wamico Personal UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Karl-Heinz Rosenstein seit 30.3.2021 | Vorstandsmitglied |
Pradeep Manohar Gaitonde seit 30.3.2021 | Vorstandsmitglied |
Prithwis Chandra Dr. Ray seit 30.3.2021 | Vorstandsmitglied |
Gerhard Bill seit 13.11.2019 | Prokura |
Stefan Adam seit 22.4.2013 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Postbank Systems AGBonnJahresabschluss zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 20151 Grundlagen der GesellschaftDie Postbank Systems AG (PB Systems oder Gesellschaft) wurde am 14. März 2000 gegründet und ist mit Wirkung zum 1. Januar 2002 mit der Postbank Data GmbH verschmolzen worden. Sie hat ihren Sitz in Bonn und verfügt über neun Niederlassungen, die sich an folgenden Standorten befinden: Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hamburg, Hameln, Hannover, München, Nürnberg und Saarbrücken. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Deutsche Postbank AG, Bonn (Postbank), im Geschäftsfeld IT-Betrieb und IT-Projekte. Die Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, hielt unmittelbar und mittelbar im Wesentlichen über die DB Finanz-Holding GmbH, Frankfurt am Main, am 31. Dezember 2015 100 % der Aktien der Postbank. Die Deutsche Postbank AG informiert darüber, dass am 21. Dezember 2015 folgender Beschluss der Hauptversammlung der Deutsche Postbank AG in das Handelsregister B des Amtsgerichts Bonn (HRB 6793) eingetragen wurde: "Die Hauptversammlung hat am 28. August 2015 entsprechend dem Verfahren nach 327a ff. AktG die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre (Minderheitsaktionäre) auf die Deutsche Bank Aktiengesellschaft (Hauptaktionärin) mit Sitz in Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 30000) gegen Barabfindung beschlossen." Zwischen der PB Systems und der Postbank bestehen ein Ergebnisabführungs- und ein Beherrschungsvertrag. 1.1. GeschäftsmodellDie PB Systems erbringt Dienstleistungen für den Postbank-Konzern, den Deutsche Bank Konzern sowie konzernfremde Dritte in den Tätigkeitsgebieten IT-Betrieb und IT-Projekte. Die Produktpalette umfasst im Wesentlichen die Planung, Entwicklung sowie Implementierung und den Betrieb von IT-Anwendungssystemen und IT-Infrastruktur innerhalb des Postbank-Konzerns, die Mitwirkung bei der Entwicklung von Bankenstandardsoftware durch Kooperationspartner, die Beschaffung und Vermietung von IT-Systemen, die Beauftragung und Steuerung von externen IT-Dienstleistern sowie die Erbringung von Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen im IT-Bereich. 1.2. Ziele und StrategienDie Strategie der PB Systems leitet sich aus der Geschäftsstrategie des Postbank-Konzerns ab. Die IT-Strategie der Postbank wird aus den Geschäftszielen der Postbank abgeleitet und ist zugleich elementarer Bestandteil der Geschäftsstrategie der PB Systems. Die IT-Infrastruktur- und Anwendungsarchitektur sowie die IT-Prozesse und IT-Organisation werden dabei an den Anforderungen des Geschäftsmodells der Postbank ausgerichtet. Für die PB Systems wurden die folgenden Kernziele definiert:
Die Erörterung der Kernziele ist Gegenstand von Vorstands- und Aufsichtsratssitzungen der PB Systems. 1.3. SteuerungssystemDie Gesellschaft setzt klassische Steuerungsmechanismen, wie monatliche Plan-Ist-Vergleiche und Forecast-Einschätzungen u.a. zur Entwicklung der Personentage (PT), der Umsatzerlöse, der Kosten und der Ergebnisse sowie ein entsprechendes Berichtswesen ein. 1.4. Forschung und EntwicklungIm Zuge des umfangreichen Projektgeschäfts, d.h. neuer IT-Vorhaben, werden die auftragsbezogenen Aktivitäten durch Vorstudien auf Machbarkeit erforscht und abgesichert. Forschung und Entwicklung für eigene Anwendungen wird nicht betrieben. 2 Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahresdurchschnitt 2015 um 1,7 % höher als im Vorjahr. Im vorangegangenen Jahr war das BIP in ähnlicher Größenordnung gewachsen (+ 1,6 %). Eine längerfristigere Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2015 wieder über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,3 % lag. Der Konsum war der wichtigste Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,9 %, die Konsumausgaben des Staates sogar um 2,8 % höher als im Jahr zuvor. Auch die Investitionen legten zu: Im Inland investierten Unternehmen und Staat zusammen 3,6 % mehr in Ausrüstungen - das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - als ein Jahr zuvor. Die preisbereinigten Bauinvestitionen erzielten ebenfalls ein leichtes Plus von 0,2 %. Der deutsche Außenhandel gewann im Jahr 2015 weiter an Dynamik: Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 5,4 % höher als im Vorjahr. Die Importe legten in ähnlicher Größenordnung zu (+ 5,7 %). Laut dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), Berlin, herrscht bei den Unternehmen der Digitalwirtschaft überwiegend Optimismus. 74 % der Unternehmen erwarten für das erste Halbjahr steigende Umsätze verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Nur 8 % rechnen mit rückläufigen Geschäften. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Bitkom hervor. Die Digitalbranche sei eine Wachstumsbranche, das betrifft gleichermaßen Umsätze wie Arbeitsplätze so die Aussage .Die Zuversicht der meisten Unternehmen dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass innerhalb der Bitkom-Branche eine große Spreizung existieren würde. So erwarten rd. 80% der Softwareanbieter und IT-Dienstleistern in den kommenden sechs Monaten steigende Umsätze, nur rd. 4 % rechnen mit einem Rückgang. Bei den Herstellern von Kommunikationstechnik gehen nur 63% der Unternehmen von einem Plus aus, 22 % befürchten dagegen rückläufige Geschäfte. Am skeptischsten sind die Anbieter von IT-Hardware, von ihnen glauben nur 51 % an einen Umsatzanstieg, 14 % erwarten einen Rückgang. Für das Gesamtjahr 2016 erwarten 81 % aller IT- und Telekommunikationsunternehmen ein Umsatzplus, gerade einmal 5 % gehen von einem Minus aus. Diese positiven Erwartungen würden sich wie in den Vorjahren auch auf den Arbeitsmarkt auswirken. 62 % der Unternehmen planen, im laufenden Jahr zusätzliche Stellen zu schaffen, nur 8 % gehen von einem Personalabbau aus. 2.2. GeschäftsverlaufIm Geschäftsverlauf 2015 wurden bei der PB Systems in 402 Projekten, 36 Vorstudien und 261 Linienaufträgen rd. 212.000 PT (Vorjahr 204.000 PT) geleistet. Von den zum Stichtag freigegebenen Projekttagen wurden 93 % (Vorjahr 94 %) ausgeschöpft. Die Mitte des Jahres getroffene strategische Entscheidung der Deutschen Bank AG als Konzernmutter sich von der Postbank zu trennen, hatte auch einen erheblichen Einfluss auf das Projektportfolio. Die Projekte, die im Rahmen des Programms Magellan zur Bildung einer einheitlichen Plattform eingegangen wurden, welche die IT-Landschaft im Deutsche Bank-Konzern in Teilen vereinheitlichen sollte, wurden im Laufe des Jahres eingestellt. Hierfür wurden in 2015 ca. 16.000 PT erbracht. Neu initiiert in diesem Zusammenhang wurde ein Programm mit dem Ziel der Entflechtung für das bereits ca. 8.800 PT geleistet wurde. Schwerpunkte liegen auf dem kontinuierlichen Zurückdrehen bestehender Verflechtungen zwischen Deutscher Bank und Postbank. Insgesamt wurden ca. 12.600 PT (ohne Compliance) in den Aufbau der Infrastruktur investiert. Projekte mit regulatorischen Anforderungen machten 35 % (ca. 75.000 PT) (Vorjahr 31 %) des Gesamtprojektvolumens aus und sind somit gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Innerhalb der regulatorischen Projekte sind insbesondere die Projekte "Minority" (gebündelte Umsetzung regulatorischer Anforderungen) mit nahezu 7.500 PT hervorzuheben. "SEPA-Frontends" (Anforderung aus SEPA bei den Kunden-Schnittstellen incl. Online-Formularen) mit ca. 4.300 PT, "Steuerung Pfandbriefgeschäft" mit ca. 3.200 PT und "IFRS 9 Phase 2" (Umsetzung von Vorschriften für den Ansatz, die Bewertung, Ausbuchung und Bilanzierung) mit ca. 3.100 PT. Darüber hinaus wurden innerhalb der PB Systems in 2015 etwa 12.200 PT (Vorjahr: 6.200) in Vorhaben zur Sicherstellung der Compliance investiert. Das entspricht fast einer Verdopplung. Die Produktivsetzung der Projekte und Linienaufträge erfolgte im Wesentlichen an zwei Releaseterminen ohne nennenswerte Betriebsstörungen. Gegenüber dem Vorjahr war eine geringere Anzahl von Störungen an Betriebsprodukten ohne Auswirkungen auf die SLA-Qualität, sowie eine geringere Anzahl an Service-Level-Agreement (SLA)-Verletzungen zu verzeichnen. 2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage2.3.1. VermögenslageDie Bilanzsumme hat sich um 30,0 Mio. € auf 190,6 Mio. € (Vorjahr 160,7 Mio €) erhöht. Insgesamt haben sich im Vorjahresvergleich auf der Aktivseite das Anlagevermögen um 5,8% bzw. 5,1 Mio € und die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 774% bzw. 44,5 Mio. € erhöht. Dem standen Reduzierungen der liquiden Mittel um 45,8% bzw. 7,7 Mio €, des aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um 16,3% bzw. 4,2 Mio. € sowie des aktiven Unterschiedsbetrags aus der Verrechnung von Pensionsrückstellungen mit dem Deckungsvermögen (siehe dazu auch die Erläuterungen zu den Rückstellungen) um 32,8% bzw. 7,6 Mio € gegenüber. Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein erhöhter Wert des Anlagevermögens, weil insgesamt die Neuinvestitionen die Abschreibungen und Abgänge überstiegen. Die immateriellen Vermögensgegenstände verminderten sich um 2,9 Mio €. Bei den Sachanlagen ist ein deutlicher Anstieg um 17,3% bzw. 8,0 Mio € zu verzeichnen. Die bei den Vorräten durchgeführte Inventur führte zu einem um 0,1 Mio € geringeren Festwert. Ein deutlich höherer Stichtagsbestand der Forderungen (insbesondere gegen verbundene Unternehmen) und sonstigen Vermögensgegenstände führte zusammen mit einem geringeren Bestand an liquiden Mitteln zu einem im Vergleich zum Vorjahr um 36,6 Mio. € höheren Umlaufvermögen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zusammen mit dem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Verrechnung von Pensionsrückstellungen mit dem Deckungsvermögen gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr gesunken. Der aufgrund unrealisierter Gewinne des Deckungsvermögens für Pensionsverpflichtungen einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB unterliegende und in die anderen Gewinnrücklagen eingestellte Betrag beträgt zum 31.12.2015 8,6 Mio € (Vorjahr 10,0 Mio €). Aufgrund der Minderung des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens um 1,4 Mio € wurde eine entsprechende Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen vorgenommen. Das Eigenkapital sinkt deshalb auf 60,2 Mio € (Vorjahr 61,6 Mio €). Die Eigenkapitaldeckung des Anlagevermögens sinkt auf 64,2 % (Vorjahr 69,4%), weil dem geringeren Eigenkapital ein erhöhter Wert des Anlagevermögens gegenüber steht. Die Rückstellungen haben sich um 3,9 Mio. € auf 26,2 Mio. € (Vorjahr 22,3 Mio €) erhöht. Seit dem Jahr 2013 sind sämtliche Verpflichtungen aus Pensionszusagen, Vereinbarungen von Lebensarbeitszeitkonten und Altersteilzeitverträgen an eine unabhängige Gesellschaft ausgelagert und mittels einer insolvenzfesten Treuhandvereinbarung (Contractual Trust Arrangement) gesichert. Bei der bilanziellen Abbildung erfolgte eine Saldierung der Verpflichtungen mit dem Planvermögen; hieraus ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag von 15,6 Mio € (Vorjahr 23,2 Mio €). Die Verbindlichkeiten von 101,2 Mio. € sind (Vorjahr 76,8 Mio. €) um 24,4 Mio. € gestiegen. Der Anstieg beruht auf höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen u.a. aus Gewinnabführung sowie gestiegenen Lieferantenverbindlichkeiten. 2.3.2. FinanzlageZur Sicherung der finanziellen Stabilität und Flexibilität wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital angestrebt. Zum 31.12.2015 lag die Eigenkapitalquote bei 31,6 % (Vorjahr 38,3 %.) Neben dem bestehenden Eigenkapital finanziert sich die PB Systems ausschließlich auf der Grundlage des mit der Postbank bestehenden Rahmenkreditvertrages. Angesichts der derzeitigen und mittelfristig geplanten Liquiditätslage wurde in 2013 ein Kreditrahmen von 135 Mio € vereinbart. Diese Kreditlinie kann durch Kontokorrentkredite oder Darlehen mit einer Laufzeit von bis zu rd. 4 Jahren genutzt werden. Die Konditionen orientieren sich für Kontokorrentkredite am Zinssatz für kurzfristige unbesicherte Geldmarktkredite bzw. für Darlehen an den Konditionen für aufgelegte Bankschuldverschreibungen zuzüglich einer Marge. Zum 31.12.2015 waren 13,1 Mio € (Vorjahr 21,9 Mio €), d.h. rd. 9,7% (Vorjahr 16,2%) des Kreditrahmens in Anspruch genommen. Von dem Darlehen in Höhe von 13,1 Mio € (Vorjahr 21,9 Mio €) sind innerhalb eines Jahres 8,8 Mio € (Vorjahr 8,8 Mio €) fällig, der Rest in Höhe von 4,3 Mio € (Vorjahr 13,1 Mio €) ist bis 30.05.2017 fällig. Im Geschäftsjahr wurden 38,7 Mio € (Vorjahr 31,0 Mio €) investiert, davon entfielen auf immaterielle Vermögensgegenstände 10,7 Mio € (Vorjahr 12,0 Mio €) und auf Sachanlagen 28,0 Mio € (Vorjahr 19,0 Mio €). 2.3.3. ErtragslageDas Geschäftsjahr 2015 schließt vor Abführung an die Gesellschafterin mit einem Ergebnis von 56,7 Mio € (Vorjahr 20,5 Mio €) ab. Dieses Ergebnis ist auf einmalige Erlöse aus der Übertragung von Nutzungsrechten in Höhe von 44,8 Mio € sowie auf den Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge aufgrund der außerordentlichen Beendigung eines Vertrages mit einem verbundenen Unternehmen in Höhe von 18,1 Mio € zurückzuführen. Ohne diese Sondereffekte wäre ein Verlust erwirtschaftet worden. In 2015 haben sich die Umsatzerlöse um 52,9 Mio €, d.h. 11,0 % auf 533,4 Mio € (Vorjahr 480,4 Mio €) erhöht. Sie entfallen mit 268,8 Mio € auf Erlöse aus Betriebsprodukten (Vorjahr 250,5 Mio €), mit 170,4 Mio € auf Projektleistungen (Vorjahr 186,9 Mio €) und mit 48,5 Mio € (Vorjahr 43,0 Mio €) auf die Bereitstellung von Endgeräten, Arbeitsplatz-Leistungen, Telekommunikations-Leistungen sowie sonstige Erlöse in Höhe von 45,7 Mio € (Vorjahr 0,1 Mio €). Die Erhöhung der sonstigen Erlöse gegenüber dem Vorjahr resultiert ganz überwiegend aus dem vereinnahmten Entgelt aus der Einräumung eines Nutzungsrechtes an ein verbundenes Unternehmen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge gegenüber dem Vorjahr um 15,4 Mio € auf 19,9 Mio € ist im Wesentlichen durch die außerordentliche Beendigung eines Vertrages mit einem verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Der Materialaufwand ist überwiegend durch höhere Aufwendungen für Beratung, Miete/Pflege und Wartung sowie durch höhere Kosten eines Dienstleisters um 30,5 Mio. € auf 302,7 Mio € (Vorjahr 272,2 Mio €) gestiegen. Der Personalaufwand ist insbesondere durch Neueinstellung von Mitarbeitern um 5,7 Mio € auf 128,0 Mio € (Vorjahr 122,3 Mio €) gestiegen, Gegenüber dem Vorjahr reduzierten sich die Abschreibungen um 5,6 Mio € auf 32,8 Mio € (Vorjahr 38,4 Mio €). Der Rückgang resultiert einerseits aus einer Änderung der Nutzungsdauer von 4,5 auf 7 Jahre bei Geldausgabeautomaten und Kontoauszugsdruckern aufgrund einer Neueinschätzung. Der sich aus der Verteilung der Restbuchwerte über eine längere Restnutzungsdauer ergebende Effekt beträgt ca. 3 Mio. EUR. Die Minderung ist andererseits bedingt durch das Auslaufen von Nutzungs- und Abschreibungsdauern aktivierter Vermögensgegenstände. Der sonstige betriebliche Aufwand ist um 1,1 Mio € auf 29,2 Mio € (Vorjahr 28,1 Mio €) gestiegen. Dies beruht im Wesentlichen auf gestiegenen Raumkosten (1,7 Mio €) sowie Kosteneinsparungen im Bereich der Reisekosten (0,7 Mio €). Das Zinsergebnis stellt sich mit 4,7 Mio € Aufwand (Vorjahr Ertrag 7,1 Mio €) dar. Der Rückgang des Zinsergebnisses um rd. 11,8 Mio € resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall der im Vorjahr prägenden Erträge aus der Zeitwertänderung des Deckungsvermögens (10,3 Mio €). Hingegen ist ein Anstieg des Zinsaufwandes aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung um rd. 4,1 Mio € zu verzeichnen und führt mit einer Minderung des beizulegenden Zeitwertes um 1,4 Mio € und einer Erhöhung der Anschaffungskosten durch Nachdotierung des Deckungsvermögens um 1,3 Mio € zu einem Aufwand von 0,1 Mio €. 2.3.4. Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der PB SystemsDie PB Systems befindet sich zum Bilanzstichtag in finanziell und wirtschaftlich geordneten Verhältnissen und besitzt eine solide Kapitalausstattung. Die Gesellschaft hat in 2015 zusammen mit der Postbank ein neues Kapitel für die Zukunft der Postbank aufgeschlagen und sie auf dem Weg in Richtung Eigenständigkeit unterstützt. Ambitionierte Ziele, die mit der Entscheidung der Deutschen Bank noch einmal eine weitere Ambitionierung erhielten, wurden größtenteils erreicht und an einigen Stellen deutlich übertroffen, aber auch noch eine Menge an Herausforderungen gilt es zu bewältigen, insbesondere: Start der strategischen Neuausrichtung der Risk/Finance-Architektur SAFIR, Umsetzung der regulatorischen Projekte IRFS 9 (International financial reporting standard) und RDA (Risk data aggregation), Aufbau einer Workflow-Plattform für den Operations-Bereich der Postbank sowie Ausbau der SB-Landschaft in den Filialen sowie Ausweitung des WLAN-Netzes in Filialen der Postbank. Bei der Entflechtung wurden relevante Entscheidungen getroffen, teilweise bereits umgesetzt. Für die Zukunft wurden strategische Eckpfeiler definiert: die Digitalisierung der Prozesse und die Umsetzung der regulatorischen Anforderungen. Mit einem Ergebnis vor Gewinnabführung von 56,7 Mio € konnten wir unsere Planung deutlich übertreffen. Dies ist insbesondere auf Sondereffekte aufgrund von Entflechtungsthemen zurückzuführen. Wir haben den Pfad der Integration verlassen und schauen mit Zuversicht auf unseren neuen Weg. Wir haben die Chance, einen entscheidenden Beitrag bei der Weiterentwicklung der Postbank zu leisten. 2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren2.4.1. Finanzielle LeistungsindikatorenDurch die Einbindung der PB Systems in den Postbank-Konzern erfolgt die Steuerung und Überwachung der Gesellschaft auf Basis der für den Postbank-Konzern maßgeblichen internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS. Da die Leistungserbringung der Postbank Systems im wesentlichen an den Postbank- bzw. den Deutsche Bank-Konzern erfolgt, determinieren die Entscheidungen über die Weiterentwicklung der Betriebsprodukte sowie die innerhalb des Konzerns durchgeführen Projekte maßgeblich den generierbaren Umsatz und damit die Deckung unserer Kosten. Der aus der Geschäftsstrategie abgeleitete finanzielle Leistungsindikator der Kostenführerschaft wird von uns monatlich überwacht und an den Vorstand berichtet. Kostenführerschaft bedeutet für uns, dass die mit dem Postbank-Konzern abgestimmten Kosten eingehalten werden. Als maßgeblicher Indikator fungiert hierbei der Gesamtaufwand, der sich aus dem Materialaufwand, dem Personalaufwand, den Abschreibungen, den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie dem Zinsaufwand zusammensetzt. Die intern an den Vorstand berichtete Summe des Gesamtaufwands nach IFRS (ohne impairments) betrug im Berichtsjahr 482,9 Mio € (Vorjahr 481,8 Mio €). Die Summe des entsprechenden Aufwands nach HGB betrug im Berichtsjahr 497,9 Mio. € (Vorjahr 454,5 Mio €). Die Abweichungen zwischen IFRS und HGB in Höhe von 15,0 Mio. € (Vorjahr 27,3 Mio. €) sind im Wesentlichen durch eine Aktivierung der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach IFRS begründet, die nicht direkt aufwandswirksam erfasst werden, sondern über die jeweilige Laufzeit abgeschrieben werden. Dies schlägt sich insbesondere in den nach HGB um 35,1 Mio. € geringeren Abschreibungen sowie einem um 32,1 Mio. € höheren Beratungsaufwand sowie 12,5 Mio. € höheren Personalaufwand nieder. Die weiteren Effekte von 5,6 Mio. € resultieren insbesondere aus Unterschieden bei der Rückstellungsbewertung so wie unterschiedlichen Abschreibungsdauern zwischen HGB und IFRS und des Zinsaufwandes. Der vorgegebene Kostenrahmen wurde wie folgt eingehalten:
2.4.2. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenNeben der Erreichung der Lieferfähigkeit sind die Betriebsprozesse vor allem auf Stabilität hin ausgerichtet. Um diesem Ziel gerecht zu werden, werden die entsprechenden Anwendungen flächendeckend überwacht. Diese Überwachungen (Status Betriebsprodukte sowie Störungen Betriebsprodukte) zählen wir zu unseren nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Für die relevanten Betriebsprodukte werden Service Level Agreements (SLAs) geschlossen, deren Einhaltung überwacht und reportet werden. Die jeweiligen Ampelphasen (Grün, d.h. planmäßiger Verlauf oder Rot, d.h. unplanmäßiger Verlauf) sind in den jeweiligen Agreements unterschiedlich vereinbart, aber anhand von Messkriterien definiert. Die Durchschnittswerte (gerundet) pro Monat der reporteten SLA's sowie der Ampelphasen stellen sich wie folgt dar:
In 2015 konnte bei gestiegener Anzahl der reporteten Betriebsprodukte, eine Verringerung der Anzahl der Produkte mit der Ampelphase ROT erreicht werden. Sämtliche als ROT gekennzeichneten Sachverhalte werden gesondert bis zur Behebung dieses Status nachverfolgt. Eine weitere wichtige Aussagekraft wird von uns den Störungen der Betriebsprodukte mit Priorität 1 und 2 beigemessen. Priorität 1 bedeutet: Stillstand der Produktion, keine Verarbeitung möglich, massive Auswirkung auf die Postbank und deren Kunden. Priorität 2 bedeutet: erhebliche Produktionseinschränkung mit starken Kunden- sowie schwerwiegenden betriebswirtschaftlichen Auswirkungen. Die Anzahl der Störungen haben sich wie folgt entwickelt (Durchschnitt der monatlichen Störungen):
Als Ergebnis unserer Anstrengungen zur Erhöhung der Stabilität des Betriebes konnte im Jahr 2015 die Gesamtzahl der hochprioren Störungen im Mittel um 25% verringert werden. Der Anstieg der durchschnittlichen monatlichen Störungen mit Priorität 1 (von 0,3 auf 0,4) wurde durch längere Laufzeiten bestimmter Störungen mit Priorität 2 hervorgerufen und nicht durch deren Kritikalität. Die Zahl der Störungen der Priorität 2 ist gegenüber 2014 deutlich gesunken Sämtliche Störungen werden seitens der PB Systems bis zur Behebung nachgehalten. 2.5. PersonalDie Mitarbeiter repräsentieren einen bedeutenden Wert der PB Systems. Zum 31. Dezember 2015 waren 1.409 (Vorjahr 1.337) Personen beschäftigt. Darunter befinden sich 144 (Vorjahr 129) Teilzeitkräfte. Die Weiterbildung der Mitarbeiter ist für die PB Systems von enormer Bedeutung, gleichwohl wurde die Ausbildung auf Maßnahmen mit erkennbarem Wissensaufbau konzentriert. Die Aufwendungen für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen betrugen danach 2,3 Mio € (Vorjahr 2,4 Mio €). Pro Mitarbeiter wurden 1,5 T€ (Vorjahr 1,6 T€) für Schulung/Fortbildung aufgewendet. Zum 31. Dezember 2014 hatte die PB Systems 20 Auszubildende (Fachinformatiker und Kaufleute für Bürokommunikation). Zum 31. Dezember 2015 bildet die PB Systems insgesamt 36 Auszubildende aus. Sie erhalten neben der innerbetrieblichen und schulischen Ausbildung auch eine praxisnahe Theorievermittlung durch externe Institute. Damit wird eine gute Grundlage für das weitere Berufsleben geschaffen. Im Jahr 2015 lag der Krankenstand bei 5,0% (Vorjahr: 4,7 %). Die Fluktuationsquote betrug im Geschäftsjahr 3,2 % (Vorjahr: 2,6 %). Darin enthalten sind auch Funktionsverlagerungen zu verbundenen Unternehmen. 3 NachtragsberichtFrau Zvezdana Seeger wurde mit Wirkung zum 1.1.2016 in den Aufsichtsrat gewählt. Herr Wolfgang Gaertner hat sein Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender mit Wirkung zum 31.1.2016 niedergelegt. Mit Wirkung zum 1.2.2016 hat Frau Seeger dieses Mandat übernommen. Mit Wirkung zum 8.2.2016 wurde Herr Hanns-Peter Storr als weiteres Aufsichtsratsmitglied gewählt. 4 Chancen-, Risiko- und Prognoseberichte4.1. ChancenberichtDa die Umsatzerlöse nahezu vollständig mit verbundenen Unternehmen erzielt werden, hängt die wirtschaftliche Entwicklung der PB Systems von der Zusammenarbeit mit der Postbank und der Deutschen Bank ab. Auf Umsatzausfälle kann jedoch flexibel durch Abbau von entsprechenden Ressourcen reagiert werden. Darüber hinaus werden durch die IT-Umsetzung der Digitalisierung der Prozesses sowie der regulatorischen Anforderungen ebenfalls Aktivitäten und Umsatzpotentiale für die Gesellschaft entstehen, die allerdings noch nicht quantifizierbar sind. 4.2. RisikoberichtDie Postbank Systems ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit und der Einbindung in den Postbank-Konzern keinen wesentlichen Marktpreis-, Adressenausfall- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Daher widmet sich das Risikofrüherkennungssystem der Gesellschaft insbesondere den operationellen Risiken. Neben der Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen ist es erklärtes Ziel der PB Systems, ein effektives und effizientes operationelles Risikomanagement (OpRisk) durchzuführen und im Rahmen der Konzernvorgaben weiterzuentwickeln. Die Gesamtverantwortung obliegt dabei dem Vorstand der PB Systems und ist integraler Bestandteil des operationellen Risikomanagements der Postbank. Für das Management der operationellen Risiken der PB Systems ist ein Unternehmenssteuerungsprozess definiert und etabliert worden. Als operationelles Risiko wird die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten, verstanden. Aufgabe des OpRisk-Managements ist es, effiziente und effektive Prozesse für die Steuerung operationeller Risiken sicherzustellen. Jedes einzelne operationelle Risiko wird dabei adäquat identifiziert, analysiert und bewertet, ggf. Maßnahmen initiiert oder das Risiko akzeptiert und überwacht. Die operationellen Risikomanagementprozesse haben das Ziel, durch zeitnahe und unternehmensweite Identifikation von operationellen Risiken, deren Ursachen und Wirkungszusammenhänge und durch die Einleitung von erforderlichen Maßnahmen die verbleibenden Restrisiken auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Sie basieren auf der Strategie des Operational Risk Komitees (ORK) der Postbank, den Anforderungen der Postbank Systems sowie weiteren gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben. Die Prozessabläufe des operationellen Risikomanagements werden u.a. durch eine Prozessorganisation abgebildet. Für die Organisationseinheiten der PB Systems wurden insgesamt 11 Operational Risk Manager (ORM) und ein Operational Risk Manager Plus (ORM+) benannt. Sie sind verantwortlich für das Management des Risikomanagementprozesses in den ihnen zugeordneten Unternehmensbereichen. Jeden Monat wird ein erweiterter Risikobericht erstellt. In diesem Bericht wird das gesamte Risikoinventar der PB Systems, bestehend aus den Risikohandlungsfeldern : Projektrisiken, Betriebsrisiken, Informationssicherheitsrisiken, Revisions-Risiken, Risiken der Weiterverlagerung und Sonstige Risiken an die Postbank sowie BHW gemeldet. Im Rahmen des monatlichen RoundTable Risk IT werden diese Risiken besprochen und das gesamte Risikoinventar an die beiden Mandanten übergeben. Dabei sitzen von beiden Mandanten die jeweils wichtigsten Stakeholder zusammen. In diesem Meeting gilt es alle Fragen zum Bericht bzw. Risikoinventar zu klären. In Zusammenarbeit mit den Bereichs- und Abteilungsleitern der jeweiligen Organisationseinheiten führen sie halbjährlich ein Self-Assessment durch, definieren Maßnahmen und überwachen deren Umsetzung sowie dokumentieren ggfs. eingetretene Schadensfälle. Ferner berichten sie über den Umsetzungsstatus der Maßnahmen. Der ORM+ ist der zentrale Koordinator für das operationelle Risikomanagement der PB Systems und ist in dieser Funktion fachlich für die ORM-Organisation verantwortlich. Die Methoden und Werkzeuge des Risikomanagementsystems sind das strukturierte Self-Assessment, die Erhebung von Risikoindikatoren, die Durchführung von Szenarioanalysen sowie die Erfassung von Schadensfällen. Innerhalb der Self-Assessments werden halbjährlich standardisierte Fragen durch fach- und prozessspezifische Fragen pro Unternehmensbereich ergänzt und durch die ORM effizient beantwortet. Ferner werden Risikoindikatoren als Frühwarnsystem für die Erkennung operationeller Risiken eingesetzt. Alle Methoden und Ergebnisse werden in einer Softwareanwendung abgebildet, die auch ein Reporting operationeller Risiken unterstützt. Die Ergebnisse werden monatlich in einem Managementbericht dargestellt. Im Jahr 2015 konnten die für April und Oktober geplanten Self-Assessments termingerecht durchgeführt werden. Es wurden pro Organisationseinheit jeweils Standard- wie bereichsspezifische Fragen beantwortet, das Risikopotential bewertet sowie der Erfüllungsgrad ermittelt. Im April 2015 wurden 3 kritische und 97 Überwachungsfälle sowie im Oktober 2 kritische und 92 Überwachungsfälle identifiziert. Die Anzahl der Überwachungsfälle im Laufe des Jahres 2015 blieb weitestgehend konstant. Seit den Ergebnissen des letzten Self-Assessments (Oktober 2015) ist die Anzahl der Überwachungsfälle leicht gefallen. Ursache dafür ist zum einen die Schärfung der Aufmerksamkeit für das Thema Risikomanagement, zum anderen die konsequente Abarbeitung der Risiken. Für alle Risiken mit einem Strategievorschlag "Risiko reduzieren" wurden dezidiert Maßnahmen eingeleitet. Die Abarbeitung der 2 kritischen Fälle liegt im Zeitplan. Der Aufsichtsrat, der Vorstand sowie Bereiche der Gesellschaft sind jeweils durch übergreifende und spezifische Berichte über den Status operationeller Risiken des Unternehmens unterrichtet worden. Ferner wurde das Gesamtrisikoreporting weiterentwickelt und in der PB Systems etabliert. Die Top Risiken werden monatlich im MTS, dem Management Meeting in dem auch der Vorstand vertreten ist, berichtet. Darüber hinaus erfolgen, falls erforderlich gesonderte Vorstellungen des erweiterten Risikoberichts inklusive der Top Risiken innerhalb der Vorstandssitzungen. 4.3. PrognoseberichtIm Jahr 2016 sind 231.000 PT geplant, die Umsetzung regulatorischer Anforderungen wird mit einem Anteil von ca. 80.000 PT wieder einen großen Teil der IT-Ressourcen in Anspruch nehmen. Einen Schwerpunkt des regulatorischen Portfolios neben den Entflechtungsvorhaben werden dabei die Vorhaben "IFRS 9 Phase 2" mit ca. 8.100 und erneut "SEPA Anpassungen Scheckabkommen 2015" mit ca. 4.300 PT bilden. Weiterhin Augenmerk wird der Erfüllung der regulatorischen Anforderungen im Rahmen des Programms "Minority" gewidmet. Erwähnenswert sind hier noch die Vorhaben "Umsetzung Programm Risk Data Aggregation CRO" mit ca. 3.300 und "Datenqualitätsmanagement regulatorisch" mit ca. 3.000 PT Einen großen Schwerpunkt bilden die Wachstumsvorhaben mit ca. 56.000 PT und die Vorhaben, die der Betriebserhaltung dienen. Für letztere werden aktuell ca. 40.000 PT eingeplant und umfassen Lifecyclemaßnahmen, Linienaufträge und die Regressionstests. Als Schlüssel für die Trennung von der Deutschen Bank sind hier die Projekte die das Programm der Entflechtung bedienen. Aktuell werden hierfür 37.000 PT geplant. Des Weiteren ist wird für die Einführung eines Kontokonfigurator eine Sonderauslieferung geplant, die neben den bereits vorgesehenen Release-Terminen im April und November stattfinden soll. Für das Geschäftsjahr 2016 wurde für den finanziellen Leistungsindikator Kostenführerschaft ein Gesamtaufwand von 531,1 Mio € geplant. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren planen wir für die Betriebsprodukte mit SLA Reporting auf der Basis des Geschäftsjahres 2015 weniger als drei Statusmeldungen ROT p.a, d.h. monatlich rd. 0,2. Für die Störungen mit Priorität 1 gehen wir von einer Verbesserung von 20% und für die Störungen der Priorität 2 von einem gleichbleibenden Wert gegenüber 2015 aus. Als weiteres Ziel im Jahr 2016 wird nicht mehr nur die Anzahl, sondern Dauer und Ausfallzeiten der Störungen zur Qualitätsverbesserung hinzugezogen. Für das Jahr 2016 wird auf der Basis der vorgenannten Tätigkeitsschwerpunkte ein Ergebnis von rund ./. 23 Mio € vor Verlustausgleich erwartet. Abweichungen zu geplanten Ergebnissen können sowohl aus strukturellen Anpassungen im Projektportfolio als auch aus dem Entflechtungsprozess mit der Deutschen Bank als auch aus Erträgen und Aufwendungen aus der Zeitwertänderung des Deckungsvermögens sowie der Bewertung der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen resultieren. Ferner können geplante Kostensenkungsmaßnahmen als auch kostenerhöhende Faktoren nicht immer synchron in den Umsatzerlösen realisiert werden. Die Planung der Umsatzerlöse beruht auf einem Planportfolio für Projekte, Planinvestitionen als auch der Planung wesentlicher Kosten wie z.B. für die Rechenzentren.
Bonn, den 3. März 2016 Dr. Thomas Mangel, Vorstandsvorsitzender Nils Ittershagen, Vorstand Bernd Pollak, Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS ZUM 31. DEZEMBER 2015Die Gesellschaft ist am 08.06.2000 im Handelsregister beim Amtsgericht Bonn unter der Nummer HRB 8867 eingetragen worden. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie des Aktiengesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist nach den Kriterien des § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die Postbank Systems AG (PB Systems) wird in den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der Deutsche Postbank Ag, Bonn (Postbank), zum 31.12.2015 einbezogen (kleinste Konsolidierungseinheit). Der Konzernabschluss der Postbank wird wiederum in den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main (Deutsche Bank), zum 31.12.2015 einbezogen (größte Konsolidierungseinheit). Beide vorgenannten Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Zum 31. Dezember 2015 hielt die Deutsche Bank unmittelbar und mittelbar 100 % der Aktien der Postbank. Die Hauptversammlung hat am 28. August 2015 entsprechend dem Verfahren nach § 327a ff. AktG die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre (Minderheitsaktionäre) auf die Deutsche Bank Aktiengesellschaft (Hauptaktionärin) mit Sitz in Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 30000) gegen Barabfindung beschlossen. Zwischen der PB Systems und der Postbank bestehen ein Ergebnisabführungs- und ein Beherrschungsvertrag. Die Voraussetzungen der finanziellen, wirtschaftlichen und organisatorischen Eingliederung der PB Systems in die Postbank sind erfüllt. Der Gegenstand des Unternehmens der PB Systems ist:
Die PB Systems ist berechtigt, alle Maßnahmen und Geschäfte auszuführen, die geeignet sind, diesem Gegenstand unmittelbar oder mittelbar zu dienen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die nach § 285 Nr. 17 HGB geforderten Angaben zu Abschlussprüferhonoraren des Geschäftsjahres lassen sich dem Konzernabschluss der Postbank, in welchen die Gesellschaft als verbundenes Unternehmen einbezogen wird, entnehmen. Auf eine gesonderte Darstellung im Jahresabschluss der PB Systems wird daher verzichtet. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Im Zugangsjahr wurde zeitanteilig pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt 4,5 Jahre. Vom Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB, zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, wurde kein Gebrauch gemacht. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Den Abschreibungen in 2015 liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Gegenüber dem Vorjahr reduzierten sich die Abschreibungen um 5,6 Mio. € auf 32,8 Mio. € (Vorjahr 38,4 Mio. €). Der Rückgang resultiert einerseits aus einer Änderung der Nutzungsdauer von 4,5 auf 7 Jahre bei Geldausgabeautomaten und Kontoauszugsdruckern aufgrund einer Neueinschätzung der Nutzungsdauer. Der sich aus der Verteilung der Restbuchwerte über eine längere Restnutzungsdauer ergebende Effekt aus der Minderung der Abschreibungen beträgt ca. 3 Mio. EUR. Die Minderung ist andererseits bedingt durch das Auslaufen von Nutzungs- und Abschreibungsdauern aktivierter Vermögensgegenstände. Alle Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter 150,- EUR netto werden sofort aufwandswirksam erfasst. Außerplanmäßige Abschreibungen waren weder bei immateriellen Vermögensgegenständen noch beim Sachanlagevermögen erforderlich. Für die Bewertung der Vorräte nach § 240 Abs. 3 HGB, wurde die Festwertmethode angewandt. Im Geschäftsjahr 2015 wurde eine körperliche Bestandsaufnahme durchgeführt. Für den Bilanzstichtag 31.12.2015 wurde ein Wert von T€ 192 ermittelt, der bisherige Festwert wurde auf den neu ermittelten Wert angepasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Rechnungsabgrenzungen wurden gemäß § 250 Abs. 1 und 2 HGB, für Ausgaben und Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen und Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, gebildet. Die Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen werden seit dem 01.07.2011 über ein Deckungsvermögen bei der Treuinvest e.V., Frankfurt am Main, gegen Insolvenz gesichert. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betrugen zum 31.12.2015 T€ 402. Der Zeitwert des Deckungsvermögens wurde anhand von Marktpreisen bewertet und beträgt zum 31. Dezember 2015 T€ 404. Die Altersteilzeitverpflichtungen werden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens verrechnet. Zum 31. Dezember 2015 übersteigt der Zeitwert des Deckungsvermögens die Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 0) um T€ 404. Dieser Differenzbetrag wird gem. § 246 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. § 266 Abs. 2 E. HGB unter dem gesonderten Aktivposten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Zeitwert und den Anschaffungskosten des Deckungsvermögens (T€ 2) unterliegt der Ausschüttungssperre. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 0,6 wurden mit dem Aufzinsungsaufwand aus der Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von T€ 0,6 verrechnet und in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen. Die Altersteilzeitrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck) auf der Grundlage eines Rechnungszinsfußes von 2,16 % und einer Gehaltsdynamik von 2,10 % p.a. bewertet. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden seit dem 24.05.2013 über ein Deckungsvermögen bei der Treuinvest e.V., Frankfurt am Main, gegen Insolvenz gesichert. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betrugen zum 31.12.2014 T€ 41.751. Nach einer Aufstockung des Deckungsvermögens in 2015 betrugen die Anschaffungskosten zum 31.12.2015 T€ 43.038. Der Zeitwert des Deckungsvermögens wurde anhand von Marktpreisen ermittelt und beträgt zum 31. Dezember 2015 T€ 51.617. Der beizulegende Zeitwert im Vergleich zum Vorjahr, hat sich zum Stichtag 31.12.2015 um T€ 1.393 vermindert. Gegenläufig haben sich die Anschaffungskosten aus der Nachdotierung des Deckungsvermögens um T€ 1.287 erhöht. Somit ergib sich im Saldo eine Veränderung von T€ 106. Diese werden unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Pensionsverpflichtungen werden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens verrechnet. Zum 31. Dezember 2015 übersteigt der Zeitwert des Deckungsvermögens die Schulden (T€ 36.447), um T€ 15.170. Dieser Differenzbetrag gem. § 246 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. § 266 Abs. 2 E. HGB wird unter dem gesonderten Aktivposten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Zeitwert und den Anschaffungskosten des Deckungsvermögens (T€ 8.581) unter- liegt der Ausschüttungssperre. Die Pensionsverpflichtung zum 31.12.2015 inkl. der noch nicht erfasste Aufwand im Zusammenhang mit der BilMoG-Umstellung gem. Art. 67 Abs. 2 EGHGB (T€ 3.935) beträgt zum 31.12.2015 T€ 40.382. Die Aufwände aus dem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 106 wurden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 1.505 sowie Aufwendungen aus Zinsänderungen in Höhe von T€ 2.417 in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Pensionsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck) auf der Grundlage eines Rechnungszinsfußes von 3,89 %, einer Gehaltsdynamik von 2,10 % und einer Anpassungsrate für Renten von 1,50 % p.a. bewertet. Es wird von einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren ausgegangen. Als Bewertungsmethode wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren benutzt. Aufgrund der bestehenden körperschaft-, gewerbe- sowie umsatzsteuerlichen Organschaften mit der Postbank (Zwischenorganträgerin) werden latente Steuern, die sich aus temporären Differenzen zwischen den handels- und den steuerrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergeben, bei der PB Systems nicht angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden wie folgt bewertet: 1. JubiläumsrückstellungenDiese wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck) auf der Grundlage eines Rechnungszinsfußes von 3,89 % und einer Gehaltsdynamik von 2,10 % p.a. bewertet. Als Bewertungsmethode wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren benutzt. 2. SterbegeldrückstellungenDiese wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck) auf der Grundlage eines Rechnungszinsfußes von 3,89 %, einer Gehaltsdynamik von 2,10 % und der Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung von 2,10 % bewertet. Als Bewertungsmethode wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren benutzt. 3. Übrige sonstige RückstellungenDie Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie sämtliche bekannten, der Höhe und/oder dem Zeitpunkt nach jedoch ungewissen Risiken, in angemessenem Umfang berücksichtigen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Das Eigenkapital beinhaltet in Übereinstimmung mit § 272 HGB das Gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage sowie die anderen Gewinnrücklagen. Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt T€ 3.250 und ist eingeteilt in 650.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien. Die Deutsche Postbank AG, Bonn, ist alleinige Aktionärin. III. ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ1. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015 ist dem als Anlage beigefügten Bruttoanlagenspiegel zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 50.210 (Vorjahr T€ 5.741) bestehen zu 97,02 % (T€ 48.712) aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr T€ 3.667). Fremdwährungsforderungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 3. Aktiver RechnungsabgrenzungspostenDer Posten beinhaltet im Wesentlichen Abgrenzungen von Aufwendungen im Zusammenhang mit IT-Supportleistungen T€ 6.664 (Vorjahr T€ 8.568) sowie Pflegeaufwendungen für Software T€ 8.113 (Vorjahr T€ 9.062), Hardware T€ 806 (Vorjahr T€ 2.882) sowie Mietaufwendungen für Soft- und Hardware T€ 6.064 (Vorjahr T€ 5.416). 4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungDer Posten beinhaltet den positiven Differenzbetrag zwischen dem Deckungsvermögen und den Verpflichtungen für Altersteilzeitverträge von T€ 404 (Vorjahr T€ 363) sowie den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von T€ 15.170 (Vorjahr T€ 22.808). 5. EigenkapitalDer Posten beinhaltet in den anderen Gewinnrücklagen einen ausschüttungsgesperrten Betrag in Höhe von T€ 8.581 (Vorjahr T€ 9.975). Der Rückgang resultiert aus der Neubewertung des Fair Value, wodurch die anderen Gewinnrücklagen um T€ 1.394 gemindert, und der Betrag durch den Ergebnisabführungsvertrag zur Postbank abgeführt wurde. 6. RückstellungenDie Rückstellungen entfallen auf Personalkosten (T€ 12.114; Vorjahr T€ 13.064), ausstehende Rechnungen (T€ 13.805; Vorjahr T€ 9.077) und übrige Verpflichtungen (T€ 311; Vorjahr T€ 206). Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergab sich für die Pensionsverpflichtungen zum 01.01.2010 ein Unterschiedsbetrag von T€ 6.559. Dieser wird mit einem Fünfzehntel (T€ 437) jährlich in der Gewinn- und Verlustrechnung über den Posten "Außerordentliche Aufwendungen" aufgelöst und den Pensionsrückstellungen zugeführt. Zum 31.12.2015 beträgt der verbliebene Unterschiedsbetrag T€ 3.935. 7. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 101.162 (Vorjahr T€ 76.758) bestehen zu 72,02 % gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 72.858, Vorjahr T€ 54.505). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten T€ 56.682 (Vorjahr 20.545) Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag, T€ 2.839 (Vorjahr T€ 12.085) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, T€ 13.125 (Vorjahr T€ 21.875) aus Bankgeschäften und T€ 212 (Vorjahr T€ 0) aus Steuern. Fremdwährungsverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 8. Passiver RechnungsabgrenzungspostenDer Posten beinhaltet eine Abgrenzung von Erträgen im Zusammenhang mit Remanenzkosten für die Postbank in Höhe von T€ 3.063 (Vorjahr T€ 0). IV. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse betreffen folgende Tätigkeitsbereiche:
Die Telekommunikations-Leistungen wurden in die Vermietung von Endgeräten eingepreist. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 11,01 % gestiegen und wurden vollständig im Inland erzielt. Der Anstieg der Umsatzerlöse erfolgte im Wesentlichen in dem Tätigkeitsbereich sonstige Erlöse und ist durch den Verkauf eines Nutzungsrechts an ein verbundenes Unternehmen zu begründen. 2. Periodenfremder ErtragIn der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015 sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 6.531 (Vorjahr T€ 6.983) enthalten. Die periodenfremden Erträge setzen sich zusammen aus T€ 2.345 für Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr T€ 4.435), T€ 2.631 (Vorjahr T€ 1.775) für Gutschriften bzw. Erstattungen von Lieferanten, T€ 994 (Vorjahr T€ 122) für verjährte Verbindlichkeiten aus Vorjahren für die keine Rechnungen gestellt wurden, T€ 315 (Vorjahr T€ 0) für Umsatzsteuererstattungen der Vorjahre und T€ 246 (Vorjahr T€ 651) für Erlöse von verbundenen Unternehmen für Vorjahre. 3. Periodenfremder AufwandDer Materialaufwand, Personalaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2015 beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 3.789 (Vorjahr T€ 2.881). Diese betreffen mit T€ 440 (Vorjahr T€ 993) den sonstigen betrieblichen Aufwand (davon T€ 356 Heizung, Strom, Wasser und T€ 75 Mieten und Pachten), mit T€ 3 (Vorjahr T€ 19) den Personalaufwand sowie mit T€ 3.346 (Vorjahr T€ 1.869) den Materialaufwand (davon T€ 1.360 Beratung, T€ 1.031 Pflege Software, T€ 416 Miete DV-Anlagen und T€ 233 DV-Leitungskosten). 4. ZinsenUnter den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen (Vorjahr "Zinsen und ähnliche Aufwendungen") werden folgende Effekte für Altersteilzeitverpflichtungen ausgewiesen:
Der Zinsertrag beinhaltet zusätzlich Zinseffekte aus der Auf-/Abzinsung von sonstigen Personalrückstellungen für Bonifikation der Ergebniskomponente für den Zeitraum 2017 - 2020 in Höhe von T€ 30 (Vorjahr T€ 30). Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen (Vorjahr "Zinsen und ähnliche Erträge")werden folgende Effekte für Pensionen ausgewiesen:
Der Zinsaufwand beinhaltet den beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens im Vergleich zum Vorjahr. Dieser hat sich zum Stichtag 31.12.2015 um T€ 1.393 vermindert. Gegenläufig haben sich die Anschaffungskosten aus der Nachdotierung des Deckungsvermögens um T€ 1.287 erhöht, somit sich im Saldo eine Veränderung von T€ 106 ergibt. Zusätzlich werden unter anderem Zinseffekte aus der Aufzinsung von sonstigen Personalrückstellungen in Höhe von T€ 104 (Vorjahr T€ 77) davon T€ 35 für Bonifikation der Ergebniskomponente 2016-2017 (Vorjahr T€ 36, T€ 49 für Vorruhestand (Vorjahr T€ 18), T€ 13 für Sterbegeld (Vorjahr T€ 10) sowie T€ 7 für Jubiläum (Vorjahr T€ 8) ausgewiesen. 5. Außerordentlicher AufwandUnter den außerordentlichen Aufwendungen werden folgende Effekte ausgewiesen:
V. SONSTIGE ANGABEN1. Sonstige finanzielle VerpflichtungenIm Rahmen von Miet-, Wartungs- und sonstigen Verträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB, die sich wie folgt zusammensetzen:
2. Organe der GesellschaftMitglieder des Vorstandes
Mitglieder des Aufsichtsrates
ArbeitnehmervertreterAndreas Beutner, Hameln Angestellter Kai Specht, Wachtberg Angestellter, Dipl. Verwaltungswirt 3. Bezüge der OrganeIm Geschäftsjahr haben zwei Vorstandsmitglieder (Dr. Thomas Mangel und Bernd Pollak) von der PB Systems Bezüge erhalten. Hinsichtlich der Angabe der Bezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben keine Bezüge erhalten. Es wurden keine Vorschüsse oder Kredite an Organmitglieder vergeben. 4. MitarbeiterzahlDie durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:
Unbeschäftigte Elternurlauber (9 in 2015), Altersteilzeit-Mitarbeiter in Ruhephase (1 in 2015), Auszubildende (28 in 2015), sowie der Vorstand (2 in 2015) sind in der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter nicht enthalten.
Bonn, den 03. März 2016 Postbank Systems AG Dr. Thomas Mangel, Vorstandsvorsitzender Nils Ittershagen, Vorstand Bernd Pollak, Vorstand Bruttoanlagespiegel 31.12.2015PB Systems AG
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Postbank Systems AG, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kennmisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 4. März 2016 PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Christian F. Rabeling, Wirtschaftsprüfer ppa. Dr. Adrian A. Weinaug, Wirtschaftsprüfer Niederschrift der ordentlichen Hauptversammlung am 26.08.2016 in Bonnder Postbank Systems AG
Unter Verzicht auf die Einhaltung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvor-schriften für die Einberufung und Durchführung einer Hauptversammlung hielten die Teilnehmer eine ordentliche Hauptversammlung der Postbank Systems AG ab. Alleinige Aktionärin der mit einem Grundkapital von EUR 3.250.000,- ausgestatteten Gesellschaft ist die Deutsche Postbank AG mit 650.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien. Die Deutsche Postbank AG hat Frau Ramona Kuipers schriftliche Vollmacht zu ihrer Vertretung in der Hauptversammlung und zur Ausübung ihres Stimmrechts erteilt. Die Vollmacht wurde vorgelegt und als Anlage zu dieser Niederschrift genommen. Hiernach sind alle Aktionäre der Gesellschaft ordnungsgemäß vertreten. Vom Aufsichtsrat war die Vorsitzende des Aufsichtsrats, Frau Zvezdana Seeger, vertreten. Vom Vorstand der Gesellschaft war niemand anwesend. Die Aktionärsvertreterin erklärte, dass sie einer Beschlussfassung der Hauptversammlung ohne Einhaltung der Bestimmungen der §§ 121 bis 128 AktG nicht widersprechen würde. Den Vorsitz in der Hauptversammlung übernahm Frau Zvezdana Seeger. Sie eröffnete die Hauptversammlung um 10.00 Uhr. Die Vorsitzende ordnete an, dass durch Zuruf abgestimmt werden solle. Die Vorsitzende der Hauptversammlung unterzeichnete das Verzeichnis der Teilnehmer. Dieses Verzeichnis lag vor der Abstimmung zur Einsicht aus. Tagesordnungspunkte waren: 1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015, des Lageberichts und des Berichts des Aufsichtsrats 2. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015 3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015 4. Beschlussfassung über die Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2016 5. Beschlussfassung über die Wahl von Mitgliedern des Aufsichtsrats (Anteilseignervertreter) Nunmehr erläuterte die Vorsitzende: TOP 1 Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015, des Lageberichts und des Berichts des AufsichtsratsIn der Hauptversammlung wurden der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015 vorgelegt. Der Jahresabschluss wurde von der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen. Die Vorsitzende stellte fest, dass die Unterlagen in gedruckter Form im Versammlungsraum zur Einsicht und Mitnahme ausliegen. Die Vorsitzende erklärte, dass der Aufsichtsrat den Jahresabschluss zum 31.12.2015 und den Lagebericht seinerseits geprüft und hiergegen keine Einwände erhoben hat. Den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 14. April 2016 zustimmend zur Kenntnis genommen und den vorgelegten Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt war. Die Vorsitzende wies darauf hin, dass aufgrund des mit der Deutsche Postbank AG abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags ein Beschluss über die Gewinnverwendung nicht in Betracht komme. Erläuterungen zur Geschäftslage und zum Bericht des Aufsichtsrats werden nicht gewünscht. TOP 2 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015Die Vorsitzende berichtete, die Gesellschaft habe im Geschäftsjahr 2015 folgende Mitglieder des Vorstands gehabt:
Die Vorsitzende stellte nunmehr den Vorschlag der Verwaltung zur Abstimmung: "Den Mitgliedern des Vorstands wird für das Geschäftsjahr 2015 Entlastung erteilt." Dem vorstehenden Antrag wurde mit allen Stimmen zugestimmt. Die Vorsitzende stellte fest, dass der Beschluss einstimmig durch Zuruf gefasst und die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015 damit wirksam erfolgt sei. TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015Die Vorsitzende berichtete, die Gesellschaft habe im Geschäftsjahr 2015 folgende Mitglieder des Aufsichtsrats gehabt:
Die Vorsitzende stellte nunmehr den Vorschlag der Verwaltung zur Abstimmung: "Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wird für das Geschäftsjahr 2015 Entlastung erteilt." Dem vorstehenden Antrag wurde mit allen Stimmen zugestimmt. Die Vorsitzende stellte fest, dass der Beschluss einstimmig durch Zuruf gefasst und die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015 damit wirksam erfolgt sei. TOP 4 Beschlussfassung über die Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2016Die Vorsitzende stellte nunmehr den Vorschlag des Aufsichtsrats zur Abstimmung: "Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 gewählt." Dem vorstehenden Antrag wurde mit allen Stimmen zugestimmt. Die Vorsitzende stellte fest, dass der Beschluss einstimmig durch Zuruf gefasst und die Wahl der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 damit wirksam erfolgt sei. TOP 5: Beschlussfassung über die Wahl von Mitgliedern des AufsichtsratsDie Vorsitzende berichtete, dass gemäß § 7 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft die Aufsichtsratsmitglieder für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung bestellt werden, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, wird nicht mitgerechnet. Die Vorsitzende stellte nunmehr den Vorschlag, der die Fortsetzung der Mandate zum Inhalt hat, zur Abstimmung: "Als Vertreter der Anteilseigner werden als Mitglieder des Aufsichtsrats gewählt:
Die genannten Mitglieder des Aufsichtsrats werden jeweils bis zur Beendigung der Hauptversammlung bestellt, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, wird nicht mitgerechnet." Dem vorstehenden Antrag wurde mit allen Stimmen zugestimmt. Die Vorsitzende stellte fest, dass der Beschluss einstimmig durch Zuruf gefasst und die Bestellung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat damit wirksam erfolgt sei. Die Vorsitzende stellte fest, dass weitere Wortmeldungen nicht vorlagen und schloss die Hauptversammlung um 10.20 Uhr.
Bonn, 26.08.2016 Zvezdana Seeger, Vorsitzende des Aufsichtsrats Anlage
Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2015der Postbank Systems AGDer Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand der Postbank Systems AG kontinuierlich überwacht sowie beratend begleitet. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar eingebunden. Im Geschäftsjahr 2015 hat sich der Aufsichtsrat in zwei Sitzungen über die Lage und die strategische Ausrichtung der Gesellschaft, den Geschäftsverlauf, die Planung sowie die Risikolage unterrichten lassen. Die einzelnen Themen hat er intensiv hinterfragt und diskutiert. Soweit aufgrund gesetzlicher Regelungen oder aufgrund von Bestimmungen in den Statuten der Gesellschaft erforderlich hat der Aufsichtsrat zu den Vorschlägen des Vorstands nach eingehender Prüfung und Beratung ein Votum abgegeben. Darüber hinaus stand der Vorstand mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats in regelmäßigem Kontakt und hat ihn über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage, wesentliche Geschäftsvorfälle und anstehende Entscheidungen unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat zur Intensivierung seiner Arbeit den Ausschuss Investitionsboard gebildet. Über die Arbeit und die getroffenen Beschlüsse des Ausschusses wurde regelmäßig und ausführlich in den Sitzungen des Aufsichtsrats berichtet. Der Präsidialausschuss hat in zwei Sitzungen über Vorstandsangelegenheiten beraten und seine Empfehlungen zur Beschlussfassung im Aufsichtsrat abgegeben. Der von der ordentlichen Hauptversammlung des vergangenen Jahres gewählte Abschlussprüfer, die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, hat den Jahresabschluss einschließlich des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2015 geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Prüfungsbericht haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegen und wurden vom Aufsichtsrat eingehend geprüft. Die Beratungen fanden in Gegenwart des Abschlussprüfers statt. Der Abschlussprüfer hat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und für ergänzende Auskünfte zur Verfügung gestanden. Der Aufsichtsrat nimmt das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses 2015 zustimmend zur Kenntnis. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwände und billigt den Jahresabschluss der Postbank Systems AG, der damit festgestellt ist. Zwischen der Postbank Systems AG und der Postbank besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Da die Zeitwerte des Deckungsvermögens zum 31. Dezember 2015 gegenüber dem Vorjahr um 1.394 TEUR gesunken sind, mindert sich die Abführungssperre gem. §§ 301 AktG i. V. m. 268 Abs. 8 HGB (abführungsgesperrter Betrag) entsprechend. Die Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung zum 31. Dezember 2015 beträgt demnach 56.682.068,18 EUR. Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags entfällt ein Vorschlag zur Gewinnverwendung. In der Besetzung des Aufsichtsrats und dessen Ausschüsse hat es folgende Veränderungen gegeben: Frau Kirsten Schäfer hat ihr Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats mit Wirkung zum Ablauf des 05.09.2015 niedergelegt. Mit Wirkung ab dem 01.01.2016 wurde Frau Zvezdana Seeger als Mitglied des Aufsichtsrats gewählt. Herr Wolfgang Gaertner ist am 27.11.2015 aus dem Aufsichtsratsausschuss AR-Investitionsboard ausgeschieden. Für ihn wurde per Umlaufbeschluss am 27.11.2015 Herr Ralf Stemmer als Mitglied und Vorsitzender dieses Ausschusses gewählt. Mit Ablauf des 31.01.2016 hat Herr Gaertner sein Mandat als Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrats niedergelegt. In der Aufsichtsratssitzung am 22.01.2016 wurde Frau Seeger mit Wirkung ab 01.02.2016 zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats und damit verbunden auch zur Vorsitzenden des Präsidialausschusses gewählt. Mit Wirkung ab 08.02.2016 erfolgte die Wahl von Herrn Hanns-Peter Storr als Mitglied des Aufsichtsrats. Mit Umlaufbeschluss vom 24.02.2016 wurde Frau Seeger ab 01.03.2016 zum Mitglied und zur Vorsitzenden des Aufsichtsratsausschusses AR-Investitionsboard gewählt. Herr Dr. Müller ist zum 29.02.2016 aus dem AR-Investitionsboard ausgeschieden. Herr Rudolf Schmandt hat sein Mandat als Mitglied des Vorstands mit Ablauf des 15.04.2015 niedergelegt. Zum 01.03.2015 wurden Herr Franz Plum und zum 15.04.2015 Herr Gerhard Bill zu Generalbevollmächtigten ernannt. Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands, den Arbeitnehmervertretungen sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens für das Engagement und die erfolgreiche Arbeit im Berichtsjahr.
Bonn, 14. April 2016 Zvezdana Seeger, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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