Master Data

Registry
Register court Charlottenburg (Berlin) HRB 180723
Registered
10/13/2016
Industry
Rental and leasing of motor vehicles with a maximum weight not exceeding 3,5 tons by car sharingManagement activities of other holding companiesManagement activities of holding companies with predominantly financial shareholdings
Purpose
Die Vermietung von mobilen Geräten (insbesondere Mobiltelefonen) an Firmenkunden mit Flottenmanagement Services, Telefontarifberatung, Reparaturen und der Verkauf von mobilen Geräten. Genehmigungspflichtige Geschäfte nach dem Kreditwesengesetz sind ausgeschlossen. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte betreiben, die ihr notwendig oder sinnvoll erscheinen, um den Unternehmensgegenstand zu fördern. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen im In- oder Ausland errichten, pachten oder erwerben, sich an solchen anderen Unternehmen durch Übernahme von Anteilen oder sonstigen Beteiligungsrechten auch unter Übernahme der persönlichen Haftung als Gesellschafter oder des Amts des Geschäftsführers, beteiligen, und darf Zweigniederlassungen im In- oder Ausland errichten und schließen sowie Unternehmensverträge abschließen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Andreas Dr. Günther
since 1/30/2026
Managing Director
Mehmet Isik
since 5/28/2025
Managing Director
Managing Director
Jacob Vogeley
since 1/10/2022
Procura
Jan Dzulko
since 10/13/2016
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

33 shareholders

GmbH structure

5 of 33 shown

Germany
€67,922
21.88%
Germany
€37,000
11.92%
Germany
€27,030
8.71%
Germany
€27,002
8.70%

Holdings

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Everphone GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

EVERPHONE GMBH, BERLIN

Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die 2016 gegründete Everphone GmbH mit Hauptsitz in Berlin, Deutschland, ist die Konzernobergesellschaft der Everphone-Gruppe („Everphone“).

Zum Konzern gehören die folgenden Tochterunternehmen im In- und Ausland.

1.

Everphone Enterprise II GmbH, Berlin, Deutschland

2.

Everphone Enterprise III GmbH, Berlin, Deutschland

3.

Everphone Finance GmbH, Berlin, Deutschland

4.

Everphone Enterprise V GmbH, Berlin, Deutschland

5.

Everphone Service GmbH, Berlin, Deutschland

6.

Everphone Inc., Miami, Florida (USA)

Als Konzernholding konzentriert sich die Everphone GmbH im Wesentlichen auf zentrale Funktionen wie Accounting, Controlling, Personalmanagement, Marketing und Sales, Investor Relations, Beteiligungsmanagement, sowie das Risikomanagement.

Die Logistik, der Einkauf und die Auftragsabwicklung werden von der Everphone Service GmbH übernommen.

Die Everphone Finance GmbH fungiert als reine Vermietungsgesellschaft und mietet ihre Geräte von der Everphone Enterprise V GmbH.

Die Everphone Enterprise V GmbH fungiert als reines Finanzierungs-SPV (Special Purpose Vehicle) in dem die vermieteten Assets gebündelt und gehalten werden. Die Verwertung der genutzten Geräte obliegt ebenfalls der Everphone Enterprise V GmbH.

Die Everphone Enterprise III ist eine reine Einkaufs- und Beschaffungsgesellschaft.

Die Everphone Inc. ist als Auslandsgesellschaft für den amerikanischen Kontinent zuständig.

Die Everphone Enterprise II GmbH wurde als SPVs Finanzierungs- und oder Abrechnungsgesellschaften der an Kunden vermieteten Mobilgeräte gegründet und hat die aktive Geschäftstätigkeit im Jahr 2022 eingestellt.

Die operative Geschäftstätigkeit der Everphone-Gruppe gliedert sich in die beiden grundsätzlichen Segmente „Device as a Service“ und „Recommerce“.

Im Segment „Device as a Service“ vermietet Everphone mobile Endgeräte (Mobiltelefone, Tablets und Laptops) an gewerbliche Großkunden (B2B). Neben der Mietgebühr für ein mobiles Endgerät sind in der monatlich fixen Rate weitere, kostenpflichtige Bestandteile enthalten, darunter Mobile Device Management, Datenlöschung, Refurbishment und Reparaturen.

Bei der Beschaffung der genutzten Devices arbeitet Everphone mit allen bekannten Markenherstellern zusammen und kann durch die langjährigen Kooperationen maßgebliche Rabatte erzielen. Die Smartphone Flotte besteht überwiegend aus hochwertigen Apple-Geräten (74%).

Die Everphone GmbH erwirtschaftet zusätzlich Provisionen aus der Vermittlung von Telefontarifen.

Im Segment „Recommerce“ wird der Kauf und Verkauf mobiler Endgeräte zusammengefasst. Neben dem Einkauf ist eine der Hauptaufgaben die von Kunden nach Ablauf der Mietzeit zurückerhaltenen Geräte an gewerbliche Händler im In- und Ausland zu verkaufen bzw. zu verwerten; dies betrifft ebenfalls die von Schäden betroffenen und vom Kunden vor dem Mietzeitende zurückgeschickten Geräte.

Die Unternehmensleitung der Everphone GmbH bestand im Geschäftsjahr 2024 aus:

- Jan Dzulko geb. 18.11.1976 | Geschäftsführer & Gründer

- Dr. Veronika von Heise-Rotenburg geb. 05.08.1982 | Geschäftsführerin & CFO

Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung wird die Weiterentwicklung von Frontend- und Backend-Systemen, kundenseitigen Buchungs- und Reportingprozessen und internen Backoffice-Prozessen durch überwiegend eigenes (Tech-) Personal betrieben. Die selbst entwickelten Softwaremodule werden nicht bilanziell berücksichtigt; es sind rund 26% der Personalausgaben auf Gruppenebene dem Bereich Tech & Product zuzuordnen. Hinzu kommen Lizenzen, Freelancer und zugekaufte Dienstleistungen.

Marktumfeld

Aus heutiger Sicht sind Life-Cycle-Management- und Hardware-as-a-Service-Angebote gemäß zahlreichen Studien die Wachstumsmärkte der nächsten Jahre. Dabei gehört Everphone mit ihrem Device-as-a-Service-Produkt im deutschen Telekommunikationsmarkt zu den Pionieren in diesem Bereich. Mit ihrer klaren Positionierung in dem Geschäftsfeld „Device-as-a-Service“ ist die Everphone-Gruppe strategisch hervorragend aufgestellt, um als einer der First-Mover das erwartete Marktpotenzial vollständig zu nutzen.

Mit einem Umsatzanteil von 85% am Gesamtumsatz ist Deutschland noch immer der wichtigste Absatzmarkt der Everphone-Gruppe. Neben Deutschland ist vor allem das europäische Ausland Umsatz- und Absatzmarkt der Gruppe.

Strategie und Steuerungssysteme

Das Geschäftsmodell von Everphone basiert überwiegend auf langjährigen Kundenverträgen mit festen monatlichen Raten sowie vertraglich festgelegten Mindestlaufzeiten. Ein solches Geschäftsmodell sichert stabile und planbare Umsätze und Cashflows, bietet Schutz gegen konjunkturelle Einflüsse und ermöglicht eine rasche Skalierung durch eine bessere Auslastung der firmeneigenen Operations- und Logistikabteilung.

Die etablierten internen Steuerungssysteme unterstützen das Management bei der Überwachung und Steuerung des Konzerns und der Segmente. Die Systeme bestehen aus Planungs-, Ist- und Vorschaurechnungen und basieren auf der jährlich überarbeiteten strategischen Planung des Konzerns. Dabei werden insbesondere Marktentwicklungen, technologische Entwicklungen und Trends, deren Einfluss auf die eigenen Produkte und Services sowie die finanziellen Möglichkeiten des Konzerns berücksichtigt. Die Unternehmenssteuerung hat das Ziel, Everphone und deren Tochterunternehmen kontinuierlich und nachhaltig zu entwickeln.

Das Konzern-Berichtswesen umfasst monatliche Ergebnisrechnungen auf Einzelabschluss-Ebene sowie Reportings aller Tochtergesellschaften und stellt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns dar. Die Finanzberichterstattung wird durch weitere Detailinformationen ergänzt, die für die Beurteilung und Steuerung des operativen Geschäfts notwendig sind.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung des Konzerns verwendet die Everphone-Gruppe insbesondere Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung sowie finanzielle Kennzahlen wie beispielsweise die Flottengröße. Für die Everphone GmbH werden die Kennzahlen Umsatzwachstum sowie das Jahresergebnis zur Steuerung herangezogen.

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die weltweite wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 wird weiterhin von verschiedenen geopolitischen Faktoren beeinflusst.

Der anhaltende Konflikt in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland sorgen auch im Jahr 2024 für wirtschaftliche Unsicherheiten. Die Auswirkungen dieser geopolitischen Spannungen zeigen sich nach wie vor in einem fortdauernden Ausschluss Russlands vom internationalen Warenhandel und den damit verbundenen ökonomischen Herausforderungen.

Die Knappheit von Halbleiter-Chips entspannte sich im Jahr 2024 weiter, sodass ihre Auswirkungen auf die Technologieindustrie nur noch von begrenztem Einfluss waren. Zwar bleibt die Beschaffung ein strategischer Faktor, jedoch stabilisierten sich die Preise für moderne Smartphones und andere elektronische Geräte.

In Deutschland und anderen europäischen Ländern wirkten sich im Jahr 2024 die Bemühungen der Zentralbanken, darunter die Europäische Zentralbank, zur Bekämpfung der Inflation aus. Auf ein refinanzierungsbedürftiges Geschäftsmodell wie das der Everphone-Gruppe hat die Zinssenkung einen positiven Effekt, und verringerte die Zinszahlungen sowie die Kosten für das Zinshedging. Nach den straffen geldpolitischen Maßnahmen in den Vorjahren zeigte sich eine erste Stabilisierung der Preisniveaus, wenngleich das wirtschaftliche Umfeld weiterhin herausfordernd blieb.

Gemäß den Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die globale Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 voraussichtlich um 3,2 % steigen. In Deutschland wird ein Nullwachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwartet, was auf eine stagnierende Wirtschaft hindeutet.

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Everphone GmbH entwickelte sich in zwei verschiedenen Bereichen unterschiedlich. Die ambitionierten Wachstumsziele der Gruppe und damit auch der Everphone GmbH konnten nicht erreicht werden, das Ergebnis der Everphone GmbH wurde jedoch massiv von € -21,1 Mio auf € -6,9 Mio verbessert. So konnte die Everphone Gruppe in 2024 ohne die USA ein positives EBIT-Ergebnis ausweisen und damit das Prognoseziel erreichen.

Der Umsatz der Everphone GmbH konnte von € 24,5 Mio. auf € 37,9 Mio. gesteigert werden und der operative Verlust von € 21,1 Mio. konnte um mehr als 2/3 auf € 6,9 Mio. verbessert werden. Die Verbesserungen des Ergebnisses basieren dabei auf dem Umsatzwachstum, Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen durch Automatisierung.

Die Anzahl der Mitarbeiter/innen der Everphone GmbH ist im Verlauf des Jahres weiter gesunken und lag im Dezember 2024 bei rund 116 (Vorjahr 178). Aufgrund steigender Digitalisierung interner Prozesse und Skaleneffekten ist es gelungen, einen leicht steigenden Kunden- und Auftragsbestand (Anstieg der Geräte in aktiver Vermietungen stieg von 368k auf 374k) in den Tochtergesellschaften mit gesunkenem Mitarbeiterbestand zu verwalten. Die Mitarbeiterfluktuation lag aufgrund von Anreizmaßnahmen bei 10,8%.

Lage

Organisatorische Grundlage

Die Everphone GmbH ist aufgrund ihres Geschäftsmodells und der aktuellen Rechtslage keiner Aufsicht unterstellt.

Mit der Ausnahme von einigen wenigen, regional eingesetzten Vertriebsmitarbeiter/innen sowie des Unternehmensstandortes in München ist die Mehrzahl der Mitarbeiter/innen am Standort Berlin tätig.

Ertragslage

Die Steigerung der Umsätze auf € 37,9 Mio. ist auf das Flottenwachstum und die ständige Weiterentwicklung sowie die Strukturierung des Geschäftsmodells innerhalb der Gruppe zurückzuführen. Die Strukturierung und Zuordnung der Geschäftsbereiche in die einzelnen Tochtergesellschaften führte bei der Everphone GmbH zu geringeren Umsatzerlösen aus dem Bereich Re-Commerce (von € 2,8 Mio. auf € 0,8 Mio.), sowie erhöhten Umsatzerlösen aus Dienstleistungen (€ 0,5 Mio. auf € 5,6 Mio.). Aufgrund des starken Wachstums konnte der Umsatz im Bereich Device-as-a-Service von € 20,3 Mio. auf 31,0 Mio. € gesteigert werden. Die Everphone GmbH als Vertragspartner der Endkunden besitzt keine eigenen Devices, sodass sie diese von den Tochterunternehmen bezieht und die hierfür anfallenden Kosten unter dem Materialaufwand aufweist.

Haupttreiber für das Umsatzwachstum sind die Bekanntheit von Everphone im Markt, der weitere Aufbau des Partnernetzwerks, sowie der Ausbau im Bestandsgeschäft. Ein Großteil der Flotte besteht mittlerweile aus Großkunden. Die vertraglich vereinbarten Laufzeiten der Flotte betragen mit 67% zum überwiegenden Teil 36 Monate, und mit 24% 24 Monate, sowie 9% sonstige Laufzeiten.

Zusammengefasst stellt sich dies wie folgt dar:

2024
(in € Mio.)
2023
(in € Mio.)
Re-Commerce 0,8 2,8
Device-as-a-Service 31,1 20,3
Dienstleistungen 5,6 0,5
Vermittlungsprovisionen 0,4 0,9
GESAMT 37,9 24,5

Die Everphone GmbH konnte bei gleichbleibender Flottengröße auf Gruppenebene in 2024 ein Umsatzwachstum von 54% aufweisen.

Die Kosten sind dabei aufgrund von Einsparungsmaßnahmen unterproportional stark gewachsen, so dass die Everphone GmbH deutliche Effizienzgewinne erzielen konnte.

in € Mio. 31.12.2024 31.12.2023
Umsatzerlöse 37,9 24,5
sonstige betriebliche Erträge 2,2 0,7
Materialaufwand -32,1 -3,4
Personalkosten inklusive sozialer Abgaben und Aufwendungen -13,3 -14,1
Abschreibungen -0,3 -0,3
sonstige betriebliche Aufwendungen -6,2 -30,4
Finanzergebnis 5,0 1,9
Steuern 0 0
Jahresüberschuss / Fehlbetrag -6,9 -21,1

Die Reduzierung des Personalaufwands von € 14,1 Mio. im Vorjahr auf € 13,3 Mio. im Geschäftsjahr 2024 ist dabei hauptsächlich auf die verbesserte Automatisierung der Prozesse und die damit einhergehende Reduzierung des Personals zurückzuführen. Die Verbesserung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist hauptsächlich auf die Umgliederung der Mietaufwendungen aus dem DaaS (Device-as-a-Service) in den Materialaufwand zurückzuführen.

Vermögens und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage ist im Geschäftsjahr 2024 als gefestigt zu beschreiben. Die Gesellschaft verfügte über ausreichend finanzielle Mittel. Die Liquidität der Everphone GmbH zum Jahresende lag bei € 4,9 Mio. Die Verminderung der liquiden Mittel ist hauptsächlich auf eine Umverteilung der Gruppenliquidität sowie den Abfluss liquider Mittel aufgrund des negativen Betriebsergebnisses zurückzuführen. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, allen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Wir verweisen zudem auf den Risikobericht, in welchem die Finanzierungsrisiken der Everphone Gruppe dargestellt werden.

Am Tage der Erstellung des Lageberichts liegen keine wesentlichen Veränderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vor.

Die Gelder für die Wachstumsfinanzierung der Tochtergesellschaften werden über Darlehen an die Tochterunternehmen weitergegeben. Das Anlagevermögen ist im Berichtszeitraum aufgrund geringer Investitionen und der regelmäßigen Abschreibungen leicht gesunken (von € 1,0 Mio. auf € 0,9 Mio.). Die Finanzanlagen sind dabei stabil geblieben. Im Umlaufvermögen sind zum Stichtag insbesondere die Darlehensforderungen gegen Tochtergesellschaften in Höhe von € 27 Mio. sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Tochterunternehmen in Höhe von € 18 Mio. ausgewiesen. Die Forderungen sind dabei auf Grundlage des laufenden und wachsenden Geschäfts angestiegen.

Die Forderungen aus der Verrechnung der umsatzsteuerlichen Organschaft sind in diesem Jahr stabil geblieben.

Das Nettoumlaufvermögen enthält Bankguthaben in Höhe von € 4,9 Mio. (Vorjahr € 19,2 Mio.). Insgesamt ist das Eigenkapital von € 47,1 Mio. auf € 40,5 Mio. € gesunken.

Die Bilanzsumme ist dabei um 5,0 Mio. von € 61,1 Mio. auf € 56,1 Mio. gesunken.

Die Rückstellungen bestehen überwiegend aus Rückstellungen für Personalkosten, in Form von Bonusrückstellungen, sowie für Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten. Auf Grundlage der Inanspruchnahmen sind die Rückstellungen von € 1,2 Mio. auf € 1,0 Mio. € gesunken. Alle Verbindlichkeiten beziehen sich auf den normalen Geschäftsbetrieb (Lieferungen und Leistungen, Abgaben und Steuern) und sind kurzfristig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden auf € 0,3 Mio. (Vorjahr € 1,7 Mio.) reduziert. Das wesentliche Vermögen der Gruppe ist in den Tochterunternehmen gebunden und wird durch die Darlehensforderungen repräsentiert.

Die Tochtergesellschaften, die als SPVs benutzt werden, werden im Wege einer asset-basierten Refinanzierung (Asset-Based Financing) finanziert und stellen durch insolvenzfeste Gestaltung durch vollständige Abtretung der Mietgeräte und korrespondierender Forderungen sicher, dass Everphone - unabhängig vom eigenen Unternehmensrisiko - Zugang zu günstiger Refinanzierung hat.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2024 aus Sicht der Everphone GmbH zufriedenstellend. Der Umsatz und das Ergebnis konnten deutlich gesteigert und verbessert werden. Im Hinblick auf die Gesamtkonzernlage und das angestrebte Flottenwachstum ist der Konzern jedoch hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben.

Die aktuellen Investoren und Finanzierungspartner wollen auch zukünftig das weitere Firmenwachstum bis hin zur geplanten Profitabilität begleiten. Die Geschäftsführung kommt folglich zum Schluss, dass die Vermögens- und Finanzlage sowie die weitere Geschäftsentwicklung als positiv eingeschätzt werden darf.

Prognose-, Chancen-, und Risikobericht

Gesamtwirtschaftlicher Ausblick

Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Jahr 2025 ein globales Wirtschaftswachstum von 3,3 %. Für Deutschland erwartet der IWF im selben Zeitraum ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,8 %. In den USA wird ein BIP-Wachstum von 2,2 % prognostiziert, was einen moderaten Rückgang der Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Jahr 2024 darstellt. Die anhaltend angespannte Lage in der Ukraine sowie die voraussichtlich nur langsam sinkenden Energiepreise könnten weiterhin zu erhöhten Produktionskosten führen, die möglicherweise auf die Verbraucherpreise übergewälzt werden. Zur Bekämpfung hoher Inflationsraten werden die Zentralbanken voraussichtlich auch im Jahr 2025 durch Anpassung der Leitzinsen die volkswirtschaftliche Entwicklung beeinflussen. Das wirtschaftliche Klima in Deutschland, gemessen am ifo-Geschäftsklimaindex, lag im Dezember 2024 bei 84,7 Punkten, was auf eine Verschlechterung im Vergleich zu den vorherigen Monaten hindeutet. Durch eine weiterhin steigende Durchdringung der Gesellschaft mit digitalen Produkten und Dienstleistungen sowie dem anhaltenden Trend zur Umstellung auf Plattformmodelle (en: “platformization”) sehen wir das Produkt von Everphone als wichtigen Baustein am Markt.

Risiken

Risikomanagementprozess

Das Risikomanagement bei Everphone ist ein zentrales Element, um den Erfolg und Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Das Ziel des Risikomanagements ist es, sowohl strategische als auch geschäftsspezifische Risiken aufzudecken, zu überwachen und durch geeignete Maßnahmen zu steuern.

Sobald Risikofaktoren entlang der Wertschöpfungskette auftauchen, werden sie entsprechend ihrer Größe und Relevanz priorisiert, um sicherzustellen, dass Everphone in der Lage bleibt, weiter zu wachsen. Die Risikofaktoren werden den Führungskräften zugeordnet, auf die sie die größten potenziellen Auswirkungen haben und mit Hilfe von Projektmanagement-Tools gesteuert. Entscheidungsträger bei Everphone arbeiten daran, sich gegenseitig im Unternehmen zu unterstützen, indem sie Details und Einblicke in die Risikofaktoren liefern und diese bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen.

Everphone hat die nachfolgenden Risiken als für sich wesentlich identifiziert. Wesentlich bedeutet, dass der potenzielle Schaden bei Eintritt existenzbedrohend für Everphone sein kann.

Finanzierungs-Risiko:

Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit sowie im Geschäftsjahr 2024 keine nachhaltigen Gewinne erwirtschaftet. Es handelt sich dabei um Verluste, die durch den Markteintritt und das Wachstum der Everphone-Gruppe und damit zusammenhängend auch der Everphone GmbH, Berlin, ergeben. Die Everphone-Gruppe stellt ihre Finanzierung über den Prognosezeitraum durch die bestehende Liquidität und das vorhandene Eigenkapital sowie bestehende Darlehen für den Einkauf von neuen Devices in dem Tochterunternehmen Everphone enterprise III GmbH sowie für die Vermietungslaufzeit der Devices in dem Tochterunternehmen Everphone Enterprise V GmbH sicher. Als Holding-Gesellschaft finanziert sich die Everphone GmbH zukünftig im Wesentlichen über die laufenden Kostenerstattungen durch die Everphone enterprise III GmbH und die Everphone Enterprise V GmbH. Zudem stehen der Gesellschaft kurzfristige Forderungen aus dem Verbundbereich in Höhe von TEUR 3.737 zu (nach Verrechnung mit den Verbindlichkeiten im Verbundbereich). Die bestehenden Forderungen und die zukünftigen Kostenerstattungen stellen bei planmäßiger Entwicklung auch die Finanzierung der everphone GmbH im Prognosezeitraum sicher.

IT-Risiko:

Der Einsatz von IT ist im heutigen Geschäftsumfeld unumgänglich. Bei Everphone sind sämtliche an der Leistungserbringung beteiligten Prozesse durch IT-Systeme abgebildet. Somit ergeben sich vielfältige IT-Risiken.

Verfügbarkeitsrisiko

Ist die Verfügbarkeit der entsprechenden IT-Systeme nicht gegeben, wird der Prozess von Anfrage bis Lieferung und Rechnungsstellung stark beeinträchtigt. Dies kann vielfältige Ursachen haben. Beispielsweise der Ausfall von Infrastrukturkomponenten, Störungen oder Fehler bei Dienstleistern oder Bedienungsfehlern.

Everphone ist kontinuierlich bestrebt, die entsprechenden Voraussetzungen für einen geregelten IT-Betrieb zu schaffen und die genannten Risiken zu minimieren. Hierzu gehört unter anderem die angemessene Personalausstattung.

Cyberkriminalität

Durch den unbefugten Zugriff auf Daten und Systeme durch Externe können Daten manipuliert oder gestohlen werden sowie die Funktionsfähigkeit der Systeme negativ beeinträchtigt werden. Zur Vorbeugung der genannten Risiken werden die Systeme regelmäßig

überprüft und getestet. Ebenfalls werden Notfallszenarien für entsprechende Situationen vorgehalten und regelmäßig durchgespielt.

Personal-Risiko:

Als technischer Dienstleister ist Everphone bei ihrem unternehmerischen Erfolg maßgeblich von ihren Mitarbeitenden und ihrer Ausbildung, Motivation und Leistungsbereitschaft abhängig. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Fähigkeit, neue Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu halten. Zusammengefasst besteht das Personalrisiko darin, die benötigte Anzahl an qualifizierten Mitarbeitenden zu gewinnen und langfristig an Everphone zu binden. Verlassen Mitarbeiter/innen das Unternehmen, kann es zu einem Wissensverlust führen, welcher sich durch längere Bearbeitungszeiten oder eine sinkende Kundenzufriedenheit ausdrückt.

Ein wichtiges Ziel von Everphone im Bereich Personal ist somit die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit. Hierzu wurde im vergangenen Jahr eine Zufriedenheitsumfrage gestartet, welche auch in diesem Jahr regelmäßig wiederholt wird.

Rechtliches Umfeld:

Als international tätiges Unternehmen hat Everphone unterschiedliche nationale Gesetze zu beachten. Daraus können sich für Rechtsgeschäfte - bspw. bei der Gestaltung von Verträgen - Risiken ergeben, denen Everphone nach Bedarf über das frühzeitige Einschalten externer Rechtsberater begegnet.

Das Unternehmen ist derzeit in keine Rechtsstreitigkeiten involviert, durch die ein spürbarer negativer Effekt auf das Ergebnis zu erwarten wäre.

Chancenbericht

Durch ihre Expertise in der Branche ist die Everphone-Gruppe gut etabliert und findet weiter guten Anklang bei der Akquise von neuen Partnern. Hohes Potenzial ergibt sich für die Gruppe durch Kooperationen mit nationalen und internationalen Vertriebs- und Beschaffungspartnern sowie in der eigentlichen Erweiterung und Verbesserung ihres Angebots, insbesondere der Mobile-Device-Management- und Lizenzprodukte.

Weitere, positive Einflussfaktoren sind der geringe Digitalisierungsgrad des Mittelstands und der Großkonzerne, sowie auch die anhaltende Nachfrage nach umfassenden Device-Life-Cycle- und Flotten-Management-Angeboten im KMU- und Enterprise-Segment, welches Everphone durch seine Produktpalette kostengünstig und schnell in einem Markt anhaltender Unternehmens- und Produkt-Konsolidierungen, bedienen kann.

Die aus dem Markt- und Unternehmensumfeld resultierenden Chancen werden im Rahmen der strategischen Planung in strategische Ziele übersetzt und jährlich innerhalb der Budget- und Mehrjahresplanung diskutiert, überprüft und in operative Ziele abgeleitet. Vielfältige operative Initiativen stellen sicher, dass Everphone seine ehrgeizigen Ziele für das Geschäftsjahr 2025 angeht und lassen eine weitere Steigerung der ausgelieferten Geräte sowie der Wirtschaftlichkeit erwarten.

Weiter haben Lieferanten in China und dem Rest der Welt signalisiert, auf die seit 2019/20 bestehende Krise durch gesteigerte Produktionskapazitäten reagieren zu wollen. Für den Verlauf des Jahres 2025 wird daher mit einer Verbesserung im Bereich der Mikrochip- und Halbleiterproduktion gerechnet.

Dessen unbenommen ist es der Everphone GmbH gelungen, den gestiegenen Kundenanforderungen nach Geräten durch Ausnutzung unterschiedlicher Beschaffungskanäle und Nutzung der strategischen Partnerschaft mit der Telekom nachzukommen, so dass davon auszugehen ist, dass dies auch in kommenden Jahren unabhängig von der Mikrochip- und Halbleiterkrise gelingt.

Prognosebericht

Auf Grundlage der langfristig gesicherten Verträge, der gestiegenen Umsätze und der bereits bekannten Umsatzpotenziale, plant die Everphone Gruppe auch im Jahr 2025 mit einem moderat steigenden Gerätebestand auf Gruppenebene. Beim Umsatz plant die Everphone Gruppe einen weiteren Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Für die Everphone GmbH wird mit einem zweistelligen Umsatzwachstum geplant. Dies bedeutet aber auch weitere Investitionen und Kosten, um das Wachstum der Gruppe zu finanzieren und zu stützen. Dabei geht es vor allem auch um den Ausbau und die Automatisierung der Konzern-Supportfunktionen. Daher geht die Everphone GmbH weiterhin von Verlusten im hohen einstelligen Millionenbereich aus.

 

Berlin, den 31. März 2025

Jan Dzulko, Geschäftsführer

Dr. Veronika von Heise-Rotenburg, Geschäftsführerin

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2024

EVERPHONE GMBH, BERLIN

AKTIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 877.020,21 1.006.217,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 79.548,97 128.268,09
II. Sachanlagen 630.527,53 711.006,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.380,96 168.612,00
2. Mietereinbauten 499.146,57 542.394,00
III. Finanzanlagen 166.943,71 166.943,71
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 166.943,71 166.943,71
B. UMLAUFVERMÖGEN 54.604.971,78 59.928.315,22
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 49.738.185,69 40.710.684,62
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 44.777.838,16 (Vorjahr: EUR 35.773.586,27)
II. Guthaben bei Kreditinstituten 4.866.786,09 19.217.630,60
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 587.456,61 292.675,36
56.069.448,60 61.227.208,38

PASSIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 40.437.976,66 47.081.190,10
I. Ausgegebenes Kapital 354.930,00 341.885,00
II. Kapitalrücklage 109.866.177,91 109.665.767,41
III. Verlustvortrag -62.926.462,31 -41.872.706,10
IV. Jahresfehlbetrag -6.856.668,94 -21.053.756,21
B. RÜCKSTELLUNGEN 995.020,02 1.240.694,65
C. VERBINDLICHKEITEN 14.636.451,92 12.905.323,63
- davon aus Steuern: EUR 3.544.600,29 (Vorjahr: EUR 1.193.630,09)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 40.661,19 (Vorjahr: EUR 29.477,76)
56.069.448,60 61.227.208,38

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

2024
EUR
2023
EUR
1. Rohergebnis 8.018.114,86 21.849.147,42
2. Personalaufwand -13.342.949,65 -14.066.529,91
a) Löhne und Gehälter -11.354.129,13 -12.022.610,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.988.820,52 -2.043.919,17
- davon für Altersversorgung: EUR 53.259,08 (Vorjahr: EUR 27.775,19)
3. Abschreibungen -281.980,94 -344.638,06
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -281.980,94 -344.638,06
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.223.388,13 -30.397.424,98
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 12.377,25 (Vorjahr: EUR 3.588,83)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.992.302,83 1.905.726,48
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.905.464,39 (Vorjahr: EUR 1.788.486,68)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -18.767,91 -37,16
7. Ergebnis nach Steuern -6.856.668,94 -21.053.756,21
8. Jahresfehlbetrag -6.856.668,94 -21.053.756,21

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

EVERPHONE GMBH, BERLIN

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 der Everphone GmbH, Berlin wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer 180723 B in das Handelsregister eingetragen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2024 ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Um die Klarheit der Darstellung einiger Posten zu verbessern, wurden teilweise davon-Vermerke im Anhang gemacht.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Annahme der Unternehmensfortführung

Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit sowie im Geschäftsjahr 2024 keine nachhaltigen Gewinne erwirtschaftet. Es handelt sich dabei um Verluste, die durch den Markteintritt und das Wachstum der Everphone-Gruppe und damit zusammenhängend auch der Everphone GmbH, Berlin, ergeben. Die Everphone-Gruppe stellt ihre Finanzierung über den Prognosezeitraum durch die bestehende Liquidität und das vorhandene Eigenkapital sowie bestehende Darlehen für den Einkauf von neuen Devices in dem Tochterunternehmen Everphone enterprise III GmbH sowie für die Vermietungslaufzeit der Devices in dem Tochterunternehmen Everphone Enterprise V GmbH sicher. Als Holding-Gesellschaft finanziert sich die Everphone GmbH zukünftig im Wesentlichen über die laufenden Kostenerstattungen durch die Everphone enterprise III GmbH und die Everphone Enterprise V GmbH. Zudem stehen der Gesellschaft kurzfristige Forderungen aus dem Verbundbereich in Höhe von TEUR 3.737 zu (nach Verrechnung mit den Verbindlichkeiten im Verbundbereich). Die bestehenden Forderungen und die zukünftigen Kostenerstattungen stellen bei planmäßiger Entwicklung auch die Finanzierung der everphone GmbH im Prognosezeitraum sicher. Der vorliegende Jahresabschluss ist daher unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen einschließlich Mietereinbauten auf fremden Grundstücken sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwert- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben, die in der Zukunft Aufwand darstellen, ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Im Geschäftsjahr 2024 wurden die Mietaufwendungen aus dem Bereich DaaS (Device-as-a-Service) in Höhe von TEUR 31.949 unter den Materialaufwand ausgewiesen (im Vorjahr in Höhe von TEUR 20.518 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen).

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Bewegung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Die Everphone GmbH, Berlin, ist zum Bilanzstichtag an folgenden Gesellschaften beteiligt:

Beteiligung Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
Everphone Service GmbH, Berlin 100% 3.838** -1.252
Everphone Finance GmbH, Berlin 100% 9.795** -2.892
Everphone enterprise II GmbH, Berlin 100% 1.188** -87
Everphone enterprise III GmbH, Berlin 100% 782** 5
Everphone Inc., Miami, Florida, USA* 100% 5.356** -1.270*
Everphone Enterprise V GmbH, Berlin 100% 329 598

* Umrechnungskurs 1,0389 USD (EZB Referenzkurs zum 31.12.2024)

** nicht durch Eigenkapital gedeckt

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von TEUR 17.572 (im Vorjahr TEUR 1.530) solche aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Unter den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 27.191 (im Vorjahr TEUR 34.520) mit einer Fälligkeit von mehr als einem Jahr.

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen bestehen Kautionsforderungen in Höhe von TEUR 166, die erst nach mehr als einem Jahr fällig werden (im Vorjahr TEUR 205).

Verbindlichkeiten

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 958 (im Vorjahr TEUR 1.270) enthalten.

Alle Verbindlichkeiten habe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (im Vorjahr: alle Verbindlichkeiten hatten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr), bis auf TEUR 2 (Vorjahr TEUR 0) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die regelmäßigen Umsatzerlöse der Gesellschaft teilen sich in folgende Segmente:

2024
TEUR
2023
TEUR
Handel mit Gebrauchtgeräten 983 2.764
Logistik- und Verwaltungsdienstleistungen an 5.437 481
Tochterunternehmen
Vermittlungsprovisionen 413 903
Sonstige 0 57
Vermietung von elektronischen Endgeräten 31.020 20.297
37.853 24.502

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 158 (Vorjahr TEUR 139) enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen bis 2028 in Höhe von TEUR 1.627 aus Mietverträgen, davon TEUR 1.068 im nächsten Geschäftsjahr.

Haftungsverhältnisse

Die Everphone GmbH hat ihre Geschäftsanteile an der Everphone Enterprise V GmbH für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 112.208 verpfändet. Mit einer Inanspruchnahme wird aktuell nicht gerechnet, da die Everphone Enterprise V GmbH mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet ist.

Die Everphone GmbH hat zudem für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Everphone enterprise III GmbH in Höhe von TEUR 8.429 eine weiche Patronatserklärung abgegeben. Mit einer Inanspruchnahme wird aktuell nicht gerechnet, da die Everphone enterprise III GmbH mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet ist.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft stellt als Konzernträger den Konzernabschluss für den größten sowie kleinsten Kreis von Unternehmen auf. In diesen sind die folgenden Unternehmen mit eingeschlossen:

Everphone Service GmbH, Berlin Everphone Finance GmbH, Berlin Everphone enterprise II GmbH, Berlin Everphone enterprise III GmbH, Berlin Everphone Inc., Miami, Florida, USA Everphone Enterprise V GmbH, Berlin

Der Konzernabschluss ist bei der Everphone GmbH in Berlin sowie im Unternehmensregister erhältlich.

Mitarbeiter*innen

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 131 Mitarbeiter*innen, darunter zum Stichtag 47 weibliche Beschäftigte.

Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung waren bestellt:

Jan Dzulko, Berlin, Geschäftsführer, CEO, vom 01.01.2024 bis 31.12.2024

Dr. Veronika von Heise-Rotenburg, Grasbrunn, Geschäftsführerin, CFO, vom 01.01.2024 bis 31.12.2024

Auf die Offenlegung von Vergütungen des Geschäftsführers wird unter Bezugnahme auf § 286 IV HGB verzichtet.

Der Beirat der Everphone GmbH, Berlin, war im Geschäftsjahr 2024 wie folgt besetzt:

Sebastian Eiseler (Vorsitzender), General Partner & Founder, Cadence

Maximilian Hofert, Managing Partner, Cadence

Jan Dzulko, CEO, JTD Holding GmbH

Oliver Schmäschke, COO, Telekom Innovation Pool GmbH

Matthias Orlopp, Geschäftsführer, Apollocapital GmbH, ab Dezember 2024

Louis De Clercq, CEO, Capnor

Auf den Beirat findet § 52 Abs. 1 GmbHG keine Anwendung. Stattdessen finden ausschließlich die Regelungen einer von den Gesellschaftern erlassenden Geschäftsordnung Anwendung.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag sowie den Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, 31. März 2025

Jan Dzulko

Dr. Veronika von Heise-Rotenburg

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2024
EUR
Zugänge
EUR
Stand am 31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 303.310,60 0,00 303.310,60
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 372.425,83 3.425,95 375.851,78
2. Mietereinbauten 911.269,06 149.357,40 1.060.626,46
1.283.694,89 152.783,35 1.436.478,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 166.943,71 0,00 166.943,71
1.753.949,20 152.783,35 1.906.732,55
Abschreibungen
Stand am 1.1.2024
EUR
Zugänge
EUR
Stand am 31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 175.042,51 48.719,12 223.761,63
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.813,83 40.656,99 244.470,82
2. Mietereinbauten 368.875,06 192.604,83 561.479,89
572.688,89 233.261,82 805.950,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
747.731,40 281.980,94 1.029.712,34
Buchwerte
Stand am 31.12.2024
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 79.548,97 128.268,09
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.380,96 168.612,00
2. Mietereinbauten 499.146,57 542.394,00
630.527,53 711.006,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 166.943,71 166.943,71
877.020,21 1.006.217,80

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

„Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Everphone GmbH, Berlin:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Everphone GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Everphone GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 31. März 2025

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer

gez. Ahlering, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss der Everphone GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr 2024 wurde von der Gesellschafterversammlung im Umlaufverfahren am 12. Mai 2025 festgestellt.

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