Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 109865
Vorher
Mainsee 1107. V V GmbHDeutsche AM Management GmbH
Eingetragen
18.10.2017
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt, nun: Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der DWS Group GmbH & Co. KGaA sowie die Übernahme von deren Geschäftsleitung. Soweit gesetzlich zulässig, ist die Gesellschaft zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vincenzo Vedda
seit 7.10.2025
Geschäftsführer
Rafael Otero Fandino
seit 31.10.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Karen Dr. Kuder
seit 1.12.2022
Geschäftsführer
Stefan Dr. Hoops
seit 30.6.2022
Geschäftsführer
Manfred Bauer
seit 3.7.2020
Geschäftsführer
Dirk Görgen
seit 27.12.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DB Beteiligungs-Holding GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DWS Management GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktivseite

Vorjahr
Euro EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.092,00 8.032,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 50.673.241,70 15.879.506,81
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
Euro 0 (Vorjahr EUR 0)
2. sonstige Vermögensgegenstände 41.002,93 132.302,03
II. Guthaben bei Kreditinstituten 9.922.788,02 15.786.098,60
60.637.032,65 31.797.907,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 240,05
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 154.729,96
60.644.124,65 31.960.909,45

Passivseite

Vorjahr
Euro EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 5.000.000,00 5.000.000,00
III. Bilanzverlust (Vorjahr Bilanzgewinn) -180.053,55 123.843,18
5.319.946,45 5.623.843,18
B. Rückstellungen
1. Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 1.613.584,78 0,00
2. Steuerrückstellungen 458.119,03 29.329,75
3. Sonstige Rückstellungen 46.529.216,16 25.834.725,74
48.600.919,97 25.864.055,49
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.212.643,98 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Euro 3.212.643,98 (Vorjahr EUR 0)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
Euro 0 (Vorjahr EUR 0)
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.510.614,25 473.010,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.723.258,23 473.010,78
Euro 3.510.614,25 (Vorjahr EUR 473.010,78)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
Euro 0,00 (Vorjahr EUR 0)
60.644.124,65 31.960.909,45

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR
1. sonstige betriebliche Erträge 42.461.242,07 13.563.301,38
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 37.360.621,29 12.035.380,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.895.915,29 907.403,90
und für Unterstützung 39.256.536,58 12.942.784,13
davon für Altersversorgung EUR 1.506.219,83
(i.V. EUR 355.424,97)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.498,42 2.359,92
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.108.758,51 157.752,50
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
positive Zinserträge 0,00 0,00
negative Zinserträge -30.590,34 -36.487,67
davon aus verbundenen Unternehmen -30.590,34 -36.487,67
EUR -30.590,34 (i.V. EUR -36.487,67)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 842.836,42 239.896,58
davon an verbundene Unternehmen
EUR 842.836,42 (i.V. EUR 239.896,58)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 400.075,35 135.021,45
8. Jahresfehlbetrag (i.V. Jahresüberschuss) -180.053,55 48.999,13
9. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 74.844,05
10. Bilanzverlust (i.V. Bilanzgewinn) -180.053,55 123.843,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Gesellschaftsrechtliche Angaben

Die DWS Management GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main in der Abteilung B mit der Nummer 109865 eingetragen.

Die DWS Management GmbH ist entsprechend ihrem Gesellschaftszweck als persönlich haftende Gesellschafterin an der DWS Group GmbH &Co. KGaA (DWS Group) beteiligt und übt deren Geschäftsleitung seit der Umwandlung in die Rechtsform einer Kommanditgesellschaft auf Aktien am 3. März 2018 aus.

Grundlagen und Methoden

Der Jahresabschluss der DWS Management GmbH zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist nach den Größenkriterien des § 267a Abs. 1 HGB eine Kleinstkapitalgesellschaft.

Gemäß § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB wurde auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

Die Bilanz wurde entsprechend den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gegliedert.

Soweit möglich, werden geforderte "davon"-Angaben in der Bilanz gezeigt. Größenabhängige Erleichterungen der §§ 274a und 288 HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzwährung ist Euro.

Verrechnungsverbot

Entsprechend § 246 Absatz 2 Satz 1 HGB werden grundsätzlich weder Aktivposten mit Passivposten noch Aufwendungen mit Erträgen verrechnet. Lediglich Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden mit den entsprechenden Schulden im Sinne von § 246 Absatz 2 HGB verrechnet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der projizierten Einmalbeitragsmethode berechnet.

Der verwendete Zinssatz (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre) beträgt 1,78%, die Steigerung der anrechenbaren Bezüge wird mit 2,64%, die Anpassung der laufenden Renten mit 3,02% angenommen. Als Generationentafeln werden die modifizierten Richttafeln Heubeck 2018G verwendet.

Die sonstigen Rückstellungen sind gemäß den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB gebildet. Erforderliche Abzinsungen wurden vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erträge und Aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die DWS Group GmbH &Co. KGaA und stammen im Wesentlichen aus der Ausübung der Geschäftsführung und der Haftungsübernahme für das Geschäftsjahr 2022. Die Forderungen sind täglich fällig.

Die Verrechnung der Forderung wegen Ausübung der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022 ist bisher nur vorläufig erfolgt und umfasst die im Zusammenhang mit der Geschäftsführung angefallenen Kosten in Höhe von netto TEUR 42.241 (Vj. TEUR 13.343). Zur Finanzierung der laufenden Ausgaben wurden im Berichtsjahr keine Abschlagszahlungen vereinnahmt; die Forderung wegen der Ausübung der Geschäftsführung für 2022 beläuft sich somit auf brutto TEUR 50.267 (Vj. TEUR 15.878).

Guthaben bei Kreditinstituten

Das bei einem Kreditinstitut gehaltene Guthaben ist täglich fällig.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Im Berichtsjahr ergibt sich nach Verrechnung des Deckungsvermögens mit der Pensionsrückstellung entsprechend den handelsrechtlichen Vorgaben ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögenverrechnung, der auf der Passivseite der Bilanz unter Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen wird.

Im Vorjahr enthält der ausgewiesene Betrag in Höhe von TEUR 155 den Saldo aus der Verrechnung von langfristigen Pensionsverpflichtungen mit dem zugeordneten Deckungsvermögen.

Eigenkapital

Das zum Stichtag ausgewiesene Eigenkapital umfasst das vollständig eingezahlte gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 500 sowie die freie Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 5.000.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 1.614 (Vj. TEUR - 155 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 282 (Vj. TEUR 208). Den Verpflichtungen in Höhe von TEUR 6.415 (Vj. TEUR 3.512) stehen die mit dem Zeitwert angesetzten relevanten Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 4.801 (Vj. TEUR 3.667) gegenüber. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 4.915, die Bewertung mit dem Zeitwert beläuft sich auf TEUR 4.801.

Es ergeben sich somit ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 285 Nr. 28 in Verbindung mit § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 58.

Das Deckungsvermögen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.801 (Vj. TEUR 3.667). Nach Verrechnung des Deckungsvermögens mit der Pensionsrückstellung entsprechend den handelsrechtlichen Vorgaben ergibt sich eine Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen die auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen wird.

Das Deckungsvermögen besteht aus verschiedenen, von einer Tochtergesellschaft aufgelegten Pensionsfonds. Deren Bewertung erfolgt zum Zeitwert und beläuft sich auf TEUR 4.801 (Vj. TEUR 3.667).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Sachverhalte im Zusammenhang mit

aktienbasierte Vergütungen (Equity-Pläne) über TEUR 27.198 (Vj. TEUR 15.009),

aufgeschobene Barvergütungen (Cash Retention Payments) über TEUR 15.205 (Vj. TEUR 7.588) und

im Folgejahr fällige Barvergütungen über TEUR 1.708 (Vj. TEUR 1.619).

Des Weiteren wurden Rückstellungen i.H.v. TEUR 1.805 (Vj. TEUR 1.499) für zukünftige Verpflichtungen aus UK Social Security im Zusammenhang mit zurückgestellten Vergütungsbestandteilen gebildet.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Der Posten beinhaltet die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus gesplitteten Arbeitsverträgen der Geschäftsführungsmitglieder. Die Auszahlung der Barvergütungen und aktienbasierte Vergütungen waren im Geschäftsjahr durch die jeweiligen DWS Gesellschaften ausgeführt worden, für die die Geschäftsführungsmitglieder laut Arbeitsvertrag ebenfalls tätig waren.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.988 (TEUR 84) und die abzuführende lohnsteuerliche und sozialversicherungsrechtliche Verbindlichkeit aus der Gehaltsabrechnung für Dezember 2022 in Höhe von TEUR 1.474 (Vj. TEUR 335).

Ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 253 Abs. 6 und 268 Absatz 8 HGB

Zum Bilanzstichtag liegen folgende ausschüttungsgesperrte Beträge vor:

Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 282 (Vj. TEUR 208) und

das Ergebnis aus der Bewertung der Plan-Assets zum Zeitwert in Höhe von TEUR 58 (Vj. TEUR 279).

Fremdwährungsposition

Zum Bilanzstichtag liegen weder auf ausländische Währung lautende Forderungen noch Verbindlichkeiten vor.

Termingeschäfte

Es liegen zum Bilanzstichtag keine offenen Termingeschäfte zur Absicherung von Vermögensgegenständen oder Schulden vor. Zukünftig ist vorgesehen, Währungsabsicherungsgeschäfte für bestimmte Finanzanlagen vorzunehmen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stammen in Höhe von TEUR 42.241 (Vj. TEUR 13.343) aus der Ausübung der Geschäftsführung und in Höhe von TEUR 220 (Vj. TEUR 220) aus der Haftungsübernahme gegenüber der DWS Group GmbH &Co. KGaA für das Geschäftsjahr 2022.

Die Personalaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus dem Aufwand für Gehaltssonderzahlungen über TEUR 28.070 (Vj. TEUR 5.399) sowie für die laufenden Gehaltszahlungen über TEUR 9.290 (Vj. TEUR 6.636).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten vor allem Verluste aus Derivaten in Verbindung mit aktienbasierten Vergütungen in Höhe von TEUR 1.770 (Vj. TEUR -193 Gewinn).

Nachtragsbericht

Im Zusammenhang mit COVID-19 wird weiterhin keine wesentliche Änderung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft erwartet.

Sonstige Angaben

Zahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt eine (Vj. 1) außertariflich angestellte Mitarbeiterin.

Mitglieder der Geschäftsführung

Dr. Asoka Wöhrmann, * 1965

Vorsitzender der Geschäftsführung und Leiter der CEO Division (bis 09. Juni 2022)

Dr. Stefan Hoops, * 1980

Vorsitzender der Geschäftsführung und Leiter der CEO Division (seit 10. Juni 2022)

Manfred Bauer, * 1969

Leiter der Product Division (seit 1. Juli 2020)

Mark Cullen, * 1955

Chief Operating Officer und Leiter der COO Division (bis 31. Dezember 2022)

Dirk Görgen, * 1981

Leiter der Client Coverage Division (seit 1. Dezember 2018)

Stefan Kreuzkamp, * 1966

Chief Investment Officer und Leiter der Investment Division (bis 31. Dezember 2022)

Dr. Karen Kuder, * 1973

Chief Administrative Officer und Leiterin der CAO Division (seit 1. November 2022)

Angela Maragkopoulou, * 1976

Chief Operating Officer und Leiterin der COO Division (seit 1. Januar 2023)

Claire Peel, * 1974

Chief Financial Officer und Leiterin der CFO Division (seit 1. März 2018)

Konzernzugehörigkeit

Alleinige Gesellschafterin der DWS Management GmbH ist die DB Beteiligungs-Holding GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG. Die Gesellschaft gehört deshalb zum Konzernverbund der Deutsche Bank AG und wird in deren Konzernabschluss zum Bilanzstichtag einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutsche Bank AG wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

 

Frankfurt am Main, 4. Juli 2023

Die Geschäftsführung
(Hoops) (Peel) (Kuder)
(Görgen) (Maragkopoulou) (Bauer)

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DWS Management GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der DWS Management GmbH, Frankfurt am Main,

bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not wendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 4. Juli 2023

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