druckerfachmann.de GmbH & Co. KG

12524 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRA 54927
Eingetragen
11.6.2018

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

3 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

2 von 3 angezeigt

Persönlich haftender Gesellschafter
Straubing
Kommanditist
Germany
200 €

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

druckerfachmann.de GmbH & Co. KG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen der Gesellschaft

Die druckerfachmann.de GmbH & Co. KG bietet ihren Kunden herstellerunabhängig, lösungs- und serviceorientierte Dienstleistungen im gesamten Druck- und Kopier- sowie im Arbeitsplatzumfeld und im 3D Bereich. Dabei werden Dokumente, Technik und Prozesse gleichermaßen betrachtet und alle relevanten Faktoren berücksichtigt. Durch die Unabhängigkeit von einem Hersteller, die bundesweite Ausrichtung und die Kundenorientierung ist die druckerfachmann.de GmbH & Co. KG ein Partner und Lösungsanbieter für Mittelstands- und Großkunden.

druckerfachmann.de GmbH & Co. KG hat ihren Unternehmenssitz in Berlin, hier waren zum Bilanzstichtag 60 Mitarbeiter beschäftigt. In Hainburg bei Frankfurt/Main befindet sich das Servicecenter mit 8 Mitarbeitern. Im übrigen Bundesgebiet agieren 18 Mitarbeiter aus dem Home-Office heraus. Insgesamt beschäftigt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 86 Mitarbeiter (im Vorjahr 93).

Die Geschäftstätigkeit der druckerfachmann.de GmbH & Co. KG beschränkt sich im Wesentlichen auf Deutschland.

Wirtschaftsbericht

a) Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die nachfolgenden Informationen stellen eine kurze Zusammenfassung der GfK Datenbasis aus den Reporten "Trends Office DE Jan-Dec 2023" sowie der "Ergebnisse ITO Service Navigator 2023" aus einer Befragung Mai/Juni 2023 dar.

Office

Einzelne Warengruppen erzielen 2023 am Office Markt ein Umsatzwachstum. Insgesamt entwickelt sich der Umsatz mit Office Produkten leicht rückläufig (-1,4%).

In den B2B Kanälen wird 2023 ein leichtes Umsatzwachstum erzielt. Getrieben durch Laser Geräte und Laser Kartuschen.

Printing Devices

MDF Tintengeräte sowohl Basic und Advanced verlieren 2023 deutlich Umsatzanteile.

Speziell A3 Tintengeräte sind 2023 rückläufig. In erster Linie ist hier der Rückzug eines Herstellers aus einigen Tintensegmenten verantwortlich.

Bei einem leicht rückläufigen Absatz 2023 bei Tintengeräten (-4%), fällt der Umsatz deutlich (-13%), besonders stark im Bürofachhandel. Vom Umsatzrückgang sind alle Segmente betroffen, allerdings am stärksten Multifunktionale Advanced Tintengeräte (Rückzug HP). Ciss Geräte (Continuous Ink Supplies System) gewinnen an Bedeutung, in erster Linie werden diese in den B2C Kanälen verkauft. Allerdings ist 2023 der Anteil der Ciss Geräte auch in den B2B Kanälen gestiegen.

2023 sinkt sowohl der Absatz wie auch der Umsatzanteil von Business Ink Geräten.

Basic Printing Devices Laser

2023 wird für Lasergeräte eine Umsatzsteigerung von 2% gemessen, innerhalb der B2B Kanäle erzielen MPS-Spezialisten das höchste Umsatzwachstum.

Das Umsatzwachstum 2023 bei Lasergeräten wird ausschließlich mit multifunktionalen Geräten generiert. In den B2B Kanälen ist 2023 der Umsatzanteil von Laser A4 Geräten, trotz rückläufigem Absatz, leicht gestiegen. Bei Laser MFD Basic ist der Anteil der Farbgeräte deutlich gestiegen, sowohl seitens Absatzes wie auch seitens Umsatzes. Insbesondere verzeichnen die B2B Kanäle ein deutliches Wachstum in der Geschwindigkeitsklasse 50-59 PPM.

Scanner

2023 wächst der erzielte Umsatz mit Scanner mit 9%. Das Umsatzwachstum bei Dokumentenscannern wird in erster Line mit Sheetfeed Scannern generiert.

Der Kanal OER/CSP/TCR (Office Equipment Retailers/ Consumable Specialists/ Telecom Retailers) gewinnt 2023 deutliche Umsatzanteile mit Document Scanners.

Inkjet Cartridges

2023 fällt der Absatz mit Tintenkartuschen gegenüber dem Vorjahr deutlich (-9%), der Umsatz sinkt um -7%.

Der Anteil für Non-Genuine Kartuschen liegt bei CSP-Spezialisten (Consumable Specialist) 2023 bei 71%, im Dezember sogar bei 75%.

Laser Cartridges

2023 erzielen Laser Kartuschen seitens des Umsatzes wieder positive Wachstumsraten, insbesondere bei CSP-Spezialisten. Der Absatzanteil des Onlinehandels bei Laser Kartuschen liegt 2023 bei 44%, damit wird ein Umsatzanteil von 38% generiert.

Im aufgelaufenen Jahr liegt der Non-Genuine Anteil am Panelmarkt bei Laserkartuschen bei 16%. 2023 sind in den B2B Kanälen 22% der verkauften Kartuschen für Advanced Geräte ausgelegt.

Dienstleistungen und Lösungen

50% des Umsatzes werden 2023 von ITK Systemhäusern und MPS-Spezialisten mit Dienstleistungen erzielt. 13% des Dienstleistungsumsatzes werden aktuell mit Beratung generiert. Nur jeder Sechste der Befragten kann den Beratungsaufwand vollständig in Rechnung stellen.

Für Managed Services wird eine Anteilssteigerung seitens des Umsatzes erwartet.

Am häufigsten nutzen Kunden der IT- und MPS-Dienstleister die private Cloud. Die größten Kundenbedenken gegenüber der Public Cloud haben Unternehmen in Bezug auf Datensicherheit, Angst vor Datenweitergabe und fehlendes Vertrauen.

Markteinschätzung

Die Anpassung der Geschäftsprozesse ist weiterhin das zentrale Thema bei der Digitalisierung. Trotz schwieriger Marktbedingungen rechnen 52% der Unternehmen mit einem Umsatzwachstum und immerhin 41% mit einem konstanten Umsatz.

Überwachung und Monitoring von Infrastruktur und Sicherheit sind die Kunden der Befragten am ehesten bereit auszulagern.

Bei IT-Infrastrukturen ist aus Kundenperspektive die Zuverlässigkeit (Ausfallsicher) das mit Abstand wichtigste Thema. Zweitwichtigster Faktor ist die Sicherheit.

Im Bereich MPS Dienstleistungen gibt es aktuell keine signifikanten Veränderungen. Auch seitens der Anwendungen / Lösungen zeigt sich ein ähnliches Bild wie im Vorjahr. Fleet Management Software, Scan Lösungen und Follow-me Print sind nahezu obligatorisch. Auch Lösungen zu Mobilem Drucken, Druckprozess Steuerung und regelbasiertem Drucken werden von der Mehrzahl der Befragten aus dem Bereich MPS angeboten. PDF Lösungen und Colormanagement hat circa die Hälfte der Befragten im Portfolio, lediglich Barcode-Druck-Lösungen bieten nur 40% an.

Personal - Knapp 12% der Stellen bei IT und MPS Dienstleistern sind im Durchschnitt zurzeit nicht besetzt. Dementsprechend ist die Suche nach Fachkräften weiterhin ein großes Anliegen der Befragten. Das Ausbildungsangebot wird auch 2023 als das wirksamste Mittel, um Fachpersonal zu finden, genannt. Um Fachpersonal zu halten, setzen die Unternehmen in erster Line auf ein gutes Betriebsklima / Firmenkultur und die Wertschätzung der Mitarbeiter.

Das Thema Nachhaltigkeit ist auch für B2B Dienstleister im Bereich IT und Office relevant, nur 11% der Befragten beschäftigen sich noch gar nicht mit diesem Thema, 18% befinden sich in Planung. Bei mehr als der Hälfte der "Nachhaltigen" existiert im Unternehmen bereits eine Nachhaltigkeitsstrategie und bei 1/5 besteht bereits ein zertifiziertes System. Innerhalb des eigenen Unternehmens spielt hierbei die Emissionsvermeidung eine übergeordnete Rolle. In Bezug auf das Kundenangebot sind energieeffiziente Geräte besonders wichtig. Knapp 3⁄4 der Unternehmen bieten ihren Kunden energieeffizientere Geräte an.

Die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 wirkten sich negativ auf die Umsatzentwicklung aus. Als Folge durch die Corona-Pandemie veränderter Arbeitsprozesse und zunehmender Digitalisierung dokumentenintensiver Geschäftsprozesse wurde in den Unternehmen weniger gedruckt und damit weniger Verbrauchsmaterialien abgerechnet, was einen deutlichen Effekt auf die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren hatte. Große Investitionen der Unternehmen in die 3D Technologie blieben aus, jedoch kompensierte der Bereich Managed Workplace mit Computinghardware den Umsatzrückgang im MPS und 3D Umfeld. Somit verlor der Umsatz 9,0% und das EBT 61% zum Vorjahr.

b) Ertragslage

GuV 2023 2022 +/-
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 28.514 31.292 -2.778 -8,9
Gesamtleistung 28.514 100 31.292 100 -2.778 -8,9
Wareneinsatz -20.344 -71 -22.826 -73 2.483 -10,9
Rohertrag 8.170 28,7 8.466 27 -295 -3,5
Personalaufwand -5.357 -19 -5.591 -18 234 -4,2
Abschreibungen S-AV + F-AV + WP -199 -1 -242 -1 43 -17,9
sonstige betriebliche Aufwendungen -2.622 -9 -2.471 -8 -151 6,1
sonstige betriebliche Erträge 218 1 211 1 7 3,3
Betriebsergebnis 211 1 372 2 -162 -43,4
Zins- und Beteiligungserträge 6 0 4 0 0 0,0
Zinsaufwendungen -87 0 -44 0 -43 97,0
Finanzergebnis -81 0 -40 0 -41 102,8
Ergebnis vor Steuern 130 0 333 2 -203 -60,9
Steuern -9 0 -11 0 2 -19,6
Jahresergebnis 121 0 321 1 -200 -62,3

Im Jahr 2023 sank der Umsatz der Gesellschaft um -8,9% (TEUR -2.778) von TEUR 31.292 auf TEUR 28.514. Der Umsatzrückgang resultiert hauptsächlich aus gesunkenen Umsatzerlösen für Hardwareverkäufe (TEUR -1.936). Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Jahr 2022 herrscht bei vielen Unternehmen eine gewisse Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung. Aufgrund gestiegener Preise für Energie, Rohstoffe und höherer Finanzierungskosten wurden nicht zwingend notwendige Investitionen aufgeschoben, wozu leider in vielen Fällen auch die Modernisierung der EDV-Ausstattung zählte. Als Folge der geringeren Hardwareverkäufe konnten auch nur für eine geringe Zahl an Maschinen neue Full-Service Verträge abgeschlossen werden, sodass es auch hier zu einem Umsatzrückgang von TEUR -1.119 kam.

Der betriebliche Rohertrag (Umsatz minus Materialaufwand) reduzierte sich um TEUR -295 von TEUR 8.466 auf TEUR 8.170 Die Rohertragsmarge konnte somit gesteigert werden und stieg von 27,1% auf 28,7%, was vor allem auf eine verbesserte Marge für Hardware zurückzuführen ist.

Der Personalaufwand sank um -4% von TEUR 5.591 auf TEUR 5.357. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 87 Mitarbeitende (Vorjahr 94) beschäftigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 6,1% von TEUR 2.471 auf TEUR 2.622, im Wesentlichen bedingt durch höhere Kosten für die Entsorgung von Vorräten (+ TEUR 62, Wartungskosten von Software (+ TEUR 48) und Vertriebsprovisionen (+ TEUR 38).

Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) verringerte sich zum Vorjahr deutlich um TEUR -162 von TEUR 372 auf TEUR 211.

Das Finanzergebnis weist mit TEUR -81 (Vj. TEUR -40) eine gestiegene Aufwandsposition aus. Dies ist zum einen auf eine höhere Inanspruchnahme des Kreditrahmens für die Vorfinanzierung von Wareneinkäufen für Großprojekte, zum anderen aber auch auf drastisch gestiegene Zinsen seit Ende 2022 zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verzeichnete einen Rückgang und betrug am Ende des Geschäftsjahres TEUR 130 (Vorjahr TEUR 333).

Insgesamt sank der Jahresüberschuss um TEUR 200 auf TEUR 121.

Finanz- und Vermögenslage

AKTIVA 2023 2022 +/-
TEUR % TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 45 1 130 3 -85 -65
Sachanlagen 282 4 394 5 -112 -28
Langfristig gebundenes Vermögen 327 4 524 8 -197 -38
Vorräte 2.723 35 2.109 33 614 29
Forderungen Lieferungen und Leistungen 4.208 54 3.953 54 255 6
Forderungen gegen verb. Unternehmen 11 0 1.179 0 -1.169 -99
sonstige Vermögensgegenstände 359 5 323 3 35 11
Rechnungsabgrenzungsposten 198 3 180 3 19 10
Kurzfristig gebundenes Vermögen 7.499 96 7.745 92 -245 -3
Liquide Mittel 0 0 97 0 -97
Gesamtvermögen 7.827 100 8.366 100 -538 -6

PASSIVA

2023 2022 +/-
TEUR % TEUR % TEUR %
Kapitalanteil 200 3 200 2 0 0
Rücklagen 291 4 291 4 0 0
Gewinnvortrag 2.336 30 2.336 28 0 0
Eigenkapital 2.828 36 2.828 34 0 0
Steuerrückstellungen 0 0 0 0 0 0
Sonstige Rückstellungen 467 6 621 8 -154 -25
Verbindlichkeiten Lieferungen u. Leistungen 448 6 353 4 94 27
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen 3.231 41 3.522 44 -291 -8
Sonstige Verbindlichkeiten 88 1 386 5 -298 -77
Kurzfristig verfügbares Kapital 4.233 54 4.882 62 -649 -13
Rechnungsabgrenzungsposten 766 10 656 4 110 17
Gesamtkapital 7.827 100 8.366 100 -539 -6

Die Bilanzsumme 2023 verminerte sich um 6% von TEUR 8.366 auf TEUR 7.827.

Der Bestand an Vorräten erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 614 auf TEUR 2.723. Für einen Großauftrag erfolgte eine hohe Bevorratung zum Jahresende, der Rollout erstreckt sich über mehrere Monate und hinein ins Jahr 2024.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Kunden stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6% und belaufen sich auf TEUR 4.208 (Vorjahr TEUR 3.953).

Die Eigenkapitalquote 2023 stieg aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme auf 36% (Vj. 34%). Das Eigenkapital beträgt TEUR 2.828 (Vorjahr TEUR 2.828).

Die sonstigen Rückstellungen gingen deutlich von TEUR 621 auf TEUR 467 zurück. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus geringeren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Rückstellungen für Personalaufwendungen.

Die Verbindlichkeiten verzeichnen einen erneuten Rückgang von TEUR 4.261 auf TEUR 3.766. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten stiegen hierbei um TEUR 94. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gingen um TEUR 291 zurück. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf die Änderung der Zahllast der Umsatzsteuer zum Monatsende sowie geringere überzahlte Debitoren zurückzuführen.

Die Einbindung in das Cash-Pooling der ALSO Gruppe ist Teil der Finanzierung. Die Gesellschaft finanziert ihr laufendes Geschäft über eine Kreditlinie der ALSO ICH GmbH in Höhe von TEUR 1.500. Der zur Verfügung stehende Kreditrahmen wurde zum Bilanzstichtag nicht benötigt und mit TEUR 305 (Vorjahr TEUR 0) in Anspruch genommen. Die Gesellschaft konnte somit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Der operative Cash-Flow ist positiv. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit ist durch die Investitionen ins Anlagevermögen negativ. Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit aufgrund der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen positiv. Die Cash-Pool Verbindlichkeiten erhöhten sich von TEUR 0 auf TEUR 305.

b) Zusammenfassung

Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertrags-Lage als geordnet zu bewerten.

Chancen- und Risikobericht

Risiken

Die Geschäftsführung beobachtet die Entwicklung der Konjunktur und des Marktes, der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie allgemeiner unternehmerischer Risikofaktoren.

Infolge der Kundenkonzentration können sich geringfügige Risiken aus der Kündigung einzelner bestehender Kundenvertragsverhältnisse ergeben. 18 Kunden (im Vorjahr 18) machen etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes aus, 41 (im Vorjahr 41) Kunden machen etwa die Hälfte aus. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Kundenstruktur kaum verändert. Der Anteil der Kunden mit einem Jahresumsatz von mehr als TEUR 100 reduzierte sich von 62 auf 56. Die Auswirkungen auf die Marge werden als gering und die Bedeutung des Risikos als moderat eingeschätzt.

Das Know-how der Mitarbeiter ist für die Gesellschaft ein wichtiges Gut. In Zeiten des Fachkräftemangels sind gut qualifizierte Mitarbeiter ein hohes Gut. Der Verlust von Mitarbeitern wird dabei durch den Aufbau von neuen Mitarbeitern nur mit Mühen gedeckt werden können. Wir haben bereits durch unser Employer Branding diverse Maßnahmen zu Mitarbeiterführung und -bindung sowie Recruiting eingeleitet. Die Auswirkungen auf die Marge werden als gering und die Bedeutung des Risikos als moderat eingeschätzt.

Zur Identifizierung, Bewertung und Überwachung, insbesondere der Kundenrisiken, wird mit einem EDV-gestützten System gearbeitet. Demzufolge werden die Auswirkungen auf die Marge als gering und die Bedeutung des Risikos als moderat eingeschätzt.

In Bezug auf die Herstellerausrichtung der druckerfachmann.de GmbH & Co. KG besteht das Risiko einer branchenspezifischen Abhängigkeit. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, bestehen Partnerschaften zu weiteren Herstellern dieser Branche. Demzufolge werden die Auswirkungen auf die Marge und die Bedeutung des Risikos als moderat eingeschätzt.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich entgegen der Konjunkturprognose des Sachverständigenrates vom November 2022 in 2023 verschlechtert (-0,2%). Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2% erwartet.

Es wird erwartet, dass die Inflation nur langsam zurückgeht und weiterhin erhöht bleibt. Dies führt zu einem Kaufkraftverlust und belastet den privaten Konsum. Steigende Zinsen und hohe wirtschaftliche Unsicherheit dämpfen Unternehmensinvestitionen.

Daher besteht das Risiko, dass Umsätze nicht wie geplant generiert werden können.

Vertragsstrukturen und die Kundendiversität sind grundsätzlich dauerhaft angelegt. Sollte die Wirtschaftsleistung weiterhin stark belastet sein, könnte das Zahlungsrisiko bei Kunden steigen sowie der Ausbau von Services nicht entsprechend vorangehen. Aufgrund der bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Auswirkungen einer länger anhaltenden Krise auf das wirtschaftliche Umfeld werden die Auswirkung auf die Marge als moderat und die Bedeutung des Risikos als hoch eingeschätzt.

Zusammenfassend gesehen, ist bei den genannten Risiken aufgrund der gegenüber dem Vorjahr kaum veränderten Kundenstruktur mit einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit zu rechnen. Die Gesellschaft verzeichnete keine wesentlichen Forderungsausfälle. Bestandsgefährdende Risiken hat die Geschäftsführung nicht identifiziert.

Chancen

Die Ausrichtung auf Lösungen und Services für Mittel- und Großkunden bedeuten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem IT Fachhandel sowie den direkt anbietenden Herstellern. Wichtig ist die Fortentwicklung des positiven Images der druckerfachmann.de GmbH & Co. KG zu einer hochwertigen und in den Zielmärkten bekannten Unternehmensmarke. Dieser Spezialisierung wird eine hohe Bedeutung beigemessen.

Die druckerfachmann.de GmbH & Co. KG sieht sich als Mitglied der ALSO-Gruppe gut auf den Wettbewerb eingestellt. Sie hat sich im Markt durch Qualität und Leistungen positioniert. Dies kann sich zukünftig positiv auf den Umsatz und das EBT auswirken. Der Gruppenzugehörigkeit wird in diesem Zusammenhang eine moderate Bedeutung beigemessen.

Durch die Einbindung in das Cash Pooling der ALSO-Gruppe und dem damit zur Verfügung stehenden höheren Liquiditätsrahmen eröffnen sich größere Möglichkeiten, auf dem Markt zu agieren. Dies kann sich zukünftig positiv auf die Investitionen in neue Geschäftsbereiche auswirken. Der Gruppenzugehörigkeit wird in diesem Zusammenhang eine hohe Bedeutung beigemessen.

Lösungs- und serviceorientierte Konzepte ermöglichen höhere Margen als einfache Handelsgeschäfte und wirken somit der allgemein üblichen, rückläufigen Preisentwicklung entgegen. Zudem werden Kunden langfristig vertraglich an die druckerfachmann.de GmbH & Co. KG gebunden. Dies kann sich zukünftig positiv auf den Umsatz und das EBT auswirken. Diesen ganzheitlichen Lösungen und Konzepten wird eine hohe Bedeutung beigemessen.

Prognosebericht

Aufgrund der Unsicherheit der Marktentwicklung ist die Prognosefähigkeit eingeschränkt. Die Lieferverfügbarkeiten im IT Umfeld sind wieder weitestgehend gegebenen, da sich die Lieferketten entspannt haben. Die Energiekrise und die inflationsbedingten Kaufkraftverluste tragen zu einer hohen Unsicherheit bei. Aufgrund der rasanten Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit können wir die finanziellen Auswirkungen nicht verlässlich abschätzen.

Unter Berücksichtigung des enormen Fortschreitens der Digitalisierung und des damit einhergehenden geringeren Druckvolumens sowie dem zurückhaltenden Investitionsverhalten der Unternehmen gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 in dem Bereich Managed Print Services von einem rückläufigen Umsatz aus. Für den Geschäftsbereich 3D Printing kann aufgrund einer guten Verfügbarkeit und dem Anstieg der Digitalisierung von Produktionsabläufen sowie unserer konsequenten Ausrichtung auf den Orthopädiemarkt von einer Steigerung des Umsatzes ausgegangen werden. In dem neuen Geschäftsbereich Managed Workplace werden sowohl Dienstleistungen als auch Lizenzgeschäfte für mehr Umsatz sorgen, die nicht an Verfügbarkeiten gebunden sind und seitens des Marktes eine enorme Nachfrage aufgrund des Fach- und Arbeitskräftemangels erfahren.

Das Umsatzwachstum 2024 soll aus dem Geschäftsbereich 3D Printing und Managed Workplace resultieren. Der Geschäftsbereich Managed Workplace soll vorrangig den Bestandskunden zugänglich gemacht werden.

Die Planung im Bereich Managed Print Services stützt sich auf die bereits in 2023 gewonnenen Rahmenverträge im öffentlichen Sektor sowie auf die neuen Verträge mit Laufzeiten von bis zu 4 Jahren.

Die Planung sieht ein leicht rückläufiges Ergebnis vor Steuern (EBT) vor. Die Umsatzsteigerungen sollen vorrangig aus dem 3D Printing und Managed Workplace Bereich resultieren.

Aufgrund der gegenwärtigen Unsicherheiten, die sich auf die gesamtwirtschaftliche Lage negativ auswirken, können die tatsächlichen Ergebnisse jedoch von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.

 

Berlin, 30.09.2024

Doreen Maaß, Geschäftsführerin

Marcel Spranger, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

HR A 54927, Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1,00 1,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.783,07 109.806,92
3. Geschäfts- oder Firmenwert 10.001,97 20.000,45
44.786,04 129.808,37
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 4.538,64 5.341,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 199.827,49 284.321,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.974,69 104.199,86
282.340,82 393.862,78
327.126,86 523.671,15
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 2.908.269,36 2.186.424,17
2. Geleistete Anzahlungen 18.071,36 22.500,00
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -202.925,50 -100.000,00
2.723.415,22 2.108.924,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.208.361,34 3.953.306,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.516,81 1.179.358,44
3. Sonstige Vermögensgegenstände 358.732,27 323.273,20
4.577.610,42 5.455.938,28
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 490,31 97.259,79
7.301.515,95 7.662.122,24
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 198.428,63 179.771,50
7.827.071,44 8.365.564,89

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile
1. Kapitalanteil Komplementär 199.800,00 199.800,00
2. Kapitalanteil Kommanditist 200,00 200,00
II. Rücklagen
1. Kapitalrücklage 188.342,79 188.342,79
2. Gewinnrücklagen 103.000,00 103.000,00
III. Bilanzgewinn 2.336.231,16 2.336.231,16
2.827.573,95 2.827.573,95
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 466.937,65 620.657,53
466.937,65 620.657,53
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 447.681,08 353.449,50
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.230.777,31 3.521.805,05
(davon gegenüber Gesellschaftern € 1.845.439,74; Vorjahr € 2.674.729,97)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 87.971,28 385.959,00
(davon aus Steuern € 0,00; Vorjahr € 195.887,34)
3.766.429,67 4.261.213,55
D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 766.130,17 656.119,86
7.827.071,44 8.365.564,89

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

HR A 54927, Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)

2023
2022
1. Umsatzerlöse 28.514.025,12 31.292.359,08
2. Sonstige betriebliche Erträge 218.039,20 211.106,20
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 19.041.010,16 21.313.250,06
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.302.584,15 1.513.192,37
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.442.998,05 4.725.522,72
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 913.994,87 865.767,77
(davon für Altersversorgung € 9.404,12; Vorjahr € 9.314,86)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlgen 199.008,65 242.266,83
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.621.878,37 2.471.172,80
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.077,24 4.256,08
(davon aus verbundenen Unternehmen € 6.077,24; Vorjahr € 4.020,08)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 86.604,10 43.959,21
(davon an verbundenen Unternehmen € 86.604,10; Vorjahr € 43.764,53)
9. Ergebnis nach Steuern 130.063,21 332.589,60
10. Sonstige Steuern 9.066,91 11.277,82
11. Jahresüberschuss 120.996,30 321.311,78
12. Gutschrift auf Verbindlichkeitskonten -120.996,30 -321.311,78
13. Gewinnvortrag 2.336.231,16 2.336.231,16
14. Bilanzgewinn 2.336.231,16 2.336.231,16

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft verzichtet auf die Erleichterungsvorschrift des § 276 Satz 1 HGB und nimmt die Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB teilweise in Anspruch.

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den geltenden Vorschriften gem. §§ 265 ff. HGB.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

In der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer; Lizenzen werden über die Vertragslaufzeit abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten bewertet und wird linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250 bis EUR 1.000 werden entsprechend den steuerrechtlichen Regelungen in einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre abgeschrieben.

In die Zugänge zum Anlagevermögen wurden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen.

Den Abschreibungssätzen liegen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

Nutzungsdauer
in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 15
Mietereinbauten 5 - 15
Technische Anlagen und Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 15

Die Abschreibungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts beträgt 5 Jahre. Entgegen der Vermutung des § 253 Abs. 3 HGB entspricht dies der voraussichtlichen Nutzungsdauer aus der Übernahme des erworbenen Unternehmens.

Vorräte werden im Grundsatz mit ihren Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Ersatzteile und Tonerkartuschen von Fremdherstellern werden nach dem Durchschnittskostenverfahren bewertet.

Erhaltene Anzahlungen werden unter Anwendung des Wahlrechts nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden in der Bilanz mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen werden im notwendigen Umfang Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% vorgenommen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert ausgewiesen. Kassen- und Bankbestände in ausländischer Währung waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken, drohende Verluste und ungewisse Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die Bewertung erfolgt mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag (inkl. Preis- und Kostensteigerungen) unter Berücksichtigung der Laufzeit. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Bei Restlaufzeiten unter einem Jahr erfolgt keine Abzinsung.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

B. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage des Anhangs (Anlagenspiegel) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 4.208, Vj. TEUR 3.593) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 10 (Vj. TEUR 1.180) und resultieren aus erbrachten Lieferungen und Leistungen. Diese haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 358, Vj. TEUR 323) haben bis auf TEUR 2 (Vj. TEUR 2) wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Eigenkapital der Kommanditgesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:

EUR
Kapitalanteile 200.000
Rücklagen 291.343
Gewinnvortrag / Bilanzgewinn 2.336.231
Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 2.827.574

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres wurde den Gesellschafter-Darlehenskonten gutgeschrieben. Die zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Gewinnrücklagen betreffen andere Gewinnrücklagen.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 257, Vj. TEUR 338), für Verpflichtungen aus Personalaufwendungen (TEUR 160, Vj. TEUR 213), für Prüfung und Jahresabschlusskosten (TEUR 38 Vj. TEUR 59), für den Rückkauf von Leasinggeräten (TEUR 11 Vj. TEUR 11). Es wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von insgesamt TEUR 447 (Vj. TEUR 353) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 3.230 (Vj. TEUR 3.522). Diese beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin ALSO MPS GmbH mit TEUR 1.845 (Vj. TEUR 2.675) und aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Verbundenen Unternehmen mit TEUR 1.077 (Vj. TEUR 847). Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 88 (Vj. TEUR 386) weisen wie im Vorjahr alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

In TEUR 2023 2022
Verkauf von Hardware 8.950 10.886
Verkauf von Verbrauchsmaterialien 6.485 6.204
Erbringung von Serviceleistungen 1.596 1.653
Full-Service-Verträge 9.879 10.998
Sonstige 1.604 1.552
28.514 31.292

Umsatzerlöse aus Warenlieferungen und -leistungen sind zu 99,2 % (Vj. 99,2 %) im Inland angefallen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 218, Vj. TEUR 211) beinhalten periodenfremde Erträge (TEUR 17, Vj. TEUR 15).

Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Vereinnahmung verjährter, ungeklärter Zahlungseingänge (TEUR 15, Vj. TEUR 15).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.621, Vj. TEUR 2.471) enthalten Vertriebsprovisionen für Handelsvertreter (TEUR 282, Vj. TEUR 244), Aufwendungen für gemietete Räume (TEUR 284, Vj. TEUR 247) sowie Aufwendungen KFZ-Leasing (TEUR 207, Vj. TEUR 220).

D. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 7.501 (Vj. TEUR 8.206), davon aus Mietverträgen TEUR 251 (Vj. TEUR 346) und Leasingverträgen TEUR 7.250 (Vj. TEUR 7.680)., davon gegen verbundene Unternehmen TEUR 174 (Vj. TEUR 271).

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die ALSO MPS GmbH, Berlin, die ein gezeichnetes Kapital in Höhe von EUR 100.000 ausweist.

Geschäftsführer der Komplementärin sind:

 

Frau Doreen Maaß (CEO)

 

Herr Marcel Spranger (CTO)

Frau Maaß hat die geschäftsführende Verantwortung.

Herr Marcel Spranger erhält für die Position als Geschäftsführer keine Vergütung.

Darüber hinaus wird auf die Angabe der Gesamtbezüge von Frau Doreen Maaß unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernverhältnisse

Die persönlich haftende Gesellschafterin ALSO MPS GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Straubing unter Nummer HRB 11772, ist mit einem Kapitalanteil von 99,9 % beteiligt. Die druckerfachmann Verwaltungs GmbH, Kommanditistin, eingetragen beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg unter der Nummer HRB 142959 B, hat an der Kommanditgesellschaft ein Kapitalanteil von 0,1 %.

Die ALSO Deutschland GmbH als oberste deutsche Muttergesellschaft erstellt keinen eigenen Konzernabschluss gem. § 290 HGB für das Geschäftsjahr 2023 Der gemäß § 292 HGB befreiende Konzernabschluss der Also Holding AG, Emmen (Schweiz) wird von der ALSO ICH GmbH, Soest (Deutschland) im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ohne Auszubildende beträgt 84 (Vj. 87). Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 75 (Vj. 79) Vollzeitkräfte, 9 (Vj. 8) Teilzeit- und Aushilfskräfte sowie 3 (Vj. 7) Auszubildende.

F. Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 121 ab. Der Jahresüberschuss wird gemäß dem Gesellschaftsvertrag auf die Darlehenskonten der Gesellschafter verbucht.

 

Berlin, den 30.09.2024

druckerfachmann.de GmbH & Co. KG, Berlin

Doreen Maaß, Geschäftsführerin

Marcel Spranger, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2023
T€
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 250.674,64 0,00 0,00 250.674,64
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 652.210,99 0,00 0,00 652.210,99
3. Geschäfts- oder Firmenwert 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
952.885,63 0,00 0,00 952.885,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.087,26 0,00 0,00 9.087,26
2. technische Anlagen und Maschinen 583.428,99 55.858,54 181.876,57 457.410,96
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 607.011,94 13.625,32 468,00 620.169,26
1.199.528,19 69.483,86 182.344,57 1.086.667,48
2.152.413,82 69.483,86 182.344,57 2.039.553,11
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
T€
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 250.673,64 0,00 0,00 250.673,64
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 542.404,07 75.023,85 0,00 617.427,92
3. Geschäfts- oder Firmenwert 29.999,55 9.998,48 0,00 39.998,03
823.077,26 85.022,33 0,00 908.099,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.745,94 802,68 0,00 4.548,62
2. technische Anlagen und Maschinen 299.107,39 73.334,15 114.858,07 257.583,47
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 502.812,08 39.849,49 467,00 542.194,57
805.665,41 113.986,32 115.325,07 804.326,66
1.628.742,67 199.008,65 115.325,07 1.712.426,25
Restbuchwerte
31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1,00 1,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.783,07 109.806,92
3. Geschäfts- oder Firmenwert 10.001,97 20.000,45
44.786,04 129.808,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.538,64 5.341,32
2. technische Anlagen und Maschinen 199.827,49 284.321,60
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.974,69 104.199,86
282.340,82 393.862,78
327.126,86 523.671,15

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die druckerfachmann.de GmbH & Co. KG, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der druckerfachmann.de GmbH & Co. KG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der druckerfachmann.de GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 30. September 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carsten Schürmann, Wirtschaftsprüfer

ppa. Maik Schure, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27. November 2024 festgestellt.

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