvortrag -5.404.404,30 -6.364.621,94
IV. Jahresüberschuss 631.485,39 960.217,64
-3.523.117,12 -4.154.602,51
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.523.117,12 4.154.602,51
0,00 0,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.821.400,00 1.814.000,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 783.216,74 681.035,36
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.504.074,04 8.700.987,80
3. Sonstige Verbindlichkeiten 399.311,38 311.579,68
9.686.602,16 9.693.602,84
D. Rechnungsabgrenzungsposten 54.244,88 32.878,16
11.562.247,04 11.540.481,00

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.708.683,90 16.310.029,27
2. Sonstige betriebliche Erträge 143.451,44 68.194,95
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -1.563.606,60 -1.496.873,11
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.235.961,35 -2.799.567,95 -1.238.166,64 -2.735.039,75
4. Rohergebnis 15.052.567,39 13.643.184,47
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.378.635,66 -4.646.845,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.162.150,61 -6.540.786,27 -935.136,54 -5.581.982,22
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -494.548,75 -405.095,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.487.469,53 -6.630.342,08
8. Erträge aus Beteiligungen 191.354,31 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.632,26 14.755,46
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -95.264,02 -80.302,99
11. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 631.485,39 960.217,64

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

1.1 Grundlagen für die Aufstellung des Jahresabschlusses

Die ALMAS INDUSTRIES AG hat ihren Sitz in Mannheim und ist unter HRB 10353 im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde unter Anwendung des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Soweit ein Wahlrecht für die Darstellung gesetzlich bestimmter Sachverhalte in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang besteht, erfolgen die Angaben in der Regel im Anhang.

Von der Möglichkeit nach § 288 Abs. 2 HGB, die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 sowie die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 286 Abs. 4 zu unterlassen, wurde Gebrauch gemacht. Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars ist gemäß § 285 Nr. 17 HGB ebenfalls verzichtet worden.

1.2 Bei der Bewertung im Jahresabschluss wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 3.523 weiter bilanziell überschuldet (Vorjahr: TEUR 4.155).

Die Verbindlichkeiten, für die Rangrücktrittsvereinbarungen von TEUR 7.759 bestehen, belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 6.873 (Vorjahr TEUR 6.873).

Die Rangrücktrittsvereinbarungen reichen aus, um die Überschuldung im Rechtssinne zu beseitigen, so dass wir den Jahresabschluss 2023 unter der Erwartung der Fortführung zur Unternehmenstätigkeit (Going-Concern-Prämisse) i.S.v. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt haben.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss 2023 wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den allgemeinen und den für Kapitalgesellschaften zusätzlich geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 246 - 288 HGB) aufgestellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen einschließlich der bei Kunden installierten Geräte sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Ob ein niedrigerer beizulegender Wert anzusetzen ist, wird überprüft.

Beim Umlaufvermögen werden negative Wertänderungen, die bis zur Bilanzaufstellung bekannt werden, durch entsprechende Abschreibungen berücksichtigt.

Die Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Alter und eingeschränkte Verwertbarkeit der Vorräte werden durch entsprechende Abschläge berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind grundsätzlich zum Nominalwert oder mit dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden Einzelwertberichtigungen sowohl individuell als auch nach einer pauschalierten Methode vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten nur transitorische Posten im engeren Sinne.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt individuell auf Basis der in der Vergangenheit gesammelten Erfahrungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ab dem zweiten Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Aufgrund der Art und Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen sind keine wesentlichen Schätzverfahren erforderlich.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung der Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sowie die im Geschäftsjahr 2023 vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus der Anlage zum Anhang.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft hat im Jahr 2022 55,584 % der Anteile an der BioProtect GmbH, Laatzen, erworben. Gemäß dem Jahresbschluss zum 31. Dezember 2023 der BioProtect GmbH beträgt das Eigenkapital TEUR 329 (Vorjahr TEUR 369) und darin enthalten ist ein Jahresüberschuss von TEUR 304 (Vorjahr TEUR 344). Da die BioProtect GmbH ebenfalls in den Konzernabschluss der ALMAS INDUSTRIES Limited in London (Großbritannien) im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen wird, erfolgt die Zuordnung zu den verbundenen Unternehmen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 335 (Vorjahr: TEUR 86) resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 57) enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Kautionen von TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 72) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 75.000,00. Es ist eingeteilt in 75.000 nennwertlose Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Namen.

Kapitalrücklage

In der Kapitalrücklage werden das Stammkapital (TEUR 50) und der Gewinnvortrag (TEUR 25) der zum 01. Januar 2010 auf die AG verschmolzenen ehemaligen Schwestergesellschaft Oytech Deutschland GmbH ausgewiesen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 14. September 2022 wurde ein nicht rückzahlbarer Zuschuss i. S. v. § 272 Abs. Nr. 4 HGB von TEUR 1.100 in die Kapitalrücklage eingezahlt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für nachlaufende Wartungskosten, für zu erwartende Belastungen der Finanzierungsgesellschaften, für Vertragsrückkäufe, für rückständige Urlaubsansprüche und Provisionsansprüche der Mitarbeiter, für Sozialversicherungsbeiträge sowie für Beratungskosten und sonstige ausstehende Eingangsrechnungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten, mit Ausnahme der mit einem Rangrücktritt versehenen Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft, haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 8.504 (Vorjahr: TEUR 8.701) beinhalten mit TEUR 7.236 (Vorjahr: TEUR 7.285) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, mit TEUR 74 (Vorjahr: TEUR 130) Zinsen und mit TEUR 805 (Vorjahr: TEUR 950) Darlehen gegenüber der Muttergesellschaft ALMAS INDUSTRIES Limited.

Gegenüber anderen verbundenen Unternehmen bestehen noch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 389 (Vorjahr: TEUR 338).

Bei den Verbindlichkeiten, für die mit der Muttergesellschaft ein Rangrücktritt vereinbart ist, ist von einer Restlaufzeit dieser Verbindlichkeiten von mehr als 5 Jahren auszugehen. Somit haben von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.631 (Vorjahr TEUR 1.828) eine Restlaufzeit bis ein Jahr und TEUR 6.873 (Vorjahr TEUR 6.873) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 352 (Vorjahr: TEUR 257) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 7).

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 55) enthalten.

Erträge aus Beteiligungen

Bei den Erträgen aus Beteiligungen von TEUR 191 (Vorjahr: TEUR 0) handelt es sich ausschließlich um Erträge aus verbundenen Unternehmen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Aus der Abzinsung von Rückstellung ist ein Zinsertrag von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 8) entstanden.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsaufwand gegenüber Gesellschafter beträgt TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 80).

Aus der Aufzinsung von Rückstellungen hat sich insgesamt ein Zinsaufwand von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 0) ergeben.

5. Sonstige Angaben

5.1. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 268 Abs. 7 i.V.m. § 251 HGB.

5.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.943 (Vorjahr TEUR 653). Die Zahlungen sind wie folgt fällig:

TEUR
Fällig im nächsten Jahr 649
Fällig in 2 bis 5 Jahren 1.272
Fällig nach 5 Jahren 22

5.3. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 106 Arbeitnehmer (Vorjahr: 95 Arbeitnehmer) in folgdenden Bereichen beschäftigt:

Bereich Anzahl
Finanzen & Administration 58
Sales & Marketing 16
Technik 32

5.4. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Konzernzugehörigkeit

Der Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird von der ALMAS INDUSTRIES Limited in London (Großbritannien) erstellt. Er ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

5.5. Organmitglieder

Vorstand

Alleiniger Vorstand der Gesellschaft und damit zugleich auch Vorsitzender:

Herve Mangonaux, Kaufmann.

Aufsichtsrat

Walter Butler, Kaufmann - Vorsitzender -

Frédéric Favreau, Kaufmann - Stellvertretender Vorsitzender -

Loic Barbet, Kaufmann

5.6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 von TEUR 632 auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Verlustvortrag von TEUR 5.404 zu verrechnen.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung über die nach § 285 Nr. 33 HGB hier zu berichten wäre, haben sich nach dem 31. Dezember 2023 nicht ereignet.

 

Mannheim, den 27. August 2024

ALMAS INDUSTRIES AG

Hervé Mangonaux, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 4.024,70 0,00 0,00 0,00 4.024,70
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.334.931,19 626.254,48 0,00 121.342,99 2.839.842,68
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.123.939,63 0,00 0,00 0,00 2.123.939,63
4.462.895,52 626.254,48 0,00 121.342,99 4.967.807,01
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 4.017,70 0,00 0,00 4.017,70
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.345.946,07 494.548,75 121.334,99 1.719.159,83
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.349.963,77 494.548,75 121.334,99 1.723.177,53
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 7,00 7,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.120.682,85 988.985,12
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.123.939,63 2.123.939,63
3.244.629,48 3.112.931,75

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

ALMAS INDUSTRIES AG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der ALMAS Industries limited. Die ALMAS Group ist in 8 europäischen Ländern vertreten und seit 19 Jahren eines der führenden europäischen Unternehmen für innovative Sicherheitslösungen und 24-Stunden-Live-Fernüberwachung und Zugangskontrolle.

Neben dem Hauptsitz in der Floßwörthstr. 57, 68199 Mannheim, hat ALMAS INDUSTRIES AG Niederlassungen an folgenden Standorten:

Oldenburger Allee 18, 30659 Hannover

Luruper Chaussee 125, 22761 Hamburg

Clevischer Ring 7, 51065 Köln

Kamillenweg 22, 53757 Sankt Augustin

Bandweberstr. 83, 01900 Großröhrsdorf

Wir sind eine Gesellschaft, die Beratung, Vertrieb, Planung und Projektierung, Installation, Wartung, Instandhaltung sowie Störungsbeseitigung und den Service für sicherheitstechnische Produkte und Lösungen durchführt.

ALMAS INDUSTRIES AG vertreibt Waren und erbringt Dienstleistungen im Bereich "Sicherheitstechnik". Dazu gehören:

Einbruchmeldeanlagen mit Fernüberwachung

Videoüberwachungsanlagen

biometrische Zutrittskontrollen

Zutrittskontrollen mit Fiebererkennung

Zeiterfassungssysteme

fernüberwachte Defibrillatoren

Alleinarbeitsschutz (PNA)

ALMAS INDUSTRIES AG verfügt seit 2018 über ein zertifiziertes QM-System, ist seit 2019 Mitglied im BHE (Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.) und seit Dezember 2020 VdS-Errichterunternehmen EMA am Standort Hamburg.

1.2 Ziele und Strategien

Die Schwestergesellschaft der ALMAS INDUSTRIES AG, Eden Innovations SARL in Frankreich, entwickelt und produziert die Lösungen und Zutrittsberechtigungen sowie Zeiterfassungen für ALMAS INDUSTRIES AG. Darüber hinaus verfügt ALMAS INDUSTRIES AG über strategische Partnerschaften mit mehreren Notruf- und Serviceleitstellen für die Aufschaltung ihrer Fernüberwachungsanlagen und Überwachung der Objekte.

Die Beratungs- und Vertriebsaktivitäten laufen überwiegend über eigene Vertriebsmitarbeiter und Sicherheitsauditoren.

ALMAS INDUSTRIES AG vertreibt ebenfalls ihre Produkte und Lösungen gemeinsam mit dem verbundenen Unternehmen, BioProtect GmbH, die in Norddeutschland und einem Partnerunternehmen, das in Süddeutschland tätig ist. Damit ist gewährleistet, dass ALMAS INDUSTRIES AG ihre Lösungen flächendeckend anbieten kann.

Die fachgerechten Installationen und Serviceeinsätze zu den Produkten und Lösungen werden überwiegend (80 %) durch eigene Mitarbeiter durchgeführt. Die Partnerunternehmen arbeiten ebenfalls schon über einen längeren Zeitraum mit ALMAS INDUSTRIES AG im Bereich der Installation.

Da Kundenbetreuung und schnelle Reaktionszeiten für ALMAS INDUSTRIES AG von großer Bedeutung sind, verfügt ALMAS INDUSTRIES AG über einen rund um die Uhr besetzte Kundensupport, der per Remote oder vor Ort die Systemfehler bei den Endkunden beheben kann.

Das Ziel von ALMAS INDUSTRIES AG ist es, dank eines permanenten Aufbaus des Kundenmanagements dem Endkunden eine immer bessere Dienstleistung anbieten zu können und hierdurch eine langfristige Kundenbindung zu gewährleisten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

2.1.1 Entwicklungen der Branche

Laut der aktuellen Frühjahrs-Konjunkturumfrage des BHE, welche in der Sicherheitstechnik für uns seit Jahren die Referenz darstellt, zeigen viele Umfragewerte zwar noch deutliche Auswirkungen der zahlreichen weltweiten Krisen, jedoch ist "in einigen Bereichen eine leichte Erholung zu erkennen". Die aktuelle Geschäftslage wird mit einem Wert von 1,98 bewertet - etwas positiver als der Wert von 2022 (2,3). Demnach deutet die Umfrage eine bessere Perspektive für 2024.

Knapp 83 % der Betriebe vergeben hier die Note "sehr gut" oder "gut". Vor einem halben Jahr waren es noch etwa 69 % der Betriebe, die diese Bewertung abgegeben haben.

Diese positive Entwicklung spiegelt sich jedoch nicht in den einzelnen Kundengruppen wider.

Die Geschäftslage im B2B-Bereich hat sich leicht verschlechtert: 2,14 im Vergleich zu 2,07 gegenüber dem Frühjahr.

Innerhalb der einzelnen Fachsparten sind ebenfalls unterschiedliche Tendenzen erkennbar:

Während die Einbruchmeldeanlagen mit der Note 2,45 (Frühjahr 2023: 2,42), die Brandmeldeanlagen (1,94; Frühjahr 2023: 1,91) und die Videosicherheit (2,29; Frühjahr 2023: 2,23) leicht rückläufig sind, erfährt die Zutrittssteuerung mit einem Wert von 2,03 (nach 2,11 im Frühjahr 2023) einen leichten Aufschwung. Eine deutlichere Steigerung gab es bei den Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, die mit der Note 1,94 das drittbeste Ergebnis seit Beginn der Aufzeichnungen erzielen (Frühjahr 2023: 2,09).

Die Einschätzung der zukünftigen Geschäftslage fällt mit einem Wert von 2,25 ähnlich verhalten aus wie im Frühjahr 2023 (2,24).

Quelle:

BHE Konjunkturumfrage - Konjunkturumfrage zeigt zwiespältiges Lagebild im Sicherheitsmarkt - Aktuelles - Der BHE - BHE

2.1.2 Unternehmensentwicklung

Für 2023 hatten wir eine Grobplanung mit einem positiven Ergebnis von 667 T€ erstellt. Bei der Planung sind wir davon ausgegangen, dass die Umsatzerlöse im Vergleich zu den in 2022 erzielten Umsätzen um 9,63 % ansteigen werden. Gegenüber den Ist-Umsatzerlösen 2022 hat die Gesellschaft in 2023 ein Umsatzwachstum von 8,6 % zu vermelden. Die geplanten Umsätze wurden somit fast vollständig erzielt und der erwartete Jahresüberschuss von 602 T€ wurde lediglich um 5 % verfehlt. Die Planung 2023 sah bei den Personalaufwendungen einen Anstieg im Vergleich zu den Ist-Aufwendungen aus 2022 von 13,08 % vor. Tatsächlich liegt der Personalaufwand 2023 um 3,63 % über dem Planansatz. Die Gesellschaft erreichte einen Jahresüberschuss von 632 T€, der um 35 T€ unter dem geplanten Ergebnis 2023 und um 30 T€ über dem für das Jahr 2023 erwarteten Gewinn liegt.

2.1.3 Geschäftsverlauf im Jahr 2023

Die negativen Auswirkungen durch die Corona - Pandemie sind seit dem Vorjahr überwunden. Das Rohrergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 % verbessert werden. Der Jahresüberschuss verringerte sich um 34,2 %.

Insgesamt wurde der um 8,6 % gestiegene Umsatz durch die Zunahme der Aufwendungen überkompensiert, so dass sich das Ergebnis um 328 T€ gegenüber dem Vorjahr verschlechtert hat.

Die Personalanzahl ist nach den Rekrutierungsmaßnahmen in 2022 und 2023 in 2023 auf einen Durchschnitt von 106 Mitarbeiter (im Vorjahr 95 Mitarbeiter) angestiegen. Zum 31. Dezember 2023 betrug die Zahl der Mitarbeiter, ohne den Vorstand, 118 Personen. Somit wurde nicht nur der Behalt der Neuzugänge gewährleistet, sondern diese führten mit dem neuen Vertriebsteam sowie der neuen Abteilung zum Umsatzwachstum und behaupteten sich als wichtiges Kapital für die Gesellschaft.

Unter den gegebenen Umständen ist ALMAS INDUSTRIES AG zufrieden mit dem Geschäftsverlauf, dem erzielten Umsatz und Überschuss.

2.1.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmenssteuerung erfolgte über Soll-/Ist-Planung, monatliche Reporting-Analyse mit notwendigen Kurskorrekturen.

2.1.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als Dienstleistungsunternehmen stellen unsere motivierten und qualifizierten Mitarbeiter den wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikator dar.

2.2 Darstellung der Lage der Gesellschaft

2.2.1 Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 % (1.409 T€) verbessert. Hauptursächlich dafür ist der Anstieg der Umsatzerlöse um 8,6 %. Das Umsatzwachstum hat die Zunahme der Materialaufwendungen (2,4 %) deutlich übertroffen und wurde auch durch den Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge (110,3 %) noch zusätzlich verbessert. Dabei hat der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge die Erhöhung der Materialaufwendungen überkompensiert.

Die Personalaufwendungen haben aufgrund der höheren Mitarbeiteranzahl um 959 T€ zugenommen.

Ebenfalls deutlich mit 856 T€ haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöht. Dabei sind hauptsächlich die sonstigen Personal - und Reisekosten (255 T€) und die Kfz-Kosten (287 T€) gestiegen.

Die Abschreibungen haben sich um 89 T€ gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Das Finanzergebnis hat sich dagegen um 167 T€ verbessert. Dabei stehen den Beteiligungserträgen von 191 T€ der Anstieg der Zinsaufwendungen um 15 T€ sowie der Rückgang der Zinserträge um 9 T€ gegenüber.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass die Verbesserung des Rohergebnisses um 1.409 T€ von der Zunahme der Personalaufwendungen (959 T€) und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (856 T€) um 406 T€ überkompensiert wurde, woraus sich der wesentliche Effekt der Ergebnisverschlechterung um 328 T€ ergibt.

2.2.2 Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über den generierten Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und den Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft. Davon besteht bei Verbindlichkeiten von 6.873 T€ eine Restlaufzeit von über 5 Jahren.

In das Anlagevermögen wurden im Jahr 2023 insgesamt 626 T€ investiert.

Der positive Finanzmittelfonds, bestehend aus den flüssigen Mitteln, hat sich um 26 T€ auf 1.123 T€ verringert.

2.2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 653 T€ und das negative Eigenkapital um 632 T€ erhöht. Die negative Eigenkapitalquote verbesserte sich um 15,2 %- Punkte auf -43,8 %.

Der Zuwachs beim Gesamtvermögen resultiert hauptsächlich aus dem Anstieg der Vorräte (201 T€), der Forderungen an verbundene Unternehmen (249 T€), der sonstigen Vermögensgegenstände (173 T€), dem Rechnungsabgrenzungsposten (115 T€) und des Sachanlagevermögens (132 T€). Dem steht im Wesentlichen die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (191 T€) gegenüber.

Die Erhöhung beim Gesamtkapital ergibt sich im Wesentlichen aus der Zunahme des Eigenkapitals (632 T€) und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (102 T€). Gegenläufig war hauptsächlich der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen (197 T€).

2.2.4 Gesamtaussage

Durch den erneuten Jahresüberschuss (632 T€) hat sich das negative Eigenkapital weiter vermindert. Aufgrund unserer Finanzierungsstrategie waren wir jederzeit in der Lage, die finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich und zeitnah erfüllen zu können.

3. Zukunftsorientierte Angaben

3.1 Prognosebericht

Die Planung für das Jahr 2024 sieht einen Gewinn von 540 T€ vor. Die Planung basiert auf Erfahrungswerten sowie auf Annahmen und ist dadurch mit Unsicherheiten behaftet. Trotz aller Sorgfalt bei der Planung können somit die tatsächlichen Ergebnisse von den Planergebnissen abweichen, so dass die Planungen sowohl Chancen als auch Risiken enthalten.

Zum 30. Juni 2024 ergibt sich ein Gewinn von 846 T€, der um 485 T€ über dem Vergleichsergebnis aus 2023 liegt. Die Planung sah für das erste Halbjahr 2024 ein Gewinn von 202 T€ vor, so dass wir im Ist um 644 T€ besser gegenüber der Planung sind. Damit sollten wir unter normalen Umständen das Planergebnis erreichen können.

3.2 Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung

3.2.1 Risikomanagement und Risiken

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 mit 3.523 T€ weiter bilanziell überschuldet (Vorjahr: 4.155 T€).

Die Verbindlichkeiten, für die Rangrücktrittsvereinbarungen von 7.759 T€ bestehen, belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 6.873 T€ (Vorjahr 6.873 T€).

Die Rangrücktrittsvereinbarungen reichen aus, um die Überschuldung im Rechtssinne zu beseitigen.

Das negative Eigenkapital konnte durch die in den letzten Jahren erzielten Jahresüberschüsse stetig vermindert werden. Da auch für 2024 ein Gewinn erwartet wird, wird sich diese positive Entwicklung fortführen, so dass Going-Concern gegeben ist.

Um für den Geschäftsbetrieb der ALMAS INDUSTRIES AG bislang nicht bekannte Risiken aufzudecken, haben wir eine Risiko-Analyse durchgeführt. Diese richtet sich nach internen und externen Beziehungen / interessierten Parteien und beurteilt die Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Grad der Gefährdung (Risikomatrix nach Nohl). Im Rahmen der Risikoanalyse wurden unverändert zum Vorjahr insgesamt 16 Risiken bewertet.

Im Rahmen dieser Risiko-Analyse wurden zwei wesentliche Risiken erfasst, denen die ALMAS INDUSTRIES AG aktuell ausgesetzt ist. Das erste Hauptrisiko besteht aus dem Vorjahr unverändert fort und das zweite Hauptrisiko ist neu hinzugekommen:

• Konsequenzen aus einem Datenverlust, bzw. einem irreparablen Server / einer Festplatte.

Die ALMAS INDUSTRIES AG hat vorbeugende Maßnahmen eingeleitet, um dieses Risiko zu meiden.

Die Daten werden automatisiert kalendertäglich auf einem File-Server gespeichert. Dieser Server hat vier in sich gespiegelte Festplatten, wodurch eine Ausfallsicherheit einer Festplatte gewährleistet ist. Zusätzlich wird dieser File-Server über einen externen File-Server gespiegelt. Weiterhin wurden im laufenden Kalenderjahr diverse PEN-Tests durch einen externen Dienstleister durchgeführt und die Mitarbeiter in Hinblick auf unbekannte Mail-Absender und das Öffnen von Links sensibilisiert.

Darüber hinaus hat die ALMAS INDUSTRIES AG eine zusätzliche, von der Microsoft-Dynamics angebotenen Backup-Lösung unabhängige Datensicherung für das gesamte CRM, die im Falle eines IT-Vorfalles eine schnelle Fortführung der Gesellschafts-Aktivitäten gewährleistet. Es handelt sich um eine On-Premises- Infrastruktur.

• Datenschutz- und Verschwiegenheitsverletzungen

Entsprechende Verschwiegenheitserklärungen sind im Arbeitsvertrag verankert.

Durch die administrative Vergabe von Rechten durch den IT-Leiter ist der Zugriff der einzelnen Mitarbeiter/innen auf personenbezogene Daten dem Aufgabengebiet entsprechend beschränkt. Die Mitarbeiter/innen werden regelmäßig in Hinblick auf die DSGVO geschult.

Im Weiteren bestehen folgende Risiken im mittleren Gefährdungsbereich:

Strukturelle Risiken bezogen auf Rekrutierung/Neugewinnung qualifizierter Fachkräfte im technischen Bereich

Konjunkturelle Preiserhöhungen im Einkauf, welche sich im Rohertrag des Unternehmens negativ widerspiegeln können. Dennoch scheint sich im letzten Quartal des Jahres 2023 eine Preisstabilität etabliert zu haben, so dass im Vergleich zum Vorjahr eine bessere Planungssicherheit für 2024 entstehen kann.

Mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit und einem immerhin moderaten Gefährdungsgrad schätzen wir die finanziellen Risiken ein, denen einige Kunden der ALMAS INDUSTRIES AG in Folge der Postcorona-Zeit und der Inflationsperiode ausgesetzt waren. Nicht auszuschließen ist ein dadurch bedingtes hohes Wachstum / ein Anstieg an offenen Forderungen und Insolvenzfällen, die das Gesamtergebnis von ALMAS INDUST- RIES AG belasten könnten.

Die hohen Refinanzierungs-Zinssätze werden in 2024 zum 2. Mal in Folge die Marge von ALMAS INDUSTRIES AG etwas drücken. Eine Entspannung auf dem Finanzmarkt ist aktuell nicht in Sicht. Dieses Risiko betrifft die Gesellschaft indirekt über die Finanzierung von Leasinggesellschaften.

3.2.2 Chancen

• Es ist weiterhin eine Marktdynamik im Bereich der Sicherheitstechnik zu beobachten, die sich in einem immer größer werdenden Bedarf an Sicherheitslösungen, insbesondere im Außenbereich, darstellt.

• Das vermehrte Arbeiten im Home-Office hat zur Konsequenz, dass viele Unternehmen nicht mehr dauerhaft besetzt sind, was wiederum dazu führt, dass ein erhöhter Schutz im Bereich Einbruch und Vandalismus notwendig wird.

• Darüber hinaus fasst die ALMAS INDUSTRIES AG langsam Fuß in dem für sie neuen Bereich der Großprojekte. Bislang wurde nur vereinzelte Großprojekte realisiert, die Gesellschaft verfügt aber über eine hohe Anzahl an Projekten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in diesem, bzw. den folgenden Jahren zustande kommen werden.

Das Sicherheitsgefühl hat nicht nachgelassen, was den Bedarf an unserer Dienstleistung vorantreibt.

• Auch die neuen Funkanlagen sorgen für eine interessante und perspektivreiche Vergrößerung unseres Portfolios in der Sparte Einbruch-Schutz.

• Die Sparte Personen-Schutz in Form von Personen-Notsignal-Anlagen hat sich weiterhin sehr gut entwickelt. Die ersten Vertragsverlängerungen sprechen für gute Perspektiven auf diesem Markt.

• Die Nutzung von neuen und sehr innovativen Rekrutierungskanälen, die bereits im Vorjahr zu einer klaren Verstärkung der Abteilung Techniker im Außendienst geführt hat, wird auch im Jahr 2024 fortgesetzt, so dass die strukturellen Marktschwierigkeiten bewältigt werden können. Ebenso bieten sich hieraus neue Rekrutierungsformen für die Verstärkung der Teams im Vertriebsinnendienst sowie Vertriebsaußendienst.

3.2.3 Zusammenfassung

Trotz der vorstehend aufgeführten Risiken ist der Fortbestand der Gesellschaft aufgrund der bestehenden Rangrücktritts-Vereinbarung, Liquidität sowie positiven Planung für 2024 nicht gefährdet.

Aufgrund der bestehenden aktuellen Unsicherheiten, wie z.B. Ukrainekrieg und der Konflikt im Nahen Osten, Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland, Abbau von Arbeitsplätzen, Fachkräftemangel usw., kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Risiken bestehen, die sich nachhaltig negativ auf die künftigen Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen auswirken könnten.

 

Mannheim, den 27. August 2024

ALMAS INDUSTRIES AG

Hervé Mangonaux, Vorstandsvorsitzender

Bescheinigung

Der zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ALMAS INDUSTRIES AG, Mannheim:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ALMAS INDUSTRIES AG, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALMAS INDUSTRIES AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörenden Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ludwigshafen, den 27. August 2024

TST GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stastny, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung gemäß § 171 Abs. 2 AktG

der ALMAS INDUSTRIES AG, Mannheim

Der Aufsichtsrat stellt fest, dass er anhand der schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstands ausreichend über den Geschäftsverlauf bei der Gesellschaft informiert wurde. Die wesentlichen Vorgänge wurden vom Vorstand erläutert und mit dem Aufsichtsrat oder einzelnen Aufsichtsratsmitgliedern eingehend erörtert.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 632 erzielt. Die Planung sah einen Gewinn von TEUR 667 vor, so dass der tatsächlich erzielte Jahresüberschuss um TEUR 35 unter dem Planergebnis liegt.

Der Vorstand hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in der von der TST GmbH, Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungsgesellschaft am 27. August 2024 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk testierten Form vorgelegt.

Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und die Schlusserklärung des Vorstandes zum Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.

Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.

 

Paris, den 04.10.2024

Der Aufsichtsrat

Walter Butler, Vorsitzender

Amtsgericht Mannheim · HRB 10353

Feststellungsdatum:

Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 04.10.2024.

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