HDI Risk Consulting GmbH
Same addressComputer consultancy activities
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Martial Fuge since 9/3/2025 | Procura |
Bianca Steckel-Novacic since 1/5/2024 | Procura |
Bernhard Krebs since 3/22/2023 | Procura |
Jens Hillmer since 10/12/2022 | Board Member |
Dirk Dr. Höring since 10/12/2022 | Board Member |
Jörg-Michael Franke since 5/13/2014 | Procura |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
HDI Global Network AGHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024HDI Global Network AGGeschäftsbericht 2024Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands im Geschäftsjahr 2024 nach den ihm gesetzlich und nach der Satzung der Gesellschaft zugewiesenen Aufgaben überwacht und sich in zwei ordentlichen Sitzungen am 5. März 2024 und 20. November 2024 sowie anhand mündlicher und schriftlicher Berichte vom Vorstand umfassend über die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat ist, da er nur aus der gesetzlichen Mindestanzahl von drei Mitgliedern besteht, zugleich auch der Prüfungsausschuss. Wesentliche Berichts- und BeratungspunkteEinen Schwerpunkt der Beratungen des Aufsichtsrats bildete die Berichterstattung des Vorstands zur Geschäftsentwicklung - insbesondere mit Blick auf den weiteren Ausbau des weltweiten Netzwerks der HDI Global Network AG und die Erschließung neuer Märkte für das Segment Corporate & Specialty - und zu den entsprechenden Planungen für das zurückliegende Geschäftsjahr. Die Risikosituation der Gesellschaft wurde ebenfalls ausgiebig diskutiert. Auf Grundlage der Ergebnisse der jährlich durchgeführten Selbsteinschätzung wurden die vorhandenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen im Aufsichtsratsgremium erörtert. Sofern aufgrund von Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung Geschäfte und Maßnahmen des Vorstands der Zustimmungspflicht des Aufsichtsrats unterliegen, wurden diese jeweils nach Prüfung und Erörterung verabschiedet. JahresabschlussprüfungDer vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 sowie der Lagebericht sind von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, geprüft worden. Die Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben. Im erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wird erklärt, dass die Buchführung und der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermitteln und dass der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte der PricewaterhouseCoopers GmbH wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zugeleitet. Der Abschlussprüfer war bei der Aufsichtsratssitzung zur Beratung des Jahresabschlusses anwesend; er hat über die Durchführung der Prüfung berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Nach dem abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts haben wir uns dem Urteil des Abschlussprüfers angeschlossen und den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss am 5. März 2025 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 festgestellt. Dem Lagebericht und insbesondere den dort getroffenen Aussagen zur weiteren Entwicklung der Gesellschaft stimmen wir zu. Zudem haben wir die Qualität der Abschlussprüfung anhand der vorgelegten Berichterstattung geprüft. Besetzung von AufsichtsratFrau Golshid Hamidi hat ihr Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats zum Ablauf des 31. Dezember 2024 niedergelegt. Für sie neu im Aufsichtsrat ist seit dem 1. Januar 2025 Herr Dr. Christian Hermelingmeier. Dr. Thomas Kuhnt (Vorsitzender) LageberichtGrundlagen des UnternehmensDie HDI Global Network AG ist eine Tochter der HDI Global SE. Als weltweit lizenzierter Rückversicherer ist die HDI Global Network AG die zentrale Plattform für die Abwicklung internationaler Versicherungsprogramme im HDI Global Network. Darüber hinaus erfüllt die Gesellschaft die Funktion einer Zwischenholding für ausländische Tochtergesellschaften im Segment Corporate & Specialty des Talanx Konzerns. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenVolkswirtschaftliche EntwicklungDie geopolitischen Spannungen wie der Konflikt im Nahen Osten, politische Unsicherheit angesichts Neuwahlen und Regierungswechseln in zahlreichen Ländern sowie eine über weite Strecken des Jahres immer noch restriktive Geldpolitik vieler Notenbanken prägten 2024 das globale Konjunkturbild. Vor diesem Hintergrund lag das Wachstum der Weltwirtschaft nach einer weiteren Abkühlung mit +3,2 % leicht unter seinem Durchschnitt seit der Jahrtausendwende. In Deutschland ist die Wirtschaft 2024 mit einem Minus von 0,2 % bereits das zweite Jahr in Folge geschrumpft. Dabei ging die Bruttowertschöpfung sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Baugewerbe deutlich zurück, während sie im Dienstleistungsbereich leicht zulegen konnte. Als Belastungsfaktoren erwiesen sich insbesondere anhaltend hohe Energiekosten, erhöhte Zinsen sowie die unsicheren wirtschaftlichen und politischen Aussichten. Auf der Verwendungsseite konnten die Zunahmen bei privatem und öffentlichem Konsum das kräftige Minus bei den Bruttoanlageinvestitionen und hier speziell bei den Investitionen in Ausrüstungen nicht vollständig kompensieren. Auf den Auslandsmärkten nahm der Gegenwind zu. Deutschland gehörte damit 2024 - wie schon 2023 - konjunkturseitig zu den Schlusslichtern der Eurozone, deren Wirtschaftsleistung insgesamt um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr zunahm. Dem erhöhten Zinsniveau und allen Rezessionssorgen zum Trotz konnte sich die US-Wirtschaft auch 2024 gut behaupten und wuchs im Vorjahresvergleich um 2,8 %. Gestützt wurde das Wachstum vom staatlichen Konsum und den (Ausrüstungs-)Investitionen, während der Außenhandel sich angesichts eines starken Import-Wachstums als Belastung erwies. Insbesondere machte jedoch der private Konsum seinem Titel als wichtigster Wachstumstreiber der US-Wirtschaft erneut alle Ehre, wobei er von steigender Kaufkraft dank eines kräftigen Lohnwachstums in Verbindung mit stabiler Inflation und einem robusten Arbeitsmarkt profitierte. Die Arbeitslosenquote stieg zwar im Jahresverlauf leicht von 3,8 % auf 4,1 % an, bewegte sich damit im historischen Vergleich aber immer noch auf niedrigem Niveau. Das Wirtschaftswachstum in China hat sich 2024 von 5,2 % auf 5,0 % gegenüber dem Vorjahr abgekühlt. Vor dem Hintergrund anhaltender Verwerfungen im Immobiliensektor, der hohen Verschuldung der Lokalregierungen, der eingeschränkten Konsumlaune privater Haushalte sowie ausschließlich staatlich getriebener Investitionen sorgte letztlich ein zusätzlicher Stimulus für ein starkes viertes Quartal, sodass das offizielle Wachstumsziel von 5 % gerade noch erreicht wurde. Das Wachstum in Lateinamerika hat sich im vergangenen Jahr leicht von 1,9 % auf 2,2 % beschleunigt. Als Unterstützung erwies sich, dass viele Notenbanken in der Region bereits 2023 begonnen hatten, ihre im Zuge des Post-Covid-Inflationsschocks stark gestiegenen Leitzinsen wieder zu senken. Dennoch blieb das Wachstum damit erneut hinter dem Durchschnitt seit der Jahrtausendwende zurück. Der globale Inflationsdruck hat im vergangenen Jahr weiter nachgelassen, ohne dass die Teuerungsraten jedoch wieder auf ihre Prä-Covid-Niveaus zurückgegangen sind. In der Eurozone lag die Inflationsrate Mitte vergangenen Jahres noch bei 2,5 %. Der starke Rückgang um rund acht Prozentpunkte vom Hoch 2022 gab der EZB jedoch genügend Zuversicht, angesichts einer schwachen konjunkturellen Dynamik in der Eurozone ab Juni einen Zinssenkungszyklus einzuleiten und in der Folge den Einlagensatz bis zum Jahresende von 4,00 % auf 3,00 % zu senken. Nachdem der Preisdruck in den USA im ersten Quartal 2024 zunächst noch einmal zugenommen hatte, pendelte sich die Inflation hier zwischen 2,5 % und 3,0 % ein. Vor diesem Hintergrund blieb die Fed im Vergleich vorsichtiger und begann erst im September mit Zinssenkungen, wobei auch sie den Leitzins bis zum Jahresende um einen vollen Prozentpunkt auf 4,50 % reduzierte. KapitalmärkteDie Aussicht auf Zinssenkungen der Notenbanken, das stabile konjunkturelle Umfeld in den USA und eine positive Gewinnentwicklung haben die Aktienmärkte 2024 zu immer neuen Rekorden getrieben. Der US-amerikanische S&P 500 beendete das Jahr mit einem Plus von 23,3 % (alle Wertentwicklungen in USD gerechnet) und damit bereits das zweite Jahr in Folge mit einem Zuwachs von mehr als 20 %. Wie schon im Vorjahr profitierte der US-Aktienmarkt dabei von der weit überdurchschnittlichen Performance der großen Tech-Unternehmen, nicht zuletzt im Angesicht der Euphorie rund um das Thema künstliche Intelligenz, wohingegen die zwischenzeitliche "Trump-Rallye" nach den US-Präsidentschaftswahlen Anfang November nur von kurzer Dauer war. Aktien aus den globalen Industrieländern (MSCI World: +17,0 %), aus Asien (MSCI Asia ex Japan: +9,8 %) und China (MSCI China: +16,3 %) blieben dahinter zurück. Der Euro Stoxx beendete das Jahr in USD gerechnet sogar mit einem kleinen Minus von 0,3 %, während der DAX erstmals seit seinem Bestehen über die Marke von 20.000 Punkten stieg. Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries fiel von ihrem Hoch bei 5 % im Herbst 2023 mit dem Ausblick auf nahende Zinssenkungen der Fed bis September 2024 auf 3,62 %. In der Folge trieben aber Sorgen bezüglich der hohen US-Verschuldung und einer potenziell inflationären (Zoll-)Politik des künftigen US-Präsidenten sowie damit einhergehende Zweifel an weiteren Zinssenkungen der Fed die Rendite bis zum Jahresende wieder auf 4,57 % (2024: +0,69 Prozentpunkte). Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen stieg im Jahresverlauf 2024 per saldo von 2,02 % auf 2,37 %. Der Ölpreis für die Sorte Brent erreichte mit der zunehmenden Eskalation des Konflikts im Nahen Osten im April sein Jahreshoch bei 91 USD je Barrel, lag jedoch zum Jahresende mit 74 USD auf das Gesamtjahr gesehen 3,1 % im Minus. Nachdem der Euro bis August auf 1,12 USD zugelegt hatte, sorgte der kräftige Zinsanstieg in den USA im Herbst für eine deutliche Abwärtsbewegung Richtung Parität. Schlussendlich notierte der EUR bei 1,04 USD um 6,2 % unter seinem Jahreseinstandskurs. VersicherungsgeschäftDie Entwicklung der Schaden/Unfallversicherung in der deutschen Versicherungswirtschaft war aufgrund von Nachholeffekten 2024 erneut durch inflationsbedingte Beitragsanpassungen geprägt. Aufgrund dieser Nachholeffekte konnte die Kraftfahrtversicherung trotz eines geringen Bestandszuwachses ein deutliches Beitragswachstum verzeichnen. Der Schadenaufwand lag aufgrund von steigenden Reparaturkosten sowie leicht erhöhter Schadenhäufigkeiten erneut über dem Niveau des Vorjahres. Die Schäden durch Naturgefahren sind 2024 im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen, blieben aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Insbesondere die Elementarschäden lagen deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Die schwersten Elementarschäden wurden durch die Überschwemmungen im Mai und Juni des Berichtsjahres verursacht. Der Talanx Konzern hat als Zielregionen für den Ausbau seines internationalen Privatkundengeschäfts die Regionen Europa und Lateinamerika definiert. Im Bereich Corporate & Specialty baut der Konzern seine Präsenz weltweit weiter aus. In diesem Abschnitt wird vorrangig auf die Entwicklung in den genannten internationalen Zielregionen eingegangen. Die internationale Schaden/Unfallversicherung verzeichnete aufgrund der anhaltenden Hartmarktphase, insbesondere im Bereich der Privatversicherung, auch im Jahr 2024 ein reales Prämienwachstum. Das Wachstum der entwickelten Versicherungsmärkte lag dabei leicht unter dem Niveau der Schwellenländer (ohne China) und war vor allem durch inflationsbedingte Preisanpassungen geprägt. Dabei wies Nordamerika das stärkste reale Prämienwachstum auf, gefolgt von Europa und Asia-Pazifik. Das positive reale Prämienwachstum in den Schwellenländern war primär durch Volumeneffekte getrieben. Die durch Naturkatastrophen verursachten Schäden lagen im Berichtsjahr über dem Vorjahresniveau und deutlich oberhalb des Zehnjahresdurchschnitts. Erneut entfiel ein Großteil der Schäden auf eine Vielzahl von Ereignissen mit geringem bis mittlerem Ausmaß, insbesondere schwere Gewitter, Überschwemmungen und Hurrikane. In Europa und dem Nahen Osten sorgten dabei insbesondere schwere Überschwemmungen für Schäden, während die USA von den Hurrikanen "Helene" und "Milton" sowie schweren Gewitterstürmen betroffen waren. Die internationale Schaden-Rückversicherung konnte im Berichtsjahr ein positives Prämienwachstum verzeichnen, das ebenfalls primär auf Preisanpassungen zurückzuführen war. Rechtliche und regulatorische RahmenbedingungenVersicherungsunternehmen (Erst- und Rückversicherung) und Kapitalverwaltungsgesellschaften unterliegen weltweit einer umfassenden Rechts- und Finanzaufsicht durch Aufsichtsbehörden. In der Bundesrepublik Deutschland obliegt diese Aufgabe der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Hinzu kommen umfassende rechtliche Vorgaben für die Geschäftstätigkeit. In den vergangenen Jahren haben sich die regulatorischen Rahmenbedingungen weiter verschärft, was zu einer zunehmenden Komplexität geführt hat. Dieser Trend setzte sich 2024 fort. In dem BaFin-Rundschreiben 2/2017 (VA) zur behördlichen Auslegung der Mindestanforderungen an die Geschäftsorganisation von Versicherungsunternehmen (MaGo) werden aus Sicht der Aufsichtsbehörde übergreifende Aspekte zur Geschäftsorganisation sowie zentrale Begriffe wie "Proportionalität" oder "Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgan" erläutert. Ungeachtet der fehlenden unmittelbaren Rechtsbindung dieses Schreibens wird auch die MaGo bei der Ausgestaltung der Geschäftsorganisation der HDI Gruppe berücksichtigt, insbesondere in den Bereichen allgemeine Governance, Schlüsselfunktionen, Risikomanagement-System, Eigenmittelanforderungen, internes Kontrollsystem, Ausgliederungen und Notfallmanagement. Die BaFin hat eine überarbeitete Fassung der MaGo zur Konsultation gestellt. Die unternehmensspezifischen Auswirkungen der Änderungen werden als eher gering eingestuft. Aufgrund des Geldwäschegesetzes (GwG) muss der HDI V. a. G. als "Mutterunternehmen der Gruppe" dafür Sorge tragen, dass alle zur Geldwäscheprävention verpflichteten Gruppenunternehmen definierte Mindeststandards umsetzen. Die Gruppen-Geldwäschefunktion rollt anlassbezogen bzw. mindestens jährlich im vierten Quartal eines Jahres eine gruppenweite Risikoanalyse nach den Vorgaben des GwG in allen Geschäftsbereichen aus und dokumentiert die risikobasierten Maßnahmen der zur Geldwäscheprävention verpflichteten Gruppenunternehmen. Zusätzlich wird durch ein gruppenweites Reporting auf Quartalsbasis der Informationsaustausch innerhalb der Gruppe sichergestellt. Das Risiko der Gruppe, zu Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung missbraucht zu werden, wird insgesamt als gering eingestuft. In den letzten Jahren hat die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Damit einher geht ein Übergang zu digitalen, datenbasierten Geschäftsmodellen; sich hieraus ergebende rechtliche Fragen und Herausforderungen mit dem Fokus auf die IT-Sicherheit spielen auch bei den Unternehmen der HDI Gruppe eine immer wichtigere Rolle. Mit dem Rundschreiben 10/2018 (VA) zu den Versicherungsaufsichtlichen Anforderungen an die IT (VAIT) hat die BaFin Hinweise zur Auslegung der Vorschriften über die Geschäftsorganisation im Versicherungsaufsichtsgesetz gegeben, soweit sie sich auf die technisch-organisatorische Ausstattung der Unternehmen beziehen. Gleiches gilt hinsichtlich des Rundschreibens 11/ 2019 (WA) zu den Kapitalverwaltungsaufsichtlichen Anforderungen an die IT (KAIT). Ferner hat die Behörde Orientierungshilfen zu Auslagerungen an Cloud-Anbieter veröffentlicht. Weiterhin wurde im Jahr 2024 von der EU die Verordnung über künstliche Intelligenz erlassen (Verordnung (EU) 2024/1689), die auch die Versicherungswirtschaft betrifft und die konkrete Auswirkung auf den Talanx Konzern haben wird. Durch den Digital Operational Resilience Act (DORA) der EU gibt es in diesem Zusammenhang neue Anforderungen, die u. a. Versicherungsunternehmen ab Januar 2025 erfüllen müssen. Hierdurch soll der europäische Finanzmarkt gegenüber Cyberrisiken und Vorfällen in der Informations- und Kommunikationstechnologie gestärkt werden. Im Talanx Konzern verarbeiten wir u. a. für die Antrags-, Vertrags- und Leistungsabwicklung umfangreich personenbezogene Daten. Zur Gewährleistung der datenschutzrechtlichen Anforderungen, wie der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes, ist das Datenschutzmanagement-System auf die Beachtung und Kontrolle der Vorgaben ausgerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für einen sorgsamen Umgang mit den Daten sensibilisiert (Schulungen) und werden auf die Einhaltung der Datenschutzanforderungen schriftlich verpflichtet. Für prozessunabhängige Datenschutzanforderungen, wie z. B. Beauftragung von Dienstleistern, sind zentrale Verfahren zu beachten. Gleiches gilt für die Datenschutzrechte der Kunden, Aktionäre und Beschäftigten. Die Einhaltung geltenden Rechts ist für die Gesellschaften des Talanx Konzerns Voraussetzung für eine dauerhaft erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Der Konzern widmet der Anpassung des Geschäfts und seiner Produkte an die gesetzlichen sowie aufsichts- und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen große Aufmerksamkeit. Die hierfür installierten Mechanismen gewährleisten, dass künftige Rechtsentwicklungen und ihre Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit frühzeitig identifiziert und bewertet werden, damit wir die erforderlichen Anpassungen rechtzeitig vornehmen können. Als Wertpapieremittenten unterliegen die Talanx AG sowie weitere Konzerngesellschaften der Kapitalmarktaufsicht - u. a. in Deutschland und Luxemburg. GeschäftsverlaufVersicherungsgeschäftNach dem Beitragswachstum des Vorjahres stieg der Bruttobeitrag der HDI Global Network AG im abgeschlossenen Geschäftsjahr signifikant um 20,2 % auf 1.769,6 (1.472,5) Mio. EUR und liegt damit über den Erwartungen für dieses Jahr. Die Beitragsentwicklung verbesserte sich insbesondere infolge von Beitragszuwächsen von externen Geschäftspartnern sowie den beiden Tochtergesellschaften HDI Global Insurance Company, Chicago, und HDI Global Seguros S.A., Mexiko, im Rahmen des gestiegenen Geschäfts mit internationalen Versicherungsprogrammen. Deutliche Beitragszuwächse ergaben sich auch in den ausländischen Niederlassungen der HDI Global SE im Rahmen von internationalen Versicherungsprogrammen sowie aus der angepassten Rückversicherungslösung im Zusammenhang mit dem Brexit. Bruttobeiträge des Geschäftsjahres
Dem Unternehmensmodell folgend werden seitens HDI Global Network AG im Zuge der Rückversicherung übernommene Risiken weitestgehend gruppenintern weitergegeben, größtenteils an die Muttergesellschaft HDI Global SE. Hierzu zählen im Wesentlichen Transaktionen im Rahmen weltweit gezeichneter internationaler Versicherungsprogramme im selbst betriebenen Netzwerk (HDI Global Network). Darüber hinaus fungiert das Unternehmen, wenn nötig, als Rückversicherer lokaler Risiken, so z. B. von den Niederlassungen der HDI Global SE in Kanada und Australien. Der Brutto-Schadenaufwand des Berichtszeitraums stieg im Vergleich zum Vorjahr um 293,0 Mio. EUR auf 806,3 (513,3) Mio. EUR, was überwiegend auf gestiegene Rückstellungen für Geschäftsjahresschäden und geringere Abwicklungsgewinne zurückzuführen war. Infolge der nahezu vollständigen Retrozession aller übernommenen Risiken wurde der Netto-Schadenaufwand von den Veränderungen der Bruttoseite grundsätzlich nicht beeinflusst. Im Rahmen der Auflösung einer Rückversicherungsverbindung im abgeschlossenen Geschäftsjahr verblieben als Einmaleffekt 950 TEUR im Nettoschadenaufwand. Brutto-Schadenaufwand des Geschäftsjahres
Das versicherungstechnische Nettoergebnis der Gesellschaft stieg im Berichtszeitraum um 2,1 Mio. EUR und lag mit 15,4 Mio. EUR erwartungsgemäß über dem Vorjahresniveau von 13,3 Mio. EUR. Infolge des gewachsenen Geschäftsvolumens stiegen die damit verbundenen Provisionseinnahmen im Berichtszeitraum entsprechend an. Die Verwaltungskosten verzeichneten einen leichten Anstieg. Versicherungstechnisches Nettoergebnis des Geschäftsjahres
Allgemeines GeschäftKapitalanlageergebnisDas Kapitalanlageergebnis von 48,2 (20,9) Mio. EUR der Berichtsperiode lag deutlich über dem Vorjahresergebnis und liegt damit auch über den Erwartungen für dieses Jahr. Es war im Wesentlichen bestimmt durch Erträge aus Beteiligungen, welche mit 30,8 (11,2) Mio. EUR bedeutend über dem Vorjahr als auch über dem für dieses Jahr erwarteten Anstieg lagen. Darüber hinaus trugen auch deutlich gestiegene Erträge aus anderen Kapitalanlagen zu dem Ergebnis bei. Innerhalb der Beteiligungserträge waren die Dividendenzahlungen der brasilianischen Tochtergesellschaft HDI Global Seguros S.A. mit 11,9 (1,8) Mio. EUR und der HDI Global Insurance Company, Chicago, mit 11,4 (0,0) Mio. EUR die wesentlichen Positionen. Darüber hinaus schüttete die Tochtergesellschaft HDI Versicherung AG, Wien, in der Berichtsperiode eine im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunkene Dividende von 7,4 (9,4) Mio. EUR aus. Die Erträge aus anderen Kapitalanlagen lagen mit 17,4 (13,7) Mio. EUR über den Ergebnissen des Vorjahres. Diese bestanden im Wesentlichen aus Zinserträgen aus zugenommenen Depotforderungen gegenüber der HDI Global SE, Niederlassung Kanada, in Höhe von 10,0 (9,1) Mio. EUR und aus Zinserträgen aus zusätzlichen Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 6,3 (3,9) Mio. EUR. Die Aufwendungen aus anderen Kapitalanlagen waren im Vorjahr geprägt von der Abschreibung der russischen Tochtergesellschaft HDI Global Insurance LLC mit 4,0 Mio. EUR infolge des anhaltenden Ukraine-Kriegs. Sonstiges ErgebnisDas sonstige Ergebnis der Gesellschaft zeigte in der Berichtsperiode einen gesunkenen Aufwand von 18,0 (20,5) Mio. EUR. Dies war im Wesentlichen auf geringere Abschreibungen auf Rückversicherungsforderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. GesamtergebnisAufgrund des gegenüber dem Vorjahr gestiegenen versicherungstechnischen wie auch nichtversicherungstechnischen Ergebnisses verzeichnete die Gesellschaft mit 45,5 (13,7) Mio. EUR ein deutlich gestiegenes Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum vorhergehenden Geschäftsjahr, welches die Erwartungen für das aktuelle Berichtsjahr übertrifft. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurden 41,6 (13,4) Mio. EUR an die Muttergesellschaft, HDI Global SE, abgeführt. Vermögens- und FinanzlageKapitalanlagenZum Ende des Geschäftsjahres 2024 lagen die Buchwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen mit 189,3 (189,3) Mio. EUR unverändert auf dem Vorjahresniveau. Darüber hinaus bestanden Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 124,0 (116,1) Mio. EUR, die aus begebenen Nachrangdarlehen an die US-amerikanische Tochtergesellschaft HDI Global Insurance Company resultierten. Eigenkapital (voll eingezahlt)Das Eigenkapital der HDI Global Network AG lag im abgeschlossenen Geschäftsjahr unverändert auf dem Vorjahresniveau. Eine Zuführung zur gesetzlichen Rücklage war im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben nicht notwendig. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug somit 231,6 (231,6) Mio. EUR. Nachrangige VerbindlichkeitenDie nachrangigen Verbindlichkeiten stiegen im Geschäftsjahr auf 345,4 (125,4) Mio. EUR. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus einem im Geschäftsjahr umgewandelten und angestiegenen Darlehen gegenüber der HDI Global SE. Weitere Positionen der BilanzDie Zusammensetzung der genannten sowie der weiteren Positionen der Bilanz ist im Anhang erläutert. FinanzlageDer HDI Global Network AG fließen durch laufende Beitragseinnahmen, Kapitalerträge und den Rückfluss von Kapitalanlagen liquide Mittel zu. Die Liquidität, welche zur Bestreitung der laufenden Zahlungsverpflichtungen erforderlich ist, wurde fortlaufend überwacht, sodass die Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen fortwährend gewährleistet war. Ferner besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageDer Verlauf des abgeschlossenen Geschäftsjahres wird als insgesamt deutlich positiv bewertet. Infolge des Beitragswachstums, verbunden mit den gestiegenen Provisionseinnahmen, konnte ein versicherungstechnisches Ergebnis von 15,4 (13,3) Mio. EUR generiert werden. Das Kapitalanlageergebnis lag deutlich über dem Vorjahresniveau, was primär auf gestiegene Dividendenzuflüsse zurückzuführen war. Das sonstige Ergebnis der HDI Global Network AG war im Wesentlichen von sonstigen Zinsaufwendungen sowie weiterhin von der Währungskursentwicklung im generell volatilen Währungsumfeld belastet und lag insgesamt leicht über dem Ergebnis der Vorjahresperiode. Insgesamt konnte die Gesellschaft einen bedeutenden Gewinn in Höhe von 41,6 (13,4) Mio. EUR an die HDI Global SE abführen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Auftrag der HDI Global Network AG bestehende Letters of Credit fortgeführt, welche zur Besicherung von gruppeninternen Rückversicherungsübernahmen im Ausland bestehen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts ist die wirtschaftliche Lage der HDI Global Network AG unverändert positiv. Die Ratings der Gesellschaft, bestehend bei Standard & Poor's und A.M. Best, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr jeweils mit A+ (stable) bestätigt. RisikoberichtGrundsätze des RisikomanagementsDie Gesellschaften des Segments Corporate & Specialty des Talanx Konzerns, zu denen die HDI Global Network AG gehört, bieten den Versicherungsnehmern umfassenden Schutz in den Sachversicherungs- und Haftpflichtsparten, sodass die Übernahme von Risiken den Kern ihres Geschäfts darstellt. Zu deren Beherrschung sind neben einem ausgeprägten Risikobewusstsein auch Verfahren und Instrumente erforderlich, welche die Identifikation, Bewertung und Bewältigung von Risiken - aber auch Chancen - ermöglichen. Das Risikomanagement der Gesellschaft legt den Fokus auf die negativen Zufallsabweichungen, d. h. die Risiken. Die HDI Global Network AG bedient sich für Zwecke der Risikoquantifizierung führend der Solvency-II-Standardformel. Der betrachtete Zeithorizont der Standardformel beträgt ein Kalenderjahr. Die Überwachungsmechanismen und Entscheidungsprozesse der HDI Global Network AG sind eingebettet in die Standards des Talanx Konzerns. Aufbauorganisation des RisikomanagementsDer Vorstand der Gesellschaft ist verantwortlich für den Betrieb und die Weiterentwicklung des Risikomanagement-Systems sowie die Risikostrategie. Er bildet die Schnittstelle zwischen den operativen Stellen (konzerninterne Gesellschaften, die Dienstleistungen für die HDI Global Network AG erbringen) und dem Risikomanagement-System. Dabei ist das Risikomanagement auf die HDI AG ausgegliedert. Er ist verantwortlich für die Risikoerhebung und die damit verbundene Umsetzung von festgelegten Maßnahmen und Kontrollen. Das Risikomanagement-System wird regelmäßig von der Konzernrevision geprüft. RisikocontrollingprozessAuf der Basis der risikostrategischen Ziele des Unternehmens, die im Einklang mit denen des Talanx Konzerns stehen, wird die Risikotragfähigkeit regelmäßig überprüft und dem Vorstand berichtet. Im Rahmen des qualitativen Risikokontrollprozesses legt die HDI Global Network AG den Fokus auf wesentliche Risiken. Diese im Rahmen von Risikogesprächen benannten Einzelrisiken sind elementar für die Risikoberichterstattung/unternehmenseigene Risiko-und Solvabilitätsbeurteilung (Own Risk and Solvency Assessment/ ORSA). Die Risikogespräche werden regelmäßig mit den wesentlichen Ausgliederungsstellen geführt. Dieser Interview-basierte Risikoidentifikationsprozess zuzüglich des bestehenden Ausgliederungs-Prozesses bildet einen wesentlichen Bestandteil des Risikomanagement-Systems. Die Ergebnisse von qualitativer und quantitativer Betrachtungsweise der Risikolage bilden die Grundlage eines internen Risikoberichts und des ORSA-Berichts. Somit ist jederzeit ein Überblick über die Risikosituation des Unternehmens gewährleistet. Die nach Solvency II geforderten Risikokategorien werden von der HDI Global Network AG vollumfänglich abgedeckt. Sie ermöglichen die Überleitung auf die Risikokategorien des Deutschen Rechnungslegungs Standards DRS 20, die im Folgenden erläutert werden. Versicherungstechnische RisikenDas Geschäftsmodell der HDI Global Network AG beinhaltet, dass die übernommenen Risiken weitestgehend retrozediert werden, die Gesellschaft also keine und wenn, dann nur in sehr begrenztem Umfang Schadenaufwendungen für eigene Rechnung trägt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die in Rückdeckung übernommenen Risiken nahezu vollständig an die Rückversicherer abgegeben. Dementsprechend ist das Prämien- und Reserverisiko (netto) der HDI Global Network AG von untergeordneter Bedeutung. Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem VersicherungsgeschäftMit Blick auf die HDI Global Network AG kann sich dieses Risiko hauptsächlich aus dem Forderungsausfall bei Retrozessionären realisieren. Deutlich überwiegend handelt es sich bei den Retrozessionären der HDI Global Network AG um gruppeninterne Partner im In- und Ausland, hauptsächlich aus dem Segment Corporate & Specialty. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die Übernahme und Weitergabe von Geschäften im Zusammenhang mit internationalen Versicherungsprogrammen im HDI Global Network. Wesentliche Risiken aus dem Ausfall von gruppeninternen Partnern werden vor dem Hintergrund eines effektiven Kapitalmanagements als Bestandteil des ganzheitlichen Steuerungsinstrumentariums des Konzerns und eines effizienten konzernweiten Risikomanagements nicht erwartet, können sich aber durch Devisenausfuhrbeschränkungen und bei externen Retrozessionären materialisieren. Darüber hinaus gibt es eine geringe Zahl von Sonderfällen, die nicht in diese Kategorie fallen und die somit gesondert betrachtet werden. Hierzu zählen früher von der Gerling-Konzern Allgemeine gezeichnete US-Haftpflicht-Risiken, die an eine externe Rückversicherungsgesellschaft weitergegeben werden, die von Standard & Poor's mit einem AA+-Rating bewertet wird. Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre musste die HDI Global Network AG 1,4 % der Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft zum Bilanzstichtag wertberichtigen. KapitalanlagerisikenDie Kapitalanlagerisiken umfassen insbesondere das Markt-, das Bonitäts- sowie das Liquiditätsrisiko. Das Marktrisiko entsteht aus dem potenziellen Verlust aufgrund von nachteiligen Veränderungen von Marktpreisen und kann auf Veränderungen von Zinsen, Aktien- und Wechselkursen zurückgeführt werden. Das Bonitätsrisiko bezeichnet die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners. Das Liquiditätsrisiko besteht darin, Zahlungsverpflichtungen insbesondere aus Versicherungsverträgen nicht jederzeit nachkommen zu können. Die Messung, Kontrolle und Steuerung der Risiken für das Segment Corporate & Specialty des Talanx Konzerns, zu denen die HDI Global Network AG gehört, basiert im Hinblick auf Marktpreisrisiken auf Stresstests, Modified Duration und Convexity sowie auf einem implementierten Asset-Liability-Management-Modell. Im laufenden Prozess wird der dann tatsächlich eingetretenen Kapitalmarktentwicklung Rechnung getragen. Die Kapitalanlagen der HDI Global Network AG werden dominiert von Beteiligungen an verbundenen Unternehmen, daher sind die Kapitalmarktrisiken von untergeordneter Bedeutung. Wesentliche Beteiligungen sind dabei die Tochtergesellschaften HDI Versicherung AG, Wien, und HDI Global Insurance Company, Chicago. Bei beiden Gesellschaften handelt es sich um Sachversicherungsgesellschaften, deren Risikoprofil entsprechend durch versicherungstechnische Risiken sowie Marktrisiken dominiert wird. Darüber hinaus wird bestehende Liquidität aus dem operativen Geschäft insbesondere in kurzfristigen Geldanlagen gehalten. Die risikoadäquate Kapitalanlagesteuerung des Konzerns kommt dabei grundsätzlich zur Anwendung. Durch regelmäßige Liquiditätsplanungen und eine liquide Anlagestruktur stellt der Konzern sicher, dass er in der Lage ist, die erforderlichen Auszahlungen zu leisten. Innerhalb des Konzerns existieren dabei Mechanismen zur optimalen und flexiblen Steuerung der Liquiditätsallokation. Ziele der RisikosteuerungMit der Risikosteuerung soll erreicht werden, dass die Kapitalanlageziele Sicherheit, Rentabilität und Liquidität in einem angemessenen Verhältnis unter Wahrung angemessener Mischung und Streuung Berücksichtigung finden. In die Risikosteuerung werden die Ergebnisse der unterjährigen Liquiditätsplanung und des Controllings einbezogen und es wird dem Aspekt des Zeithorizontes Rechnung getragen. Steuerung des KapitalanlageportfoliosFür die Kapitalanlage gelten detaillierte Richtlinien, deren Einhaltung neben der Befolgung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen laufend überwacht wird. Diese Anlagerichtlinien dienen der Festlegung des Rahmens der Anlagestrategie unter Berücksichtigung des betriebenen Versicherungsgeschäfts und des Zeithorizontes. Nachdem die Kapitalanlagen der HDI Global Network AG durch Beteiligungen dominiert werden und die bestehende Liquidität aus dem operativen Geschäft insbesondere in kurzfristigen Geldanlagen gehalten wird, finden die Richtlinien entsprechend Anwendung, die Steuerung und Überwachung erfolgt aber im Rahmen des Segments Corporate & Specialty. Risikomessung und -kontrolleDas Risiko im Rentenbestand wird durch die Ermittlung des Zinsrisikos anhand von Szenarioanalysen überwacht. Zur weiteren Überwachung der Marktwertentwicklung der zinssensitiven Produkte werden die Konvexitätslimite der Rentenprodukte täglich beobachtet. Dabei erfolgt eine Risikomessung und -kontrolle im Rahmen des Segments Corporate & Specialty. Operationelle RisikenOperationelle Risiken beziehen sich auf Verluste, die durch unzureichende oder fehlerhafte interne Prozesse, mitarbeiterbedingte, systembedingte oder externe Vorfälle entstehen. Im Gegensatz zu versicherungstechnischen Risiken, die wir bewusst und kontrolliert eingehen, sind operationelle Risiken eng mit unserer Geschäftstätigkeit verbunden. Daher liegt der Fokus auf Risikovermeidung und -reduzierung. Geschäftsprozessrisiken entstehen durch unzureichende interne Prozesse, beispielsweise aufgrund inadäquater Prozessorganisation. Die HDI Global Network AG hat ein internes Kontrollsystem eingerichtet, das Mindestanforderungen an die Prozessorganisation festlegt und klare Verantwortlichkeiten definiert. Prüfungen und Kontrollen unterstützen die Optimierung und Steuerung der Risiken. Durch kontinuierliche Optimierung, Automatisierung und Vereinheitlichung der Prozesse verringern wir diese Risiken. Die Datenqualität ist ein kritischer Erfolgsfaktor; unsere Datenmanagement-Organisation führt verschiedene Initiativen zur Sicherstellung und fortlaufenden Verbesserung durch. Betriebsausfallrisiken resultieren aus Gefahren natürlichen oder menschlichen Ursprungs, die den Geschäftsbetrieb bedrohen. Ziel ist die schnellstmögliche Rückkehr in den Normalbetrieb nach einem Krisenfall, unterstützt durch vorhandene Notfallplanungen. Die entscheidenden Rahmenbedingungen und Pläne für die Wiederherstellung der Geschäftsaktivitäten wurden auf Basis international anerkannter Standards ausgearbeitet. Ein Krisenstab fungiert im Krisenfall als temporäres Führungsgremium. Compliance-Risiken umfassen im Wesentlichen Verstöße gegen Normen und Anforderungen, die Klagen oder behördliche Verfahren nach sich ziehen können. Relevante Themen sind aufsichtsrechtliche Compliance, Datenschutz sowie wettbewerbsrechtliche Aspekte. Eine Sanktionsprüfsoftware filtert Zahlungsvorgänge und identifiziert sanktionierte Personen oder Gesellschaften. Die Verantwortlichkeiten innerhalb der Compliance-Organisation sind dokumentiert, und regelmäßige Schulungsprogramme ergänzen die Maßnahmen. Ausgliederungsrisiken entstehen durch das Auslagern von Dienstleistungen an Dritte. Um dieses Risiko zu begrenzen, müssen vor Ausgliederungen Risikoanalysen durchgeführt werden. Die HDI Global Network AG profitiert von Synergieeffekten und einheitlichen Standards durch den Einkauf innerhalb des Talanx Konzerns. Gruppeninterne und gruppenexterne Auslagerungen werden im Rahmen etablierter Prozesse gesteuert und überwacht. Betrugsrisiken können aus vorsätzlichen Verstößen durch Mitarbeiter oder externe Dritte resultieren. Unser internes Kontrollsystem sowie linienunabhängige Prüfungen der internen Revision tragen zur Risikominderung bei. Weitere Maßnahmen sind die Einrichtung einer Whistleblower-Hotline und regelmäßige externe Prüfungen. Personalrisiken betreffen die Qualifikation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Um diese Risiken zu minimieren, setzt die HDI AG auf Personalentwicklung, regelmäßige Leistungsbeurteilungen und Nachfolgeplanung. Zudem erkennen wir Risiken frühzeitig durch die Überwachung von Fluktuationsquoten. Informationstechnologierisiken beziehen sich auf die Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit von IT-Systemen und Informationen. Cyberangriffe erhöhen das IT-Risiko. Durch kontinuierliche Verbesserungen im IT Risk Management sowie organisatorische Vorgaben, wie Vertraulichkeitsvereinbarungen mit Dienstleistern, begegnen wir diesen Herausforderungen. Sonstige RisikenSonstige Risiken können u. a. strategische und Reputationsrisiken sowie sogenannte Emerging Risks sein. Dabei ist das strategische Risiko der HDI Global Network AG unmittelbar mit der geschäftspolitischen Ausrichtung der Muttergesellschaft verbunden. Da die HDI Global Network AG überwiegend konzernintern auftritt, sind gesonderte Reputationsrisiken für die HDI Global Network AG mangels Außenwirkung quasi nicht vorhanden. NachhaltigkeitsrisikenNachhaltigkeitsrisiken stellen keine eigene oder neue Risikokategorie dar, vielmehr können sie sich in allen Risikokategorien manifestieren. Dies gilt für die Versicherungstechnik, die Kapitalanlage und operationelle Risiken ebenso wie für strategische und Reputationsrisiken. Daher wirken sich Nachhaltigkeitsrisiken auf das gesamte Risikomanagement, vom Governance-System über alle wesentlichen Themen- und Aufgabenfelder des Risikomanagement-Prozesses, aus. Wir begegnen diesem Umstand durch die Erweiterung des Risikomanagements um eine zusätzliche Dimension - integrativ und ganzheitlich entlang des gesamten Risikomanagement-Prozesses unter Beachtung des besonderen Geschäftsmodells der HDI Global Network AG. Zusammenfassende Darstellung der RisikolageInsgesamt sind zurzeit keine Risiken bekannt, die den Fortbestand der HDI Global Network AG gefährden könnten. Die Solvabilitätsanforderungen werden von der Gesellschaft erfüllt. Allerdings gehen anhaltende geopolitische Spannungen und kriegerische Auseinandersetzungen mit erhöhten Risiken im Hinblick auf politische Machtverhältnisse und neue Zölle in Europa und weltweit einher. Ein weiterhin schwieriges und unbeständiges wirtschaftliches Umfeld, z. B. erhöhte Volatilität an den Aktienmärkten, hohe wieder anziehende Inflationsraten z. B. durch mögliche protektionistische Maßnahmen in den USA und in Europa und dadurch ein sich verändertes Zinsumfeld sowie Verlangsamung des weltweiten Wachstums, sind somit nicht auszuschließen und können die Geschäftsentwicklung in Zukunft beeinflussen. Die konkreten Solvency-II-Quoten der HDI Global Network AG werden im April 2025 im Bericht über die Solvabilität und Finanzlage (SFCR) zum 31. Dezember 2024 veröffentlicht. Prognose- und ChancenberichtUnsere nachstehenden Ausführungen stützen sich auf fundierte Experteneinschätzungen Dritter sowie auf die von uns als schlüssig erachteten Planungen und Prognosen; dennoch handelt es sich um unsere subjektive Einschätzung. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass die tatsächlichen Entwicklungen von der hier wiedergegebenen erwarteten Entwicklung abweichen werden. Wirtschaftliche RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft hat sich 2024 in einem Umfeld restriktiver Geldpolitik, von Wahlen und Regierungswechseln in zahlreichen Ländern sowie anhaltender geopolitischer Konflikte weiter leicht abgekühlt. Wir gehen davon aus, dass sich diese Tendenz auch 2025 fortsetzen wird. Insbesondere dürfte es die in vielen Ländern hartnäckige (Kern-)Inflation den Notenbanken erschweren, ihre über die letzten Jahre kräftig erhöhten Leitzinsen wieder auf ähnlich niedrige, die Konjunktur stützende Niveaus wie vor der Covid-Pandemie zu senken. In den Emerging Markets dürfte das Wachstum dabei im Jahresverlauf stabil bleiben, während wir für die entwickelten Volkswirtschaften insgesamt mit einer weiteren leichten Abkühlung rechnen. Für die Eurozone rechnen wir mit einer leichten Beschleunigung des BIP-Wachstums dank einer verbesserten Kaufkraft im Zuge gestiegener Löhne bei zugleich stabiler Inflation. Unterstützend - insbesondere mit Blick auf die Investitionen - dürften auch weitere Zinssenkungen der EZB im Jahresverlauf wirken, während sich der Außenhandel angesichts potenzieller Handelsstreitigkeiten mit den USA voraussichtlich als Belastung erweisen wird. Vor diesem Hintergrund dürfte auch die Konjunktur in Deutschland wieder etwas anziehen, jedoch kaum über Stagnation hinauskommen, da sich hier neben der trüben Stimmung von Haushalten und Unternehmen sowie der hohen politischen Unsicherheit insbesondere die erhöhten Energiepreise, die voraussichtlich nicht wieder auf ihre Niveaus vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs zurückfallen werden, als Hemmschuh erweisen. In den USA hingegen dürften Steuersenkungen, Deregulierung sowie der Schutzeffekt höherer Zölle für die heimische Industrie unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump dafür sorgen, dass die Wirtschaft 2025 erneut deutlich stärker wächst als diejenige in der Eurozone. Während wir negative gesamtwirtschaftliche Wachstumseffekte aus der protektionistischen Handelspolitik erst mit Verzögerung ab 2026 erwarten, dürften Vorzieheffekte sowie die expansivere Fiskalpolitik dazu beitragen, dass die Inflation in den USA sich weiterhin über dem Inflationsziel der Fed in Höhe von 2 % bewegen wird. Infolgedessen ist der Spielraum für weitere Zinssenkungen geringer als derjenige der EZB. Vor diesem Hintergrund dürfte das hohe Wachstumstempo der vergangenen Jahre nicht ganz zu halten sein. Wesentliches Abwärtsrisiko für den globalen Konjunkturausblick sind die zukünftige Handelspolitik der USA und die damit einhergehenden Gegenmaßnahmen und Umlenkungseffekte im internationalen Güteraustausch. Potenzielle Risiken lauern angesichts der schwer zu berechnenden US-Politik auch mit Blick auf diverse geopolitische Spannungsfelder (u. a. Grönland, Panamakanal, Israel, Ukraine, China/Taiwan). Gleichzeitig bergen diese Konflikte auch Chancen, sollten hier nachhaltige Lösungen gefunden werden. Hinzu kommen jedoch (potenziell) instabilere Regierungskonstellationen in vielen Ländern (u. a. Frankreich, Deutschland). Ein weiteres Abwärtsrisiko besteht darin, dass eine wieder stärker aufflammende Inflation die Notenbanken dazu bewegen könnte, ihre Zinssenkungszyklen zu beenden und im Jahresverlauf 2025 bereits wieder höhere Leitzinsen in Betracht zu ziehen. Nicht nur in den USA wird sich in diesem Jahr voraussichtlich die Frage nach der Tragfähigkeit der in den vergangenen Jahren erheblich gewachsenen Verschuldung stellen, wobei in Europa mögliche zusätzliche fiskalische Unterstützung in Reaktion auf die US-Politik ein Aufwärtsrisiko für unseren Wachstumsausblick mit sich bringen würde. Hinzu kommen abschließend diverse strukturelle Risiken wie der Klimawandel, die Stabilität der chinesischen Volkswirtschaft und die demografische Entwicklung. KapitalmärkteDas Zusammenspiel zwischen schwacher Konjunktur und einer Inflationsrate, die sich zumindest nicht mehr weit über dem EZB-Ziel in Höhe von 2 % bewegt, dürfte die EZB dazu veranlassen, ihren im Juni 2024 begonnenen Zinssenkungszyklus fortzusetzen und den Einlagensatz in diesem Jahr weiter von 3,00 % auf 1,75 % zu senken. Die Spielräume der Fed sind hingegen sowohl mit Blick auf die robuste Konjunktur als auch auf die hartnäckigere Inflation deutlich eingeschränkter, sodass wir lediglich mit einer leichten weiteren Senkung des Leitzinses von 4,50 % auf 4,00 % rechnen. Sorgen bezüglich der inflationären Wirkung der zukünftigen US-Handelspolitik sowie einer expansiveren Fiskalpolitik und damit einhergehender stärkerer Emissionstätigkeit am Rentenmarkt hat die 10-jährige US-Treasury-Rendite bereits seit dem Herbst deutlich Richtung 5 % steigen lassen. Wir gehen davon aus, dass diese sich auch im Jahresverlauf im Bereich von 5,00 % (±0,5 Prozentpunkte) bewegen wird, während wir die deutsche Bundrendite bei 2,50 % (±0,5 Prozentpunkte) erwarten. Vor diesem Hintergrund sehen wir auch für Aktien nur ein begrenztes Kurspotenzial. Da wir jedoch nicht mit einer schweren Rezession rechnen, sollten Aktien- und Unternehmensanleihekurse von größeren Rückschlägen verschont bleiben, sofern sich geopolitische Risiken nicht materialisieren. VersicherungswirtschaftDas makroökonomische Umfeld ist weiterhin durch erhebliche Risikofaktoren geprägt. Sowohl für den nationalen als auch den internationalen Versicherungsmarkt wird insbesondere die weitere Inflationsentwicklung maßgebend sein. Unsere Prognosen sind daher mit mehr als der üblichen Unsicherheit behaftet. Für den deutschen Versicherungsmarkt rechnen wir mit einer deutlichen Steigerung des Beitragswachstums im Vergleich zum Jahr 2024. In der Schaden/Unfallversicherung rechnen wir für 2025 erneut mit einem durch inflationsbedingte Summen- und Beitragsanpassungen getriebenen, über dem Trend liegenden positiven Wachstum der Prämieneinnahmen. In der internationalen Schaden/Unfallversicherung erwarten wir für 2025 ein positives reales Prämienwachstum, das aufgrund einer abnehmenden Preisdynamik jedoch voraussichtlich leicht unter dem Niveau des Jahres 2024 liegen wird. Dabei gehen wir sowohl in den entwickelten Versicherungsmärkten als auch in den Schwellenmärkten von einer positiven Entwicklung aus. Insbesondere für die entwickelten Versicherungsmärkte sowie für China gehen wir für 2025 von einem Prämienwachstum aus, das aufgrund weicherer Marktkonditionen unterhalb des langjährigen Durchschnitts liegen sollte. In den Schwellenmärkten erwarten wir dagegen ein Prämienwachstum leicht oberhalb des langjährigen Mittels, das weiterhin insbesondere durch Volumeneffekte getrieben wird. Die Profitabilität der internationalen Schaden/Unfallversicherung dürfte sich 2025 weiter erholen und über dem Niveau des Jahres 2024 liegen. Wir gehen davon aus, dass sich sowohl die Kapitalerträge, angesichts sich weiter verbessernder Anlagerenditen, als auch die Erträge aus der Versicherungstechnik aufgrund angemessenerer Prämiensätze bei Privatversicherungen weiter verbessern werden. HDI Global Network AGNach dem Beitragsanstieg im abgeschlossenen Geschäftsjahr erwartet die Gesellschaft einen leichten Beitragsrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Als wesentlicher Einflussfaktor wird die Beendigung einer bisher bestehenden Rückversicherungslösung im Zusammenhang mit dem Brexit gesehen. Demgegenüber werden jedoch auch Beitragszuwächse durch die kontinuierliche Ausweitung des Versicherungsgeschäfts mit internationalen Programmen gesehen, die eine kompensierende Beitragswirkung erreichen könnten. Insgesamt erwartet die Gesellschaft im kommenden Geschäftsjahr ein versicherungstechnisches Ergebnis leicht unter dem Niveau von 2024. Dies ist im Wesentlichen mit der abnehmenden Beitrags- und somit auch Provisionserwartung durch die Beendigung der Rückversicherungslösung im Zusammenhang mit dem Brexit im kommenden Jahr verbunden. Infolge der engen Kooperation mit der Muttergesellschaft HDI Global SE werden die Bündelung von Kompetenzen und die Schaffung von Synergien bei der Verwaltung internationaler Versicherungsprogramme weiterhin eine wichtige Rolle einnehmen. Darüber hinaus wird das Reporting systematisch weiterentwickelt, was eine noch gezieltere Steuerung und frühzeitige Identifikation von Verbesserungspotenzialen ermöglicht. Das Geschäftsjahr 2024 war wesentlich von andauernden geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheiten gekennzeichnet. Im kommenden Jahr werden sich aus unserer Sicht die marktbeeinflussenden Unsicherheiten aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie geopolitischen Krisen fortsetzen. Hinzu kommt eine mögliche Volatilität an den Kapitalmärkten. Das Geschäftsmodell der HDI Global Network AG wird insgesamt weitestgehend unverändert bleiben und somit auch die nahezu vollständige Weitergabe übernommener Risiken, insbesondere an die Muttergesellschaft. Infolge von regulatorischen Beschränkungen und Einschränkungen bei der Geschäftsexpansion bei der US-amerikanischen Tochtergesellschaft wird mit einer reduzierten Dividendenausschüttung seitens HDI Global Insurance Company an die HDI Global Network AG gerechnet. Dementsprechend wird von einem geringeren Kapitalanlageergebnis ausgegangen. Die Gesellschaft erwartet im kommenden Jahr daher ein Gesamtergebnis, das deutlich unter dem Niveau des abgeschlossenen Geschäftsjahres liegt. Umfang des GeschäftsbetriebsVersicherungszweigeFeuerversicherung Haftpflichtversicherung Kraftfahrtversicherung Rechtsschutzversicherung Sonstige Sachversicherung Sonstige Schadenversicherung Transportversicherung Unfallversicherung Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
AnhangAllgemeine AngabenDie HDI Global Network AG hat ihren Sitz am HDI-Platz 1, 30659 Hannover, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter HRB 202148. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz, VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) in ihrer zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Aus rechnerischen Gründen können in Tabellen Rundungsdifferenzen von +/- einer Einheit auftreten. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden AktivaKapitalanlagenAnteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich eventueller Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 341b Abs. 1 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bilanziert. Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden gemäß § 341c Abs. 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Notwendige Abschreibungen wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip vorgenommen. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft wurden mit den Nominalbeträgen angesetzt. ForderungenAbrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft und sonstige Forderungen wurden mit den Nominalbeträgen aktiviert. Dem allgemeinen Ausfallrisiko in den Abrechnungsforderungen gegenüber Rückversicherern wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % Rechnung getragen. Aufgrund des vor dem Bilanzstichtag erfolgenden Kostenschlusses wurden Kostenbuchungen, die nach dem Abgrenzungsstichtag anfielen, unter den sonstigen Forderungen erfasst. Dieser Position stehen Kostenschätzungen für den Zeitraum zwischen Kostenschluss und Bilanzstichtag gegenüber, die in den sonstigen Rückstellungen gezeigt wurden. Sonstige VermögensgegenständeLaufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand wurden mit dem Nominalwert in Ansatz gebracht. RechnungsabgrenzungspostenDie in die aktive Rechnungsabgrenzung einzubeziehenden Positionen wurden zum Nennwert angesetzt. PassivaEigenkapitalDas gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklagen im Eigenkapital wurden zum Nennwert angesetzt. Nachrangige VerbindlichkeitenDie nachrangigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Nennbetrag bilanziert. Versicherungstechnische RückstellungenDie Beitragsüberträge für das in Rückdeckung übernommene Geschäft - soweit dazu von den Vorversicherern keine Angaben gemacht wurden - wurden nach dem 1/360-System bzw. taggenau (pro rata temporis) ermittelt und unter Beachtung der Vorschriften der Aufsichtsbehörde und des Schreibens des Bundesministers der Finanzen vom 30. April 1974 um die Summe der Provisionen und sonstigen Abschlussaufwendungen gekürzt. Die in Rückdeckung gegebenen Anteile sind den vertraglichen Abmachungen entsprechend abgegrenzt. Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle beinhaltet ausschließlich das in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft. Bei diesem wurden grundsätzlich die von den Vorversicherern aufgegebenen Rückstellungen passiviert, soweit nicht eigene bessere Erkenntnisse vorlagen. Das in Rückdeckung gegebene Geschäft wurde grundsätzlich in Übereinstimmung mit den ermittelten Bruttobeträgen entsprechend den vertraglichen Anteilen berechnet. Andere RückstellungenDie Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet worden. Andere VerbindlichkeitenAndere Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. WährungsumrechnungWenn Fremdwährungspositionen vorliegen, erfolgte die Umrechnung zum Bilanzstichtag für Positionen der Bilanz zum Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) und für Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zum Durchschnittskurs. Bei monatlicher Fremdwährungsbewertung erfolgt die Umrechnung der Bestandspositionen zum jeweiligen Stichtagskurs zum Monatsende. Der Umrechnungskurs für die monatliche Bewertung der Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung ist der jeweilige Ultimokurs des Vormonats. Diese Posten werden in einem rollierenden Verfahren bewertet. Durch die Addition der umgerechneten Einzelwerte ergab sich faktisch eine Umrechnung nach Durchschnittskursen. AktivaEntwicklung des Aktivpostens A. I. im Geschäftsjahr 2024
A. I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
Alle Werte Stand 31.12.2023 Alle Werte in Tausend A. I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und BeteiligungenDie Ermittlung der Zeitwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen erfolgte entsprechend § 56 RechVersV. Die ausländischen Beteiligungsgesellschaften wurden mit dem anteiligen Eigenkapitalwert oder dem Ertragswert bewertet. In Einzelfällen wurde, sofern sich keine Indizien für eine Wertminderung ergaben, der Zeitwert dem Buchwert gleichgesetzt. Ergibt sich aus der Zeitwertermittlung eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung, wird eine Abschreibung vorgenommen. Die Zeitwerte von Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden ausschließlich zum Buchkurs angesetzt. A. II. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen VersicherungsgeschäftEs bestehen Depotforderungen in Höhe von 214.557 (153.912) TEUR. Hierbei handelt es sich um Depotforderungen an die kanadische Niederlassung der HDI Global SE aufgrund mehrerer Rückversicherungsverträge, die eine Depotstellung der versicherungstechnischen Rückstellungen vorsehen. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch eine Depoterhöhung in Höhe von 97.000 TCAD verursacht. B. I. Abrechnungsforderungen aus dem RückversicherungsgeschäftDie Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft haben sich um 13.368 TEUR auf 103.257 (116.625) TEUR verringert. Der wesentliche Grund für die im Vergleich zu 2023 geringeren Volumen in den Abrechnungsforderungen und -verbindlichkeiten liegt in internationalen Versicherungsprogrammen mit Policen in Afrika und Asien. B. II. Sonstige ForderungenDie sonstigen Forderungen belaufen sich auf 11.854 (7) TEUR, davon 10.106 (0) TEUR an verbundene Unternehmen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den Forderungen aus Beteiligungserträgen in Höhe von 10.106 (0) TEUR. C. I. Sonstige VermögensgegenständeDie laufenden Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand betragen 75.108 (33.943) TEUR. Davon wurden 4.786 (4.685) TEUR bei einer Bank in Brasilien hinterlegt als Sicherheit zur Ausübung einer RV-Lizenz in Brasilien. PassivaA. I. Gezeichnetes KapitalDas als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Grundkapital von 16.560 (16.560) TEUR besteht aus 180.000 (180.000) Stückaktien, die auf den Namen lauten. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt. A. II. KapitalrücklageDie Kapitalrücklage beträgt 213.348 (213.348) TEUR und ist nach § 272 Absatz 2 Nr. 4 HGB gebildet. A. III. Gewinnrücklagen/gesetzliche RücklagenDie gesetzlichen Rücklagen betragen unverändert 1.656 (1.656) TEUR. B. I. Nachrangige VerbindlichkeitenDie nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von 345.425 (125.374) TEUR betreffen fünf Nachrangdarlehen. Ein Nachrangdarlehen in Höhe von 30,0 Mio. EUR, das eine Festzinsperiode bis zum 23. September 2031 mit einem Kupon von 1,88 % vorsieht. Im Anschluss daran erfolgt eine variable Verzinsung zum Drei-Monats-EURIBOR zuzüglich einer Marge von 2,80 %. Ein weiteres Nachrangdarlehen in Höhe von 67,4 Mio. USD sieht eine Festzinsperiode bis zum 23. März 2032 mit einem Kupon von 4,86 % vor. Im Anschluss daran erfolgt eine variable Verzinsung in Höhe des Referenzsatzes (Annualized CMT Rate) zuzüglich einer Marge von 3,86 %. Ein Nachrangdarlehen in Höhe von 38,0 Mio. USD, welches eine Festzinsperiode bis zum 27. Juli 2033 mit einem Kupon von 7,22 % vorsieht. Im Anschluss daran erfolgt eine variable Verzinsung in Höhe des Referenzsatzes (Annualized CMT Rate) zuzüglich einer Marge von 4,33 %. Die beiden USD-Darlehen stehen im Zusammenhang mit den Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Des Weiteren wurde im Geschäftsjahr ein Gesellschafterdarlehen in ein Nachrangdarlehen in Höhe von 310,5 Mio. CAD umgewandelt. Dieses Nachrangdarlehen sieht eine Festzinsperiode bis zum 1. Oktober 2025 mit einem Kupon von 3,54 % vor. Zudem wurde im Geschäftsjahr noch ein weiteres Nachrangdarlehen in Höhe von 12,0 Mio. CAD abgeschlossen, welches eine Festzinsperiode bis zum 1. Oktober 2025 mit einem Kupon von 3,20 % vorsieht. C. II. Rückstellung für noch nicht abgewickelte VersicherungsfälleDie Rückstellung für eigene Rechnung in Höhe von 2.025 TEUR wurde aufgrund eines Portfolio-Übertrages im Geschäftsjahr 2009 mit der HDI Versicherung AG gebildet. Diese Rückstellung hat sich um 110 TEUR im Wesentlichen durch eine Veränderung der Währungskurse erhöht. D. II. Sonstige RückstellungenDiese beinhalten Rückstellungen für Jahresabschlusskosten in Höhe von 175 (179) TEUR sowie Rückstellungen für Kosten und Gebühren in Höhe von 482 (541) TEUR. E. I. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem RückversicherungsgeschäftDie Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft haben sich gegenüber dem Vorjahr um 6.985 TEUR auf 87.028 (80.043) TEUR erhöht. Der wesentliche Grund für die im Vergleich zu 2023 saldiert niedrigeren Volumen in den Abrechnungsforderungen und -verbindlichkeiten liegt in internationalen Versicherungsprogrammen mit Policen in Afrika und Asien. E. II. Sonstige Verbindlichkeiten
1) Zahlungseingänge von konzernexternen
Versicherungsunternehmen aus dem Ausland
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Gewinn- und VerlustrechnungI. Versicherungstechnische RechnungI. 3. a) Bruttoaufwendungen für den VersicherungsbetriebDie Bruttoaufwendungen des Geschäftsjahres entfallen ausschließlich auf Verwaltungskosten und -Provisionen.
II. Nicht versicherungstechnische RechnungII. 3. Sonstige Erträge
II. 4. Sonstige Aufwendungen
Das Währungsergebnis der Gesellschaft liegt im Jahr 2024 bei -3.765 TEUR (-4.090 TEUR). Der überwiegende Teil des Währungsergebnisses ist auf realisierte und unrealisierte Kursverluste aus Abrechnungsforderungen in diversen Währungen zurückzuführen. II. 6. Steuern vom Einkommen und vom ErtragSteuern vom Einkommen und vom Ertrag umfassen die Körperschaftsteuern in Höhe von 3.670 (0) TEUR und die anrechenbaren Quellensteuern in Höhe von 276 (268) TEUR. II. 7. Sonstige SteuernSonstige Steuern umfassen die in den USA erhobene Federal Excise Tax in Höhe von 42 (20) TEUR. Sonstige AngabenMitarbeiterDie Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr keine eigenen Mitarbeiter. Organe der Gesellschaft AufsichtsratMitgliedDr. Thomas KuhntVorsitzender Hannover Mitglied des Vorstands der HDI Global SE David Hullinstellv. Vorsitzender Isernhagen Mitglied des Vorstands der HDI Global SE Golshid Hamidi(bis 31.12.2024) Rösrath Leiterin Controlling & Finance der HDI Global SE Dr. Christian Hermelingmeier(ab 01.01.2025) Burgwedel Mitglied des Vorstands der HDI Global SE Vorstand
Bezüge der OrganeDie Vorstände und Aufsichtsräte erhielten im Berichtsjahr für ihre Tätigkeit keine Bezüge. Für ehemalige Vorstandsmitglieder oder deren Hinterbliebene wurden Rückstellungen für Anwartschaften und laufende Renten in Höhe von 1.948 (2.097) TEUR bei der Talanx AG gebildet. Wichtige VerträgeMit der HDI Global SE als herrschendem Unternehmen besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Bestehende KreditlinienEs bestand eine Kreditlinie aus einem Darlehensvertrag mit der HDI Global SE in Höhe von 460,0 Mio. CAD mit einer Laufzeit bis zum 1. Oktober 2024. Dieser Darlehensvertrag wurde im Rahmen der Vertragsverlängerung in ein Nachrangdarlehen umgewandelt. Beteiligungen an der GesellschaftAktionärinnen der HDI Global Network AG sind zum einen die HDI Global SE, die über 51 % des Grundkapitals verfügt, sowie die HG CROSS 1 GmbH & Co. KG, die über 49 % des Grundkapitals verfügt. Die HDI Global SE hat uns mitgeteilt, dass ihr unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der HDI Global Network AG, Hannover, (Mitteilung gemäß § 20 Absatz 4 AktG) sowie gleichzeitig unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien an der HDI Global Network AG (Mitteilung gemäß § 20 Absatz 1 und 3 AktG) gehört. HaftungsverhältnisseDie Talanx AG, Hannover, hat im Innenverhältnis die Erfüllung der Verpflichtungen der Gesellschaft aus der Altersversorgung ehemaliger Mitarbeiter übernommen. Aus diesen Versorgungsversprechen besteht für die Gesellschaft eine Mithaftung, deren Höhe am Ende des Geschäftsjahres 1.948 (2.097) TEUR betrug. Als Trägerunternehmen für die Gerling Versorgungskasse VVaG haftet die Gesellschaft anteilig für eventuelle Fehlbeträge der Gerling Versorgungskasse. Zugunsten ihrer südafrikanischen Tochtergesellschaft hat die HDI Global Network AG eine unbeschränkte Patronatserklärung ("Parental Guarantee") abgegeben. Nach Einschätzung des Vorstands der Gesellschaft ist die Inanspruchnahme von Verpflichtungen, die aus den genannten Haftungsverhältnissen resultieren, als unwahrscheinlich einzuschätzen. Für die übertragenen Pensionsverpflichtungen wird der laufende Aufwand übernommen. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen Letters of Credit in Höhe von 25.000 (25.000) TEUR zugunsten der HDI Global SA Ltd., Johannesburg, und 259.095 (229.829) TEUR zugunsten der HDI Global SE, Niederlassung Australien, sowie 27.754 (31.671) TEUR zugunsten der HDI Global SE, Niederlassung Singapur. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenIm Berichtsjahr bestanden keine für die Beurteilung der Vermögens- oder Ertragslage wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB zu marktunüblichen Konditionen. Honorare des AbschlussprüfersDie Vergütung des Abschlussprüfers ist - unterteilt nach Aufwendungen für Prüfungsleistungen, andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen und sonstige Leistungen - anteilig in den Konzernabschlüssen des HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. und der Talanx AG enthalten. Der Abschlussprüfer hat den Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2024 sowie das nach International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellte Berichtspaket geprüft. Darüber hinaus erfolgte die Prüfung der Solvabilitätsübersicht. Zusätzlich wurden die IFRS-Berichtspakete zum Halbjahr und im dritten Quartal einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Ferner wurden Untersuchungshandlungen in Bezug auf spezielle Sachverhalte im Zusammenhang mit dem Eigenkapital der HDI Global Network AG erbracht. KonzernabschlussDie Gesellschaft ist Konzerngesellschaft des HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Hannover, sowie der Talanx AG, Hannover. Der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (Mutterunternehmen des HDI Konzerns) stellt nach § 341i HGB in Verbindung mit § 290 HGB einen Konzernabschluss auf (größter Kreis), in den die Gesellschaft einbezogen wird. Für die Talanx AG als Mutterunternehmen des Talanx Konzerns ergibt sich daneben die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses aus § 341i HGB in Verbindung mit § 290 HGB (kleinster Kreis), welcher auf der Grundlage von § 315e Absatz 1 HGB gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt wird. Die Konzernabschlüsse werden im Bundesanzeiger bekannt gegeben. Einführung der globalen MindestbesteuerungDie HDI Global Network AG fällt vor dem Hintergrund der Gruppenzugehörigkeit zum HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G in den Anwendungsbereich des mit Wirkung zum 1. Januar 2024 in Deutschland in Kraft getretenen Mindeststeuergesetzes. Im Berichtsjahr resultiert keine tatsächliche Ertragsteuerbelastung aus den neuen Rechtsvorschriften. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens- oder Ertragslage der Gesellschaft sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht aufgetreten.
Hannover, den 21. Februar 2025 Der Vorstand Michael Salzmann Jens Hillmer Dr. Dirk Höring BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HDI Global Network AG, Hannover VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTSPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der HDI Global Network AG, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HDI Global Network AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des JahresabschlussesBesonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Aus unserer Sicht war folgender Sachverhalt am bedeutsamsten in unserer Prüfung: [1] Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Unsere Darstellung dieses besonders wichtigen Prüfungssachverhalts haben wir wie folgt strukturiert: (1) Sachverhalt und Problemstellung (2) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse (3) Verweis auf weitergehende Informationen Nachfolgend stellen wir den besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar: [1] Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (1) Im Jahresabschluss der Gesellschaft werden unter dem Bilanzposten "Kapitalanlagen" Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen in Höhe von € 189,3 Mio (26,4 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Die handelsrechtliche Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen richtet sich nach den Anschaffungskosten und dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die beizulegenden Werte der wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden als Barwerte der erwarteten künftigen Erträge, die sich aus den von den gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnungen ergeben, mittels Ertragswertverfahren ermittelt. Hierbei werden auch Erwartungen über die zukünftige Marktentwicklung und Annahmen über die Entwicklung makroökonomischer Einflussfaktoren, auch im Hinblick auf mögliche Auswirkungen der Zinsentwicklung auf die Geschäftstätigkeit der verbundenen Unternehmen und der Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, berücksichtigt. Die Diskontierung erfolgt mittels der individuell ermittelten Kapitalkosten der jeweiligen Kapitalanlage. Auf Basis der ermittelten Werte sowie weiterer Dokumentationen ergab sich für das Geschäftsjahr kein Abwertungsbedarf. Das Ergebnis dieser Bewertung ist in hohem Maße abhängig davon, wie die gesetzlichen Vertreter die künftigen Erträge einschätzen, sowie von den jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen und Wachstumsraten. Die Bewertung ist daher, auch vor dem Hintergrund der Auswirkungen der makroökonomischen Rahmenbedingungen, mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der hohen Komplexität der Bewertung und der wesentlichen Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. (2) Im Rahmen unserer Prüfung haben wir unter anderem das methodische Vorgehen zur Bewertung nachvollzogen. Wir haben insbesondere beurteilt, ob die beizulegenden Werte der wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sachgerecht mittels Ertragswertverfahren unter Beachtung der relevanten Bewertungsstandards ermittelt wurden. Dabei haben wir uns unter anderem auf einen Abgleich mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen sowie auf umfangreiche Erläuterungen der gesetzlichen Vertreter zu den wesentlichen Werttreibern gestützt, die den erwarteten Erträgen zugrunde liegen. Zudem haben wir die Einschätzung der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich der Auswirkungen der makroökonomischen Rahmenbedingungen auf die Geschäftstätigkeit der verbundenen Unternehmen und der Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, gewürdigt und deren Berücksichtigung bei der Ermittlung der erwarteten Erträge nachvollzogen. Mit der Kenntnis, dass bereits relativ geringe Veränderungen des verwendeten Diskontierungszinssatzes wesentliche Auswirkungen auf die Höhe des auf diese Weise ermittelten Unternehmenswerts haben können, haben wir uns intensiv mit den bei der Bestimmung des verwendeten Diskontierungszinssatzes herangezogenen Parametern beschäftigt und das Berechnungsschema nachvollzogen. Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Bewertungsparameter und zugrunde gelegten Bewertungsannahmen sind unter Berücksichtigung der verfügbaren Informationen aus unserer Sicht insgesamt geeignet, um die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sachgerecht vorzunehmen. (3) Die Angaben der Gesellschaft zu den Kapitalanlagen sind in den Abschnitten "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" sowie "Aktiva" des Anhangs enthalten. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Geschäftsbericht - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGENÜbrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVOWir wurden von der Hauptversammlung am 5. März 2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 27. August 2024 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2018 als Abschlussprüfer der HDI Global Network AG, Hannover, tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFERDer für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Martin Eibl.
Hannover, den 4. März 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Martin Eibl, Wirtschaftsprüfer ppa. Ken-Chris Bolik, Wirtschaftsprüfer Group CommunicationsTelefon +49 511 37 47-20 22 Telefax +49 511 37 47-25 25 E-Mail gc@talanx.com KonzernstrukturGroup structure
Nur die wesentlichen Beteiligungen Main participations only Stand / As at: 31.12.2024 HDI Global Network AGHDI-Platz 1 30659 Hannover Telefon +49 511 645-0 Telefax +49 511 645-45 45 www.hdi.global www.talanx.com |
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