Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt/Oder HRB 17530
Eingetragen
8.7.2019
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Der Erwerb, der Betrieb, die Verpachtung, die Instandhaltung und der Ausbau des örtlichen Stromversorgungsnetzes im Gebiet der Gemeinde Panketal sowie aller damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jochen Mühmert
seit 6.9.2024
Geschäftsführer
Laura Anne Buchmann
seit 6.9.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Netzgesellschaft Panketal GmbH

Panketal

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

bestehend aus:

- Bilanz zum 31. Dezember 2023

- Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

- Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

in € 31.12.2023 31.12.2022
Anlagevermögen 3.542.255 3.428.034
Sachanlagen 3.542.255 3.428.034
Umlaufvermögen 4.421.369 5.267.164
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.421.369 5.267.164
Aktiva 7.963.624 8.695.198
Eigenkapital 3.256.114 3.256.114
Gezeichnetes Kapital 100.000 100.000
Kapitalrücklage 3.174.873 3.174.873
Verlustvortrag -18.759 -18.759
Jahresfehlbetrag - -
Zuschüsse 1.416.791 1.538.044
Rückstellungen 114.076 888.474
Verbindlichkeiten 3.176.643 3.012.566
Passiva 7.963.624 8.695.198

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

in € 2023 2022
Umsatzerlöse 6.822.897 4.771.823
Sonstige betriebliche Erträge 801.312 819
Materialaufwand 7.566.165 4.757.869
Abschreibungen auf Sachanlagen 298.511 301.209
Sonstige betriebliche Aufwendungen 47.113 843.986
Finanzergebnis 108.111 2.586
Ergebnis nach Steuern -179.469 -1.127.836
Erträge aus Verlustübernahme 179.469 1.127.836
Jahresfehlbetrag - -

Anhang für das Geschäftsjahr 2023
Netzgesellschaft Panketal GmbH, Panketal

A. Allgemeine Grundlagen

Die Netzgesellschaft Panketal GmbH mit Sitz in Panketal ist im Handelsregister Frankfurt (Oder) unter dem Aktenzeichen HRB 17530 FF eingetragen. Gegenstand des im Jahre 2019 gegründeten Unternehmens ist der Erwerb, der Betrieb, die Verpachtung, die Instandhaltung und der Ausbau des örtlichen Stromversorgungsnetzes im Gebiet der Gemeinde Panketal sowie aller damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Der operative Geschäftsbetrieb des lokalen Stromnetzbetreibers wurde zum 1. Januar 2022 aufgenommen.

Zwischen der Netzgesellschaft Panketal GmbH und der E.DIS Netz GmbH, Fürstenwalde/Spree (HRB 16068), besteht seit 2022 ein Gewinnabführungsvertrag. Die E.DIS Netz GmbH ihrerseits führt ihren Gewinn aufgrund eines weiteren Gewinnabführungsvertrages an die E.DIS AG (HRB 7488) ab.

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz (GmbHG) sowie des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) aufgestellt. Die Vorschriften des Gesellschaftsvertrages wurden beachtet.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB, so dass nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB auf die Aufstellung des Lageberichts verzichtet werden kann. Die Offenlegung des Jahresabschlusses richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen unter weitgehender Inanspruchnahme der für kleine Kapitalgesellschaften vorgesehenen Erleichterungen.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, werden einzelne Posten gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Erhaltene Baukostenzuschüsse werden branchenüblich gesondert auf der Passivseite ausgewiesen.

Die Netzgesellschaft Panketal GmbH ist Bestandteil einer Gruppe von Unternehmen, die gemäß § 3 Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Unternehmen gilt und fällt somit unter § 6b EnWG. Es werden die folgenden Tätigkeiten im Sinne des § 6b Abs. 3 EnWG ausgeübt: Elektrizitätsverteilung, grundzuständiger Messstellenbetreiber (§ 2 Nr. 4 Messstellenbetriebsgesetz - MsbG) sowie sonstige Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors.

Die Netzgesellschaft Panketal GmbH gehört als nicht konsolidiertes Unternehmen zum E.ON-Konzern. Die E.ON SE, Essen (HRB 28196) ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315e HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS) - unter Berücksichtigung der ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Aktiva

Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear abgeschrieben.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde:

Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 35 Jahre


Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 250 € und bis zu 800 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt. Davon abweichend werden moderne Messeinrichtungen unabhängig von der Höhe ihrer Anschaffungskosten aktiviert und über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennbeträgen bzw. abzüglich angemessener Wertberichtigungen zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Forderungen für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren kunden- bzw. abnahmestellenbezogen zum Bilanzstichtag abgegrenzt.

Latente Steuern werden wegen der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft auf Ebene des Organträgers E.DIS AG berücksichtigt. Nur dort werden künftige Steuerbe- und -entlastungen zahlungswirksam.

Passiva

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Bei den Zuschüssen handelt es sich um Ertragszuschüsse, die als Baukostenzuschüsse von den Netzkunden vereinnahmt werden. Die Auflösung des Postens erfolgt linear über eine Gesamtdauer von 20 Jahren zugunsten der Umsatzerlöse.

Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei den sonstigen Rückstellungen sind auch zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen, sofern ausreichend objektive Hinweise für ihren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechendem durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen

Die in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr werden in einer gesonderten Aufstellung - Entwicklung des Anlagevermögens - dargestellt. Sie ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


in T€ 31.12.2023 31.12.2022

Gesamt-
­betrag
davon
> 1 Jahr
Gesamt-
betrag
davon
> 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.218 - 1.382 -
abzüglich erhaltener Abschlagszahlungen -1.174 - -1.361 -

1.044 - 21 -
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.360 - 5.246 -
Sonstige Vermögensgegenstände 17
-

4.421 - 5.267 -


Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Forderungen für die Netznutzung sowie Ansprüchen auf Kostenwälzung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2021 (EEG) an den Übertragungsnetzbetreiber.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Finanzforderungen in Höhe von 2.649 T€ (Vorjahr 3.871 T€), Forderungen aus der Verlustübernahme in Höhe von 179 T€ (Vorjahr 1.128 T€) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 532 T€ (Vorjahr 247 T€ ). Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen wurden zuvor 757 T€ (Vorjahr 1.168 T€) darauf erhaltener Abschlagszahlungen abgesetzt.

Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen in Höhe von 2.897 T€ (Vorjahr 5.232 T€). Diese betreffen Finanzforderungen in Höhe von 2.649 T€ (Vorjahr 3.871 T€), Forderungen aus der Verlustübernahme in Höhe von 179 T€ (Vorjahr 1.128 T€) sowie Lieferungen und Leistungen in Höhe von 69 T€ (Vorjahr 233 T€).

Die sonstigen Vermögensgegenständen enthalten im Wesentlichen eine Forderung aus der Spitzabrechnung für die Konzessionsabgaben.

Eigenkapital

in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Gezeichnetes Kapital 100 100
Kapitalrücklage 3.175 3.175
Verlustvortrag -19 -19
Jahresfehlbetrag - -

3.256 3.256


Das vollständig eingezahlte Stammkapital beträgt zum Bilanzstichtag 100.000 €. Alleinige Gesellschafterin ist die E.DIS Netz GmbH, Fürstenwalde/Spree.

Zuschüsse

in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Baukostenzuschüsse 1.417 1.538

1.417 1.538


Rückstellungen

in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Sonstige Rückstellungen 114 888
| 114 888


Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Rückzahlungsverpflichtungen aus dem Regulierungskonto sowie für weitere noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen einschließlich der Kosten der Jahresabschlussprüfung.

Verbindlichkeiten

in T€ 31.12.2023


davon mit einer Restlaufzeit

Gesamt­betrag ≤ 1
Jahr
> 1 Jahr davon
> 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.144 2.144 - -
Verbindlichkeiten gegenüber ver­bundenen Unternehmen 917 917 - -
davon gegenüber der Gesellschafterin 450 450 - -
davon aus Lieferungen und Leistungen 369 369 - -
davon aus Steuern (Organschaft) 81 81 - -
davon gegenüber übrigen verbun­denen Unternehmen 467 467 - -
davon aus Lieferungen und Leistungen 467 467 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 116 116 - -

3.177 3.177 - -
in T€ 31.12.2022


davon mit einer Restlaufzeit

Gesamt-
betrag
≤ 1
Jahr
> 1 Jahr
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 31 31 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 882 882 -
Verbindlichkeiten gegenüber ver­bundenen Unternehmen 2.084 2.084 -
davon gegenüber der Gesellschafterin 1.717 1.717 -
davon aus Lieferungen und Leistungen 1.456 1.456 -
davon aus Steuern (Organschaft) 261 261 -
davon gegenüber übrigen verbun­denen Unternehmen 367 367 -
davon aus Lieferungen und Leistungen 367 367 -
Sonstige Verbindlichkeiten 16 16 -

3.013 3.013 -


Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen auf abgerechnete bzw. abgegrenzte Verpflichtungen für im Geschäftsjahr bezogene Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Verbindlichkeiten betreffen den Abschlag für die Konzessionsabgaben.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gemäß § 13a EnWG hat der Netzbetreiber, an dessen Netz eine EEG-Anlage angeschlossen ist, den Anlagenbetreiber im Falle einer Einspeisemanagementmaßnahme für den Ertragsausfall zu entschädigen bzw. einen bilanziellen Mengenausgleich vorzunehmen. Der Netzbetreiber, in dessen Netz die Ursache der Einspeisemanagementmaßnahme liegt, hat dem Netzbetreiber, an dessen Netz die Anlage angeschlossen ist, die Kosten für die Entschädigung zu ersetzen. Nach den Erfahrungen der letzten Geschäftsjahre ist in Einzelfällen mit einer Inanspruchnahme der E.DIS Netz GmbH in unwesentlicher Höhe zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen - vollständig gegenüber verbundenen Unternehmen - bestehen in Höhe von insgesamt 1.000 T€. Sie betreffen im Wesentlichen Dienstleistungsverträge für kaufmännische Unterstützungsfunktionen und technische Betreuungsleistungen sowie darüber hinaus branchentypische energiewirtschaftliche Beschaffungsvorgänge.

Im Übrigen bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die über den Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit hinausgehen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse


in T€ 2023 2022
Umsatzerlöse Strom 6.754 4.706
Sonstige Umsatzerlöse 69 66

6.823 4.772


Die Umsatzerlöse Strom enthalten hauptsächlich Entgelte für die Nutzung des Stromnetzes sowie Erlöse aus der Erstattung von Vergütungen im Rahmen des EEG.

Die sonstigen Umsatzerlöse betreffen die Weiterberechnung von Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Betriebsführungsentgelte.

Alle Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind vor allem Erträge aus der Inanspruchnahme der Drohverlustrückstellung in Höhe von 800 T€ und sonstige Erträge aus Schadenersatz in Höhe von 1 T€ erfasst.

Da bei der Bildung der Drohverlustrückstellung noch nicht feststand, welche Aufwandsposten endgültig betroffen sein werden, erfolgte die Bildung in voller Höhe zu Lasten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Mit der Inanspruchnahme der Rückstellung im Geschäftsjahr sind die Aufwendungen als Primäraufwand in voller Höhe unter den Materialaufwendungen ausgewiesen und gleichzeitig wird ein Ausgleichsposten, der der Inanspruchnahme der Rückstellung entspricht, unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Materialaufwand

in T€ 2023 2022
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.284 1.846
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.282 2.912

7.566 4.758


Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Aufwendungen für die Nutzung des vorgelagerten Netzes, Betriebsführungsentgelte sowie Aufwendungen für die nach dem EEG aufgenommenen Energiemengen.

Abschreibungen

in T€ 2023 2022
Abschreibungen auf Sachanlagen 298 301
davon außerplanmäßige Abschreibungen (gem. § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) - -

298 301


Sonstige betriebliche Aufwendungen

in T€ 2023 2022
Sonstige betriebliche Aufwendungen 47 844

47 844-


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Kosten der Abschlussprüfung sowie weiterer Bestätigungsleistungen und übrige Verwaltungsaufwendungen.

Finanzergebnis

in T€ 2023 2022
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 108 2
davon aus verbundenen Unternehmen 108 2

108 2


Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge resultieren aus kurzfristigen Geldanlagen bei der Gesellschafterin (Cashpooling) in Höhe von 108 T€ (Vorjahr 2 T€).

Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages auszugleichender Verlust

Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages ist der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Verlust in Höhe von 179 T€ in entsprechender Anwendung von § 302 AktG vollständig durch die E.DIS Netz GmbH zu erstatten.

E. Sonstige Angaben
Angaben nach dem Energiewirtschaftsgesetz


Es bestehen folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen und assoziierten Unternehmen, welche aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und nicht lediglich von untergeordneter Bedeutung sind (Angaben gemäß § 6b Abs. 2 EnWG):

Aufgrund des zwischen der Netzgesellschaft Panketal GmbH und der E.DIS Netz GmbH bestehenden Gewinnabführungsvertrages sind für das Berichtsjahr Verluste in Höhe von insgesamt 179 T€ von der Gesellschafterin zu erstatten.

Mit der E.DIS Netz GmbH bestehen darüber hinaus Dienstleistungsverträge - insbesondere zur kaufmännischen und technischen Betriebsführung und Verlustenergiebeschaffung. In diesem Zusammenhang wurden auch die Zähler für den Bestands- sowie den grundzuständigen Messstellenbetrieb erworben. Insgesamt wurden von der Netzgesellschaft Panketal GmbH daraus resultierende Aufwendungen in Höhe von 631 T€ (Vorjahr 677 T€) und Investitionen in Höhe von 413 T€ (Vorjahr 20 T€) erfasst.

Von der E.ON Grid Solutions GmbH, Hamburg, wurden Energieabrechnungsleistungen gegenüber den Kunden der Netzgesellschaft Panketal GmbH vorgenommen. Das Dienstleistungsentgelt betrug im Jahr 2023 224 T€ (Vorjahr 377 T€).

Mit der E.DIS Netz GmbH findet ein Cashpooling statt. Daraus resultierten im Jahr 2023 Zinserträge in Höhe von 108 T€ (Vorjahr 2 T€).

Honorar des Abschlussprüfers

Die für das Geschäftsjahr erfassten Abschlussprüferleistungen betragen 28 T€. Für das Geschäftsjahr 2022 sind zudem Aufwendungen für andere Bestätigungsleistungen in Höhe von 8,5 T€ erfasst wurden. Diese betreffen Prüfungen nach dem Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG), dem Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG) sowie dem Energiefinanzierungsgesetz (EnFG).

Nachtragsbericht

Nach dem Abschlussstichtag sind keine Ereignisse eingetreten oder bekannt geworden, die wesentlichen Einfluss auf die laufende oder zukünftige Geschäftstätigkeit oder das Ergebnis der Gesellschaft haben.

Geschäftsführung

Marcus Wenzel - Geschäftsbereich Asset Management, Gosen-Neu Zittau

Der Geschäftsführer erhielt von der Gesellschaft keine Vergütung.

Entwicklung des Anlagevermögens
  

in € Anschaffungs- und Herstellungskosten

01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
Technische Anlagen und Maschinen 3.713.848 343.156 - - 4.057.004
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.395 69.577 - - 84.972
Sachanlagen 3.729.243 412.733 - - 4.141.976
Anlagevermögen 3.729.243 412.733 - - 4.141.976
in € Kumulierte Abschreibungen

01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
Technische Anlagen und Maschinen 301.210 298.511 - - 599.721
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - -
Sachanlagen 301.210 298.511 - - 599.721
Anlagevermögen 301.210 298.511 - - 599.721
in € Buchwerte

31.12.2023 31.12.2022
Technische Anlagen und Maschinen 3.457.283 3.412.638
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.972 15.395
Sachanlagen 3.542.255 3.428.034
Anlagevermögen 3.542.255 3.428.034

 

Panketal, den 28. Juni 2024

Netzgesellschaft Panketal GmbH
Geschäftsführung

Marcus Wenzel

Tätigkeitsabschlüsse der Netzgesellschaft Panketal GmbH für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung

Aktiva


31.12.2023 31.12.2022

Euro Euro
A. Anlagevermögen

Sachanlagen

1. Technische Anlagen und Maschinen 3.367.612 3.308.464
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen

im Bau 66.757 15.395

3.434.368 3.323.859
B. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 988.525 21.190
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.498.045 5.277.433
3. Sonstige Vermögensgegenstände 15.727 0

4.502.298 5.298.623

7.936.666 8.622.482
Passiva


31.12.2023 31.12.2022

Euro Euro
A. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital 99.081 98.597
Kapitalrücklage 3.174.873 3.174.873
Verlustvortrag -18.759 -18.759

3.255.195 3.254.711
B. Zuschüsse 1.416.790 1.538.044
C. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen 113.934 888.257

113.934 888.257
D. Verbindlichkeiten

1. Erhaltene Anzahlungen 0 31.000
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen 2.143.966 881.533
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen 891.115 2.012.450
4. Sonstige Verbindlichkeiten 115.666 16.487

3.150.747 2.941.470

7.936.666 8.622.482


Gewinn- und Verlustrechnung



2023
2022


Euro
Euro
Umsatzerlöse
6.753.770
4.705.684
Sonstige betriebliche Erträge
800.353
3
Materialaufwand



a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs-



stoffe und für bezogene Waren 6.203.913
3.205.319
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.317.476 7.521.388 1.497.714 4.703.033
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-



stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
284.009
286.707
Sonstige betriebliche Aufwendungen
46.781
843.460
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
107.118
2.549
davon aus verbundenen Unternehmen (107.118)
(2.549)
Ergebnis vor Ertragsteuern
-190.937
-1.124.963
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
0
0
Ergebnis nach Steuern
-190.937
-1.124.963
Erträge aus der Verlustübernahme
190.937
1.124.963
Aufwendungen aus der Gewinnabführung
0
0
Jahresüberschuss
0
0

Tätigkeitsbereich grundzuständiger Messstellenbetreiber

Aktiva


31.12.2023 31.12.2022

Euro Euro
A. Anlagevermögen

Sachanlagen

1. Technische Anlagen und Maschinen 89.671 104.174
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen

im Bau 18.216 0

107.887 104.174
B. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 55.632 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen -11.757 8.527

43.875 8.527

151.762 112.701
Passiva


31.12.2023 31.12.2022

Euro Euro
A. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital 847 1.265
Kapitalrücklage 0 0
Verlustvortrag 0 0

847 1.265
B. Zuschüsse 0 0
C. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen 131 196

131 196
D. Verbindlichkeiten

1. Erhaltene Anzahlungen 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen 150.784 111.240
4. Sonstige Verbindlichkeiten 0 0

150.784 111.240

151.762 112.701

 
Gewinn- und Verlustrechnung



2023
2022


Euro
Euro
Umsatzerlöse
64.550
60.375
Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand
0
0
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 38.946 38.946 53.957 53.957
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-



stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
14.503
14.503
Sonstige betriebliche Aufwendungen
170
474
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
915
33
davon aus verbundenen Unternehmen (915)
(33)
Ergebnis vor Ertragsteuern
11.847
-8.527
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
0
0
Ergebnis nach Steuern
11.847
-8.527
Erträge aus der Verlustübernahme
0
8.527
Aufwendungen aus der Gewinnabführung
11.847
0
Jahresüberschuss
0
0

Erläuternde Angaben zu den Tätigkeitsabschlüssen

- inkl. der Anlage I (Zusätzliche Angaben) und Anlage II (Anlagenspiegel) -

I. Zuordnungsregeln zur Aufstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der einzelnen Tätigkeiten:

Die handelsrechtlichen Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen je Tätigkeit wurden entsprechend der Regelungen im § 6b Abs. 3 EnWG und der Netzentgeltverordnungen (StromNEV) aufgestellt. Die Netzgesellschaft Panketal GmbH hat die Tätigkeitsabschlüsse der Katalogtätigkeiten gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - betreffend der Elektrizitätsverteilung - erstellt.

In Ausübung der Marktrolle als grundzuständiger Messstellenbetreiber (§ 2 Nr. 4 Messstellenbetriebsgesetz - MsbG) beachtet die Netzgesellschaft Panketal GmbH auch die Anforderungen aus § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Die Vorschriften des § 6b EnWG wurden entsprechend angewendet und eine Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung für den grundzuständigen Messstellenbetreiber aus dem handelsrechtlichen Jahresabschluss abgeleitet.

Die Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten - Elektrizitätsverteilung sowie grundzuständiger Messstellenbetreiber- erfolgt grundsätzlich durch direkte Zuordnung der Konten und Kostenstellen, ist eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten nicht oder nur mit unvertretbar hohem Aufwand möglich, erfolgt die Zuordnung über verursachungsgerechte Schlüsselungen.

Die Erträge und Aufwendungen aus energiespezifischen Dienstleistungen für verbundene vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen werden grundsätzlich den vorstehend genannten Tätigkeiten zugeordnet. Hinsichtlich der Bestimmung energiespezifischer Dienstleistungen werden nur Erträge und Aufwendungen aus der tatsächlichen Dienstleistungserbringung berücksichtigt. Originär energiewirtschaftliche Umsatzerlöse und Materialaufwendungen (z. B. für Mengen aus der Netznutzung oder der Bilanzkreisbewirtschaftung) sind hierunter nicht erfasst.

Es wurden die dem handelsrechtlichen Jahresabschluss der Netzgesellschaft Panketal GmbH zugrunde gelegten Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden angewendet.

a) Zuordnung der Bilanzposten zu den einzelnen Tätigkeiten:

Die Vermögenswerte, Rückstellungen und Verbindlichkeiten werden überwiegend direkt einer Tätigkeit zugeordnet.

Die Sachanlagen und Zuschüsse können über Kostenstellen bzw. über Bilanzkonten direkt den Tätigkeiten zugeordnet werden.

Erhaltene Anzahlungen, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten wurden, soweit mit vertretbarem Aufwand möglich, anhand der Bilanzeinzelposten direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Ansonsten wurden diese Bilanzposten sachverhaltsabhängig den einzelnen Tätigkeiten durch Schlüsselung zugeordnet.

Beim Eigenkapital wurden die Kapitalrücklage vollständig dem Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung zugeordnet. Die Zuordnung des gezeichneten Kapitals erfolgte im Rahmen einer Schlüsselung. Der Verlustvortrag ergibt sich aus vorbereitenden Maßnahmen im Bereich der Elektrizitätsverteilung und wurde deshalb vollständig dem Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung zugeordnet.

Der Bilanzausgleichsposten wird in der Zuordnung des Cashpooling in den Posten Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen abgebildet.

b) Zuordnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zu den einzelnen Tätigkeiten:

Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden, bis auf einen geringen Anteil, über Kostenstellen und über Einzelkonten direkt den Tätigkeiten zugeordnet.

Das Jahresergebnis und die Erträge aus der Verlustübernahme sind je Tätigkeit rechnerisch ermittelte Positionen.

Der verwendete Zuordnungsschlüssel für die Gewinn- und Verlustrechnungen wurde anteilig je Tätigkeit aus den Umsatzerlösen ermittelt.

II. Abschreibungsmethoden:

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Zugänge werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die für die technischen Anlagen und Maschinen verwendeten Abschreibungsdauern liegen überwiegend zwischen 5 und 35 Jahren.

Aufgrund untergeordneter Bedeutung werden abnutzbare, bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € grundsätzlich sofort abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt. Davon abweichend werden moderne Messeinrichtungen unabhängig von der Höhe ihrer Anschaffungskosten aktiviert und über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben.

 

Panketal, den 28. Juni 2024

Netzgesellschaft Panketal GmbH
Geschäftsführung

Marcus Wenzel

Anlage I zu den erläuternden Angaben Tätigkeitsabschluss 2023

Zusätzliche Angaben
Angabe nach § 42 Absatz 3 GmbHG (in T€):



31.12.2023 31.12.2022

Strom- grundzust. Strom- grundzust.

verteilung Messstellenb. verteilung Messstellenb.
Forderungen gegen Gesellschafter 2.908 -12 5.229 9
davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 68 0 233 0
davon Finanzforderungen 2.649 0 3.871 0
davon Forderung aus Verlustübernahme 191 -12 1.125 9
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 432 19 1.692 25
davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 351 18 1.434 22
davon aus Steuern (Organschaft) 81 1 258 3


Alle vorgenannten Posten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmenmit mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (in T€):


31.12.2023 31.12.2022

Strom- grundzust. Strom- grundzust.

verteilung Messstellenb. verteilung Messstellenb.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.498 -12 5.263 9
davon aus Lieferungen und Leistungen 532 0 247 0
davon Finanzforderungen 2.775 0 3.891 0
davon Forderung aus Verlustübernahme 191 -12 1.125 9


Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (in T€):


31.12.2023 31.12.2022

Strom- grundzust. Strom- grundzust.

verteilung Messstellenb. verteilung Messstellenb.
Erhaltene Anzahlungen 0 0 31 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.144 0 882 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 891 152 2.012 111
davon aus Lieferungen und Leistungen 811 151 1.754 108
davon aus Steuern 80 1 258 3
Sonstige Verbindlichkeiten 116 0 16 0
davon aus Steuern (0) (0) (0) (0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0) (0) (0) (0)

3.151 152 2.941 111


Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen (in T€):


31.12.2023 31.12.2022

Strom- grundzust. Strom- grundzust.

verteilung Messstellenb. verteilung Messstellenb
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 1.000 0 700 0
davon gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehme 1.000 0 700 0

Anlage II zu den erläuternden Angaben Tätigkeitsabschluss 2023

Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung
Anlagenspiegel



Anschaffungs- und Herstellungskosten

01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023

Anlagevermögen




Sachanlagen




1. Technische Anlagen und Maschinen 3.595.171 343.156 0 0 3.938.327
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen




im Bau 15.395 51.361 0 0 66.757

3.610.566 394.517 0 0 4.005.084

Abschreibungen

01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023

Anlagevermögen




Sachanlagen




1. Technische Anlagen und Maschinen 286.707 284.009 0 0 570.715
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen




im Bau 0 0 0 0 0

286.707 284.009 0 0 570.715

Restbuchwert

01.01.2023 31.12.2023

Anlagevermögen

Sachanlagen

1. Technische Anlagen und Maschinen 3367612 3.308.464,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen

im Bau 66757 15.395,00

3.434.368 3.323.859


Tätigkeitsbereich grundzuständiger Messstellenbetreiber
Anlagenspiegel



Anschaffungs- und Herstellungskosten

01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023

Anlagevermögen




Sachanlagen




1. Technische Anlagen und Maschinen 118.677 0 0 0 118.677
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen




im Bau 0 18.216 0 0 18.216

118.677 18.216 0 0 136.893

Abschreibungen

01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023

Anlagevermögen




Sachanlagen




1. Technische Anlagen und Maschinen 14.503 14.503 0 0 29.006
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen




im Bau 0 0 0 0 0

14.503 14.503 0 0 29.006

Restbuchwert

31.12.2023 31.12.2022

Anlagevermögen

Sachanlagen

1. Technische Anlagen und Maschinen 89.671 104.174
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen

im Bau 18.216 0

107.887 104.174

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Netzgesellschaft Panketal GmbH, Panketal

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Netzgesellschaft Panketal GmbH, Panketal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Grundzuständiger Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Leipzig, den 11. Juli 2024

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