Flechtwerk IT-Systems GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Dipl. Ing. FH Schünemann seit 28.1.2002 | Prokura |
Patrick Dipl. Ing. FH Postel seit 28.1.2002 | Geschäftsführer |
Jaroslaw Jan Zdrzalek seit 28.1.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jaroslaw Jan Zdrzalek | 50.00% |
Sebastian Schünemann | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
Edyoucaid gGmbHAufgelöst | 100.00% |
Silpion IT Service Management GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Silpion IT-Solutions GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LageberichtFY 2022/2023 (01.10.2022 - 30.09.2023) der Silpion IT-Solutions GmbH, HRB 78585 / Handelsregister HamburgGrundlagen des UnternehmensGeschäftsmodelleDie SILPION IT-SOLUTIONS GMBH agiert als auftragsbezogener Individualfertiger von digitalen Lösungen für KMUs und Konzerne. Die Leistungserbringung erfolgt primär durch den operativen Personalstamm der SILPION IT-SOLUTIONS GMBH (im Mittel 114 FTE), sekundär durch Mitarbeiter von Partnerunternehmen (etwa die Software Allianz Hamburg und Softwareallianz Deutschland, 200+ Partnerunternehmen, 18.000+ Festangestellte) sowie durch ausgewählte Honorarkräfte (ein Pool von ca. 250). Die Erlösströme basieren auf dem für das jeweilige Kundenprojekt eingesetzten Personaltableau. Die Leistungserbringung erfolgt als Dienstleistung nach BGB §611, die Projektdurchführungsstrategien folgen agilen Prinzipien in Anforderung, Design, Konstruktion und operativem Betrieb der Projektlösungen. Gemäß den agilen Prinzipien erfolgt die Projektabwicklung in enger und partnerschaftlicher Kooperation von Auftraggeber und Auftragnehmer. Die Projektumsätze liegen je Mandat und Kunde zwischen 10.000 EUR (Beispiel: standardisierte eCommerce-Shopsystem für KMU) und 10 Mio. EUR (Beispiel: Digitalplattformen für strategische Geschäftsmodelle für Konzerne). Die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH bedient ihre Kunden mit starkem regionalem Fokus über den Hauptstandort Hamburg und eine Filiale in Berlin. Das Unternehmen ist in Business Units strukturiert, die nach unterschiedlichen Kompetenzen organisiert sind. Im Wesentlichen folgen die Abteilungsstrukturen der Kernwertschöpfung des Unternehmens: strategische Beratung, Konzept und Design, Realisierungen auf unterschiedlichen digital-technischen Plattformen und dem Betrieb der realisierten Lösungen. Die Projektaufträge rangieren von Einzelaufgaben, die durch eine Abteilung inhaltlich abgewickelt werden, bis hin zu umfangreichen Mandaten, die durch interdisziplinäre Zusammenarbeit geprägt sind und optimalerweise alle Phasen der Kernwertschöpfung eines voll integrierten digitalen Dienstleisters abdecken. Anzahl und Umfang der mittelgroßen bis großen Projektaufträge sind seit dem FY2016 spürbar gewachsen und bestätigen die Richtigkeit der strategischen Planungsziele als der ganzheitliche Partner für Herausforderungen und Lösungen in der Digitalisierung für unsere Kunden. Das Unternehmen hat sich in seiner Ausrichtung systematisch verbreitert und das Portfolio dabei konsequent integriert. Unter dem Leitspruch "Wir entwickeln Menschen, Organisationen und Software" wird ein anspruchsvolles und komplettes Leistungsvermögen bei Endkunden ergebnisorientiert eingesetzt. Ganzheitliche Projekte auf Seiten unserer Auftraggeber erfordern - neben umfassender Realisierungskompetenz - eine korrespondierende Organisationsberatung und -entwicklung in der Aufbau- und Ablauforganisation unserer Kunden und den gezielten Auf- und Ausbau von Kompetenzen der Projektmitarbeiter dieser Organisation. Diesem Leistungsanspruch tragen wir mit Business Units zur Umsetzung von agiler Transformation und digitaler Transformation sowie der Silpion Academy Rechnung. Darüber hinaus bestehen wesentliche Erfolgsfaktoren dieser Entwicklung zum einen aus einer Professionalisierung der Projektmanagement- und digitalen Realisierungskompetenz mit allen Teildisziplinen und der damit einhergehenden Kundenzufriedenheit, die in Mandatsaufweitungen und Folgeaufträge mündet. Zum anderen führt die Planung, Konzeption, Partnergewinnung und Ausrichtung des einmal jährlich stattfindenden größten Digitalisierungskongresses solutions.hamburg zu einer signifikanten Steigerung von Markierung und Reichweite und ermöglicht es der SILPION IT-SOLUTIONS GMBH in umfassendem Maße die geschäftlichen, verbandsseitigen und politischen Netzwerke zu erweitern und sich als einer der Schlüsselakteure des digitalen Wandels in der Freien und Hansestadt Hamburg zu positionieren und in unterschiedlichen Initiativen, Programmen und Institutionen an diesen Themen mitwirken zu können. Zum Auf- und Ausbau spezifischer Geschäftsfelder, aber auch zur konsequenten Fokussierung des Kerngeschäfts eines voll integrierten digitalen Dienstleisters führt die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH eine Reihe von Tochtergesellschaften und strategischen Beteiligungen. Die Silpion Events GmbH als 100%ige Tochter veranstaltet mit der "Solutions", dem Digitalisierungskongress für Führungskräfte im digitalen Wandel, dem "TechCamp" für Software-Entwickler und dem "Silpion Kicker Cup" die Netzwerk-, Marketing- und Partner/Vertriebsevents. Die "Solutions" positioniert sich mit ihrem Leitspruch "Digitalisierung ist Teamsport" als querschnittlicher und einzigartiger Digitalisierungskongress. Sie setzt gezielt auf einen außergewöhnlichen Erfahrungsraum und relevante Impulse für Gestalter des digitalen Wandels und der Unternehmenstransformationen und -innovationen. Die Silpion IT Service Management GmbH als 100%ige Tochter konzentriert sich auf ITIL-konforme IT-Prozesse, den Betrieb von Kundenlösungen und die Etablierung von Help-Desk Organisationen. Die Simplexion GmbH (90% Beteiligung) bedient das Segment der IoT (Internet of Things) Vorhaben und veredelt Consumer-Products mit digitaler Intelligenz und Vernetzung. Mit dem Unternehmen HOYER Handels GmbH wurde in der Vergangenheit das Küchengerät "Monsieur Cuisine" (aktuell verkaufte Stückzahlen: 2,9 Millionen) entwickelt und längerfristige strategische Planungen im Ausbau der Geschäftstätigkeit werden von beiden Seiten in fortschrittlichem Stadium geführt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Beteiligung an der Simplexion GmbH auf 100% erhöht und anschließend 50% an die Firma HOYER Handels GmbH veräußert. Ziel dieser Anteilsübertragung ist die mittel- bis langfristige Kooperation in der Entwicklung digitaler Consumer-Products für HOYER. Zum 30.01.2020 ist die Silpion IT-Solutions GmbH in das Unternehmen StageLED GmbH, Hamburg - Generalunternehmer Licht - als Minderheitsgesellschafter eingestiegen. Maßgeblich sind Synergien zwischen modernster Lichtausstattung von avancierten Unternehmen und Institutionen in Kombination mit IoT-Vorhaben, KI und Software-Engineering. Mit der in 04.2019 gegründeten Silpion Analytical Intelligence Laboratory GmbH (SAIL) adressiert die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH (50% Beteiligung) das innovative Leistungsfeld von Big Data, Data Science und Künstlicher Intelligenz (AI). In der ISA GmbH bündeln wir die ganzheitliche eCommerce-Kompetenz mit der Auswahl und Integration von eCommerce-Plattformen. Eigene Abteilungen für Produktfotografie und Content-Creation bietet eine vollintegrierte Lösungsfähigkeit für kleine, mittlere und große eCommerce-Ansprüche und -Projektvorhaben. Das Kreativgeschäft wird ausgebaut. Die Software Allianz Hamburg (SAH) GmbH im paritätischen Besitz von SILPION IT-SOLUTIONS GMBH, Project Partners GmbH und der AKRA GmbH bündelt 85+ mittelständische Unternehmen in einer Marketing-, Vertriebs- und Leistungseinheit und positioniert sich unter dem Slogan "Hamburger Unternehmer für Hamburger Unternehmen" als Partner auf Augenhöhe (Prime Supplier) für die Zielgruppe der Konzerne, die aufgrund hochschwelliger Lieferantenkriterien nicht mit KMU wie der SILPION IT-SOLUTIONS GMBH Geschäftspartnerschaften eingehen. Mit der im FY 2018/2019 gegründeten Softwareallianz Berlin GmbH (SAB) überträgt die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH als 100% Eigner das Geschäftsmodell der SAH in den Berliner Wirtschaftsraum. Mit der Softwareallianz Deutschland GmbH als 100%-Tochter der Silpion IT-Solutions GmbH tragen wir den verstärkten bundesweiten Anfragen Rechnung und bieten über Vertriebsregionen und Ankerpartner deutschlandweit die Konzepte und Vorteile der mittelständischen IT-Leistungen aus jeweils regionaler Nähe an. Über die verschiedenen Partnermodelle und -strukturen haben alle in Kooperation verbundenen Partner Zugriff auf 8.000+ festangestellte Mitarbeiter. Hier verfolgen wir den Anspruch, der operative Arm der innovativen mittelständischen IT-Kompetenz Deutschlands zu werden und als echter Leistungspartner / Prime Supplier für Konzernunternehmen zu werden. Das Konstrukt ermöglicht allen Partnern und Kunden erstmalig in zeitgemäßen und flexiblen Formen wirtschaftlich erfolgreich zusammenzuarbeiten. Die Softwareallianz Deutschland kann auf eine substanzielle Reihe gewonnener Ausschreibungen in der öffentlichen Hand und in der Privatwirtschaft verweisen, die in den kommenden Jahren durch Einzelabrufe wesentlich zum Umsatz beitragen werden. Ziele und StrategienWesentliches strategisches Ziel der SILPION IT-SOLUTIONS GMBH ist der Ausbau der interdisziplinären Kundenprojekte bei Erhöhung der Fertigungstiefe und der Schaffung von digitalen Lösungen oder Produkten, die den Unternehmenskunden der SILPION IT-SOLUTIONS GMBH einen relevanten marktlich-strategischen Vorteil oder die Etablierung konsequent digitaler Geschäftsmodelle verschaffen. Die erforderlichen Kompetenzen und Kapazitäten stehen über die im Abschnitt "Geschäftsmodelle" beschriebenen Unternehmen und Partnerorganisationen bereit und haben sich umfangreich und auf hohem Niveau bewährt. Die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH verfolgt die Strategie, die stark etablierten und leistungsfähigen Ökosysteme von Projekt- und Lösungspartnern signifikant auszubauen. Der Slogan der solutions.hamburg "Digitalisierung ist Teamsport" bildet auch das Leitmotiv der Geschäftsstrategie der SILPION IT-SOLUTIONS GMBH. Die Erschließung neuer Geschäftsfelder wird weiterhin organisch über Ausgründungen oder die Schaffung neuer Business Units innerhalb der bestehenden Entitäten angestrebt. Durch eine enge Verzahnung der Ökosysteme der SILPION IT-SOLUTIONS GMBH (Kunden, Projekt- und Lösungspartner, Kongress-Partner, Sprecher und Teilnehmer der solutions.hamburg) wird die Marke weiter hinsichtlich Exzellenz und gleichzeitig positiv-emotional aufgeladen. Forschung und EntwicklungDie SILPION IT-SOLUTIONS GMBH nutzt in der Leistungserbringung Komponenten, Frameworks und Plattformen Dritter. Nennenswerte Investitionen in F&E werden nicht getätigt. Es findet gezielter Auf- und Ausbau von Kompetenzen statt und aktuelle Forschungsergebnisse werden gezielt auf Eignung im wirtschaftlichen Leistungsprozess geprüft und adaptiert. Mit dem LTE-Modem für IoT-Anwendungen und einem Projektabrechnungssystem wurden konkrete Produkte aus der F&E Abteilung entwickelt. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie ITK- Branchenkonjunktur hat mit 4,62% am Bruttoinlandsprodukt in 2023 (4,32% in 2022, 5,03% in 2021 und 4,79% in 2020) (Quelle: Statistisches Bundesamt 1) einen relevanten Anteil und steht inhaltlich in verstärktem Maße für Innovationsfähigkeit sowohl als eigenständiges Leistungsfeld als auch verstärkt additiv in den kernwertschöpfenden Entwicklungen der deutschen Industrie (KI, Robotik, Internet of Things, Autonome Systeme, etc.) Die für die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH relevante Teilbranche der breit gefassten IT-Services entwickeln sich mit folgenden Marktvolumen und Wachstumsraten: 2017: 39,0 Mrd. EUR, 2,3% und 2018: 39,9 Mrd. EUR, 2,4%, 2019: 40,9 Mrd. EUR, 2,4%, 2020: 41,1 Mrd. EUR, -2,4%, 2021: 43,3 Mrd. EUR, 5,3%, 2022: 45,7 Mrd. EUR, 5,5%, 2023: 47,8 Mrd. EUR, 4,7% (Quelle: bitkom ITK Marktzahlen 20222). Der Umsatzerlös der SILPION IT-SOLUTIONS GMBH ist im Vergleichszeitraum leicht gesunken. Der Umsatzanteil der SILPION IT-SOLUTIONS GMBH am genannten Marktvolumen ist mit 0,04184% marginal und die Wettbewerbssituation für KMU üblich. Die Marktstellung der Silpion Gruppe ist aufgrund der Kombination aus ganzheitlichem Projekt-Lösungsgeschäft und der Veranstaltung des renommierten Digitalkongresses solutions.hamburg signifikanter durch Markierung und Reichweite. GeschäftsverlaufWir können auf ein spürbar durch die COVID-19 Pandemie, aber auch eine durch globale Konflikte und daraus resultierende Investitionszurückhaltung einiger Kunden geprägtes Geschäftsjahr zurückblicken. Das macht sich weniger im Kerngeschäft als in Rückgängen von Umsatzerlösen in der Silpion Events GmbH und Teilnehmerzahlen auf der Solutions bemerkbar, wenngleich sich diese verglichen zum Tiefpunkt in 2020 spürbar verbessert haben. Diese Entwicklung bedarf einer längerfristigen Kostenreduktion und Effizienzsteigerung in der Produktion. Eine Wertberichtung der von der Silpion IT-Solutions gewährten Darlehenslinie um 100 TEUR wurde vorgenommen. Konzeptionell und programmatisch sehen wir uns hier für die kommenden Jahre gut gerüstet. Im Kerngeschäft konnten wir trotz Rückgängen in den Umsatzerlösen durch Konsolidierung und Veräußerungsgewinne von Anteilen an der Simplexion GmbH ein positives Jahresergebnis erzielen. LageErtragslage Die Umsatzerlöse sind um 1,3 Mio. EUR gesunken und liegen mit 19,9 Mio. EUR unter dem prognostizierten Wert. Die mittlerweile mittelfristige pandemische Entwicklung, verursacht durch SARS-CoV-2 (COVID-19), konfrontiert uns weiterhin mit Planungsunsicherheiten und häufig extrinsischen Faktoren wie Unterbrechungen oder Abbrüchen von laufenden Kundenaufträgen oder Reduktion des Projekt-Headcounts. Umgekehrt erleben wir auch steigende Investitionen in digitale Programme und Vorhaben auf Seiten unserer Auftraggeber. Der Markt hat seine Struktur und Dynamik verändert und gute Chancen auf eine kontinuierliche Auftragspipeline und Geschäftsausweitung sind erkennbar. Gleichwohl mehren sich die Indizien für eine zögerliche Investitionsbereitschaft auf Seiten global im Wettbewerb stehender Kundenunternehmen. Kausal spürbar sind kriegerische Auseinandersetzungen wie in der Ukraine, der China-Taiwan-Konflikt und instabile globale Lieferketten in Kombination mit steigenden Energiekosten. Auch wenn digitale Entwicklungen Effizienz steigern, Transparenz schaffen und intelligent-flexible Lösungen für dynamische Herausforderungen auf Kundenseite liefern, wird die Stabilisierung des jeweiligen Kerngeschäfts zunächst mit Priorität verfolgt. Durch Maßnahmen wie Senkung von Ausgaben und Intensivierung der Projektakquisen halten wir das Unternehmen, seine Mitarbeiter und Kunden auf stabilem und zukunftsorientiertem Niveau. Der EBIT hat sich mit 113 TEuro niedriger entwickelt als prognostiziert. Die Kundenentwicklung wird als gut eingeschätzt. Wie üblich konnten einige Großkunden gewonnen werden. Die durch die Pandemie bedingten Auftragsunterbrechungen oder partielle Reduktionen gesunkenen Umsatzerlöse führten dazu, dass sich der Fremddienstleistereinsatz flexibler und dynamischer entwickelt hat. Aufgrund des Fachkräftemangels ist es grundsätzlich nicht leicht geeignete Mitarbeiter zu finden. Um auch die vorhandenen Mitarbeiter zu halten, sind große Anstrengungen nötig. Der Personalkörper hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf konstantem Niveau gehalten. Die Personalkosten stiegen gleichwohl u.a. durch Intensivierung von Personalentwicklungsmaßnahmen auf TEuro 9.604 an. Der Auftragsbestand ist zufriedenstellend und unterjährig kontinuierlich. Er ist zum Ende des Geschäftsjahres angestiegen. Die vorhandenen Aufträge haben teilweise eine Reichweite bis in das Jahr 2023. Die Aussicht auf jährliche Folgeaufträge bei Bestandskunden ist gut. Trotz der Dynamik und der damit einhergehenden temporären Auftragsverringerung durch SARS-CoV-2 (COVID-19) Effekte auf Seiten einiger Kundenunternehmen, hat das Thema "Digitalisierung" an strategischer Bedeutung auf allen Ebenen der Gesellschaft und im Wirtschaftsleben einen starken Schub erfahren, der sich auch kurz- bis mittelfristig in der Auftragslage widerspiegelt. Finanzlage Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote beträgt 58,0 % (Vorjahr 38,2%) und wird als sehr gut eingeschätzt. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden insgesamt TEuro 49 in Sachanlagen investiert. Diese Investitionen betreffen größtenteils die Betriebsausstattung für Arbeitsplätze und ähnliches. Darüber hinaus wurden keine nennenswerten Investitionen vorgenommen. Dies entspricht aus unserer Sicht dem normalen Investitionsverhalten von Dienstleistern. Ein Investitionsstau ist nicht ersichtlich. Liquidität Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag TEuro 489. Insgesamt wird die Liquidität der Gesellschaft als gut eingeschätzt. Wir haben die solide Fähigkeit, unseren Zahlungsverpflichtungen aus eigener Liquidität fristgerecht nachzukommen. Der Gesellschaft stehen zum Stichtag zugesagte aber nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von TEuro 750 zur Verfügung. Vermögenslage Die Anlagenintensität (Anlagevermögen / Bilanzsumme) ist mit 41,5 % (Vorjahr 39,5 %) gering, aber branchentypisch. Auffälligkeiten lassen sich hieraus nicht ableiten. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenFür die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz und EBIT herangezogen. Sie werden monatlich ermittelt und überwacht und sind oben aufgeführt. Der EBIT ist mit TEuro 113 positiv, er hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 18 verringert. Kundenbelange: Wir haben bei der Bearbeitung unserer Aufträge stets den Benefit für unsere Kunden vor Augen. Unser gesamtes Handeln richten wir anhand dessen aus. Als Dienstleister ist die Zufriedenheit der Kunden ein Schlüsselerfolgsfaktor und Ansporn. Arbeitnehmerbelange: Das Unternehmen beschäftigt zum Bilanzstichtag 146 Mitarbeiter mit einem jahresdurchschnittlichen Äquivalent von 118 FTE. Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Ihre Zufriedenheit ist uns sehr wichtig. Wir versuchen die Arbeitsbedingungen so gut wie möglich auf unsere Mitarbeiter abzustimmen und uns als Arbeitgeber attraktiv zu halten, um neue qualifizierte Mitarbeiter für uns zu gewinnen. Die Mitarbeiterbindung ist aufgrund der Knappheit der Fachkräfte ein vorrangiges Ziel unserer Mitarbeiterstrategie. GesamtaussageDie Gesamtentwicklung wird als stabil und positiv wahrgenommen. Der Umsatz ist leicht gesunken. Die an uns gestellten Aufgaben konnten wir zur Zufriedenheit unserer Kunden erledigen und es ist uns gelungen, weitere qualifizierte Mitarbeiter für uns gewinnen. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognoseberichtDie kurz- bis mittelfristige Wirtschafts- und Branchenentwicklungen wird positiv eingeschätzt und von Marktanalysen bestätigt. Der umfassende Charakter der Digitalisierung wird von vielen Wirtschaftsanalysten als disruptiver Phasenbeginn gewertet. Daraus resultieren verstärkte Investitionen in digitale Programme, die nicht selten eine Vielzahl avancierter Einzelprojekte bündeln und auf die jeweilige Markt- und Portfoliostrategie unserer Kunden einzahlen. Aufgrund der Umfänge und Komplexität derartiger Innovations- und Investitionsprogramme und dem anhaltenden Fachkräftemangel von Digital- und Projektexperten ist der Bedarf an Unterstützungsleistungen durch Marktteilnehmer und Anbieter - wie etwa unser ganzheitlicher Unternehmensverbund - groß. Wir bewerten die Marktnachfrage als stabil, wachsend und schon jetzt auf einem hohen Grundniveau. Trotz der Dynamik und der damit initial einhergehenden temporären Auftragsverringerung durch SARS-CoV-2 (COVID-19) Effekte auf Seiten einiger Kundenunternehmen, hat das Thema "Digitalisierung" durch die Pandemie an strategischer Bedeutung auf allen Ebenen der Gesellschaft und im Wirtschaftsleben einen starken Schub erfahren, der sich auch kurz- bis mittelfristig in der Auftragslage widerspiegelt. Wir erwarten einen Zuwachs an Projektanfragen sowohl bei Bestands- als auch bei Neukunden ebenso wie im Durchschnitt steigende Auftrags-/Projektvolumina. Im FY 2023/2024 erwarten wir einen gegenüber dem FY 2022/2023 sinkenden Umsatzerlös von 17 Mio. EUR und einen EBIT von 500 TEuro. Das abgelaufene FY 2022/2023 hat sich aus unserer Sicht herausfordernd gestaltet. Die Umsatzerlöse haben sich annähernd nach Plan entwickelt und das EBIT hingegen fiel geringer aus als prognostiziert. Die Planwerte für das FY 2023/2024 ordnen sich in den auf Wachstum ausgelegten Basis-Unternehmensverlauf der Geschäftsjahre vor 2017/2018 ein. Die Geschäftsjahre 2017/2018 und 2018/2019 wurden durch Großaufträge sprunghaft auf ein deutlich höheres Umsatz- und EBIT-Niveau gehoben. Diese Projektverträge endeten oder minimierten sich nach aktueller Partnerabstimmung in üblichen zeitlichen Verläufen. Mit den Planwerten für FY2023/2024 setzen wir auf Stabilisierung und Konsolidierung auf der Basis von FY2016/2017 und wollen diesen Trend im FY2023/2024 mit einem Umsatzerlös von 17 Mio. EUR und einem EBIT von 500 TEuro aufnehmen und daran anknüpfen. Diese Planwerte stehen unter dem Vorbehalt der Einflüsse durch globale Krisen und geostrategischer Veränderungen wie dem Russland-Ukraine-Krieg oder dem China-Taiwan-Konflikt. Diese spiegeln sich spürbar in verlängerten Akquisezyklen und Entscheidungsunsicherheiten auf Seiten einzelner Auftraggeber wider. Darüber hinaus ist eine steigende Inflation mit paralleler Zinserhöhung erkennbar. Signifikante Einflüsse durch die SARS-CoV-2 (COVID-19) Endemie werden nicht mehr erwartet. Schwankungsbreiten von 5 - 15 % im Umsatzerlös sind vor diesem Hintergrund als realistisch zu betrachten. RisikoberichtRisikomanagementsystem Die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH strukturiert und organisiert das Management von Risiken mit Fokus auf die Kernwertschöpfung ("Kundenprojektgeschäft"). Projekt- und Programmleiter übernehmen für ihre Aufträge das Risikomanagement. In den Leistungsabteilungen werden die Risiken dediziert konsolidiert und überwacht. Vertragliche Risiken werden durch Compliance-Regelungen und entsprechende Prozesse durch die Geschäftsführung sowie das Project Management Office aktiv gesteuert und minimiert. Finanzwirtschaftliche Risiken werden durch rollierende Planung, kontinuierliche Budgetverfolgung und monatliche Abrechnungsperioden eingegrenzt. Hier haben wir im abgeschlossenen Geschäftsjahr mit der systematischen Kosten-/Leistungsrechnung, 14-tägigen Abteilungsberichten und systematischem Forecasting Transparenz und Handlungsfähigkeiten gesteigert. Risiken Grundsätzlich besteht das Risiko von Zahlungsverzögerungen und vereinzelt Zahlungsausfall aufgrund von möglichen Insolvenzen auf Auftraggeberseite. Dieses Risiko wird durch vertraglich eng gestaltete Zahlungsziele, eine hohe Liquiditätsreserve der SILPION IT-SOLUTIONS GMBH und die Analyse der Creditreform-Kennzahlen des Vertragspartners minimiert. Durch die gestiegene Zahl an Großkunden und korrespondierender Umsatzvolumina ist die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH sensitiver bezüglich verspäteter Zahlungseingänge, sowohl im Einzelvorhaben großen Volumens als auch in der Überlagerung dieser Effekte bei unabhängigen Kunden. Da in großvolumigen Projekten grundsätzlich zur kapazitiven Abwicklung Fremdleister zum Einsatz kommen, fällt die temporäre Vorfinanzierung höher und länger aus. Durch systematische Kontrolle der OPOS-Listen und aktiven Projektvorhaben sowie die engen Zyklen im Mahnwesen wird diesem Risiko effektiv entgegengewirkt. Durch die hohe Liquiditätsreserve ist ein Abfedern ohne Nutzung der Kontokorrent-Linien der Geschäftsbanken sichergestellt. Maßnahmen zur Optimierung des Working Capital (WCO) sind organisatorisch verankert. Durch steigende Umsatzvolumina bei Großkunden besteht das Risiko verstärkter Abhängigkeit in Kapazitätsauslastung, Umsatz und Ertragsrückgang im grundsätzlichen Falle von Projektmoratorien oder Budgetverringerung. Die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH setzt in Großprojekten daher im Drittelmix eigenes Projektpersonal, Mitarbeiter von Partnerunternehmen und freie Honorarkräfte ein, die situativ in umgekehrter Reihenfolge elastisch aus den Mandaten ausgeplant werden können. Damit steht das eigene Personal und der damit einhergehende Umsatz und Ertrag erst an letzter Stelle in der Risikoposition. Insgesamt ist die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH darauf bedacht, eigenes Personal nur bis zu einem maximalen Umfang von 10% am Gesamtumsatz bei einem Mandanten zu platzieren. Aufgrund des branchenüblichen und kontinuierlichen Fachkräftemangels stellt der damit einhergehende "war for talents" ein dauerhaftes unternehmerisches Risiko dar. Die Gewinnung von neuen Mitarbeitern erfordert neue Instrumente und verstärkte Investitionen und resultiert in erhöhten Personalkosten aufgrund des erheblich höheren Lohnniveaus. Gleichzeitig werden Unternehmen wie die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH aufgrund der exzellenten Kompetenzträger durch externe Personalberater und Headhunter durch aggressive Abwerbeversuche angegriffen. Die SILPION IT-SOLUTIONS GMBH begegnet diesen Risiken mittels Personalentwicklungskonzepten, ambitionierten und individuell passenden Rollen und Verantwortlichkeiten und durch Steigerung des Employer Brandings. Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen. Globale Krisen und geostrategischer Veränderungen wie der Russland-Ukraine-Krieg oder dem China-Taiwan-Konflikt konfrontieren uns mit signifikanten Planungsunsicherheiten. Diese spiegeln sich spürbar in verlängerten Akquisezyklen und Entscheidungsunsicherheiten auf Seiten einzelner Auftraggeber wider und erhöhen Faktoren wie Unterbrechungen oder Abbrüche von laufenden Kundenaufträgen oder Reduktion des Projekt-Headcounts. Umgekehrt erleben wir auch steigende Investitionen in digitale Programme und Vorhaben auf Seiten unserer Auftraggeber. Der Markt hat seine Struktur und Dynamik verändert und gute Chancen auf eine kontinuierliche Auftragspipeline und Geschäftsausweitung sind erkennbar. Durch Maßnahmen wie die Senkung von Ausgaben und Intensivierung der Projektakquisen halten wir das Unternehmen, seine Mitarbeiter und Kunden auf stabilem und zukunftsorientiertem Niveau. Die Neukundenakquise darf als positiv mit solidem Ausblick bezeichnet werden. Unter der Prämisse, dass Risiken auch in stabilen wirtschaftlichen Zeiten essenzieller Teil der Unternehmensführung und -steuerung sind, fühlen wir uns durch unsere breite Kundenbasis, unsere exzellenten Mitarbeiter, die hohe Eigenkapitalquote und die Maßnahmen, die wir aktiv und situativ einsetzen für die Krise realistisch und gut gerüstet. ChancenberichtDie gesamtwirtschaftliche Entwicklung und nachhaltigen Wachstumsraten im Segment der IT Services sowie die breite Netzwerk- und Kundenbasis bilden gute Voraussetzungen zur Verstetigung des Unternehmenserfolgs. Die Neukundenakquise liegt über den Erwartungswerten der letzten drei Geschäftsjahre und stärkt die mittel- bis langfristige Perspektive, auch wenn einzelne Vorhaben von Bestandskunden oder in der Anbahnung neuer Projekte unter verstärkter Unsicherheit stehen (wie oben ausgeführt). Durch erfolgreiche Großprojekte und eine weitere Kooperation im Bereich Consumer Electronics ergeben sich Ansätze, die erfolgreichen Erlösmodelle zu erweitern und eine künftige Aufstellung in Richtung von festen Projektteams ("Team Factory") und Produktentwicklungskompetenzen ("Product Factory") strategisch zu prüfen. Wesentliche Merkmale dieser Strategie wird eine breitere Nutzung des Projektpersonals in unterschiedlichen Mandatsarten (Spezifische Einzelkompetenzen, Hochleistungsteams, Product Development) sein. Der organisatorische Change-Prozess ist mit dem Aufbau der im Abschnitt Geschäftsmodelle genannten Business Units auf sehr gutem Weg. Vertikale Chancen bestehen in der Intensivierung der Geschäftstätigkeit in der Consulting-Sparte. Dieser Geschäftszweig soll gleichzeitig in die frühen Phasen der digitalen Wertschöpfungen wirken und die Silpion Gruppe verstärkt zum Mitgestalter digitaler Programme, Projekte und Produkte bei ihren Kunden platzieren. Weitere vertikale Chancen werden in der Etablierung einer Tochtergesellschaft mit Schwerpunkt auf Data Science, Analytics und KI gesehen, die bestehende Leistungsfelder der Silpion Gruppe komplementär ergänzt. Mittel- bis kurzfristige Chancen auf einen überregionalen (horizontalen) Geschäftsausbau bestehen und werden durch vertiefte Kooperationen in 2024 angestrebt und ausgebaut. Mit dem Start der Softwareallianz Deutschland GmbH in 2020 schaffen wir die Voraussetzungen und Strukturen auf nationaler und damit überregionaler Ebene, die Anzahl gewonnener und teilweise großvolumiger Rahmenverträge darf als solider Indikator dieser Entwicklung eingeordnet werden. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Geschäftsführung der Silpion IT-Solutions Hamburg
Hamburg, den 06.09.2024 Gez. Oliver Hammerstein gez. Patrick Postel 1 https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Publikationen/Downloads-Inlandsprodukt/zusammenhaenge-pdf-0310100.pdf?__blob=publicationFile 2 ITK-Marktzahlen https://www.bitkom.org/sites/main/files/2023-01/BitkomITKMarktzahlenExtranetJanuar2023.pdf BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 30. September 2023Angaben zum Unternehmen Silpion IT-Solutions GmbH Brandshofer Deich 48 20359 Hamburg HRB 78585 Registergericht: Hamburg Mittelgroße Kapitalgesellschaft Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss der Firma Silpion IT-Solutions GmbH wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Das Wirtschaftsjahr der Gesellschaft wurde auf ein vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr umgestellt und läuft vom 01.10.2022 bis 30.09.2023. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungsmöglichkeiten der §§ 276 und 288 HGB teilweise Gebrauch. Bilanz (Anlage I) und Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage II) enthalten entsprechend § 265 Abs. 2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstande wurden mit € 82.800,00 aktiviert und über die Laufzeit von drei Jahren zeitanteilig planmäßig abgeschrieben. Bewertet wurden diese Vermögensgenstände mit den Personal- und Gemeinkosten ihrer Erstellung. Das Sachanlagevermögen und das Finanzanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 werden auf das Konto geringwertige Wirtschaftsgüter gebucht und sofort abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zum Festwert in Höhe von € 5.000,00. Die unfertigen Leistungen i. H. v. € 329.285,84 (Vorjahr € 0,00) betreffen sämtliche Leistungen, die bis zum Bilanzstichtag erbracht wurden und erst nach dem Bilanzstichtag abgerechnet werden konnten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Die Darlehensforderung gegenüber der Silpion Events GmbH wurde zum 30.09.2023 um weitere € 100.000,00 wertberichtigt. Die gesamte Wertberichtung der Darlehensforderung Silpion Events GmbH beträgt € 900.000,00. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die ausgewiesenen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 12 Monaten sind entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Mit Zusage vom 01.12.2007 wurden dem Gesellschafter - Geschäftsführer Herrn Patrick Postel, sowie den beiden wesentlich beteiligten Gesellschaftern Herrn Jaroslaw Zdrzalek und Sebastian Schünemann eine Pensionszusage erteilt. Über die Höhe der zurückzustellenden Pensionsverpflichtung wurde ein versicherungsmathematisches Gutachten erstellt. Zur Berechnung wurden die Heubeck - Richttafeln mit einem Zins von 1,98 v. H. verwendet. Handelsrechtlich wurde die Pensionsrückstellung nach der Bewertungsmethode Projected-Uni-Credit-Method i.S.d. IAS 19 ermittelt. Ein Gehaltstrend wurde aufgrund der Festbetragszusage nicht berücksichtigt. Die Höhe der Pensionsrückstellung beträgt:
Die Rückstellungen für Pensionen werden auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) gebildet. Die Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, hierbei wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit aller Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Durchschnittlicher Marktzinsansatz der letzten 10 Jahre 1,81 % Erwartete Rententrend 2,00 % Zugrunde gelegte Sterbetafel Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Die Fluktuation wurde mit 0,00 % angesetzt. Die Verrechnung des Planvermögens erfolgte zum Zeitwert von Euro 493.257,22 (Anschaffungskosten bzw. Rückkaufswert Euro 493.257,22). Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung vor Verrechnung mit dem Planvermögen beträgt Euro 1.425.458,00. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Aufwendungen mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ebenfalls saldiert. Die aus dem verrechneten Deckungsvermögen resultierenden Erträge beliefen sich auf Euro 51.426,35 und der aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung resultierende Aufwand belief sich auf Euro 22.485,01. Sie wurde unter dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 44.253,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Bilanzstichtag mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Erläuterungen zu Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von Euro 871.265,68 und die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von Euro 7.903,45 sind den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zugehörig. Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen sind nachfolgend dargestellt:
Angaben zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen eine Beteiligungsverhältnis besteht, sind den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zugehörig. Sonstige Angaben Ergebnisverwendung Der handelsrechtliche Jahresüberschuss beläuft sich auf € 228.504,17 (Vorjahr Jahresüberschuss € 45.279,67). Der Jahresüberschuss 2022/2023 wird als Gewinnvortag fortgeführt. Geschäftsführer Patrick Postel, Hamburg, Geschäftsführer Oliver Hammerstein, Hamburg, Geschäftsführer Die Geschäftsführer sind allein vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:
Die Verbindlichkeiten werden mit 4,0 % verzinst. Beteiligungsbesitz Die Gesellschaft ist an folgenden Gesellschaften zu mind. 20 v.H. beteiligt:
** Jahresabschluss zum 31.12.2022 *** Jahresabschluss zum 30.09.2023 Durchschnittlich beschäftigte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 Arbeitnehmer (ohne Auszubildene) wie folgt:
Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HBG, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und nicht nach § 251 HBG anzugeben sind, wie folgt:
Hamburg, den 06. September 2024 Gez. Patrick Postel gez. Oliver Hammerstein Das Jahresergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Anlagenspiegel zum 30.09.2023Silpion IT-Solutions GmbH IT-Beratung, Hamburg
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem offengelegten Jahresabschluss zum 30. September 2023 handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungsberichte verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 30. September 2023 und dem Lagebericht 2022/2023 wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Silpion IT-Solutions GmbH Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Silpion IT-Solutions GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Silpion IT-Solutions GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieser Sachverhalte, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Die Werthaltigkeit von Ausleihungen an eine verbundene Kapitalgesellschaft in Höhe von TEUR 673, die Werthaltigkeit von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen dieselbe Kapitalgesellschaft in Höhe von TEUR 195, die Werthaltigkeit eines Darlehens in Höhe von TEUR 79 an eine zweite verbundene Kapitalgesellschaft, die Werthaltigkeit von weiteren Forderungen gegen ebenjene zweite verbundene Kapitalgesellschaft in Höhe von TEUR 522 und die Werthaltigkeit eines Darlehens in Höhe von TEUR 254 gegen eine dritte verbundene Kapitalgesellschaft kann durch uns Abschlussprüfer nicht abschließend beurteilt werden, da diese Ausleihungen und Forderungen nicht besichert sind und uns keine plausiblen Tilgungspläne vorgelegt werden konnten. Die erstgenannte Kapitalgesellschaft weist zum Bilanzstichtag 30. September 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 193 aus und befindet sich auskunftsgemäß mittlerweile in Liquidation. Über die Rückzahlung der Ausleihungen und Forderungen konnte keine hinreichende Sicherheit gewonnen werden. Bei der zweitgenannten Kapitalgesellschaft besteht eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der Verfügbarkeit von ausreichenden finanziellen Mitteln zur Darlehenstilgung. Die dritte oben genannte Kapitalgesellschaft weist zum Bilanzstichtag 30. September 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 104 aus. Über die Rückzahlung der Ausleihung konnte ebenfalls keine hinreichende Sicherheit gewonnen werden. Die Geschäftsführung geht in allen genannten Fällen von der Werthaltigkeit der Ausleihungen und Forderungen aus. Auf Basis der vorgelegten Unterlagen können wir nicht abschließend beurteilen, ob aufgrund von Wertminderungen Abschreibungen entsprechend § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB bzw. § 253 Abs. 4 HGB hätten erfolgen müssen. Ebenso konnten wir durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über die Werthaltigkeit der oben genannten Forderungen gewinnen. Wir können daher - entgegen der Geschäftsführung - nicht beurteilen, ob ein Abwertungsbedarf besteht. Wir können daher nicht vollständig ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Ausleihungen an verbundene Unternehmen, den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, des Jahresergebnisses und des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Diese Sachverhalte beeinträchtigen auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 6. September 2024 DIERKES
Hamburg AG
Gez. Thering, Wirtschaftsprüfer |
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