SComponents JN GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
starcode GmbH & Co. KGOberhachingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht1. Grundlage der Gesellschaft Die starcode GmbH & Co. KG mit Sitz in Oberhaching ist ein Etikettenproduzent und Komplettanbieter (Hard- und Software) auf dem Gebiet der Warenkennzeichnung. Am Firmensitz in Oberhaching sind neben der Verwaltung auch Teile des Vertriebsinnendienstes und der Customer Services untergebracht. In unserem Produktionsstandort im oberbayerischen Teisendorf produzieren und drucken wir Etiketten nach individuellen Kundenwünschen. Das Angebotsspektrum reicht von Blanko-Etiketten über individuell farbig bedruckte Etiketten bis hin zu Sicherheitsetiketten mit unterschiedlichsten Sicherheitsmerkmalen. Ergänzt wird unser Angebot durch Hard- und Software Lösungen sowie einen eigenen Kundendienst. Darüber hinaus gibt es noch Vertriebs-Büros in Düsseldorf und Norderstedt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung Das Geschäftsjahr 2022/2023 war durch ein Rezessionsjahr (-0,3 %) der deutschen Wirtschaft geprägt. Die multiblen Krisen der Welt, die gestiegenen Zinsen, sowie die unsichere politische Lage in Deutschland haben dazu beigetragen. Viele Unternehmen, auch unsere Kunden, haben den Standort Deutschland verlassen bzw. planen ihn zu verlassen. Die Etikettenbranche war in 2023 durch die immensen Lagerbevorratungen aus dem Jahr 2022 und einem Rohmaterialpreisverfall von ca. 20 % geprägt. Die Absätze der Etikettenbranche sind in 2023 um 30 % zum Vorjahr eingebrochen. Diese Zahlen wurden von der FINAT ermittelt. Das führte dazu, dass es zu erheblichen Überkapazitäten kam und der Druck auf die Preise und dadurch auf die Margen stieg. 2.2 Lage des Unternehmens Wichtige Indikatoren zur Leistungsmessung bilden der Rohertrag sowie das EBITDA, die gleichzeitig auch zur Steuerung des Unternehmens herangezogen werden.
Ertragslage und Liquiditätslage Der Umsatz der Gesellschaft sank im Geschäftsjahr leicht um rund 0,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Aufgrund der gesunkenen Margen reduzierte sich das Rohergebnis um 10,2 % bzw. TEUR 789,2. Es konnten keine wesentlichen Kosteneinsparungen realisiert werden, sodass das Ergebnis vor Steuern um TEUR 913,4 bzw. 48,1 % sank. Während des Berichtszeitraums konnte die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Berichtszeitraum um TEUR 897,5 auf TEUR 4.299,2 verringert. Hintergrund hierfür waren insbesondere um TEUR 662,3 geringere Vorräte ggü. dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote hat sich um 7,1 % auf 41,1 % erhöht. 3. Prognose- und Risikobericht 3.1 Risikobericht Als Folgen der Energiepreissteigerungen und der unsicheren politischen Situation in Deutschland und Europa sehen wir das Risiko einer Abwanderung vieler Firmen. Auch das Risiko einer weiteren Rezession besteht. Der Standort Deutschland und Europa wird zusehends unattraktiver. Noch dazu lockt die USA Firmen durch Milliardenschwere Subventionspakete nach Amerika. Wir schauen sehr achtsam auf das neue GJ und gehen von einem zunehmend härteren Wettbewerb aus. 3.2 Prognosebericht Wirtschaftliche Prognose Die Gesellschaft geht davon aus, dass die wirtschaftliche Situation im neuen GJ sehr angespannt sein wird und der Wettbewerb sich verhärten wird. Im Rahmen des etablierten Planungsprozesses wird jährlich eine detaillierte Umsatz- und Ertragsplanung erstellt. Der geplante Umsatz beträgt 16 Mio EUR mit einem Ergebnis vor Steuern von 1,5 Mio. EUR. Im Rahmen der seit Jahren positiven Geschäftsentwicklung werden die unterschiedlichen Prozesse im Unternehmen (Vertrieb, Produktion, Planung, etc.) laufend angepasst und weiterentwickelt. 3.3 Gesamteinschätzung Unter Berücksichtigung der aktuellen Chancen und Risiken sehen wir uns gut aufgestellt, um auch künftig profitables Wachstum auszuweisen. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023der starcode GmbH & Co. KG1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Personengesellschaften aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die größenabhängigen Befreiungen gemäß §§ 274a, 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, die erst zu Aufwand nach dem Abschlussstichtag führen, gebildet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 313.643,00 Euro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr wurde die Abzinsung vorgenommen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag, die erst zu Ertrag nach dem Abschlussstichtag führen, gebildet. Das Wahlrecht nach § 274 HGB zur Bildung von aktiven latenten Steuern wurde nicht in Anspruch genommen. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 2.994.870,29 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 3.153.761,26
3.2 Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
3.3 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 7.239,00 Euro. 3.4 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Der Posten sonstige Rückstellungen beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsansprüche (EUR 111.300,00), für den Personalbereich (EUR 172.123,83) sowie Aufbewahrungsverpflichtungen an Unterlagen (EUR 33.450,00) und Abschlusskosten (EUR 65.900,00). 3.5 Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt 3.6 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die starcode GmbH & Co. KG haftet gesamtschuldnerisch für die Rückführung und laufende Vergütung - einer stillen Beteiligung vom 06.10.2015 (Laufzeit bis 31.12.2024) in Höhe von TEUR 2.160 - einer stillen Beteiligung vom 11.08.2020 (Laufzeit bis 31.12.2027) in Höhe von TEUR 1.255 zugunsten von verbundenen Unternehmen/Gesellschaftern. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird gering eingeschätzt, da der in der Gruppe erwirtschaftete Cashflow die zu bedienenden Kapitaldienste übersteigt. Es bestehen keine offenen Forderungen der Gläubiger. Daneben hat die starcode GmbH folgende Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen/Gesellschaftern gestellt: - Raumsicherungsübereignung sämtlicher Maschinen, Geräte und Einrichtungsgegenstände - Raumsicherungsübereignung Bestand Warenlager - Globalabtretung Kundenforderungen Die Verbindlichkeiten valutieren zum 30.09.2023 in Höhe von EUR 0,00. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird gering eingeschätzt, da der in der Gruppe erwirtschaftete Cashflow die zu bedienenden Kapitaldienste übersteigt. Es bestehen keine offenen Forderungen der Gläubiger. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen die nachfolgend aufgeführten sonstigen finanziellen Verpflichtungen.
4. Sonstige Angaben 4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
4.2 Namen der Geschäftsführer
4.3 Gesellschafter Folgende Gesellschaften sind persönlich haftende Gesellschafter:
4.4 Konzernzugehörigkeit Die starcode GmbH & Co. KG wird in den freiwilligen Konzernabschluss der LIEMO - Oberndörfer Beteiligungs GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht. 4.5 Unterschrift der Geschäftsführung
Oberhaching, den 11.12.2024 gez. Florian Oberndörfer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die starcode GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der starcode GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der starcode GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 5. Dezember 2024 Schlecht und Collegen audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Werner Schulze, Wirtschaftsprüfer |
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