Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 720423
Eingetragen
14.8.2019
Branche
Großhandel mit SanitärkeramikGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und HeizungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und Klimatechnik
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Herstellung, Weiterverarbeitung oder Vermarktung von Produkten im Umfeld des Produktsortimentes von Neoperl.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Bender
seit 19.12.2025
Prokura
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Neoperl Group AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Neoperl Group AG
Switzerland
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NEOPERL SCS GmbH

Müllheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang zum Jahresabschluss 2023

I. Allgemeine Angaben

Die NEOPERL SCS GmbH hat ihren Sitz in 79379 Müllheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg (Handelsregisternummer: HRB: 720423). Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuches. Ergänzend zu diesen Bestimmungen waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Umlaufvermögen

Die Vorräte, welche ausschließlich aus Handelswaren bestehen, wurden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Forderungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB bewertet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird gemäß § 274 Abs. Satz 2 HGB auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Dabei wurden grundsätzlich alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um solche aus Lieferungen und Leistungen.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von TEuro 42 (Vj TEuro 58) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten.

Latente Steuern

Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, wird zum 31. Dezember 2023 kein Bilanzposten angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für den Bereich Vertrieb gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sowie die Besicherung der Verbindlichkeiten zeigt nachfolgende Übersicht:

Verbindlichkeitenspiegel

GESAMT Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
TEuro TEuro TEuro TEuro
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 81 81 0 0
(Vorjahr) (56) (56) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.440 16.440 0 0
(Vorjahr) (17.758) (17.758) (0) (0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 63 63 0 0
(Vorjahr) (369) (369) (0) (0)
GESAMT 16.584 16.584 0 0
(Vorjahr) (18.183) (18.183) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten sind bis auf die üblichen Eigentumsvorbehalte unbesichert.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich mit Ausnahme eines Darlehens (TEuro 5.000, Vj. TEuro 0) um solche aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Definition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst und gliedern sich wie folgt:

in TEUR in TEUR
2023 2022
Auslandsumsätze 32.086 35.725
Inlandsumsätze 4.400 6.786
Umsatzerlöse gesamt: 36.486 42.511

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen des Vorjahres sind außerordentliche Erträge aus Versicherungsentschädigungen von TEuro 467 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 349 (Vj TEuro 829) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 496 (Vj TEuro 581) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Vorjahres sind außergewöhnliche Aufwendungen aus Mängelanzeigen von TEuro 467 enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält solche an verbundene Unternehmen in Höhe von TEuro 611 (Vj TEuro 344).

V. Sonstige Angaben

1. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Neoperl Group AG (ehem. Neoperl Holding AG), Reinach, Schweiz, einbezogen.

2. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Außer den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken.

3. Ergebnisverwendung

Gem. § 285 Nr. 34 HGB n.F. schlägt die Geschäftsführung vor, das Ergebnis von TEuro -45 (Verlustvortrag von TEuro 84 zuzüglich Jahresüberschuss von TEuro 39) auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Angabe über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Ingolf Asberger (bis 30.06.2023) Frank Sommerhalter (ab 01.07.2023) Head of Group Financial Services der NEOPERL GmbH, geführt.

 

Müllheim, 30. März 2024

NEOPERL SCS GmbH

Frank Sommerhalter

F. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht, die diesem Bericht in Anlage beiliegen, haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NEOPERL SCS GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NEOPERL SCS GmbH, Müllheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NEOPERL SCS GmbH, Müllheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

G. SCHLUSSBEMERKUNG

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der NEOPERL SCS GmbH, Müllheim, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F. (10.2021)).

 

Müllheim, 22. April 2024

Regio Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Schwarzkopf, Wirtschaftsprüfer

Schmelzle, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
A. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Waren 7.203.215,19 9.215.831,66
7.203.215,19 9.215.831,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.615.758,83 7.245.439,02
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.055.783,18 1.880.259,90
3. Sonstige Vermögensgegenstände 9.564,64 32.745,11
9.681.106,65 9.158.444,03
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 393.689,90 946.749,21
17.278.011,74 19.321.024,90
17.278.011,74 19.321.024,90

PASSIVA

31.12.2022
Euro Euro Euro
A. EIGENKAPITAL
1. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Verlustvortrag 84.470,80 6.322,24
III. Jahresüberschuss (VJ Jahresfehlbetrag) 39.136,99 78.148,56
204.666,19 165.529,20
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 53.874,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 434.578,01 972.984,41
488.452,01 972.984,41
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 81.471,43 55.561,79
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.440.018,76 17.757.727,10
3. Sonstige Verbindlichkeiten 63.403,35 369.222,40
davon aus Steuern: Euro 73.051,75 (Vj TEuro 369)
16.584.893,54 18.182.511,29
17.278.011,74 19.321.024,90

Amtsgericht Freiburg i.Br., Registergericht

HRB 720423

Feststellung

Der Jahresabschluss 2023 wurde am 14.08.2024 festgestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
Euro Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 36.485.750,01 42.510.613,25
2. Sonstige betriebliche Erträge 348.800,03 1.505.706,89
36.834.550,04 44.016.320,14
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 33.090.199,37 39.898.805,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 938.923,66 1.032.938,11
34.029.123,03 40.931.743,71
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.075.703,50 2.818.536,95
36.104.826,53 43.750.280,66
729.723,51 266.039,48
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 610.686,52 344.188,04
610.686,52 344.188,04
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 79.900,00 0,00
7. Jahresüberschuss (Vj Jahresfehlbetrag) 39.136,99 -78.148,56

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die NEOPERL SCS GmbH bietet als Handels- und Logistikunternehmen innovative Lösungen rund um das Thema Trinkwasser.

Die Gesellschaft vertreibt das Produktsortiment der NEOPERL Gruppe, welches aus Strahlreglern, Mengenreglern, Rückflussverhinderern, Umstellern, Küchenbrausen, Anschluss- und Brauseschläuchen, Auslaufrohren und diversem Zubehör besteht.

Die NEOPERL SCS GmbH vertreibt und vermarktet diese Produkte über Konsignationslager auf der gesamten Welt. Abnehmer sind Kunden aus der Sanitärarmaturenindustrie.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen recht unterschiedlich. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden.

Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Neben der Abschaltung der drei letzten deutschen Atomkraftwerke zum 15. April 2023 sank auch die Energieproduktion aus Braun- und Steinkohle. Dagegen wuchs die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien deutlich. Zudem wurde vermehrt Strom im Ausland eingekauft. Die bisher vorliegenden Außenhandelsdaten zeigen einen Anstieg der preisbereinigten Stromimporte im zweistelligen Prozentbereich bei gleichzeitig niedrigeren Stromexporten. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls, wenn gleich deutlich weniger, im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf 2023 der NEOPERL Gruppe kam durch ein durch krisengeprägtes Umfeld ins Stocken. Ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland konnten durch eine Entspannung auf Seiten der Rohstoffpreisentwicklung nicht aufgefangen werden.

In diesem Umfeld wurde das Geschäftsjahr der Gesellschaft mit einem Bruttojahresumsatz in Höhe von 36,5 Mio. Euro (Vorjahr 42,5 Mio. Euro) abgeschlossen.

Die realisierten Umsätze konnte v.a. im europäischen, asiatischen und nordamerikanischen Raum erzielt werden. Des Weiteren wurden sonstige Erlöse erzielt, welche aus Intercompany- Dienstleistungen herrühren.

Zur Ausübung der Geschäftstätigkeiten werden die Ressourcen und Infrastrukturen von Gesellschaften der NEOPERL Gruppe genutzt.

3. Lage

a) Ertragslage

Das Geschäftsjahr konnte mit einem Bruttojahresumsatz in Höhe von 36,5 Mio. Euro abgeschlossen werden (Vorjahr 42,5 Mio. Euro), wovon 3,6 Mio. Euro (Vorjahr 3,6 Mio. Euro) aus sonstigen Erlösen für Intercompany-Dienstleistungen stammen.

Im Inland konnten (vor Erlösschmälerungen und ohne IC-Dienstleistungen) 4,0 Mio. Euro (Vorjahr 5,7 Mio. Euro) an Umsatz erzielt werden. Das größte Volumen wurde mit 28,9 Mio. Euro (Vorjahr 33,6 Mio. Euro) im Ausland generiert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich auf 0,3 Mio. Euro (Vorjahr 1,5 Mio. Euro) reduziert. Hauptsächlich resultierte dies aus deutlich niedrigeren Erträgen aus Kursdifferenzen sowie dem Wegfall eines einmaligen Vorjahreseffekt.

Der Materialaufwand inkl. Fremdleistungen betrug 34,0 Mio. Euro (Vorjahr 40,9 Mio. Euro).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 2,1 Mio. Euro (Vorjahr 2,8 Mio. Euro). Mit 0,7 Mio. Euro (Vorjahr 0,9 Mio. Euro) entfielen 33% dieser Aufwendungen auf Vertriebskosten. Daneben bestehen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen aus Kursverlusten (0,5 Mio. Euro, Vorjahr 0,6 Mio. Euro). Der deutliche Rückgang ist insbesondere auf den Wegfall eines einmaligen Vorjahreseffekts zurückzuführen.

Mit insgesamt 0,6 Mio. Euro (Vorjahr 0,3 Mio. Euro) ist die Gesellschaft im Geschäftsjahr mit Zinsen belastet. Die Zinsaufwendungen resultieren aus einer dem Markt angepassten Verzinsung der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der NEOPERL Gruppe.

Die NEOPERL SCS GmbH schloss das Jahr 2023 mit einem Ergebnis vor Steuern und nach Zinsaufwendungen und -erträgen in Höhe von -119 TEuro (Vorjahr -78 TEuro) ab. Dieses Ergebnis entspricht 0,3% (Vorjahr -0,2%) der Umsatzerlöse.

b) Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme der NEOPERL SCS GmbH hat sich per 31.12.2023 auf 17,3 Mio. Euro (Vorjahr 19,3 Mio. Euro) reduziert. Im Wesentlichen resultierte diese Reduktion aus der Abnahme der Vorräte, welche per Geschäftsjahresende 7,2 Mio. Euro betrugen (Vorjahr 9,2 Mio. Euro) bzw. passivisch aus niedrigeren Rückstellungen für Kundenboni sowie gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, welche per 31.12.2023 16,4 Mio. Euro (Vorjahr 17,8 Mio. Euro) betrugen. Im Geschäftsjahr hatte zum Halbjahr die Gesellschaft den bei einem Service-Provider eingelagerten Konsignationswarenbestand für einen thailändischen Großkunden in Höhe von 2,1 Mio. Euro an die in Thailand neu gegründete NEOPERL-Gesellschaft veräußert.

Per 31.12.2023 weist die NEOPERL SCS GmbH ein Eigenkapital in Höhe von 205 TEuro (Vorjahr 166 TEuro) aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 1,2% (Vorjahr 0,9%).

Es kann insgesamt von einer nachhaltig guten wirtschaftlichen Entwicklung innerhalb der NEOPERL SCS GmbH ausgegangen werden.

III. Prognosebericht

Deutsche Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage nicht mehr ganz so pessimistisch. Die Stimmung bei den Unternehmern in Deutschland hat sich zu Jahresbeginn aufgehellt. Das zeigt eine Befragung des Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) unter rund 9.000 Unternehmen für den sogenannten Ifo-Geschäftsklimaindex. Die Betriebe werden dabei zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie ihren Erwartungen an künftige Geschäfte befragt. Der Index stieg im Februar 2024 im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Punkte auf 85,5 Zähler. Der Anstieg wurde erwartet: Analysten hatten dies auf etwas weniger pessimistische Erwartungen zurückgeführt und auf die Stabilisierung der Konjunktur auf niedrigem Niveau.

Das Institut hat die negative Entwicklung nahezu in allen Branchen festgestellt. Im Handel fiel der Index auf den niedrigsten Wert seit Oktober 2022. Die Erwartungen verschlechterten sich ebenfalls, sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel. Auch im Baugewerbe und im Dienstleistungssektor trübte sich das Geschäftsklima ein.

Nur in der Industrie verbesserte sich die Stimmung im Vergleich zum Vormonat. Die Unternehmen waren etwas zufriedener mit ihren laufenden Geschäften und auch die Erwartungen für die kommenden Monate verbesserten sich leicht, blieben aber pessimistisch. Der Auftragsbestand ist den Angaben zufolge allerdings weiter rückläufig.

Die Nettoumsatzerlöse werden sich mit rund 17,0 Mio. Euro unter dem Niveau des Jahres 2023 bewegen. Grund hierfür wird sein, dass das logistische und dispositive Management der Kundenkonsignationsläger direkt an die NEOPERL Gruppengesellschaften abgegeben werden, die entweder für den jeweiligen Kunden die Produkte heute schon fertigen oder durch ihre geografische Nähe heute schon nah beim Kunden sind. Das budgetierte Ergebnis der Gesellschaft liegt bei dem prognostizierten Planumsatz im Jahr 2024 auf dem ihrer Funktion entsprechendem leicht positivem Niveau. Dies kann durch stichtagsbezogene Währungseffekte, die uns heute noch nicht bekannt sind, beeinflusst werden.

Jedoch sind zum jetzigen Zeitpunkt die Auswirkungen der multiplen Krisenlagen auf das komplette Geschäftsjahr 2024 noch nicht vollends absehbar, weshalb die Prognose mit einer gewissen Unsicherheit verbunden ist.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Marktrisiken

Aufgrund der Neuausrichtung der Geschäftsprozesse der NEOPERL Gruppe kann es zu Umsatzrückgängen innerhalb der NEOPERL SCS GmbH kommen.

Debitorenrisiken

Der kontinuierlichen Verbesserung des Prozesses der Debitorenüberwachung wird eine besondere Bedeutung beigemessen, wodurch bisher Zahlungsausfälle die Ausnahme waren.

Währungsrisiken

Geschäfte, die in Fremdwährungen getätigt werden, unterliegen entsprechenden Währungsrisiken. Die Möglichkeit, Währungsrisiken durch einen "natürlichen Hedge" zu mildern, besteht kaum, da den Einzahlungen in Fremdwährungen nur geringe Auszahlungen in diesen Währungen gegenüberstehen.

2. Chancenbericht

Die gute Marktpositionierung der NEOPERL Gruppe im In- und Ausland auf den Gebieten "Wasser formen, regeln, sichern" sind für die NEOPERL Gruppe günstige Ausgangsfaktoren, die bisherige Geschäftsentwicklung fortzuführen und weiter umsatztechnisch auszubauen. Der NEOPERL SCS GmbH bietet sich als Dienstleistungsgesellschaft die Chance, an dieser Chance zu partizipieren.

3. Gesamtaussage

Aufgrund der Ausgestaltung der NEOPERL SCS GmbH als Dienstleistungsorganisation werden auch bei einem Umsatzrückgang grundsätzliche positive Ergebnisse erzielt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für das Unternehmen ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

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