ATG Engineering GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kenichi Oba seit 11.7.2022 | Geschäftsführer |
Daisuke Kobayashi seit 12.6.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Inabata & Co. Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Inabata Europe GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anhang zum 31. März 2024I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Inabata Europe GmbH zum 31. März 2024 wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens zugrunde gelegt. Der Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HR B 71549 eingetragen. Das Wirtschaftsjahr der Gesellschaft beginnt am 1. April und endet am 31. März des folgenden Jahres. II. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Software wird über zehn Jahre und der entgeltlich erworbene Kundenstamm über 8 Jahre abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, linear ermittelte, Abschreibungen ausgewiesen. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bzw. geschätzten Restnutzungsdauer im Einzelnen wie folgt ermittelt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennwert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Rechnungswerten abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Darüber hinaus wird für das allgemeine Ausfallrisiko eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nominalwert angesetzt. Erträge und Aufwendungen in Fremdwährung sind zum jeweiligen Tageskurs umgerechnet worden. Forderungen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag in Fremdwährung sind mit dem Stichtags- Kurs bewertet worden. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Finanzanlagen/Anteile an verbundenen Unternehmen
*Die Anteile an der Pharmasynthese S.A.S. werden von der Inabata France S.A.S. gehalten. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die Gesellschafterin, die Inabata & Co., Ltd. Tokio, Japan, in Höhe von T€ 571. Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen betreffen ganz überwiegend solche aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 4.400. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind wie folgt abgebildet:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter und verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von T€ 6.662 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, die sich in Höhe von T€ 6.539 aus Lieferungen und Leistungen ergeben. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 6. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse nach Produktgruppen und regionaler Zuordnung verteilen sich wie folgt:
IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat mehrere Miet- und Leasingverträge für Büroräume, Kraftfahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Die jährlichen Verpflichtungen für die festen Grundmietzeiten sind wie folgt:
2. Außerbilanzielle Geschäfte Folgende Sicherungsgeschäfte wurden abgeschlossen:
Es wird erwartet, dass sich die Veränderungen in der Bewertung des Grundgeschäfts und dem Sicherungsinstruments während der Dauer des Absicherungszeitraumes gegenseitig ausgleichen, da entsprechend der Konzernrisikostrategie Risikopositionen sofort durch Devisenterminkontrakte in gleicher Höhe, Währung und Fälligkeit abgesichert werden. Zum Bilanzstichtag haben sich die Veränderungen in der Bewertung des Grundgeschäfts und des Sicherungsinstruments vollständig kompensiert. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wurde nach der "critical terms match"-Methode bewertet. 3. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023/24 waren im Durchschnitt 27 Arbeitnehmer beschäftigt. 4. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr bestellt:
5. Honorar des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr betrug das Gesamthonorar des Abschlussprüfers T€ 74 und betraf ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 6. Konzernabschluss Die Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Inabata & Co., Ltd. Tokio, Japan. Der Konzernabschluss kann in japanischer Sprache über das Electronic Disclosure for Investors' NETwork (EDINET) der japanischen Financial Services Agency über die Web-Site https://disclosure2.edinet-fsa.go.jp/ in elektronischer Form abgerufen werden. Die Inabata Europe GmbH macht von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB den nach japanischen Rechnungslegungsgrundsätzen (JGAAP) erstellten und befreienden Konzernabschluss des Mutterunternehmens Inabata & Co., Ltd., Tokio, Japan, offen zu legen. Die Gesellschaft beabsichtigt daher, keinen Konzernabschluss zum 31. März 2024 aufzustellen. Die wesentlichen Unterschiede zwischen den japanischen und deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen in Bezug auf den Konzernabschluss der Inabata & Co., Ltd., Tokio, Japan, sind nachfolgend ausgeführt. Leasinggeschäfte Sowohl nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften als auch nach JGAAP sind zwei Formen von Leasinggeschäften zu unterscheiden, und zwar das Finanzierungsleasing, das zur Bilanzierung des Leasinggegenstandes beim Leasingnehmer führt, und das Operating-Leasing, das die Bilanzierung des Leasinggegenstandes beim Leasinggeber vorsieht. Die Kriterien zur Prüfung, ob ein Finanzierungsleasing oder ein Operating-Leasing vorliegt sind nach japanischem und deutschem Recht ähnlich, aber nicht identisch. Sowohl nach den japanischen als auch nach deutschen Rechnungslegungsvorschriften ist die Dauer des Leasingverhältnisses mit der Nutzungsdauer des Gegenstandes und der Barwert der Leasingzahlungen mit den Anschaffungskosten des Leasinggegenstandes zu vergleichen. Nach japanischem Recht bestehende Erleichterungsvorschriften, nach denen ein Finanzierungsleasing als Operating-Leasing behandelt werden kann, die das deutsche Recht nicht kennt. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden nach JGAAP unabhängig von ihrer Fälligkeit grundsätzlich mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Entsprechende Gewinne oder Verluste werden realisiert. Latente Steuern Nach HGB und JGAAP sind auf alle zeitlich begrenzten Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in der Steuerbilanz und dem Jahresabschluss latente Steuern zu ermitteln (sog. timing-Konzept). Dabei ist derjenige Steuersatz zugrunde zu legen, der voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der temporären Differenzen zur Anwendung kommt. Für (steuerliche) Verlustvorträge dürfen nach HGB latente Steuern angesetzt werden, sofern eine Nutzung in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich ist. Nach JGAAP werden üblicherweise aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet. Rückstellungen Rückstellungen sind nach JGAAP zu bilden, wenn künftige Aufwendungen oder Verluste damit verbunden sind, die Verpflichtung auf einem Ereignis im abgelaufenen oder früheren Geschäftsjahr beruht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist ("high probability of occurrence") und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Eine spezielle Regelung zur Abzinsung von langfristigen Rückstellungen, vergleichbar mit den Regelungen nach § 253 (2) HGB bzw. eine Rückstellungsabzinsungsverordnung besteht nach JGAAP nicht. 7. Angaben zur globalen Mindestbesteuerung In Deutschland wurde mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen" eine Regelung zur Sicherstellung einer globalen Mindestbesteuerung ("MinStG", sog. OECD Pillar-II) erlassen. Aufgrund der Geltung des MinStG erst ab dem Jahr 2024 ergab sich zum Abschlussstichtag kein tatsächlicher Steueraufwand nach diesem Gesetz. Im Rahmen einer Betrachtung möglicher Auswirkungen auf die Gesellschaft wurden zum Abschlussstichtag keine Sachverhalte identifiziert, aus denen wesentliche Effekte hinsichtlich einer möglichen Entrichtung einer Mindeststeuer zu erwarten sind. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, dem Gesellschafter eine Dividende in Höhe von TEUR 1.146 auszuzahlen und den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.704 zusammen mit dem verbleibenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, den 24. September 2024 Kenichi Oba, Geschäftsführer Daisuke Kobayashi, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 31. März 2024
Lagebericht 2023/2024Geschäfts- und Rahmenbedingungen Inabata Europe GmbH ("IKEG") ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Inabata & Co., Ltd. ("IKJ"), Tokyo, Japan, einem weltweiten Anbieter von innovativen Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen IT & Electronics (Informations- und Elektrotechnik), Chemicals (Chemikalien), Plastics (Kunststoffe) und Life Industry (Gesundheit und Lebensmittel) IKEG wurde im Jahr 2013 gegründet und nahm die Geschäftstätigkeit im April 2014 auf. IKEG ist ein internationales Handelsunternehmen und ist hauptsächlich als Zwischenhändler von Spezial-Chemikalien und funktionalen Folien tätig. Darüber hinaus reichen die von IKEG angebotenen Produkte über Kunststoffe und Batterien für die Automobilindustrie, Industriefilter für die chemische Industrie und die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie bis hin zu Materialien für die Produktion von Halbleitern. Die Kunden sind sowohl global tätige Produzenten als auch gewerbliche Endverbraucher. Die Spezialchemikalien und funktionalen Folien werden weitgehend aus Japan und China importiert und an Kunden in Deutschland, Großbritannien und der Türkei weiterverkauft. Die Materialen für Halbleiter kommen ebenfalls aus Japan und werden hauptsächlich in Großbritannien und Deutschland verkauft. Die Kunststoffe kommen aus Südost-Asien und werden von hier nach Deutschland, Großbritannien, Polen und Italien geliefert. Die Gesellschaft unterhält Lager für Chemikalien, Filter und Kunststoff-Produkte in Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Ungarn, Polen, der Türkei und Deutschland. IKEG ist außerdem die Hauptverwaltung der Tochterunternehmen in Frankreich und des verbundenen Unternehmens in Großbritannien. Wirtschaftliches Umfeld Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank wird die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeschüttelten Umfeld ins Stocken geraten. Hohe Preise auf allen Ebenen der Wirtschaft haben die Konjunktur gedämpft. Hinzu kämen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Das erste Halbjahr 2024 verlief für die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland besser als erwartet, so der VCI (Verband der Chemischen Industrie in Deutschland). Rückläufige Branchenumsätze und sinkende Erzeugerpreise konnten durch einen leichten Produktionsanstieg ausgeglichen werden. Trotz einiger positiver Signale bleibt die Stimmung in der Branche jedoch gedämpft. Insbesondere das Inlandsgeschäft ist enttäuschend. Konjunkturell gesehen dürfte sich die Auftragslage in der chemischen Industrie im Laufe des Jahres weiter verbessern. Angesichts dieser Entwicklung hält der VCI an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest: ein Produktionsplus von 3,5 % und ein Umsatzplus von 1,5 %. Naphtha ist ein wichtiger Bestandteil für die Herstellung von Ethylen, Propylen und anderen Olefinen, die wiederum für die Produktion von Kunststoffen, Düngemitteln, Farben und anderen Produkten verwendet werden. Die Preisentwicklung beeinflusst somit den Produktpreis der Kunststoffwaren der IKEG. Laut Statista lag der Weltmarktpreis für Naphtha im Jahr 2023 bei rund 655 US-Dollar pro Tonne. Dies entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem durchschnittlichen Weltmarktpreis von 789 US-Dollar pro Tonne im Vorjahr. Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Umsatzerlöse der IKEG um T€ 15.348 oder 11,1% auf T€ 122.784. Dies ist hauptsächlich auf einen Rückgang der Umsätze in den Bereichen Chemicals sowie Plastics zurückzuführen. Im Bereich Chemie ist die Nachfrage nach Druckfarbeninhaltsstoffen stark zurückgegangen und die Nachfrage im Bereich Kunststoffe wurde durch die gestiegenen Naphtha-Preise gedämpft. Der Bruttogewinn sank um T€ 399 oder 3,5% auf T€ 10.882. Die Rohmarge im Verhältnis zum Umsatz stieg von 8,2 % auf 8,9 %, was auf den Rückgang des Geschäftsvolumens mit Produkten mit relativ niedrigeren Margen zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um T€ 1.243 auf T€ 2.119, darin enthalten sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 1.815, die um T€ 1.175 niedriger waren als im Vorjahr. Die Personalaufwendungen sanken um T€ 65 oder 2,0% auf T€ 3.104. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um T€ 708 auf T€ 5.633 und enthalten Währungsverluste in Höhe von T€ 1.858, die um T€ 1.092 niedriger waren als im Vorjahr. Der Rückgang der Transport- und Zollkosten belief sich auf T€ 183. Die Reisekosten sanken um T€ 14. Die laufenden Ertragsteuern wurden nach Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge auf T€ 321 geschätzt. Schließlich verringerte sich der Jahresüberschuss von T€ 4.236 auf T€ 3.704. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit den erzielten Ergebnissen zufrieden, da das geplante Vorsteuerergebnis übertroffen wurden. Finanzlage Die liquiden Mittel stiegen um T€ 3.123 auf T€ 4.154, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken um T€ 9.798 auf jetzt nur noch T€ 1.706. Gleichzeitig wurde die Kapitalrücklage durch die Muttergesellschaft um T€ 6.500 erhöht. T€ 3.500 wurden in die Kapitalrücklage der Tochtergesellschaft in Frankreich eingelegt. Der Cash- Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug T€ 11.304 (Vorjahr minus T€ 3.317), als Folge der deutlich verminderten Forderungsbestände. Die verbliebenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Garantie der Muttergesellschaft IKJ gesichert. Vermögenslage Im Hinblick auf die Bilanz verringerte sich die Bilanzsumme um T€ 3.483 auf T€ 42.990 (Vorjahr T€ 46.473). Die Anteile an verbundenen Unternehmen erhöhten sich durch die Kapitaleinlage der Gesellschaft der französischen Tochtergesellschaft um T€ 3.500 auf T€ 7.554. Die Vorräte sanken um T€ 1.143 auf T€ 9.038, ebenso die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich um 30,4% oder T€ 7.986 auf T€ 18.318 verringerten. Die Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einschließlich derjenigen gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen decken rund 66,3% (Vorjahr: 81,4%) der Bilanzsumme zum 31. März 2024 ab. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 6.759) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen (T€ 6.927) haben sich um T€ 710 bzw. um T€ 2.425 verringert und machen 31,8% (Vorjahr: 36,2%) der Passiva aus. Das Eigenkapital insgesamt erhöhte sich um den Jahresüberschuss des laufenden Jahres und die Kapitaleinlage des japanischen Gesellschafters (T€ 6.500), bei einer gleichzeitigen Verminderung um die Ausschüttung an den Gesellschafter in Höhe von T€ 1.290, wodurch sich im Ergebnis eine Eigenkapitalquote von 58,6% ergibt (Vorjahr: 34,9%). Bericht über die Risiken der Gesellschaft Ein Hauptrisiko des Geschäfts liegt im Zahlungsausfall von Kunden. In einigen Bereichen sind entsprechende Kreditversicherungen nicht verfügbar. Die sorgfältige Auswahl von Kunden ist daher eine der wichtigsten Risikomanagementaufgaben. Das mit dem Vertrieb verbundene Risiko von Zahlungsausfällen von insolventen Kunden, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Rechnungen zu begleichen, muss durch die sorgfältige Auswahl der Geschäftspartner, die Überwachung der überfälligen Forderungen und ein zeitnahes Mahnwesen gesteuert werden. Bei Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit der Kunden wird eine Einzelwertberichtigung gebildet. Soweit möglich, werden nur Geschäfte im Rahmen der von der Kreditversicherung angebotenen Limits ausgeführt oder Sicherheiten in Form von Garantien der jeweiligen Muttergesellschaft eingeholt. Das zweite hohe Risiko, dem die Gesellschaft ausgesetzt ist, ist das Marktrisiko hinsichtlich konkurrierender Produkte und Änderungen in der Nachfrage. Die Geschäftsleitung beobachtet ständig die Bedürfnisse der Kunden und die Aktivitäten der Wettbewerber und berät sich mit der Muttergesellschaft über strategische Maßnahmen. Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko der Gesellschaft, seine Verbindlichkeiten nicht pünktlich begleichen zu können. Die Gesellschaft hat bei Banken ausreichende Kreditlinien sowie Refinanzierungsmöglichkeiten innerhalb der Inabata-Gruppe. Zur weiteren Sicherstellung ausreichender Liquidität stellte die IKJ der IKEG eine Bankgarantie in Höhe von € 97 Mio. bis zum 31. März 2025 zur Verfügung. Die Geschäfte der Gesellschaft werden zum großen Teil in Fremdwährungen getätigt. Die Geschäftsführung beobachtet täglich die relevanten Wechselkurse und erwägt effektive Maßnahmen zur Begrenzung des Risikos, z.B. durch Verträge zur Währungssicherung. Offene Fremdwährungspositionen werden durch Mikro-Hedges minimiert und kontrolliert. Zum 31. März 2024 bestanden die offenen Positionen hauptsächlich in JPY, USD und GBP. Offene Fremdwährungspositionen in T€:
In Fragen rechtlicher Risiken aus dem täglichen Geschäftsbetrieb wird die Gesellschaft von der Rechtsabteilung der Muttergesellschaft IKJ sowie externen Rechtsanwälten beraten. Das Unternehmen ist auch operativen Risiken ausgesetzt, die zu einer Unterbrechung der Geschäftstätigkeit führen könnten. Die IKEG hat die Einschränkungen durch die Pandemie gut bewältigt und ist in der Lage, die Geschäftstätigkeit auch im Falle von Lockdowns fortzuführen. Alle bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Bericht über die Chancen und die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Die Konjunkturprognosen für Deutschland und die EU für 2024 und 2025 zeigen eine gemischte Entwicklung. Alle Konjunktur-Institute haben ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland für 2024 und 2025 gesenkt. Während steigende Realeinkommen und sinkende Zinsen Hoffnung machen, bereiten die Industrie und die Verunsicherung bei Unternehmen und Haushalten Sorgen. Es wird erwartet, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr stagniert oder leicht schrumpft, mit einem Wachstum von knapp einem Prozent im Jahr 2025. Der Arbeitsmarkt bleibt stabil, und die Kaufkraft der Einkommen nimmt zu, was den Konsum und die Konjunktur stützen könnte. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat für die chemische Industrie in Deutschland eine gemischte Konjunkturprognose für 2024 veröffentlicht. Nach einem positiven Jahresstart erwartet der VCI für das Gesamtjahr 2024 einen Anstieg der Produktionsmengen in der Pharma- und Chemieindustrie um 3,5 %. Trotz rückläufiger Preise wird ein Anstieg des Branchenumsatzes von lediglich 1,5 % prognostiziert. Die Branche steht jedoch weiterhin vor Herausforderungen. Die Industrieproduktion ist seit mehr als zwei Jahren rückläufig, und viele Kundenbranchen haben ihre Produktion gedrosselt. Zu Beginn des Jahres waren unsere Erwartungen für das Wachstum in der Lithiumbatterie- und Solarpanelindustrie optimistisch. Der Rückgang der Verkäufe von Elektrofahrzeugen und die Überschwemmung durch billige chinesische Solarmodule werden jedoch wahrscheinlich zu einem Umsatzrückgang führen. Es wurde erwartet, dass die Komponenten für Wärmepumpen zunächst einen starken Beitrag zu unserem Umsatz leisten würden, wobei die Aussichten sind nicht sehr gut. Dank der erfolgreichen Akquisition von Aufträgen eines neuen Großkunden wird unser Umsatz im Bereich Chemie voraussichtlich unsere Planzahlen erreichen. Finanziell gesehen erwarten wir ein stabiles Umsatzvolumen und einen stabilen Bruttogewinn. Der Anstieg der Frachtkosten wird jedoch die Rentabilität in den Jahren 2024/2025 verringern. Die Geschäftsführung möchte den Mitarbeitern für ihren Beitrag zum Wachstum und Erfolg der Inabata Europe GmbH und der Inabata-Gruppe danken.
Düsseldorf, den 24. September 2024 Die Geschäftsführung Inabata Europe GmbH Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Inabata Europe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Inabata Europe GmbH, Düsseldorf, bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Inabata Europe GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse,
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführer sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Geschäftsführer dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 24. September 2024 FRANKUS
Audit & Assurance GmbH
Toyo Nishimura, Wirtschaftsprüfer Jérôme Löckenhoff-Haeseling, Wirtschaftsprüfer Zusätzliche Angaben Feststellung des Jahresabschlusses In der Gesellschafterversammlung vom 24. September 2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt und der Ergebnisverwendungsbeschluss wie folgt gefasst: Aus dem Gewinnvortrag von € 5.516.218,13 soll eine Dividendenausschüttung in Höhe von € 1.146.000,00 an den Gesellschafter erfolgen. Die Auszahlung soll am 26. September 2024 erfolgen. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres wird mit dem verbleibenden Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von insgesamt € 8.073.928,17 auf neue Rechnung vorgetragen. |
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