Master Data

Registry
Register court München HRB 213214
Previous
FDK ELECTRONICS GMBH
Registered
4/13/1992
Industry
Manufacture of batteries and accumulatorsAgents involved in the sale of telecommunications equipment and electrical and electronic products n.e.c.Agents involved in the sale of audio and video equipment
Purpose
Verkauf, Handel, Import und Export elektronischer Produkte und Batterien sowie batterieverwandter Produkte, Zubehöre und Bestandteile der vorgenannten Produkte sowie Anlagen und Maschinen zur Herstellung der vorgenannten Produkte und Tätigwerden als Kommissionär bezüglich der obengenannten Produkte sowie Herstellung und Verkauf von Batteriepacks.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Yukio Yoshizaki
since 6/24/2025
Managing Director
Kosuke Uchida
since 12/19/2024
Managing Director
Mitsuhiro Koizumi
since 12/19/2024
Procura
Frank Feiler
since 3/3/2023
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
FDK CORPORATIONJPN
100.00%

Shareholders
Beta

Name
Location
Share
FDK CORPORATION
Japan
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

FDK ELECTRONICS GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 (1. April 2023 bis zum 31. März 2024)

I. Geschäftsmodell und gesamtwirtschaftliche bzw. branchenspezifische Rahmenbedingungen

Geschäftsmodell

Die FDK Electronics GmbH (nachfolgend auch FDK), eine 100 %ige Tochtergesellschaft der FDK Corporation in Japan (nachfolgend auch FDK-Gruppe, ein Teilkonzern der FUJITSU Ltd. Gruppe), betreut vom Büro in Aschheim bei München/Deutschland die Kunden der FDK-Gruppe in der EMEA Region.

Die Vertriebsaktivitäten konzentrieren sich auf den Verkauf von Primär- und Sekundärbatterien, die von der FDK- Gruppe hergestellt und/oder zusammengebaut und von dort bezogen werden. In einigen Fällen werden bei einem Unterauftragnehmer in Ungarn aus den Einzelzellen, welche von der FDK-Gruppe bezogen werden, Batterien für den Verkauf an Kunden der FDK Electronics GmbH aufgebaut. Der Großteil der Kunden der FDK Electronics GmbH befindet sich in Europa, teilweise erfolgt die Lieferung jedoch auch in Länder außerhalb Europas, beispielsweise in die Regionen Amerika, Naher Osten oder Afrika.

Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland lag im Jahr 2023 um 0,3 % unter dem im Vorjahr 2022, kalenderbereinigt (nach X13) blieb das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr 2022 unverändert. 1

Auch im Jahr 2023 war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland geprägt von den Folgen des Ukraine-Krieges, hohen Energiepreisen, anhaltender Inflation und der weiterhin restriktiven Geldpolitik der Notenbanken, diese wirkten sich negativ auf das Wirtschaftswachstum aus, die wirtschaftliche Erholung fiel weniger ausgeprägt aus - die Wirtschaft stagnierte.

Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote in Deutschland ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte gestiegen auf 5,7 %.

Die Unterbeschäftigung im Jahr 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen, plus 8 %.

Die Unterbeschäftigung ist stärker gestiegen als die Arbeitslosigkeit und hat einen zunehmend begrenzenden Einfluss auf das Wirtschaftswachstum. 2

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Jahresdurchschnitt 2023 im Vergleich zu 2022 um +5,9 % gestiegen. Damit fiel die Jahrespreissteigerungsrate etwas niedriger aus als im Vorjahr.

Die anhaltend hohe Inflationsrate wurde noch immer von den verbleibenden hohen Preisen für Energie und Nahrungsmittel getrieben, da der Krieg in der Ukraine auch im Jahr 2023 anhielt. 3

Im Jahr 2024 kam es zu Jahresbeginn zu einer leichten Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorquartal, dieses lag damit geringfügig unter dem ersten Quartal 2023. 4

1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/
veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/ [Abruf vom 10.09 2024].
2 https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Service/
English-Site/Generische-Publikationen/German-labour-market- 2023.pdf [Abruf vom 10.09.2024].

3 Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9 % - Statistisches Bundesamt (destatis.de) [Abruf vom 10.09.2024].
4 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/08/PD24_325_811.html [Abruf vom 11.09.2024].

II. Vermögens- Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

1) Aktiva

Immaterielles Anlagevermögen und Sachanlagevermögen

Die immateriellen Vermögenswerte blieben auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Sachanlagevermögen verringerte sich insgesamt um ca. TEUR 40, der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Abschreibungen auf technische Anlagen sowie die Verschrottung von technischen Anlagen beim Auftragsfertiger in Ungarn zurückzuführen, denen keine Investitionen gegenüberstehen, da die Produktion beim Auftragsfertiger in Ungarn im Geschäftsjahr 2024/2025 zum 30. Juni 2024 eingestellt wurde.

Vorräte

Durch ein optimiertes Supply Chain Management, u.a. geänderte Lieferbedingung entweder ab Werk in China bzw. Direktlieferung ab Japan an den Kunden, kürzere Umschlagzeiten im Lager sowie reduzierte Lagerhaltung für die Auftragsfertigung in Ungarn, konnten die Bestände um TEUR 1.302 auf TEUR 3.243 gesenkt werden.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen von TEUR 7.334 im Vorjahr auf TEUR 10.940, ein Plus von ca. 49 %, bedingt durch die gesteigerte Geschäftsaktivität unserer Kunden, den Anlauf neuer Projekte, sowie die Anpassung von Liefer- und Zahlungsbedingungen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen ergab sich ein Rückgang von TEUR 880 im Vorjahr auf TEUR 574 zum Bilanzstichtag, im Wesentlichen bedingt durch den Eingang von Steuerforderungen.

2.) Passiva

Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich um TEUR 1.111 verringert. Dies ist auf die Gewinnausschüttung für das Vorjahr, saldiert mit dem Jahresüberschuss für das Berichtsjahr zurückzuführen. Dadurch und durch die Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 1.548 auf TEUR 16.001 verringerte sich die Eigenkapitalquote um 11,3 %-Punkte von 45,3 % im Vorjahr auf 34,0 % zum Ende des Berichtsjahres.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich aufgrund der wieder anziehenden Geschäftstätigkeit und angepassten Liefer- und Zahlungsbedingungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.049.

Die Verbindlichkeiten beinhalten zum Bilanzstichtag wie auch im Vorjahr im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die mit TEUR 9.012 um 54,6 % gegenüber dem Vorjahr (TEUR 5.831) liegen. Der Anstieg begründet sich in angepassten Liefer- und Zahlungsbedingungen der Großkunden, verbunden mit entsprechend längerer Laufzeit der Verbindlichkeiten.

Ertragslage

Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator zur Steuerung des Unternehmens sind die Umsatzerlöse.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 erzielte FDK Umsatzerlöse von TEUR 49.811, eine Steigerung um 15,6 % im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 43.102). Die Untergrenze der Prognosewerte aus dem Vorjahr wurde damit leicht überschritten.

Zu Beginn des Berichtsjahres wurde eine Erholung unserer Schlüsselmärkte (Automobilindustrie, intelligente Messsysteme/"Smart Metering" und Personal Health Care) erwartet, die Erholung verlief jedoch langsamer als erwartet. Im Automobilmarkt war der Nachfragerückgang auf eine Verzögerung beim Anlauf eines neuen Projekts und eine verkürzte Lebensdauer eines laufenden Projekts zurückzuführen. Im "Smart Metering"-Segment kam es aufgrund fehlender Mitarbeiter bei den Dienstleistern für die Installation der entsprechenden Geräte zu einer Abwärtskorrektur. Im Personal Health Care Segment fiel die Erholung aufgrund zunehmenden Wettbewerbs geringer aus als erwartet, was zu einem geringeren Anteil der FDK Produkte am Gesamtvolumen der bestehenden Projekte führte.

Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir eine stabile Nachfrage im Personal Health Care Segment und eine anhaltende Erholung im Automobil- und "Smart Metering"-Segment.

Die Entwicklungen in den beiden Geschäftsfeldern des Unternehmens stellen sich wie folgt dar:

Batterien

Der durch den Verkauf von Batterien erzielte Umsatz lag mit 15,6 % Steigerung im unteren Bereich des Zielkorridors von 15 % bis 20 %. Die Auswirkungen waren für beide Technologien, Sekundärbatterien und Primärbatterien, gleichermaßen zu spüren.

Die Prognose für eine Erholung der Wirtschaftslage und das Ziel eine Umsatzsteigerung von 15 % bis 20 % zu erzielen, war angesichts des zu erwarteten Geschäftsumfelds ambitioniert. Das Ziel wurde nur knapp erreicht, da sich die Kundennachfrage, aufgrund von Faktoren, die auf die Verbrauchernachfrage und externe Marktfaktoren, wie z.B. Personalmangel bei Dienstleistern für die Smart Metering-Produkte, zurückzuführen sind, langsamer als erwartet erholte.

Elektronische Bauteile

Da sich FDK in den letzten Jahren zunehmend auf das Batteriesegment konzentriert hat, gab es im Geschäftsbereich "Elektronische Bauteile" nur geringe Geschäftstätigkeit die im Geschäftsjahr 2023/2024 ohne wesentlichen Umsatz blieb. Von der Einführung neuer Produkte im Jahr 2024 werden Umsätze für die kommenden Jahre erwartet.

Das Rohergebnis sank von TEUR 5.798 im Vorjahr auf TEUR 3.817, die Rohertragsmarge sank von 13,5 % im Vorjahr auf 7,7 % im Geschäftsjahr 2023/2024. Die Verschlechterung ist bedingt durch Preisanpassungen auf Seiten der Muttergesellschaft bei gleichzeitiger Beibehaltung des Preises gegenüber den Kunden, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Marktanteile in Schlüsselmärkten zu halten.

Der Personalaufwand stieg um 11,5 % von TEUR 1.588 auf TEUR 1.771 im Geschäftsjahr 2023/2024, was auf eine inflationsbedingte Gehaltsanpassung und Kosten für neu aus Japan entsandte Mitarbeiter zurückzuführen ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf insgesamt TEUR 1.495 und konnten durch verbesserte Vertragsbedingungen des Kreditversicherers, Anpassung anderer Dienstleistungsverträge, Energieversorgung etc. gegenüber den Vorjahreswerten von TEUR 2.266 weiter reduziert werden.

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 408 im Jahr 2023/2024 nach TEUR 1.519 im Vorjahr und lag damit geringfügig unter der Prognose von TEUR 500.

Finanzlage

Das Unternehmen finanziert seine Geschäftstätigkeit selbst und durch angepasste Zahlungsziele der FDK-Gruppe für die von dort bezogenen Waren. Wie in den Vorjahren wird davon ausgegangen, dass die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Wareneinkäufen in Höhe von TEUR 9.012 weiterhin nur unter Berücksichtigung der Liquidität abgerufen werden.

Basierend auf dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 408 und einem Aufwand von TEUR 23 für Abschreibungen und Wertminderungen beläuft sich der sehr vereinfacht ermittelte Cashflow der FDK aus der laufenden Geschäftstätigkeit auf TEUR 431 (Vorjahr: TEUR 1.546).

Das Unternehmen kauft seine in den Verkauf gebrachten Waren von Unternehmen der FDK-Gruppe, die damit verbundenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 9.012 nach TEUR 5.831 im Vorjahr.

Die Finanzierung der FDK Electronics GmbH basiert auf der Kreditierung der Verbindlichkeiten aus Warenbeschaffung; sie werden unter Berücksichtigung der Liquidität der FDK Electronics GmbH abgerufen.

Insgesamt sanken die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente der FDK Electronics GmbH im Geschäftsjahr 2023/2024 um TEUR 367 und belaufen sich zum Ende der Periode auf TEUR 1.106 im Vergleich zu TEUR 1.473 im Vorjahr.

Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Insgesamt zeigen sich die Geschäftsführer mit der Geschäftsentwicklung 2023/2024 nicht ganz zufrieden, es wurde eine stärkere Erholung erwartet, der Umsatz blieb aufgrund des weiterhin schwierigen Geschäftsumfelds in den wesentlichen Marktsegmenten im unteren Bereich der Prognose. Es müssen kontinuierlich Anstrengungen unternommen werden, neuen Kunden und Projekte zu gewinnen, die mit dem aktuellen Produktportfolio der FDK-Gruppe bedient werden können. Eine Intensivierung der Vertriebsaktivitäten ist geboten und geplant.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1) Markt- und Geschäftsstrategie

Die FDK-Gruppe vereint als Smart Energy Partner fortschrittliche Technologien und möchte, dass ihre Kunden elektrische Energie auf sichere und effiziente Weise optimal nutzen und damit zur Verwirklichung und Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft beitragen.

Die FDK-Gruppe engagiert sich für diese Vision und weiteres Wachstum mit dem Fokus auf die Stabilisierung bestehender Geschäfte und die Etablierung von nachhaltigem Wachstum mit Gewinn sowie die proaktive Entwicklung neuer Geschäfte als Beförderung für die nächste Generation.

2) Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024/2025

Das reale BIP-Wachstum von Deutschland wird von der EU Kommission auf insgesamt 0,1 % in 2024 und ca. 1 % im Jahr 2025 geschätzt. 5

Vom DIW (Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung) wird ein reales BIP-Wachstum von 0,0 % in 2024 und 0,9 % für 2025 sowie 1,4 % für 2026 erwartet. Der private Konsum zieht nur allmählich an - Inflation sinkt weiter - Industrieaufschwung bleibt zunächst aus - Dienstleistungen stützen die Wirtschaft.

Die Erholung der deutschen Wirtschaft verläuft weiterhin schleppend und wird durch eine stockende weltwirtschaftliche Entwicklung zusätzlich erschwert. Erst in den beiden nächsten Jahren (2025/2026) dürfte es merklich aufwärts gehen, wie aus der aktuellen Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervorgeht. Mit einer Stagnation in diesem Jahr wird ein Rückfall in die Rezession zwar verhindert. Es verfliegt aber auch die Hoffnung auf eine raschere Erholung, nachdem die leichte Aufwärtsdynamik vom Jahresbeginn wieder abebbte. Ab Ende dieses Jahres stehen die Zeichen dann wieder auf Wachstum. 6, 5

Der Trend hin zu mehr erneuerbaren Energiequellen, ein allgemein nachhaltigerer Geschäftsansatz und eine erhöhte Nachfrage nach IoT-bezogenen Geräten werden den Einsatz von FDK-Batterien fördern.

Die Prognose des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2024/2025 lautet wie folgt:

Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir einen Umsatzanstieg von ca. 1 % bis 5 % gegenüber dem Berichtsjahr, da keine wesentliche konjunkturelle Erholung absehbar ist.

Stabiler Umsatz soll vor allem durch die kontinuierliche Nachfrage bestehender Kunden und den Abruf der Bedarfe durch Kunden der im Berichtsjahr verschobenen Projekte und dem Umsatz aus bereits nominierten Projekte in den Segmenten Automotive und Smart Metering generiert werden.

Daher erwarten wir einen Jahresüberschuss von ca. TEUR 200, der vor allem durch Preisanpassungen auf Seite der Muttergesellschaft bei gleichzeitiger Preisstabilität zum Kunden geringer als in den Vorjahren ausfallen wird.

5 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159507/umfrage/
prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-den-laendern-der-eurozone/ [Abruf 11.09.2024]
6 https://www.diw.de/de/diw_01.c.913245.de/
konjunkturelle_durststrecke_zieht_sich_spuerbare_erholung_der_deutschen_wirtschaft_wohl_erst_ab_2025.html [Abruf 11.09.2024].

3) Risiken und Chancen

Risikobericht

Forderungsrisiko

Obwohl die Erfahrung der Vergangenheit gezeigt hat, dass die Kunden von FDK Electronics GmbH zuverlässig sind, überwacht die FDK Electronics GmbH sorgfältig den Saldo seiner Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Geschäftsrisiko aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich aufgrund der Wirtschaftslage in Europa erhöht und bedarf kontinuierlicher Überwachung und Absicherung, welche auch durch den beauftragten Kreditversicherer sichergestellt ist.

Preisrisiko

Das Batteriegeschäft ist derzeit das wesentliche Geschäftsfeld von FDK Electronics GmbH.

Der zunehmende Wettbewerb durch Expansionsstrategien von Wettbewerbern kann zu Preisanpassungen und Margeneinbußen führen. Zudem besteht das Risiko, dass Preissteigerungen bei Transportkosten den Preis der beschafften Waren erhöhen und nicht oder nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden können. Preisanpassungen werden im Rahmen der halb-jährlichen Geschäftsplanungsgespräche mit der Muttergesellschaft diskutiert und Maßnahmen zur Risikominimierung wenn nötig getroffen.

Währungsrisiko

Zum Bilanzstichtag bestehen Fremdwährungsverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Warenkauf in Höhe von TEUR 879 (Vorjahr TEUR 1.011) in japanischen YEN und TEUR 1.568 (Vorjahr TEUR 1.674) in USD.

Da das Währungsrisiko nicht abgesichert ist, können Wechselkursschwankungen erhebliche Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Das Währungsrisiko ist derzeit nicht besonders hoch, da sich FDK Electronics GmbH darauf konzentriert, dieses Risiko durch den Handel mit der Ware in gleicher Währung zu minimieren, sodass nur die Gewinnmarge dem Währungsrisiko unterliegt.

Wettbewerbsrisiko

Die FDK-Gruppe ist kontinuierlich bestrebt, qualitativ hochwertige Produkte mit Mehrwert zu angemessenen Preisen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Die Bemühungen werden von unseren Kunden geschätzt. Allerdings sind die Projekte zunehmend einem starken Wettbewerb ausgesetzt. Unsere Geschäftstätigkeit wird auch von den wirtschaftlichen Bedingungen in den Regionen und Ländern beeinflusst, in denen FDK seine Produkte verkauft. Im Allgemeinen birgt ein hart umkämpfter Markt ein höheres Risiko für Geschäftsabschwächungen oder schwächere Margen.

Vorratsrisiko

Die Erzeugerpreise und Transportkosten führen weiterhin zu einer Erhöhung der Beschaffungspreise für die Waren. Aufgrund dieser Entwicklung werden wir die Lagerbestände weiterhin genau überwachen, um Lagerrisiken zu vermeiden und die Kapitalbindung so gering wie möglich zu halten. Zudem bemühen wir uns die Lieferbedingung auf ab Werk China bzw. Direktlieferung aus Japan umzustellen um das Vorratsrisiko zu reduzieren.

Makroökonomische Risiken

Das Unternehmen ist makroökonomischen Risiken ausgesetzt. Das Wirtschaftswachstum im laufenden Geschäftsjahr 2024 wird erheblich durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine, Energiekosten, Inflation und Arbeitskräftemangel beeinflusst. Es besteht Unsicherheit darüber, wie Deutschland sein Wirtschaftswachstum wiederbeleben kann. Die bereits gesenkte Wachstumsprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute für Deutschland könnte, begleitet von einer schwächeren Nachfrage, zu unvorhergesehenen Umsatzeinbußen führen.

Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Finanzinstrumente der FDK setzen sich auf der Aktivseite der Bilanz insbesondere aus den Waren, den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den liquiden Mitteln zusammen. Wie in der Erläuterung zu Abschnitt II. unter Vermögenslage dargestellt, ergeben sich aus dem Vorratsbestand keine wesentlichen Abwertungsrisiken, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden laufend überwacht und die liquiden Mittel werden bei namhaften Kreditinstituten unterhalten.

Die genannten Aktivwerte übersteigen unserem Risikomanagement-Ziel entsprechend die Finanzinstrumente der Passivseite, im Wesentlichen bestehend aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Fremdwährungsrisiken werden im bestimmten Rahmen durch kongruente Gegengeschäfte, Risiken im Zusammenhang mit Preisänderungen und Laufzeitrisiken werden i.W. über die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen abgedeckt.

Gesamtaussage zur Risikolage

Nach sorgfältiger Analyse der Risikofaktoren, unter Würdigung der gegenwärtigen Gesamtsituation sowie der voraussichtlichen Entwicklung und weiterer möglicher Veränderungen sind wir der Auffassung, dass für die Gesellschaft weder bestandsgefährdende Risiken noch besondere Risiken bestehen, jedoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Risiken aus der Preisgestaltung, der Vorratshaltung sowie das Fremdwährungsrisiko Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Chancenbericht

Da einige Kunden der FDK Electronics GmbH ihre Produktionsstandorte von Europa in andere Regionen (z.B. China, Indien, Südostasien etc.) verlagern und Wettbewerber ihre Vertriebsaktivitäten in Deutschland und Europa verstärken, bestehen für die FDK Electronics GmbH immer weniger Geschäftsmöglichkeiten in Europa, jedoch werden an den F&E-Standorten unserer Kunden in Europa weiterhin zahlreiche neue Produkte und Projekte entwickelt, diese gilt es zu gewinnen.

Die FDK Electronics GmbH wird auch weiterhin viele qualitativ hochwertige und wettbewerbsfähige Produkte und Lösungskonzepte anbieten und liefern können, die auf eigenen und originären Technologien sowie langjährigen Kundenbeziehungen basieren. Aus diesem Grund ist die FDK Electronics GmbH optimistisch, auch im Geschäftsjahr 2024/2025 gute Geschäftsmöglichkeiten wahrnehmen und Projekte erfolgreich umsetzen zu können.

 

München, den 22. November 2024

FDK Electronics GmbH

Akihiro Furuse, Corporate Vice President, Sales Group President

Kosuke Uchida, Manager of Accounting Section, Finance & Accounting Dept.

Frank Feiler, Managing Director

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.3.2024 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 731,25 1
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 48.818,01 86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.371,90 17
63.189,91 103
63.921,16 104
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 3.243.173,37 4.545
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.939.770,29 7.334
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 26.216,39 61
3. Sonstige Vermögensgegenstände 574.249,80 880
11.540.236,48 8.275
III. Guthaben bei Kreditinstituten 1.105.849,35 1.473
15.889.259,20 14.293
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.500,59 56
16.000.680,95 14.453

Passiva

31.3.2024 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 51.129,19 51
II. Gewinnvortrag 4.982.344,90 4.982
III. Jahresüberschuss 407.906,03 1.519
5.441.380,12 6.552
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 21.305,05 441
2. Sonstige Rückstellungen 204.998,88 176
226.303,93 617
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 355.040,18 431
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.011.825,97 5.831
3. Sonstige Verbindlichkeiten 966.130,75 1.022
davon aus Steuern: EUR 53.934,85 (Vorjahr: TEUR 57)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 11.755,84 (Vorjahr: TEUR 12)
10.332.996,90 7.284
16.000.680,95 14.453

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

2023/2024 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 49.810.975,74 43.102
2. Sonstige betriebliche Erträge 395.125,73 1.130
50.206.101,47 44.232
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -46.388.846,61 -38.434
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.558.148,30 -1.411
b) Soziale Abgaben -212.817,47 -177
-1.770.965,77 -1.588
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -22.741,43 -26
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.495.010,13 -2.266
528.537,53 1.918
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.667,21 70
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -129.494,71 -468
9. Ergebnis nach Steuern 408.710,03 1.520
10. Sonstige Steuern -804,00 -1
11. Jahresüberschuss 407.906,03 1.519

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024 (1. April 2023 bis zum 31. März 2024)

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Firma FDK Electronics GmbH mit Sitz in München ist unter der Handelsregisternummer HRB 213214 am Registergericht des Amtsgerichts München registriert.

Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB sind berücksichtigt. Ergänzende Vorschriften des GmbHG wurden beachtet.

2. Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entspricht den allgemeinen Vorschriften der §§ 252 bis 256a HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften. Die Bewertung der einzelnen Bilanzposten richtet sich nach folgenden Grundsätzen:

a) Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt drei Jahre. Die Abschreibungen erfolgen linear.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Nutzungsdauer der abnutzbaren Anlagengegenstände beträgt drei bis 13 Jahre. Die Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen werden linear und zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter mit Einzelanschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagengitter ein Abgang unterstellt. Anschaffungskosten für Wirtschaftsgüter bis EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst.

b) Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen der entsprechenden Forderungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen Rechnung getragen.

Forderungen sowie Bankguthaben in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden bei Rechnungsstellung mit dem Umrechnungskurs zum Ende des Vormonats bzw. dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

c) Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktive Rechnungsabgrenzung betrifft im Wesentlichen die Abgrenzung für vorausgezahlte Versicherungsaufwendungen.

d) Eigenkapital

Das Stammkapital (gezeichnetes Kapital) ist zum Nennwert, umgerechnet in EUR, angesetzt.

e) Rückstellungen/Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen (Erfüllungsbetrag).

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden bei Rechnungsstellung mit dem Umrechnungskurs zum Ende des Vormonats bzw. dem höheren Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet.

f) Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist.

Im Geschäftsjahr ergaben sich keine Differenzen.

g) Umsatzerlöse

Die Realisation der Umsatzerlöse erfolgt mit Gefahrenübergang.

II. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zum Anhang.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

c) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt. Das in Euro ausgewiesene gezeichnete Kapital beträgt gemäß Handelsregisterauszug DM 100.000,00 (EUR 51.129,19).

d) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 205 (Vorjahr: TEUR 176) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 154) und Personalrückstellungen (TEUR 51).

e) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 9.012 (Vorjahr: TEUR 5.831) resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen, davon betreffen TEUR 9.012 (Vorjahr: TEUR 5.831) Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter.

III. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse mit Batterien und elektronischen Bauteilen setzen sich im Berichtsjahr, nach Regionen aufgeschlüsselt, wie folgt zusammen:

Batterien elektronische Bauteile
TEUR TEUR
Inland 15.202 0
Andere EU-Länder 28.376 339
Nicht-EU-Länder 5.894 0
49.472 339

b) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 273, Vorjahr: TEUR 536).

c) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Vertriebsaufwendungen (TEUR 543, Vorjahr: TEUR 758), Verwaltungsaufwendungen (TEUR 369, Vorjahr: TEUR 798), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (TEUR 383, Vorjahr: TEUR 511) sowie Miet- und Leasingaufwendungen (TEUR 200, Vorjahr: TEUR 198).

d) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten auf frühere Besteuerungszeiträume entfallende Aufwendungen von TEUR 137 sowie Erträge von TEUR 83, die sich im Rahmen der Steuerfestsetzung ergaben.

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

TEUR
fällig 2024/2025 188
fällig 2025/2026 166
fällig 2026/2027 6
360

Die Miet- und Leasingverträge tragen zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belassen das Investitionsrisiko beim Vermieter bzw. Leasinggeber. Nachteile aus diesen Verträgen resultieren aus ggf. höheren Gesamtkosten, da die Leasingraten insgesamt die Kosten eines fremdfinanzierten Kaufes des Leasing-Gutes übersteigen.

2. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse, die gemäß § 251 und § 268 Abs. 7 HGB anzugeben sind.

3. Angaben zu den Arbeitnehmern

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 19 (Vorjahr: 18) Angestellte.

Geschäftsjahr Vorjahr
Angestellte 16 15
Leitende Angestellte 3 3

4. Honorar für den Abschlussprüfer

Mit dem Abschlussprüfer wurde ein Prüfungshonorar von TEUR 50 zuzüglich Auslagen für Abschlussprüferleistungen vereinbart. Es wurden Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 85 in Anspruch genommen.

5. Beziehungen zu Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der FDK Corporation, Tokio/Japan, welche wiederum ein Tochterunternehmen der FUJITSU Ltd., Tokio/Japan, ist und wird in deren Konzernabschluss (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der jeweilige Konzernabschluss ist auf der Homepage der FDK Corporation bzw. FUJITSU Ltd. erhältlich.

6. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr gehörten der Geschäftsführung an:

Herr Akihiro Furuse, Kaufmann, Osaka/Japan,

FDK Corporation, Corporate Vice President, Sales Group President

Herr Yasuhiro Urushido, Kaufmann, Kanagawa/Japan ,

FDK Corporation, Manager of Finance section,

Finance & accounting Dept. (bis zum 29. Februar 2024)

Herr Frank Feiler, Kaufmann, München/Deutschland,

FDK Electronics GmbH, Managing Director

Herr Kosuke Uchida, Kaufmann, Toyohashi/Japan,

FDK Corporation, Manager of Accounting Section,

Finance & Accounting Dept. (seit dem 1. April 2024)

Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da nur einer der Geschäftsführer Gehalt von der Gesellschaft bezieht.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag von EUR 4.982.344,90 zusammen mit dem Jahresüberschuss von EUR 407.906,03 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Nach dem Schluss des Berichtsjahres wurde die Kooperation mit dem europäischen Auftragsfertiger in Ungarn zum 30. Juni 2024 eingestellt. Kosten durch Verschrottung von Produktionsmitteln und Restbeständen an Rohmaterial werden im Geschäftsjahr 2024/2025 entsprechend ausgewiesen und werden mit heutigem Stand auf ca. TEUR 75 geschätzt.

8. Mutterunternehmen

FDK CORPORATION FUJITSU Ltd.
Shinagawa Crystal Square Bldg. Shiodome City Center
1-6-41 Konan, Minato-ku 1-5-2 Higashi-Shimbashi
Tokyo 108-8212 Tokyo 105-7123
Japan Japan

 

München, den 22. November 2024

FDK Electronics GmbH

Akihiro Furuse, Corporate Vice President, Sales Group President

Kosuke Uchida, Manager of Accounting Section, Finance & Accounting Dept.

Frank Feiler, Managing Director

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Bruttobuchwerte
Stand am 1.4.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 16.281,98 0,00 0,00 16.281,98
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 453.981,23 0,00 224.882,68 229.098,55
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.235,98 3.183,19 0,00 211.419,17
662.217,21 3.183,19 224.882,68 440.517.72
678.499,19 3.183,19 224.882,68 456.799,70
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.4.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 15.291,98 258,75 0,00 15.550,73
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 367.354,37 17.079,64 204.153,47 180.280,54
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 191.644,23 5.403,04 0,00 197.047,27
558.998,60 22.482,68 204.153,47 377.327,81
574.290,58 22.741,43 204.153,47 392.878,54
Nettobuchwerte
Stand am 31.3.2024 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 731,25 1
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 48.818,01 86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.371,90 17
63.189,91 103
63.921,16 104

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FDK Electronics GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FDK Electronics GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FDK Electronics GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 22. November 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Thomas Reitmayr, Wirtschaftsprüfer

Robert Aumann, Wirtschaftsprüfer

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