Avient S.à r.l., Germany Branch
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Krämer seit 25.10.2013 | Geschäftsführer |
Martin Gerstendorf seit 18.1.2013 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dambach Corporate Design Elements GmbHGaggenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014BilanzAKTIVA
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Dambach Corporate Design Elements GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft ist als "Dambach Corporate Design Elements GmbH" im Handelsregister Mannheim unter Nummer HRB 716110 eingetragen. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt weitgehend die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 Abs. 1 HGB in Anspruch. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung enthalten keine Posten aus der Fremdwährungsumrechnung. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 1) Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine 100% Tochter der Dambach-Werke GmbH. Der Unternehmenszweck umfasst die Planung, die Beratung, die Projektierung und die Produktion sowie der Vertrieb von elektrischen und nicht elektrischen Corporate Design Lösungen. Hierzu zählen insbesondere Leuchtreklamen, Leuchtbuchstaben, Schilder, Beschilderungssysteme, Informationsanzeigen, Wegleitsysteme, Reklametafeln, Werbeanlagen, Stelen und Pylonen, Wegleitsysteme sowie Sonderelemente und sonstige Werbeanlagen jeder Art. Ferner sind auch Trägerkonstruktionen, Städtemobiliar und Überdachungssysteme für diesen Anwendungsbereich umfasst. Der Unternehmensgegenstand umfasst des Weiteren Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Bereich neuer und alternativer Technologien und Komponenten zur Energie- und Effizienzsteigerung hinsichtlich Corporate Design Lösungen sowie die Bereitstellung anwendungsspezifischer Software und die Durchführung lichttechnischer Vermessungen. Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft alle Hilfs- und Nebengeschäfte, die mit diesem Betrieb zusammenhängen oder geeignet sind, diesen zu fördern wie insbesondere, die Beschaffung aller für die Herstellung erforderlichen Materialien und Vorprodukte sowie die Montage, Vermarktung und Vermietung sämtlicher Produkte. 2) Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 410; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. 3) Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen wurden entsprechende Garantierückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden die Laufzeiten (Geltendmachung von Garantieleistungen ab Umsatzzeitpunkt) anhand einer Analyse der Garantiefälle der vergangenen Geschäftsjahre berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus sind ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge in die Berechnung der latenten Steuern einzubeziehen, sofern in den nächsten fünf Jahren eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern dürfen saldiert ausgewiesen werden. Die Dambach Corporate Design Elements GmbH weist zum 31.12.2014 einen Aktivüberhang auf, von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen zu Bilanzposten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Es bestehen Forderungen gegenüber der Alleingesellschafterin in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 4). Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 100.000.- Die Kapitalrücklage beträgt zum Stichtag T€ 1.900 (Vorjahr T€ 900). Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um eine Rücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Im Dezember 2014 erfolgte per Einzahlung eine Erhöhung der Kapitalrücklage um T€ 1.000. Die alleinige Gesellschafterin ist die Dambach-Werke GmbH. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, ausstehende Kosten für Kundenprojekte sowie für Gewährleistungen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Von der Ausübung des Wahlrechts des § 268 Abs. 5 HGB, die erhaltenen Anzahlungen aktivisch von den Vorräten abzusetzen, wird kein Gebrauch gemacht. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling von T€ 661 (Vorjahr T€ 1.672) enthalten. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin in Höhe von T€ 430 (Vorjahr T€ 609). IV. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2014 waren durchschnittlich 19 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2014 folgende Personen: Herr Thorsten Kern (bis 31.12.2014), gemeinsam vertretungsberechtigt, kaufmännischer Geschäftsführer Herr Marcus Krämer, gemeinsam vertretungsberechtigt, technischer Geschäftsführer Herr Martin Lenz, einzeln vertretungsberechtigt, Vorstandsvorsitzender Swarco Traffic Holding AG, München Haftungsverhältnisse
Bei den Bürgschaften und Avalen handelt es sich um Anzahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften der Dambach Corporate Design Elements GmbH über Kautions- und Kreditversicherer, bei denen die Dambach Corporate Design Elements GmbH rückhaftet. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Die Dambach Corporate Design Elements GmbH wird in den Konzernabschluss der Swarco AG mit Sitz in Wattens, Österreich einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss der Swarco AG wird beim Firmenbuch des Landes- und Handelsgerichts Innsbruck (Österreich) eingereicht und dort bekannt gemacht. Gewinnverwendung Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von € 692.185,71 wird in den Verlustvortrag eingestellt.
Gaggenau, den 11. März 2015 gez. Martin Lenz gez. Marcus Krämer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 09.06.2015 |
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