Maxcom Computer Systems Deutschland GmbH

Halskestraße 1, 40880 Ratingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 44025
Eingetragen
5.1.1999
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Im- und Export, die Entwicklung und Fabrikation, der Verkauf und die Vermietung von Computern, Computer-Peripherie und elektronischem Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Frank Michael Engert
seit 9.12.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Thomas Leschner
Linden
25.600 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Maxcom Computer Systems Deutschland GmbH

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

der MAXCOM Computer Systems Deutschland GmbH, Ratingen

A. Grundlagen des Unternehmens

Gegründet 1999 in Ratingen/Nordrhein-Westfalen, vertreibt die MAXCOM Computer Systems Deutschland GmbH als Distributor vor allem Produkte aus dem Bereich EDV- Hardware und -Software, Haushalt- und Unterhaltungselektronik sowie Spiel- und Werkzeug.

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft setzte ihren Wachstumskurs auch im Geschäftsjahr 2022/2023 trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter fort.

Während des dritten Quartals konnte das Bruttoinlandsprodukt preis-, saison- und kalenderbereinigt einen Zuwachs von 0,4 % verzeichnen. Nach dem leichten Anstieg im 2. Quartal 2022 (0,1 %) behauptete sich die deutsche Wirtschaft damit weiterhin trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit anhaltender Corona-Pandemie, gestörten Lieferketten, steigenden Preisen und dem Krieg in der Ukraine. Die Wirtschaftsleistung im 3. Quartal 2022 wurde vor allem von den privaten Konsumausgaben getragen.

Das Bruttoinlandsprodukt ist im 4. Quartal 2022 gegenüber dem 3. Quartal 2022 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,4 % gesunken.

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 4. Quartal 2022 preisbereinigt um 0,5 %, preis- und kalenderbereinigt um 1,1 % höher als im 4. Quartal 2021. Der Unterschied zum nichtkalenderbereinigten Wert liegt auch darin begründet, dass das 4. Quartal 2022 durchschnittlich 1,2 Arbeitstage weniger hatte als das Vorjahresquartal.

Die weiterhin starken Preissteigerungen und die anhaltende Energiekrise belasteten die deutsche Wirtschaft zum Jahresende. Das machte sich besonders bei den privaten Konsumausgaben bemerkbar, die im 4. Quartal 2022 um 1,0 % zurückgingen (preis-, saison- und kalenderbereinigt). Nach dem Wegfall von Vergünstigungen wie Tankrabatt und 9-Euro-Ticket gaben die Verbraucherinnen und Verbraucher im 4. Quartal 2022 weniger für Konsumzwecke aus als im 3. Quartal 2022.

Im 4. Quartal 2022 wurden preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 1,0 % weniger Waren und Dienstleistungen exportiert als im 3. Quartal 2022. Die Importe sanken mit -1,3 % noch etwas stärker. Neben der angespannten internationalen Situation mit nach wie vor gestörten Lieferketten war dies vor allem den hohen Preisen für Energie geschuldet, die sich unter anderem im schwächeren Handel mit chemischen Produkten bemerkbar machten.

Im Vorjahresvergleich war das BIP im 4. Quartal 2022 preisbereinigt 0,3 % höher als im 4. Quartal 2021. Preis- und kalenderbereinigt war der Anstieg mit 0,9 % höher, da weniger Arbeitstage zur Verfügung standen als ein J ahr zuvor.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2023 gegenüber dem 4. Quartal 2022 - preis-, saison- und kalenderbereinigt- um 0,3 % gesunken, nachdem es zum Jahresende 2022 zurückgegangen war.

Die weiterhin hohen Preissteigerungen belasteten die deutsche Wirtschaft auch zum J ahresbeginn. Das machte sich besonders bei den privaten Konsumausgaben bemerkbar, die im 1. Quartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,2 % zurückgingen. Die Kaufzurückhaltung der privaten Haushalte zeigte sich in verschiedenen Bereichen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2023 gegenüber dem 1. Quartal 2023 - preis -, saison- und kalenderbereinigt - nicht weiter gesunken (0,0 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben sich die Konsumausgaben der privaten Haushalte nach dem schwachen Winterhalbjahr im 2. Quartal 2023 stabilisiert.

Quellen:

https://www.destatis.de/DE /Presse/Pressemitteilungen/2022/10/PD22_457_811.html

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/11/PD22_493_811.html

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_037_811.html

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/02/PD23_070_811.html

https://www.destatis.de/mitteilungen/2023/04/PD 169 811.htm

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/05/PD23_203_811.htm

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/07/PD23_299_811.html

2. Branchenbezogene Rahmenbedingen

Der Bundesverband E-Commerce konnte 2022 nicht an die hohen Vorjahresumsätze anknüpfen. Der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce fiel im Gesamtjahr 2022 um 8,8 Prozent auf 90,4 Mrd. Euro nach 99,1 Mrd. Euro im Vorjahr.

Der Umsatz mit Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik stieg laut Digitalverband Bitkom 2023 um 2,1 % auf 213,2 Mrd. Euro.

Für die Informationstechnik wird ein Umsatz von 143,6 Mrd. Euro erwartet. Das entspricht einem Wachstum von 3,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich der Telekommunikation wird mit einem Wachstum von 0,4 auf 69,6 Mrd. Euro gerechnet.

Im ersten Halbjahr 2023 bleibt der Online-Handel schwankend gegenüber dem Vergleichsquartal 2022, mit dem letzten positiven Wachstum, von 22,8 Mrd. Euro auf 19,4 Mrd. Euro, welches einer Senkung von 15 % entspricht.

Die schlechte Konsumstimmung machte sich zur Jahresmitte im Onlinehandel bemerkbar. Gegenüber dem Vergleichsquartal 2022 sanken die Online-Umsätze mit Waren (nicht preisbereinigt, inklusive Mehrwertsteuer) von Anfang April bis Ende Juni um 12,2 Prozent auf 19,17 Mrd. Euro. Maßnahmen wie Lohnzuwachs-Steigerungen konnten aufgrund der kalten Progression auch nicht zur Positivität der Konsumstimmung beitragen.

Quellen:

https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt-Deutschland

https://bevh.org/detail/umsaetze-im-e-commerce-weiter-ruecklaeufig

https://bevh.org/detail/weihnachtsgeschaeft-bringt-keine-besserung-im-e-commerce-1

https://bevh.org/detail/umsaetze-im-e-commerce-mit-waren-und-dienstleistungen-erneut-ueber-100-milliarden-euro https://bevh.org/detail/konsolidierung-im-e-commerce-setzt-sich-im-ersten-quartal-fort

https://bevh.org/detail/umsaetze-im-e-commerce-fallen-um-12-prozent

3. Geschäftsentwicklung der MAXCOM Computer Systems Deutschland GmbH

Der Umsatz vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 ist im Vergleich zu dem Vorjahreszeitraum gesunken. Die Umsatzentwicklung der letzten fünf Jahre zeigt folgende Grafik.

4. Ertragslage

Der Umsatz verminderte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 63,54 Mio. Euro (Vorjahr 66,48 Mio. Euro).

Das Ergebnis nach Steuern für das Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt TE uro 421 und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 115 gestiegen.

Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern beträgt für das Geschäftsjahr 2022/2023 13,52 %.

Im Vergleich zum Vorjahr (11,69 %) ergibt sich damit eine Steigung von 1,83 %.

5. Finanzlage

Der Finanzmittelbestand lag zum 30. J uni 2023 bei TEuro 70 (Vorjahr TEuro 253). Die Nettoverschuldung beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 6,33 Mio. Euro und ist gegenüber dem Vorjahr um 1,13 Mio. Euro gesunken.

6. Vermögenslage

Das Eigenkapital stieg aufgrund des Jahresüberschusses zum Bilanzstichtag von 2,59 Mio. Euro auf 3,01 Mio. Euro.

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr von 10,39 Mio. Euro auf 9,47 Mio. Euro gesunken.

Die Eigenkapitalquote stieg im Geschäftsjahr auf 31,73 % (Vorjahr 24,87 %).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich im Berichtsjahr um 1,68 Mio. Euro und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um TEuro 16. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEuro 574 Euro gestiegen.

Die Rückstellungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 25. Das langfristig verfügbare Kapital in Höhe von 3 Mio. Euro übersteigt deutlich das langfristig gebundene Vermögen in Höhe von TEuro 330.

7. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Verlässlichkeit und Beständigkeit sind der Grundpfeiler der Geschäftsentwicklung von MAXCOM in den letzten Jahren. Diese Werte werden selbstverständlich nicht nur im Verhältnis zu unseren Mitarbeitern gepflegt, sondern allen voran gegenüber unseren Kunden und Lieferanten. Um dies zu gewährleisten werden unsere Vertriebsprozesse kontinuierlich überwacht und optimiert.

Gegenüber unseren Mitarbeitern sieht sich MAXCOM auch außerhalb des täglichen Geschäfts in der Verantwortung. Aus diesen Gründen werden gezielte Maßnahmen ergriffen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. die Work-Life-Balance zu stärken. Im Resultat weist das Unternehmen dadurch eine niedrige Fluktuationsquote auf.

B. Prognosebericht

Die Ausrichtung der MAXCOM GmbH auf Basis einer konservativen Unternehmensstrategie wird beibehalten. Ziel ist es das Unternehmen langfristig und nachhaltig in der Gewinnzone zu platzieren. Dazu soll die Ertragslage bei gleichbleibendem Umsatz verbessert werden, um den allgemein sinkenden Rohgewinnmargen und dem branchenüblichen Wettbewerbsdruck entgegenzuwirken. Um dieses gesetzte Ziel zu erreichen, sollen Kosten eingespart werden. Dies geschieht vorrangig durch die stetige Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Unternehmensprozesse. Zusätzlich wird sich bei dem erwirtschafteten Umsatz auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kosten und Gewinn konzentriert. Sofern keine ausreichende Gewinnmarge erzielt werden kann, wird auf den Umsatz verzichtet. In Ergänzung dazu wird sich weiterhin auf die Marktdurchdringung der in den letzten Jahren hinzugekommenen Geschäftsbereiche fokussiert, um in den kommenden Geschäftsjahren erneut eine Gewinnsteigerung realisieren zu können.

C. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

MAXCOM unterliegt angesichts der anhaltenden Konsolidierung des Marktes und der allgemein sinkenden Rohgewinnmargen auch weiterhin einem nicht unerheblichen Wettbewerbsdruck. Die internen Kontrollmaßnahmen wurden im Berichtsjahr weiterentwickelt und den gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen angepasst.

Wettbewerbsrisiken werden durch ständige Beobachtungen der Marktentwicklung minimiert. Hierbei werden auch mögliche negative Konjunkturentwicklungen, angekündigte oder eingeleitete wirtschafts- und gesellschaftspolitische Maßnahmen, deren Realisierung für das Unternehmen negative Folgen haben könnte, beobachtet und fließen in die strategische Unternehmensplanung ein.

Die Liquiditätslage des Unternehmens wird von der Geschäftsführung als zufriedenstellend bezeichnet. Potenzielle kurzfristig auftretende Engpässe können in Zusammenarbeit mit den Hausbanken behoben werden, weswegen diesem Umstand eine niedrige Risikopriorität zugewiesen wird.

Durch die konservative Risikopolitik von MAXCOM konnten erneut alle Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist beglichen werden. Ebenso wurden im Bereich des Forderungsmanagements keine Ausfälle oberhalb des branchenüblichen Maßes festgestellt. Vor dem Eingehen neuer wesentlicher Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt und zudem erste Zahlungserfahrungen über gesicherte Zahlarten abgewartet. Präferierte Zahlart bei neuen Rechnungskunden ist die SEPA- Firmenlastschrift. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Risikomanagement, ein effizientes Mahnwesen und eine Warenkreditversicherung.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird für jedes wesentliche Investitionsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldausgänge und Eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, wurden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Abschließend ist festzustellen, dass zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2022/2023 und auch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts keine Risiken erkennbar sind, welche den Fortbestand der MAXCOM im Geschäftsjahr 2023/2024 und darüber hinaus gefährden könnten.

2. Chancenbericht

Durch den umfassenden Unternehmensverbund des Konzerns der SHIFT IT Management GmbH & Co. KG Holding verfügt MAXCOM über eine Reihe leistungsstarker Partner, mit denen das Unternehmen gemeinschaftlich agiert.

Durch den sukzessiven Ausbau des Sortiments und die Erschließung neuer Vertriebskanäle konnte die Unabhängigkeit des Unternehmens von spezifischen Produktgruppen und Partnern erhöht werden. Diese Entwicklung wird weiter forciert.

D. Sonstige Angaben

1. Bericht über Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wurde im Rahmen der Web-Programmierung und der Progression der unternehmensinternen Softwaresysteme durch die IT-Abteilung betrieben.

2. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Linden, 15. August 2024

Maxcom Computer Systems Deutschland GmbH

gez. Frank Engert

gez. Sherwin Rahmani-Tehrani

Bilanz

Aktiva

30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 329.597,50 342.019,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.057,00 1.057,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.056,00 1.056,00
II. Sachanlagen 3.540,50 15.962,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5,00 5,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.535,50 15.957,00
III. Finanzanlagen 325.000,00 325.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 325.000,00 325.000,00
B. Umlaufvermögen 9.145.110,74 10.052.091,91
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.075.267,83 9.799.175,29
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.028.272,46 3.454.102,99
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.046.995,37 6.345.072,30
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 69.842,91 252.916,62
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.474.708,24 10.394.110,91

Passiva

30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 3.005.922,46 2.585.212,00
I. gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 2.559.612,00 2.252.691,40
III. Jahresüberschuss 420.710,46 306.920,60
B. Rückstellungen 67.293,53 92.414,08
C. Verbindlichkeiten 6.401.492,25 7.716.484,83
1. sonstige Verbindlichkeiten 6.401.492,25 7.716.484,83
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.474.708,24 10.394.110,91

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023 1.7.2021 - 30.6.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 2.383.949,89 2.222.128,90
2. Personalaufwand 781.125,57 832.018,40
a) Löhne und Gehälter 631.722,52 686.500,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 149.403,05 145.518,32
3. Abschreibungen 12.867,54 4.463,48
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 12.867,54 4.463,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.185.151,90 1.084.087,45
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 927,63 32,28
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.972,78 879,10
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 398,20 227,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -14.331,00 -3.595,30
8. Ergebnis nach Steuern 420.710,46 305.806,97
9. sonstige Steuern 0,00 -1.113,63
10. Jahresüberschuss 420.710,46 306.920,60

Anhang für das Geschäftsjahr 2022 / 2023

der Maxcom Computer Systems Deutschland GmbH , Ratingen

Allgemeine Angaben

Die Maxcom Computer Systems Deutschland GmbH, hat ihren Sitz in Ratingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HR B 44025 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung wurden ebenfalls beachtet.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde überwiegend der Vermerk im Anhang gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne von § 267 HGB.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Forderungen in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden dabei unter Inanspruchnahme der Bewertungserleichterung des § 256a Satz 2 HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden dabei unter Inanspruchnahme der Bewertungserleichterung des § 256a Satz 2 HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 1.7.2022 Zugänge davon FK-Zinsen
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 220.267,41 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 821.018,69 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.041.286,10 0,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.721,49 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 245.527,36 446,04 0,00
Summe Sachanlagen 289.248,85 446,04 0,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 325.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 325.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.655.534,95 446,04 0,00
Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.6.2023
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 220.267,41
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 821.018,69
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 1.041.286,10
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 43.721,49
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 245.973,40
Summe Sachanlagen 0,00 0,00 289.694,89
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 325.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 325.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 0,00 1.655.980,99
kumulierte Abschreibungen 1.7.2022 Abschreibungen Geschäftsjahr Zugänge
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 219.211,41 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 821.017,69 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.040.229,10 0,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.716,49 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 229.570,36 12.867,54 0,00
Summe Sachanlagen 273.286,85 12.867,54 0,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.313.515,95 12.867,54 0,00
Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 30.6.2023
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 219.211,41
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 821.017,69
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 1.040.229,10
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 43.716,49
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 242.437,90
Summe Sachanlagen 0,00 0,00 286.154,39
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 0,00 1.326.383,49
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 30.6.2023 Buchwert 30.6.2022
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.056,00 1.056,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.057,00 1.057,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5,00 5,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.535,50 15.957,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.540,50 15.962,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 325.000,00 325.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 325.000,00 325.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 329.597,50 342.019,00

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Angaben über den Anteilsbesitz

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname Sitz Anteilshöhe in % Eigenkapital Jahresergebnis
in TEuro in TEuro
AVITOS GmbH Dresden 100 -209 -29
NetApps Linden 100 -531 -25

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen Euro 47.309,51 (Vorjahr: Euro 47.309,51) und sind im Posten sonstige Vermögensgegenstände enthalten.

Rückstellungen

Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

TEuro
Gewährleistung 17
Jahresabschlusskosten (intern und extern) 17
Urlaubsansprüche 18
52

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen die folgenden Haftungsverhältnisse:

Rangrücktrittserklärungen für Forderungen TEuro 740

davon gegenüber verbundenen Unternehmen Euro 740

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen Bonität als hoch ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Angestellte 14
14

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurde die Gesellschaft durch die folgenden Personen vertreten:

Geschäftsführer: Frank Michael Engert, Rabenau (Jurist) Sherwin Rahmani-Tehrani, Buseck

Da sich aus der Angabe der Geschäftsführervergütungen die Bezüge eines Organmitgliedes feststellen lassen, wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe verzichtet.

 

Ratingen, 16. August 2024

Maxcom Computer Systems Deutschland GmbH

gez. Frank Engert

gez. Sherwin Rahmani-Tehrani

Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 beträgt Euro 420.710,46.

Die Gesellschafterversammlung hat mit Datum vom 10. September 2024 beschlossen den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 2.980.322,46 auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Maxcom Computer Systems Deutschland GmbH, Ratingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Maxcom Computer Systems Deutschland GmbH, Ratingen - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maxcom Computer Systems Deutschland GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des J ahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der J ahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines J ahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des J ahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wetzlar, 29. August 2024

RPA Treuhand GmbH
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