Netcom Connected Services GmbH

Brückenstraße 5A, 10179 Berlin, DEU

Master Data

Registry
Register court Charlottenburg (Berlin) HRB 63993
Previous
Vattenfall Europe Netcom GmbH
Registered
9/3/2004
Industry
Manufacture of communication equipmentTelecommunication reselling activities and intermediation service activities for telecommunicationOther telecommunications activities n.e.c.
Purpose
Die Planung, die Errichtung und der Betrieb von Telekommunikationsanlagen und -netzen sowie das Erbringen von Telekommunikationsdiensten und sonstigen mit Telekommunikation unmittelbar oder mittelbar im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Christoph Dr. Kosanke
since 12/5/2023
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

Identified persons (4)

Unresolved chains (2)

NameOwnership
5.00%

Shareholders
Beta

1 shareholder

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
NH Netcom Holding GmbH
Germany
€511,292
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Netcom Connected Services GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Netcom Connected Services GmbH, Berlin, HRB 63993 B, Amtsgericht Charlottenburg

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Geschäft und organisatorische Struktur

Die NH Netcom Holding GmbH mit Sitz in München hält weiterhin 100 % der Anteile.

Die Geschäftstätigkeit der Netcom Connected Services GmbH umfasst die Planung, die Errichtung und den Betrieb von Telekommunikationstechnik ("ITK") zur Sprach- und Bildübertragung sowie von Telekommunikations- und Übertragungsnetzen. Weitere Tätigkeitsfelder sind Telekommunikationsleistungen auf dem Gebiet der Personenschutz- und Sicherheitstechnik sowie für Funktechnik und nachrichtentechnische Sonderanlagen. Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit sind dabei die Lieferung und Abrechnung von Telekommunikationsdienstleistungen auf Basis produktbezogener Service Level Agreements (SLA) sowie die Realisierung von Kundenaufträgen zur Errichtung und Betriebsführung von Telekommunikationstechnik zur Bereitstellung von ITK- Übertragungskapazitäten. Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft am Hauptstandort Berlin sowie über Servicestellen im Osten Deutschlands und in Hamburg.

Forschung und Entwicklung

Die Netcom Connected Services hat weiterhin verschiedene Entwicklungsprojekte, so laufen z. B. unter anderem aktuell folgende Projekte: 1. Personenschutz für eine ortsübergreifende, anstatt standortbezogene Absicherung von Personen; 2. Integration verschiedenster Einbruch- und Brandmeldeanlagen in ein übergreifendes serverbasiertes Managementsystem; 3. Entwicklung von Lösungen für standortübergreifende Videoanalyse.

Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen

Politisches Umfeld

Als Dienstleister für Energieversorgungsunternehmen bewegt sich auch die Netcom Connected Services im politischen und gesellschaftlichen Umfeld der Energiewirtschaft.

Seit der Einführung des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende wurden mehrere anspruchsvolle Zertifizierungsverfahren beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für das Smart-Meter-Gateway (SMGW) durchgeführt. Das SMGW soll die Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung der Energiewende sein, mit dessen Hilfe die Anforderungen von Datenschutz und Datensicherheit gesichert und künftig u. a. die Stromnetze intelligent gesteuert und effizienter genutzt werden können. Jedoch ist die Einführung dieser SMGWs bisher recht zögerlich von Energieunternehmen zur Umsetzung gebracht worden.

Wirtschaftliches Umfeld und Wettbewerbsumfeld

Der Geschäftsfokus der Netcom Connected Services GmbH (nachfolgend: Netcom CS) lag vor dem 1. Januar 2018 mehrheitlich auf den deutschen Geschäftseinheiten von Vattenfall, mit dem Verkauf von Netcom CS weitete das Unternehmen das Geschäft bereits in 2018 auf die Energiebranche aus. Für einzelne Produktgruppen wird der Geschäftsfokus auch auf weitere Branchen erweitert. Diese Ausweitung des Geschäftsfokus wurde im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie gebremst und bleibt auch noch in den Jahren 2023 und 2024 ein wichtiger Bestandteil der Strategie der Netcom CS.

Die Netcom CS sieht sich als ITK-Dienstleister, der im operativen Geschäft alle Aufgabenfelder der Telekommunikation und darüber hinaus im Bereich Netze wahrnimmt und die Kundenanforderungen unter Anwendung moderner Technologien erfüllt.

Die Netcom CS steht bei der Leistungserbringung im Wettbewerb mit anderen ITK-Anbietern. In allen Segmenten des Leistungsspektrums der Netcom CS erfordert der Wettbewerb die kosteneffiziente und qualitätsgerechte Bereitstellung von modernen ITK-Technologien und Leistungen.

Zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Verbesserung hat die Netcom CS verschiedene Qualitätssicherungssysteme eingeführt, die einer jährlichen Überprüfung durch unabhängige Zertifizierer unterliegen. In allen Systemen sind die Prozesse abgestimmt und die Verantwortlichkeiten festgelegt.

Mit zunehmender Digitalisierung in der Energiewirtschaft steigt auch die Bedeutung von Informationssicherheit. Von den Auditoren wurde der Netcom CS für die Systeme für Qualitätsmanagement (DIN EN ISO 9001), Energiemanagement (DIN EN ISO 50001), Information Security Management (ISO/IEC 27001) und Arbeitsschutzmanagement (nach DIN ISO 45001) ein hoher Reifegrad bescheinigt.

Die Geschäftsführung sieht in diesen Zertifizierungen eine wesentliche Voraussetzung, um im Wettbewerb und insbesondere bei europaweiten/öffentlichen Ausschreibungen bestehen zu können.

Lage des Unternehmens

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Gewinn- und Verlustrechnung (Kurzfassung)

T€ 2023 2022 Veränderung
Umsatzerlöse 18.571 19.006 -435
Sonstige Erträge 1.202 1.046 156
Operative Aufwendungen -17.713 -18.519 806
Zinsergebnis 33 11 22
Ergebnis vor Steuern 2.093 1.544 549
Ertragsteuern -15 -196 181
Ergebnis nach Steuern 2.079 1.348 731
Sonstige Steuern -7 -6 -1

Die Netcom Connected Services GmbH konnte im Jahr 2023 ein positives Geschäftsergebnis erzielen. Das Ergebnis des Geschäftsjahres in Höhe von 2.072 T€ liegt um 730 T€ über dem im Vorjahr erreichten Ergebnis.

Die Umsätze - als zentrale Steuerungsgröße der Gesellschaft - sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 435 T€ und damit um 2,3 % gesunken.

Wie bereits in den Vorjahren war das umsatzstärkste Geschäftsfeld auch im Jahr 2023 die Bereitstellung von Übertragungswegen mit einem Umsatzvolumen von 6.271 T€ (Vorjahr: 6.222 T€) und einem Anteil von 33,8 % (Vorjahr: 32,7 %) der Gesamtumsätze.

Die Sprach- und Bildtelefonie ist das zweitstärkste Geschäftsfeld des Jahres 2023 und erzielte ein Umsatzvolumen von 4.776 T€ (Vorjahr: 5.203 T€) und hat damit einen Anteil am Gesamtumsatz von 25,7 % (Vorjahr: 27,4 %).

Das Umsatzvolumen im Bereich Personenschutz- und Sicherheitstechnik konnte nicht gesteigert werden. Der Anteil beträgt 17,7 % (Vorjahr: 20,3 %) bei einem Umsatz von 3.280 T€ (Vorjahr: 3.852 T€).

Die operativen Aufwendungen sind mit 17.713 T€ (Vorjahr: 18.519 T€) im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dabei ist der Bezug von Material- und Fremdleistungen in Höhe von 7.288 T€ gegenüber dem Vorjahr (7.466 T€) um 178 T€, entspricht 2,4 %, gesunken. Die Personalaufwendungen sind mit 6.758 T€ geringer als im Vorjahr (7.106 T€). Die Abschreibungen liegen im Geschäftsjahr mit 956 T€ (Vorjahr: 1.380 T€) um 424 T€ unter dem Vorjahr. Der Bereich sonstige betriebliche Aufwendungen liegt mit 2.711 T€ um 143 T€ über dem Vorjahr (2.568 T€), was einem Anstieg von 5,6 % entspricht.

Vermögens- und Finanzlage

T€ 31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
AKTIVA
Anlagevermögen 2.821 3.188 -367
Umlaufvermögen (einschließlich RAP) 5.887 5.722 165
8.708 8.910 -202
PASSIVA
Eigenkapital 1.311 1.311 0
Langfristiges Fremdkapital 2.562 3.514 -953
Mittel- und kurzfristiges Fremdkapital (einschließlich RAP) 4.835 4.084 751
8.708 8.910 -202

Die Anlagenzugänge aus Investitionen für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen 589 T€ (Vorjahr: 558 T€). Investitionsschwerpunkte waren die Daten- und Übertragungsnetze.

Die Eigenkapitalquote ist mit 15,1 % leicht gestiegen im Vergleich zum Vorjahreswert (Vorjahr: 14,7 %).

Kapitalflussrechnung (vereinfachte Ableitung)

T€ 2023 2022 Veränderung
Jahresüberschuss 0 0 0
Abschreibungen 956 1.380 -424
Investitionen -589 -558 -31
Veränderung langfristige Rückstellungen -932 -601 -331
Operativer Cashflow -565 221 -786

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Im Geschäftsjahr ergab sich durch Auflösungen langfristiger Rückstellungen ein operativer Cashflow in Höhe von -565 T€ (Vorjahr: 221 T€).

Gesamtaussage

Insgesamt werden der Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens durch die Geschäftsführung als stabil beurteilt und der Ausblick auf 2024 wird positiv bewertet.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Am 31. Dezember 2023 beschäftigte die Netcom Connected Services 98 Mitarbeiter davon 9 Auszubildende.

Durch ständige Fort- und Weiterbildung werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Netcom CS befähigt, die wachsenden Kundenanforderungen unter Anwendung von moderner Kommunikationstechnik und den Einsatz neuer Technologien zu erfüllen.

Hohen Stellenwert besitzen bei der Netcom CS der Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit. Durch regelmäßige Unterweisungen und Durchführung von Tagen der Arbeitssicherheit und Gesundheit sowie durch Kursangebote wird das Sicherheits- und Gesundheitsbewusstsein der Beschäftigten gestärkt. Dies wird insbesondere auch durch eine Betriebsvereinbarung zur Gesundheitsförderung zum Ausdruck gebracht.

Die Vergütung der Mitarbeiter richtet sich nach dem Firmentarifvertrag zwischen der Netcom CS und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. Für die Beschäftigten ist eine betriebliche Altersversorgung mit verschiedenen Versorgungswegen eingerichtet.

Prognosebericht

Die Gesellschaft geht auch im Jahr 2024 von einer beständigen Geschäftstätigkeit aus. Die Planung sieht vor, den Umsatz weiter ausbauen zu können. Das Neugeschäft wird dabei durch bestehende und neue Produkte bei Bestands- und Neukunden und aus Ausschreibungen generiert. Das Hauptaugenmerk der Netcom CS liegt neben einer Stabilisierung der gegenwärtig vorhandenen Kundenbeziehungen auf einem deutlichen Ausbau neuer Geschäftsfelder und Partnerschaften. Für das Jahr 2024 wird mit einem gegenüber 2023 gesteigerten Ergebnis gerechnet.

Die im Vorjahr getroffene Prognose der Umsatzentwicklung konnte im Geschäftsjahr 2023 nicht erreicht werden (Abweichung in Höhe von 6,5 %).

Für das Geschäftsjahr 2024 ist ein Umsatz von 21.929 T€ geplant und es wird ein Betriebsergebnis von 1.200 T€ angestrebt.

Auch im Jahr 2024 sollen mehrere nachrichtentechnische Projekte im Rahmen der Investitionsmaßnahmen zum weiteren Wachstum realisiert werden.

Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken

Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit ist die Netcom CS verschiedenen Risiken ausgesetzt. Ein ganzheitlich organisiertes Chancen- und Risikomanagement ist daher fester Bestandteil der betrieblichen Abläufe. Das aktive Risikomanagement gewährleistet unter anderem durch einen regelmäßigen Review die zeitnahe Erkennung wirtschaftlicher Risiken und berücksichtigt Frühindikatoren in der Umsatz- und Kostenentwicklung. Daneben werden auch entsprechende Chancen untersucht.

Die aktuelle politische und makroökonomische Situation, die sich durch hohe Unsicherheit und volatile globale Entwicklungen auszeichnet, ist ein strategischer Faktor für die Netcom CS, da potenziell negative Entwicklungen sich auch auf das Unternehmen auswirken können. Während sich die Wirtschaft weiter allmählich von den Folgen der Corona-Pandemie und der russischen Invasion der Ukraine erholt, könnte die zunehmende Bedrohung durch bewaffnete Auseinandersetzungen, wie beispielweise den wieder aufgeflammten Konflikt im Nahen Osten, sowie die Spannungen zwischen den USA und China zu weiteren Sanktionen und wirtschaftlichen Maßnahmen führen, die sich negativ auf unsere Lieferketten und Umsätze auswirken.

Vier Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie sind die dadurch ausgegangenen Einschränkungen weitestgehend aufgehoben, so dass der Vertrieb wieder fast uneingeschränkt Kunden (Bestands- und Neukunden) besuchen kann, um Neugeschäft zu generieren. Die aus der Pandemie resultierende Ressourcenknappheit bleibt jedoch weiterhin bestehen und ist in erhöhten Einkaufspreisen durchaus spürbar. Für die Netcom CS bedeutet das insbesondere Auswirkungen aufgrund sekundärer Effekte, wie zum Beispiel erhöhte Gehaltsanfragen durch die eigenen Mitarbeiter aufgrund der Inflation der Preise. Weiterhin unklar bleibt, welche Folgen langfristig auf die Wirtschaft und auf einzelne Unternehmen zukommen.

Die Resonanz aus dem Markt zeigt, dass die Netcom CS aktuell ein attraktives Dienstleistungsportfolio zu marktfähigen Preisen anbietet. Im Nachgang zu allen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist die wichtigste Aufgabe für den Vertrieb, das bestehende Portfolio sowohl Bestands- als auch Neukunden anzubieten, um den Umsatz weiter steigern zu können.

Die Teilnahme an öffentlichen Vergabeverfahren zeigt die Wettbewerbsfähigkeit der Netcom CS, so wurden auch im Jahr 2023 wieder mehrere Ausschreibungen gewonnen. Diese Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen wird daher auch im Jahr 2024 weiterverfolgt und ist ein zentraler Bestandteil der Erweiterung des Kundenportfolios.

Gesamtrisikolage

Für die Gesellschaft ergab sich im Jahr 2023 weder durch Einzelrisiken noch durch die aggregierte Risikoposition eine Bestandsgefährdung. Auch für das Geschäftsjahr 2024 sind keine derartigen Risiken erkennbar. Die Vertrags- und Geschäftsbeziehungen zu den Kunden sind lang- und mittelfristig orientiert und stabil. Risiken aus technologischen Entwicklungen sind nicht erkennbar.

Aus der aktuellen Ukraine-Krise haben sich bisher keine Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft ergeben, außer dass mit höheren Strom- und Energiepreisen zu rechnen ist.

 

Berlin, 3. Juni 2024

Jens Albrecht

Dr. Christoph Kosanke

HRB 63993 B, Amtsgericht Charlottenburg

Bilanz

AKTIVA

T€ Anhang 31.12.2023 31.12.2022
Anlagevermögen (1)
Immaterielle Vermögensgegenstände 63 87
Sachanlagen 2.758 3.100
2.821 3.188
Umlaufvermögen
Vorräte (2) 244 181
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 4.631 3.972
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (4) 949 1.474
5.824 5.627
Rechnungsabgrenzungsposten (5) 63 94
8.708 8.910

PASSIVA

T€ Anhang 31.12.2023 31.12.2022
Eigenkapital (6)
Gezeichnetes Kapital 511 511
Kapitalrücklagen 800 800
Gewinnrücklagen 0 0
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0 0
1.311 1.311
Rückstellungen (7) 3.946 4.823
Verbindlichkeiten (8) 3.369 2.689
Rechnungsabgrenzungsposten 82 86
8.708 8.910

Gewinn- und Verlustrechnung

T€ Anhang 2023 2022
Rohergebnis 12.486 12.586
Personalaufwand (9) -6.758 -7.106
Abschreibungen (10) -956 -1.380
Sonstige betriebliche Aufwendungen (11) -2.711 -2.568
Zinsergebnis (12) 33 11
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 2.093 1.544
Ertragsteuern -15 -196
Ergebnis nach Steuern 2.079 1.348
Sonstige Steuern -7 -6
Gewinnabführung -2.072 -1.342
Jahresergebnis 0 0

Anhang

Allgemeine Vorbemerkungen

Der Jahresabschluss der Netcom CS wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH- Gesetzes aufgestellt. Alle Werte sind in Tausend Euro (T€) ausgewiesen.

Zur übersichtlicheren Darstellung sind in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird seit dem Geschäftsjahr 2020 unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 276 HGB aufgestellt.

Zwischen der NH Netcom Holding GmbH, München, und der Netcom Connected Services GmbH besteht seit April 2020 ein Ergebnisabführungsvertrag.

Die Netcom Connected Services GmbH ist in den körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerlichen Organkreis der NH Netcom Holding GmbH mit einbezogen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

AKTIVA

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten in angemessenem Umfang anteilige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen.

Abschreibungen für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2008 angeschafft oder hergestellt wurden, werden, soweit steuerlich zulässig, nach der degressiven Methode vorgenommen. Ein Übergang auf die lineare Methode erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für ab dem 1. Januar 2008 angeschaffte oder hergestellte Sachanlagen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden als Sammelposten ausgewiesen und linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn bei dauerhafter Wertminderung der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Sofern die Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen sind, erfolgt eine Wertaufholung bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten des Vermögensgegenstandes.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sie verbleiben nur kurze Zeit (< 3 Monate) bis zur Fertigstellung des Auftrages bzw. dem Verkauf an den Kunden im Bestand der Netcom CS.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

PASSIVA

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital gemäß Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in notwendigem Umfang Rechnung getragen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen erfassten Jubiläumszuwendungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen sind mit dem versicherungsmathematischen Barwert angesetzt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt.

Versicherungsmathematische Prämissen

% 31.12.2023 31.12.2022
Abzinsungsfaktor für langfristige Pensionsverpflichtungen 1,83 1,78
Abzinsungsfaktor für den Pensionsverpflichtungen vergleichbare und andere langfristige Personalrückstellungen 1,76 1,44
Abzinsungsfaktor für Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen 0,00 0,52
Langfristige Gehaltssteigerungsrate 2,50 2,50
Allgemeiner Rententrend 1,70 1,70
Fluktuationsrate (altersabhängig) 0,00 bis 10,40 0,00 bis 10,40
Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze 2,50 2,50

Pensionsrückstellungen sind nach Maßgabe des notwendigen Erfüllungsbetrages und gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit einem durch die Deutsche Bundesbank bekanntzugebenden Diskontierungssatz zu ermitteln. Der Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurde durch Hochrechnung des per 30. September 2019 durch die Deutsche Bundesbank für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren bekannt gegebenen Satzes ermittelt (7-Jahresdurchschnitt bzw. 10-Jahresdurchschnitt).

Bei Altersteilzeitrückstellungen wurde die restliche Laufzeit bis maximal August 2024 berücksichtigt.

Soweit Pensionsverpflichtungen mit einem Aktivwert einer Versicherung rückgedeckt sind, werden diese mit den jeweiligen Rückstellungen saldiert.

Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsnehmers zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte Überschussbeteiligung).

Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und sonstigen Rückstellungen wird im Zinsergebnis erfasst. Das Ergebnis aus Zinssatzanpassungen wird mit den Zuführungsbeträgen zur Rückstellung verrechnet. Ein sich daraus ergebender Aufwand wird für Pensionsrückstellungen im Personalaufwand und für sonstige Rückstellungen im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst, ein sich daraus ergebender Ertrag wird innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen.

Die anderen sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Entwicklung des Anlagevermögens

T€ Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.434 37 1 0 3.472
Immaterielle Vermögensgegenstände in Erstellung 1 9 -1 0 9
3.435 46 0 0 3.481
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 35.027 405 54 29 35.458
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.690 90 14 -2 3.793
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 82 48 -69 0 61
38.799 543 -1 -30 39.312
Anlagevermögen 42.234 589 0 -30 42.793
T€ Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.348 70 0 3.418
Immaterielle Vermögensgegenstände in Erstellung 0 0 0 0
3.348 70 0 3.418
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 32.248 785 -29 33.004
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.450 102 -1 3.550
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
35.698 886 -30 36.554
Anlagevermögen 39.046 956 -30 39.972
T€ Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54 87
Immaterielle Vermögensgegenstände in Erstellung 9 0
63 87
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 2.454 2.779
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 243 240
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 61 81
2.758 3.100
Anlagevermögen 2.821 3.188

(2) Vorräte

T€ 31.12.2023 31.12.2022
Fertige Erzeugnisse und Waren 244 181
224 181

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

T€ 31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.496 1.737
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.123 2.232
davon aus Steuern 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 12 3
davon aus Steuern 9 1
4.631 3.972

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen gegen die Gesellschafterin NH Netcom Holding GmbH (3.123 T€, Vorjahr: 2.232 T€). Diese haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit größer einem Jahr.

(4) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

T€ 31.12.2023 31.12.2022
Kassenbestand 1 1
Bankguthaben 948 1.473
949 1.474

Die flüssigen Mittel beinhalten Kassenbestand und Bankguthaben in Höhe von 949 T€ (Vorjahr: 1.474 T€).

(5) Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen Abgrenzungen für Mieten und Pachten.

(6) Eigenkapital

Der Gesamtbetrag, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 40 T€.

(7) Rückstellungen

T€ 31.12.2023 31.12.2022
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.472 3.408
Steuerrückstellungen 0 188
Sonstige Rückstellungen 1.474 1.228
3.946 4.823

Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab.

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie werden nach § 246 Abs. 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich um Aktivwerte bei Rückdeckungsversicherungen.

Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abgezinst. Bei einem Ansatz dieser Rückstellungen unter Anwendung einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren ergäbe sich eine um 40 T€ höhere Rückstellung.

T€ 31.12.2023 31.12.2022
Erfüllungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.072 4.056
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände -600 -648
Nettowert der Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Rückstellung) 2.472 3.408

Es wird unterstellt, dass der Zeitwert der Vermögensgegenstände den Anschaffungskosten entspricht.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalrückstellungen (862 T€), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (549 T€) und Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung und Prüfung sowie Steuererklärungen (38 T€) enthalten.

(8) Verbindlichkeiten

T€ 31.12.2023
Insgesamt Restlaufzeit Restlaufzeit
< 1 Jahr > 1 Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 963 963 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.215 2.215 0
Sonstige Verbindlichkeiten 191 143 48
davon aus Steuern 65 65 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 71 28 43
3.369 3.321 48
T€ 31.12.2022
Insgesamt Restlaufzeit Restlaufzeit
< 1 Jahr > 1 Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 923 923 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.550 1.550 0
Sonstige Verbindlichkeiten 215 201 14
davon aus Steuern 78 78 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 46 32 14
2.689 2.674 14

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen Verbindlichkeiten gegen- über der Gesellschafterin NH Netcom Holding GmbH dar und bestehen in Höhe von 2.215 T€ (Vorjahr: 1.550 T€) aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten und der Ergebnisabführung.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer fünf Jahren bestehen im Geschäftsjahr und im Vorjahr nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(9) Personalaufwand

T€ 2023 2022
Löhne und Gehälter 5.430 5.629
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.328 1.477
davon für Altersversorgung 225 343
6.758 7.106

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende)

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 27 27
Angestellte 62 65
89 92

(10) Abschreibungen

T€ 2023 2022
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 956 1.276
auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0 103
956 1.380

Die Abschreibungen sind im Einzelnen aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen.

(11) Sonstige betriebliche Aufwendungen

T€ 2023 2022
Bezogene Serviceleistungen 1.199 1.173
Mieten und Pachten 731 703
Personalbezogene Aufwendungen 134 113
Übrige Aufwendungen 647 580
2.711 2.568

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von 240 T€ im Sinne von § 285 Nr. 31 HGB enthalten.

(12) Zinsergebnis

T€ 2023 2022
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 91 75
davon aus verbundenen Unternehmen 91 75
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -58 -64
davon an verbundene Unternehmen 0 0
33 11

Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und Personalrückstellungen wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Es handelt sich um den Nettoaufwand nach Verrechnung mit Erträgen aus den Aktivwerten.

Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 57 T€ (Vorjahr: 73 T€) mit Erträgen aus den zugehörigen Aktivwerten in Höhe von 5 T€ (Vorjahr: 14 T€) saldiert.

Aus der Aufzinsung der Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen sowie sonstigen Rückstellungen nach Verrechnung mit Erträgen aus Aktivwerten und aus der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen resultieren Aufwendungen in Höhe von insgesamt 52 T€ (Vorjahr: 60 T€).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft haftet für Bankdarlehen, die an die NH Netcom Holding GmbH ausgereicht wurden, bis zu einer Höhe von 5,25 Mio. €. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Dieses Haftungsverhältnis ist mit einer Sicherungsabtretung sämtlicher gegenwärtiger und zukünftiger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert.

Am 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 237 T€ (Vorjahr: 60 T€) aus dem Bestellobligo für Investitions- und Instandhaltungsprojekte. Weiterhin bestanden Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von 2.894 T€ (Vorjahr: 2.834 T€).

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der NH Netcom Holding GmbH, München, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Jahr 2023: Herr Jens Albrecht, Herr Jan Pfeiffer und Herr Dr. Christoph Kosanke. Herr Jan Pfeiffer ist zum 31. Januar 2023 aus der Geschäftsführung der Netcom CS ausgetreten, Dr. Kosanke ist am 6. November 2023 in die Geschäftsführung eingetreten.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Auf Basis des Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft NH Netcom Holding GmbH wird der Jahresüberschuss in Höhe von 2.072 T€ abgeführt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten.

 

Berlin, 3. Juni 2024

Jens Albrecht

Dr. Christoph Kosanke

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Netcom Connected Services GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Netcom Connected Services GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Netcom Connected Services GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 3. Juni 2024

PSP Peters Schönberger GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stephan Nowack, Wirtschaftsprüfer

Denise Häuslein, Wirtschaftsprüferin

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 05.11.2024 festgestellt.

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