Principle Pharma GmbH
Selbe AdresseHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Clemens Dr. Fischer seit 28.8.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FUTRUE GmbHGräfelfingKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des Konzerns1.1 Geschäftsmodell Die FUTRUE GmbH ist ein international ausgerichteter Healthcare-Konzern und schwerpunktmäßig in den Bereichen intelligente Bakterien, chemiefreie Arzneimittel, innovative Schmerztherapien, medizinisches Cannabis und Functional Food aktiv. Die im Folgenden dargestellten Konzernbereiche haben im Jahr 2021 wesentlich zur Umsetzung der Konzernstrategie in den oben genannten Bereichen beigetragen: Synformulas Synformulas ist ein führendes Probiotika-Unternehmen, das sich hauptsächlich auf die Erforschung intelligenter Bakterien und den Vertrieb von Therapien gegen Erkrankungen und Störungen, welchen ihren Ursprung im Darm haben, spezialisiert hat. PharmaSGP Gruppe Die PharmaSGP Gruppe bestehend aus PharmaSGP, Restaxil und Remitan ist ein börsennotiertes OTC-Pharmaunternehmen mit einem diversifizierten Portfolio an nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und anderen apothekenexklusiven Gesundheitsprodukten. Die Kernmarken des Unternehmens decken chronische Indikationen ab, darunter rheumatische Schmerzen, Nervenschmerzen sowie andere altersbedingte Leiden. Die PharmaSGP ist mittlerweile in 11 Ländern aktiv. Vertanical Vertanical ist ein führendes Biopharma-Unternehmen in der Erforschung, der Entwicklung und den Vertrieb von innovativen, cannabisbasierten Arzneimitteln zur Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen. Das Lead Produkt Ver-01 befindet sich derzeit in der weltweit größten klinischen Phase III Studie, welche je für ein Cannabis-basiertes Schmerzmittel durchgeführt wurde. EMCM Die EMCM ist als internationale Mediaagentur hauptsächlich für die zahlreichen Unternehmen der FUTRUE Gruppe im Healthcare-Bereich tätig. Neben den bewährten Medien Print und TV werden zunehmend Online- und Social-Media-Kanäle belegt. Neben dem deutschen Markt werden Produkte der FUTRUE-Unternehmensgruppe in zahlreichen weiteren europäischen Ländern sowie in Nordamerika vertrieben. Die Gruppe umfasst zum 31.12.2021 insgesamt 32 Gesellschaften. 1.2 Wesentliche Ereignisse Im Geschäftsjahr 2021 erwarb die PharmaSGP GmbH, ein Konzernunternehmen innerhalb des FUTRUE Konzerns, vier OTC-Produktmarken von der GlaxoSmithKline Gruppe ("GSK"). Das entsprechende Asset Purchase Agreement wurde im Juni 2021 unterzeichnet, das Closing der Transaktion erfolgte zum 31. August 2021. Das GSK Portfolio umfasst die OTC-Marken Baldriparan®, Spalt®, Formigran® und Kamol® und wurde zum Erwerbszeitpunkt in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn vermarktet. Das Portfolio wurde ab dem 1. September 2021 in die bestehende paneuropäische Plattform der PharmaSGP integriert und trägt seitdem zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Konzerns bei. Zudem wurde durch Aktienrückkäufe die Beteiligung der FUTRUE GmbH an der PharmaSGP Holding SE im Jahr 2021 sukzessive von 59,7% auf 72,3% aufgestockt. 1.3 Forschung & Entwicklung Der FUTRUE-Konzern hat seinen Schwerpunkt in der Forschung und Entwicklung. Allein in 2021 wurden ca. 24,5 Mio. EUR in die Entwicklung des potentiellen neuen Blockbuster Arzneimittels VER-01 der Vertanical sowie in den Aufbau der entsprechenden Produktionsinfrastruktur investiert. In den nächsten Jahren wird die FUTRUE weiterhin intensiv in die Entwicklung innovativer Arzneimittel und Medizinprodukte sowie den Aufbau von Produktionsinfrastruktur investieren, wobei es die agilen Strukturen der Futrue Unternehmen und die überwiegend variable Kostenstruktur ermöglichen sehr schnell auf Änderungen der Rahmenbedingungen zu reagieren und Kosten, z.B. im Forschungs- und Entwicklungsbereich, signifikant anzupassen. 1.4 Unternehmenssteuerung Die Steuerung des Konzerns erfolgt im Wesentlichen über die Kennzahlen Umsatzerlöse sowie Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) und EBITDA vor dem Ergebnis der Vertanical (F&E-adjusted EBITDA). Bis zum Jahr 2020 wurde als Steuerungsgröße das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verwendet. Diese Kennzahl wird nun durch das EBITDA ersetzt, da aufgrund der seit 2021 nennenswerten Investitionen und damit einhergehenden Abschreibungen das EBITDA die aussagekräftigere Kennzahl für den Erfolg des Geschäfts ist. Zusätzlich wird mit dem F&E-adjusted EBITDA eine neue Steuerungsgröße eingeführt, die die wahre Ertragskraft der Gruppe besser darstellt. Die Umsatzerlöse beinhalten alle Erlöse, die der Konzern in der jeweiligen Periode mit der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwirtschaftet hat nach Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer. Das EBITDA ergibt sich aus dem Konzernergebnis vor Abzug von Ertragssteuern, Abschreibungen und Finanzergebnis. Das F&E-adjusted EBITDA ergibt sich aus dem EBITDA vor dem Ergebnis der Vertanical, welches vollumfänglich dem Bereich Forschung und Entwicklung zugeordnet wird. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld Auch im Jahr 2021 wurde die Weltwirtschaft noch deutlich von der Covid-19-Pandemie beeinflusst. 1 In der ersten Jahreshälfte 2021 erholte sich die Weltwirtschaft laut Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) zunächst vom coronabedingten Einbruch im Jahr 2020. Erneut zunehmende Corona-Infektionen, Lieferengpässe sowie die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Omikron-Variante schwächten nach Jahresmitte allerdings erneut die Konjunktur und bremsten den Aufschwung. 2 Insgesamt wuchs die Weltwirtschaft laut IfW nach einem Rückgang um 3,1% im Vorjahr im Jahr 2021 jedoch um 5,7%. 3 Die europäische Wirtschaft verzeichnete einen Anstieg der Wirtschaftsleistung von 5,0 % nach einem Rückgang von -6,0 % im Vorjahr. 4 Auch die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erholt. 5 Nach einem Rückgang um 4,6% im Vorjahr, stieg das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 2,6% an. 6 Allerdings wurde auch die Erholung der deutschen Wirtschaft durch die Covid-19-Pandemie erneut ausgebremst. 7 Es konnte in den meisten Wirtschaftsbereichen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht werden. 8 Im ersten Halbjahr 2022 wurde die wirtschaftliche Erholung von den Folgen der Corona-Krise in 2021 laut Internationalem Währungsfonds (IWF) erneut unterbrochen. So schrumpfte die weltweite Produktion im zweiten Quartal dieses Jahres aufgrund des Abschwungs in China und Russland, während die Verbraucherausgaben in den USA hinter den Erwartungen zurückblieben. Mehrere Umstände belasteten laut IWF die durch die Pandemie bereits geschwächte Weltwirtschaft weiter: eine unerwartet hohe Inflation weltweit - insbesondere in den Vereinigten Staaten und den großen europäischen Volkswirtschaften -, die zu einer Verschärfung der finanziellen Bedingungen geführt hat, eine unerwartet starke wirtschaftliche Abschwächung in China, die auf den Ausbruch von Covid-19 und die Schließung von Betrieben zurückzuführen ist, und weitere negative Auswirkungen in Folge des Krieges in der Ukraine. 9 Laut IWF wird die wirtschaftliche Leistung in der Eurozone neben den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auch belastet durch strengere Finanzbedingungen, verursacht durch die erstmals seit 2011 angehobenen Zinsen im Juli 2022. Insgesamt wird für die Eurozone für das Gesamtjahr 2022 ein Wachstum der wirtschaftlichen Leistung von 2,6 % erwartet. Für Deutschland liegt die aktuelle Wachstumsprognose des IWF für 2022 bei einer Rate von 1,2 %. Die Wachstumserwartungen für weitere zentrale EU-Märkte liegen für Frankreich bei 2,3 %, für Italien bei 3,0 % und für Spanien bei 4,0 %. 10 Die FUTRUE sieht sich trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen aufgrund des weiterhin steigenden Gesundheitsbewusstseins der Konsumenten sowie der demographischen Entwicklung und der daraus resultierenden Nachfrage nach gesundheitsbezogenen Leistungen und Produkten, der flexiblen Unternehmensstruktur und dem verstärkten Fokus auf Forschung und Entwicklung, gut aufgestellt. 2.1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut IQVIA stieg in Deutschland im Jahr 2021 der Umsatz mit Arzneimitteln im gesamten Pharmamarkt (Apotheke und Klinik) um 7,3%. Insgesamt wurden 99,8 Mrd. Zähleinheiten (Kapseln, Hübe, Portionsbeutel, etc.) im Wert von fast 54 Mrd. Euro an Patienten abgegeben. 11 Der Apothekenmarkt erzielte dabei ein Umsatzwachstum von 7,7% bei einem Absatzwachstum von 0,7%. 12 Nach Angaben von IQVIA betrugen im Jahr 2021 die weltweiten Ausgaben für Pharmaprodukte 1.424 Mrd. USD. Der weltweite Pharmamarkt zeigte im Zeitraum 2017-2021 ein jährliches Wachstum in Höhe von durchschnittlich 5,1 %. IQVIA erwartet für den weltweiten Pharmamarkt bis 2026 jährliche Wachstumsraten von 3-6%. Für die Industrieländer wird hierbei, ähnlich wie in den vergangenen Jahren, ein Wachstum von 2-5% prognostiziert. 13 Insgesamt handelt es sich beim weltweiten Pharma- und Gesundheitsmarkt um einen Wachstumsmarkt, der insbesondere durch die hohe Lebenserwartung der Menschen und veränderter Konsuminteressen in Bezug auf die Nachfrage nach gesundheitsbezogenen Leistungen und Produkten getrieben wird. 14 Für den für den FUTRUE-Konzern besonders relevanten europäischen (EU) Pharmamarkt wird von IQVIA für den Zeitraum 2019-2024 ein jährliches Wachstum von 4,1% erwartet. 15 2.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage Im Berichtsjahr 2021 hat der FUTRUE-Konzern einen Gesamtumsatz in Höhe von 118,3 Mio. EUR (VJ.: 112,5 Mio. EUR) erzielt, wovon 77,6 Mio. EUR (VJ.: 76,5 Mio. EUR) auf das Inland und 40,7 Mio. EUR (VJ.: 36,0 Mio. EUR) auf ausländische Märkte entfallen. Der Gesamtumsatz unterteilt sich in 115,1 Mio. EUR (VJ.: 108,4 Mio. EUR) aus Produktumsätzen und 3,2 Mio. EUR (VJ.: 4,1 Mio. EUR) aus Dienstleistungsumsätzen. Sonstige betriebliche Erträge belaufen sich auf 3,1 Mio. EUR (VJ: 114,2 Mio. EUR). Im Vorjahr entfallen 112,6 Mio. EUR auf Erlöse aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen im Rahmen des Börsengangs der PharmaSGP Holding SE. Der Materialaufwand betrug im Jahr 2021 17,6 Mio. EUR (VJ.: 18,8 Mio. EUR), gleichbedeutend mit einer Quote zum Gesamtumsatz von 14,9 % (VJ.: 16,7 %). Der Materialaufwand setzt sich zusammen aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren insbesondere für die vertriebenen Produkte sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen. Der Personalaufwand betrug im Jahr 2021 24,9 Mio. EUR (VJ.: 16,6 Mio. EUR), was einer Quote von 21,0% (VJ.: 14,7%) zum Gesamtumsatz entspricht. Durchschnittlich waren im Jahr 2021 348 Mitarbeiter, davon: 92 männlich und 256 weiblich; 42 in Teilzeit in der Unternehmensgruppe beschäftigt (VJ: 224, davon: 59 männlich und 165 weiblich; 26 in Teilzeit). Die Erhöhung der Personalaufwandsquote ist im Wesentlichen zurückzuführen auf einen Personalaufbau im Bereich Produktentwicklung der Vertanical. Die Gesamtsumme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrug in 2021 71,4 Mio. EUR (VJ.: 73,1 Mio. EUR), gleichbedeutend mit einer Quote zum Gesamtumsatz von 60,4% (VJ.: 65,0%). Hauptbestandteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Marketing und Produktentwicklung. Aufwendungen für Marketing sowie Produktentwicklung stellen weit überwiegend variable Kosten dar, welche kurzfristig steuerbar sind. Das F&E-adjusted EBITDA betrug im Jahr 2021 28,9 Mio. EUR (VJ: 25,4 Mio. EUR) und zeigt somit ein signifikantes Wachstum des operativen Geschäfts. Der Konzern hat in 2021 ein EBITDA in Höhe von 9,8 Mio. EUR (VJ.: 118,3 Mio. EUR) erzielt, woraus sich eine EBITDA-Marge von 8,27% (VJ.: 105,22%) ableitet. Das Konzernergebnis wurde in 2021 durch ein deutlich positives Wachstum der operativen Geschäftsbereiche PharmaSGP Gruppe sowie Synformulas geprägt, jedoch durch signifikante Investitionen in die Produktentwicklung der Vertanical belastet. Im Vorjahr war das Konzern-EBITDA in Höhe von 118,3 Mio. EUR wesentlich durch den Börsengang der PharmaSGP Gruppe geprägt. Die Eigenkapitalrendite gemessen am EBITDA betrug 3,5% (VJ.: 36,9%), die Gesamtkapitalrendite hat einen Wert von 2,5% (VJ.: 34,6%). 2.3 Vermögens- und Finanzlage Die Konzernbilanzsumme betrug zum 31.12.2021 388,1 Mio. EUR (VJ.: 341,6 Mio. EUR). Von der Bilanzsumme entfielen 37,0% (VJ.: 12,0 %) auf das Anlagevermögen und 62,5% (VJ.: 87,4%) auf das Umlaufvermögen. Die Veränderung der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb des OTC-Markenportfolios durch die PharmaSGP GmbH. Zudem wurden auch in 2021 für den Aufbau von Produktionskapazitäten der Vertanical in Dänemark Investitionen in das Anlagevermögen getätigt und ein Grundstück erworben. Sachanlagen wurden mit einem Wert von 60,9 Mio. EUR (VJ.: 39,0 Mio. EUR) angesetzt. Hierin enthalten sind im Wesentlichen Grundstücke, andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit einem Wert von 82,6 Mio. EUR (VJ.: 2,1 Mio. EUR) geführt und beinhalten im Wesentlichen Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte. Vorräte wurden mit einem Wert von 16,1 Mio. EUR (VJ.: 5,7 Mio. EUR) angesetzt, Forderungen und sonstige Vermögengegenstände mit 32,0 Mio. EUR (VJ.: 70,0 Mio. EUR). Auf Wertpapiere entfallen 161,9 Mio. EUR (VJ.: 188,8 Mio. EUR). Die Kassenposition betrug 32,8 Mio. EUR (VJ.: 34,1 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2021 71,7% (VJ.: 93,9 %). Der Rückgang der Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr ist zurückzuführen auf die externe Finanzierung des erworbenen Markenportfolios durch die PharmaSGP GmbH. Das Eigenkapital von 278,4 Mio. EUR (VJ.: 320,6 Mio. EUR) beinhaltet mit 268,4 Mio. EUR (VJ.: 313,2 Mio. EUR) im Wesentlichen den Konzernbilanzgewinn. Rückstellungen wurden in Höhe von 11,0 Mio. EUR (VJ.: 8,9 Mio. EUR) gebildet. Hierin sind Steuerrückstellungen in Höhe von 2,2 Mio. EUR (VJ.: 1,1 Mio. EUR) enthalten sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von 8,8 Mio. EUR (VJ.: 7,8 Mio. EUR). Weiterhin sind in der Bilanz 98,3 Mio. EUR (VJ.: 11,8 Mio. EUR) Verbindlichkeiten enthalten. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr ist auf die externe Finanzierung des erworbenen Markenportfolios durch die PharmaSGP GmbH in Höhe von 85,0 Mio. EUR bedingt. Die Zugänge in Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen betrugen im Berichtsjahr 109,1 Mio. EUR (VJ.: 8,7 Mio. EUR) und entfallen im Wesentlichen auf das erworbene Markenportfolio der PharmaSGP sowie den Kauf eines Grundstücks i.H.v. 20,6 Mio. EUR. Der operative Cashflow von -2,8 Mio. EUR (VJ.: 0,4 Mio. EUR) wurde im Geschäftsjahr durch die hohen Produktentwicklungs-Aufwendungen in der Vertanical erwartungsgemäß negativ beeinflusst. Der Cashflow-Beitrag des restlichen Konzerns zeigte sich jedoch deutlich positiv. Zusammengefasst stellt sich die Finanzlage des Konzerns mit Blick auf die liquiden Mittel in Höhe von 32,8 Mio. EUR (VJ.: 34,1 Mio. EUR) und die bestehenden Anlagen in Wertpapiere in Höhe von 161,9 Mio. EUR (VJ.: 188,8 Mio. EUR) im Berichtsjahr weiterhin als sehr gut dar. 3. Risiko- und Chancenbericht3.1 Chancen Der FUTRUE-Konzern agiert mit einem diversifizierten Portfolio an Aktivitäten im Pharma-/Healthcare-Bereich in Märkten mit langfristigen Wachstumspotenzialen. Wesentliche Chancen resultieren aus dem Vorhaben, Produkt- und Dienstleistungsangebote im Pharma-/Healthcare-Bereich in europäischen und internationalen Märkten zu etablieren und weiter auszubauen. Chancen für seine zukünftige Entwicklung sieht der FUTRUE-Konzern insbesondere im Auf- und Ausbau von etablierten Markenfamilien und der Integration akquirierter Marken und Portfolios, die innerhalb des FUTRUE-Konzerns weiteres Wachstum erreichen können. Das Thema Gesundheit hat vor allem in Mittel- und Westeuropa einen hohen Stellenwert. Gerade in den wohlhabenderen Ländern mehren sich einerseits ungesunde Ernährungs- und Lebensweisen und daraus resultierende Beschwerden und andererseits das Bewusstsein um die eigene Gesundheit und der Wunsch, mit natürlichen, nachhaltigen und innovativen Mitteln Beschwerden zu lindern. Gleichzeitig steigert eine älter werdende Bevölkerung den Bedarf nach effektiven Lösungen für gesundheitliche Beschwerden und Erkrankungen. Ebenso eröffnen regulatorische Änderungen die Chance neue Geschäftsfelder - wie z.B. im Bereich des medizinischen Cannabis - aufzubauen. Um diese Chancen nutzen zu können investiert die FUTRUE-Gruppe signifikant in Forschung- und Entwicklung. Signifikante Chancen sieht der Konzern in der Zulassung des potentiellen Blockbuster Arzneimittels VER-01 der Vertanical, welche in der EU, den USA und relevanten weiteren Märkten angestrebt wird. VER-01 eröffnet dem Futrue Konzern die Chance eine weltweit marktführende Stellung für verschreibungspflichtige Schmerzpräparate zu erlangen Dieser Markt hat ein Volumen von ca. 50 Milliarden USD 16 jährlich und stellt eine attraktive Opportunität da. Die FUTRUE-Unternehmen verfolgen Chancen, die sich aus Trends sowie technologischen und regulatorischen Entwicklungen ergeben, und bauen neue Geschäftsfelder in diesen Bereichen auf. Die Realisierung dieser Chancen kann sowohl über organische Wachstumsprojekte als auch über Transaktions-Aktivitäten erfolgen. 3.2 Risiken Der Konzern ist daher bestrebt, diesen Risiken mit Risikomanagementprozessen frühzeitig zu begegnen und sie damit weitestgehend zu minimieren. Ziel des Risikomanagementsystems ist es, Veränderungen, die sich negativ auf die geplanten operativen und strategischen Ziele der Gruppe auswirken können, frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig mögliche Wachstumschancen zu nutzen. Mit Hilfe einer Bewertung identifizierter Risiken und Chancen soll das Ausmaß ihres Einflusses auf den Unternehmenserfolg beurteilt und die Auswirkungen negativer Ereignisse mit geeigneten Gegenmaßnahmen gemindert oder ganz vermieden werden. Im Folgenden werden die maßgeblich identifizierten Chancen und Risiken betreffend den Konzern beschrieben. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei nicht um eine abschließende Aufzählung handelt. Die hier dargestellten Risiken sind nicht notwendigerweise die einzigen, mit denen der FUTRUE-Konzern konfrontiert ist. Weitere Risiken, die zum heutigen Zeitpunkt nicht bekannt sind oder die derzeit als weniger bedeutend eingeschätzt werden, könnten dennoch Auswirkung auf die Gesellschaft haben. Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.
Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein Risiko mit sehr geringer Eintrittswahrscheinlichkeit dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt für ein Risiko eine sehr hohe Eintrittswahrscheinlichkeit, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert. Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde eine Kategorisierung als gering (L), mittel (M) oder hohes Risiko (H) vorgenommen. Marktbezogene und strategische Risiken Der FUTRUE-Konzern ist darauf fokussiert, neue Produkte und Dienstleistungen in bestehenden oder neuen Healthcare-Segmenten national wie international zu etablieren und bestehende Produktlinien auszubauen und zu optimieren. Das Geschäftsmodell der FUTRUE unterliegt dabei auch entsprechenden Herausforderungen und Risiken, die bspw. aus intensivem Wettbewerb, einer Änderung der Verbraucherakzeptanz für ihre Produkte, oder der (Nicht-) Erreichung von Produkt- bzw. Marktzulassungen resultieren können. Zudem können sich auch Änderungen in gesetzlichen Vorgaben auf das Geschäftsmodell des FUTRUE-Konzerns auswirken. Weitere Risiken entstehen durch mögliche strategische Fehlentscheidungen in Bezug auf die Marktentwicklung, sowie Fehleinschätzungen bei der Akquisition von Marken und Portfolios. Generell ermöglichen es die agilen Strukturen der Futrue Unternehmen und die überwiegend variable Kostenstruktur sehr schnell auf Änderungen der Rahmenbedingungen zu reagieren und Kosten, z.B. im Forschungs- und Entwicklungsbereich, signifikant zu reduzieren. Aktuell bestehen zudem vielfältige gesamtwirtschaftliche Risiken, die auf den FUTRUE-Konzern Auswirkungen haben können. Die andauernden Herausforderungen durch die Folgewirkungen des Krieges in der Ukraine, nach wie vor durch die Covid-19 Pandemie, die hohe Inflation sowie Rezessionsrisiken, die zu einer Verschärfung der finanziellen Rahmenbedingungen führen, resultieren in Risiken in Bezug auf Lieferketten, Absatzkanäle und das Konsumentenklima. Die Unternehmen des FUTRUE-Konzerns verfolgen keine Aktivitäten in der Ukraine oder in Russland, so dass das Kriegsgeschehen und Sanktionen keinen unmittelbaren Einfluss haben; dennoch besteht das Risiko von mittelbaren negativen Einflüssen. Die potenziellen Auswirkungen der beschriebenen Risiken auf das Geschäftsergebnis werden unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und des Schadensausmaßes als mittel (M) eingestuft. Beschaffungs-, Produktions- und Logistikrisiken Die hohen Qualitätsanforderungen, die Konzerngesellschaften an die von ihnen verarbeiteten Rohstoffe stellen, ermöglichen es den Unternehmen nicht, auf alle am Markt verfügbaren Rohstoffvarianten und Dienstleister, wie z.B. Lohnhersteller zurückzugreifen. Das Risiko der fehlenden Versorgung mit Rohstoffen und Fertigprodukten verringern die Unternehmen jedoch bisher und auch in Zukunft durch frühzeitige Liefervereinbarungen mit aus langjähriger, stabiler Zusammenarbeit bekannten Lieferanten sowie ein diversifiziertes Netzwerk an Zulieferern. Zudem investiert der FUTRUE-Konzern in eigene Produktionskapazitäten. Bei Investitionen in Anlagen besteht das Risiko, dass sich diese nicht bzw. über einen längeren Zeitraum als geplant amortisieren. Weiterhin besteht das Risiko, dass aufgrund von Markt- und Nachfrageveränderungen auf der Einkaufsseite oder begrenzter Verfügbarkeiten die Beschaffungspreise für Rohstoffe und Beistellungen steigen. Ebenso können steigende Produktionskosten, etwa durch Energiekostensteigerungen, einen negativen Effekt auf das Geschäftsergebnis haben. Durch das Vorhalten eines breiten und diversifizierten Portfolios an Lohnherstellern ist das Unternehmen in der Lage, im Falle von Produktionskostensteigerungen auf einen alternativen Partner auszuweichen. Externe Faktoren, z.B. die Verfügbarkeit von Rohstoffen, Störungen im Produktionsprozess oder Störungen der Lieferketten, können die Verfügbarkeit von Fertigware nachteilig beeinflussen, sodass die bestehende Nachfrage nicht vollumfänglich gedeckt werden könnte. In Folge der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland besteht möglicherweise das Risiko, dass bei einem potenziellen Gasmangel Engpässe bei der Energieversorgung entstehen können, die sich wiederum negativ auf vereinzelte Produktionen auswirken können. Diesem Risiko begegnet die Gruppe mit einem angemessenen Sicherheitsbestand von Rohstoffen und Fertigprodukten sowie der Sicherstellung alternativer Dienstleister. Grundsätzlich werden alle Dienstleister einem strengen Auditierungsprozess unterzogen. Die potenziellen Auswirkungen der beschriebenen Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsrisiken auf das Geschäftsergebnis werden unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und des Schadensausmaßes als gering (L) eingestuft. Personal-Risiken Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter sind eine entscheidende Voraussetzung für den Unternehmenserfolg. Insbesondere vor dem Hintergrund der Vollbeschäftigung in Deutschland werden qualifizierte Fachkräfte von Unternehmen intensiv umworben. Sollte es den Gesellschaften des FUTRUE-Konzerns nicht gelingen, im erforderlichen Ausmaß Mitarbeiter zu rekrutieren und an das Unternehmen zu binden, könnte dies negative Auswirkungen auf die künftige Konzernentwicklung haben. Basierend auf Analysen des zukünftigen Bedarfs entwickeln die Konzernunternehmen entsprechende Maßnahmen zur Personalrekrutierung und -entwicklung. Die potenziellen Auswirkungen der beschriebenen Personal-Risiken auf das Geschäftsergebnis werden unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und des Schadensausmaßes als gering (L) eingestuft. Marketing- und Vertriebsrisiken Der FUTRUE-Konzern unterstützt seine Vertriebsaktivitäten in hohem Maße durch Werbemaßnahmen. Trotz vorheriger umfangreicher interner und externer rechtlicher Prüfung können im Rahmen der Werbemaßnahmen Rechte fremder Dritter verletzt werden und entsprechend Ansprüche entstehen. Ebenso können Werbemaßnahmen nicht die gewünschte Effektivität haben. Die Investitionen in den Aufbau von Außendienstkapazitäten sind risikobehaftet, da eine verbindliche Messung der Effektivität erst mittelfristig erfolgen kann. Der Großhandel und die Apotheken sind für das Geschäft der Konzernunternehmen von zentraler Bedeutung, da nur über diese Vertriebskanäle eine flächendeckende Verfügbarkeit der Produkte gewährleistet werden kann. U.a. vor dem Hintergrund eines ausgewiesenen Mindesthaltbarkeitsdatums können trotz regelmäßiger Bedarfs- und Bestandsanalysen Rücknahmeverpflichtungen auf Konzerngesellschaften zukommen. Die potenziellen Auswirkungen der beschriebenen Marketing- und Vertriebsrisiken auf das Geschäftsergebnis werden unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und des Schadensausmaßes als gering (L) eingestuft. IT-Risiken Der effiziente und unterbrechungsfreie Betrieb ihrer IT-Infrastruktur ist für die FUTRUE GmbH maßgeblich für die kontinuierliche Sicherstellung des Geschäftsbetriebs. Das Risiko, einen Verlust von digitalen Informationen zu erleiden, kann durch bspw. mangelnde oder unzureichende Datensicherung oder schadhafte Angriffe durch Externe entstehen. FUTRUE GmbH begegnet diesen Risiken u.a. mit einem angemessenen Berechtigungskonzept, redundanten Strukturen in kritischen Bereichen,kontinuierlich weiterentwickelten IT-Sicherungssystemen, regelmäßigen Software- und Hardware-Wartungen sowie routinemäßigen Backups unternehmenskritischer Daten. Die potenziellen Auswirkungen des IT-Risikos auf das Geschäftsergebnis der Gruppe werden daher unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und des Schadensausmaßes als gering (L) eingestuft. Rechtliche und regulatorische Risiken Die Unternehmen des FUTRUE Konzerns unterliegen vielfältigen gesetzlichen Vorgaben. Insbesondere relevant sind die Vorgaben des Arzneimittel- und Medizinprodukterechts sowie des Kapitalmarkrechts. Im Falle einer Nichteinhaltung der gesetzlichen Vorgaben können Bußgeldzahlungen, verwaltungsrechtliche Maßnahmen oder Rechtsstreitigkeiten drohen. Die Unternehmen des FUTRUE Konzerns begegnen diesen Risiken mit einem Qualitäts- und Risikomanagementsystem. Übergreifend wird die Einhaltung gesetzlicher Regelungen und Vorschriften durch interne Abstimmungs- und Kontrollprozesse sichergestellt. Die potenziellen Auswirkungen der beschriebenen rechtlichen und regulatorischen Risiken auf das Geschäftsergebnis werden unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und des Schadensausmaßes als gering (L) eingestuft. Insgesamt sind die Konzernunternehmen einer Vielzahl von Chancen und Risiken ausgesetzt, wobei aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken für die zukünftige Geschäftsentwicklung der FUTRUE bestehen. Die Unternehmen begegnen diesen Chancen- und Risikofeldern mit entsprechenden Informationserhebungen und Analysen des Marktes, der Wettbewerber sowie des Kundenverhaltens und ergreifen frühzeitige Maßnahmen zur Abwendung entsprechender Risiken oder zum Ergreifen entsprechender Chancen. 3.3 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern vorhandenen Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere des Umlaufvermögens, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Wertpapiere des Umlaufsvermögens unterliegen einem Zinsänderungsrisiko, die Guthaben bei Kreditinstituten einem Ausfallrisiko der Kreditinstitute. Seit 2021 besteht eine Bankenfinanzierung innerhalb des FUTRUE-Konzerns. Zur Mitigation des Zinsrisikos in Bezug auf den EURIBOR wurden in 2022 Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Die Finanzierung unterliegt daher nur eingeschränkten Zinsrisiken aus Änderungen des Marktzinses und Risiken, die aus der Änderung des Verschuldungsgrades resultieren. Ausfallrisiken entstehen, wenn ein Kunde oder die Gegenpartei eines Finanzinstruments ihre vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllen kann. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten, insbesondere den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die in der Regel gute Bonität von Apotheken trägt zudem dazu bei, dass Forderungsausfälle von pharmazeutischen Großhändlern oder Apotheken äußerst gering ausfallen. Um das Ausfallrisiko auf dem gleichen niedrigen Niveau der Vergangenheit zu halten, bewerten die Konzernunternehmen das Ausfallrisiko für Neukunden mit einem wesentlichen Auftragsvolumen und führen einen regelmäßigen Kontrollprozess zur Überwachung und Einbringung offener Posten durch. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen absehbare finanzielle Risiken, wobei eine konservative Risikopolitik verfolgt wird. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Die Konzerngesellschaften betreiben derzeit keine Währungssicherungsgeschäfte, um Effekte aus Währungskursschwankungen zu hedgen. 4. PrognoseDie Aussichten für die deutsche Wirtschaft sowie für die Weltwirtschaft sind geprägt durch geopolitische und makroökonomische Unsicherheiten bedingt durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, globale politische Spannungen sowie nach wie vor die Covid-Pandemie. Die Abhängigkeit von Energieimporten, anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sowie eine dadurch getriebene hohe Inflation werden das Wirtschaftswachstum vor allem in der Europäischen Union abschwächen. 17 Vor allem die demografische Entwicklung und ein steigendes Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung werden allerdings trotz der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten weiterhin Wachstumstreiber für den Pharma- und Gesundheitsmarkt sein. Grundsätzlich geht der FUTRUE-Konzern von einer positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in seinen Kernmärkten aus. Eine ebenfalls positive Entwicklung wird für die relevanten Pharmamärkte erwartet. Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach gesundheitsbezogenen Leistungen und Produkten und damit der weltweite Pharmamarkt vor allem bedingt durch die steigende Lebenserwartung der Menschen und veränderte Konsuminteressen weiterhin wachsen wird. 18 Neben dem zunehmenden Alter der Bevölkerung und dem kontinuierlich steigenden Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten begünstigen gesellschaftliche Trends, wie die zunehmende Akzeptanz von innovativen Therapieformen und eine verstärkte Selbstmedikation, weiterhin die Nachfrage nach den Produkten der Konzernunternehmen. Zudem verfügen die Konzernunternehmen über Geschäftsmodelle, die eine schnelle Reaktion auf strukturelle und nachfragebedingte Marktveränderungen ermöglichen. Die FUTRUE sieht sich damit trotz der schwierigen Rahmenbedingungen durch die hohe Inflation, die Unsicherheiten in Verbindung mit dem Krieg in der Ukraine und anhaltende Lieferengpässe gut aufgestellt und wird auch in den nächsten Jahren signifikant in den Bereich Forschung und Entwicklung investieren. Unter diesen Rahmenbedingungen erwartet der Konzern für das Jahr 2022 einen Anstieg im Umsatz im unteren doppelstelligen Bereich sowie ein Wachstum des EBITDAs vor F&E im signifikant doppelstelligen Bereich. Obwohl sich die Investitionen in die Produktentwicklung - vor allem im Bereich Vertanical - erwartungsgemäß deutlich auf das Ergebnis auswirken, wird zudem mit einer deutlich doppelstelligen Steigerung des EBITDA gerechnet. Der Konzern plant Gewinne aus den operativen Geschäftsbereichen großteils in Forschungs- und Entwicklungs-Projekte zu investieren. Mittelfristig wird weiterhin ein Wachstum des Konzerns, sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Ergebnisseite prognostiziert. Die Prognosen des Vorjahres konnten im Geschäftsjahr teilweise realisiert werden. Die prognostizierten gleichbleibenden bis leicht steigenden Umsatzerlöse stiegen um 5,2 %. Der EBIT lag erwartungsgemäß unterhalb des Vorjahres, welches durch den IPO der PharmaSGP Gruppe geprägt war. Die Gesellschaft erwartet auch künftig jederzeit in der Lage zu sein, ihre finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können (Liquidität). Die bisherige Entwicklung bestätigt diese Annahmen.
Gräfelfing, den 19.12.2022 Dr. Clemens Fischer, Geschäftsführer
1 Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kieler
Konjunkturberichte NR. 85 (2021|Q4) "Weltwirtschaft im
Winter 2021", S.3.
Konzernbilanz zum 31.12.2021Aktiva
Konzern Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2021 bis 31.12.2021
Cash Flow vom 01.01.2021 bis 31.12.2021
Konzern-Eigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20211 Allgemeine Angaben zum KonzernabschlussDas Mutterunternehmen ist unter der Firma FUTRUE GmbH mit Sitz in Gräfelfing im Handelsregistear des Amtsgerichts München unter HRB 173092 eingetragen. Der Konzernabschluss der FUTRUE GmbH zum 31.12.2021 wurde nach den am Abschlussstichtag gültigen deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften (HGB) aufgestellt. Der Konzernabschluss ist gemäß § 299 Abs. 1 HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Abschlussstichtage der Tochtergesellschaften entsprechen dem Konzernjahresabschlussstichtag. Das Geschäftsjahr für den Konzern entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. 2 Wesentliche EreignisseAkquisition OTC-Markenportfolio Im Geschäftsjahr 2021 erwarb die PharmaSGP GmbH, ein Konzernunternehmen innerhalb des Futrue Konzerns, vier OTC-Produktmarken von der GlaxoSmithKline Gruppe ("GSK"). Das entsprechende Asset Purchase Agreement wurde im Juni 2021 unterzeichnet, das Closing der Transaktion erfolgte zum 31. August 2021. Das GSK Portfolio umfasst die OTC-Marken Baldriparan®, Spalt®, Formigran® und Kamol® und wurde zum Erwerbszeitpunkt in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn vermarktet. Das Portfolio wurde ab dem 1. September 2021 in die bestehende paneuropäische Plattform der PharmaSGP integriert und trägt seitdem zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Konzerns bei. Der Kaufpreis wurde in voller Höhe am 31. August 2021 in bar gezahlt. Die Akquisition des Produktportfolios ist als Asset Deal strukturiert, in dem ausschließlich einzelne Vermögenwerte erworben wurden. Der Buchwert des erworbenen GSK Portfolios beträgt zum 31. Dezember 2021 80 Mio. EUR. Die Akquisition wurde zunächst durch eine Brückenfinanzierung in Höhe von 85 Mio. EUR finanziert. Anteilsaufstockung PharmaSGP Die Futrue GmbH hat im Jahr 2021 ihren Anteil an der PharmaSGP SE von 59,7% auf 72,3% aufgestockt. Diese Anteilserwerbe wurden erfolgsneutral ohne Aufdeckung von stillen Reserven gegen den Buchwert des Minderheitenkapitals verbucht. Die Anschaffungskosten der weiteren Anteile werden mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs dieser Anteile verrechnet. Der nach dieser Verrechnung verbleibende Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral mit dem Bilanzgewinn verrechnet, so dass sich der Bilanzgewinn reduziert und die stillen Reserven erhöhen. 3 Konsolidierungsgrundsätze3.1 Allgemeines Die Bilanzierung und Bewertung der einzelnen Konzerngesellschaften erfolgte gemäß § 308 HGB nach einheitlichen Kriterien. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse wurden nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach §§ 266, 275, 298 HGB. Die Darstellung der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Anteilsauf- und Abstockungen werden als Kapitalvorgang nach DRS 23 Tz 171 bilanziert. Die Vermögens- und Schuldenpositionen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bewertet. Für ausländische Konzerngesellschaften gelten die gleichen Grundsätze wie für die inländischen Konzerngesellschaften. 3.2 Kapitalkonsolidierung Die FUTRUE GmbH hat für das Geschäftsjahr 2017 erstmalig einen Konzernabschluss aufgestellt. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung für alle Konzerngesellschaften, die vor dem 01.01.2017 gegründet worden sind, ist gemäß § 301 Abs. 2 S. 3 HGB der 01.01.2017. Bei den Gesellschaften, die nach dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zum Konzernkreis hinzugekommen sind, handelt es sich ausschließlich um Neugründungen. Aus der Kapitalkonsolidierung haben sich aufgrund von Gewinnthesaurierungen passivische Unterschiedsbeträge ergeben. Diese wurden in den Konzernergebnisvortrag eingestellt oder in der Gewinnrücklage ausgewiesen so weit auf Ebene der Tochtergesellschaften dort eingestellt. Anteile fremder Gesellschafter an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden berücksichtigt. 3.3 Schulden -, Aufwands- und Ertragskonsolidierung , Zwischenergebniseliminierung Alle Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert (§§ 303, 304, 305 HGB). 4 WährungsumrechnungDie Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden zum Wechselkurs (Devisenkassamittelkurs) zum Abschlussstichtag in Euro umgerechnet (mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs bei Gründung des Tochterunternehmens in Euro umgerechnet wurde). Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden zum Durchschnittswechselkurs für das Jahr 2021 in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist direkt im Konzerneigenkapital unter dem Posten "Währungsumrechnung" erfasst. 5 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden5.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bilanziert. Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden auch handelsrechtlich nach den deutschen steuerlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften behandelt. 5.2 Konzern-Anlagengitter Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Konzernanlagespiegel in der Anlage zum Konzernanhang entnommen werden. 5.3 Vorräte Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und fertige Erzeugnisse sind zu gleitenden Durchschnittspreisen aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. 5.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Allen risikobehafteten Posten wurde durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden am Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. 5.5 Wertpapiere, Kassenbestand und Bankguthaben Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. 5.6 Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Sich ergebende Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert angesetzt. Aktivüberhänge aus latenten Steuern gem. § 274 HGB werden in Ausübung des Wahlrechtes nicht angesetzt. Bei erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen im Sinne des § 306 HGB, die sich voraussichtlich umkehren, werden latente Steueransprüche bzw. latente Steuerrückstellungen gebildet. Sie werden nicht abgezinst und in der Bilanz als aktive latente Steuern bzw. als passive latente Steuern ausgewiesen. Aktive bzw. passive latente Steuern werden auf Basis der unternehmensindividuellen Steuer- und Hebesätze berechnet, die voraussichtlich zum Zeitpunkt des Abbaus der temporären Differenzen gelten. Entsprechend DRS 18.14 wurde von dem Wahlrecht gebraucht gemacht und keine latente Steuer auf Verlustvorträge gebildet. 5.7 Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 HGB angesetzt. 5.8 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 5.9 Umsatzerlöse Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt grundsätzlich nach der Leistungserbringung und Lieferung. Dabei wird der Zeitpunkt des Gefahrenübergangs beachtet. 6 Erläuterungen zur Konzernbilanz6.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagespiegel dargestellt. Sachanlagen wurden mit einem Wert von 60,9 Mio. EUR (Vj.: 39,0 Mio. EUR) angesetzt. Hierin enthalten sind im Wesentlichen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Grundstücke, sowie technische Anlagen und Maschinen. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb eines Grundstücks im Wert von 20,6 Mio. EUR. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit einem Wert von 82,6 Mio. EUR (Vj.: 2,1 Mio. EUR) bilanziert und beinhalten u.a. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte, die zum Teil selbst erstellt wurden 0,2 Mio. EUR (Vj.: 1,0 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr 2021 erwarb PharmaSGP vier OTC-Produktmarken von der GlaxoSmithKline Gruppe. Die Akquisition des Produktportfolios ist als Asset Deal strukturiert, in dem ausschließlich Vermögenwerte erworben wurden. Der Buchwert des erworbenen GSK Portfolios beträgt zum 31. Dezember 2021 80,3 Mio. EUR. Die erworbenen Vermögenswerte werden über einen verbleibenden Zeitraum von 9,7 Jahren abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (i.d.R. 10 Jahre), um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände in Entwicklung stellen geleistete Anzahlungen auf künftige selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände dar. Im Geschäftsjahr wurden selbst erstellte immaterielle Vermögengegenstände sowie geleistete Anzahlungen im Zusammenhang mit selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,6 Mio. EUR (Vj.: 0,2 Mio. EUR) aktiviert. 6.2 Umlaufvermögen Die Vorräte haben sich ggü. dem Vorjahr von 5,7 Mio. EUR auf 16,1 Mio. EUR erhöht. Dies ist sowohl auf die Akquisition neuer Marken, eine erhöhte Produktions-Aktivität der Vertanical Denmark ApS sowie geplante Bestandserhöhungen zurückzuführen. In den Positionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr keine Beträge enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Die Position Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 162,0 Mio. EUR (Vj.: 188,8 Mio. EUR) beinhaltet Anteile an Geldmarktfonds, ETFs und Aktien. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Darlehen gegen Gesellschafter in Höhe von 14,0 Mio. EUR (Vj.: 50,0 Mio. EUR). 6.3 Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 1,3 Mio. EUR (Vj.: 1,2 Mio. EUR) beinhalten im Wesentlichen Marketingrechnungen für das Folgejahr, die bereits im Abschlussjahr ausgezahlt wurden. 6.4 Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern wurden in Höhe von 0,5 Mio. EUR (Vj.: 0,6 Mio. EUR) aufgrund der Eliminierung von Zwischenergebnissen gebildet. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 24,58% (Vj.: 24,58%) verwendet. 6.5 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage in Höhe von 0,6 Mio. EUR (Vj.: 0,6 Mio. EUR) entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die Gewinnrücklagen entstammen der Dotierungen aus Tochtergesellschaften aus dem Bilanzgewinn. Insgesamt bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge aus der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögengegenstände abzüglich der darauf gebildeten passiven latenten Steuern nach §268 VIII HGB in Höhe von 0,4 Mio. EUR. Die Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals für das Geschäftsjahr 2021 kann dem Konzern-Eigenkapitalspiegel entnommen werden. Die sonstigen Veränderungen im Eigenkapitalspiegel resultieren im Wesentlichen aus der Liquidierung einer Konzerngesellschaft und der damit verbundenen Auflösung von Gewinnrücklagen. Die Anteilserwerbe und -veräußerungen ohne Änderungen des Konsolidierungskreises bilden Rückkäufe von PharmaSGP SE Aktien durch die Futrue GmbH ab. Die Futrue GmbH hat im Jahr 2021 ihren Anteil an der PharmaSGP SE von 59,7% auf 72,3% aufgestockt. Diese Anteilserwerbe wurden erfolgsneutral ohne Aufdeckung von stillen Reserven gegen den Buchwert des Minderheitenkapitals verbucht. Die Differenz zwischen dem tatsächlichen Kaufpreis für diese Anteile und dem Buchwert reduziert das Eigenkapital und erhöht die stillen Reserven, welche nicht ausgewiesen werden. 6.6 Rückstellungen Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Steuerrückstellungen in Höhe von 2,2 Mio. EUR (Vj.: 1,1 Mio. EUR) sowie Rückstellungen für Personal in Höhe von 1,3 Mio. EUR (Vj.: 0,9 Mio. EUR, Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von 3,6Mio. EUR (Vj.: 4,3 Mio. EUR) und ausstehende Rechnungen in Höhe von 2,8 Mio. EUR (Vj.: 1,8 Mio. EUR). 6.7 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Fälligkeiten von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden in Höhe von 4,3 Mio. EUR (Vj.: 4,4 Mio. EUR) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestanden in Höhe von 8,1 Mio. EUR (Vj.: 6,8 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 85,0 Mio. EUR (Vj.: 0,0 Mio. EUR). 6.8 Latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus Unterschieden zwischen der Handels- und Steuerbilanz bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen, Wertpapieren und sonstigen Rückstellungen. Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen betreffen unterschiedliche Bilanzansätze zwischen Konzernbilanzwerten und Steuerbilanzwerten aus der Fortführung von Zwischengewinnkonsolidierungen aus Vorjahren. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 24,58 %. Die latenten Steuersalden haben sich wie folgt entwickelt:
7 Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung7.1 Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt 118,3 Mio. EUR (Vj.: 112,5 Mio. EUR) entfielen 77,6 Mio. EUR (Vj.: 76,5 Mio. EUR) auf das Inland und 40,7 Mio. EUR (Vj.: 36,0 Mio. EUR) auf die übrigen Länder Europas sowie Nordamerika. Der ausgewiesene Umsatz besteht im Wesentlichen aus Produktumsätzen. 7.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 3,1 Mio. EUR (Vj.: 114,2 Mio. EUR), welche sich im Wesentlichen aus dem Bereich Personal sowie aus Auflösungen von Rückstellung ergeben. Im Vorjahr entfallen 112,6 Mio. EUR auf Erlöse aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen im Rahmen des Börsengangs der PharmaSGP Holding SE. 7.3 Materialaufwand Der Materialaufwand betrug im Jahr 2021 17,6 Mio. EUR (Vj.: 18,8 Mio. EUR), gleichbedeutend mit einer Quote zum Gesamtumsatz von 14,9 % (Vj.: 16,7 %). Der Materialaufwand setzt sich zusammen aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen. 7.4 Personalaufwand Der Personalaufwand betrug im Jahr 2021 24,9 Mio. EUR (Vj.: 16,6 Mio. EUR), was einer Quote von 21,1 % (Vj.: 14,7 %) zum Gesamtumsatz entspricht. 7.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten im Wesentlichen Aufwendungen für Marketing in Höhe von 48,5 Mio. EUR (Vj.: 47,6 Mio. EUR und Produktentwicklung in Höhe von 4,9 Mio. EUR (Vj.: 1,4 Mio. EUR). 7.6 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens betrug 0,5 Mio. EUR (Vj.: 0,6 Mio. EUR). Hierin enthalten ist die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens. 7.7 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betrugen 7,0 Mio. EUR (Vj.: 7,1 Mio. EUR). Hierin ist Steueraufwand aus latenten Steuern in Höhe von 0,1 Mio. EUR (Vj.: 0,1 Mio. EUR) enthalten. 8 Angaben zur KonzernkapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung entspricht der Definition nach DRS 21. Danach wurden die Zahlungsströme nach den Cashflows für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert dargestellt. Gezahlte Ertragsteuern wurden der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet. Die Zahlungsströme wurden unsaldiert ausgewiesen. Ausgangspunkt der Kapitalflussrechnung bildete der Finanzmittelfonds. Er setzt sich ausschließlich aus Guthaben bei Kreditinstituten zusammen, die jederzeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können. 9 KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis bestand neben der FUTRUE GmbH, Gräfelfing, aus den folgenden 32 Unternehmen, die nach dem Grundsatz der Vollkonsolidierung einbezogen wurden:
* Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift von der Offenlegung des Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Im Geschäftsjahr 2021 wurden eine Gesellschaft liquidiert und sechs Gesellschaften dem Konsolidierungskreis hinzugefügt. Der Anteil an der PharmaSGP-Gruppe wurde auf 72,31% (VJ: 59,73%) aufgestockt. 10 Sonstige Angaben10.1 Arbeitnehmerzahl Im Jahr 2021 beschäftigte der FUTRUE Konzern durchschnittlich 348 Mitarbeiter (davon: 92 männlich und 256 weiblich; 42 in Teilzeit) (Vj.: 224 gesamt, davon 59 männlich und 165 weiblich; 26 in Teilzeit). Alle Mitarbeiter waren außertariflich angestellt. Der Futrue Konzern beschäftige durchschnittlich 12,5 (Vj.: 6,5) Werksstudenten. 10.2 Honorar des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses Die im Geschäftsjahr 2021 als Aufwand erfassten Honorare für Abschlussprüfer belaufen sich auf 106,8 TEUR (Vj.: 0 TEUR). Davon entfallen 90 TEUR (Vj.: 0 TEUR) auf Abschlussprüfungsleistungen sowie 16,8 TEUR (Vj.: 0 TEUR) auf andere Bestätigungsleistungen. 10.3 Gesamtbezüge der Organmitglieder Auf die Angaben der Bezüge der Organmitglieder wurde gemäß § 314 Abs. 3 HGB i. V. 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 10.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des FUTRUE Konzerns ergaben sich im Wesentlichen aus Büromiet- und KFZ-Leasingverträgen. Die entsprechenden Verpflichtungen betragen 7,5 Mio. EUR (Vj.: 5,1 Mio. EUR), davon sind 1,9 Mio EUR im Folgejahr fällig, 4,5 Mio EUR haben Fälligkeiten zwischen einem und fünf Jahren. 1,1 Mio EUR sind erst nach mehr als fünf Jahren fällig. Zum 31.12.2021 bestanden Abnahmeverpflichtungen gegenüber Lieferanten in Höhe von 5,6 Mio. EUR (Vj. : 1,7 Mio. EUR). 10.5 Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses des MutterunternehmensIm Geschäftsjahr 2021 wurde eine Ausschüttung an den Gesellschafter vorgenommen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 19.01.2021 wurde eine Ausschüttung in Höhe von 2,0 Mio. EUR aus dem Jahresergebnis 2020 sowie den ausschüttungsfähigen Ergebnisvorträgen vorgenommen. Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2021 beschlossen, das verbleibende Jahresergebnis des Kalenderjahres 2020 bzw. die Ergebnisvorträge der Vorjahre auf neue Rechnung vorzutragen. 10.6 Erklärung zum Corporate Governance Kodex Die PharmaSGP Holding SE hat die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung zum "Deutschen Corporate Governance Kodex" abgegeben und ihren Aktionären auf der Internetseite https://ir.pharmasgp.com zugänglich gemacht. 10.7 Nachtragsbericht In 2022 wurde die Beteiligung der FUTRUE GmbH an der PharmaSGP Holding SE sukzessive weiter aufgestockt. Zur Jahresmitte 2022 wurde planmäßig mit vier Bankenpartnern eine Konsortialfinanzierung mit einer Laufzeit von fünf Jahren erfolgreich abgeschlossen, welche die Brückenfinanzierung abgelöst und in eine langfristige Struktur überführt hat. Die wirtschaftliche Erholung von den Folgen der Corona-Krise im Jahr 2021 wurde laut Internationalem Währungsfonds (IWF) im ersten Halbjahr 2022 unterbrochen. So schrumpfte die weltweite Produktion im zweiten Quartal dieses Jahres aufgrund des Abschwungs in China und Russland, während die Verbraucherausgaben in den USA hinter den Erwartungen zurückblieben. Mehrere Umstände belasteten laut IWF die durch die Pandemie bereits geschwächte Weltwirtschaft weiter: eine unerwartet hohe Inflation weltweit - insbesondere in den Vereinigten Staaten und den großen europäischen Volkswirtschaften -, die zu einer Verschärfung der finanziellen Bedingungen geführt hat, eine unerwartet starke wirtschaftliche Abschwächung in China, die auf den Ausbruch von Covid-19 und die Schließung von Betrieben zurückzuführen ist, und weitere negative Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Die FUTRUE sieht sich jedoch trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, aufgrund des steigenden Gesundheitsbewusstseins der Konsumenten, der flexiblen Unternehmensstruktur und dem verstärkten Fokus auf Forschung und Entwicklung, gut aufgestellt.
Gräfelfing, den 19.12.2022 Dr. Clemens Fischer, Geschäftsführer Konzernanlagespiegel gem. §284 Abs. 3 i.V.m. §313 Abs. 4 HGB
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FUTRUE GmbH, Gräfelfing Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der FUTRUE GmbH, Gräfelfing und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanlagenspiegel, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FUTRUE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 19. Dezember 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Anita Botzenhardt, Wirtschaftsprüfer Patrick Konhäuser, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31.12.2021 wurde noch nicht gebilligt. |
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