Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 3357
Vorher
BEUTH VERLAG GMBH
Eingetragen
7.12.2004
Branche
Verlegen von ZeitungenVerlegen von ZeitschriftenDruck- und Medienvorstufe
Gegenstand
Produktstrategischer Vertrieb, insbesondere inklusive Entwicklung, Produktion, Verbreitung und Vermarktung von gedruckten und elektronischen Medien, insbesondere zu den Arbeitsergebnissen der nationalen und internationalen Normung, Standardisierung und sonstigen technischen Regeln, von Trainingsformaten, Services, Software und Plattformen, jeweils mit dem Ziel der Förderung der Anwendung der nationalen und internationalen Normen, Standards und technischen Regeln. Anwendungsunterstützende Services für Normenverwender mittels Entwicklung und Bereitstellung von Daten, Infrastrukturen und Schnittstellen; Beschaffen von Informationen zu Normen, technischen Regeln und Vorschriften nationaler, europäischer und internationaler Regelsetzer zur formalen sowie inhaltlichen Erschlie- ßung; die Erbringung von Dienstleistungen zu den Arbeitsergebnissen der nationalen und internationalen Normung und Standardisierung sowie sonstigen technischen Regeln, insbesondere Anwendungs-, Informations- und Beratungsdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gunnar Gerd Gruß
seit 2.8.2024
Prokura
Jens Hagemann
seit 3.7.2024
Geschäftsführer
Sebastian Kriegsmann
seit 14.4.2021
Prokura
Karsten Bich
seit 22.12.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (6)

NameAnteil
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
50.00%
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
40.00%
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
6.00%
2.00%
Beuth Verlag GmbH
1.00%

Gesellschafter
Beta

5 von 6 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
Germany
50.00%
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
Germany
40.00%
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
Germany
6.00%
VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.
Germany
2.00%
Beuth Verlag GmbH
Germany
1.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DIN Media GmbH (vormals: BEUTH VERLAG GMBH)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 561.652,64 846.321,46
2. Geschäfts- oder Firmenwert 128.062,31 173.732,97
3. Geleistete Anzahlungen 3.091.190,26 1.649.780,24
3.780.905,21 2.669.834,67
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 165.032,12 188.877,00
3.945.937,33 2.858.711,67
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 46.019,74 45.539,74
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 55.847,23 77.968,66
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.661.212,54 1.497.309,89
1.763.079,51 1.620.818,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.477.535,67 4.016.215,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.443.520,79 21.177.260,92
3. Forderungen gegen Gesellschafter 62.873,18 98.722,97
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.404.889,25 1.211.408,82
12.388.818,89 26.503.607,84
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 15.297.911,36 292.437,28
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 798.684,84 630.242,23
34.194.431,93 31.905.817,31

PASSIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 5.112.930,00 5.112.930,00
II. Gewinnrücklagen 336.011,30 336.011,30
III. Gewinnvortrag 10.151.605,29 10.325.351,63
IV. Jahresüberschuss 1.686.822,82 326.253,66
17.287.369,41 16.100.546,59
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 272.565,84 1.907.875,61
2. Sonstige Rückstellungen 2.081.492,48 1.808.080,67
2.354.058,32 3.715.956,28
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 506.454,06 205.999,48
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 506.454,06 (Vj.: EUR 205.999,48)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.765.053,76 3.296.542,14
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.756.053,76 (Vj.: EUR 3.296.542,14)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.759.943,32 4.170.205,09
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.759.943,32 (Vj.: EUR 4.170.205,09)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 431.959,93 342.890,75
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 431.959,93 (Vj.: EUR 342.890,75)
- davon aus Steuern: EUR 130.273,88 (Vj.: EUR 132.194,98)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 69.783,72 (Vj.: EUR 52.714,42)
9.463.411,07 8.015.637,46
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.089.593,13 4.073.676,98
34.194.431,93 31.905.817,31

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 79.623.425,85 74.880.667,08
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 136.418,61 (278.928,77)
3. Sonstige betriebliche Erträge 525.475,07 330.446,82
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (11.095.231,83) (9.999.333,41)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (35.004.443,34) (33.341.576,88)
(46.099.675,17) (43.340.910,29)
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (12.506.168,26) (11.411.051,84)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (3.426.316,59) (2.655.396,99)
- davon für Altersversorgung: EUR 1.089.918,27 (Vj.: EUR 655.714,22)
(15.932.484,85) (14.066.448,83)
6. Abschreibungen (565.654,84) (715.458,41)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (16.698.312,69) (14.235.540,03)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.298.407,29 201.261,74
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (10.383,92) (1.395.753,13)
- davon aus Aufzinsung von Rückstellungen EUR 10.344,00 (Vj.: EUR 167.956,05)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (575.792,20) (1.036.940,93)
11. Ergebnis nach Steuern 1.701.423,15 342.395,25
12. Sonstige Steuern (14.600,33) (16.141,59)
13. Jahresüberschuss 1.686.822,82 326.253,66

Registergericht: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg

Handelsregisternummer: HRB 3357 B

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden linear auf der Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Dabei werden die Nutzungsdauern der amtlichen AfA-Tabellen zu Grunde gelegt. Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, sind als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben erfasst worden. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 und nicht mehr als EUR 800,00 sind unter Angabe des Tages der Anschaffung sowie der Anschaffungskosten in das Anlagenverzeichnis aufgenommen, gleichzeitig in voller Höhe als Betriebsausgaben abgeschrieben und fiktiv als Abgang erfasst worden (Abgangsfiktion).

Die im Zusammenhang mit dem Kauf von Adressdaten von Fremdverlagen entstandenen Geschäftswerte werden planmäßig über die von der Gesellschaft geschätzte Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer begründet sich auf den Erfahrungen der Vergangenheit, wonach Kundenbeziehungen einen langfristigen Bestand haben.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Vorräte werden mit ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Im Einzelnen enthalten die Herstellungskosten die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten. Allen erkennbaren Risiken aus Lagerdauer und geringer Verwertbarkeit wurde bei den fertigen Erzeugnissen und Waren durch Abschläge Rechnung getragen.

Die Forderungen sind mit ihrem Nominalbetrag abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen bewertet. Das allgemeine Delkredererisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung gedeckt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Das Stammkapital beträgt EUR 5.112.930,00 und ist vollständig eingezahlt.

Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre - bei Pensionsrückstellungen der vergangenen 10 Jahre - abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Effekte aus Änderungen des Abzinsungssatzes werden im Personalaufwand ausgewiesen. Voraussichtliche Kostensteigerungen wurden in angemessenem Maße berücksichtigt.

Bei den Pensionsrückstellungen für Direktzusagen wurde wie im Vorjahr gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Damit wurde bei der Berechnung dieser Rückstellung ein Zinssatz von 1,83 % (i. Vj. 1,78 %) angesetzt. Für die Jubiläumsrückstellungen und die Rückstellungen für Sterbegeld wurde die pauschale Regelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angewandt. Damit wurde bei der Berechnung dieser Rückstellungen ein Zinssatz von 1,75 % (i. Vj. 1,44 %) angesetzt. Bei der Bewertung der langfristigen Personalrückstellungen kamen anerkannte Grundsätze der Versicherungsmathematik mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode zur Anwendung. Für die Pensionen ist der Rückstellungsbetrag definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Verpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gem. Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten verdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2018 G" von Heubeck. Es wurde ein Gehaltstrend ohne Berücksichtigung einer Fluktuation mit 2,95 % p. a. (i.Vj. 2,95 %) sowie ein ebenfalls unveränderter Rententrend mit 2,25 % p. a. angenommen.

Daneben wendet die Gesellschaft seit dem Geschäftsjahr 2018 einen neuen Versorgungsordnungsplan an. Die Zusage sieht Altersversorgungsleistungen, Hinterbliebenenleistungen bei Tod als Aktiver sowie bei Tod als Rentner (letzteres auf Antrag) sowie Invaliditätsleistungen (auf Antrag) vor. Alle Beiträge des Arbeitgebers zur Deckung dieser Verpflichtungen werden in Fondsanteile investiert. Im Leistungsfalle kommt der Fondswert, mindestens aber die eingezahlten Beiträge zur Auszahlung. Die Verpflichtungen aus diesem Versorgungsordnungsplan werden als wertpapiergebundene Versorgungszusagen kongruent zum Zeitwert des hierzu angeschafften Deckungsvermögens (Fondsanteile) bewertet, soweit der Zeitwert den garantierten Mindestbetrag übersteigt.

Die Bewertung des Deckungsvermögens für alle angewendeten Versorgungsordnungen ist zum beizulegenden Zeitwert erfolgt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 12.388,8, i. Vj. TEUR 26.503,6):

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 5.443,5, i. Vj. TEUR 21.177,3) resultieren aus Cash-Pool-Guthaben (TEUR 5.416,1) und Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gegen die DIN Software GmbH (TEUR 27,4).

Die Forderungen gegen Gesellschafter (TEUR 62,9, i. Vj. TEUR 98,7) resultieren wie im Vorjahr aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Eigenkapital (TEUR 17.287,4; i. Vj. TEUR 16.100,5):

In der Gesellschafterversammlung am 22. August 2023 ist beschlossen worden, einen Betrag von TEUR 500 an die Gesellschafter auszuschütten.

Pensionsrückstellungen (TEUR 272,6; i.Vj. TEUR 1.907,9)

Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Vermögensgegenstände gesichert, die beim DIN Pension Treuhand e.V. im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements (CTA) treuhänderisch angelegt sind.

Mit Vertrag vom 18. November 2016 hat die Gesellschaft gegen Zahlung eines Einlösebeitrages einen Teil der Pensionsverpflichtungen auf einen Pensionsfonds übertragen. Die Beuth Verlag GmbH bleibt gegenüber den Versorgungsberechtigten im Falle einer Unterdeckung verpflichtet (Subsidiärhaftung des Arbeitgebers).

Mit Vertrag vom 9. November 2021 erfolgte eine weitere Übertragung eines Teils der Verpflichtungen gegen Zahlungen eines Einlösebeitrages. Zum Bilanzstichtag ergeben sich aus der Subsidiärhaftung der Gesellschaft keine zu bilanzierenden Verpflichtungen.

Die bei der Beuth Verlag GmbH verbliebenen Versorgungsverpflichtungen werden im Rahmen des CTA mit dem DIN Pension Treuhand e.V. finanziert. Die im Rahmen des CTA angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der verbliebenen Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den Bestimmungen des HGB (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich einerseits um Anteile an einem geschlossenen Fonds, der nur für die Gesellschaften der DIN-Gruppe zugänglich ist sowie um alterskohortenbezogene Anteile an Investmentfonds. Darüber hinaus hält die Gesellschaft Anteile an zwei Private Equity Investments. Der Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt TEUR 9.576,1. Die Anschaffungskosten der Fondsvermögen betragen am Bilanzstichtag TEUR 8.331,1. Zum anderen bestehen im Rahmen des CTA liquide Mittel i.H.v. TEUR 21,8, die ebenfalls als Deckungsvermögen zur Sicherung der Pensionsverpflichtungen dienen.

Pensionsrückstellungen TEUR
Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen am 31. Dezember 2023 9.870,5
Davon Direktzusagen 9.369,0
Verrechnung mit:
Fondsvermögen am 31. Dezember 2023 (Zeitwert) - 9.576,1
Liquide Mittel am 31. Dezember 2023 (Nennwert) - 21,8
Pensionsrückstellungen 272,6

Zum 31. Dezember 2023 belaufen sich die Gesamtpensionsverpflichtungen aus Direktzusagen auf TEUR 31.847,5. Hiervon sind TEUR 22.478,5 auf den Pensionsfonds ausgelagert (mittelbare Verpflichtung). Das zur Deckung dieser Verpflichtung zur Verfügung stehende Vermögen beträgt zum Stichtag TEUR 18.442,2. Insoweit ergibt sich eine nach Artikel 28 Abs. 2 EGHB verpflichtend anzugebende Unterdeckung i.H.v. TEUR 4.036,3.

Sonstige Rückstellungen (2.081,5 TEUR; i. Vj. 1.808,1 TEUR):

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 1.774,9; i. Vj. TEUR 1.546,1), Rückstellungen für die Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten (TEUR 115,6; i. Vj. TEUR 132,2) sowie Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 2023 (TEUR 23,6; i. Vj. TEUR 23,6).

Innerhalb der Rückstellung für Personalkosten sind Rückstellungen für Sterbegeld- und Invaliditätskapitalzahlungen sowie Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 698,2 enthalten.

Verbindlichkeiten (TEUR 9.463,4; i. Vj. TEUR 8.015,6):

Sämtliche Verbindlichkeiten haben zum 31. Dezember 2023 (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.759,9 (i. Vj. TEUR 4.170,2) bestehen gegenüber dem verbundenen Unternehmen DIN (TEUR 4.563,7; i. Vj. TEUR 3.946,8) sowie VDI (TEUR 196,2; i. Vj. TEUR 223,4) und resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse (TEUR 79.623,4):

Die Umsatzerlöse lassen sich in die folgenden Tätigkeitsbereiche aufgliedern:

Umsatzerlöse TEUR TEUR
2023 2022
Vertriebsumsätze 77.731,4 73.079,3
Herstellungsumsätze 499,0 538,5
Anzeigenerlöse 28,6 26,0
Erträge aus Weiterbildung und Training 707,6 692,2
Sonstige Erlöse 656,8 544,8
79.623,4 74.880,7

Die Vertriebsumsätze wurden zu 87,3 % (i. Vj. 87,5 %) im Inland und zu 12,7 % (i. Vj. 12,5 %) im Ausland erzielt. Alle anderen Umsatzerlöse wurden wie im Vorjahr ausschließlich im Inland realisiert.

Finanzergebnis (TEUR 1.288,0):

Die aus den Vermögensgegenständen zur Sicherung der Pensionsverpflichtungen resultierenden Erträge sind mit den Zinsaufwendungen der korrespondierenden Erfüllungsbeträge der Pensionsrückstellungen saldiert worden. Das Finanzergebnis setzt sich danach wie folgt zusammen:

Finanzergebnis 2023 2022
TEUR TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 898,8 201,3
Ertrag aus Zeitwertbilanzierung des Fondsvermögens 563,2 0,0
Aufwand aus Zeitwertbilanzierung des Fondsvermögens 0,0 -1.227,8
Zinsanteil Pensionsrückstellungen -163,6 -158,6
Finanzergebnis aus Fondsvermögen und Pensionsverpflichtung 399,6 -1.386,4
Sonstige Zinsaufwendungen -10,4 -9,4
Finanzergebnis 1.288,0 -1.194,5

Die sonstigen Zinsaufwendungen beinhalten hauptsächlich Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Außergewöhnliche Erträge und periodenfremdes Ergebnis:

Das periodenfremde Ergebnis beinhaltet periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 390,2, welche in den sonstigen betrieblichen Erträgen und im Steueraufwand ausgewiesen sind und die im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen, aus der Auflösung der Wertberichtigung von Forderungen sowie aus verschiedenen anderen periodenfremden Erträgen resultieren, sowie in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesene periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 226,1.

5. Steueraufwand

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 575,8):

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten laufende Aufwendungen für Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie Solidaritätszuschlag für das Jahr 2023 sowie Rückerstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 15,9.

Latente Steuern (TEUR 0,0):

Latente Steuern werden in voller Höhe auf temporäre Differenzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz unter Verwendung des nachfolgenden Steuersatzes ermittelt:

% %
Körperschaftsteuer 15,0
Solidaritätszuschlag 5,5
Kombinierter Steuersatz aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 15,825
Hebesatz Gewerbesteuer Berlin 410,0
Messzahl 3,5
Gewerbesteuer gesamt 14,35
30,175

Die latenten Steuern gliedern sich danach zum Bilanzstichtag wie folgt:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 30,3 0,0
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4,5 0,0
Wertpapiere des Deckungsvermögens 0,0 4,7
Sonstige Vermögensgegenstände 251,3 0,0
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 1.404,9 0,0
Pensionsrückstellungen 1.778,4 0,0
Sonstige Rückstellungen 159,9 0,0
Latente Steuern vor Saldierung 3.629,3 4,7
Saldierung -4,7 -4,7
Latente Steuern nach Saldierung 3.624,5 0,0

In Anwendung des Wahlrechtes des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird der Überhang der aktiven latenten Steuern nicht bilanziert.

6. Sonstige Angaben

Ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB und des § 253 Abs. 6 HGB bestehen in Höhe von TEUR 1.379,3. Diese Beträge ergeben sich wie folgt:

Ausschüttungsgesperrte Beträge TEUR
Ausschüttungsgesperrter Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 1.245,0
Ausschüttungsgesperrter Betrag nach § 253 Abs. 6 HGB 134,3
Ausschüttungsgesperrte Beträge zum 31. Dezember 2023 1.379,3

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Zahlungen aus Miet-, Wartungs-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von EUR 6,1 Mio., die in Höhe von EUR 6,1 Mio. gegenüber verbundenen Unternehmen (davon EUR 5,7 Mio. gegenüber dem Gesellschafter DIN) bestehen. Davon betreffen das Jahr 2024 EUR 6,1 Mio. und das Jahr 2025 EUR 0,0 Mio.

Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB zu dem berechneten Gesamthonorar des Jahresabschlussprüfers betreffen das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen i.H.v. TEUR 32,6.

In der Beuth Verlag GmbH waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 212 Personen (i. Vj. 192; ausschließlich Angestellte) beschäftigt.

Geschäftsführer sind Frau Marion Winkenbach und Herr Dominik Grau. Hinsichtlich der Angaben zu den Organbezügen verweisen wir auf die Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB.

Die Beuth Verlag GmbH ist eine Tochtergesellschaft des DIN Deutsches Institut für Normung e.V., Berlin. DIN hält 96 % der Anteile an der Gesellschaft.

Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, den im Geschäftsjahr 2023 erwirtschafteten Jahresüberschuss von EUR 1.686.822,82 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 30. April 2024

Marion Winkenbach, Geschäftsführerin

Dominik Grau, Geschäftsführer

Lagebericht 2023

A. Grundlagen der Beuth Verlag GmbH

Organisatorische Struktur

Die Beuth Verlag GmbH wurde 1924 vom DIN Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN) und dem Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) als Verlag für technisches Schrifttum in Berlin gegründet. Am 1. Januar 1993 wurden das Österreichische Normungsinstitut (ASI) und die Schweizerische Normen-Vereinigung (SNV) weitere Gesellschafter der Beuth Verlag GmbH.

Hauptgesellschafterin des Beuth Verlags ist DIN mit 96 % der Gesellschaftsanteile. Weitere Gesellschafter sind VDI (2 %) sowie ASI und SNV (jeweils 1 %). Der Sitz des Unternehmens ist in Berlin.

Der Beuth Verlag hat die Aufgabe, die Deutschen Normen und andere technische Regeln zu veröffentlichen und bereitzustellen, mit Publikationen und Dienstleistungen ihre praktische Anwendung zu fördern, die deutsche Wirtschaft und die Öffentlichkeit beim Umgang mit allen anderen nationalen, europäischen und internationalen technischen Regeln zu unterstützen und mit der Vermarktung seiner Leistungen einen Beitrag zur Finanzierung der Normungsarbeit zu leisten.

Seit Mai 2009 ist der Beuth Verlag ein nach DIN EN ISO 9001 zertifiziertes Unternehmen. Im Jahr 2021 wurde durch einen externen Spezialisten für Auditierung erneut eine Überprüfung durchgeführt und mit Erfolg bestanden, gleiches gilt für die Rezertifizierung in 2023. Die Auditoren bestätigten dem Beuth Verlag die sehr positive Weiterentwicklung des Managementsystems und die in der Praxis von allen Mitarbeitern aktive und für das Unternehmen nutzbringende Umsetzung des Managementsystems unter Integration der strategischen Ziele.

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 Frau Marion Winkenbach und Herr Dominik Grau.

Produkte und Dienstleistungen

Das Portfolio des Beuth Verlages wendet sich ausschließlich an b2b-Kunden und umfasst primär DIN-Normen, Standards und andere technische Regeln. Außerdem agiert das Unternehmen in seinen Geschäftsfeldern zunehmend als multimedialer Wissensdienstleister, Lösungs- und Serviceanbieter für Normen-Management- und weitere Content- und Serviceplattformen. Darüber hinaus entwickelt es digitale Weiterbildungsformate sowie Fachliteratur für Industrie, Wissenschaft, Handel, Dienstleistungsgewerbe, Studium und Handwerk.

Das Fachinformationsprogramm ist vielfältig: Aktuell enthält es 10 branchenspezifische Fachgebiete mitdigitalen Services, Buchreihen, Loseblattwerken, Zeitschriften, etc. Einen zentralen und erfolgreich wachsenden Schwerpunkt bilden darin die sog. Online-Dienste mit ihren kuratierten Normensammlungen für Abonnenten spezifischer Branchen, vor allem im KMU-Bereich. Weiterhin nachgefragt sind Publikationen "rund um die Norm", die Normeninhalte erläutern und durch Beispiele veranschaulichen, sowie Veröffentlichungen ohne Normenbezug. Speziell für das Bauwesen stellt Beuth bereits eine beachtliche Auswahl an Titeln bereit, z.B. im Themenfeld BIM (Building Information Modeling). Die Gestaltung des Angebotes richtet sich ganz nach den Informations- und Anwendungsbedürfnissen der b2b-Kunden. Auch maßgeschneiderte Kunden-Lösungen werden mit und für einzelne Zielgruppen entwickelt und zusammengestellt.

Als Software-Anbieter entwickelt das Unternehmen Anwendungen für das Normen-Management, die auf den individuellen Bedarf von Unternehmen und Betrieben zugeschnitten werden. Grundlage dafür ist die große Datenbank im Bereich technischer Regeln. Lösungen wie Normen-Ticker, Nautos, e-Norm und Blick-in-die-Norm helfen Anwendern dabei, den Zugang zu Normen digital zu gewährleisten und die Arbeit mit Normen effizient und kostensparend zu gestalten. Darüber hinaus sorgen sie für Compliance-gerechte lückenlose und aktuelle Information, Dokumentation und Lizenzmanagement innerhalb eines Unternehmens. Nautos hat im Jahr 2022 die langjährig bestehende Lösung Perinorm vollständig abgelöst und ersetzt, die Bestandskunden wurden dorthin migriert, sodass das Softwaregeschäft im Jahr 2023 deutlich ausgebaut werden konnte.

Gemäß den Anforderungen der europäischen Normungsstrategie wird Interessenten am Normungsprozess, insbesondere aus dem KMU-Umfeld, seit 2022 mit dem Normungs-Monitor die Möglichkeit der fortlaufenden Benachrichtigung zum Aufkommen der eigenen Suchthemen in der Normung gegeben.

Zur Unterstützung der Anwender von Normen bietet der Verlag unter der Marke DIN Akademie digitale Trainings- und Weiterbildungsformate (E-Learning-Seminare, Webinare, Blended Learning Formate sowie Inhouse-Schulungen) für Themen "rund um die Norm" sowie für die Nutzung seiner Softwarelösungen an.

Von der Implementierung einer Software-Lösung bis zur Beschaffung und Digitalisierung von Normen oder Beratung zu Netzlizenzen wird so die Prozesskette der Kunden wirkungsvoll unterstützt Als Dienstleister kostenpflichtiger Services bietet das Unternehmen Recherche- und Lizenzberatungen, Produktdemonstrationen, Schulungen und Datenaufbereitung an. Darüber hinaus können Unternehmen kontinuierlich alle anfallenden Aufgaben, die mit den Themen Beschaffung, Bereitstellung und Aktualisierung von Normen verbunden sind, komplett oder teilweise an die sogenannten Beuth Normen-Manager outsourcen.

Absatzmärkte

Der Beuth Verlag ist traditionell ein Direktvermarkter seiner Verlagsprodukte und Dienstleistungen. Die wichtigsten Vertriebswege sind daher der verlagseigene Webshop (beuth.de) und der Fachbuchhandel. Im Berichtsjahr 2023 nutzten rund 84.000 aktive Kunden die Produkte und Dienstleistungen des Beuth Verlags. Eine Abhängigkeit von einem oder nur wenigen Hauptkunden besteht damit nicht.

Rund 87 % der Vertriebsumsätze wurden im Inland erzielt. Wesentliche Auslandsmärkte des Verlags waren Schweiz, Österreich, USA, Frankreich und Großbritannien. Im Berichtsjahr betrug der Auslandsanteil somit 12,7 % des Vertriebsumsatzes (Vj. 12,5 %)

Branchenvergleich

Das Bild der Branche im Bereich der Standards und Regelsetzer im Geschäftsjahr 2022 ist weiterhin ein von Wachstum geprägter Markt. So meldete "Outsell Inc." in ihrem aktuellsten Rückblick "Global Standards Publishing - Segment View 2022" für die Jahre bis 2025 ein prognostiziertes jährliches Wachstum im Weltmarkt von ca. 5,1 %.

Dabei ist das Unternehmen gegenüber dem engeren Wettbewerbsumfeld der sog. Regelsetzer (national) und Standards Publisher (international) durch sein breites Portfolio und insbesondere das starke Softwaregeschäft sowie das umfassende Angebot an Regelwerkscontent überdurchschnittlich erfolgreich und zählt zu den an Umsatz, Absatz, Kunden, Renommee, Technologieknowhow und Portfolio weltweit größten Publishern von Normen und Regelwerkscontent.

Die vergleichsweise Betrachtung des Weiteren nationalen bzw. europäischen Marktumfeldes der Verlags- und Medienbranche in der Fachinformation zeigt eine sehr heterogene Entwicklung: Es sind sowohl Wachstums- wie auch Stagnationssegmente zu beobachten.

Externe Einflussfaktoren

Die im Jahr 2024 fortgeltenden externen Rahmenbedingungen bestehen in der weiteren Digitalisierung der Medien, der Geschwindigkeit in der technologischen Entwicklung und den sich verändernden Anforderungen und Mediennutzungspräferenzen von Kunden. Branchenspezifische besondere Herausforderungen sind zum einen regulatorische Veränderungen und Anforderungen. Dazu zählt die 2023 mit den Bauministerien der Länder (ARGE Bau) getroffene Vereinbarung über den Bezug kostenfrei zu stellender Baunormen für die Öffentlichkeit als sog. Sponsored Access-Modell.

Zum anderen führen neue rechtspolitische Positionen wie das beim Europäischen Gerichtshof anhängende sog. "Malamud-Verfahren" (Rechtssache ECJ C 588/21) mit der bislang vorliegenden Empfehlung der Staatsanwaltschaft vom 22.Juni 23 zu einer Neubewertung urheberrechtlicher und damit nachfolgend auch verwertungsrelevanter kommerzieller Positionen von Normenerstellung und Normungsvertrieb und erfordern Berücksichtigung in der aktuellen Geschäftsstrategie (siehe D. Prognose). Seitens der technologischen Entwicklung betreffen und beeinflussen die wachsende Verbreitung KI-gestützter Methoden und Tools wie Chat GPT (oder ähnlicher LLM-Anwendungen) die gesamte Wertschöpfungskette.

Im unmittelbaren Marktumfeld der Reseller und Contentaggregatoren sind Konzentrationsbestrebungen zu beobachten: Der jahrelange Reseller und Partner IHS, seit 2023 Accurris und vom Finanzinvestor KKR übernommen, hat seinerseits mit Techstreet einen weiteren Wettbewerber unter den beuth-relevanten Resellern aufgekauft.

Darüber hinaus drängen branchenfremde Anbieter auf den Markt und verändern den Wettbewerb mit neuen Geschäftsmodellen und diversifizierten Angeboten. Für Fachverlage gewinnt die Vernetzung und Kooperation mit diesen Marktteilnehmern oder anderen Partnern mit Komplementärkompetenzen daher größere Bedeutung.

Die Medienneutralität von Daten, neue Plattformangebote zur langfristigen Kundenbindung und das Multi-Channel-Publishing bleibt für Content-Anbieter eine der zentralen Herausforderungen. Um Dienstleistungen und Lösungen zum richtigen Zeitpunkt und passgenau auf die jeweilige Arbeits- und Nutzungssituation der Zielgruppen bereitstellen zu können müssen insbesondere Fachinformationsanbieter wie der Beuth Verlag diesen Wandel aktiv begleiten und umsetzen. Entscheidende Erfolgsfaktoren bleiben dabei die Anpassung der internen Organisationsstruktur und der Prozesse, ein Kapazitätenaufbau sowie das Thema Geschwindigkeit bei der Produktentwicklung. Personalentwicklung und das Recruiting geeigneter Fachkräfte sind daher weiterhin zentrale Aufgaben gerade im Rahmen des zunehmenden Mangels an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Führungskräften. Fachkräftegewinnung durch das richtige Employer Branding und eine für die Generation Y und Z angezeigte Unternehmenskultur erweisen sich als weiterhin große Herausforderung.

In seiner Transformation vom primären Fachinformationsanbieter zum digitalen Content- und Plattform-Provider unterliegt der Beuth Verlag damit den gleichen Einflussfaktoren wie die Fachmedienbranche insgesamt.

Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 wurde im Bereich Forschung und Entwicklung der Schwerpunkt auf die Bereiche Datenextraktion, Datentransformation und Datenaggregation gelegt. Der Weg der Nutzung von Sprachmodellen und semantischen Methoden wurde konsequent weitergeführt, sodass auf dieser Grundlage ein erster produktiver Service im Bereich ALM/PLM-Integration von Normungsinhalten im Jahr 2024 angeboten wird. Der Service erlaubt die Isolierung, Konvertierung und Klassifizierung von Anforderungen und weiteren Informationselementen aus Volltexten in das Datenformat ReqIF und wird erstmalig im Normenmanagement-Bereich zum Einsatz kommen. Im Laufe des Jahres 2023 wurden zudem die Aktivitäten rund um das Verständnis von Large Language Models (LLM), großer Sprachmodelle für KI, vorangetrieben.

Auf nationaler Ebene ist die Initiative Digitale Standards (IDiS) weiterhin ein wichtiger Bestandteil für das Verständnis heutiger und künftiger Informationsnutzungsszenarien von Anwendern im Kontext von SMART Standards. Dies wird europäisch gespiegelt, erste dortige Piloten im Bereich einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur werden auf- und ausgebaut. In diesem Zusammenhang werden die bisher intern genutzten Services und Datenbanken des Beuth Verlags sukzessive auf ihre Tauglichkeit nach extern im internationalen SaaS-Geschäft überprüft.

Im Bereich der Content Creation, also der Erstellung von Normen, wurde im Jahr 2023 ein erstes Modul für die Normungsarbeit als Prototyp entwickelt und finalisiert, sodass ab 2024 im Zusammenspiel mit dem Online Standards Development (OSD) von ISO das SMART-Standards-Werkzeug genutzt werden kann. Die Erkenntnisse zum Beispiel in der semantischen Anreicherung von Informationen, werden in diesem Plugin automatisiert dem Anwender zur Verfügung gestellt, was einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu SMART Standards darstellt.

B. Wirtschaftsbericht

Im Berichtsjahr 2023 stieg mit der postpandemischen Erholung der Weltwirtschaft vor allem die Nachfrage nach Normensammlungen, Softwarelösungen und anderen Angeboten des Unternehmens, die insbesondere die Anwendung von Normungsinhalten verständlich machen und erleichtern.

Im Trend liegend mit den meisten Branchen und der deutschen Wirtschaft entwickelte sich der Bruttovertriebsumsatz des Beuth Verlages insgesamt positiv gegenüber dem Jahr 2022. Mit 6 % Erlössteigerung im Jahr 2023 ist das Wachstum überdurchschnittlich. Die Geschäftsfelder haben sich insgesamt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholt und sind mit dem Ausbau des Softwaregeschäftes mit Normenmanagementlösungen und eines zunehmend digitalen Angebotes robuster aufgestellt. So haben inzwischen digitale Weiterbildungsformate die vormaligen Präsenzveranstaltungen fast ausnahmslos ersetzt. Damit konnte das Trainingsangebot unter der Marke DIN Akademie das Umsatzniveau des Vorjahres halten.

Kundenseitig stärker nachgefragt als in den Vorjahren wurden die digitalen Abonnements von branchenbezogen kuratierten Normensammlungen in Form von Online-Diensten sowie auch der Zugang zu Normenmanagement-Software. Ebenfalls positiv entwickelt sich der Bezug von nationalen und internationalen Regelwerken, von ISO-Normen sowie Netzlizenzen. Auch der Einzelbezug von Normen und Regelwerken stieg.

Dieses Wachstum in Absatz und Umsatz bestätigt die vergleichsweise robuste und kontinuierliche Nachfrage nach Normen und Standards. Sie zeigt zudem den zunehmenden Bedarf nach einem digitalen Zugang zu technischen Regelwerken und nach anwendungsunterstützenden digitalen Services.

Auf der Kostenseite ist der Beuth Verlag inflationsbedingten Preisanpassungen der bezogenen Dienstleistungen ausgesetzt, was zu Kostensteigerungen insbesondere bei bezogenen IT-Leistungen führte. Alle Kostenbereiche zeigten dennoch im Jahr 2023 einen planmässigen Verlauf.

Gesamt betrachtet war die Umsatzsituation des Unternehmens im Jahr 2023 stark geprägt durch den Bezug kundenrelevanter Informationen, d. h. den Bezug des Regelwerkscontents, sei es durch DIN, DIN EN oder DIN-ISO-Normen oder durch weitere Regelwerksinhalte anderer nationaler (VDI, VDE/DKE u. a.) oder internationaler Partner (ISO, ASTM, API u. a.). Daneben wächst mit dem Softwaregeschäft gemäß der strategischen Ausbauplanung weiterhin das plattformgegründete Softwaregeschäft, damit die softwareunterstützte Anwendung und das Management von Regelwerksinhalten. Dieses sich weiter positiv entwickelnde Geschäftsfeld ist daher eine wichtige Säule für die zunehmende wirtschaftliche Unabhängigkeit vom reinen Regelwerkscontent.

Ertragslage

Umsätze allgemein:

Der Gesamtbruttoumsatz des Beuth Verlags (vor Abführung der Erlösanteile an die jeweiligen Vertragspartner) betrug im Berichtsjahr 86,3 Mio. EUR (Vj. 81,5 Mio. EUR) und lag somit um 0,5 Mio. EUR bzw. 0,6 % über Plan. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Gesamtbruttoumsatz um 4,8 Mio. EUR bzw. 6,0 %.

Die Hauptursachen für diese Zunahme liegen in einem gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Mio. EUR gestiegenen Bruttovertriebsumsatz (+6,0 %). Dieses Wachstum ist weiterhin ein Zeichen stabiler Nachfrage aus dem Markt, getrieben durch die Kundenbedarfslage nach compliance- u. produktkonformen Regelwerksinhalten und Softwaretools zur Absicherung des jeweils eigenen Geschäftes.

Als Bruttovertriebsumsatz werden die Umsätze aus dem Vertrieb des Regelwerkes DIN (Segment 1 u. 2) sowie die Umsätze aus dem Vertrieb von eigenen Verlagspublikationen (Segment 3) und dem Mitvertrieb anderer technischer Regelwerke und Publikationen (Segment 4 u. 5) sowie die Umsätze aus dem Softwaregeschäft (Segment 7) vor Abführung jeweils vereinbarter Erlösanteile bezeichnet. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Bruttovertriebsumsatz insgesamt 84,2 Mio. EUR (Vj. 79,4 Mio. EUR). Von diesem Bruttoumsatz wurden 6,7 Mio. EUR an die Vertriebspartner weitergeleitet, so dass der Beuth Verlag 77,5 Mio. EUR (Vj. 72,8 Mio. EUR) Vertriebsumsatz netto erwirtschaften konnte. Darüber hinaus wurden sonstige Umsatzerlöse in Höhe von 2,1 Mio. EUR (Vj. 2,0 Mio. EUR) erzielt, was dazu führte, dass in der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse von 79,6 Mio. EUR ausgewiesen werden.

Content-bezogene Umsätze incl. Netzwerklizenzen:

Im Vertrieb des Regelwerkes DIN wurden in 2023 insgesamt 25,4 Mio. EUR (Vj. 25,3 Mio. EUR) umgesetzt. Eine Umsatzzunahme verzeichnen insbesondere die internationalen Normen sowie weiterhin die Netzwerklizenzen. Dies ist ein weiterer Indikator für die Relevanz und Nachfragekontinuität des Kerncontents. Dagegen sind die Umsätze mit nationalen Normen gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen.

Mit dem Vertrieb von eigenen Verlagspublikationen und dem Mitvertrieb anderer technischer Regelwerke und Publikationen wurden im Berichtsjahr mit 58,8 Mio. EUR (Vj. 54,1 Mio. EUR) rund zwei Drittel (68,1 %) des gesamten Vertriebsumsatzes erzielt. Seit Jahren kontinuierlich ausgebaut wird auch der Umsatz mit ausländischen Regelwerken, insbesondere durch den Vertrieb von Netzwerklizenzen. Die Umsätze mit ausländischen Regelwerken lagen in 2023 bei 14,4 Mio. EUR (Vj. 12,9 Mio. EUR). Der Vertrieb von DIN-/ISO-Netzwerklizenzen konnte nochmals um 0,6 Mio. EUR bzw. 11,4 % auf 6,1 Mio. EUR ausgebaut werden.

Bei den verlagseigenen Publikationen ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Mio. EUR bzw. 10,7 % gestiegen. Dies ist zum einen auf die Erscheinung eines VOB-Ergänzungsbandes im Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen. Zum anderen verzeichnen die Online-Dienste mit Normen im Volltext sowie mit Normenbezug weiterhin eine Umsatzsteigerung; die Umsätze der DIN-Taschenbücher dagegen stagnieren.

Die Erträge aus Weiterbildungen und Trainings bleiben im aktuellen Geschäftsjahr auf Vorjahresniveau. Mit den überwiegend in digitaler Form angebotenen Veranstaltungen beim Beuth Verlag wurde ein Umsatz in Höhe von 0,7 Mio. EUR (Vj. 0,7 Mio. EUR) erzielt.

Software-Geschäft:

Die Relevanz des content-ergänzenden Sofwaregeschäfts (Seg. 7, sog. Normenmanagementlösungen, Produktname "Nautos") und dessen weiteres Wachstum zeigt sich in der erneut deutlich positiven Umsatzentwicklung. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsätze in Höhe von 9,7 Mio. EUR erzielt (Vj. 8,9 Mio. EUR), was einer Steigerung von 8,7 % entspricht.

Fazit:

In Summe war die Umsatzentwicklung des Unternehmens im Berichtsjahr 2023 positiv.

Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1,7 Mio. EUR abgeschlossen (Vj. 0,3 Mio. EUR). Damit wurde das geplante Ergebnis überschritten. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Umsatzerlöse um 4,7 Mio. EUR erhöht (+6,3 %), während beim Materialaufwand ein Anstieg um 2,8 Mio. EUR (+6,4 %) zu verzeichnen war. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 0,2 Mio. EUR. Der Personalaufwand trug mit einem Anstieg von 1,9 Mio. EUR (+13,3 %) zur Ergebnisentwicklung bei. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen zudem um 2,5 Mio. EUR (+17,3 %). Das Finanzergebnis stieg wegen der deutlich positiven Zeitwertentwicklung des Deckungsvermögens und der höheren Verzinsung von liquiden Mitteln um 2,5 Mio. EUR.

Die Materialaufwendungen stiegen um insgesamt 2,8 Mio. EUR (6,4 %) auf 46,1 Mio. EUR. Dies ist zum einen auf höhere Lizenzzahlungen an DIN aus den Primär- und Sekundärpublikationen sowie an DIN Software aus den Normen-Management-Lösungen zurückzuführen. Zum anderen sind auch die Aufwendungen für bezogene Waren gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die ebenfalls höheren Lizenzzahlungen an ausländische Regelsetzer zurückzuführen. Diese Entwicklung korrespondiert mit den gestiegenen Umsätzen in den jeweiligen Produktsegmenten.

Der Personalaufwand liegt mit 15,9 Mio. EUR um 1,9 Mio. EUR über dem Vorjahr, was vor allem auf den weiteren Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl und somit auf um 1,1 Mio. EUR gestiegene Löhne und Gehälter zurückzuführen ist. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind um 0,8 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR gestiegen, was auf eine Zahlung an den Pensionsfonds i.H.v. 0,8 Mio. EUR zur Verhinderung künftiger dort entstehender Unterdeckungen der in Vorjahren ausgelagerten Pensionsverpflichtungen für Pensionäre zurückzuführen ist. Derlei Zahlungen in ähnlichen Größenordnungen an den Pensionsfonds werden auch in künftigen Berichtsperioden von der Geschäftsführung als notwendig erachtet.

Die Abschreibungen liegen mit 0,6 Mio. EUR etwas unter Vorjahresniveau (Vj. 0,7 Mio. EUR). Um 0,1 Mio. EUR erhöhte Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen lieferten zudem einen leicht positiven Ergebnisbeitrag (im Vorjahr Bestandsminderung um 0,3 Mio. EUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichneten einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Mio. EUR auf 16,7 Mio. EUR. Insbesondere um 1,7 Mio. EUR auf 8,5 Mio. EUR gestiegene IT-Aufwendungen zur Fortentwicklung des Produktportfolios und der Systeminfrastruktur waren ursächlich für diesen Anstieg. Zudem stiegen sonstige Honorare um 0,5 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR, die hauptsächlich für Beratungsleistungen rund um künftige Organisations- und Geschäftsstrukturierungsfragestellungen in Anspruch genommen wurden.

Der Ertragsteueraufwand verringerte sich trotz des deutlich positiveren Jahresergebnisses um 0,5 Mio. EUR auf 0,6 Mio. EUR, was auf die Verschiebung der steuerlich relevanten Ergebniseffekte in der Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Das Jahresergebnis 2023 ist im Gegensatz zum Vorjahr von deutlichen Wertpapiererträgen geprägt, die im Gegensatz zu anderen Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung auf Grund der steuerlichen Bewertung zu Anschaffungskosten nicht ertragsteuerrelevant sind.

Vermögens- und Finanzlage

Der Anstieg der Bilanzsumme um 2,3 Mio. EUR auf 34,1 Mio. EUR beruht auf der Aktivseite im Wesentlichen auf dem Anstieg der geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände um 1,4 Mio. EUR auf 3,1 Mio. EUR, die Anzahlungen für die in Folgejahren einzuführende neue ERP-Software odoo darstellen. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen zudem um 1,2 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR (im Wesentlichen bedingt durch künftige Steuerrückerstattungen aus Ertragsteuern). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen zudem stichtagsbedingt um 0,5 Mio. EUR auf 4,5 Mio. EUR. Gegenläufig verringerten sich die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens um 0,3 Mio. EUR - bedingt durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,5 Mio. EUR, denen Zugänge aus Umgliederungen in Höhe von 0,2 Mio. EUR gegenüberstehen. Die Gesellschaft hat zudem erstmalig im Berichtsjahr eigenständig liquide Mittel festverzinslich angelegt, weshalb es Verschiebungen zwischen dem bei der DIN Software gehaltenen Cash-Pool-Vermögen und den Bankguthaben gab. Demzufolge stieg der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten um 15,0 Mio. EUR auf 15,3 Mio. EUR, wohingegen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 15,7 Mio. EUR auf 5,4 Mio. EUR sanken. Das bei der DIN Software GmbH gehaltene Cash-Pool-Vermögen sank um 15,5 Mio. EUR auf 5,5 Mio. EUR, welches in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen ist. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten stieg auf Grund eines höheren Beschaffungsvolumens jahresübergreifender Lizenzen um 0,2 Mio. EUR auf 0,8 Mio. EUR.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital auf Grund des Jahresüberschusses (1,7 Mio. EUR) abzgl. der Ausschüttung an die Gesellschafter (0,5 Mio. EUR) auf 17,3 Mio. EUR gestiegen. Wegen deutlich gestiegener Zeitwerte des Deckungsvermögens zur Deckung der zugleich angestiegenen Pensionsverpflichtungen ergibt sich zum Abschlussstichtag aus der Saldierung von Deckungsvermögen und Pensionsverpflichtungen auf der Passivseite der Bilanz zum 31. Dezember 2023 eine Pensionsrückstellung in Höhe von 0,3 Mio. EUR, die somit um 1,6 Mio. EUR niedriger lag als im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten stiegen stichtagsbedingt um 1,5 Mio. EUR auf 9,5 Mio. EUR, insbesondere auf Grund des Anstiegs der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um 0,3 Mio. EUR und des Anstiegs der Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter DIN um 0,7 Mio. EUR. Durch das Fakturieren von jahresübergreifenden Abonnementrechnungen und der Vereinnahmung von daraus resultierenden Entgelten wird in der Bilanz ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen, der sich um 1,0 Mio. EUR auf 5,1 Mio. EUR erhöht hat.

Die Vermögens- und Finanzlage ist insgesamt stabil. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stieg insbesondere auf Grund des im Vergleich zum Vorjahr höheren Jahresergebnisses von 1,5 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR. Zugleich sank der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit wegen der erstmalig vorgenommenen Investitionen in Private Equity Anteile als erweiterter Bestandteil des Deckungsvermögens zur Deckung von Pensionsverpflichtungen (Anstieg von 0,1 Mio. EUR auf 1,4 Mio. EUR). Andererseits wurden weitere erhebliche Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 1,6 Mio. EUR (Vorjahr 1,3 Mio. EUR) vorgenommen, die hauptsächlich für die Implementation der neuen ERP-Software odoo entstanden. Somit sank der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit um 0,9 Mio. EUR auf -2,2 Mio. EUR. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -0,5 Mio. EUR betrifft die an die Gesellschafter gezahlte Ausschüttung, welche im Vorjahr bei -1,5 Mio. EUR lag. Unter Berücksichtigung der im Geschäftsjahr erfolgten Verschiebungen zwischen Cash-Pool-Guthaben und liquiden Mitteln ergibt sich ein Gesamtbestand dieser finanziellen Mittel in Höhe von 20,7 Mio. EUR, was einem Rückgang von 0,5 Mio. EUR entspricht. Unter Berücksichtigung des Cash-Pool-Guthabens ist die Liquidität der Gesellschaft umfassend unterlegt.

Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt 17,3 Mio. EUR (Vj. 16,1 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote liegt infolge des um 1,2 Mio. EUR gestiegenen Eigenkapitals mit 50,6 % (Vj. 50,5 %) leicht über Vorjahresniveau.

Investitionen

Das Investitionsvolumen bei immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen betrug im Geschäftsjahr 2023 1,7 Mio. EUR (Vj. 1,3 Mio. EUR), denen Abschreibungen in Höhe von 0,6 Mio. EUR gegenüberstanden. Die Investitionen betrafen hauptsächlich erworbene Software in Höhe 1,6 Mio. EUR.

Personal

Am Jahresende 2023 waren im Beuth Verlag 222 Personen beschäftigt, davon 2 befristet und 7 ruhende Arbeitsverhältnisse. Damit ergibt sich gegenüber dem Vorjahr ein um 20 Personen höherer Personalbestand. Im Jahr 2023 verließen 28 Personen den Beuth Verlag und 48 neue wurden eingestellt. Außerdem beschäftigt der Beuth Verlag 4 studentische Hilfskräfte.

Der Beuth Verlag ist dem Tarif des herstellenden und verbreitenden Buchhandels in Berlin angeschlossen.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zur Geschäftsbeurteilung herangezogene zentrale Indikatoren sind

1.

Ergebnis gewöhnliche Geschäftstätigkeit

2.

Lizenzabführungen an DIN

3.

Rekrutierungsquote

4.

Abo-Quote

Zu 1.

Aus der handelsrechtlichen Ergebnisermittlung leitet die Geschäftsführung Ergebniskomponenten ab, aus denen nicht-operative, außergewöhnliche sowie nicht direkt beeinflussbare Geschäftsvorfallkategorien (sog. Ergebnis der außergewöhnlichen Geschäftstätigkeit) herausgerechnet werden, um so jährlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zu ermitteln und zu planen. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.568 TEUR und liegt damit über der Planerwartung (+183 TEUR). Darin spiegelt sich auf der Umsatzseite mit einem Gesamtplus von 860 TEUR gegenüber Plan die positive Entwicklung des Softwaregeschäftes mit den Normenmanagementlösungen, der über Plan liegende Verkauf des Ergänzungsbands der VOB sowie die Neuerscheinung des BPVC des Regelsetzers ASME.

Dem Umsatzplus korrespondierend gegenüber stehen entsprechend höhere Materialaufwände. Aufwandserhöhend gegenüber Plan wirkten außerdem leicht gestiegene IT-Kosten. Aufwandsminimierend wirkten planbudgetunterschreitende Personalkosten. In Summe ergibt sich daraus eine aufwandsseitige Planabweichung von 670 TEUR und somit ein ausbalanciertes und über Plan liegendes Ergebnis.

Zu 2.

Die Lizenzabführung an das Mutterunternehmen, die i. W. auf den Umsätzen in Segment 1 basiert, bewegt sich in einer minimalen Abweichung von - 2% oder 411 TEUR gegenüber Plan. Damit kann für diesen Budgetpart den Erwartungen des Gesellschafters als unmittelbarer Beitrag zur Finanzierung der deutschen Standardisierung entsprochen werden.

Zu 3.

Wie unter 1. aus der Perspektive der Aufwandsseite der Ergebniseinflüsse erwähnt, blieb das Budget der Rekrutierung der benötigten Kapazitäten unter dem Planansatz - übertragen auf Vollzeitäquivalente (FTEs) konnte nahezu auf Planniveau eingestellt werden. Allerdings erfolgten die realisierten und an durchschnittlichen FTEs von 19 zusätzlichen Kapazitäten rechnerisch bemessenen Einstellungen häufig nicht zum unterjährig avisierten Einstellungszeitpunkt, sondern erst mit Verspätung. Dies führte zum Nicht-Ausschöpfen des Planbudgets. Dennoch bildet dieser Einstellungslevel gegenüber weit darunter liegenden der Vorjahre ein sehr gutes Ergebnis durch den weitestgehend gelungenen Aufbau des nötigen Zuwachses.

Zu 4.

Die für die strategisch geplante Steigerung abonnementsbasierter Geschäftsmodelle mit den Vorteilen der Kundenbindung, der Planbarkeit und der Up- und Crossellpotentiale spiegelt sich erfolgreich wider durch eine erkennbare Steigerung der Aboumsätze.

C. Nachtragsbericht

Vor knapp fünf Jahren erwähnte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in seinem Urteil zu "James Elliott" (C-613/14) beiläufig, dass harmonisierte Europäische Normen "Teil des Unionsrechts" seien, ohne zugleich mögliche Konsequenzen zu beschreiben. In der Folge forderten die klagenden NGOs von der Europäische Kommission, auf der Grundlage der Dokumentenzugangsverordnung Nr. 1049/2011 den Zugang zu vier harmonisierten Europäischen Normen, insbesondere im Bereich der Spielzeugsicherheit. Dies verweigerte die Europäische Kommission unter Verweis auf die betroffenen geschäftlichen Interessen von CEN. Nach dem Durchlaufen mehrerer Verfahrensstufen veröffentlichte die Generalanwältin am Europäischen Gerichtshof am 22. Juni 2023 ihre Schlussanträge. Diese sind für das Gericht nicht bindend - geben aber eine Richtung vor. Die Erarbeitung von bestimmten harmonisierten Normen sei nach Auffassung der Generalanwältin eine Auftragsarbeit für die Europäische Kommission, sodass die betroffenen europäischen Normen - wie die entsprechenden Rechtsakte - Teil des Unionsrechts seien. In der Folge seien die betroffenen Europäischen Normen generell keinem Urheberrechtsschutz zugänglich und müssten von der Europäischen Kommission allen Personen kostenlos zugänglich gemacht werden, die einen entsprechenden Antrag auf der Grundlage der Dokumentenzugangsverordnung stellen.

In dem Verfahren verlangten Public.Resource.Org und Right to Know CLG nunmehr in zweiter (und letzter) Instanz vor dem EuGH weiterhin von der Europäischen Kommission den kostenfreien Zugang zu vier harmonisierten Europäischen Normen (hEN) aus den Bereichen Spielzeugsicherheit und Nickelkorrosionsprüfung gemäß der Dokumentenzugangsverordnung 1049/2001 (Rechtssache C-588/21 P - auch bekannt als "Malamud-Fall"). Die Europäische Kommission hatte den Zugang unter Verweis auf die betroffenen geschäftlichen Interessen von CEN verweigert. Das Europäische Gericht hatte den Beschluss der Kommission in erster Instanz bestätigt (T-185/19).

Der EuGH hat mit seinem Urteil vom 5. März 2024 das erstinstanzliche Urteil des Europäischen Gerichts aufgehoben und den Beschluss der Europäischen Kommission für nichtig erklärt. In der Folge wird die Europäische Kommission den Klägerinnen den Zugang zu den vier beantragten Normen gewähren.

Darüber hinaus ist zu erwarten, dass das Urteil grundsätzliche Folgen haben und die Europäische Kommission in Zukunft unter Verweis auf das Urteil auch Dritten den Zugang zu auch gleichartigen hEN gemäß der Dokumentenzugangsverordnung gewähren wird. Dagegen hat der EuGH den urheberrechtlichen Schutz dieser hEN nicht in Frage gestellt, so dass derzeit davon ausgegangen werden kann, dass die zugänglich gemachten hEN nicht weiterverbreitet oder anderweitig urheberrechtsrelevant genutzt werden dürfen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die Praxis - und insbesondere die Europäische Kommission - das Urteil umsetzt. Entsprechend kann auch seitens der Geschäftsführung keine abschließende Beurteilung hinsichtlich der möglichen Auswirkungen des Urteils auf die Erlösentwicklung der Gesellschaft in 2024 bzw. den kommenden Jahren vorgenommen werden. Der Beuth Verlag hat in jedem Fall Vorsorge betrieben (vgl. Ausführungen in D. Prognosebericht), wird die weiteren Entwicklungen laufend beobachten sowie geeignete Maßnahmen ergreifen (können), um betriebswirtschaftlich nachteiligen Entwicklungen in geeigneter Weise entgegenzuwirken.

D. Prognosebericht

Ziele und Strategien

Im Mittelpunkt der unternehmerischen Aktivitäten in 2023 standen der Ausbau des contentunabhängigen Softwaregeschäftes durch die aktive Vermarktung von Nautos, die Integration neuer Cross- und Upselling-Modelle durch Funktionserweiterungen. Dieses Plattformgeschäft gewinnt weiter an Bedeutung, da es vom Primärcontent unabhängig ist und damit den unter A/Externe Einflussfaktoren erläuterten Aspekten nicht unterliegt. Diesem zentralen strategischen Ziel der Unabhängigkeit vom reinen Contentverkauf durch ergänzende Geschäftsfelder folgen auch die Investitionen in Technologie und Kompetenzaufbau insbesondere in digitale Entwicklung sowie in die Qualität der Metadaten. Dieser Schwerpunkt schuf und schafft durch Aufsetzen zahlreicher Pilotprojekte nach zuvor eruierten Kundenbedarfen die wesentlichen technologisch-prozessualen Grundlagen für die Überführung in kommerziell verwertbare Angebote zur Unterstützung der angezeigten Anwendungsfälle auf Kundenseite.

Die konzentrierte Weiterentwicklung neuer Services wurde auf der Content-Seite durch den Aufbau der zentralen Produktentwicklung unterstützt und entlastet vom ebenfalls neu aufgebauten Content-Management, intensiv in der Abteilung "Produkte und Content" vorangetrieben. Die Neuausrichtung und der weitere Aufbau der Technologieabteilung "Produkte und Plattformen" sowie der Produktentwicklung bei "Produkte und Content" wird weiterhin flankiert von effizienzsteigernden prozessualen Optimierungsmaßnahmen. Das wichtigste Vorhaben in diesem Zusammenhang ist mit der Einführung von Odoo in einem mehrjährigen Projekt die Ablösung der bisherigen ERP-Software (DIN 21). Dieser Schritt ist Voraussetzung für die Weiterentwicklung bestehender und neuer Geschäftsmodelle und entscheidend für die Weiterentwicklung zum Plattformanbieter. In 2023 erfolgte gem. Projektplan Phase 1 des Odoo-Projektes, dessen Abschluss mit kompletter Implementierung von Odoo im Jahr 2026 geplant ist. Weiter agierte und agiert das Unternehmen als Teil der DIN-Gruppe über Matrixprojekte eng eingebunden in die Zusammenarbeit mit DIN und der DIN Software GmbH in zahlreichen Projekten zur Erarbeitung technologischer Grundlagen künftiger Produkte und Geschäftsmodelle, die auf den genannten smarten und granularen Standards (statt bisheriger ausschließlicher Verfügbarkeit von Volltexten) basieren. Mit diesen strategisch hochrelevanten Projekten orientiert sich das Unternehmen als Teil der DIN-Gruppe eng am Markt und den Bedarfen der Industriekunden und sichert seine zukünftigen Geschäftsmodelle. Erste Projekte im Bereich der angewendeten künstlichen Intelligenz zur Analyse, Aufbereitung und Qualitätskontrolle von Normeninhalten für digitale Produkte flankieren diese Vorhaben. Als zentrale Steuerungsgrößen verwendet der Beuth Verlag dazu die finanziellen Leistungskennzahlen Jahresergebnis und Umsatzerlöse sowie das Kostencontrolling aus den jeweils angesetzten Projektbudgets (i. W. interne Personal- sowie externe Dienstleisterkosten).

Prognose

Die Geschäftsführung geht von einem weiterhin kontinuierlichen Wachstumspfad bei der Entwicklung der Umsatzerlöse i.H.v. 3-5% aus. Dieser bildet sich in der zum Jahresende 2023 bestätigten Umsatzplanung für das Jahr 2024 ab. Die Kostensteigerungen werden analog zum Umsatz mit ähnlichen Steigerungsraten geplant. Hieraus ergibt sich in der Summe eine weiterhin positive Ertragslage. Das geplante Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie das geplante Jahresergebnis werden dabei letztlich leicht unterhalb der Werte für das Jahr 2023 liegen.

Diese positive Einschätzung des Geschäftsverlaufs 2024 gilt auch zum Zeitpunkt des Berichtsschlusses für die wichtigsten finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren. Weder auf Ertragsseite noch auf Aufwandsseite sind derzeit signifikante Abweichungen erkennbar. Vielmehr liegen die Erträge Stand Februar 2024 um 2,3 Mio. EUR über Plan, wovon rd. 1 Mio. EUR Abgrenzungseffekten geschuldet ist und rd. 800 TEUR den Bestsellernormen DIN EN ISO/IEC 27001 und 27002. Im Sinne der Risikobewertung durch den zuvor genannten Malamud-Fall wurde ein Risikoabschlag von rd. 200 TEUR eingepreist. Dieser deutlich über Plan liegenden ertragsseitigen Ausgangsgrundlage - auch auf Grund einer im Vergleich zu 2023 weiterhin anhaltend hohen Abonnementquote, die in Verbindung mit den neuen Produkten zusätzliche Umsätze erwarten lässt - stehen aufwandsseitig korrespondierend höhere Materialaufwände sowie eine leichte Steigerung der IT-Kosten entgegen. Im Bereich des Materialaufwandes sind es vor allem die Lizenzgebühren DIN, die vor dem Hintergrund zusätzlicher Erträge anlog ansteigen werden. Im Personalbudget liegen die geplanten Einstellungen derzeit auf Plan, ebenso wie die Gehaltanstiegseffekte aus den Neueinstellungen des Vorjahres. Wir gehen daher gegenwärtig davon aus, dass die Rekrutierungsquote auch im Jahr 2024, wie auch in 2023, nahezu den Planwert erreichen wird.

E. Chancen- und Risikobericht

In der Organisation selbst erfolgte ein wahrnehmbarer interner Transformationsschub durch die erfolgreich etablierten sog. "New Ways of Working" und die Umstellung auf digitale Zusammenarbeit mit einer inzwischen etablieren Balance aus physischer Büro-Präsenz und Home Office.

Hinsichtlich des Angebotsportfolios liegen die Chancen für ein positives Umsatzwachstum im Launch neuer digitaler Services, die der Strategie abonnementbasierter Geschäftsmodelle folgen (z. B. DIN Subscription, plangemäßer Launch-Termin 2025), Zusatzmodulen für Nautos (z.B. im Bereich KI) sowie in höherer Effizienz und neuen Funktionen durch die Migration der bisherigen technologischen Satelliten der Online-Dienste (digitale Normensammlungen) auf die zentrale Plattform des Beuth-Webshops. Positiv entwickelt sich als Chance aus dem Corona-beförderten Digitalisierungsschub weiterhin die Nachfrage nach digitalen Trainings- und Schulungsformaten, das Softwaregeschäft rund um die Normenmanagement-Lösung Nautos sowie die Dienstleistung "Normenmanager" (Übernahme des von großen Industriekunden outgesourcten Normenmanagements). Zudem agiert der Verlag in einem Marktumfeld, in dem die Nachfrage seitens der Industrie- und sonstigen B2B-Kunden insbesondere aus dem Mittelstand eng gekoppelt ist mit hohen Compliance-Anforderungen, Dieser Bedarf gewährleistet auch in wirtschaftlich stagnierenden Zeiten eine gewisse Robustheit und Resilienz für die Nachfrage und somit eine wenig beeinträchtigte Entwicklung. Dennoch können sich negative gesamtwirtschaftliche Effekte wie die derzeit durch die Kriegssituation in der Ukraine und in Nahost ausgelösten Beeinträchtigungen mit zeitlichem Nachlauf auch im Geschäft des Unternehmens niederschlagen. Ein weiterer in seinen kritischen Auswirkungen zu beobachtender Faktor sind die sich aus dem ECJ-Fall 955/21 möglicherweise ergebenden Konsequenzen für rückläufige Umsätze bei harmonisierten Normen (siehe C. Nachtragsbericht),

Auch angesichts dieser veränderten Marktanforderungen und der genannten regulativen Einflussfaktoren, vor allem aber, um sich nachhaltig zukunftssicher aufzustellen und das Portfolio konsequent auf eine größere Unabhängigkeit vom Verkauf des Primärcontents umzustellen, hat der Verlag gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen DIN Software im Berichtsjahr an einer Reorganisationsstrategie gearbeitet. Diese hat zum Ziel, die Kernkompetenzen der beiden Mehrheitsbeteiligungen von DIN jeweils konsequent zu bündeln, um die jeweiligen Stärken noch konsequenter und gezielter ausspielen zu können.

In Umsetzung dieser Reorganisationsstrategie ist geplant, sich als kommerzieller Dienstleister der DIN Gruppe ganz auf die Aufgaben Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung zu konzentrieren. Die Verantwortung für die Entwicklung adäquater Zukunftstechnologien soll dann komplett in dem Schwesterunternehmen DIN Solutions (bisher DIN Software GmbH) konzentriert werden. Die dafür nötigen Personalkompetenzen sollen aus der DIN Media in die DIN Solutions versetzt werden. Im Kern steht hier dann für die gesamten DIN-Gruppe eine technologische Kompetenzeinheit bereit, die insbesondere die Chancen und Herausforderungen bei SMART Standards offensiv und gestalterisch angehen wird. Erst mit dieser Kompetenz ist die künftige Realisierung und Operationalisierung von komplexen und hochtechnologischen SMART-Services als einem künftig für wesentlich eingeschätzten neuen Geschäftsfeld möglich. Hierfür ist entsprechend qualifiziertes Personal zwingend notwendig. Dieses stammt einerseits von intern und wird durch entsprechende Maßnahmen weitergebildet. Andererseits wird das Unternehmen seine Recruitingaktivitäten in diesem Umfeld kontinuierlich steigern, sodass auch von extern permanent notwendiges Personal rekrutiert werden kann.

Ein zentrales Risiko für das kurz- und mittelfristige Erreichen der Wirtschafts-, aber auch der Strategie- und Organisationsziele ist der angespannte Bewerbermarkt, insbesondere für erfahrene Kräfte im IT- und Produktmanagement. Mit einer Entspannung ist aufgrund der Demographie und des Wettbewerbs um Fachkräfte in den nächsten Jahren nicht zu rechnen, sodass Recruiting-Aktivitäten, employer branding-Maßnahmen und der Gestaltung attraktiver Arbeitsbedingungen weiter ein hohes Augenmerk des Managements und aller Führungskräfte gilt. In der attraktiven neu gestalteten Arbeitsumgebung der Firmenräumlichkeiten und flexibel ausgestalteten Arbeitsbedingungen liegt ebenfalls eine Chance für die Bewältigung dieser personellen Herausforderungen. Die bereits erwähnte Reorganisation ist ein zentraler Hebel hierfür; mit der bisherigen Firmenstruktur wäre ein dauerhaft attraktives Arbeitsumfeld nicht vollumfänglich realisierbar gewesen. Erst der Wechsel in die neue Struktur samt veränderter zukunftsgerichteter Arbeits-Rahmenbedingungen schafft hierfür die Basis. Diese Basis soll auch das Risiko einer Fachkräfteabwanderung sowie einer allgemein höheren Fluktuationsquote mindern.

Wie oben in Zusammenhang mit der organisatorischen Neuausrichtung ausgeführt spielen für das Geschäft des Beuth Verlags und ein plangemäßes Umsatzwachstum weiterhin der am 24. Februar 2022 durch die russische Invasion in die Ukraine eingetretene Kriegsfall, der Nahostkrieg und die daraus folgenden Veränderungen der globalen Wirtschaftsbeziehungen sowie die stagnierende deutsche Wirtschaft in kontinuierlicher Analyse des Einflusses auf den Markt des Unternehmens eine wichtige Rolle; denn diese könnten auch die Nachfragesituation für technische Regelwerke im Allgemeinen und damit die Situation der Beuth-Kunden im Besonderen beeinflussen.

 

Berlin, den 30.April 2024

Marion Winkenbach, Geschäftsführerin

Dominik Grau, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BEUTH VERLAG GMBH, Berlin:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BEUTH VERLAG GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BEUTH VERLAG GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 30. April 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fischl, Wirtschaftsprüfer

Fehlauer, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.897.848,18 15.342,07 0,00 176.464,00 9.089.654,25
Geschäfts- oder Firmenwert 685.000,00 0,00 0,00 0,00 685.000,00
Geleistete Anzahlungen 1.649.780,24 1.617.874,02 0,00 -176.464,00 3.091.190,26
11.232.628,42 1.633.216,09 0,00 0,00 12.865.844,51
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 975.409,04 32.203,36 251.641,80 0,00 755.970,60
12.208.037,46 1.665.419,45 251.641,80 0,00 13.621.815,11
Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.051.526,72 476.474,89 0,00 8.528.001,61
Geschäfts- oder Firmenwert 511.267,03 45.670,66 0,00 556.937,69
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.562.793,75 522.145,55 0,00 9.084.939,30
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 786.532,04 43.509,29 239.102,85 590.938,48
9.349.325,79 565.654,84 239.102,85 9.675.877,78
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 561.652,64 846.321,46
Geschäfts- oder Firmenwert 128.062,31 173.732,97
Geleistete Anzahlungen 3.091.190,26 1.649.780,24
3.780.905,21 2.669.834,67
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 165.032,12 188.877,00
3.945.937,33 2.858.711,67

Verpflichtende Angabe nach § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB:

Die Gesellschafterversammlung der DIN Media GmbH (vormals Beuth Verlag GmbH) stellte am 12. Juni 2024 einstimmig den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 fest.

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