Messerschmitt Systems GmbHLiquidated
60323 Frankfurt am Main, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Alexander Michael Dr. Verhoeven since 12/2/2024 | Liquidator |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
Silvia International S.à r.l. | 93.00% |
| 7.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Messerschmitt Systems GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020BILANZ zum 31. Dezember 2020AKTIVA
PASSIVA
*) sämtliche Verbindlichkeiten haben eine
Restlaufzeit von unter einem Jahr
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020
(Amtsgericht Nürnberg, HRB 34724)ANHANG für das Geschäftsjahr 2020I. Allgemeine Angaben Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes zugrunde. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Eine Durchbrechung der Darstellungsstetigkeit fand nicht statt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung der Fortführungsprämisse gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Bemessung der Nutzungsdauern beruht auf betrieblichen Erfahrungen, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen Abschreibungstabellen decken. Die Abschreibungen wurden linear bemessen. Zugänge zu geringwertigen Vermögensgegenständen von bis zu € 800 wurden im Anschaffungsjahr aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben und als Anlagenabgang ausgewiesen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Es wurden ausreichende pauschale Wertberichtigungen vorgenommen. Die Fertigen Erzeugnisse beinhalten auch Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Das übrige Umlaufvermögen wird grundsätzlich zu Nennwerten bilanziert. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche bis zur Bilanzerstellung noch nicht ausgeglichen waren, wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für zukünftige aufwandswirksame Verpflichtungen zeitanteilig abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert ausgewiesen. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Bei den selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten (inklusive der Geleisteten Anzahlungen; Buchwert zum 31. Dezember 2020: T€ 905) handelt es sich um Entwicklungskosten, die über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben werden. Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2020 ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagespiegel: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 25.564,59 (DM 50.000). Die Messerschmitt Systems AG (übertragende Gesellschaft) mit dem Sitz in Nürnberg (Amtsgericht Nürnberg HRB 15806) ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 20. Juni 2017 und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen vom selben Tag mit der Messerschmitt Systems GmbH (übernehmende Gesellschaft) (vormals: Messerschmitt Systems Zella-Mehlis GmbH, Zella-Mehlis) verschmolzen worden. Die Übernahme des Vermögens der übertragenden Gesellschaft erfolgte mit Wirkung zum Ablauf des 31. Mai 2017, 24:00 Uhr (Verschmelzungsstichtag). Aus dieser Verschmelzung resultiert eine Kapitalrücklage in Höhe von T€ 1.338. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Haftungsverhältnisse Es lagen zum 31. Dezember 2020 keine aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge TEUR 442 (Vj. TEUR 697) wie folgt:
IV. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr beträgt 84 (Vorjahr: 74). Ergebnisverwendung Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages vom 20. Juni 2017 mit Eintragung im Handelsregister am 29. Dezember 2017 wird der Jahresüberschuss von € 561.598,82 dem Verrechnungskonto gutgeschrieben. Organe der Gesellschaft Mitglied der Geschäftsführung:
Die Geschäftsführer Herr Oligmüller und Herr Sworski sind bzw. waren einzelvertretungsberechtigt. Schutzklauseln Die Schutzklauseln nach § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB und § 286 Abs. 4 HGB wurden angewendet. Nachtragsbericht Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2020 nicht eingetreten.
Nürnberg, den 29. Juni 2021 gez. Eduard Sworski Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2020(Anlagenspiegel)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020der Messerschmitt Systems GmbH, NürnbergMesserschmitt Systems GmbH (kurz: Messerschmitt) ist ein führender Hersteller von elektronischen Zutritts- und Raumsteuerungssystemen für Hotels. Hochwertige Produkte, individuelle Lösungen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden sind der Kern unserer Unternehmensphilosophie. Es wird die komplette Wertschöpfungskette abgedeckt, beginnend bei der eigenen Entwicklung und Fertigung, über den Direktvertrieb bis hin zur Installation und Inbetriebnahme sowie der späteren Systembetreuung durch eigenes Fachpersonal. Sowohl bei den Produkten als auch bei unseren Dienstleistungen richten wir unser Hauptaugenmerk auf die Kundenbedürfnisse und die Qualität unserer Leistung. Getreu unserem Leitmotiv "Qualität aus einer Hand" bieten wir den Kunden individuelle Komplettlösungen für einen effizienten und automatisierten Hotelbetrieb. Aufgrund der hohen Produkt- und Lösungsindividualität erfolgt vornehmlich bedarfsgerechte Beschaffung aller benötigten Materialien. Neben der klassischen elektronischen Zutrittskontrolle deckt die Messerschmitt Produktpalette auch die Zimmersteuerung für Licht, Vorhänge und Klimaanlage sowie andere elektrische Verbraucher durch eigene Controller und Bediengeräte ab. Über 2.000 Hotels vertrauen international auf Messerschmitt Produkte. Im Kernsegment des Luxushotels in den Regionen Deutschland/Österreich/Schweiz und Middle East ist Messerschmitt einer der Marktführer mit einer hohen Reputation. Der Hauptsitz von Messerschmitt ist in Nürnberg. Das Produktionswerk befindet sich in Zella-Mehlis (Thüringen). Insgesamt zählt Messerschmitt ca. 105 Mitarbeiter, wobei eine weitere personelle Verstärkung, ausschließlich im wertschöpfenden Bereich geplant ist, um die vorhandene Wachstumspotentiale sowohl national als auch international zu heben. 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft Als Zulieferer mit dem Schwerpunkt Hotellerie besteht für die Messerschmitt indirekt ein Zusammenhang mit der konjunkturellen Lage bedingt durch die Corona-Pandemie, die sich im letzten Jahr sehr verschlechtert hat. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 5,0 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch im Jahr 2020 blieb leicht unter der Marke von -5,7 % im Jahr 2009. Die VAE (=Vereinigten Arabischen Emirate) sind gemessen am Wert der vergebenen Projekte der mit Abstand größte Projektmarkt der GCC-Region. Das vor der Corona-Pandemie prognostizierte inflationsbereinigte Wirtschaftswachstum wurde auch hier bedingt durch Corona im Jahr 2020 mit -15,9 % deutlich unterbrochen. Für 2021 wird wieder ein Wachstum von 13,3 % prognostiziert. Deutliche Impulse werden von der Expo 2020 erwartet, die wegen der Pandemie auf Quartal 4/2021 - Quartal 1/2022 verschoben wurde und zu einer starken Nachfrage nach Hotelunterkünfte führen wird. Dubais Wirtschaft hat in den letzten Jahren einen Wandel hinter sich, der seinesgleichen suchen kann. Machten vor 20 Jahren die Einkünfte aus dem Verkauf von Erdöl noch rund 50 Prozent des gesamten Bruttoinlandsproduktes des Emirats aus, so sind es heute gerade noch 5 Prozent - Tendenz weiterhin fallend. Dubai hat gerade noch zur rechten Zeit erkannt, dass es auch eine Zeit nach dem Öl gibt und seine Weichen rechtzeitig gestellt. Heute ist die Wirtschaft kaum noch abhängig vom schwarzen Gold, das nicht mehr lange in Dubai fließen wird. Diversifizierung der Ökonomie lautete das Schlagwort, die Hauptsäulen der Wirtschaft sind heute die Baubranche, der Handel und Transport, das verarbeitende Gewerbe sowie der Immobiliensektor. Branchenentwicklung Der Tourismus hatte 2020 durch Corona einen massiven Einbruch zu verzeichnen. Dadurch wurden auch die Projekte in der Hotellerie negativ beeinflusst. Außerdem sind durch den Einbruch des Tourismus die profitablen Ersatzteilgeschäfte stark zurückgegangen. Projekte, die sich in der Realisierung befanden, wurden zu Ende geführt, da deren Finanzierung und die Organisation der jeweiligen Baustelle einen langfristigen Charakter haben und dadurch schon vor der Pandemie gesichert wurden. Der Start neuer Projekte wurde teilweise auf 2021 verschoben, weil die Bauherren die Entwicklung der allgemeinen Lage beobachten wollten. Außerdem waren die Organisation und Inbetriebnahme neuer Baustellen durch die Pandemie stark erschwert. Ein weiteres Potential für Folgejahre ergibt sich durch die vielen Bestandshotels, die wegen der Corona-Pandemie einen erhöhten Investitionsbedarf haben werden. Diese müssen nicht nur ein möglichst kontaktloses Erlebnis den Reisenden anbieten, sondern auch den Bestand teilweise auf "Wohnen auf Zeit" oder dauerhafte Vermietung umrüsten. Beide Anforderungen werden für die nächsten Jahren zu einer erhöhten Nachfrage nach Messerschmitt - Lösungen führen. 2. Geschäftsverlauf Die Messerschmitt Systems GmbH hat im Geschäftsjahr 2020 eine Gesamtleistung (inklusive sonstige betriebliche Erträge) von T€ 8.868 erzielt und lag somit aufgrund der Einflüsse der Corona-Pandemie unter dem Vorjahr. Allerdings konnte die Materialeinsatzquote gegenüber dem Vorjahr signifikant gesenkt werden. Dazu haben eine effizientere Fertigung, überarbeitete Produktlayouts und Erfolge der neuen Funktion strategischer Einkauf beigetragen. Das Ergebnis nach Steuern beträgt nach Abzug der sonstigen Aufwendungen, der Personalkosten und Abschreibungen und des Finanzergebnisses T€ 572 (Vorjahr T€ 1.613). Die Verminderung des Jahresergebnisses ist im Wesentlichen auf Corona-Pandemie zurückzuführen. In Summe gehen wir von Zusatzaufwendungen in Höhe von T€ 2.323 (Vorjahr: T€ 2.276) aus. Messerschmitt hat die Zeit der Pandemie als Chance erkannt und dementsprechend gehandelt. Neue beziehungsweise bestehende Prozesse wurden eingeführt oder optimiert, wichtige Funktionen erweitert und die Entwicklung komplett neuer Produkte gestartet. Dies wurde durch die stabile Ertragssituation, starke Liquiditätsgenerierung auch in der Krise und solide Finanzierung des Unternehmens ermöglicht. Die eingeleiteten Optimierungen haben sich schon im Laufe des Wirtschafsjahres 2020 positiv auf das Unternehmen ausgewirkt. Der Auftragseingang für Neuprojekte lag bei € 5,7 Mio. Dies stellt eine gute Entwicklung des Unternehmens dar, die deutlich besser als die der gesamten Branche ist und die Solidität des eigenen Geschäftsmodels widerspiegelt. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme beträgt T€ 10.559. Die Anlagenquote beträgt wie im Vorjahr 14,9 %. Die Eigenkapitalquote ist, bedingt durch den Ergebnisabführungsvertrag, auf 18,5 % zurückgegangen. Der Grund liegt in der steigenden Bilanzsumme. Der Bestand der Flüssigen Mittel ist auf T€ 4.111 (Vorjahr: T€ 3.125) angestiegen. Gegenläufig entwickelten sich im Berichtsjahr die Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.282 (Vorjahr: T€ 0). Die Gesellschaft hat damit das Geschäftsjahr 2020 infolge der Pandemie insgesamt nicht zufriedenstellend abgeschlossen. 4. Wirtschaftliche Lage und voraussichtliche Entwicklung Das Ergebnis hat sich 2020, aufgrund der Corona-Pandemie unter Vorjahresniveau entwickelt. Durch den bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2021 gehen wir davon aus, dass wir an die Entwicklung bei Umsatz und Jahresergebnis aus dem Jahre 2020 trotz der Corona Auswirkungen anknüpfen können und erwarten für 2021 einen gleichbleibenden Umsatz/Gesamtleistung aber-ein verbesserstes operatives Ergebnis. Hierzu investiert Messerschmitt 2021 weiterhin in den Ausbau in allen Bereichen der Organisation. Das um interne Sonderfaktoren neutralisierte EBITDA beträgt T€ 3.314 (Vorjahr: T€ 4.086). 5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Das wirtschaftliche Umfeld hat sich in den Hauptmärkten gegenüber dem Vorjahr wegen der Corona-Krise drastisch negativ entwickelt. Die zu erwartende starke Refokussierung des Tourismus auf das Inland sowie die verbesserte Organisation im Zusammenhang mit der breit installierten Basis des Unternehmens bieten eine solide Basis für weiteres Wachstums trotz Corona. Des Weiteren wird weiterhin im europäischen Ausland gezielt nach möglichen Systempartner gesucht, die zu einer besseren europäischen Präsenz beitragen werden. So konnten im Wirtschaftsjahr 2020 in England und Niederlande jeweils ein neuer Systempartner gewonnen werden, die exklusiv mit Messerschmitt kooperieren und die bessere Erschließung dieser Märkte vorantreiben. Durch die neuen Vertriebsmitarbeiter im Mittleren Osten werden zusätzlich die Wachstumsmärkte Saudi-Arabien, Oman und Bahrain noch intensiver bearbeitet. Außerdem wurde auch in diesen Märkten der Grundstein für die Kooperation mit wichtigen lokalen Distributoren sichergestellt, die in 2021 weiter ausgebaut wird. Weiterhin kann Messerschmitt durch den stabilen Auftragseingang das Bestandskundenportfolio kontinuierlich ausbauen und so das hoch-profitable sowie wiederkehrende Dienstleistungs- und Ersatzteilgeschäft ausbauen und verstärken. Als Risiko werden die kurz- und langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise insbesondere auf die Materialversorgung angesehen. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Ertragslage sowie die Cash-Situation des Unternehmens in Kombination mit den eingeführten Organisationsverbesserungen die besten Voraussetzungen für weiteres Wachstum auch in schwierigen Zeiten liefern wird. Die Analyse unseres Risikoprofils ergibt nach unserer Ansicht derzeit keine Hinweise auf Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Mittelfristig, insbesondere für die nächsten zwei Geschäftsjahre, sehen wir auch keine firmeninternen Anzeichen, die zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen können.
Nürnberg, 29. Juni 2021 gez. Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Messerschmitt Systems GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Messerschmitt Systems GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Messerschmitt Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 29. Juni 2021 Mazars
GmbH & Co. KG
gez. Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer gez. Ekkehard Lorenz, Wirtschaftsprüfer HRB 34724Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde am 2. August 2021 festgestellt. |
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