TECHTEX Deutschland GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christoph Ulrich Sedlmeir since 7/11/2025 | Board Member |
Thomas Ludger Dr. Rotthowe since 6/27/2016 | Board Member |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
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Official financial statements and annual reports
top itservices AGUnterhachingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Der Anspruch des Unternehmens ist es, den wechselnden Kundenbedürfnissen entsprechend alle im IT-Umfeld benötigten Personaldienstleistungen aus einer Hand anzubieten. Darauf basierend wurde unser Angebotsportfolio, bestehend aus Recruitingleistungen im Bereich Freelancing, Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung, sowie den Services Dienst- & Werkleistungen, Vertrags- & Rechnungsmanagement, Managed Resource Pool und HR-Development, entwickelt. Unsere Dienstleistungen bieten wir vor allem in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) an. Kundenspezifisch unterstützen wir unsere Kunden auch weltweit. Dem Verdrängungswettbewerb begegnen wir mit professionellen Prozessen und durch einen großen Pool von Experten, den wir regelmäßig aktualisieren. In 2023 ist es uns gelungen, 90.000 Bewerbungen von IT-Experten (eine Steigerung von >300% gegenüber 2022) zu erhalten und zu verarbeiten. 1.2. Forschung und Entwicklung Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres belief sich auf T€ 1.657; davon wurden Entwicklungskosten in Höhe von T€ 351 aktiviert. Die aktivierten Entwicklungskosten entfielen auf die Erweiterung der Funktionalität der topBaseTM, das zentrale IT-Werkzeug der top itservices AG. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach einer Steigerung des Bruttoinlandproduktes im Jahr 2022 von 1,8% schrumpfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 um insgesamt 0,3%. Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft lag somit unter dem Durchschnitt der Eurozone; ebenso liegt sie unterhalb der wichtigen Wirtschaftsmächte USA und China. Das Segment der Unternehmensdienstleister verzeichnete einen leichten Anstieg von 0,3%. Die Erwerbslosenquote lag im Durchschnitt im Jahr 2023 bei 2,8%. In Zahlen bedeutete das 1.334.000 Erwerbslose. Der europäische Leitzins wurde in mehreren Schritten von 2,5 % auf 4,5% zum Jahresende erhöht. 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach einer Steigerung des deutschen ITK-Marktes im Jahr 2022 um 6,8 % veröffentlichte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) für das Jahr 2023 eine Wachstumsrate von 2,0 %. Für das Marktsegment IT-Services, in dem unser Unternehmen tätig ist, betrug die Steigerung in 2022 8,5 %, für 2023 betrug die Steigerung 5,1 %. Der Markt für Personaldienstleistungen im Bereich IT Workforce Services ist äußerst fragmentiert. Die top itservices AG gehört zu den größeren Marktteilnehmern und konnte sich von 2015 bis 2023 innerhalb der Top 12 Personaldienstleister für IT-Freelancer weiter als Komplettanbieter verschiedener Vertragsformen festsetzen (gemäß Lünendonk Marktsegment-Studie IT Workforce Services 2023). 2.3. Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr verringerte sich der Umsatz um Mio. € 2,4 auf Mio. € 107,8. Der Rückgang resultiert ausschließlich aus dem Rückgang im margenschwachen Geschäftsfeld Umbrella/MSP mit Mio. € 4,4. Die Umsatzrendite betrug 0,7 % gegenüber 1,5 % im Vorjahr. Die Personalaufwendungen von Mio. € 27,5 haben sich bei gering verminderter Mitarbeiteranzahl gegenüber dem Vorjahr um Mio. € 0,3 erhöht. Ursächlich hierfür sind insbesondere allgemeine Gehaltsanpassungen sowie höherpreisige Segmente bei Teilen der Projektmitarbeiter. Es werden neben dem Innendienst fast ausschließlich hoch qualifizierte IT-Spezialisten beschäftigt, die für Projekte von Kunden eingesetzt werden. Die Betriebszugehörigkeit von Projektmitarbeitern ist branchenüblich kurz. Sie umfasst in der Regel die Dauer für die Fertigstellung des jeweiligen Projekts. Die Projektmitarbeiter sind sowohl im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung als auch über andere Vertragsarten bei den Kunden tätig. Für die einzelnen Projekte werden erfahrene Mitarbeiter oder Hochschulabsolventen eingesetzt, weshalb die Ausbildungskosten von Mitarbeitern gering sind. Die Weiterbildung dieser in Projekten beim Kunden eingesetzten Mitarbeiter wird nach Bedarf und in Abstimmung mit dem Kunden durchgeführt. In die Weiterbildung von Beschäftigten im Innendienst (Verwaltung und Vertrieb) wird wie in den Vorjahren im Rahmen der internen Aus- und Weiterbildungs-Academy stetig investiert. Neben den eigenen Mitarbeitern werden Projekte auch mit Subunternehmerndurchgeführt, welche sich in den Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von Mio. € 74,3 (-2,7 %) widerspiegeln. Das Umsatzziel von Mio. € 118,0 wurde mit Mio. € 107,8 nicht erreicht (-8,6 %). Der Umsatzrückgang im margenschwachen Geschäftsfeld Umbrella/MSP von Mio. € 4,4 konnte nicht durch die anderen Geschäftsfelder kompensiert werden. Zuwächse konnten wir jedoch in den relevanten Geschäftsfeldern Freelance und Arbeitnehmerüberlassung verzeichnen. Bei geringeren Margen und höheren Kosten konnte das Ziel eines konstanten EBT nicht erreicht werden. Das EBT beträgt Mio. € 1,1 und ist damit um Mio. € 1,2 niedriger als im Vorjahr. Wir beurteilen die Geschäftsentwicklung trotz der schwierigen Gesamtlage (schrumpfende bzw. stagnierende Wirtschaft u.a.) weiterhin als gut, da es uns gelungen ist, den Umsatz und Deckungsbeitrag in den margenstärkeren Geschäftsfeldern zu steigern und durch Investitionen in den Vertrieb die Basis für den Erfolg der kommenden Geschäftsjahre zu legen. Die Prozesse, die durch unsere selbst erstellten Tools unterstützt werden, garantieren schnelle und qualifizierte Angebote und Projekteinsätze. Die Kosten für die Neuentwicklung und Weiterentwicklung dieser Tools beliefen sich auf T€ 1.657. Die Gesellschaft unterhält zum Bilanzstichtag Niederlassungen in Berlin, Dortmund, Dresden, Frankfurt a. M., Hannover, Köln, Mannheim und München. In 2023 fand turnusmäßig ein erfolgreicher Betreuungs-Audit nach DIN EN ISO 9001:2015 durch LRQA Limited (ehem. Lloyd's Register Deutschland GmbH) statt. 2.4. Lage 2.4.1. Ertragslage Bei einem Umsatz von Mio. € 107,8 (Vorjahr Mio. € 110,2) betrug die Umsatzrendite 0,7 % (Vorjahr 1,5 %). Die Umsatzerlöse verminderten sich um 2,2 %. Die relative Marge konnte in den Geschäftsfeldern Consulting und Umbrella/MSP gesteigert werden. In den Geschäftsfeldern Freelance und Personalvermittlung waren die relativen Margen konstant, im Geschäftsfeld Arbeitnehmerüberlassung leicht rückläufig. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten lagen Mio. € 0,9 über dem Vorjahr. Der verringerte Umsatz betraf auch Geschäftsfelder, die durch Subunternehmer erbracht werden; weshalb sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen um 2,7 % auf Mio. € 74,3 vermindert haben. Die Kosten für die Service-Center (Niederlassungen) erhöhten sich aufgrund von zusätzlichen Investitionen in die Vertriebsstruktur um ca. 5,2 % auf Mio. € 12,1. Aufgrund der dargestellten Umstände betrug das Jahresergebnis gegenüber 2022 mit T€ 1.666 im Berichtsjahr T€ 766. Zusammenfassend kann die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als gut bezeichnet werden. 2.4.2. Finanzlage Den liquiden Mitteln des Unternehmens in Höhe von T€ 214 stehen keine Bankverbindlichkeiten gegenüber. Die Eigenkapitalquote liegt bei 40,2 % (Vj. 33,9 %). Die Finanzlage kann somit als sehr stabil bezeichnet werden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ -566, der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -747, der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ -8. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 2.4.3. Vermögenslage Kurzfristige Bilanzpositionen charakterisieren wie in den Vorjahren die Vermögensseite der Gesellschaft. Das Anlagevermögen hat sich mit T€ 1.458 gegenüber dem Vorjahr um T€ 127 erhöht. Einer Zunahme der immateriellen Gegenstände von T€ 180 steht ein Rückgang der Sachanlagen von T€ 53 gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (89,4 %) stellen weiterhin den dominanten Aktivposten der Bilanzsumme von T€ 24.467 (Vj. T€ 26.770) dar. Die positiven liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 214 (Vj. T€ 1.534). Die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergibt sich insbesondere aus geringeren Umsätzen im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr. In der Position "sonstige Vermögensgegenstände" sind überwiegend Forderungen aus Steuern enthalten. Neben dem Eigenkapital stellen die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten mit 43,7 % und die Sonstigen Verbindlichkeiten mit 8,5 % die wesentlichen Bilanzpositionen der Passivseite dar. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich entsprechend des Umsatzrückgangs in den relevanten Bereichen und stichtagsbedingt um 11,9 % reduziert. Die Position der sonstigen Rückstellungen beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und noch nicht abgerechnete Subunternehmer, Urlaubs- und Gleitzeitrückstellungen, Gerichts- und Anwaltskosten sowie Tantiemen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer sowie Lohn- und Kirchensteuer und Verbindlichkeiten des Personalbereichs enthalten. Zusammenfassend kann die Vermögenslage der Gesellschaft als sehr gut bezeichnet werden. 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1. Prognosebericht Im aktuellen Geschäftsjahr 2024 liegt der Fokus auf dem planmäßigen Ausbau des Wachstums: dem Ausbau der Key Accounts und dem Aufbau weiterer Neukunden in den eher stabileren Branchen Finance&Insurances, Energy, Industry, Public, Handel/Konsumgüter und IT. Derzeit sind die kurz- und langfristigen wirtschaftlichen Konsequenzen aus den aktuellen Unsicherheiten der deutschen Wirtschaft (kriegerische Konflikte, allgemeine Inflation, steigende Personalkosten, Fachkräftemangel) und die damit verbundene Zurückhaltung bei der Beauftragung von IT-Projekten nur schwer absehbar. Die Folgen auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft werden ständig aktualisiert und überwacht. Dennoch ist eine abschließende Einschätzung der zukünftigen Entwicklungen und Auswirkungen auf die Gesellschaft aufgrund der bestehenden hohen Unsicherheiten der weiteren Entwicklungen weltweit und in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Wir gehen auf Grund unseres Geschäftszweiges jedoch davon aus, dass die o.g. Entwicklungen nicht in vollem Umfang auf den Umsatz durchschlagen, da der Innovations- und Renovierungsbedarf der IT in den Unternehmen weiterhin sehr hoch ist. Die Digitalisierung von Prozessen, die Einführung von Künstlicher Intelligenz in vielen Themen des Geschäftslebens, die Transformation von On-Premise-Systemen in die Cloud, die Migration von Altanwendungen (u.a. SAP S4 Hana) sowie die weiter steigenden Cyber-Security-Anforderungen treiben die Nachfrage nach IT-Experten weiterhin an. Die top itservices AG rechnet daher für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 weiterhin mit einem Umsatzwachstum von etwa 8-10 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei sollen die Personal- und Materialaufwendungen (eigene Mitarbeiter und Freelancer) leicht unterproportional steigen. Auf Grund der daraus resultierenden höheren Margen prognostiziert der Vorstand für 2024 ein gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich ansteigendes Geschäftsergebnis vor Ertragsteuern (EBT). Die Ergebnisse des ersten Quartales 2024 liegen leicht über dem Plan. Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2024 und 2025 zum aktuellen Zeitpunkt als positiv. 3.2. Risikobericht 3.2.1 Allgemeiner Risikobericht Wachstumshemmend kann sich der seit mehreren Jahren spürbare Trend der Verknappung von Informatikern und Technischem Personal in bestimmten Segmenten auswirken. Hierauf hat die top itservices AG mit ihrem auf persönliche Bindung der Experten ausgerichteten Rekrutierungs- und Betreuungskonzept reagiert und sehr gute Erfolge erzielt (siehe die Steigerung der Umsätze insb. im IT-Freelancer-Segment). Ein Risiko der top itservices AG in der Vergangenheit war die Abhängigkeit von einigen wenigen Kunden. Strategisch wurde diesem Risiko durch die gezielte und kontinuierliche Weiterentwicklung von Key Accounts entgegengewirkt. Der prozentuale Anteil des Deckungsbeitrags der Top 10-Kunden am gesamten Deckungsbeitrag konnte auch im Jahr 2023 weiter gesenkt werden. Somit wird ein ausgewogenes Kundenportfolio geschaffen, das die Abhängigkeit von unseren Top 10-Kunden stark minimiert. 3.2.2 Spezieller Risikobericht Die Gesellschaft hat keine nennenswerten Währungsrisiken. Zur Finanzierung des Wachstums, insbesondere zur Finanzierung des Aufbaus des Vertriebs, wurde dem Unternehmen ein Darlehensrahmen in Höhe von Mio. € 3,0 von der ABLE Management Services GmbH zur Verfügung gestellt. Das Darlehen wurde im Jahr 2023 und in 2024 bisher nicht in Anspruch genommen. Die Liquiditätslage ist nach wie vor sehr gut. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Kreditlinien bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zu den Geschäftsbanken der Gesellschaft bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zinsrisiken bestehen in sehr geringem Umfang auf Grund der kurzfristigen Finanzierung durch die Muttergesellschaft (keine Inanspruchnahme in 2023) und die Commerzbank (nur für Spitzen). 3.3. Chancenbericht Laut dem Branchenverband Bitkom wird für das Jahr 2024 ein stabiles Wachstum von 4,8 % für den IT-Dienstleistungsmarkt erwartet (Stand: Januar 2024). Dies wird zu einer stabilen Situation bei den Anfragen hinsichtlich unserer Leistung führen. Die top itservices AG hat viel in den systematischen Flächenvertrieb investiert, so dass alle Teams auch im Jahr 2024 wieder zahlreiche neue Kundenbeziehungen aufbauen werden. Daneben greift der in 2023 eingeführte standortübergreifende Branchenfokus und die Positionierung als Partner für Digitalisierung sowie Trusted Advisor. Daher kann mit einer weiter verbesserten Durchdringung der Kunden und mit wachsenden Umsätzen aus bestehenden Kundenbeziehungen gerechnet werden. 4. Sonstiges Der Vorstand hat für das Geschäftsjahr 2023 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG erstellt. Der Bericht schließt mit folgender Erklärung ab: "Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat."
Unterhaching, den 27. Mai 2024 top itservices AG Der Vorstand gez. Dr. Hubert Staudt, Vorsitzender des Vorstandes gez. Dr. Thomas Rotthowe, Mitglied des Vorstandes BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Der Bilanzposten "Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" wurde mit den bei der Entwicklung anfallenden Aufwendungen (einschließlich angemessener Teile der Gemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Entwicklung veranlasst ist), vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren angesetzt. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres belief sich auf T€ 1.657 davon wurden Entwicklungskosten in Höhe von T€ 351 aktiviert. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibung ausgewiesen. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die unfertigen Leistungen werden - ausgehend von den Verkaufswerten - retrograd zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Die Forderungen werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch die Wertberichtigungen entsprechend berücksichtigt. Neben der Einzelwertberichtigung wird zurBerücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Netto-Kundenforderungsbestandes vorgenommen. Die Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen erfolgte zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank (Devisenkassamittelkurs nach § 256a HGB). Es handelt sich ausschließlich um Positionen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen auf Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von größer als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, ausstehende Urlaubsansprüche sowie Gleitzeitguthaben, Tantieme sowie Gerichts- und Anwaltskosten. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
III. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen zukünftige Verpflichtungen in folgender Höhe: Verpflichtung aus Leasingverträgen T€ 638 Verpflichtung aus langfristigen Mietverträgen T€ 3.113 IV. ANGABEN ZU LATENTEN STEUERN Zum Abschlussstichtag bestehen temporäre Differenzen zwischen den Wertansätzen einzelner Vermögensgegenstände und Schulden in der Handels- und Steuerbilanz. Diese Differenzen resultieren aus dem Bilanzposten "Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" in Höhe von T€ 540. Aus diesen Differenzen ergibt sich eine zukünftige Steuerbelastung, für die in Höhe von T€ 153 ein Passivposten gebildet wurde. Hierbei wurde ein Steuersatz von 28,3 % angewandt.
V. NACHTRAGSBERICHT Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung aufgetreten. VI. WEITERE ANGABEN Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres und Vorjahres verteilen sich wie folgt:
Unterteilt nach geographischen Gesichtspunkten ergibt sich folgende Zusammensetzung:
Gemäß den Berechnungsvorgaben des § 267 Abs. 5 HGB waren im Geschäftsjahr 343 (Vorjahr 357) Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Hiervon waren 146 als Projekt-Mitarbeiter und 197 als Vertriebs- und Verwaltungskräfte tätig. Der Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen wird von der FERCHAU Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Gummersbach aufgestellt und im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. VII. EIGENKAPITAL a) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert € 1.500.000,00. Nach der Satzung vom 9. Mai 2000 ist das gezeichnete Kapital in Höhe von € 1.500.000,00 eingeteilt in 1.500.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Sämtliche Aktien werden von der ABLE Management Services GmbH, Gummersbach, gehalten. b) Genehmigtes Kapital Zum Bilanzstichtag beträgt das genehmigte Kapital € 0,00. c) Gesetzliche Rücklage Stand zum 1. 1.2023 und 31.12.2023 € 150.000,00 Die gesetzliche Rücklage beträgt im Berichtsjahr 10 v. H. des gezeichneten Kapitals. Entsprechend den satzungsmäßigen Regelungen ist gem. § 150 Abs. 2 AktG im Berichtsjahr keine weitere Zuführung erfolgt. d) andere Gewinnrücklagen Der Betrag in Höhe von € 11.581,60 resultiert aus dem Unterschiedsbetrag durch die erforderlichen Anpassungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG). e) Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:
Aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von € 539.840,00 abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern in Höhe von € 152.600,00 ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von € 387.240,00. Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen und keine Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn vorzunehmen. VIII. ORGANE a) Vorstand Herr Dr. Hubert Staudt, Vorstandsvorsitzender, Dortmund Herr Dr. Thomas Rotthowe, Vorstand, Dachau b) Aufsichtsrat Herr Dipl.-Kfm., Dipl.-Ing. Frank Ferchau, Geschäftsführer, Gummersbach, Mitglied und Vorsitzender Herr Dipl.-Kfm. Ralf Helas, Geschäftsführer, Unna, Mitglied und stellvertretender Vorsitzender Herr Dr. Thorsten Mätzig, Rechtsanwalt, Dortmund, Mitglied
Unterhaching, den 27. Mai 2024 top itservices AG Der Vorstand gez. Dr. Thomas Rotthowe, Vorsitzender des Vorstands gez. Dr. Hubert Staudt, Mitglied des Vorstands Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023I. Als Aufsichtsräte der top itservices AG waren im Geschäftsjahr 2023 folgende Mitglieder bestellt: 1. Herr Frank Ferchau, Vorsitzender des Aufsichtsrats, 2. Herr Ralf Helas, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, 3. Herr Dr. Thorsten Mätzig, Mitglied des Aufsichtsrats. II. Die berichtspflichtigen Mitglieder des Aufsichtsrats sind auf der Grundlage des Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 16.06.2023 bestellt worden. Sie haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr durch mündliche Berichte des Vorstands in den Aufsichtsratssitzungen, an denen der Vorstand jeweils vollständig teilgenommen hat, vom 16.06.2023 und 07.12.2023 über die Entwicklung der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft sowie über alle wesentlichen Geschäftsvorfälle durch den Vorstand unterrichten lassen. Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrats laufend in Kontakt mit den Mitgliedern des Vorstands und wurde von diesen laufend und regelmäßig über die Entwicklung der Gesellschaft und wesentliche Geschäftsvorfälle und etwaige Risiken hieraus unterrichtet. An den Aufsichtsratssitzungen haben jeweils sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats teilgenommen. In den Aufsichtsratssitzungen fanden jeweils eingehende Erörterungen mit dem Vorstand über den Status und die Entwicklung der Gesellschaft und der Tochtergesellschaften statt. In seiner Sitzung vom 16.06.2023 hat der Aufsichtsrat insbesondere, gemeinsam mit dem von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer der Gesellschaft, die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts des Vorstands für das Geschäftsjahr 2022 vorgenommen. Ferner wurde in der Sitzung des Aufsichtsrats vom 16.06.2023 die Berichterstattung des Aufsichtsrats gegenüber der Hauptversammlung gem. den gesetzlichen Vorschriften vorbereitet und schließlich verabschiedet. Während des gesamten Geschäftsjahres 2023 ist der Aufsichtsrat zusätzlich durch elektronisch übermittelte Informationen durch den Vorstand über die Geschäfts- und Liquiditätsentwicklung der Gesellschaft unterrichtet worden. Für den Aufsichtsrat bestand jeweils auch Gelegenheit, weitergehende Informationen insoweit anzufordern und sich somit ergänzend laufend unterrichten zu lassen. Schwerpunkte der Tätigkeiten des Aufsichtsrats waren auch im Geschäftsjahr 2023 die Entwicklungen der Geschäftsverläufe in den verschiedenen operativen Geschäftsfeldern der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften, die Analyse der Entwicklung der Service-Center, einzelne Entwicklungen zu besonders herausragenden Kunden der Gesellschaft sowie die Struktur, Entwicklung und der Verlauf der Liquidität der Gesellschaft. In der Sitzung des Aufsichtsrates vom 16.06.2023 hat der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand die Geschäftsentwicklung in den Geschäftsfeldern Sourcing, Consulting, Arbeitnehmerüberlassung, Umbrella und PERM erörtert. Darüber hinaus wurden Entwicklungen in den Geschäftsbeziehungen zu einzelnen bedeutenden Kunden der Gesellschaft sowie Erfolge bei der Akquisition von Neukunden im Rahmen der gesamtstrategischen Ausrichtung der Gesellschaft diskutiert. Gegenstand der Erörterungen mit dem Vorstand waren zudem die Auswirkungen von Investitionen in die Niederlassungen sowie in die LoB-Struktur im Jahre 2022 und in Q1 2023. Unter Berücksichtigung des weiter stabilisierten Wachstums, insbesondere in den Kernbranchen der Gesellschaft, wurden die wesentlichen Handlungsfelder zur Fortsetzung der Wachstumsstrategie auf der Grundlage des mit dem Vorstand in der Sitzung vom 16.06.2023 verabschiedeten Forecast für das Geschäftsjahr 2023 besprochen. Es handelte sich hierbei um die Handlungsfelder Sales & Marketing Kampagnen, Umsetzung der LoB-Strategie, Maßnahmen im Bereich IHR & Hochschulmarketing, Academy (Mitarbeiterausbildung und -bindung) sowie Expertenmarketing. Der Aufsichtsrat hat sich ferner über den Status von Projekten und Organisationsmaßnahmen im Bereich HQS unterrichten lassen, aus denen sich auch im Geschäftsjahr 2023 erneut qualitative und inhaltliche Verbesserungen der Organisationsstrukturen des Unternehmens ergeben haben. Der Aufsichtsrat hat mit dem Vorstand die weitere und vertiefte Digitalisierung von Prozessablaufen sowie die Inbetriebnahme des TOP Portals für Bewerber, Mitarbeiter und Freelancer sowie die Weiterentwicklung von eigenen Entwicklungen erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich schließlich den aktualisierten Planungen und Vorgaben aus dem Forecast für das Geschäftsjahr 2023 angeschlossen. In der Sitzung vom 07.12.2023 berichtete der Vorstand über die weitere Umsetzung des Forecast und der Planungen für das Geschäftsjahr 2023. Der Aufsichtsrat wurde umfassend über die Umsatz- und DB 1-Entwicklungen in den einzelnen Geschäftsfeldern der Gesellschaft informiert. Der Vorstand hat zudem den Status und die Folgen hieraus für die LoB-Strategie dargestellt. Maßnahmen im Hinblick auf das LoB-Projekt und weitere Kostenoptimierungen wurden erörtert. Der Vorstand stellte zudem bereits eingeleitete und weiter geplante ergebnisrelevante Strategiemaßnahmen dar. Für sämtliche Standorte des Unternehmens, für die jeweils positive Ergebnisse ausgewiesen werden konnten, ergab sich jeweils kundenseitig ein ausgeglichenes Branchenportfolio mit zahlreichen Wachstumspotentialen. Gleichzeitig war, entsprechend der langfristigen Strategie der Gesellschaft, die Abhängigkeit von den Top-10-Kunden am DB1 weiter signifikant gesunken. Der strategische Fokus der Gesellschaft wurde auch in 2023 weiter auf das Kerngeschäft im Bereich IT mit Erfolg gelegt. Vorstand und Aufsichtsrat sehen die Gesellschaft damit im Vergleich zum Wettbewerb und zur allgemeinen Entwicklung am Markt für IT-Unternehmen gut aufgestellt und gehen von einer weiterhin starken Basis für profitables Wachstum im Bereich IT aus. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 07.12.2023 des Weiteren die Berichterstattung des Vorstands über die Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Bereich HQS für das Geschäftsjahr 2023 entgegengenommen. Behandelt wurden dabei der erfolgte Umzug in ein externes Rechenzentrum, der Umzug der Academy in die Räume des HQS, die Neuorganisation im Bereich Finance sowie Maßnahmen im Bereich Cyber Security und entsprechende Audits. Schließlich berichtete der Vorstand insoweit über Innovationen für das Datenbanksystem top-base in 2023. Den Planungen des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024, die ebenfalls in der Sitzung vom 07.12.2023 vorgetragen wurden, hat sich der Aufsichtsrat nach Erörterung mit dem Vorstand angeschlossen. Gegenstand der Erörterungen mit dem Vorstand waren jeweils auch die Analyse der - stets guten und gesicherten - Liquiditätslage der Gesellschaft. Gemeinsam mit dem Vorstand hat der Aufsichtsrat erörtert, ob und inwieweit die Rückzahlung von Finanzierungsmitteln der Aktionärin infolge der jeweiligen Liquiditätslage möglich und sinnvoll sei. Die seitens der Aktionärin bereit gestellten Finanzierungsmittel wurden durch die Gesellschaft zwischenzeitlich vollständig zurückgeführt. III. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 und der Lagebericht des Vorstands sind von der dhpg Audit GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Gummersbach, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 27.05.2024 versehen worden. Diese Unterlagen wurden durch den Aufsichtsrat auch einer eigenständigen Prüfung unterzogen. Aus Anlass der Sitzung des Aufsichtsrats am 27.06.2024, an der auch der Vorstand teilgenommen hat, wurden der Jahresabschluss und der Lagebericht des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 ausführlich behandelt. In dieser Sitzung hat der Abschlussprüfer auch detailliert auf Fragen des Aufsichtsrats geantwortet und hierzu Stellung genommen. Ferner haben uns Abschlussprüfer und Vorstand über Umfang, Schwerpunkte und Kosten der Abschlussprüfung unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat sich nach Erörterung und Beratung entschieden, den Jahresabschluss der top itservices AG für das Geschäftsjahr 2023 und den Lagebericht des Vorstands in der von Seiten des Vorstands vorgelegten Fassung zu billigen. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Darüber hinaus haben Vorstand und Aufsichtsrat in der Sitzung vom 27.06.2024 über die Frage des Vorschlags zur Gewinnverwendung gegenüber der Hauptversammlung diskutiert. Der Aufsichtsrat schlägt hierzu gegenüber der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn insgesamt auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Dem vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer geprüften Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG wurde vom Abschlussprüfer der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk unter dem 27.05.2024 erteilt, wonach die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Der Aufsichtsrat hat den Bericht auch selbst geprüft und hierzu aus Anlass der Sitzung vom 27.06.2024 Fragen an Vorstand und Abschlussprüfer gerichtet. Nach vollständiger Beantwortung dieser Fragen erhebt der Aufsichtsrat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstands und stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer auch im Hinblick auf den Bericht des Vorstandes gem. § 312 AktG zu. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der top itservices AG für ihren Einsatz und ihre Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Gummersbach, den 27.06.2024 für den Aufsichtsrat: Frank Ferchau, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die top itservices AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der top itservices AG, Unterhaching, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des Vorstandes und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen(d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesenltich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeit, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gummersbach, den 27. Mai 2024 dhpg
gez. Jurgeleit, Wirtschaftsprüfer gez. Lange, Wirtschaftsprüfer |
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