EHC Ventures GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerlinde Binder seit 27.2.2012 | Geschäftsführer |
Stephan Tschirschnitz seit 28.12.2011 | Prokura |
Antje Gasster seit 9.1.2008 | Prokura |
Jens Peters seit 16.10.2006 | Prokura |
Stefan Martin Vorndran seit 16.10.2006 | Geschäftsführer |
Ruth Haas seit 16.10.2006 | Prokura |
Holger Schmeding seit 16.10.2006 | Prokura |
Marion Angela Lützen seit 19.7.2005 | Prokura |
Rainer Wefers seit 19.7.2005 | Prokura |
Reinhard Haas seit 19.7.2005 | Prokura |
Reinhard Sommerfeld seit 19.7.2005 | Prokura |
Thomas König seit 19.7.2005 | Prokura |
René Zymni seit 19.7.2005 | Prokura |
Rainer Waldmann seit 19.7.2005 | Prokura |
Thomas Stöckel seit 19.7.2005 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BCD Travel Germany GmbHBremenJahresabschluss zum 31. Dezember 2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 20131. Organisatorische Eingliederung der Gesellschaft BCD Travel Germany GmbH (BCD Germany) mit Sitz in Bremen ist das führende Dienstleistungsunternehmen für Geschäftsreisen in Deutschland. Die Gesellschaft gliedert sich schwerpunktmäßig in die Bereiche Business Travel und Groups (Meetings, Events & Incen-tives; im Folgenden: MICE). Das Kerngeschäft Business Travel beinhaltet die Buchung und Abwicklung von Geschäftsreisen und die Optimierung der Geschäftsreiseprozesse. Es handelt sich um ein klassisches Reisemittlergeschäft mit dem Ziel, das kundenorientierte Fulfillment kostengünstiger und effizienter abzuwickeln. Groups bildet den gesamten MICE-Bereich aus einer Hand ab, für Meetings, Incentives, Kongresse und Events. Kunden haben bei BCD Travel Groups nur einen hauptverantwortlichen Ansprechpartner für Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung. BCD Germany hilft Unternehmen, Geschäftsreiseprozesse zu vereinfachen und zu rationalisieren. Auf diese Weise werden Ersparnispotentiale für die Geschäftskunden ermittelt und ausgenutzt. Sie sorgt dafür, dass Reisende sicher unterwegs sind und auch während der Reise umsichtige Entscheidungen getroffen werden können. Travel Manager und Einkäufer werden unterstützt, um den Erfolg ihres Geschäftsreisekonzepts zu steigern. Führungskräfte können sich darauf verlassen, dass ihre Geschäftsreisestrategie die Firmenziele widerspiegelt. Über ihre Muttergesellschaft, BCD Travel Germany Holding GmbH (BCD Holding), ist die Gesellschaft in den BCD Travel-Konzern eingebunden. Zur BCD Holding besteht seit dem 1. Januar 2004 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Der BCD Travel-Konzern beschäftigte im Jahr 2013 mehr als 11.000 Mitarbeiter in 97 Ländern. Weltweit erreichte der Konzern einen vermittelten Umsatz von Mrd. USD 21,2. Die Kundenbindungsrate von 95% macht BCD Travel zum Branchenführer in Sachen Kundenzufriedenheit. Die Unternehmensgruppe ist global der drittgrößte Anbieter von Geschäftsreisedienstleistungen. 2. Marktentwicklung und Geschäftsverlauf im Jahr 2013 2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa Geschäftsreisen sind Indikatoren der Wirtschaftslage. Eine positive Entwicklung der lokalen, europäischen und globalen Märkte ist die Grundvoraussetzung für einen wachsenden Geschäftsreisemarkt. Den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge hat das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2013 preisbereinigt um 0,4% zugenommen. Damit stieg die gesamtwirtschaftliche Leistung nach geringem Wachstum im Vorjahr von 0,7% erneut nur schwach an. Dies hing mit fehlenden Impulsen der Auslandsnachfrage im Zuge der andauernden Anpassungsprozesse im Euro-Raum sowie des verhaltenen Wachstums in wichtigen anderen Industrie- und Schwellenländern zusammen, wodurch auch die Investitionsbereitschaft der heimischen Unternehmen gedämpft wurde. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes waren 42 Millionen Personen beschäftigt, was einem Anstieg gegenüber dem Jahr 2012 von 0,3 Millionen Erwerbstätigen (+0,6%) entspricht. Gleichzeitig sank die Arbeitslosigkeit auf einen Rekordwert der vergangenen Jahrzehnte. Im Dezember 2013 waren 2,16 Millionen Personen ohne Beschäftigung (Vorjahr: 2,29 Millionen). Dies bedeutet eine bereinigte Arbeitslosenquote von 5,1% (Vorjahr: 5,4%). Der Bund hat - trotz Sonderbelastung durch die Fluthilfe - mit Mrd. EUR 22,1 weniger neue Schulden (Mrd. EUR 3,0) aufgenommen als geplant. Zudem lag die Neuverschuldung 2013 unter der des Vorjahres (2012: Mrd. EUR 22,5). Die Ausgaben waren Mrd. EUR 2,2 niedriger als geplant. Die Steuereinnahmen blieben im Rahmen der Erwartungen. Der Maastricht-Finanzierungssaldo war im Jahr 2013 mit -0,1 % des BIP annähernd ausgeglichen. Das mittelfristige Haushaltsziel eines strukturellen Defizits von maximal 0,5 % des BIP wurde ebenfalls mit Abstand eingehalten. Durch die institutionellen Verbesserungen der Wirtschafts- und Währungsunion und die Anstrengungen der einzelnen Krisen-Staaten wird den wirtschaftlichen Schwächen und Fehlentwicklungen entgegengewirkt. Diese positiven Entwicklungen spiegeln sich im BIP der Eurozone wider. Das BIP der Eurozone, laut europäischem Statistikamt, legte im vierten Quartal 2013 um 0,3% zu, nach einem Zuwachs um 0,1% in den drei Monaten davor. Für das gesamte Jahr 2013 schrumpfte das BIP allerdings um -0,4%. Der Leitzins, der seit Juli 2012 0,75% betragen hat, wurde im Mai 2013 auf 0,5% und ein weiteres Mal im November 2013 auf ein Rekordtief von 0,25% gesenkt. Die Einlagenfazilität, der Zinssatz, zu dem die Geschäftsbanken Geld bei der EZB hinterlegen, liegt weiterhin bei 0%. Gemäß Analyse des Deutschen Reisebüro Verbandes hat sich auf dem deutschen Reisemarkt, in den geschäftsreisespezifischen Betätigungsfeldern, gegenüber dem Vorjahr wenig getan. Die über das Abrechnungssystem Billing and Settlement Plan (BSP) des internationalen Luftfahrtverbands IATA in Deutschland abgewickelten Flugticketumsätze stagnierten gegenüber dem Vorjahr auf Mrd. EUR 11,6. Gleichermaßen verhielt es sich beim Bahngeschäft. Hier stagnierten die Fahrgastzahlen bei Mrd. 2,6 Passagieren im Geschäftsjahr. 2.2. Situation der BCD Travel Germany GmbH im Jahr 2013 Das Geschäftsjahr begann, wie das Vorjahr in den letzten Monaten aufhörte. Die Geschäftskunden gingen das gesamte Jahr weiterhin sehr verhalten mit Ausgaben für Dienstreisen um. Wie schon in der Finanzkrise 2008/2009 verändern die Firmenkunden ihr Reiseverhalten zugunsten von preiswerten Alternativen respektive vermieden vollends ihre Reisetätigkeit (travel freeze). Wenn Unternehmen an Geschäftsreisen sparen müssen, wird in erster Linie bei Flugreisen auf Kurzstrecken verzichtet, gefolgt von Mittelstrecken. Geschäftstermine im Inland sind von sprachlichen oder kulturellen Barrieren am wenigsten betroffen, so dass sie kostengünstig per Telefon oder Videokonferenz abgewickelt werden können. In Zeiten, in denen es um die Erreichung der Budgetziele geht, gewinnen Dienstreisen mit dem Firmenwagen, auch auf längeren Strecken, an Bedeutung. Diese Entwicklung war bereits im Vorjahr zu erkennen und hat sich im Geschäftsjahr verstetigt. Gemessen an der Anzahl gebuchter Flugreisen stellen innerdeutsche Geschäftsreisen im Berichtsjahr dennoch weiterhin den größten Teil der Buchungen. Neue Geschäftskunden sind im Berichtsjahr erfolgreich implementiert worden und haben die Erwartungen weitestgehend erfüllt. Im Gegensatz hierzu steht das Bestandskundengeschäft, welches gekennzeichnet ist von verhaltenem und geändertem Reiseverhalten. Die Kundenbindungsrate verhält sich dagegen nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt zeichnet sich ein negatives Bild der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Ohne das Neugeschäft und dem 'Rollover-Effekt' des Vorjahres (Kundenimplementierungen 2012) wäre das Geschäftsvolumen wesentlich schlechter ausgefallen. Dieses kann insbesondere an Leistungsindikatoren wie dem vermittelten Umsatz sowie den produktiven Transaktionen (Nettotransaktionen zuzüglich Refunds) gemessen werden. Insgesamt ist der vermittelte Umsatz nur leicht um 2,3% gesunken (2013: Mio. EUR 1.539); die produktiven Flug-Transaktionen waren leicht rückläufig um 1,5% (2013: Mio. 2,9). Der Rückgang des Geschäftsvolumens hat einen direkten und unmittelbaren Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung, da die Umsatzerlöse in erster Linie von dieser Entwicklung beeinflusst werden. Während sich bei den Kundenerlösen die Einnahmen aus Management-Verträgen (MAF) noch relativ stabil gegenüber Planung und Vorjahr hielten, sanken die Transaktionserlöse (TAF) am 'Point-of-Sale' gegenüber der Planung. Gleichzeitig waren die Einnahmen aus Leistungsträgerverträgen rückläufig und hinter den Erwartungen, da die Verträge Zielvorgaben vorsehen, die bei abnehmendem Geschäft nicht oder nur schwer zu erfüllen sind. Insbesondere beeinflusst wurde das Geschäftsjahr durch die ersten vier Monate des Jahres, indem es zu vielen Flugausfällen kam, bedingt durch Streiks beim Sicherheits- und Flugpersonal. Weitere negative Auswirkungen auf die Reisetätigkeit ergaben sich aus dem lang anhaltenden Winter, da Flüge witterungsbedingt gestrichen wurden. Die Situation der BCD Germany spiegelt sich in Teilen in einer vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Erhebung wider. Gemäß dieser starteten oder landeten insgesamt 180,7 Millionen Fluggäste im Jahr 2013 auf deutschen Flughäfen, dies bedeutet einen Anstieg von 1,2% gegenüber 2012. Abgesehen von dem krisenbedingten Rückgang im Jahr 2009 (-4,5%), war dies die niedrigste Zuwachsrate seit zehn Jahren. Weitere Leistungsindikatoren stellen die Produktivität pro Mitarbeiter sowie die Online-Buchungsquote (Verhältnis: Online Buchungen / Gesamtbuchungen) dar. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass der Geschäftsrückgang und die weitere Erhöhung von Online Buchungen (Online-Quote von 40,1%; Vorjahr: 39%) einen negativen Einfluss auf die Produktivität pro Mitarbeiter bei gleichbleibender Mitarbeiterzahl haben. Der vorhandene Personalbestand stand somit nicht mehr in Relation zum Geschäftsvolumen. Dieses Ungleichgewicht hat BCD Germany zum Anlass genommen, ein attraktives Freiwilligenprogramm zum sozialverträglichen Personalabbau in der Zeit vom 6. Juni bis 5. Juli 2013 zu initiieren. Das Angebot wurde von mehr als 160 Mitarbeitern (incl. der ruhenden Beschäftigungsverhältnisse) angenommen. BCD Travel bedauert einerseits diesen Schritt sehr, sah anderseits aber keine andere Möglichkeit, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Das Freiwilligenprogramm zum Personalabbau hat zu zusätzlichen Personalaufwendungen in Höhe von Mio. EUR 9,8 geführt, so dass das Betriebsergebnis durch Abfindungen und Freistellungen negativ beeinflusst wurde. Die Verhandlungen mit der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) über den Abschluss eines neuen Manteltarifvertrages wurden im Berichtsjahr abgeschlossen, welcher ab dem 1. Oktober 2013 in Kraft getreten ist. Eine wesentliche Forderung von ver.di in den Verhandlungen zum Manteltarifvertrag bestand darin, dass die Arbeitnehmer keinen Nachteil aus der Umstellung erfahren dürfen. Diesem Punkt wurde Rechnung getragen. Auf der anderen Seite war die Gewerkschaft bereit, dem Unternehmenswunsch nach Flexibilisierung der Arbeitszeit in Teilen zu folgen. Es wurde gemeinsam ein fortschrittliches Vertragswerk geschaffen, das BCD Germany deutlich von seinen Wettbewerbern unterscheidet und seinen Mitarbeitern eine umfangreiche Tarifsicherheit gewährt. Der Jahresdurchschnitt der Beschäftigten war im Berichtsjahr rückläufig. Im Durchschnitt waren 2.019 Angestellte bei BCD Germany beschäftigt , womit sich der Wert gegenüber dem Vorjahr (2.100 Mitarbeiter) um 81 Mitarbeiter reduzierte. Bei den Auszubildenden ging die durchschnittliche Anzahl von 165 auf 159 Auszubildende zurück. Die Gesellschaft erzielt weiterhin eine Ausbildungsquote von 7,9% (Vorjahr: 7,9%), die noch deutlich über der Vorgabe aus dem Ausbildungspakt von 7% liegt. Trotz der negativen wirtschaftlichen Entwicklung hat die Gesellschaft Investitionen in Höhe von Mio. EUR 1,6 in die eigene Infrastruktur getätigt, insbesondere in Mietereinbauten und Informationstechnik. 3. Lage der Gesellschaft 2013 Vermögenslage Die Gesellschaft verfolgt eine vorsichtige Bilanzpolitik, indem aus heutiger Sicht allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen wird. Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Berichtsjahr von Mio. EUR 58,5 auf Mio. EUR 71,2 gestiegen (+21,7%). Das Anlagevermögen ist im Jahr 2013 durch den laufenden Werteverzehr von Mio. EUR 4,5 auf Mio. EUR 4,4 (-2,6%) zurückgegangen. In das immaterielle Vermögen wurden Investitionen in Höhe von Mio. EUR 0,3 getätigt. Demgegenüber standen Abschreibungen in Höhe von Mio. EUR 0,7, die hauptsächlich der Firmenwertabschreibung (Mio. EUR 0,5) zuzurechnen sind. Die Zugänge in das Sachanlagevermögen (Mio. EUR 1,3) betreffen im Wesentlichen den Austausch von Hardware und Büroausstattung sowie die Erweiterung der Telefonanlage. Für das Sachanlagevermögen fielen Abschreibungen in Höhe von Mio. EUR 1,0 an. Das Umlaufvermögen hat sich von Mio. EUR 53,8 auf Mio. EUR 66,7 (+24%) erhöht. Ursächlich hierfür sind die um Mio. EUR 12,3 von Mio. EUR 37,5 auf Mio. EUR 49,8 gestiegenen Forderungen. Diese beinhalten um Mio. EUR 8,0 auf Mio. EUR 40,6 gestiegene Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die im Wesentlichen aus den erhöhten Forderungen aus Verlustübernahme (Mio. EUR 14,2; Vorjahr: Mio. EUR -0,4) sowie Forderungen aus dem Cash-Pooling (Mio. EUR 25,6; Vorjahr: Mio. EUR 30,5) gegenüber der Gesellschafterin bestehen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt gestiegen (Mio. EUR 9,2; Vorjahr: Mio. EUR 4,8). Die geleisteten Anzahlungen reduzieren sich stichtagsbedingt gegenüber Vorjahr um Mio. EUR 0,1 auf Mio. EUR 0,5. Die sonstigen Forderungen sind von Mio. EUR 15,3 auf Mio. EUR 16,1 gestiegen (+5,2%). Das Bankguthaben ist mit Mio. EUR 0,3 nahezu unverändert geblieben (Vorjahr: Mio. EUR 0,4). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten schließt mit Mio. EUR 0,1 leicht unter dem Vorjahresniveau (Mio. EUR 0,2). Das Eigenkapital beträgt unverändert Mio. EUR 15. Etwaige Ergebnisveränderungen der BCD Germany werden durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der BCD Holding ausgeglichen. Die Rückstellungen haben sich im Jahresvergleich von Mio. EUR 24,3 auf Mio. EUR 30,4 (+25,1%) erhöht. Hierbei sind die Pensionsrückstellungen im Wesentlichen durch den geringeren Rechnungszinssatz erneut von Mio. EUR 13,9 auf Mio. EUR 15,2 gestiegen. Die sonstigen Rückstellungen sind trotz Inanspruchnahmen und Auflösungen durch die höheren Zuführungen insbesondere im Personalbereich im Zusammenhang mit dem Freiwilligenprogramm von Mio. EUR 10,4 auf Mio. EUR 15,2 angewachsen. Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen haben sich stichtagsbedingt von Mio. EUR 1,2 auf Mio. EUR 1,5 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Stichtag im Wesentlichen durch Abbuchungsaufträge bei Kreditkarten von Mio. EUR 4,9 auf Mio. EUR 3,8 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich aufgrund der Jahresendabrechnung der europäischen Konzernumlage im Dezember von Mio. EUR 0,9 auf Mio. EUR 2,9 erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen nicht abgerechnete Kundenansprüche, Kreditkarten- sowie Lohnsteuerverbindlichkeiten. Insgesamt haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten durch die Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber einem Kreditkarteninstitut (Mio. EUR 5; Vorjahr: Mio. EUR 0) von Mio. EUR 11,7 auf Mio. EUR 16,4 (+40,9%) erhöht. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten stieg um Mio. EUR 0,5 auf Mio. EUR 1,1 gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR 0,6). Die höhere Bilanzsumme führt bei konstantem Eigenkapital zu einer geringeren Eigenkapitalquote von 21,1% (Vorjahr: 25,6%). Das verminderte Anlagevermögen ist durch Eigenkapital in Höhe von 339,4% (Vorjahr: 330,6%) gedeckt. Finanzlage Die Kapitalflussrechnung weist einen negativen Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von Mio. EUR -3,0 (Vorjahr: Mio. EUR 6,3) aus. Der negative Cash Flow resultiert insbesondere aus dem negativen Jahresergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von Mio. EUR -14,2 (Vorjahr: Mio. EUR 0,4) im Wesentlichen korrigiert um die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um Mio. EUR -3,1 (Vorjahr: Mio. EUR 13,1), den angestiegenen Verbindlichkeiten und anderer Passiva in Höhe von Mio. EUR 6,6 (Vorjahr: Mio. EUR -10,0) sowie den hauptsächlich durch das Freiwilligenprogramm gestiegenen Rückstellungen im Personalbereich in Höhe von Mio. EUR 6,1 (Vorjahr: Mio. EUR 0,1). Unter Berücksichtigung des Cash-Flows aus Investitionstätigkeit in Höhe von Mio. EUR -1,6 (Vorjahr: Mio. EUR -0,8) sowie Aus- bzw. Einzahlungen aus der Gewinnabführung 2012 in saldierter Höhe von Mio. EUR -0,3 (Vorjahr: Mio. EUR -6,6) verbleibt ein um Mio. EUR -4,9 verminderter Finanzmittelfonds in Höhe von Mio. EUR 25,9. Etwaiger Finanzmittelbedarf wird durch die Einbindung in das Cash-Pooling mit der BCD Holding und der BCD Travel Treasury B.V. (BCD Treasury) jederzeit sichergestellt. Ertragslage Der vermittelte Umsatz - weiterhin eine wesentliche Kennzahl für die Geschäftstätigkeit der BCD Germany - hat sich gegenüber dem Vorjahr um -2,3% auf Mio. EUR 1.539 verringert. Hierbei ist zu beachten, dass die ersten fünf Monate des Jahres 2012 durch eine hohe Auslastung geprägt waren. Die produktiven Transaktionen nehmen eine ähnliche Entwicklung wie der vermittelte Umsatz. Der Rückgang im Fluggeschäft fällt nicht so drastisch aus, da die Refunds - bedingt durch die Rückgabe der Flugtickets - bei den produktiven Transaktionen mitgezählt werden. Die handelsrechtlichen Umsatzerlöse haben sich im Berichtsjahr von Mio. EUR 133,9 auf Mio. EUR 121,6 verschlechtert (-9,2%). Die Transaktionserlöse sind preis- und mengenbedingt gegenüber dem Vorjahr um -2,5% gesunken, die Kundenerlöse aus Management-Fee Verträgen verhalten sich dagegen stabil. Die Einnahmen aus Leistungsträgerverträgen sind im Wesentlichen bedingt durch das rückläufige Geschäftsvolumen ebenfalls gesunken. Die Umsätze aus der Groups Tätigkeit sind aufgrund einer geringeren Anzahl von Reisebuchungen gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind hauptsächlich durch den geänderten Ausweis der Erträge aus der europäischen Konzernumlage (Mio. EUR 6,0) gestiegen. Im Vorjahr wurden Mio. EUR 7,0 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen saldiert ausgewiesen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich durch geringeren Einkauf von Vorleistungen im Bereich Kundenservice und unter Berücksichtigung eines Großprojektes im Vorjahr von Mio. EUR 14,0 (Vorjahr) auf Mio. EUR 9,2 verringert. Der Personalbestand ist im Berichtsjahr rückläufig und liegt bei durchschnittlich 2.019 Angestellten (Vorjahr: 2.100). Die Personalkosten sind im Wesentlichen durch die Aufwendungen aus dem Freiwilligenprogramm (Mio. EUR 9,8) im Geschäftsjahr von Mio. EUR 84,4 auf Mio. EUR 92,3 (9,4%) angewachsen. Die Abschreibungen haben sich durch den verminderten Werteverzehr von Firmenwerten und Betriebs- und Geschäftsausstattung von Mio. EUR 2,5 auf Mio. EUR 1,7 (-30,5%) verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere durch den geänderten Ausweis der europäischen Konzernumlagen gestiegen. Des Weiteren kam es im Geschäftsjahr zu erhöhten Beratungskosten in Verbindung mit dem neuen Manteltarifvertrag. Durch die europäische Zentralisierung des 24h-Services kam es erstmals zur Weiterbelastung von Kosten durch verbundene Unternehmen. Positiv wirkten sich geringere Mietkosten, gesunkene Reisekosten sowie ein reduzierter Aufwand für die Wartung der Telefonanlagen aus. Insgesamt sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von Mio. EUR 67,7 auf Mio. EUR 74,7 (10,2%) gestiegen. Die Erträge aus Ergebnisabführungen sind im Berichtsjahr auf Vorjahresniveau. Der Zinsaufwand für die Altersvorsorge, Jubiläen und Altersteilzeit erhöhte sich gegenüber Vorjahr leicht von Mio. EUR 0,93 auf Mio. EUR 0,97 (4,3%). Andererseits stiegen die Zinserlöse aus der Geldanlage im Cash-Pooling aufgrund im Geschäftsjahr geänderter Cash-Pooling Vereinbarungen. Die Gesellschaft weist vor Verlustübernahme und unter Berücksichtigung aller Sachverhalte einen Jahresfehlbetrag von Mio. EUR -14,2 (Vorjahr: Mio. EUR 0,4) aus. 4. Risiko Management und Einzelrisiken Die gesetzlichen Vorschriften des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz wurden beachtet und eingehalten. Die Gesellschaft unterhält eine eigene Revision, die die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften prüft. Im Jahr 2012 hat der BCD Travel-Konzern eine ähnliche Funktion auf globaler Ebene implementiert. Diese koordiniert die Revisionstätigkeiten weltweit, indem Warnungen vor Betrügern (insbesondere im Internet) länderübergreifend ausgetauscht werden. Darüber hinaus hat die globale Revision die Einhaltung der konzernweiten Richtlinien zu kontrollieren. Aus Sicht der Gesellschaft ist das eingesetzte Früherkennungssystem geeignet, Unternehmensrisiken, die den Bestand und die Entwicklung der Gesellschaft gefährden könnten, systematisch zu erfassen und zu bewerten. Liquiditäts- und Ausfallrisiken Das Ausfallrisiko der Gesellschaft ist durch den hohen Einsatz von Reisestellenkarten (Kreditkarte) seitens der Kunden limitiert, da mehr als 90% der Reiseleistungen durch Kreditkarte ausgeglichen werden. Das verbleibende Ausfallrisiko wird durch ein eigenes Forderungsmanagement gesteuert. In Zusammenarbeit mit Auskunfteien und Rechtsanwälten werden ausstehende und überfällige Forderungen mittels gerichtlichem Mahnverfahren beigetrieben. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Über die Einbindung in das Cash-Pooling der BCD Holding und der BCD Treasury ist jederzeit die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gegeben. Branchen- und Marktrisiken Als Dienstleistungsunternehmen im Geschäftsreisesektor haben die konjunkturelle Entwicklung sowie das Geschäftsreiseverhalten der Kunden einen maßgeblichen Einfluss auf das Geschäftsvolumen und das Unternehmensergebnis von BCD Germany. Das Reiseverhalten, welches durch die wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst wird, unterliegt zunehmend Schwankungen und ist schwieriger vorhersehbar. Dem Risiko wird auch zukünftig mit engen und stabilen Kundenbeziehungen und einer Verbreiterung der Kundenbasis begegnet. Der bestehende Kosten- und Wettbewerbsdruck veranlasst BCD Germany zu einer ständigen Optimierung der vorhandenen Strukturen. Um flexibler reagieren zu können, besteht auch weiterhin das Ziel, die Online Quote zu erhöhen und die Abläufe und Strukturen entsprechend anzupassen. IT Das Geschäft der Gesellschaft ist nur mit Hilfe leistungsfähiger IT-Systeme möglich. Die ständige Verfügbarkeit der IT-Systeme und ihrer Daten wird daher durch etablierte Vorsorgemaßnahmen sichergestellt. BCD Germany ist zudem in ständigem Kontakt mit dem Security Officer, der unter anderem für die Einhaltung der IT-technischen Vorschriften - auch unter dem Aspekt der Risikoanalyse - europaweit verantwortlich ist. Nach Abwägung aller Chancen und Risiken bestehen neben den üblichen, beherrschbaren Risiken keine mit existenzgefährdendem Charakter. 5. Nachtragsbericht Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Stichtag vor. 6. Prognose-, Chancen und Risikobericht Allgemeine wirtschaftlichen Lage und Prognosen für den Geschäftsreisemarkt in 2014 Die Bundesregierung rechnet für das Jahr 2014 mit einem soliden Wirtschaftswachstum von 1,8% (BIP) und einer erneuten Rekordbeschäftigung von 42,1 Millionen Beschäftigten in Deutschland. Die Europäische Kommission geht für den Euroraum von einem Wirtschaftswachstum in Höhe von +1,1% des BIP aus. Positiv ist, dass der Aufschwung auch Länder erfasst hat, die tiefe Rezessionen hinter sich haben. Spanien und Portugal wachsen bereits wieder, und auch in Italien und Frankreich werden für 2014 wieder positive Wachstumsraten erwartet. Dieser Aufwärtstrend hat nicht nur in den vier größten Mitgliedstaaten des Euro-Raumes eingesetzt, sondern erfasst auch kleinere Mitgliedstaaten, darunter Slowenien, Zypern, Griechenland und Portugal. Laut Branchenprognose für Geschäftsreisen von Advito, der unabhängigen Beratungssparte von BCD Travel, geht man im jährlich erscheinenden 'Industry Forecast 2014' von einer globalen wirtschaftlichen Erholung aus. Dieser Ausblick umfasst die Entwicklung von Angebot, Nachfrage und Preis in den Bereichen Flugreisen, Hotels, Meetings und bodengebundenem Verkehr für die weltweit wichtigsten Regionen. Wie deutlich die Geschäftsreisevolumina steigen werden, lässt sich jedoch nach einem hinter den Erwartungen zurückbleibenden Wachstum 2013 nicht genau vorhersagen. Laut Prognosen werden sich die Preisanstiege für Flugreisen, Hotels und Personenbeförderung im Rahmen der Inflationsrate bewegen. Obwohl die nordamerikanischen und europäischen Fluggesellschaften die Kapazität streng regulieren, wird die schwache Nachfrage voraussichtlich signifikante Preissteigerungen verhindern. Im Hotelbereich streben die Betreiber 2014 Preissteigerungen für Geschäftsreisende um 4% bis 6% an, werden jedoch wahrscheinlich nur die Hälfte davon durchsetzen können. Im Mietwagengeschäft sorgt die starke Konkurrenz der drei größten Anbieter für stabile Preise, die 2014 maximal um 4% steigen dürften. Laut Advito bleibt die Groups Nachfrage unverändert stark und steigt schneller als bei den regulären Geschäftsreisen. Prognosen, Chancen und Risiken der Gesellschaft für das Jahr 2014 Neue Geschäftskunden, die im Berichtsjahr erfolgreich implementiert wurden, zusammen mit unseren Bestandskunden sind der Garant für den zukünftigen Erfolg der Gesellschaft. Auch für das Geschäftsjahr 2014 wird eine Kundenbindungsrate von 95 % angestrebt. Im Berichtsjahr ist es BCD Germany zudem gelungen, ihre 'Online-Quote' von 39% auf 40,1% weiter zu verbessern. Der Vorteil der Onlinebuchungen besteht in der maschinellen Produktion, womit die Abhängigkeit von der Auslastung aufgehoben wird. Das Ziel der Gesellschaft ist, auch in den kommenden Jahren die 'Online-Quote' (2014: 44%) zu steigern. Ein weiterer Schritt in den folgenden Jahren wird der einheitliche Einsatz eines gemeinsamen Mid-Office-Systems in Europa sein. Heute sind die Prozesse innerhalb von Europa sehr fragmentiert. Mit der Ablösung des heutigen Mid-Office-Systems wird das Unternehmen in der Lage sein, Prozesse - auch länderübergreifend - zu vereinheitlichen und zu zentralisieren. Ein zentrales Fullfilment würde es dem Unternehmen ermöglichen, bestimmte Themen wie das Ticketing, die Rechnungsproduktion und das File Finishing zentral zu steuern. Die heutige dezentrale Ausrichtung verhindert es, dass der Produktionsprozess optimal verläuft. Heute sind an den vielen Standorten Mitarbeiter in Bruchteilen mit dem Fullfilmentprozess beschäftigt. Mittels Zentralisierung werden Ressourcen und Fachwissen nicht an unterschiedlichen Stellen vorgehalten, sondern in Expertengruppen gebündelt. Eine wesentliche Voraussetzung für das zentrale Fullfilment liegt in der Ablösung des heutigen Mid-Office-Systems. Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr, nach erfolgreicher Pilotierung, schon mit der Einführung des neuen Systems (AGM) an verschiedenen Standorten begonnen. In den folgenden Jahren soll eine bundesweite Einführung erfolgen. Parallel zur Einführung werden sich auch die potentiellen Einsparungen ergeben. Die Personalkosten sind weiterhin der bestimmende Kostenfaktor für BCD Germany. Ein Rückgang des Geschäftsvolumens wirkt sich negativ auf die Produktivität pro Mitarbeiter aus. Daher besteht auch weiterhin das Bestreben der deutschen Geschäftsleitung, nach Alternativen zu suchen, um die Abhängigkeit von Beschäftigungsschwankungen zu reduzieren und die Verbesserung der Produktivität zu gewährleisten. Das Ziel ist es, das Unternehmen weiterhin wettbewerbsfähig zu halten und den Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten. Im folgenden Jahr sind weitere Maßnahmen geplant. Hierfür sind verschiedene Projekte zur Verbesserung der Produktivität und der Wirtschaftlichkeit auf den Weg gebracht worden: Geschäftsmodell und Kundensegmentierung Hierbei geht es um eine bedarfsgerechte und aufwandsbezogene Segmentierung des Kundenportfolios. Es sollen verschiedene Kundengruppen definiert werden, die sich an den aktuellen Bedürfnissen von Unternehmen unterschiedlicher Größe und Strategie ausrichten. Jedem Kundensegment wird ein Service-Paket zugeordnet. Von hoch standardisiert bis zur strategischen Partnerschaft wird das jeweils passende Angebot bei verursachergerechter Vergütung unterbreitet. Es werden bei konsequenter Umsetzung deutliche Einnahmeeffekte in den kommenden Jahren erwartet. Diese sollen erzielt werden, indem wir Schwerpunkte auf bestimmte Kundensegmente legen, neue Angebote kreieren und mittels virtueller Betreuung einzelner Kundensegmente eine optimierte Auslastungssteuerung erreicht wird. Außerdem sollen die Kompetenz in den Segmenten gebündelt und so Synergie-Effekte gehoben werden, die sich positiv auf die Produktivität auswirken. Off-Shoring und Outsourcing Ziel ist es in erster Linie, einfache Tätigkeiten, die nicht mehr kostendeckend bzw. nicht zu einem wettbewerbsfähigen Preis angeboten werden können, möglichst günstig einzukaufen. Darüber hinaus sollen mit Hilfe von Drittanbietern Nachfragespitzen ausgeglichen werden, um einen verbesserten Ressourceneinsatz sicherzustellen. Bei drei Bereichen würde sich ein Outsourcing anbieten: Fluggeschäft (Point to Point, innerdeutsch und innereuropäisch), Teile des Bahngeschäfts sowie Rechnungsdruck und -versand. Operatives Betreuungskonzept Die geografische Präsenz der BCD Germany in Deutschland soll überarbeitet werden. Es ist geplant, die Anzahl der Büros in Deutschland zu verringern. Die hohe Präsenz bietet in Hinsicht auf Kundensegmente keinen Verkaufsvorteil mehr. Es gilt vielmehr andere Effekte, wie die der Bündelung von Kompetenzen bei der Kundenbetreuung, zu erzielen, um langfristig erfolgreich zu sein. Aufbauorganisation Eine Reorganisation sieht vor, die Strukturen zu verschlanken und Führungskräften in der Fläche größtmögliche Verantwortung zu übertragen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die neue Struktur mit den globalen und europäischen Strukturen kompatibel sein muss. Trotz der verhaltenen Aussichten auf die Beschäftigung der Mitarbeiter steht BCD Germany zu ihrer Verantwortung, ihren Mitarbeitern einen sicheren und adäquaten Arbeitsplatz anzubieten. Der Mensch ist für die Dienstleistungsunternehmen der Dreh- und Angelpunkt. Dies betrifft nicht nur die Kundenseite, sondern auch die eigenen Mitarbeiter. Das Unternehmen muss weiterhin eine aktive Rolle beim Steuern des Geschäftes einnehmen. Das Unternehmensbedürfnis ist gestiegen, die Ressourcen zeitnah und zielgerichtet einzusetzen. Diese Steuerung kann das Unternehmen in seiner jetzigen Form nur bedingt wahrnehmen. In Extremsituationen kann es nur reagieren und hoffen, dass die eingeleiteten Maßnahmen ausreichend sind, um Fehlentwicklungen am Markt zu beheben. Die wirtschaftlichen Aussichten für die Gesellschaft sind zunächst verhalten. Die Airlines verändern ihre Zusammenarbeit aufgrund des wirtschaftlichen Drucks, indem sie den Reisebüros und den Reservierungssystemen weniger Informationen zur Verfügung stellen. Dies wird auch weiterhin auf BCD Germany ausstrahlen. Gleichzeitig lässt die Planbarkeit des Kundenverhaltens nach. Die Ausschläge beim Geschäft werden größer und es wird schwieriger, Richtungswechsel im Geschäft vorwegzunehmen. Das Onlinegeschäft wird helfen, die Abhängigkeit in einem gewissen Punkt zu verringern. Ein Umschwenken kann jedoch nur funktionieren, wenn sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer aufeinander zugehen. Die Gesellschaft ist zuversichtlich, auch diese schwierige Situation zusammen mit ihren Mitarbeitern zu meistern. Die Vergangenheit hat immer gezeigt, dass sich beide Seiten aufeinander verlassen konnten. Vor diesem Hintergrund ist die Geschäftsleitung zuversichtlich, geeignete Maßnahmen eingeleitet zu haben, um die Ergebnissituation nachhaltig zu verbessern. Die Gesellschaft geht in ihren Planungen und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Prognosen für 2014 davon aus, dass der vermittelte Umsatz um 6% steigerungsfähig ist und sich die produktiven Transaktionen um 3% erhöhen werden. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren wird für das kommende Geschäftsjahr eine leichte Steigerung des handelsrechtlichen Umsatzes um ca. 3% erwartet. Unter Berücksichtigung der initiierten Maßnahmen wird sich auch die Produktivität pro Mitarbeiter deutlich verbessern. Zudem ist geplant, die Online-Quote um weitere 4%-Punkte zu steigern. Insgesamt ist man zuversichtlich, in 2014 wieder ein positives Jahresergebnis (vor Berücksichtigung von außerordentlichen Effekten) zu erzielen.
Bremen, den 12. März 2014 BCD
Travel Germany GmbH
Geschäftsführung S. Vorndran G. Binder Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 20131. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in Staffelform nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Die unter den Immateriellen Vermögensgegenständen erfassten Firmenwerte sowie Software und ähnliche Rechte und Werte werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben und innerhalb der Nutzungsdauer auf Werthaltigkeit geprüft. Die gewöhnliche Nutzungsdauer von Software beträgt drei Jahre. Die Schätzung der Nutzungsdauer der Firmenwerte von bis zu 15 Jahren basiert vor allem auf der Nutzbarkeit der Kundenbeziehungen und des branchenspezifischen Know-hows. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen nach der linearen, und soweit zulässig, nach der degressiven Methode vermindert. Die gewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und 25 Jahren. Geringwertige Anlagegüter des Sachanlagevermögens mit einem Anschaffungswert bis EUR 410,00 werden im Anschaffungsjahr sofort abgeschrieben und ein sofortiger Abgang wird unterstellt. Anlagegüter des Sachanlagevermögens mit einem Anschaffungswert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden in den Jahren 2008 und 2009 als Sammelposten aktiviert und über fünf Jahre Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen werden mit Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos besteht daneben eine Pauschalwertberichtigung. Latente Steuern werden aufgrund der Stellung als Organgesellschaft in der ertragsteuerlichen Organschaft mit der BCD Travel Holding GmbH nicht angesetzt. Für einen Teil der Pensionsverpflichtungen existieren Rückdeckungsversicherungsverträge, welche an die Pensionäre verpfändet sind. Entsprechend werden die Verpflichtungen und der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 HGB verrechnet ausgewiesen. Ein aktiver Unterschiedsbetrag ergibt sich aus der Vermögensverrechnung von Deckungsvermögen und Pensionsrückstellungen, wenn daraus ein positiver Saldo verbleibt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, welcher sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechend den Vorgaben des § 253 Abs. 2 HGB ergibt. Der anzuwendende Rechnungszins wird hierbei von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben. Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Beachtung von zusätzlichen Prämissen wie: · Rechnungszins von 4,89 %, · Rententrend 1,5 %, · Gehaltstrend (einschl. Karrieretrend) 1,5 %, · Fluktuation 2 %. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Jubiläumsrückstellungen sowie die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten ermittelt. Die Bewertung erfolgt analog der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem jeweils aktuellen Devisenkassamittelkurs eingebucht. Sofern kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag bestehen, wurden sie zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei den mittel- und langfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden das Realisationsprinzip sowie das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn Leistungen durch die Gesellschaft erbracht und Ansprüche erzielt wurden. Weitergegebene Provisionen sind mit den Umsatzerlösen verrechnet worden. Der Ausweis der Erträge aus Konzernumlagen hat sich im Berichtsjahr geändert. Im Vorjahr wurde die Erstattung der Konzernumlagen in Höhe von TEUR 7.054 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen saldiert ausgewiesen. Im Berichtsjahr werden TEUR 6.010 unter den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigt. 3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtszeitraum sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Aufstellung Anteilsbesitz:
1) Jahresergebnis nach Ergebnisabführung 2) Jahresergebnis 2012 3.2 Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellen im Wesentlichen Ansprüche aus Fahr- und Flugscheinverkäufen im Firmengeschäft dar. Erkennbare Risiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus den sonstigen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen sowie kurzfristigen Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 14.973 (Vorjahr: TEUR 2.152) und aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 25.612 (Vorjahr: TEUR 30.497). Davon bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 39.825 (Vorjahr: TEUR 30.413). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen noch nicht abgerechnete Provisionsansprüche. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. 3.3 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Für einen Teil der Altersversorgungsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag von TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 126) steht der Gesellschaft Deckungsvermögen (TEUR 131; Vorjahr: TEUR 126) in Form von Rückdeckungsversicherungsansprüchen gegenüber. Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden das Deckungsvermögen und die Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen miteinander verrechnet. Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 4 wurden mit den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen von TEUR 6 verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht zum Bilanzstichtag den fortgeführten Anschaffungskosten. 3.4 Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 150. Alleinige Gesellschafterin ist die BCD Travel Germany Holding GmbH. Die Kapitalrücklage hat sich im Berichtsjahr ebenfalls nicht verändert und beträgt TEUR 14.850. 3.5 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 15.230; Vorjahr: TEUR 10.397) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich (Tantiemen, Sonderzahlungen, Incentivezahlungen und Er-stattungsverpflichtungen, Jahres- und Bildungsurlaub einschließlich Überstunden und Gleitzeit sowie Jubiläumszuwendungen, Altersteilzeit und Berufsgenossenschaftsbeiträge), Rückstellungen für Abfindungen und Freistellungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Rückstellung für Abfindungen und Freistellungen steht mit TEUR 5.128 im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Freiwilligenprogramm.
3.6 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus den sonstigen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen und betreffen die Verrechnungskonten. Andere als die üblichen kaufmännischen Sicherheiten (Eigentumsvorbehalte) bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Kreditkartenverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.998 (Vorjahr: TEUR 0), in gleicher Höhe besteht eine Bankgarantie. Des Weiteren entfallen TEUR 1.416 (Vorjahr: TEUR 876) auf Verbindlichkeiten aus Steuern. 3.7 Umsatzerlöse In den Umsatzerlösen in Höhe von Mio. EUR 121,6 (Vorjahr: Mio. EUR 133,9) werden im Wesentlichen Transaktions- und Management-Fee-Entgelte in Höhe von Mio. EUR 78,1 (Vorjahr: Mio. EUR 78,5) ausgewiesen. Darüber hinaus sind in den Umsatzerlösen vor allem Erlöse aus dem Leistungsträgergeschäft, Erlöse aus Eigenveranstaltungen (Groups) und Erlöse aus weiteren Dienstleistungs- und Vermittlungstätigkeiten enthalten. Von den Umsatzerlösen sind weiterzugebende Provisionen abgesetzt. Die Umsatzerlöse werden überwiegend im Inland erzielt. 3.8 Sonstige betriebliche Erträge In dem Posten sind periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 1.322 (Vorjahr: TEUR 1.608) enthalten, insbesondere aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und der Ausbuchung von Verbindlichkeiten. Des Weiteren sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 11) berücksichtigt. Der Ausweis der Erträge aus Konzernumlagen in Höhe von TEUR 6.010 hat sich im Berichtsjahr geändert. Im Vorjahr wurde die Erstattung der Konzernumlagen in Höhe von TEUR 7.054 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen saldiert ausgewiesen. 3.9 Materialaufwand Der Posten beinhaltet ausschließlich Aufwendungen für bezogene Leistungen. 3.10 Personalaufwand Im Personalaufwand sind Löhne und Gehälter (TEUR 77.982; Vorjahr: TEUR 70.172) sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung (TEUR 14.278; Vorjahr: TEUR 14.183) zusammengefasst. Auf Altersversorgung entfallen TEUR 843 (Vorjahr: TEUR 662). Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Abfindungen und Freistellungen in Höhe von TEUR 10.398, von denen TEUR 9.775 aus dem in 2013 umgesetzten Freiwilligenprogramm resultieren. 3.11 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen EDV-Kosten, Büromieten einschließlich Instandhaltungen und Mietnebenkosten, Post- und Bankgebühren, Werbekosten sowie verschiedene Dienstleistungskosten und Zuführungen zu Rückstellungen. Es sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten, die für die Beurteilung der Ertragslage von Bedeutung wären. Des Weiteren sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 41) berücksichtigt. Die Erträge aus Konzernumlagen (TEUR 6.010; Vorjahr: TEUR 7.054) werden in 2013 nicht mehr unter den Dienstleistungskosten von verbundenen Unternehmen (TEUR 37.716; Vorjahr: TEUR 28.581) ausgewiesen. Der geänderte Ausweis erfolgt nun unter den sonstigen betrieblichen Erträgen. 3.12 Zinsergebnis Das Zinsergebnis resultiert aus Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen (TEUR 299; Vorjahr: TEUR 145), davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 298 (Vorjahr: TEUR 142), sowie aus Zinsen und ähnlichen Aufwendungen (TEUR 1.039; Vorjahr: TEUR 1.051), davon an verbundene Unternehmen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 7). 4. Sonstige Angaben 4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von Mio. EUR 26,5 (Vorjahr: Mio. EUR 21,9) resultieren ausschließlich aus Miet- und Leasingverträgen für Büro- und Verkaufsräume, Bürogeräte und Geschäftsausstattung und Kraftfahrzeugen sowie Kaufverträgen. Von den Verpflichtungen werden im Jahre 2014 Mio. EUR 4,9, in den folgenden vier Jahren Mio. EUR 13,9 und in den darauf folgenden Jahren Mio. EUR 7,7 fällig. 4.2 Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist dem globalen Rahmenkreditvertrag zwischen der BCD Travel B.V., Amsterdam/Niederlande, deren wesentlichen Tochtergesellschaften und der ING Bank B.V., Amsterdam/Niederlande, als Konsortialführer beigetreten. Die Gesellschaft haftet wie andere Konzerngesellschaften mit ihrem Vermögen gesamtschuldnerisch. Die derzeitigen Verbindlichkeiten aus dem Rahmenkreditvertrag übersteigen wie im Vorjahr das Vermögen der Gesellschaft. Die Geschäftsführung geht aufgrund der positiven finanziellen Lage der Unternehmensgruppe zum Bilanzstichtag nicht von einem Risiko der Inanspruchnahme aus. 4.3 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden grundsätzlich zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen. 4.4 Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
4.5 Organe Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Stefan Vorndran, Sprecher der Geschäftsführung Frau Gerlinde Binder, Vice President Human Resources North/Central Es wird von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung sind TEUR 1.265 zurückgestellt; Fehlbeträge bestehen nicht. Die Bezüge für diese Personengruppe beliefen sich im abgelaufenen Jahr auf TEUR 35. Der Aufsichtsrat der BCD Travel Germany Holding GmbH ist vereinbarungsgemäß auch für diese Gesellschaft zuständig. Der im Jahre 2013 nach den Vorschriften des Mitbestimmungsgesetzes bestehende Aufsichtsrat setzt sich aus folgenden Damen und Herren zusammen: Vertreter der Gesellschafterin: · Claus Wülfers (Vorsitzender), Pensionär (bis 16. April 2013) · Stephan Baars (Vorsitzender), CFO GLOBAL, BCD Travel Services GmbH (ab 16. April 2013) · Ilona De March, President and COO EMEA, BCD Travel Services B.V. · Geert Jan Jongeneel, Senior Vice President Global Controlling, BCD Travel Services B.V. · Peter Buisman, Senior Vice President Human Resources EMEA, BCD Travel Services B.V. (ab 1. Juli 2013) · Heinz Jennewein, Senior Vice President South West Division, BCD Travel Services B.V. · Dr. Maximilian Schunke, Jurist, Göhmann Rechtsanwaltskanzlei Vertreter der Arbeitnehmer des Unternehmens: · Albert James Küng, Leitender Angestellter der BCD Travel Germany GmbH · Daniela Koch, Betriebsrat der BCD Travel Germany GmbH · Doris Poeppel, Betriebsrat der BCD Travel Germany GmbH · Bernhard Sturtzkopf (Stellvertretender Vorsitzender), Betriebsrat der BCD Travel Germany GmbH Vertreter der Gewerkschaften: · Sonja Brüggemeier, stellv. Landesbezirksleiterin Ver.di Landesbezirk · Sylva Hieckmann, Gewerkschaftssekretärin Ver.di Bundesverwaltung Berlin (bis 31. Dezember 2013) · Ute Kittel, Gewerkschaftssekretärin Ver.di Bundesverwaltung Berlin (ab 1. Januar 2014) Für ihre Tätigkeiten erhielten die Mitglieder des Aufsichtsrates von der BCD Travel Germany Holding GmbH im Berichtsjahr insgesamt Bezüge in Höhe von TEUR 92. 4.6 Übrige Angaben Das voll eingezahlte Stammkapital der BCD Travel Germany GmbH beträgt TEUR 150. Alleinige Gesellschafterin ist die BCD Travel Germany Holding GmbH, mit der seit 1. Januar 2004 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag besteht. Die BCD Travel Germany GmbH ist ein verbundenes Unternehmen zur BCD Travel B.V., Amsterdam/Niederlande. Sie wird in den Konzernabschluss der BCD Travel B.V., Amsterdam/Niederlande, einbezogen. Das Unternehmen, das für den kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt, ist die BCD Travel LLC, Atlanta/USA. Das Unternehmen, das für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt, ist die BCD Travel B.V., Amsterdam/Niederlande. Die Gesellschaft wird damit gemäß § 291 HGB von der Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses undeines Teilkonzernlageberichts befreit. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der BCD Travel B.V. wird in die deutsche Sprache übersetzt und im Bundesanzeiger unter der BCD Travel Germany Holding GmbH veröffentlicht. Bezüglich der Angaben über das Abschlussprüferhonorar wird von der Befreiung gemäß § 285 Nr. 17 HGB, letzter Satzteil, Gebrauch gemacht.
Bremen, den 12. März 2014 BCD
Travel Germany GmbH
Geschäftsführung S. Vorndran G. Binder Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BCD Travel Germany GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der BCD Travel Germany GmbH, Bremen, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 12. März 2014 Deloitte
& Touche GmbH
gez. Meyer, Wirtschaftsprüfer gez. Hartschen, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratesIm Geschäftsjahr 2013 haben Aufsichtsrat und Geschäftsführung der BCD Travel Germany GmbH vertrauensvoll und effizient zusammengearbeitet. Dabei hat der Aufsichtsrat die Aufgaben wahrgenommen, für die er nach Gesetz und Satzung verantwortlich ist. Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend über alle wichtigen strategischen und operativen Entscheidungen und die beabsichtigte Geschäftspolitik informiert. Der Aufsichtsrat hat aufgrund der Berichte der Geschäftsführung mit dieser die Entwicklung der Gesellschaft regelmäßig erörtert und sich ein eigenes Bild von der Lage der Gesellschaft verschafft. Der Jahresabschluss und der Lagebericht 2013 sind von der Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft worden. Die Prüfung hat keine Beanstandungen ergeben; der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Auch der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Jahresbericht eingehend geprüft. An der Beratung haben die Abschlussprüfer teilgenommen. Der Aufsichtsrat hat von dem Prüfungsergebnis der Abschlussprüfer zustimmend Kenntnis genommen und festgestellt, dass auch seinerseits keine Einwendungen zu erheben sind. Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen der BCD Travel Germany GmbH und allen Konzerngesellschaften für ihre Arbeit.
Bremen, den 29. April 2014 für den Aufsichtsrat Stephan Baars, Aufsichtsratsvorsitzender FeststellungsbeschlussDie Gesellschafterin, die BCD Travel Germany Holding GmbH, Bremen, hat den vorgelegten Jahresabschluss am 30. April 2014 festgestellt. |
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