Master Data

Registry
Register court Traunstein HRB 1631
Registered
2/23/1978
Industry
Manufacture of doors and windows of metalManufacture of locks and hingesManufacture of builders’ ware of plastic
Purpose
Gebäudeausbauarbeiten aller Art, insbesondere mittels Metall, auch als Generalunternehmer. sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Frederik Studener
since 3/6/2026
Procura
Managing Director
Tobias Müller
since 5/3/2012
Managing Director
Alexander Schmidt
since 5/3/2012
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

Identified persons (3)

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Peuckert GmbHSelf-held cycle
15.20%

Shareholders
Beta

4 shareholders

GmbH structure

3 of 4 shown

Name
Location
Amount
Share
Karin Peuckert-Müller
84561 Mehring
32400
64.80%
Rainer Studener
85598 Baldham
12600
25.20%
T***** M*****
2500
5.00%

Holdings
Beta

NameOwnership
No data available

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Peuckert GmbH

Mehring

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Amtsgericht Traunstein, HRB Nr. 1631

- Jahresabschluss zum 31.12.2024

- Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

- Wiedergabe Bestätigungsvermerk

- Feststellung und Ergebnisverwendung

Verzeichnis

Titel

I Bilanz zum 31. Dezember 2024 (mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

II Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 (mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

III Entwicklung des Anlagevermögens in 2024

IV Anhang für das Geschäftsjahr 2024

V Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

VI Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

VII Feststellung und Ergebnisverwendung

Bilanz zum 31. Dezember 2024

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

Aktiva

31.12.2024 31.12.2023
T€ T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
übrige immaterielle Vermögensgegenstände 48.160,00 67
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 361.053,00 446
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 606.486,00 967.539,00 1.015.699,00 626 1.139
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0,00 693
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.111.914,13 3.568
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 12.291.061,05 15.402.975,18 9.178 13.439
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.858,44 50
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 27.292,69 0
Summe 16.488.825,31 14.628

Passiva

31.12.2024 31.12.2023
T€ T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 26
Nennbetrag eigener Anteile -3.885,82 0
ausgegebenes Kapital 21.678,77 26
II. Gewinnvortrag 6.045.880,82 7.894
III. Jahresüberschuss 4.028.928,10 10.096.487,69 2.862 10.782
B. Rückstellungen 3.490.827,35 2.432
C. Verbindlichkeiten
übrige Verbindlichkeiten 2.901.510,27 1.414
Summe 16.488.825,31 14.628

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

2024 2023
T€
Rohergebnis 15.854.297,06 13.382
Personalaufwand
Löhne und Gehälter -7.133.714,20 -5.960
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -918.556,78 -860
(davon für Altersversorgung € 85.520,39; Vj. T€ 86)
Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -317.234,78 -366
sonstige betriebliche Aufwendungen -2.133.074,66 -10.502.580,42 -2.324
Ergebnis der Betriebstätigkeit 5.351.716,64 3.872
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 251.767,09 128
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -92.789,85 -93
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.472.701,78 -1.036
Ergebnis nach Steuern 4.037.992,10 2.871
sonstige Steuern -9.064,00 -9
Jahresüberschuss 4.028.928,10 2.862

Entwicklung des Anlagevermögens in 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
übrige immaterielle Vermögensgegenstände 319.672,17 8.000,00 0,00 327.672,17
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 935.717,74 0,00 0,00 935.717,74
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.035.977,94 202.693,78 156.642,40 2.082.029,32
2.971.695,68 202.693,78 156.642,40 3.017.747,06
Gesamt 3.291.367,85 210.693,78 156.642,40 3.345.419,23
Abschreibungen
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
übrige immaterielle Vermögensgegenstände 252.517,17 26.995,00 0,00 279.512,17
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 489.725,74 84.939,00 0,00 574.664,74
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.409.927,94 205.300,78 139.685,40 1.475.543,32
1.899.653,68 290.239,78 139.685,40 2.050.208,06
Gesamt 2.152.170,85 317.234,78 139.685,40 2.329.720,23
Restbuchwert
31.12.2024 31.12.2023
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
übrige immaterielle Vermögensgegenstände 48.160,00 67.155,00
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 361.053,00 445.992,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 606.486,00 626.050,00
967.539,00 1.072.042,00
Gesamt 1.015.699,00 1.139.197,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Peuckert GmbH, Mehring, (Amtsgericht Traunstein, HR B 1631) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 wurde entsprechend den Vorschriften der §§ 238 bis 339 HGB aufgestellt. Die zusätzlichen Rechnungslegungsvorschriften betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Auf die Gesellschaft finden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB geltenden Regelungen Anwendung. Von der ihr eingeräumten Erleichterung bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer grundsätzlich linear und für Anlagenzugänge in 2020 bis 2022 geometrisch degressiv vorgenommen, sofern die degressive Abschreibungen im Zugangsjahr zu einer höheren Abschreibung führte. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Zu- und Abgang im Anlagespiegel erfasst.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt auf Vollkostenbasis. Die Herstellungskosten umfassen neben Einzelkosten auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens. Von dem Einbeziehungswahlrecht des § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Sämtliche Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, die nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit verpfändeten Wertpapieren sowie Bankguthaben (Deckungsvermögen) saldiert werden, basieren auf einem versicherungsmathematischen Gutachten. Den Berechnungen liegen das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method), die Heubeck-Richttafeln 2018 G und ein Rechnungszinssatz von 1,90 % p.a. zugrunde. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Gehalts- und Rentensteigerungen sowie Fluktuationswahrscheinlichkeiten werden nicht berücksichtigt, da die Verpflichtungen ausschließlich Rentner und vom Betrag her fixe Pensionszusagen betreffen.

Die Bewertung der verpfändeten Vermögensgegenstände erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit den beizulegenden Werten, die bei den Wertpapieren den Marktwerten (§ 255 Abs. 4 Satz 1 HGB) und bei den Bankguthaben den fortgeführten Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 4 Satz 3 HGB) entsprechen.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten werden mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel zu ersehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktive latente Steuern

Vom Aktivierungswahlrecht aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TDM 50. Der nach § 272 Abs. 1a Satz 1 HGB vom gezeichneten Kapital abgesetzte Nennbetrag eigener Anteile in Höhe von T€ 4 darf nach § 30 Abs. 1 Satz 1 GmbHG nicht an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. Die Verrechnung des Unterschiedsbetrags aus dem Erwerb eigener Anteile im Berichtsjahr in Höhe von T€ 2.875 erfolgte mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr.

Die Differenz zwischen den Marktwerten (T€ 936) und den Anschaffungskosten (T€ 781) der Wertpapiere des Deckungsvermögens zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 155 ist für die Ausschüttung gesperrt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Pensionsrückstellungen von T€ 937 wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Wertpapieren des Anlagevermögens (T€ 936) sowie Bankguthaben (T€ 28) verrechnet. Der Differenzbetrag von T€ 27 wird als „Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung“ ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt - T€ 6.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Vorsorge für ungewisse Verpflichtungen aus dem Personalbereich einschließlich Tantiemen und für Gewährleistungsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die erhaltenen Anzahlungen aus Bestellungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben T€ 301 (Vorjahr T€ 531) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, T€ 192 (Vorjahr T€ 170) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und T€ 78 (Vorjahr T€ 188) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr im Vorjahr betrafen T€ 15 Gesellschafter.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 787 (Vorjahr T€ 525) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 2. Halbsatz HGB werden die Erträge aus der Wertentwicklung der Wertpapiere des Anlagevermögens (T€ 76, Vorjahr T€ 70) sowie die laufenden Erträge aus diesen Wertpapieren (T€ 14, Vorjahr T€ 13) mit Aufwendungen aus der Abzinsung von rückgedeckten Pensionsverpflichtungen einschließlich Effekten aus Zinssatzänderungen (T€ 17, Vorjahr T€ 18) verrechnet. Der Differenzbetrag von T€ 73 (Vorjahr T€ 65) ist in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen enthalten.

E. Sonstige Angaben

Gesellschaftsorgane

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren in 2024 bestellt:

Frau Karin Peuckert-Müller, kaufmännischer Bereich/Personal;

Herr Tobias Müller, Projektabwicklung/Produktion;

Herr Alexander Schmidt, Projektabwicklung/Vertrieb.

Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführer für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2024 sowie der Bezüge zweier ehemaliger Geschäftsführer einschließlich der für sie gebildeten Pensionsrückstellungen wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft hat weder einen Aufsichtsrat noch einen Beirat.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2024 wurden im Durchschnitt ohne Geschäftsführer 66 Mitarbeiter beschäftigt, davon 24 Angestellte, 36 gewerbliche Mitarbeiter und 6 geringfügig Beschäftigte.

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 und 3a HGB

Zur Gewährleistung eines aktuellen technischen Standes der gemieteten Gebäude und Betriebsmittel sowie aufgrund von betriebswirtschaftlichen Überlegungen bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

Mietverträge Betriebsgebäude u.a. 2025 ff.: T€ 288 p.a., davon T€ 88 bis 2028
Leasingverträge 2025-2028 T€ 221 insgesamt

 

Mehring, den 24. März 2025

Peuckert GmbH

Geschäftsführung

Karin Peuckert-Müller

Tobias Müller

Alexander Schmidt

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Peuckert GmbH realisiert seit 1971 individuelle und anspruchsvolle Ausbauprojekte von Gebäuden aller Größenordnungen für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber sowie für Generalunternehmer. Mit den Geschäftsbereichen des kompletten Gebäudeausbaus, Revitalisierung, Sonderbauten, Metallbau in eigenen Werkstätten sowie der Eigenproduktion der peCool® - Heiz-/Kühldeckensysteme wird flexibel auf Kundenwünsche eingegangen. Dabei werden Projekte in ganz Deutschland sowie in angrenzenden Regionen im Ausland abgewickelt.

Das Verwaltungsgebäude sowie die Produktionsgebäude am Unternehmensstandort in Mehring sind von der Hauptgesellschafterin und deren Familie gemietet. Daneben wird ein Bürostandort in München unterhalten.

II. Geschäftsverlauf 2024

1. Entwicklung von Branche und Gesamtleistung

Die Entwicklung der Bauwirtschaft im Allgemeinen und des Ausbaugewerbes im Speziellen in Deutschland war in 2024 weiterhin durch eine schwache und rückläufige Nachfrage nach Bauleistungen geprägt. Nach dem Wohnungsbau belastet auch die konjunkturelle Schwäche der verarbeitenden Industrie zunehmend den Wirtschaftshochbau. Entsprechend einer Meldung des Statistischen Bundesamtes ist der nominale Umsatz im Bauhauptgewerbe in Deutschland gegenüber 2023 zwar um 0,8 % gestiegen. Aufgrund der gestiegenen Preise ist der preisbereinigte Umsatz dagegen um 1,0 % gesunken.

Die spezifische Entwicklung der Peuckert GmbH in 2024 ist - nach dem Anstieg der Gesamtleistung um 41,8 % in 2023 - auch aufgrund von ungeplanten Verzögerungen bei der Abwicklung mehrerer Großprojekte durch eine Abnahme der Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsänderung der unfertigen Leistungen) um 7,1 % gegenüber 2023 auf 31,3 Mio. € geprägt. Dabei wurde der Umsatzanstieg um 8,7 % auf 31,7 Mio. € durch den Effekt aus der Bestandänderung der unfertigen Leistungen überkompensiert. Zur Erzielung der Gesamtleistung haben Systeme zur Raumklimatisierung mittels energieeffizienter Heiz-/Kühldecken verstärkt beigetragen, während der Anteil von Komplettausbauprojekten rückläufig war.

2. Beschaffung

Der Materialeinkauf erfolgt projektbezogen vor allem von Lieferanten in Deutschland, die eine hohe Qualität und verlässliche Lieferzeiten im Rahmen von langjährigen Geschäftsbeziehungen gewährleisten. Die Lieferzeiten von Materialien haben sich in 2024 weiter normalisiert und liegen inzwischen wieder auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Bei den Preisen für Materialien war nach den deutlichen Steigerungen in den Vorjahren eine leicht rückläufige Entwicklung zu verzeichnen.

An Nachunternehmen werden hinsichtlich Qualität und Termintreue hohe Anforderungen gestellt. Dabei wird auch ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der sozialversicherungsrechtlichen und übrigen gesetzlichen Bestimmungen gelegt.

Insgesamt ist der Anteil der Materialaufwendungen an der Gesamtleistung nach der Zunahme im Vorjahr in 2024 deutlich rückläufig. Dabei haben insbesondere die Aufwendungen für bezogene Leistungen bedingt durch die Marge und die Struktur der abgewickelten Projekte im Verhältnis zur Entwicklung der Gesamtleistung weit überproportional abgenommen.

3. Vertrieb und Auftragsbestand

Der Vertrieb erfolgt durch ein Team um die beiden technischen Geschäftsführer herum. Die enge Einbeziehung in die Lösungsfindung des Kunden und die damit einhergehende Kundenbindung sowie ein entsprechendes Empfehlungsmarketing trugen wie in Vorjahren zur Akquisition von Aufträgen in 2024 bei. Die Konzentration auf ein ausgesuchtes Kundenportfolio mit einem spezifischen Leistungsangebot hat sich dabei wieder als erfolgreich erwiesen.

Der Auftragsbestand der Peuckert GmbH zum 31. Dezember 2024 liegt leicht über dem Vorjahresniveau Die Auftragsreichweite am Abschlussstichtag erstreckt sich bis in das Geschäftsjahr 2026 hinein.

4. Personalbereich

Die Peuckert GmbH beschäftigt zur Abwicklung ihrer Projekte Mitarbeiter, die mit ihrem täglichen persönlichen Einsatz und ihrer Leistungsbereitschaft wesentlich zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Um zukünftiges Wachstum zu gewährleisten, wird auf eine langfristige Personalpolitik gesetzt.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) in 2024 nahm im Vergleich zum Vorjahr um knapp 3 % ab. Am Jahresende 2024 beschäftigte die Peuckert GmbH ohne Geschäftsführung insgesamt 62 Mitarbeiter.

5. Investitionen

Die in 2024 getätigten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von 211 T€ betrafen neben dem PKW-Bereich kleinere Neu- und Ersatzinvestitionen in verschiedenen Unternehmensbereichen.

6. Produktion

Die Fertigung umfasst im Bereich Metallbau die Umsetzung kundenspezifischer Lösungen sowie die Herstellung von Heiz-/Kühldecken. Um den individuellen Anforderungen der unterschiedlichen Projekte gerecht zu werden, werden die Produktionsprozesse kontinuierlich optimiert, um eine hohe Qualität sowie die Flexibilität bei der Projektabwicklung zu gewährleisten.

Die Produktionskapazitäten waren im Jahresdurchschnitt 2024 vollständig ausgelastet. Durch die in Vorjahren getätigten Investitionen im Maschinenbereich konnte die Fertigungstiefe bei der Herstellung von Heiz-/Kühldecken erhöht werden. Auftragsspitzen werden unverändert auch durch den Einsatz von Leiharbeitnehmern abgedeckt.

III. Lage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 1.861 T€ oder 12,7 % auf 16.489 T€ gestiegen.

Dabei haben auf der Aktivseite insbesondere die flüssigen Mittel zugenommen, während vor allem die Vorräte abzüglich erhaltener Anzahlungen rückläufig waren. Die Zunahme der flüssigen Mittel betrifft ausschließlich kurzfristige Bankguthaben. Beim Vorratsvermögen haben sowohl die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe als auch die unfertigen Leistungen stichtagsbedingt abgenommen. Die erhaltenen Anzahlungen, die mit den Vorräten verrechnet werden, haben dagegen projektbedingt deutlich zugenommen. Der die Vorräte übersteigende Teil der erhaltenen Anzahlungen wird auf der Passivseite unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Auf der Passivseite beruht der Anstieg vor allem auf höheren erhaltenen Anzahlungen sowie Rückstellungen. Die Zunahme der Rückstellungen betrifft sowohl die Steuerrückstellungen als auch die sonstigen Rückstellungen, bei denen insbesondere die gewinnabhängigen Verpflichtungen gestiegen sind. Die gegenläufige Abnahme des Eigenkapitals trotz des gestiegenen Jahresüberschusses ist bedingt durch den Erwerb eigener Anteile im Berichtsjahr sowie die vorgenommenen Ausschüttungen.

2. Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend durch Eigenkapital und ohne Finanzverbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote liegt am Abschlussstichtag bei 61,2 % (Vorjahr 73,7 %). Zum Geschäftsjahresende hat die Gesellschaft einen Finanzmittelbestand von 12.291 T€ (Vorjahr 9.178 T€), der nahezu ausschließlich als kurzfristige Guthaben bei Kreditinstituten unterhalten wird.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich in 2024 auf 7.924 T€ (Vorjahr 7.017 T€). Aus diesem Cashflow konnten die Nettoinvestitionen, die Auszahlungen für den Rückkauf eigener Anteile, die Ausschüttungen an die Gesellschafter sowie der übrige Abfluss aus der Finanzierungstätigkeit vollständig gedeckt werden. Der übersteigende Teil führte zu einem Aufbau des Finanzmittelbestands um 3.113 T€.

3. Ertragslage

Das Rohergebnis des Geschäftsjahres 2024 von 15.854 T€ liegt trotz der Abnahme der Gesamtleistung und geringerer sonstiger betrieblicher Erträge aufgrund der überproportional rückläufigen Materialaufwendungen um 2.472 T€ oder 18,5 % über dem Vorjahreswert. Die Zunahme des Rohergebnisses wird teilweise durch höhere Personalaufwendungen (Tantiemen, Mitarbeiterprämien, Gehaltssteigerungen) bei niedrigeren sonstigen betriebliche Aufwendungen (geringere Beratungsleistungen) und Abschreibungen kompensiert, so dass sich ein Anstieg des Betriebsergebnisses (Ergebnis der Betriebstätigkeit laut Gewinn- und Verlustrechnung abzgl. sonstige Steuern) um 1.480 T€ auf 5.343 T€ ergibt. Unter Berücksichtigung eines deutlich verbesserten Finanzergebnisses und höherer Ertragssteueraufwendungen hat der Jahresüberschuss im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 um 1.167 T€ auf 4.029 T€ zugenommen.

4. Gesamtaussage

Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung und die Ertragslage in 2024 sowie die Vermögens- und Finanzlage am Abschlussstichtag unverändert als sehr gut einzustufen.

IV. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als operative Ergebnisgröße wird das EBIT verwendet. Als Ergebnis vor dem Finanzergebnis und Ertragsteuern reflektiert das EBIT die operative Ergebnisverantwortung und entspricht dem Betriebsergebnis in der Beschreibung der Entwicklung der Ertragslage. Weitere bedeutende finanzielle Leistungsindikatoren sind die Gesamtleistung sowie der Auftragsbestand.

V. Prognose-, Chancen und Risikobericht

1. Prognosebericht

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. prognostizierte Anfang Dezember 2024 für 2025 im Vergleich zu 2024 einen Umsatzanstieg im Bauhauptgewerbe in Deutschland um nominal 0,3 % und eine preisbereinigte Minderung um 2,2 %. Für den Wirtschaftshochbau wird aufgrund der geringeren Nachfrage mit einem Rückgang von nominal 2,0 % bzw. von preisbereinigt 4,5 % gerechnet.

Bei der Peuckert GmbH wird für das Geschäftsjahr 2025 auf Basis des gegenwärtigen Auftragsbestands, der gegenüber dem Abschlussstichtag erhöht werden konnte, eine Gesamtleistung auf dem Niveau des Jahres 2024 erwartet. Dabei wird nach dem Ergebnisanstieg in 2024 projektbedingt mit einem deutlichen Rückgang beim EBIT gegenüber 2024 gerechnet. Hinsichtlich des konjunkturellen Branchenumfelds der Bauindustrie in Deutschland wird davon ausgegangen, dass dieses wie bisher das operative Geschäft in 2025 nicht wesentlich beeinflusst.

2. Risiko-und Chancenbericht

Die Berichterstattung von Chancen und Risiken im Lagebericht bezieht sich grundsätzlich auf ein Jahr ab dem letzten Abschlussstichtag.

2.1 Risiken

Die Peuckert GmbH ist als Unternehmen für individuelle und anspruchsvolle Ausbauprojekte von Gebäuden diversen Risiken ausgesetzt.

Risiken aus einer ineffizienten Projektabwicklung sowie der nicht termingerechten Fertigstellung von Projekten wird durch ein enges Projektcontrolling sowie eine flexible Projektsteuerung entgegengewirkt.

Grundsätzlich ist mit einer weiteren Verschärfung der Wettbewerbssituation und mit einem entsprechenden Preisdruck zu rechnen, der sich auch aus möglichen verzögerten Auswirkungen der Entwicklung beim Wirtschaftshochbau in Deutschland auf das Ausbaugewerbe ergeben kann.

Möglichen Zahlungsausfällen auf Kundenseite wird durch die Vereinbarung von entsprechenden Zahlungsmodalitäten sowie einer gezielten Projektauswahl begegnet.

Dem Abhängigkeitsrisiko auf der Beschaffungsseite wird durch Dual- und Multiple Sourcing sowie der langfristigen Zusammenarbeit mit Lieferanten und Nachunternehmern entgegengewirkt.

Zinsänderungsrisiken bzw. Fremdwährungsrisiken bestehen derzeit wegen fehlender Finanzkredite bzw. der nahezu ausschließlichen Tätigkeit im Eurowährungsraum nicht.

2.2. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind nicht erkennbar. Die beschriebenen Risiken werden nach der gegenwärtigen Beurteilung die Prognose für 2025 zur Entwicklung der Gesamtleistung und des EBIT nicht wesentlich beeinflussen. Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Entwicklung resultieren aber aus den konjunkturellen Rahmenbedingungen für den Hochbau in Deutschland und der Entwicklung des Zinsniveaus, deren Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit der Kunden sich gegenwärtig nur schwer abschätzen lassen.

2.3 Chancen

Durch die steigenden Anforderungen an die Reduzierung des Energieverbrauchs in Gebäuden (Energieeffizienz) ist das Unternehmen mit seinem Schwerpunkt Heiz-/Kühldeckensysteme in einem Wachstumsmarkt tätig. Durch die Realisierung kundenspezifischer Sonderlösungen mit integrierten Planungsleistungen sowie durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der angebotenen Produkte und Dienstleistungen stärkt das Unternehmen seine Marktposition gegenüber den Mitbewerbern. Aus diesen Gründen werden gute Chancen gesehen, das Wachstum der Vorjahre auch mittelfristig fortzuführen.

 

Mehring, den 24. März 2025

Peuckert GmbH

Geschäftsführung

Karin Peuckert-Müller

Tobias Müller

Alexander Schmidt

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Peuckert GmbH, Mehring

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Peuckert GmbH, Mehring, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Peuckert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, das eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlange ich ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Fürstenzell, den 26. März 2025

Dipl.-Kfm. Univ. Anton Staudt, Wirtschaftsprüfer"

Feststellung und Ergebnisverwendung

Der vom Wirtschaftsprüfer Anton Staudt geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der Peuckert GmbH, Mehring, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 wurde in der Gesellschafterversammlung am 6. Mai 2025 festgestellt. In der gleichen Gesellschafterversammlung wurde beschlossen, vom Bilanzgewinn 2024 in Höhe von € 10.074.808,92, der sich aus dem Gewinnvortrag und dem Jahresüberschuss 2024 zusammensetzt, € 1.178.919,00 an die Gesellschafter auszuschütten und € 8.895.889,92 auf neue Rechnung vorzutragen.

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