LUNUX GmbHLiquidated

68165 Mannheim, DEU

Master Data

Registry
Register court Hannover HRB 212600
Previous
PROVISTA Neunhundertzweiundfünfzigste Verwaltungsgesellschaft mbHHELLUX International GmbH
Registered
2/26/2015
Industry
Manufacture of electric lighting equipmentWholesale of household, office and shop furniture, carpets and lighting equipmentWholesale of paint and varnish
Purpose
Der Handel und die Produktion von Leuchten und Leuchtmitteln sowie die Erstellung von Beleuchtungsplänen sowie alle artverwandten Geschäfte.

History

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Management

NameRole
Wolfgang Tomek
since 6/22/2020
Liquidator
Liquidator

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

3 shareholders

GmbH structure

1 of 3 shown

Vorwaltung Erdipol Holding GmbH
Germany
€17,500
70.00%

Financial Report

LUNUX GmbH

Laatzen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Anhang zum 31. Dezember 2018

LUNUX GmbH, Laatzen

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die LUNUX GmbH hat Ihren Sitz in Laatzen. Sie ist unter der Nummer HRB 212600 im Handelsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die handelsrechtliche Bilanzierung wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung vorgenommen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Material- sowie den Fertigungseinzel- und -gemeinkosten zu Herstellungskosten aktiviert und wurden planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern wurden in Anlehnung an die Produktlebenszyklen festgelegt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht vorzunehmen.

Vorräte wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag angesetzt. Neben den Einzelkosten umfassen die Herstellungskosten, soweit handelsrechtlich zulässig, anteilige Gemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Notwendige Wertberichtigungen wurden gebildet.

Soweit Ausgaben vor dem Bilanzstichtag anfallen und das Folgejahr betreffen, werden diese als aktiveRechnungsabgrenzungsposten abgebildet.

Die Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Ermittlung der Gewährleistung basiert auf der Zuordnung der einzelnen Artikel zu Risikogruppen und der erwarteten Verteilung der Inanspruchnahme in den Jahren der Gewährleistung. Zinseffekte werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Verbindlichkeiten wurden zum jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

D. Angaben zur Bilanz

1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens wird im Anlagegitter des Anhangs dargestellt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Dieser Zeitraum ergibt sich aus der erwarteten Nutzungsdauer der erworbenen Marken, Kundenbeziehungen und Produkte.

2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen mit T€ 663 (i.V.: T€ 732) gegen Kreditinstitute. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben T€ 31 (i.V.: T€ 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 9 (i.V.: T€ 9) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Im Wesentlichen bestehen die sonstigen Vermögensgegenstände aus Forderungen gegenüber Versicherungen aufgrund eines Brandschadens.

3) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (T€ 1.340; i.V.: T€ 1.248) bestehen im Wesentlichen aus den Rückstellungen für Garantieleistungen in Höhe von T€ 681 (i.V.: T€ 421) und für Personal in Höhe von T€ 604 (i.V.: T€ 562).

4) Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2018 Gesamtbetrag gg davon mit einer Restlaufzeit
< 1 J. 1 bis 5 J. > 5 J.
T€ T€ T€ T€
aus Lieferungen und Leistungen 3.781,4 3.781,4 0,0 0,0
(Vorjahr) (2.050,5) (2.050,5) (0,0) (0,0)
Erhaltene Anzahlungen 179,2 179,2 0,0 0,0
(Vorjahr) (11,3) (11,3) (0,0) (0,0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 20.477,7 14.627,7 5.850,0 0,0
(Vorjahr) (15.677,6) (6.927,6) (8.750,0) (0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 1.709,7 1.709,7 0,0 0,0
(Vorjahr) (1.429,6) (529,6) (900,0) (0,0)
Summe 26.148,0 20.298,0 5.850,0 0,0
(Vorjahr) (19.169,0) (9.519,0) (9.650,0) (0,0)

E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Gesamtbetrag gg davon mit einer Restlaufzeit
< 1 J. 1 bis 5 J. > 5 J.
T€ T€ T€ T€
aus Leasingverträgen 354,0 198,0 156,0 0,0
aus Mietverträgen 4.113,0 1.223,0 2.890,0 0,0
Summe 4.467,0 1.421,0 3.046,0 0,0

F. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendungen für bezogene Waren enthalten T€ 6 (i.V.: T€ 0) Erträge aus der Währungsumrechnung.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten T€ 3.757 außergewöhnliche Erträge aus dem Brandschaden sowie T€ 0 (i.V.: T€ 18,5) Erträge aus Währungsumrechnung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten T€ 2.683 außergewöhnliche Aufwendungen aus dem Brandschaden sowie T€ 0 (i.V.: T€ 9,1) Aufwendungen aus Währungsumrechnung.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten T€ 8 (i.V.: T€ 0) Erträge aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen.

G. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 187 (i.V.: 158).

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 87
Angestellte 100
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 179
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 8
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 187
Die Gesamtzahl der Auszubildenden belief sich auf (davon einer gewerblich und einer kaufmännisch) 2

Angaben zu den Organmitgliedern

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Franz-Josef Deckers ausgeübter Beruf: Kaufmann, Heikendorf,
Björn Peters ausgeübter Beruf: Kaufmann, Hamburg,
Uwe Erich Porten ausgeübter Beruf: Kaufmann, Norderstedt,
Mathias Werner Schmidt ausgeübter Beruf: Kaufmann, Berlin.

Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführungsorgane für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr ist unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Konzernzugehörigkeit

Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird, stellt die Wünsche GmbH & Co. KG, Hamburg, auf. Das Mutterunternehmen wird diesen beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einreichen.

Diese Gesellschaft und deren Tochtergesellschaften werden als verbundene Unternehmen der LUNUX GmbH angesehen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname/Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis 2018 Eigenkapital 31.12.2018
% T€ T€
HELLUX ELEKTRA s.r.o., České Budějovice/Tschechische Republik 100,00 -76,25 560,9
WL Lizensierungs GmbH, Hamburg 50,00 -99,7 685,4

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag und der Verlustvortrag sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

 

Laatzen, den 30. Juni 2019

Geschäftsleitung

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2018

Historische Anschaffungskosten
Stand am 1.1.2018 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.137.330,61 688.860,59 0,00 -309.438,08 1.516.753,12
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 206.678,30 482.392,43 0,00 223.938,64 913.009,37
3. Geschäfts- oder Firmenwert 190.482,39 0,00 0,00 0,00 190.482,39
4. Geleistete Anzahlungen 221.244,04 0,00 0,00 -221.244,04 0,00
  1.755.735,34 1.171.253,02 0,00 -306.743,48 2.620.244,88
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 2.563,78 2.563,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.144.688,72 209.016,96 0,00 309.288,09 1.662.993,77
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 603.161,60 199.815,74 0,00 -5.108,39 797.868,95
  1.747.850,32 408.832,70 0,00 306.743,48 2.463.426,50
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 440.330,54 0,00 0,00 0,00 440.330,54
  3.943.916,20 1.580.085,72 0,00 0,00 5.524.001,92
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2018 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 145.886,05 123.310,95 0,00 -448,00 268.749,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.705,87 155.677,17 0,00 2.465,60 231.848,64
3. Geschäfts- oder Firmenwert 101.596,00 38.094,15 0,00 0,00 139.690,15
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  321.187,92 317.082,27 0,00 2.017,60 640.287,79
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 412,61 0,00 1.376,19 1.788,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 308.582,89 251.441,01 0,00 1.257,41 561.281,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 245.237,76 165.936,21 0,00 -4.651,20 406.522,77
  553.820,65 417.789,83 0,00 -2.017,60 969.592,88
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  875.008,57 734.872,10 0,00 0,00 1.609.880,67
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2017 Stand am 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 991.444,56 1.248.004,12
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 132.972,43 681.160,73
3. Geschäfts- oder Firmenwert 88.886,39 50.792,24
4. Geleistete Anzahlungen 221.244,04 0,00
  1.434.547,42 1.979.957,09
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 774,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 836.105,83 1.101.712,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 357.923,84 391.346,18
  1.194.029,67 1.493.833,62
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 440.330,54 440.330,54
  3.068.907,63 3.914.121,25

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LUNUX GmbH, Laatzen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LUNUX GmbH, Laatzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LUNUX GmbH, Laatzen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 27. August 2019

HANSA PARTNER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa.

Dr. Tecklenburg, Wirtschaftsprüfer

Aul, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVA

31.12.2017
T€
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.248.004,12   991
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 681.160,73   133
3. Geschäfts- oder Firmenwert 50.792,24   89
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.979.957,09 222
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 774,98   0
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.101.712,46   836
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 391.346,18 1.493.833,62 358
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen   440.330,54 440
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.705.763,98   6.551
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.284.170,44   941
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.030.068,48   2.662
4. Geleistete Anzahlungen 165.230,43 9.185.233,33 311
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.775.620,84   879
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00   20
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.400.672,13 5.176.292,97 17
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   107.360,12 169
C. Rechnungsabgrenzungsposten   173.347,32 250
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   8.931.958,63 5.548
    27.488.313,62 20.417

PASSIVA

     
      31.12.2017
  T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 45.000,00   42
II. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 0,00   3
III. Kapitalrücklage 1.003.000,00   1.003
IV. Verlustvortrag ./. 6.596.084,65   ./. 5.736
V. Jahresfehlbetrag ./. 3.383.873,98   ./. 860
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 8.931.958,63   5.548
  0,00   0
B. Rückstellungen      
Sonstige Rückstellungen   1.340.245,74 1.248
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.781.377,68   2.051
2. Erhaltene Anzahlungen 179.216,80   11
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.477.732,91   15.678
- davon gegenüber Gesellschaftern: € 18.854.683,75 (i.V.: T€ 15.115)      
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.709.740,49 26.148.067,88 1.429
- davon aus Steuern: € 571.831,18 (i.V.: T€ 314)      
- davon gegenüber Gesellschaftern: € 1.127.346,50 (i.V.: T€ 1.105)      
    27.488.313,62 20.417

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2017
T€
Umsatzerlöse   34.344.145,98 34.132
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   136.914,91 ./. 933
Andere aktivierte Eigenleistungen   402.985,93 363
Sonstige betriebliche Erträge   4.242.536,50 1.512
Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 19.330.071,44   16.888
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.743.321,76 21.073.393,20 1.916
Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 9.157.671,75   8.031
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.600.292,85 10.757.964,60 1.356
- davon für Altersversorgung: € 46.533,56 (i.V.: T€ 40)      
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   734.872,10 442
Sonstige betriebliche Aufwendungen   9.518.592,84 6.993
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   10.670,30 3
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 106,82 (i.V.: T€ 1)      
Zinsen und ähnliche Aufwendungen   426.661,83 302
- davon an verbundene Unternehmen: € 367.302,60 (i.V.: T€ 236)      
Ergebnis nach Steuern   ./. 3.374.230,95 ./. 851
Sonstige Steuern   9.643,03 9
Jahresfehlbetrag   3.383.873,98 860

Lagebericht 2018

A. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens sind der Handel und die Produktion von Leuchten und Leuchtmitteln, die Erstellung von Beleuchtungsplänen sowie alle artverwandten Geschäfte. Vor diesem Hintergrund produziert und vertreibt das Unternehmen professionelle Beleuchtungslösungen für die Marktsegmente Kommune, Industrie und Bahn und bietet darüber hinaus Dienstleistungen in den Bereichen Beratung und Planung sowie Montage und Installation an.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Geschäftsverlauf

Die Europäische Wirtschaft (EU27) wuchs im Jahr 2018 solide, das BIP stieg um 2,2 %. Deutschland entwickelte sich im Berichtsjahr ebenfalls weiterhin stabil, jedoch mit verringertem Tempo. Das BIP lag bereinigt im Vergleich zum Vorjahr 1,5 % höher (Vorjahr 2,2 %). (Quelle: Stat. Bundesamt)

Bezogen auf die Bereiche des professionellen Lichtes, in denen LUNUX tätig ist, betrug das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2018 in Deutschland 5,9 %.

Aufgrund eines Großbrandes im Außenlager im Januar 2018 musste LUNUX den Wachstumspfad verlassen, konnte jedoch bei gesteigerter Kostenbasis den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau halten.

Beschaffung

Die für den Bau der Leuchten benötigten Komponenten werden maßgeblich aus Mitteleuropa und Fernost bezogen, wobei wir bestrebt sind, die Komponentenbeschaffung weiter nach Europa zu verlagern. Der Einkauf findet ausschließlich durch die Einkaufsabteilung der LUNUX statt. Hierbei spielen teilweise lang gewachsene Lieferanten-/Kundenbeziehungen eine wesentliche Rolle, welche eine preisorientierte Einkaufspolitik bei gleichzeitiger Qualitätssicherung möglich machen.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2018 wurden wesentliche Investitionen für die Neuentwicklung von Produkten, die Optimierung bestehender Produkte und für entsprechende Produktionswerkzeuge getätigt. Darüber hinaus investierte LUNUX in die Einführung einer aktuellen ERP-Software-Version sowie in EDV-bezogene Anschaffungen wie Hard- und Software.

Personal- und Sozialbereich

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Durchschnitt des Berichtsjahres 187 (i.V.: 158). Die Anzahl der neu hinzugekommenen Mitarbeiter wuchs im Vergleich zu den im ZVEI-Verband angeschlossenen Unternehmen der Lichtbranche überproportional.

II. Lage

Im Januar 2018 hat ein Großbrand in der Außenlagerstätte Sarstedt ca. 25 % des Waren- und Komponentenbestandes vernichtet. Dies führte dazu, dass, obwohl sofort die Bestellungen der notwendigen Komponenten vorgenommen wurden, manchen Kunden gegenüber deutliche Lieferengpässe und daraus resultierende Lieferverzögerungen entstanden oder auch diverse Aufträge nicht angenommen werden konnten.

Der durch den Brand entstandene direkte Schaden wurde vom Versicherer entsprechend getragen. Allerdings entstanden intern erhöhte Aufwände, die das Ergebnis belasteten.

Auch die Verfügbarkeit mancher Elektronikkomponenten war im Jahr 2018 auf dem Weltmarkt teilweise eingeschränkt, was ebenfalls die Planerreichung behinderte.

1. Ertragslage

Maßgeblich aufgrund des oben genannten Großbrandes konnten weder der Rohertrag noch das operative Ergebnis positiv entwickelt werden und blieben deutlich hinter der Planung zurück.

2. Finanzlage

Die finanziellen und liquiden Verhältnisse der Gesellschaft sind für das Unternehmen angemessen. Der notwendige Liquiditätsbedarf wurde durch kurz-, mittel- und langfristige Darlehen der Wünsche-Gruppe gedeckt.

Der Cash-Flow setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ./. 1.338 ./. 6.519
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit ./. 1.549 ./. 1.004
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit 2.825 7.590
  ./. 62 67

Der Finanzmittelfonds (T€ 107) umfasst den Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten.

3. Vermögenslage

Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres betrug die Bilanzsumme T€ 27.488 nach T€ 20.417,5 im Vorjahr. Die wesentlichen Vermögensposten und Schulden stellen sich wie folgt dar:

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Vorräte, Warenbestand und Anzahlungen 9.185 10.465
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.776 879
Liquide Mittel 107 169
Eigenkapital ./. 8.932 ./. 5.548
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.781 2.050
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen    
Unternehmen 20.478 15.678

Zum Jahresende wurde eine Eigenkapitalquote von ./. 32,5 % (i.V.: ./. 27,2 %) erreicht.

Die Gesellschafter haben der LUNUX GmbH langfristige Darlehen in Höhe von T€ 18.980 zur Verfügung gestellt, davon T€ 5.850 bis zum 31. Dezember 2022 und T€ 13.130 bis zum 31. Dezember 2019. Damit wird das negative Eigenkapital von T€ 8.932 abgedeckt und die zukünftige Geschäftsentwicklung abgesichert.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Beurteilung der Lage der Gesellschaft sowie zur Unternehmenssteuerung zieht die Geschäftsführung vor allem die Umsatzerlöse, das Betriebsergebnis sowie den Cash-Flow heran. Maßgeblich aufgrund des Großbrandes sowie einer großen Reklamation blieben die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau (Steigerung um 0,6 %), während sich der Materialeinsatz im gleichen Zeitraum um 11,4 % erhöhte. Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft ein negatives Betriebsergebnis (./. T€ 3.059) und einen Jahresfehlbetrag von ./. T€ 3.384. Die liquiden Mittel verminderten sich um T€ 62 von T€ 169 auf T€ 107.

C. Prognosebericht

In den folgenden Prognosen sind Annahmen enthalten, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen worden sind. Es sind öffentlich zugängliche und in der Presse publizierte Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung verwendet worden und in die eigene Einschätzung eingeflossen.

Bei der Prognose wird unterstellt, dass die expansive Geldpolitik und ein niedriger Kapitalmarktzins beibehalten bzw. nur moderat gesteigert werden. Weiterhin wird unterstellt, dass die Geschäftsbeziehungen mit den Kunden und Lieferanten fortgeführt werden können, die Kunden solvent sind und ihren Verpflichtungen nachkommen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr können wir für diese Angaben daher nicht übernehmen. Die nachfolgenden Prognosen beziehen sich auf die nach dem Berichtsjahr folgenden zwölf Monate.

D. Chancen und Risikobericht

I. Risikobericht

Bestandsgefährdende Risiken oder sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach heutigem Kenntnisstand nicht zu erkennen.

a.) Allgemeiner Risikobericht

Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht, da nur ein geringer Teil der Beschaffungen in Fremdwährungen abgewickelt wird.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch den zunehmenden Preisdruck in unserem Segment, werden wir durch Produktoptimierungen und Innovationen auf Basis hoher Entwicklungskompetenz sowie die Homogenisierung von Komponenten begegnen.

Auf der Beschaffungsseite bauen wir die Palette von Liefermöglichkeiten aus und werden durch die "Zwei-Lieferanten-Strategie" die zeitgerechte Komponentenversorgung sicherstellen. Daneben setzen wir auf mehrjährige Partnerschaften mit unseren wesentlichen Lieferanten.

b.) Spezieller Risikobericht

Der Unternehmensauf- und -ausbau wird vom Hauptgesellschafter finanziell unterstützt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und das Factoring.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht mit einem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen mittels Factorings und kurzfristiger Gesellschafterdarlehen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jeden Kunden eine Kreditrisiko-Abfrage vorgenommen bzw. eine Bonitätsauskunft eingeholt. Jede Forderung wird mit Ausnahme des jeweiligen Selbstbehaltes über die Kreditversicherung abgesichert.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Zur Stärkung der Einschätzung von operativen Risiken hat die Gesellschaft das Q-Wiki eingeführt, ein System zum Wissenstransfer, zur Schaffung von Dokumentation und Transparenz, Hinterlegung von Prozessen sowie Ermittlung, Darstellung, Bewertung und Nachverfolgung von Risiken. Es ist das Ziel, allen Mitarbeitern der Gesellschaft Zugriff auf dieses System zu geben, damit alle erkennbaren Risiken entsprechend transparent werden und eingeschätzt werden können. Das System wird auch im Jahr 2019 entsprechend weiter mit Informationen gefüllt werden, Nutzung und Nutzen werden deutlich zunehmen.

II. Chancenbericht

Die Gesellschaft ist am Markt gut etabliert und wird auch im kommenden Jahr im Rahmen ihres Geschäftsgegenstandes tätig sein. Chancen ergeben sich insbesondere aus einer Ausweitung der Marktanteile auf Basis zusätzlicher Dienstleistungen sowie aus der konsequenten Fortführung der Umsetzung der Markenstrategie.

III. Gesamtaussage

Bestandsgefährdungspotenziale wie Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit oder sonstige Risiken mit besonderem oder schwerwiegendem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage lägen dann vor, wenn die Finanzierung des Hauptgesellschafters nicht mehr gegeben wäre oder aufgrund des Wettbewerbsdrucks das Preisniveau deutlich weiter absinken würde.

E. Ausblick

Die Einführung der neuen Version der eingesetzten ERP-Software war erfolgreich und die Zahlensicherheit und -transparenz nahm nach Schulung und Einarbeitung der Mitarbeiter deutlich zu.

Die durch den Großbrand im Januar 2018 in der Außenlagerstätte Sarstedt entstandenen Lieferverzögerungen und Lieferengpässe konnten bis Ende des Jahres 2018 aufgefangen werden.

Der durch den Brand entstandene Schaden wurde vom Versicherer entsprechend getragen.

Im kommenden Geschäftsjahr werden die Margen weiterhin durch den hohen Wettbewerbsdruck beeinflusst. Die Qualitätsanforderungen werden weiter erhöht. Dies führt zu erhöhten Investitionen in das Qualitätsmanagement.

Insgesamt wird im Vergleich mit dem Vorjahr bei einem leicht reduzierten Umsatz das Ergebnis besser ausfallen.

Für die Folgejahre ist weiteres Wachstum geplant.

 

Laatzen, den 31. Juli 2019

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