Gerhofstraße 1-3 Tenant GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robyn Sarah Bremner seit 29.1.2026 | Geschäftsführer |
Nicholas DiChiara seit 28.8.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
WeWork Companies (International) B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WeWork Germany GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Das Unternehmen ist eine Zwischenholding für Investitionen in die 41 deutschen Betriebsgesellschaften seiner obersten Muttergesellschaft. Das Unternehmen erbringt für die Betriebsgesellschaften Dienstleistungen, aus denen sich Aufwendungen und Erträge ergeben. Im Rahmen eines Ergebnisabführungsvertrags (im Folgenden als "PLTA" bezeichnet) übernimmt das Unternehmen die Verluste und Erträge der beteiligten Betriebsgesellschaften, die über die vor Abschluss des PLTA entstandenen Verluste hinausgehen, und bildet damit eine steuerliche Organschaft. 1.2 Strategiebericht Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass das Unternehmen auch künftig Dienstleistungen zur Unterstützung des Betriebs der deutschen Betriebsgesellschaften erbringen wird. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Makroökonomisches und branchenbezogenes Umfeld 1 Die Entwicklung des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften hängt teilweise von der Entwicklung des deutschen Markts für Büroflächen ab. 2023 lag der Gesamtflächenumsatz auf dem deutschen Büromarkt bei 2,08 Mio. m 2 , was einem Rückgang von 25 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und der niedrigste Wert seit 2009 ist. Für das Jahr 2024 wird ein Anstieg des Gesamtflächenumsatzes um etwa 10 % erwartet. Das Jahr 2023 war durch einen geringen Flächenumsatz gekennzeichnet, da deutlich weniger Mietverträge über große Flächen abgeschlossen wurden und viele Unternehmen, die umgezogen sind, an ihrem neuen Standort kleinere Flächen anmieteten. Ein weiterer wichtiger Faktor war, dass nach mehreren Jahren mit sehr hohen Bauvolumina derzeit zahlreiche neue Büroflächen auf den Markt kommen und die Spitzenmieten weiter steigen. Letzteres ist auf eine Kombination aus hohen Baukosten, einer hohen Nachfrage nach erstklassiger Qualität und einer gestiegenen Bereitschaft, für kleinere Flächen hohe Mieten zu zahlen, zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten alle Top-5-Märkte einen Rückgang des Flächenumsatzes, wobei der größte Rückgang mit 39 % in München zu verzeichnen war. Der Büroleerstand in den fünf wichtigsten Märkten lag am Ende des vierten Quartals 2023 bei 5,44 Mio. m 2. Dies entspricht einer Leerstandsquote von 6,9 %, die damit um 1,2 Prozentpunkte höher ist als zwölf Monate zuvor. Bis Ende 2024 wird ein weiterer Anstieg der Leerstandsquote um etwa 1 Prozentpunkt erwartet, weil nicht alle neu fertiggestellten Flächen sofort vermietet werden und weil viele Unternehmen im Rahmen eines Umzugs ihre Bürofläche verkleinern. 2023 wurde in allen fünf Märkten zusammengenommen ein Anstieg der Spitzenmieten um durchschnittlich 5,9 % verzeichnet. Die Durchschnittsmieten, die sich aus den in den letzten zwölf Monaten abgeschlossenen Miet- und Eigennutzungsverträgen ergeben, bieten dagegen ein gemischtes Bild: So gingen die Durchschnittsmieten in Frankfurt und Düsseldorf im Vergleich zum Vorquartal zurück, während sie in den anderen Märkten stiegen. Die mietfreien Zeiten auf der Grundlage eines 5-Jahres-Mietvertrags in erstklassigen Innenstadtlagen blieben in allen Top-5-Märkten bei 7 %. 2023 lag die Inflationsrate in Deutschland bei 5 % und damit so hoch wie seit 1992 nicht mehr. Der Preisauftrieb beschleunigte sich gegen Ende des Jahres mit einem sprunghaften Anstieg der Energiepreise im Dezember. 1 Quelle: "Marketbeat Germany: Top-5, Office Q4 2023", Cushman & Wakefield 2.2 Geschäftsverlauf Das Defizit und die Nettoverluste des Unternehmens sind weitgehend auf die Übernahme der Verluste der Betriebsgesellschaften im Rahmen des PLTA zurückzuführen. In den Jahren 2023 und 2024 haben die Tochtergesellschaften des Unternehmens zur Optimierung des Mietportfolios des Konzerns erhebliche Umstrukturierungsmaßnahmen durchgeführt. Bei Redaktionsschluss dieses Berichts waren acht Mietverträge vollständig und ein weiterer teilweise gekündigt. Das Unternehmen strebt ein langfristiges, nachhaltiges Wachstum an und setzt seine Pläne zur Schaffung eines effizienten Betriebsmodells weiterhin strategisch um. Die Geschäftsleitung arbeitet an der Verbesserung der Belegung der bestehenden Standorte und führt die Umstrukturierungsmaßnahmen zur Optimierung des deutschen Mietportfolios fort, um das Geschäft langfristig rentabel zu gestalten. Der signifikante Anstieg des Verlusts nach Steuern liegt im Rahmen der von der Geschäftsleitung im Vorjahr geäußerten Erwartungen und steht im Einklang mit den weltweiten Maßnahmen zur operativen Umstrukturierung von WeWork Inc. 2.3 Gesamtlage des Unternehmens
Das Rohergebnis ging um 2,5 Mio. EUR (-20 %) zurück. Zu den wesentlichen Ursachen für diese Entwicklung zählen die rückläufigen Einnahmen aus Managementhonoraren und an die Tochtergesellschaften weiterberechneten Personalkosten in Höhe von 2,8 Mio. EUR. Gleichzeitig stiegen die Einnahmen aus Geschäften mit Dritten um insgesamt 0,4 Mio. EUR. Die durchschnittliche jährliche Mitarbeiterzahl blieb auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Der Rückgang des Personalaufwands um 1,7 Mio. EUR (-17 %) ist daher hauptsächlich auf den Rückgang der Abfindungskosten um 1,4 Mio. EUR zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen im Laufe des Jahres um 0,2 Mio. EUR (-9 %) zurück, was hauptsächlich geringeren Rechts- und Beratungskosten geschuldet ist. Aufgrund der geringeren Wertminderungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen gingen die Abschreibungen auf Finanzanlagen und dem Umlaufvermögen zugerechnete Wertpapiere um 3,0 Mio. EUR (-50 %) zurück. Da die jährlichen Zinsen auf Darlehen an verbundene Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind, erhöhten sich die Zinserträge um 5,1 Mio. EUR (278 %). Der gesamte Zinsaufwand nahm um 9,8 Mio. EUR (107 %) zu. Eine der Ursachen für diese Entwicklung liegt darin, dass sich die offenen Darlehen von verbundenen Unternehmen (141,0 Mio. EUR) und die Verbindlichkeiten aus dem PLTA (66,5 Mio. EUR) erhöhten und der durchschnittliche Zinssatz im Vergleich zum Vorjahr auf 4 % stieg. Dadurch erhöhte sich der Zinsaufwand in Bezug auf verbundene Unternehmen um 8.3 Mio. EUR. Der weitere Anstieg des Zinsaufwands um 1,6 Mio. EUR resultierte aus der Inanspruchnahme von Kontokorrentkrediten im Jahresverlauf, die bis Ende 2023 zurückgezahlt wurden. Das Unternehmen verzeichnete 2023 höhere Erträge bzw. geringere Verluste aus der Gewinn- bzw. Verlustübernahme im Rahmen des PLTA. Der Anstieg der PLTA-Einnahmen um 11,4 Mio. EUR (116 %) ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass im Vergleich zum Vorjahr eine größere Anzahl an Gebäuden rentabel betrieben werden konnte. Dies entspricht der Erwartung der Geschäftsleitung, wonach sich das Ergebnis aus den Investitionen in die Tochtergesellschaften mit zunehmender Reife der Gebäude und einer Stabilisierung des operativen Geschäfts verbessert. Der Anstieg des Aufwands durch die Verlustübernahme in Höhe von 47,1 Mio. EUR (193 %) ist in erster Linie auf die Wertminderung von Anlagevermögen bei bestimmten Tochtergesellschaften zurückzuführen, deren Mietverträge nach dem Jahresende im Zuge der weltweiten Umstrukturierungsmaßnahmen von WeWork Inc. gekündigt wurden. Die erheblichen Verluste dieser Tochtergesellschaften sind einmaliger Art, so dass die Geschäftsleitung davon ausgeht, dass die von dem Unternehmen zu tragenden Verluste in den nächsten Jahren zurückgehen. Im Laufe des Jahres realisierte das Unternehmen einen Verlust nach Steuern von 65,8 Mio. EUR (2022: 27,7 Mio. EUR). Der Anstieg des Verlusts nach Steuern um 38,1 Mio. EUR ist hauptsächlich auf die oben genannten höheren Verluste der Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit der Wertminderung von Anlagevermögen zurückzuführen.
Das Anlagevermögen verringerte sich um 4,8 Mio. EUR (-4 %) auf 116,8 Mio. EUR. Der Hauptgrund für diese Entwicklung lag darin, dass im Jahresverlauf eine Wertminderung auf Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 3,0 Mio. EUR ausgewiesen werden musste, weil sich Darlehen an zwei verbundene Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit einstellen mussten, als uneinbringlich erwiesen. Zum Bilanzstichtag stieg der Wert der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 46,7 Mio. EUR (80 %). Dieser Anstieg der Forderungen ergab sich im Wesentlichen aus Folgende: Die verbundenen Unternehmen hatten im Rahmen des PLTA zusätzliche Gewinne in Höhe von 21,3 Mio. EUR an das Unternehmen. Gleichzeitig wurden die von dem Unternehmen für seine Tochtergesellschaften gezahlten Lohn- und Betriebsaufwendungen in Höhe von rund 9,0 Mio. EUR in die Abschlüsse der Tochtergesellschaften übernommen, und das Unternehmen erhielt von seinen Tochtergesellschaften zusätzliche Zinszahlungen in Höhe von 6,1 Mio. EUR. Der Kassenbestand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,3 Mio. EUR (100 %). Im Dezember 2022 belief sich der Kassenbestand des Unternehmens auf 0 EUR, und es bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten aus einem Kontokorrentkredit in Höhe von 81,8 Mio. EUR. Durch die Rückzahlung des in 2023 von einem verbundenen Unternehmen aufgenommenen Kontokorrentkredits verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten um 81,8 Mio. EUR auf 0,00 EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um 210,0 Mio. EUR (76 %) auf 487,2 Mio. EUR. Dabei handelt es sich hauptsächlich um konzerninterne Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 140,6 Mio. EUR, die im Berichtsjahr höher ausfielen, weil zusätzliche Finanzmittel aufgenommen wurden. Außerdem stiegen die Verbindlichkeiten aus dem PLTA um 66,5 Mio. EUR, weil in den Tochtergesellschaften im Jahresverlauf höhere Nettoverluste anfielen, die von dem Unternehmen übernommen werden mussten. Darüber hinaus bestanden aus den Vorjahren noch offene Zinsverbindlichkeiten aus dem PLTA. Die Geschäftsleitung räumt ein, dass zum Bilanzstichtag ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag besteht. Daher hat die Geschäftsleitung bestimmte Umstrukturierungsmaßnahmen umgesetzt, die der Unternehmensgruppe die Möglichkeit eröffnen sollen, rentabel zu arbeiten und ihre Geschäftstätigkeit langfristig zu sichern. 2.4 Finanzkennzahlen Bei der Bewertung der Unternehmensleistung betrachtet die Geschäftsleitung das Wachstum der Erträge aus im Rahmen des PLTA abgeführten Gewinnen als eine wichtige Finanzkennzahl, denn diese Finanzkennzahl belegt, dass die Betriebsgesellschaften in der Lage sind, Gewinn zu erzielen. Bei diesen Gewinnen war 2023 ein Plus zu verzeichnen, was zeigt, dass es den reifen Standorten gelingt, ihre Einnahmen zu verstetigen. Die Betriebskosten der Holdinggesellschaft werden ebenfalls berücksichtigt, da diese Aufwendungen notwendig sind, um die Betriebsgesellschaften entsprechend zu steuern. Insgesamt hat die Geschäftsleitung eine ganzheitliche Sicht auf den Konzern und betrachtet das Ergebnis nach Steuern als zentrale Finanzkennzahl. 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1 Prognosebericht Nach 2023 haben die Tochtergesellschaften des Unternehmens im Rahmen der globalen betrieblichen Umstrukturierungsmaßnahmen von WeWork Inc. acht Mietverträge gekündigt und einen Mietvertrag teilweise gekündigt. Die Geschäftsleitung erwartet, dass das Unternehmen das Geschäftsjahr 2024 mit einem Gewinn nach Steuern abschließen wird, während in 2023 nach Steuern noch ein Verlust zu verzeichnen war. Der Hauptgrund für diese positive Entwicklung sind höhere Gewinnabführungen und eine geringere Verlustübernahme aus dem PLTA, die wiederum auf geringere Umstrukturierungskosten und die positiven Auswirkungen der Kündigung von Mietverträgen zurückzuführen sind. Für 2025 erwartet die Geschäftsleitung, einen positiven Saldo aus dem PLTA durch den fortgesetzten Betrieb der bestehenden Standorte. Diesem Saldo stehen Zinsaufwendungen aus Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie potenzielle Umstrukturierungskosten gegenüber, die zu einem relativ geringen Verlust nach Steuern führen könnten. Darüber hinaus wird nach Abschluss der Umstrukturierungsmaßnahmen von WeWork Inc eine fortgesetzte Verbesserung des Betriebsergebnisses der Tochtergesellschaften des Unternehmens erwartet. Die tatsächliche Unternehmensleistung für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 kann wesentlich von den Erwartungen des Unternehmens abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen sind Vorhersagen, Prognosen und andere Aussagen über künftige Ereignisse, die auf den derzeitigen Erwartungen und Annahmen beruhen und infolgedessen Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen. 3.2 Risiko- und Chancenbericht Das Unternehmen unterliegt Markt-, Kredit-, Währungs- und Liquiditätsrisiken. Die Steuerung dieser Risiken wird von der Geschäftsleitung des Unternehmens überwacht. Ferner stellt die Geschäftsleitung des Unternehmens sicher, dass die Maßnahmen des Unternehmens zur Steuerung der finanziellen Risiken durch angemessene Richtlinien und Verfahren geregelt werden und dass die finanziellen Risiken gemäß den Richtlinien und Risikozielen des Unternehmens ermittelt, quantifiziert und gesteuert werden. Aufgrund des PLTA ist das Unternehmen indirekt von den betrieblichen Risiken seiner Tochtergesellschaften betroffen. Wichtige Faktoren sind in diesem Zusammenhang eine bessere Belegung aller Gebäudestandorte sowie die Inflation, die sich bspw. in steigenden Gemein- und Mietkosten niederschlägt und dadurch das Betriebsergebnis der Tochtergesellschaften belastet. Die Geschäftsleitung überwacht die Auswirkungen der Teuerung proaktiv und nimmt bei Bedarf betriebliche Anpassungen vor. So werden die Leistung und die Belegung der Standorte monatlich geprüft und frühzeitig Maßnahmen zur Erhöhung der Belegung, zur Minderung der Aufwendungen oder zur Erreichung günstigerer Mietbedingungen getroffen. Dadurch soll das Angebot besser auf die Nachfrage abgestimmt und die Konzernleistung insgesamt verbessert werden. Der Konzern sucht außerdem nach Möglichkeiten, sich zusätzlich bessere und rentablere Einnahmequellen zu erschließen und die derzeitigen WeWork-Standorte zu monetarisieren. Zum Bilanzstichtag weist das Unternehmen einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Jahresfehlbetrag in Höhe von 248,5 Mio. EUR (2022: 182,7 Mio. EUR) auf. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt, weil die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens wegen der von einer Zwischenholding abgegebenen Finanzierungszusage vorläufig als gesichert gelten kann. Darüber hinaus wurden im Laufe des Jahres die Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten durch Finanzierungen von verbundenen Unternehmen zurückgezahlt, und das Unternehmen schloss mit seinem wichtigsten verbundenen Kreditgeber eine Rangrücktrittsvereinbarung ab, die den Großteil der offenen Verbindlichkeiten abdeckt. Mit der Annahme der Unternehmensfortführung werden auch die nach dem Bilanzstichtag eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Tochtergesellschaften berücksichtigt, die durch eine Vereinbarung zur Liquiditätsbündelung mit dem Unternehmen verbunden sind. Daher geht die Geschäftsleitung davon aus, dass das Unternehmen ausreichend liquide Mittel erwirtschaften und für mindestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag in der Lage sein wird, seine Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu begleichen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§ 264 ff. HGB) sowie des § 42 GmbHG erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Sitz der Gesellschaft ist Berlin. Die Gesellschaft wird beim Handelsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg unter HRB 169345 geführt. Zum Bilanzstichtag weist das Unternehmen einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 248.528 (Vorjahr: TEUR 182.721) aus. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt, da aufgrund der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens im abgeschlossenen Geschäftsjahr Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Mittel von verbundenen Unternehmen getilgt werden konnten und das Unternehmen eine Rangrücktrittsvereinbarung mit seinem wichtigsten verbundenen Kreditgeber abgeschlossen hat, die den Großteil der ausstehenden Verbindlichkeiten umfasst. Mit der Annahme der Unternehmensfortführung werden auch die von verbundenen Unternehmen erhaltenen Finanzierungen und die nach dem Bilanzstichtag eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Tochtergesellschaften berücksichtigt, die durch eine Vereinbarung zur Liquiditätsbündelung mit dem Unternehmen verbunden sind. Daher geht die Geschäftsleitung davon aus, dass das Unternehmen ausreichend liquide Mittel erwirtschaftet und für mindestens 12 Monate in der Lage sein wird, seine Verbindlichkeiten bei Fälligkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB zu begleichen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Für die Abschreibungen wurden Nutzungsdauern zwischen 3 und 7 Jahren zu Grunde gelegt. In den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Ausleihungen sind zum Nominalwert oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Zum Bilanzstichtag wurden alle Ausleihungen und alle Forderungen gegen verbundene Unternehmen einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Die Ausleihungen bzw. Forderungen bestehen gegen Tochtergesellschaften, deren Geschäftszweck es jeweils ist, ein Immobilienprojekt zu verwalten und durch die Vermietung entsprechende Zahlungsmittelüberschüsse zu generieren. Diese werden in der Regel durch Ergebnisabführungsverträge direkt in die WeWork Germany GmbH überführt. Zum Zwecke des Werthaltigkeitstest wurden die jeweilige Ausleihung bzw. Forderung mit den erwarteten Zahlungsmittelüberschüssen aus der Immobilienvermietung für fünf Jahre oder bis zum jeweiligen Laufzeitende des Mietvertrags ermittelt und mit der Ausleihung bzw. Forderung verglichen. Sollte die Ausleihung bzw. Forderung größer als der erwartete Zahlungsmittelüberschuss sein, erfolgt eine Abschreibung auf diesen. Bei der Beurteilung der Wertminderung dieser Forderungen werden auch andere qualitative Faktoren berücksichtigt, unter anderem, wenn das Gebäude die Definition des Managements als "nicht ausgereift" erfüllt, d. h. zum Bilanzstichtag nur vierundzwanzig Monate oder weniger in Betrieb ist, und sich noch in der Phase des Hochfahrens befindet, in der die derzeit prognostizierte finanzielle Leistung noch nicht auf eine langfristige finanzielle Leistung hinweist. Die Abschreibungen wurden im Berichtsjahr einheitlich unter dem Posten "Abschreibungen auf Finanzanlagen" in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel werden zu Nennwerten ausgewiesen. Erkennbaren Risiken wird im Rahmen von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anhang als Anlage beigefügt (Anlage 1). Die Zusammensetzung der in den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen ist dem Anhang als Anlage beigefügt (Anlage 2). Außerplanmäßige Abschreibungen wurden bei den Wertansätzen für Anteile an verbundenen Unternehmen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr: TEUR 25) vorgenommen. Bei den Ausleihungen wurden außerplanmäßige Abschreibungen von TEUR 2.841 (Vorjahr: TEUR 6.013) vorgenommen. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 761 (Vorjahr: TEUR 1.306) enthalten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Rohergebnis sind Erträge aus Währungsumrechnungen von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 50) ausgewiesen. V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 108 (Vorjahr: 109) Arbeitnehmer beschäftigt. Diese lassen sich wie folgt aufteilen:
Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch die folgenden Personen geführt: • Justin Jones, Chicago/USA - bis 17.02.2023 Chief Financial Officer, International • Katharina von Schacky, Düsseldorf/Deutschland - bis 24.10.2023 Geschäftsleiterin Strategie und Immobilien für Deutschland und Nordeuropa • Dr. Carlos Enrique Mack Castelli, London/Vereinigtes Königreich - ab 24.10.2023 Berater Gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe der Gesamtbezüge verzichtet, da sich ansonsten Rückschlüsse auf die Vergütung der einzelnen Geschäftsführer ziehen lassen. Derzeit ist folgender Geschäftsführer bestellt: • Dr. Carlos Enrique Mack Castelli, London/Vereinigtes Königreich - ab 24.10.2023 Berater Die sämtlich alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Mutterunternehmen bei Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss (kleinster und größter Konsolidierungskreis) der "WeWork Inc." Delaware, USA einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Hauptgeschäftssitz der WeWork Inc. erhältlich. Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift des § 292 HGB in Anspruch und stellt keinen eigenen Konzernabschluss auf, sondern wird den Konzernabschluss der WeWork Inc., Delaware, USA, in englischer Sprache im Unternehmensregister veröffentlichen. Der befreiende Konzernabschluss ist nach amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt. Dabei fanden insbesondere folgende im Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens angewandte Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden, die in folgender Hinsicht von deutschem Recht abweichen, Anwendung: • Mietverträge werden in Übereinstimmung mit ASC 842 bilanziert. Es wird eine Mietverpflichtung und ein korrespondierendes Nutzungsrecht basierend auf dem Barwert der Mietzahlungen in der Bilanz gebildet. Verwendung des Ergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von TEUR 65.807 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Im Rahmen eines Restrukturierungsplans der Gruppe haben nach dem Bilanzstichtag 8 Tochtergesellschaften ihre Mietverträge voll und eine Tochtergesellschaft ihren Mietvertrag teilweise gekündigt. VI. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, December 23, 2024 gez. Carlos Mack Castelletti Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Anteile an verbundenen Unternehmen zum 31.12.2023
* Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der WeWork Germany GmbH sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WeWork Germany GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WeWork Germany GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WeWork Germany GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Janaur 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 23. Dezember 2024 Grant
Thornton AG
Niclas Rauscher, Wirtschaftsprüfer Sebastian Koch, Wirtschaftsprüfer |
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Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Effekten- und Warenterminhandel
Verlegen von Zeitschriften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Effekten- und Warenterminhandel
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Verlegen von Computerspielen
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verlegen von Computerspielen
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Steinkohlenbergbau
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Turbinen
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Elektrizitätsverteilung
Herstellung von Turbinen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Turbinen
Herstellung von Turbinen
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Veredlung von Holzwaren
Institute für Factoring-Geschäfte
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen