MT AGLiquidiert

40882 Ratingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 44380
Eingetragen
18.7.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Die Beratung, Organisation, Programmierung und der Vertrieb von Softwareprodukten sowie die Unterstützung von Firnen jeder Art in allen Bereichen der Datenverarbeitung einschließlich aller Nebengeschäfte und Geschäfte im Umfeld dieser Tätigkeit.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Vorsitzender des Vorstands
Siegfried Lassak
seit 16.1.2006
Vorstandsmitglied
Volker Achim Koster
seit 9.4.2003
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MTAG

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020

Die MTAG hat im Geschäftsjahr 2020 ein weiteres positives Geschäftsergebnis erzielt. Die Planung wurde hierbei deutlich übertroffen. Danach weist die Gesellschaft ein weiter erhöhtes positives Eigenkapital in Höhe von 6.394 TEUR aus.

Die Unternehmensplanung für 2021 geht von einer Fortsetzung dieses positiven Trends mit nachhaltiger Wirkung der durchgeführten Maßnahmen aus den letzten Jahren aus.

Die vorgelegten Zahlen der Bilanz für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020, für das sich der Vorstand verantwortlich zeichnet, möchten wir wie folgt erläutern:

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die MTAG ist ein Beratungsunternehmen für die Realisierung von IT-Lösungen, die Geschäftsprozesse unterstützen und die Leistungsfähigkeit der Unternehmen unserer Kunden erhöhen. Von der Entwicklung der IT-Strategie über die Analyse, Konzeption und Implementierung bis zur Wartung leistungsfähiger Software-Applikationen bieten wir eine umfassende IT-Beratung an.

Kompetenzen in der Technologie und im Projektmanagement, gepaart mit einer klaren Kundenorientierung, machen uns zum langjährigen Partner von Großunternehmen und Mittelstand. Flexibilität und Investitionsschutz sind den Kunden dabei wichtig. Dies erreichen wir durch Anwendung bewährter Standards und Technologien. Die Stärken der MTAG sind die Qualität der Lösungen, die fundierten Kenntnisse und die langjährige Projekt-Erfahrung unserer Mitarbeiter in unterschiedlichen Branchen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von ganzheitlichen Lösungen auf Basis der Technologien der führenden Hersteller sowie OpenSource.

Das Unternehmen wurde 1994 als MT Software GmbH gegründet. Im Jahr 2000 erfolgte die Umwandlung zur MTAG - managing technology Aktiengesellschaft. Die Anteile befinden sich in der Hand von Management und Aufsichtsrat. Das Unternehmen beschäftigt Ende 2020 258 Festangestellte und 42 freie Mitarbeiter.

1.2. Ziele und Strategien

Das Ziel der MTAG ist es, Konzerne und große Mittelständler als Kunden zu gewinnen und langjähriger strategischer Partner dieser Kunden zu werden. Dabei setzt die MTAG auf ein erfahrenes Team von Account-Managern und ein kompetentes Management-Team.

Im Rahmen der letzten Jahre wurde eine Fokussierung des Leistungsprogramms vorangetrieben, welche als Basis einer klaren strategischen Ausrichtung der MTAG dient. Mit den vorhandenen technologischen Kompetenzen - insbesondere im Umfeld großer Software-Hersteller wie Oracle und Microsoft - hat sich die MTAG zum Ziel gesetzt, ihre Kunden bei den Herausforderungen der digitalen Transformation zu unterstützen.

Hierbei gewinnt die Integration von immer komplexeren Daten in die Unternehmensprozesse zunehmend an Bedeutung. Mobile Bereitstellung von Daten und deren Analysierbarkeit für schnelle Entscheidungsfindungen sind unabdingbar. Skalierbare IT-Systeme erfordern immer häufiger auch den Einsatz geeigneter Cloud-Ansätze. Daher ist es das Ziel der MTAG, ihre Kunden bei der Optimierung ihrer IT-Prozesse und -Architekturen zu unterstützen und durch geeignete Vorgehensweisen sowie Automatisierungsansätze eine höhere Agilität und Flexibilität sicher zu stellen.

1.3. Forschung und Entwicklung

Die MTAG entwickelt keine eigenen Software-Systeme, die als Standard in den Markt gebracht werden könnten. Die MTAG entwickelt nahezu ausschließlich individuelle Software-Systeme. Allerdings werden Lösungen erarbeitet, die als Basis für kundenindividuelle Anpassungen genutzt werden können.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Grundsätzlich unterliegt die ITK-Branche regelmäßig weiteren Konsolidierungstendenzen, die auch in den nächsten Jahren noch anhalten werden. Obwohl dennoch in den letzten Jahren das Marktvolumen mehrfach noch gestiegen war, ist dieses für IT-Services insbesondere Corona-bedingt deutschlandweit im Jahr 2020 um 1,3% gesunken. Da die IT-Dienstleistungs- und Softwarebranche noch immer am Anfang des Konsolidierungsprozesses steht, ist das allgemeine Gehaltsniveau dennoch weiterhin sehr hoch. Die Preisentwicklung auf dem Markt fällt hingegen bereits, was durch Großanbieter wie Hays mit schlanken Strukturen beschleunigt wird.

Insgesamt unterliegt die Branche einem andauernden Preiswettbewerb, der unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass auf der Abnehmerseite zahlreiche Unternehmen ihre Budgets für unterstützende Softwarelösungen einer strengen Kosten- und Erfolgskontrolle unterzogen haben. Folglich verlagert sich die Produktion und Entwicklung langsam in Niedriglohnländer. Wettbewerbsvorteile erzielen Anbieter ganzheitlicher Komplettlösungen, da der Kunde hier eine Beratung aus einer Hand erwarten kann.

2.2. Geschäftsverlauf

Obwohl in 2020 die Corona-Pandemie das öffentliche Leben weltweit erheblich beeinflusst hat, hat sich hierbei gleichzeitig gezeigt, dass wir als IT-Beratungsunternehmen in der Situation besonders gut aufgestellt waren und zu den Branchen gehören, die durch die Anforderungen der Krise profitieren konnten. Der steigende Bedarf an Digitalisierungsmaßnahmen verbunden mit unserer breiten Kundenausrichtung hat sich für unser Geschäft deutlich positiv ausgewirkt.

Mit dem Ergebnis für das Jahr 2020 hat die MTAG nunmehr sechs Jahre in Folge ein deutlich positives Jahresergebnis erzielt. Nachdem das Ergebnis 2019 schon das zweitbeste der Firmengeschichte war, ist mit dem Ergebnis 2020 das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt worden.

Die positiven Effekte aus der Zusammenführung von Unternehmensbereichen sowie die sich daraus ergebenden Kosteneinsparungen im oberen und mittleren Management haben auch in 2020 zum positiven Ergebnis beigetragen.

Vertrieb, Controlling und Führungsstruktur wurden in 2020 in der vorgegebenen Organisation fortgeführt.

Bei der Aufstellung des vorjährigen Jahresabschlusses und der zugehörigen Lagebeurteilung hatten wir bei einer moderaten Umsatzsteigerung des reinen Beratungsgeschäftes ein Jahresergebnis in Höhe von 1,5 bis 1,7 Mio. EUR erwartet. Diese Einschätzung wurde sowohl im Umsatz wie auch durch den erzielten Jahresüberschuss in Höhe von ca. 2,4 Mio. EUR deutlich übertroffen, wodurch sich das Jahresergebnis nochmals um 756 TEUR gegenüber dem Vorjahresgewinns verbesserte. Zu den Einzelfaktoren verweisen wir auf die Darstellung der Ertragslage.

Zusammenfassend sehen wir in der umgesetzten Organisation der Bereiche und der Fokussierung auf wenige, marktrelevante Themen und den Ausbau des digitalen Vertriebskanals entscheidende Maßnahmen und Voraussetzungen für eine kontinuierliche Auslastung der eigenen Mitarbeiter, um in 2021 ein mindestens ähnlich positives Ergebnis zu erreichen.

2.3. Lage

2.3.1. Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2020 verzeichnete per Saldo eine Umsatzsteigerung um 10%. Das im Vorjahr gesetzte Umsatzziel wurde um 12,7% überschritten. Dabei konnte insbesondere der Umsatz der eigenen Mitarbeiter gemäß dem Unternehmensziel nochmals gesteigert werden. Die Umsatzentwicklung stellt sich im Vorjahresvergleich nunmehr wie folgt dar:

Umsatzstruktur Umsatzveränderung
%
2019 Anteil 2020 Anteil
durch eigene Mitarbeiter 11,1% 76% 77%
durch freie Mitarbeiter -3,3% 21% 18%
sonstige Umsätze (Lizenzen, Hardware) 69,8% 3% 5%
10,0% 100% 100%

Der Anstieg der Umsatzerlöse mit eigenen Mitarbeitern wurde bei einer Durchschnittsbetrachtung mit einer von 178 auf 192 gestiegenen Zahl von Beratern erzielt.

Die Zusammenarbeit mit freiberuflich arbeitenden Mitarbeitern wurde im Vergleich der beiden Bilanzstichtage von 41 im Vorjahr auf 42 erhöht.

Mit der Umsatzsteigerung hat sich die Umsatzstruktur wieder etwas geändert. Dabei stellt sich der Anteil der Umsätze mit Großkunden wie folgt dar: In 2020 wurden 64,6 % des Umsatzes mit 20 Kunden erwirtschaftet, wovon drei Kunden allein 27,5% des Umsatzes ausmachen. Im Vorjahresvergleich stellt sich die Struktur danach wie folgt dar:

Großkunden - Umsatzanteile 2020
%
2019
%
Top 3
einzelner Anteil am Gesamtumsatz mindestens 4,1 3,2
insgesamt Anteil am Gesamtumsatz 27,5 33,2
Top 20
einzelner Anteil am Gesamtumsatz mindestens 1,0 1,3
insgesamt Anteil am Gesamtumsatz 64,6 65,5

Da der Umsatzanteil mit freiberuflichen Mitarbeitern sank, fielen auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen um 3,3 %. Demgegenüber stieg der Umsatz mit Lizenzen und Hardware um 70%, wodurch sich der reine Wareneinsatz um 116% erhöhte. Insgesamt stieg damit der Materialaufwand im Vergleich zur gesamten Umsatzentwicklung um 10,1%.

Auch unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge, die ca. 1% im Verhältnis zu den Umsatzerlösen betragen, stieg das Rohergebnis damit per Saldo im Vorjahresvergleich um 9,9%.

Die Gesellschaft ist weiter von einer regelmäßigen Fluktuation betroffen, die in der Branche als üblich angesehen werden kann. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 42 neue Einstellungen vorgenommen. Demgegenüber haben uns aber auch 19 Mitarbeiter verlassen. Die Mitarbeiterzahl wurde somit im Vergleich der beiden Bilanzstichtage deutlich erhöht; unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Ein- und Austrittsdaten stieg auch die durchschnittliche Mitarbeiterzahl um 1% an. Die für die Ergebnisauswirkung wichtige Kennzahl der Auslastungsquote sank dabei für das Gesamtjahr gegenüber dem Vorjahr von 65,9% auf 65,3%, was u.a. auf die Einarbeitung der neuen Mitarbeiter zurückzuführen war. Der Anstieg der Personalaufwendungen im Gesamtjahr 2020 im Verhältnis zum Vorjahr um 10,2% ist sowohl auf gestiegene erfolgsabhängige Aufwendungen für Tantieme- und Bonuszusagen wie auch die insgesamt gestiegene Mitarbeiterzahl zurückzuführen.

Die eigenen wie auch die freien Mitarbeiter, deren Aufwendungen unter den bezogenen Leistungen (Materialaufwand) erfasst werden, sind der wesentliche Faktor zur Erzielung unserer Umsatzerlöse. Der Saldo zwischen Gesamtleistung, Materialaufwand und Personalaufwand hat sich insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 579 TEUR erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind trotz der Umsatzsteigerung um 12,7% gefallen. Im Geschäftsjahr 2020 wirkte sich dabei insbesondere die Reduzierung von eigenen Veranstaltungen und nicht angefallener Reisekosten aus. Diese fielen insgesamt um 573 TEUR. Auch die Raumkosten sanken um 6 TEUR. Des Weiteren sanken die Kosten für Versicherungen und Beiträge um 13 TEUR. Ein Großteil der Aufwendungen entfällt auf Fahrzeugkosten, die um 15 TEUR sanken. Die Aufwendungen für Verkaufsprovisionen und Vertriebsdienstleistungen erhöhten sich um 11 TEUR. Die Personalbeschaffungskosten sanken trotz des Mitarbeiterzuwachs um 52 TEUR und Aufwendungen für Leasing um 13 TEUR. Demgegenüber stiegen die Kosten für Rechts und sonstige Beratung, sowie der Fremdarbeiten um 72 TEUR.

Unter Berücksichtigung der oben dargestellten Veränderungen hat sich der Jahresüberschuss im Vorjahresvergleich wieder von TEUR 1.619 auf TEUR 2.376 erhöht.

2.3.2. Finanzlage

2.3.2.1. Kapitalstruktur

Das Eigenkapital hat sich durch sechs Jahresüberschüsse in Folge auch unter Berücksichtigung von zwischenzeitlichen Dividendenzahlungen wieder auf TEUR 6.394 erhöht. Damit bleiben bei erhöhter Bilanzsumme wieder 55,5% (im Vorjahr 55,6%) des Gesamtkapitals durch Eigenkapital aufgebracht.

Durch Fremdkapital war die Gesellschaft am Bilanzstichtag mit 28,4% durch Rückstellungen und 16,1% durch Verbindlichkeiten finanziert. Dabei bestehen die Rückstellungen zu 82,6% gegenüber Vorstand und Mitarbeitern. Die Verbindlichkeiten ergeben sich mit 11,0%-Punkten aus dem Leistungsverkehr (einschließlich der erhaltenen Anzahlungen) und 5,0%-Punkten aus Steuerverbindlichkeiten.

2.3.2.2. Liquidität

Grundsätzlich ist unser Finanzmanagement darauf ausgerichtet, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen und Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen.

Unser Cash Flow resultiert im Wesentlichen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, da kaum Investitionen in das Anlagevermögen vorgenommen werden. Aufgrund der anhaltend guten Ergebnislage ist die Finanzlage als entspannt anzusehen. Dies wird unterstützt durch die Verlängerung eines Factoring-Rahmens bis Juni 2022.

Im Vergleich der Bilanzstichtage erhöhten sich die Kundenforderungen und sonstigen Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanztätigkeit zuzuordnen sind oder Ertragsteuerforderungen betreffen, nochmals um 247 TEUR (im Vorjahr 528 TEUR), was mit einem entsprechenden Finanzmittelabfluss gleichzusetzen ist.

Unsere Verbindlichkeiten aus dem Leistungsverkehr inkl. der erhaltenen Anzahlungen sind im Vorjahresvergleich um 25% gestiegen und betragen zum Stichtag 11,0% der Bilanzsumme (im Vorjahr 10,1%). Zusammen mit den sonstigen Verbindlichkeiten betragen sie insgesamt 16,1% (im Vorjahr 18,2%) der Bilanzsumme. Der absolute Anstieg um 146 TEUR ist vergleichsweise mit einem Finanzmittelzufluss gleichzusetzen.

Die sonstigen Rückstellungen stiegen insgesamt um 558 TEUR (im Vorjahr Reduzierung um 170 TEUR), was einem Liquiditätszufluss in dieser Höhe entspricht.

In Zusammenfassung aus einem gestiegenem Jahresergebnis als Ausgangslage für die Ermittlung eines Cash Flow, einer Zunahme der Aktiva, die der laufenden Geschäftstätigkeit zuzuordnen sind, und dem gegenüber einer Zunahme der Verbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen stieg der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (gem. DRS 21) von 49 TEUR auf nun 3.267 TEUR.

Aus der Dividendenzahlung in 2020 für das Vorjahr ergab sich ein Finanzmittelabfluss in Höhe von 1.200 TEUR, so dass der Finanzmittelbestand insgesamt um 2.067 TEUR stieg.

2.3.3. Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft ist weiter geprägt durch den Forderungsbestand. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände belaufen sich auf 48,9% (im Vorjahr 58,8%) des Gesamtvermögens. Die durchschnittliche rechnerische Außenstandsdauer der Forderungen sank gegenüber dem Vorjahr wieder etwas von 50 Tagen auf 49 Tage.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Zum Jahreswechsel wurde ein Planungsszenario aufgestellt. Unsere Planung, auf der unsere laufenden Soll-Ist-Abstimmungen basieren, geht von einer Gesamtleistung von ca. 35,1 Mio. EUR und von einem Jahresüberschuss in Höhe von ca. 2,2 Mio. EUR aus. Dies würde für das reine Beratungsgeschäft eine Konsolidierung der Gesamtleistung bedeuten. Gegenüber der Planung verzeichnete die MT AG in den ersten zwei Monaten des Jahres 2021 eine um 0,7 Mio. EUR höhere Gesamtleistung und eine deutliche Steigerung des Ergebnisses vor Steuern. Auch bereinigt um die Lizenz- und Hardwareumsätze der ersten beiden Monate 2021 - die nicht im Planungsszenario berücksichtigt werden - liegt das Ergebnis vor Steuern über Plan. Auf dieser Basis erscheint die Zielerreichung in Bezug auf Gesamt-Umsatz und -Ergebnis für das Jahr 2021 zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses gesichert.

Die Umsatzpläne sind zwar nur teilweise durch konkrete Auftragsbestätigungen, aber individuell mit Projektthemen und Fachbereichen belegt. Auf dieses Verfahren wurde in den vergangenen Jahren bei der Gesellschaft der Forecast-Prozess bis auf Ebene der einzelnen Mitarbeiter verfeinert. Dessen aktueller Stand wird in wöchentlichen Managementmeetings besprochen, um frühzeitig auf Planabweichungen reagieren zu können.

3.2. Risikobericht/ Chancenbericht

Die Anforderungen der Unternehmen an die Digitalisierung sorgen weiterhin für eine hohe Nachfrage im IT-Umfeld. In einigen Branchen bzw. Kundensituationen hat hier die Corona-Pandemie sogar für einen zusätzlichen Schub gesorgt. Mit den definierten Kernthemen der MT AG: Data Analytics, Replatforming und DevOps bedienen wir weiterhin die aktuellen Herausforderungen vieler Unternehmen, insbesondere bei der Modernisierung der IT-Landschaft. Die IT-Budgets befinden sich grundsätzlich immer noch auf einem relativ hohen Niveau, sind aber gerade in Branchen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, deutlich rückläufig. Die MT AG sieht sich in diesem Umfeld hervorragend aufgestellt und verfolgt weiter den Ausbau gezielter Themen und Technologien, die auf den Kundennutzen der Digitalisierungsanforderungen zugeschnitten sind. Dies betrifft insbesondere auch die weitere Verstärkung der Vertriebs- und Marketingbemühungen sowie einen verstärkten Fokus auf die Gewinnung von Neukunden.

Die MTAG hatte sich schon im Vorfeld auf Kunden fokussiert, die von der Corona-Pandemie nicht so stark betroffen sind oder sogar davon profitieren. Somit konnten entsprechende Risiken für die MT AG auf ein Minimum reduziert werden. Das Risiko für 2021 lässt sich noch nicht konkret fassen und hängt u.a. von der Dauer der Pandemie ab, insbesondere mit Blick auf entsprechende Lockdowns. Auf Grund der getroffenen Risikomaßnahmen gehen wir jedoch davon aus, dass hierdurch nur geringe negative Auswirkungen in einzelnen Fachbereichen zu erwarten sind. Trotz dieser Risiken verspricht der aktuelle Ausblick und die weiterhin vorhandene Nachfrage aus anderen Kundensituationen die Einhaltung des erstellten Plans. Hier zeigt sich einmal mehr der Vorteil einer breiten Kundenbasis und der Positionierung der richtigen Themen. Bereits seit März 2020 befindet sich die MT AG nahezu durchgehend im "HomeOffice" und hat damit sehr gute Erfahrungen gesammelt, so dass wir jederzeit in der Lage waren, alle Kundenprojekte in gewohnter Qualität abzuwickeln. Hier zeigt sich auch, dass die eigenen Digitalisierungsprojekte massiv dazu beigetragen haben, die notwendige Neugestaltung der Projektarbeit sowie der Kundenkommunikation sicher zu stellen.

Der IT-Fachkräfte-Mangel ist immer noch eine große Herausforderung zur Erreichung des weiteren Wachstums. Dies betrifft in erster Linie das Recruiting von erfahrenen Beratern und Beraterinnen. Die sehr ausgeprägten Maßnahmen im Umfeld "Employer Branding" sowie die verstärkte Präsenz auf Job- bzw. Karriere-Veranstaltungen sorgen weiterhin für zahlreiche Initiativbewerbungen und ermöglichen damit auch eine sehr gute Effizienz bei den Personalbeschaffungskosten. Neben der Verstärkung mit hochqualifizierten Mitarbeitern, die entsprechend am Markt nachgefragte Kenntnisse besitzen, liegt der Fokus in der Gewinnung von jungen Mitarbeitern, die sich noch in der Ausbildung befinden bzw. denen entsprechende Ausbildungsplätze angeboten werden. Gute Erfahrungen werden hier im Umfeld von Bachelor-/Master-Arbeiten sowie in der Einbindung Dualer Studenten gemacht. Langjährige Mitarbeiter werden auf die neuen Themen ausgebildet. Die MT AG wird weiter zunehmend auf marktrelevante Themen setzen. Ausbildung und Umschulung sowie die weitere Fokussierung auf innovative Technologiethemen wird weiter fortgeführt.

Der stärkere Fokus auf "Projektdienstleistungen", in denen Teams der MT AG eigenständig Lösungen für die Kunden entwickeln, sowie die stärkere Ausprägung der Kunden, keine langfristigen Bestellungen auszulösen, erhöht den notwendigen Vertriebsaufwand und erschwert die Einsatzplanung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Hier haben wir in letzter Zeit entsprechende Best Practices entwickelt, die eine bessere Steuerung und das Controlling solcher Einsätze unterstützen. Am Markt steigt die Sichtbarkeit der MT AG als Lösungsanbieter weiterhin an, was u.a. durch direkte Leistungsanfragen - auch von Neukunden - widergespiegelt wird.

Das Thema Arbeitnehmerüberlassung und die Gestaltung der Zusammenarbeit mit IT-Dienstleistern sorgt immer noch für viel Unsicherheiten und sorgt teilweise für erhöhte administrative Aufwendungen und führt damit einhergehend zu verzögerten Projekteinsätzen. Da die Unternehmen oft nicht ausreichend in der Lage sind Werkleistungen zu gestalten, ist eine Zunahme von agilen (Festpreis)-Projekten festzustellen. Dies reduziert einerseits das Werkvertragsrisiko, andererseits wird allerdings das Risiko vorzeitiger Projektabbrüche erhöht, weil die erstellte Lösung für den Kunden "gut genug ist".

Bei der Neukundenakquisition stellt sich häufig die Schwierigkeit, nicht als Partner gelistet zu sein. In diesen Fällen erfolgt die Beauftragung in der Regel über gelistete Partner, was zu niedrigeren Stunden- oder Tagessätzen führen kann. Alternativ bietet die MT AG Werkverträge an, die meistens direkt beauftragt werden können, die aber auch besondere Anforderungen an die Rentabilitätsüberwachung der einzelnen Projekte stellen. Intensive Kundenbetreuung und hochqualifizierte Mitarbeiter, auf die der Kunde nicht verzichten kann, mindern die Abhängigkeit von den gelisteten Partnern.

Der Vertriebsfokus bleibt weiterhin auf Neukunden-Gewinnung, um die Abhängigkeit von wenigen Bestandskunden zu reduzieren. Dazu werden existierende Beziehungsnetzwerke, externe Handelsvertreter, Hersteller-Kontakte, Kongresse, Agenturen, Veröffentlichungen und Internetpräsenz genutzt. Zum Jahresende belief sich die Zahl der Kunden, an die monatlich fakturiert wurde, auf ca. 120 und konnte damit weiter gesteigert werden. Die breite Diversifizierung der Kunden (auch über die unterschiedlichen Branchen hinweg) reduziert deutlich unsere Risiken, was gerade in der Pandemiezeit sich sehr bewährt hat. Damit ist die Neukunden-Gewinnung weiterhin im Fokus, um das Risiko der Abhängigkeit von wenigen großen Kunden sukzessiv zu reduzieren.

Durch die regelmäßige Optimierung der Internet-Präsenz, die erhöhte Anzahl von Blogbeiträgen sowie einer fortgeführten Präsenz auf Kongressen und Veranstaltungen, sowie den damit verbundenen konstanten Marketingaktivitäten, ist eine gesteigerte Sichtbarkeit im Markt festzustellen. Diesen - gerade in der Pandemiezeit - wichtigen digitalen Vertriebskanal bauen wir kontinuierlich aus. Erfreulich ist, dass dadurch bereits direkte Kontakte zu Interessenten und Kunden entstanden sind. Bei den "vor Ort" Veranstaltungen hat die Pandemie in 2020 bekanntlich massiv ihre Spuren hinterlassen, da viele der von uns bereits gebuchten Veranstaltungen abgesagt wurden, trotzdem konnte die Sichtbarkeit der MT auf dem Markt mit alternativen, gezielten Marketingmaßnahmen weiter gesteigert werden.

Ausgehend von der aktuellen Auftragslage und den aktuellen Projektsituationen bleibt die Liquiditätssituation weiter entspannt. Die MT AG verfügt darüber hinaus über ein effektives Forderungsmanagement.

Da wir unseren Forecast-Prozess zur frühzeitigen Intervention in den letzten Jahren immer weiter verfeinert haben und jeweils zeitnah Soll-Ist-Abgleiche der Planungen vornehmen, halten wir das Risiko einer deutlichen Ergebnis- und Liquiditätsverschlechterung für gering und gehen, trotz Corona Krise, von einer positiven Unternehmensentwicklung aus.

Das letzte Jahr hat gezeigt, dass wir als IT-Beratungsunternehmen in der aktuellen Corona-Pandemie besonders gut aufgestellt sind und zu den Branchen gehören, die eher zu den Gewinnern der Krise gehören. Der steigende Bedarf an Digitalisierungsmaßnahmen verbunden mit unserer breiten Kundenausrichtung reduziert die Risiken für unser Geschäft deutlich, so dass wir auch für 2021 von einer gleichbleibend guten Geschäftsentwicklung ausgehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir durch

die weitere Fokussierung auf im Markt nachgefragte Themen und damit auch verbesserte Honorare,

durch das anhaltend intensive Account-Management und die Gewinnung von Neukunden,

eine Steigerung der Sichtbarkeit im Markt,

die zunehmend verbesserte Auslastung,

ein effizientes Managen der Bereiche

- bei allen Chancen und Risiken - von einer anhaltend erfolgreichen Unternehmensentwicklung der MT AG ausgehen.

 

Ratingen, den 10. März 2021

MT AG

Der Vorstand

Friedrich Hess, Vorsitzender

Siegfried Lassak

Jürgen H. Allmich

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 106.764,00 108.502,00
I. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen 6.764,00 8.502,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.764,00 8.502,00
III. Finanzanlagen 100.000,00 100.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 100.000,00
B. Umlaufvermögen 11.366.725,96 9.175.854,17
I. Vorräte 86.755,72 83.527,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.627.503,15 5.507.102,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.652.467,09 3.585.224,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.089,68 95.429,22
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.519.579,64 9.379.785,39

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 6.394.249,72 5.218.652,46
I. gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Kapitalrücklage 25.564,59 25.564,59
III. Gewinnrücklagen 124.435,41 124.435,41
IV. Gewinnvortrag 2.368.653,38 1.949.281,07
V. Jahresüberschuss 2.375.596,34 1.619.371,39
B. Rückstellungen 3.268.962,78 2.450.433,20
C. Verbindlichkeiten 1.856.367,14 1.710.699,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.856.367,14 1.710.699,73
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.519.579,64 9.379.785,39

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 29.128.914,94 26.515.316,49
2. Personalaufwand 21.983.679,07 19.946.031,21
a) Löhne und Gehälter 19.137.299,33 17.348.158,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.846.379,74 2.597.873,02
3. Abschreibungen 1.738,00 3.624,66
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.738,00 3.624,66
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.661.001,17 4.195.038,61
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31,67 140,23
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.091.359,80 736.729,39
7. Ergebnis nach Steuern 2.391.105,23 1.633.752,39
8. sonstige Steuern 15.508,89 14.381,00
9. Jahresüberschuss 2.375.596,34 1.619.371,39

Anhang 2020

MTAG, Ratingen

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Die MTAG hat ihren Sitz in Ratingen und wird beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer HRB 44380 geführt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Grundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2020 richten sich nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256 und 264 bis 288 HGB und den Vorschriften des Aktiengesetzes.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB; die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften nach §§ 276 und 288 HGB Gebrauch gemacht.

2. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich linear.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 150,00 werden im Jahr des Zugangs unmittelbar als Aufwand erfasst.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

2.3. Umlaufvermögen

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den direkten Fertigungslohnkosten angemessene Fertigungsgemeinkosten. Darauf erfolgen bei Bedarf Wertberichtigungen unter Berücksichtigung der bis zur Fertigstellung noch zu erwartenden Kosten und der erwarteten Realisierbarkeit der daraus entstehenden Kundenforderungen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Einzelrisiken wird im Bedarfsfall in angemessener Höhe durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

2.4. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

2.5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1. Anlagevermögen

Die Bruttoentwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagengitter zu entnehmen.

3.2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden als Sicherheit in Form einer Globalzession abgetreten.

3.3. Guthaben bei Kreditinstituten

Die Festgeldkonten sind zur Sicherung von Avalkrediten in Höhe von EUR 129.246,84 (wie im Vorjahr) gemäß Vereinbarungen vom 20.07.2001 bzw. 27.11.2006 an die Stadtsparkasse Düsseldorf verpfändet.

3.4. Eigenkapital

Die Aktien der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Anzahl Gattung Nennbetrag pro Aktie
300.000 Namensaktie EUR 5,00

In der ordentlichen Hauptversammlung 2020 wurde beschlossen, eine Dividende in Höhe von TEUR 1.200 auszuschütten und den verbleibenden Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

3.5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:

Art der Verbindlichkeit 31.12.2020
Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR bis 1 Jahr
TEUR
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
erhaltene Anzahlungen 65 65
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 1.189 1.189 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 602 602 0 0
1.856 1.856 0 0
Art der Verbindlichkeit 31.12.2019
Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR bis 1 Jahr
TEUR
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
erhaltene Anzahlungen 98 98
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 948 948 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 681 681 0 0
1.727 1.727 0 0

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 20 (im Vorjahr TEUR 36) enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen des Vorjahres stammen.

5. Sonstige Angaben

5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt TEUR 4.813 (davon 2021: TEUR 1.051). Diese resultieren aus Miet- und Leasingverträgen für Immobilien sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

5.2. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer stellte sich wie folgt dar:

2020 2019
Berater 192 181
Adminstration inkl. Vertrieb und Bereichsleitung 57 65
Gesamt 249 246

5.3. Vorstand

Vorstand waren im Berichtszeitraum

Herr Friedrich Hess, Gevelsberg (Vorstandsvorsitzender),

Herr Siegfried Lassak, Düsseldorf,

Herr Jürgen H. Allmich, Lohmar.

Die Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt. Die Gesamtbezüge beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1.115.

5.4. Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehörten in 2020 folgende Mitglieder an:

Herr Rainer Symanski, Düsseldorf, selbstständiger Kaufmann (GolfBizz e.K.),

Herr Dr. Jürgen Schürenberg, Essen, selbstständiger Kaufmann (JS Business Consulting),

Frau Luca Heß, Online-Marketing-Managerin (MTAG), Gevelsberg.

Herr Matthias M. Richter, Düsseldorf, selbstständiger Kaufmann, bleibt Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates.

Die Gesamtbezüge beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 120. Für konkrete Vertriebstätigkeiten wurden ihnen projekt- oder kundenspezifische Provisionen gewährt. Die Angaben sind bei den Geschäften mit nahestehenden Personen dargestellt.

5.5. Anteilsverzeichnis

An folgendem Unternehmen ist die MTAG unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 20% beteiligt:

Name und Sitz Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital zum 31.12.20
in TEUR
Jahresergebnis 2020
in TEUR
MT Beteiligungs-GmbH, Ratingen 100,00 110 *

* Kleine Kapitalgesellschaft, die ihr Jahresergebnis selbst nicht offenlegen muss.

5.6. Geschäfte mit nahestehende Personen gem. § 285 Nr. 21 i.V.m. 288 Abs. 2 S. 4 HGB

Folgende Geschäfte wurden im Geschäftsjahr 2020 mit nahestehenden Personen getätigt:

Art des Geschäfts Art der Beziehung Bezug von Dienstleistungen
in TEUR
Aufsichtsratsmitglieder und denen nahestehende Unternehmen 57

5.7. Gewinnverwendungsvorschlag

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, aus dem Jahresüberschuss eine Dividende in Höhe von insgesamt TEUR 1.500 auszuzahlen und den verbleibenden Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ratingen, 10. März 2021

Friedrich Hess, Vorstandsvorsitzender

Siegfried Lassak, Vorstand

Jürgen H. Allmich, Vorstand

Der Vorstand schlägt vor 5,00 Euro pro Aktie an die Anteilseigner aus zu schütten.

Der Vorstand schlägt des Weiteren vor, den verbleibenden Jahresüberschuss in Höhe von 3.244.249,72 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Beschluss wurde am 13. April 2021 im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung einstimmig gefasst.

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2020
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände: 53.761,09 0 0 53.761,09
II. Sachanlagen:
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 96.189,36 0 0 96.189,36
III. Finanzanlagen:
Anteile an verbundenen Unternehmen 148.246,46 0 0 148.246,46
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 298.196,91 0 0 298.196,91
kumulierte Abschreibungen
01.01.2020
EUR
Abschr lf GJ
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2020
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände: 53.761,09 0 0 53.761,09
II. Sachanlagen:
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 87.687,36 1.738,00 0 89.425,36
III. Finanzanlagen:
Anteile an verbundenen Unternehmen 48.246,46 0 0 48.246,46
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 189.694,91 1.738,00 0 191.432,91
Buchwerte
31.12.2020
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände: 0,00
II. Sachanlagen:
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.764,00
III. Finanzanlagen:
Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 106.764,00

Bericht des Aufsichtsrats

1. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der MT AG, welcher für das Geschäftsjahr 2020 seitens des Vorstandes vorgelegt worden ist,geprüft.

2. Der Aufsichtsrat hat sich aufgrund zahlreicher Berichte des Vorstandes und gemeinsamer Sitzungen des Vorstandes mit den Mitgliedern des Aufsichtsrats über die Entwicklung der Gesellschaft informiert und die Geschäftsführung überwacht.

3. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand zum 31.12.2020 aufgestellten, geprüften und vom Abschlussprüfer, der Penner + Lanfermann GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zustimmend zur Kenntnis genommen.

4. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind gegen den Jahresabschluss keine Einwendungen zu erheben. Er wird damit festgestellt wie vorgelegt.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.04.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die MT AG

Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MT AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinnund Verlust rechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem An hang, ein schließ lich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MT AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 19. März 2021

Penner + Lanfermann Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jörg Penner, Wirtschaftsprüfer

Annegret Janßen, Wirtschaftsprüferin

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