Seed Invest Family Office GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Dieter Frölich seit 25.5.2009 | Prokura |
Frank Dr. Wallner seit 28.5.2008 | Geschäftsführer |
Klaus Michael Baumgärtner seit 28.5.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.87% | |
| 6.44% | |
| 2.83% |
| Name | Anteil |
|---|---|
BridgingIT GmbHEigenbeteiligung | 11.77% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
15 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 15 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BridgingIT GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Allgemeine Lage und Übersicht1.1. Branchen und Marktentwicklung Die Wachstumsprognose für die Digitalwirtschaft für 2023 war mit 2,1% im Gegensatz zur rückläufigen Gesamtwirtschaft in einem schwierigen Marktumfeld stabil. Für IT-Dienstleistungen wurde sogar ein Marktwachstum von 5,3% beobachtet. Für die Kunden der bridgingIT stehen aufgrund der dynamischen und schwer vorherzusagenden politischen und wirtschaftlichen Gesamtsituation Risikomanagement und vorsichtige Investitionen im Mittelpunkt des Handelns. Allerdings stehen im Rahmen des Megatrends Digitalisierung mit KI (künstlicher Intelligenz) und Themen wie z.B. Cybersecurity Zukunftsthemen auf der Investitionsliste nahezu aller Kunden, die dem Kernportfolio der bridgingIT Gruppe entsprechen. Der trotz des schwierigen Gesamtmarktes anhaltende Mangel an IT-Fachkräften verstärkte die Bedarfslage zusätzlich. Die genannten Rahmenbedingungen beeinflussten auch den Auftragseingang von bridgingIT. Führende Kunden aus der prozessintensiven Fertigungsindustrie und der Automobilindustrie verzögerten Projektstarts oder stoppten einzelne Projekte. Auf der anderen Seite war in anderen Branchen und Kundensegmenten auch weiter eine hohe Investitionsbereitschaft in Digitalisierungsprojekte und den organisatorischen Umbau von Unternehmensstrukturen zu bemerken. Kunden fokussierten sich auf höhere eigene Wertschöpfungen und höhere Geschwindigkeit (Time2Market) um Produkte an Kunden zu liefern. Durch die gute thematische Positionierung und erfolgreiches Recruiting konnte bridgingIT mit 17,5% im Jahr 2023 wieder deutlich über dem Markt wachsen. Mit der anhaltend guten Profitabilität kann das Jahr trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sehr positiv bewertet werden. Die mehrheitlich von Kundenseite geforderten ISO-Zertifizierungen 9001 (Qualität) und 27001 (IT-Sicherheit) wurden weiter erfolgreich auditiert. Anstelle der ISO 50001 (Energie) wurde die ISO 14001 Norm (Umwelt) als weitergehender Standard neu zertifiziert. Das maßgeblich in der Automobilbranche bekannte TISAX-Label hat nach wie vor seine Gültigkeit und wird in 2024 auf weitere Standorte ausgeweitet. 1.2. Entwicklung der Kunden- und Geschäftsbeziehungen Die Modelle der Zusammenarbeit mit Kunden im Remote-Modus, die sich im Jahr 2022 aufzeigten, wurden auch in 2023 prinzipiell so gelebt. Einige Kunden und Projekte ließen aber auch die Möglichkeiten des physischen Zusammenarbeitens wieder stärker aufleben. So konnte 2023 eine Tendenz festgestellt werden, dass Kunden an einzelnen Tagen pro Woche oder für eine Summe von Tagen im Monat wieder Wert auf Anwesenheit vor Ort legten. In Richtung der Mitarbeitenden wurde auf diese Anforderungen reagiert und eine neue Richtlinie für mobiles Arbeiten erstellt, die die bestmögliche Flexibilität unserer Beratenden ermöglicht. Mit sich abzeichnendem Wachstum im Headcount eigener Mitarbeitenden konnte sich die Salesorganisation auf weiteres Wachstum ausrichten. Das ermöglichte den Ausbau weiterer Standorte und die Verbreiterung des Kundenportfolios. Dabei war das Primärziel nicht nur Wachstum über neue Kunden, sondern der Ausbau bestehender Kundenbeziehungen, auch mit Blick auf vorhandene Potentiale, die sich aus bestehenden Rahmenverträgen ergaben. Neukundenakquise wurde also vorrangig in den Entwicklungsstandorten Nürnberg, Hamburg sowie Berlin und in den weniger erschlossenen bzw. kleineren Wirtschaftsmärkten fokussiert. Alleine in den nördlichen Wirtschaftsräumen konnten die Umsätze damit um 49% gesteigert werden. Die Wirtschafsräume in Bayern und NRW entwickelten sich moderat. In der Summe konnten Umsätze im Großkundenumfeld im Jahr 2023 relevant gesteigert werden. Den größten Beitrag zum Wachstum hatten die Key Accounts. Thematische Umsatzverteilung Im Segment der branchenbezogenen Beratung zeichnete sich ein spürbares Wachstum ab.
Die Umsätze verteilten sich in 2023 auf die folgenden Branchen:
In 2023 wurde die strukturierte Analyse der Bedarfslage bei Kunden als Basis für weiteres Wachstum intensiv fortgeführt und bildet die Basis für die thematische Weiterentwicklung der Organisation. Ein wesentlicher Wachstumstreiber sind nach wie vor Transformationsprojekte im Rahmen der Digitalisierung für die bridgingIT methodisch bestens aufgestellt ist. Im Fokus ist zunehmend auch Cybersecurity mit allen nachfolgenden IT-seitigen Überwachungs- und Steuerungsthemen. Hier sind aber auch Beratungs- und Coachingaufgaben der Kundenorganisation im Fokus. Die Umsätze verteilen sich auf das Kernportfolio wie folgt:
Seine Rolle als Schulungsanbieter konnte bridgingIT in 2023 weiter ausbauen. Als einer der großen SaFE Partner der DACH-Region kann ein breites Spektrum an Trainings rund um agile Methoden angeboten werden, ein Angebot das von Kunden regen Zuspruch erfährt. Um die Lieferfähigkeit auszubauen, wurde das Partner-Netzwerk weiter intensiviert. Hier wurden mit Nearshore-Partnern verbindliche Zusammenarbeitsmodelle etabliert. 1.3. Entwicklung der Organisation Eine wesentliche Entwicklung der Organisation war der Verkauf von 75,1% der Gesellschaftsanteile an den SPIE Konzern und in diesem Rahmen die Abspaltung von Vermögen und Schulden der Seed Family Office GmbH. An den Standorten Köln, Frankfurt, Mannheim, Stuttgart und München konnte im Jahr 2023 die Markposition mit einem Wachstum von in Summe 16% gefestigt werden. Auch in der Themenbreite, Branchen- und Kundendiversifizierung konnten signifikante Fortschritte erzielt werden. So konnte der Standort Köln nicht nur ein enormes Wachstum realisieren, sondern auch am Auf- und Ausbau des lokalen Management-Teams arbeiten. Zudem wurde sehr intensiv und mit sichtbarem Erfolg an der Umsetzung des Regionalitätsprinzips gearbeitet. Mit 44 hochmotivieren Mitarbeitenden startet der Standort in das Jahr 2024, welches hohe Potenziale am regionalen Mark in innovativen Digitalisierungsthemen aufweist. Auch in Frankfurt konnte die Aufbauorganisation deutlich weiterentwickelt werden, was ein Wachstum von über 20% ermöglicht hat. In Anbetracht der in diesem Jahr enorm gewachsenen Potenziale am regional zugänglichen Markt, stellt dies das Fundament für die weitere Entwicklung in den nächsten Jahren dar. Nach wie vor werden die Bedarfe der regionalen Kunden nicht nur von den fast 100 Beratern und Beraterinnen am Standort, sondern auch mit Unterstützung aus anderen Standorten gedeckt. Um das weitere Wachstum in Mannheim in effiziente Strukturen einzubetten, werden zum Jahreswechsel die zwei ersten Business-Lines mit sauberem fachlichem Themenschnitt etabliert. Diese strukturellen Änderungen wurden im Jahr 2023 erarbeitet und vorbereitet. Mit einem deutlich gewachsenen Management-Team ist der Grundstein für eine Weiterführung des Erfolgskurses in Richtung 150 Mitarbeitende für den Marktführer in der Metropolregion gelegt. Am Standort Stuttgart konnte das im Jahr 2022 gelegte Fundament der Aufbauorganisation im Jahr 2023 genutzt werden, um ein Wachstum von ca. 19% zu realisieren. Die Business-Units konnten wie geplant in Business-Lines als übergeordnete Organisatorische Ebene skalieren. Dies geht mit dem sehr erfolgreichen Ausbau der Aktivitäten in den Branchen Energy und Public einher, die auch für das kommende Jahr enorme Potenziale für die fast 150 Mitarbeitenden im Kontext des Kernportfolios aufweisen. In München konnte der Erfolgskurs aus 2022 nochmals gesteigert werden. Dies betrifft sowohl das Ergebnis als auch den personellen Ausbau um 4,5%. Parallel konnte die Position am lokalen Markt weiter ausgebaut werden, welches die Weichen für ein weiteres Wachstum im Sinne des Aufbaus einer tragfähigen lokalen Management-Struktur gelegt hat. Die knapp 50 Beratenden starten mit einer neuen Aufbauorganisation und klarem Fokus auf die lokale Marktlage in das neue Jahr. Die Stabilisierung der Organisationsstruktur hat an allen Standorten Früchte getragen - die Fluktuation konnte auf 10% gesenkt werden. Dies ist der konsequenten Arbeit des gesamten Management-Teams und allen Verantwortungsträgern zu verdanken, die sich den Werten des Unternehmens und deren sehr konsequent Einhaltung verschrieben haben. Damit wurde in diesem Jahr eine wichtige Grundlage für das Wachstum in den kommenden Jahren gelegt. Die CraftingIT GmbH mit Hauptsitz in Magdeburg blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2023 zurück in dem Umsatz und Rendite im Kerngeschäft Managed Services deutlich gesteigert werden konnten. Insbesondere durch den Ausbau der Zusammenarbeit mit ausgewählten Nearshore-Partnern konnten Leistungs- und Lieferfähigkeit weiter erhöht werden. Zum Jahresende 2023 konnten eine große Anzahl der bestehenden Serviceverträge verlängert und teilweise erweitert werden, so dass zum Jahresstart 2024 positiv auf das erste Halbjahr 2024 geblickt werden kann. Durch die Rekrutierung erfahrener Multiplikatoren im Bereich Managed Services konnte in 2023 die Weiterentwicklung der craftingIT in eine Service-orientierte Organisation mit klarem Fokus auf Servicequalität und Standardisierung vorangetrieben werden. Dies wird in 2024 abgeschlossen werden und soll in Verbindung mit laufenden Ausbildungs-Initiativen z.B. in den Bereichen Cloud und DevOps für eine weitere Steigerung der Qualität der Serviceleistungen und damit der Kundenzufriedenheit sorgen. Durch die Einführung eines tool-gestützten Risiko-Managements und eines Managed Service Governance Boards in 2023 werden diese Ziele zusätzlich unterstützt. Um neues Geschäft zu generieren, werden in enger Abstimmung mit der Sales-Organisation und den Practices der bridgingIT-Gruppe weitere marktfähige, standardisierte Service-Offerings ausgeprägt und in den Markt gebracht. In der Strategie- und Managementberatung fastahead GmbH & Co KG mit Sitz in Berlin konnten die Partnerstrukturen und der Branchenfokus weiter ausgebaut werden. Durch die weitere Ergänzung des Lieferportfolios der Gruppe mit branchenspezifischer Beratungskompetenz, konnten weitere Kunden für die Gruppe gewonnen werden. An die wirtschaftliche Entwicklung zum Ende des Geschäftsjahres 2022 konnte erfolgreich angeknüpft werden, sowohl Umsatz als auch Ergebnis wurden gesteigert. Basierend auf unserer Vision "Wir sind das menschliche Vorbild der Digitalisierung" und dem Anspruch auf eine Qualitätsführerschaft ist die fachliche und methodische Weiterentwicklung der Mitarbeitenden eine zentrale Aufgabenstellung, die im Führungsprozess Skill verankert ist. Der Abgleich der Marktbedarfe mit den Fähigkeiten und Erfahrungen der Mitarbeiter wurde softwareseitig strukturiert abgebildet und in einer neuen Funktionseinheit "Produktmanagement" organisatorisch verankert. Ziel ist es nun entlang der Marktbedarfe für Mitarbeiter individualisierte Entwicklungspläne und entsprechende Unterstützungsangebote in Form von Coaching oder Trainingsmaßnahmen weiter auszubauen. Unsere Unternehmenskultur auch bei der Entwicklung neuer Standorte und Einheiten von Beginn an alltäglich erlebbar zu gestalten, war eines der Fokusthemen unserer Werteinitiativen im Jahr 2023. Von fun&sports (Freizeitaktivitäten im Kollegenkreis), über green&social (soziales und umweltbezogenes Engagement für Dritte) und smart&professional (Coachingangebote von Mitarbeitenden für Mitarbeitende), bis hin zu story&identity (Vermittlung der Grundwerte) sorgten alle Initiativen für eine Präsenz an den etablierten und neu entstehenden Standorten in Hamburg, Berlin und Nürnberg und leisteten damit einen wesentlichen Beitrag zur Standortprägung und Ausgestaltung einer vitalen, wertegeprägten Unternehmenskultur, gerade auch gemeinsam mit den an den neuen Standorten in der bridgingIT-Gruppe startenden Mitarbeitenden. Das Aktivtrainingsprogramm der Initiative smart&professional wurde auch in 2023 iterativ weiterentwickelt, um unsere Mitarbeitenden nun noch besser auf sich wandelnde Projektsetups und -situationen vorzubereiten. Besonders hohe Teilnahmequoten konnten gemeinsame Veranstaltungen von mehrere Werteinitiativen an den Standorten erreichen. Die dabei lokal entstandenen Veranstaltungskonzepte werden im nächsten Jahr an weitere Standorte ausgerollt und die Idee der gemeinsamen Aktivitäten von Werteinitiativen intensiviert. Nachhaltigkeitsmanagement Unsere Arbeit im Nachhaltigkeitsmanagement ist geprägt durch die Erweiterung unseres Nachhaltigkeitsgedankens auf alle Säulen der Nachhaltigkeit, also Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und Nachhaltige Beschaffung. Auf Basis einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse konnten wir dabei die für uns relevantesten Themen identifizieren, um wirksame Maßnahmen je Handlungsfeld aufzusetzen. Hierdurch wollen wir sicherstellen, dass wir unsere gesamten Geschäftstätigkeiten unter den bekannten Nachhaltigkeitsaspekten betrachten und steuern können. Im ersten Quartal 2024 wurde zudem die Zertifizierung im Umweltmanagement (ISO 14001) neu durchgeführt, um unsere umweltschutzbezogenen Maßnahmen ganzheitlich zu betrachten und unsere Aktivitäten auch Kunden gegenüber belegen zu können. Wir können weiterhin sagen, dass alle für die bridgingIT-Gruppe und ihre direkten Geschäftspartner arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (deutlich) über den Standards des deutschen Mindestlohns entlohnt werden und in arbeitsvertraglichen Rahmenbedingungen arbeiten, die eine Vereinbarkeit von Beruf, Freizeit und Familie ermöglichen und respektieren. In den vorangegangenen Jahren wurden diese entsprechend den aktuellen Anforderungen immer wieder angepasst, weitere detaillierte Leitlinien sichern diesen Standard auch in der zukünftigen Entwicklung ab. Mit Blick auf die zukünftige Einhaltung globaler Standards wurde die Unterzeichnung des United Nations Global Compact (UNGC) am 16.01.2023 mit der Zusendung des Welcome Letters abgeschlossen. Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Charta der Vielfalt sind ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt innerhalb der bridgingIT-Gruppe. Der Frauenanteil in der bridgingIT-Gruppe liegt zum Stichtag 30.11.2023 bezogen auf die bIT-Gruppe bei 29,18%. Führungspositionen sind zu 18% von Frauen besetzt. Damit erhöht sich der Anteil von Mitarbeiterinnen im Vergleich zu den Vorjahren stetig. Diese Entwicklung werden wir auch zukünftig weiter fördern und entsprechende Voraussetzungen in der Gestaltung von passenden Arbeitsbedingungen weiter schaffen. Dies erfolgt weiter unter anderem durch die Vermittlung eines umfassenden Diversitätsverständnisses in den Angeboten zum Dialog zu unseren Grundwerten durch die Werteinitiative story&identity. Ein weiterer Aspekt zur Nachhaltigkeit betrifft das Umwelt- und Energiemanagement. Auch wenn wir nur wenige Ansatzpunkte im Umwelt- und Energiemanagement haben (Mobilität, Lokationen und Geräte), konnten wir durch gezielte Aktivitäten Verbesserungen erreichen und werden diese Aktivitäten auch über die entsprechenden Audits durch Dritte prüfen und zertifizieren lassen. So konnten wir dieses Jahr auch wieder ein erfolgreiches Überprüfungsaudit im Energiemanagement (ISO 50001) abschließen. Die von uns direkt beinflussbaren umwelttechnischen und energiewirtschaftlichen Messgrößen im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit haben wir in 2023 wiederum reduzieren können. Hier zeigt sich weiter die konsequente Umstellung unserer bestehenden Fahrzeugflotte auf rein elektrische Fahrzeuge. So haben wir mittlerweile einen Anteil von 36% an rein elektrischen Fahrzeugen (BEV) im Firmenfuhrpark erreicht. Darüber hinaus sind über 49% der Neubestellungen bei Firmenwagen rein elektrische Fahrzeuge. Ebenfalls als Erfolg verbuchen wir den stetig sinkenden Anteil an Firmenwagen bezogen auf die Anzahl der Mitarbeitenden. Hier zeigt sich, dass Angebote wie Firmenradleasing oder das Deutschlandticket einen sichtbaren Einfluss auf unsere Dienstwagenflotte haben und uns helfen unseren CO 2 -Fußabdruck weiter zu senken. Der Stromverbrauch pro Mitarbeiter und Jahr konnte auch im vergangenen Jahr reduziert werden und dies trotz der Wiedereröffnung unserer Lokationen nach den Einschränkungen der Pandemie. Wir haben im Jahr 2023 weiterhin strukturiert an unseren ambitionierten Zielen gearbeitet, Nachhaltigkeit und CO 2 -Reduzierung in allen Bereichen unserer Geschäftstätigkeit zu integrieren und dies konsequent voranzutreiben. Mit Hilfe unserer Maßnahmen konnten wir so den CO 2 -Fußabdruck pro Mitarbeitenden um zwölf Prozent reduzieren und befinden uns somit auf einem erfolgreichen Weg zur CO 2 -Neutralität. In all den genannten Themen und Aspekten des Nachhaltigkeitsmanagements haben wir uns auch im Jahr 2023 einer Bewertung durch die Nachhaltigkeitsplattform EcoVadis© unterzogen und konnten unserer Bewertung von 59 auf 66 Punkte steigern. Deswegen wurden wir für unserem eingeschlagenen Weg der Nachhaltigkeit mit einer "silbernen Medaille" zur Nachhaltigkeit belohnt. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr unverändert zum Vorjahr keine Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung geleistet. 2. Lage des UnternehmensDie für die wirtschaftliche Lage relevanten KPIs sind die Umsatzentwicklung und der dabei erzielte Deckungsbeitrag. 2.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2023 bei 119,6 Mio. EUR im Vergleich zu 101,8. Mio. EUR im Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung von 17,5%. Das Umsatzwachstum liegt weiterhin deutlich über dem Schnitt der Branche und weit über der im Jahresabschluss 2022 ursprünglich bestehenden Erwartung. Das Umsatzwachstum verteilt sich auf alle Branchen und Geschäftsfelder. Korrespondierend mit der Umsatzentwicklung stiegen auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen. Die Personalaufwendungen sind durch die gestiegene Zahl an Mitarbeitenden um 21,8% zum Vorjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen überproportional um 44,2%. Dieser Effekt ist vor allem der Provision für das Insourcing von Partnergeschäft zuzuordnen. In 2023 ergab sich ein Gesamtgewinn vor Steuern in Höhe von 7,4 Mio. EUR (-6 % gegenüber Vorjahr). Somit wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 5,2 Mio. EUR gegenüber 5,3 Mio. EUR im Vorjahr (- 2% gegenüber Vorjahr) erreicht. Dieser Rückgang ist vor allem auf Wachstumseffekte bzw. Onboardingaufwände neuer Mitarbeiter und die o.g. Insourcinginitiative zurückzuführen. Zusätzlich reduzieren Kosten für die SPIE Übernahme und Integration das Ergebnis. Der Bilanzgewinn in Höhe von 5,2 Mio EUR soll auf Vorschlag der Geschäftsführung vollständig ausgeschüttet werden. Das Eigenkapital sank auf einen Gesamtwert von 7,2 Mio. EUR. Die Rentabilität nach Steuern auf das investierte Eigenkapital stieg vor allem dadurch von 28,2% auf 72,3%. 2.2. Vermögenslage Die langfristigen Vermögensposten ergeben sich aus Sach- und Finanzanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt 2.288 TEUR. Die getätigten Investitionen betreffen im Wesentlichen laufende Ersatzinvestitionen. Das Umlaufvermögen war wie im Vorjahr durch die Vorräte in Höhe von 205 TEUR, kurzfristige Forderungen in Höhe von 20.024 TEUR, sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 784 TEUR und liquide Mittel in Höhe von 4.294 TEUR geprägt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe von 357 TEUR gebildet. Die aktiven latenten Steuern (erstmalig aufgrund von Konzernstandards durchgeführt) beliefen sich auf 143 TEUR. Für die Finanzierung des Vermögens bestehen, Rückstellungen in Höhe von 9.464 TEUR und Verbindlichkeiten (hauptsächlich aus Lieferungen und Leistungen und aus Steuern) in Höhe von 11.443 TEUR. In den Verbindlichkeiten sind zudem Genussrechte in Höhe von 1.249 TEUR (gegenüber 836T€ im Vorjahr) enthalten. Als Saldo ergibt sich das Eigenkapital in Höhe von 7.189 Mio. EUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote in Höhe von 25,6% nach 49,7% im Vorjahr, die vor allem auf die Auslagerung von Eigenkapital (ca. 13 Mio. EUR) im Rahmen der Abspaltung der Seed Gesellschaften zurückzuführen ist. Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Mio. EUR (-25,9%) auf 28,1 Mio. EUR. Dies ist vor allem der o.g. Abspaltung zuzuordnen. 2.3. Finanzlage Im Wesentlichen auf Grund der vorgenommenen Ausschüttungen und gegenläufig zu der Reduktion auf der Forderungsseite und durch die Abspaltung ergab sich zum Bilanzstichtag ein niedrigerer Bestand an liquiden Mitteln. Durch die vorhandenen liquiden Mittel und die zusätzlich bestehenden Kontokorrentlinien war die Liquidität zu jedem Zeitpunkt des Berichtsjahres sichergestellt. 3. Perspektive und Ausblick für die kommenden JahreIn 2024 wird für die IT Beratungsbranche eine weiterhin positive und mit ca. 5% Wachstum gegenüber dem Vorjahr gleichbleibende Entwicklung prognostiziert. Inwieweit sich die aktuelle weltpolitische Entwicklung bzw. die Sanktionen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine sowie Integrationskosten in den SPIE Konzern auswirken, ist weiterhin offen und aktuell schwer absehbar. Auch 2023 hat sich gezeigt, dass die Bedarfslage im Kernportfolio der bridgingIT-Gruppe unabhängig von aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheitsfaktoren sehr hoch ist. Dies bestätigt weiterhin die Entscheidung den Kernfokus des Leistungsangebots auf die Aspekte der Digitalen Transformation zu legen. Dieser Bereich ist für nahezu alle Kunden eine Schlüsseltechnologie, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Für das Jahr 2024 kann die ambitionierte Geschäftsplanung nahezu vollständig auf abgeschlossene Rahmenverträge gestützt werden. Das operative Geschäft im Bereich Managed Services und Sourcing Services (Third Party Management) soll weiterhin stark ausgebaut werden. Ein wichtiger Bestandteil wird dabei auch die sinnvolle Integration von Nearshore-Leistungen ins Angebotsportfolio sein. Auf Basis der aktuellen Positionierung sehen wir in der Durchgängigkeit von Innovations- und Branchenschwerpunkten der fastahead, dem Beratungs- und Technologieangebot der bridgingIT und den Managed Services der craftingIT in Verbindung mit einem verlässlichen und skalierbaren Third Party Management ein sehr innovatives und einzigartiges Lösungskonzept für die aktuellen Herausforderungen unserer Kunden. Insofern gehen wir davon aus, auch weiterhin deutlich über dem Branchenschnitt wachsen zu können. 4. Erklärung zur UnternehmensführungIm Jahr 2024 wurden durch die Gesellschafter und die Geschäftsführung Ziele zur Erhöhung des Frauenanteils in der Geschäftsführung zum 30. Juni 2029 und im Unternehmen zum 14. Mai 2029 2029 definiert. Die Gesellschaft ist derzeit mit zwei männlichen Geschäftsführern besetzt. Die Gesellschaft ist erst jüngst Teil der SPIE Deutschland & Zentraleuropa Unternehmensgruppe ("SPIE DZE-Gruppe") geworden. Um eine Kontinuität der Führungsstrukturen und effektive und nahtlose Integration in die SPIE DZE-Gruppe - auch unter Berücksichtigung der Anzahl der Gesellschafter - sicherzustellen, soll die bisherige Zusammensetzung der Geschäftsführung mit zwei Geschäftsführern beibehalten werden. Angesichts der Größe der Gesellschaft wird die Bestellung mit derzeit zwei Geschäftsführungsmitgliedern auch unter Mitberücksichtigung des angestrebten Wachstums der Gesellschaft als angemessen und ausreichend angesehen. Gemäß vorstehender Begründung wird demnach die Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung der Gesellschaft gemäß § 52 Abs. 2 GmbHG bis zum 30.06.2026 mit 0 % festgelegt.Für das Unternehmen legt die Geschäftsführung der bridgingIT GmbH entsprechend § 36 GmbHG für die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung folgende Zielgrößen für den Frauenanteil fest:
Die vorgenannten Zielsetzungen sind bis zum 14.5.2029 zu erreichen. 5. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungAls entscheidender Erfolgsfaktor wird die Gewinnung von Fachkräften gesehen. Der limitierte Arbeitsmarkt ist letztlich Ursache dafür, dass das Unternehmenswachstum nicht noch größer ausfiel. Um dem Risiko eines stagnierenden Bewerbermarktes dauerhaft zu begegnen, wurden, neben neuen Recruiting Ansätzen auch im Umfeld der Sourcing Services, vorhandene Partnerbeziehungen im Nearshoring Umfeld weiter ausgebaut. Die Geschäftsführung sieht daher in der erfolgreichen Gewinnung von neuen Mitarbeitern große Chancen, um den Wachstumspfad fortzusetzen. Im Jahr 2024 rücken im Compliance Management mehrere Schlüsselthemen in den Fokus. Neben den fortlaufenden Themen rund um den Datenschutz, der Cybersicherheit und den Umweltschutz, erfordern neue rechtliche Anforderungen wie die Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und sich wandelnde regulatorische Landschaften eine kontinuierliche Anpassung der Compliance Strategie. Darüber hinaus gewinnen Technologieregulierungen und Anti-Korruption an Bedeutung. Als Unternehmen legen wir größten Wert auf die Wahrnehmung der sozialen Verantwortung. Die Integration von Künstlicher Intelligenz und Automatisierung in laufende Geschäftsprozesse wird uns über das Jahr 2024 weiterhin stark beschäftigen. Aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Regulatorik auch in nicht wertschöpfenden Bereichen nimmt die Wahrscheinlichkeit von Compliance-Verstößen zu. Dies betrifft insbesondere fehlende oder zu späte Anfragen zum "Mobilen Arbeiten" außerhalb des jeweiligen Wohnsitzes von Mitarbeitenden. Berichtenswerte Compliance oder Datenschutz Vorfälle gab es auch im abgeschlossenen Jahr nicht. Fokus auch in diesem Jahr war die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Markt- und Lieferfähigkeit unseres Portfolios. Handlungsfelder waren neben der Identifikation und Analyse von sehr stark nachgefragten Competence Areas sowie der Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen zur gezielten Entwicklung dieser, auch die Integration der Trendthemen in die Steuerungstools des 2market-Bereiches. Ergebnis hieraus ist eine Market Map, die zur Grundlage für Planung und Steuerung in den zukunftsrelevanten Themen portfolioseitig ausgebaut werden kann, und somit zum systematischen Wachstum der bridgingIT-Gruppe beiträgt. Durch die vorhandenen Finanzierungsvereinbarungen erfolgt die Finanzierung der Tochterunternehmen im Konzern über einen gemeinsamen Cash-Pool. Zum Bilanzstichtag bestanden insgesamt Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.441, welche im Wesentlichen auf das Tochterunternehmen fastahead GmbH & Co. KG entfallen. Gemäß den aktuellen Planungen wird von einer positiven und planmäßigen Zukunftsentwicklung ausgegangen. Risiko in Hinblick auf den Krieg in der Ukraine und den Sanktionen Ähnlich wie zu Beginn der Corona Pandemie werden kontinuierlich alle Branchen und alle aktuellen Geschäftsbeziehungen zu Kunden auf Risiken bzw. mögliche Auswirkungen überprüft. Laufende Aufträge sind nicht betroffen und negative Auswirkungen auf Folgebeauftragungen wurden nur in geringem Umfang festgestellt. Die Inflation und deren Auswirkung auf die Personalkosten konnte erfreulicherweise bisher begrenzt werden. Inwieweit es gelingen wird höhere Personalkosten an Kunden durchzureichen hängt sehr wesentlich von der Entwicklung des Arbeitsmarktes ab und bleibt abzuwarten. Auf Basis der derzeitigen Situation geht die Geschäftsführung davon aus, dass weiterhin keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft bestehen. Mögliche Budgetkürzungen bei Kunden durch die wirtschaftlichen Einbußen können mit den vorhandenen Mitteln abgefedert werden. Insbesondere im Bereich der Digitalisierung wird aus aktueller Sicht kein Abbruch der Nachfrage entstehen. Die Geschäftsführung geht insbesondere davon aus, dass die Liquidität durch die bestehenden Verträge und den Finanzierungsrahmen gesichert ist. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation und Auftragslage geht die Geschäftsführung von einem positiven Jahresergebnis 2024 auf einem gegenüber 2023 gesteigerten Niveau und einem moderaten Umsatzwachstum aus. Unterschrift der Geschäftsführung
Mannheim, 15. Mai 2024 Klaus Baumgärtner Dr. Frank Wallner Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit gemäß § 21 Absatz 1 Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG)Anlage zum Lagebericht der BridgingIT GmbH zum 31. Dezember 2023 Am 6. Juli 2017 ist das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen (Entgelttransparenzgesetz, EntgTranspG) in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes ist es, das Gebot des gleichen Entgelts für Frauen und Männer bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit durchzusetzen. Die BridgingIT GmbH (nachfolgend: bridgingIT) hat als Arbeitgeber mit mehr als 500 Beschäftigten, der zugleich einen Lagebericht nach den §§ 264 und 289 HGB aufstellt, nach §§ 21 f. EntgTranspG einen "Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit" zu veröffentlichen. Als teilweise nicht tarifgebundenes Unternehmen stellt die bridgingIT den Entgeltbericht alle drei Jahre auf, womit dieser jeweils einen Dreijahreszeitraum abdecken wird. Der vorliegende Bericht umfasst abweichend davon und in Übereinstimmung mit den Übergangsbestimmungen in § 25 EntgTranspG die Geschäfts- und Kalenderjahre 2021, 2022 und 2023. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bridgingIT werden nachfolgend unter dem Plural "Mitarbeiter" zusammengefasst. 1) Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkungen Unter der Gleichstellung von Frauen und Männern versteht die bridgingIT sämtliche Maßnahmen, die der Angleichung der Lebenssituation mit einem besonderen Fokus auf die Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entfaltung dienen. In diesem Zusammenhang wird eine angemessene Repräsentierung von Frauen auf den unterschiedlichen Führungsebenen des Unternehmens angestrebt. Dabei wird grundsätzlich jeder Mitarbeiter (weiblich und männlich) entsprechend seiner Wünsche und Fähigkeiten weiterentwickelt und gefördert. Im Zuge der Maßnahmen zur Gleichstellung erfüllt die bridgingIT die gesetzlichen Grundlagen wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen, sowie das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen als auch internationale Rechtsnormen. Die Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung erstrecken sich auf zwei wesentliche Handlungsfelder: Die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Förderung von Frauen in Führungspositionen. a) Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Die bridgingIT bietet unterschiedliche Formate an, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Hierzu zählten in den Geschäftsjahren 2021, 2022 und 2023 folgende Maßnahmen:
Die Angebote werden stark in Anspruch genommen und ermöglichen eine entsprechende Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Von 726 (648/ 557) Mitarbeitern im Jahr 2023 (2022/ 2021) arbeiten 683 (606/ 521) in Vollzeit und 43 (42/ 36) in Teilzeit. Von den in Teilzeit arbeitenden Mitarbeitern sind 28 (28/ 26) weiblich und 15 (14 / 10) männlich. Auch das Angebot des Sabbaticals wurde wieder in Anspruch genommen - in 2023 von 2 Mitarbeitern, in 2022 und 2021 jeweils von einem Mitarbeiter. Aus der Initiative "Familie, Freizeit und Beruf" ist eine feste Institution geworden, in der Mitarbeiter regelmäßig zu den Themen Elterngeld, Elternzeit oder dem Lebensarbeitszeitkonto informiert werden und sich regelmäßig ausgetauscht werden kann. b) Förderung von Frauen in Führungspositionen Die Qualifikation von Mitarbeitern zu Führungskräften war auch in den Jahren 2021, 2022 und 2023 im Fokus der bridgingIT. Allerdings wird hier nicht zwischen männlichen und weiblichen Bewerbern unterschieden, sondern geschlechtsneutral gefördert. In 2023 wurde das Format für das Führungskräftetraining überarbeitet, um noch besser auf aktuelle Themen und Herausforderungen eingehen zu können. Daneben gibt es ein Programm zur fachlichen Entwicklung - hier stehen ebenfalls Karrierepfade in Kernthemen mit entsprechenden Steuerkriterien zur Verfügung, um Mitarbeitern eine fachliche Laufbahn zu bieten. 2) Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und Männer Das Vergütungssystem von bridgingIT ist leistungsorientiert und erfüllt alle Anforderungen an Marktgerechtigkeit, Fairness und Transparenz. Insbesondere die Transparenz und die klare Struktur des Vergütungssystems sorgen für Nachvollziehbarkeit und damit für eine geschlechterneutrale Behandlung aller Mitarbeiter. Die jeweiligen Gehaltsbestandteile und weitere Details, etwa zu den Rollenprofilen, sind für die Mitarbeiter im Intranet verfügbar. a) Grundlagen des bridgingIT Vergütungssystems
b) Kompetenzmodell und Eingruppierung in Skillstufen und Karrierelevel Für die Mitarbeiter gibt es Skillstufen und Karrierelevel, daneben Rollen für Support- und Führungskräfte in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Diese sind an klare Kriterien geknüpft. Die jeweils erforderlichen Kriterien und Wege, um einen nächsten Schritt in der Laufbahn anzustreben, sind klar definiert. c) Gehaltsbestandteile Die Gehälter der Mitarbeiter sind in von der Skillstufe abhängigen Gehaltsbandbreiten definiert. Neben dem Grundgehalt gibt es die Möglichkeit, eine Leistungsprämie zu erreichen. Die honorierbaren Leistungen für die Leistungsprämie sind in dem so genannten "Gehalts- Ziele-Bonus-Modell" klar definiert. Die dem Modell hinterlegten Kriterien (wie bspw. Verantwortungs-, Leistungs- oder Wirkungsfaktoren) sind beschrieben und für jeden Mitarbeiter im Intranet verfügbar. Das Modell wird mit Hilfe einer Simulation jährlich überprüft und ggf. überarbeitet. d) Mitarbeitergespräche Ein regelmäßiger Austausch zwischen Führungskraft und Mitarbeiter ist Grundlage eines wertschätzenden Vertrauensverhältnisses. Um wesentliche Punkte des Mitarbeiter-Führungskräfteverhältnisses regelmäßig und wiederholt zu prüfen und die gemeinsam verabredeten Schritte zur Weiterentwicklung des Mitarbeiters zu dokumentieren, hat sich die bridgingIT den formalen Rahmen des Mitarbeiterentwicklungsgesprächs gegeben. Dieses wird zwei Mal pro Jahr durchführt. Eine wesentliche Führungsaufgabe ist es dabei, Mitarbeitern die an sie gestellten Erwartungen zu verdeutlichen und mit einer nachvollziehbaren Rückmeldung zu Leistung und Verhalten ihren Erfolgsbeitrag fair anzuerkennen. Ziel des Entwicklungsgesprächs ist es unter anderem, die kurz-, mittel- und langfristige Entwicklung des Mitarbeiters gemeinsam festzulegen und entsprechende Maßnahmen zu definieren. Dies können auch geplante Rollenwechsel sein. Auch das Gehalt ist Bestandteil des Gesprächs. e) Gehaltsbenchmark In regelmäßigen Zeitabständen wird ein Gehaltsbenchmark durchgeführt, in dem alle Gehälter anhand der Skillstufen und Rollen geschlechtsneutral analysiert werden. Dabei werden Ausreißer nach unten und nach oben identifiziert. Bei den Ausreißern nach unten wurden entsprechende Korrekturen an den Zielgehältern durchgeführt. Für Ausreißer nach oben werden entsprechenden Entwicklungspläne aufgestellt, damit sich die Mitarbeiter derart entwickeln, dass ihr Gehalt wieder in die Bandbreiten passt. 3) Angaben zu den Beschäftigtenzahlen gemäß § 21 Absatz 2 EntgTranspG
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die BridgingIT GmbH mit Sitz in Mannheim, eingetragen bei Amtsgericht Mannheim unter der Nummer 703853 in der Abteilung B, ist im Sinne des § 267 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der BridgingIT GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Soweit der Anhang keine Angaben über die sonstigen nach § 264ff HGB und 284ff HGB angabepflichtigen Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 hat die Gesellschaft Teile ihres Vermögens mit allen Rechten und Pflichten im Wege der Abspaltung zur Neugründung nach § 123 Abs. 2 Nr. 2 UmwG auf die Seed Invest Family Office GmbH übertragen. Die Abspaltung erfolgt gegen Gewährung von Geschäftsanteilen an dem übernehmenden Rechtsträger an die Gesellschafter des übertragenden Rechtsträgers. Seit dem 1. Januar 2023 gelten damit alle Handlungen und Geschäfte der Gesellschaft in Bezug auf das abzuspaltende Vermögen als für Rechnung der Seed Invest Family Office GmbH vorgenommen. Im Rahmen der Abspaltung wurden im Wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen von 128 TEUR und Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände von 12.820 TEUR übertragen. Der hierbei die Schulden übersteigende Betrag 12.923 TEUR wurde erfolgsneutral von dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 334 TEUR, der Gewinnrücklage in Höhe von 12.174 TEUR und der Kapitalrücklage in Höhe von 415 TEUR abgesetzt. Aufgrund der Abspaltung ist die Vergleichbarkeit gegenüber dem Jahresabschluss des Vorjahres eingeschränkt. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unverändert folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen einem und 50 Jahre. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten den Wert von 800 EUR nicht übersteigen (geringwertige Wirtschaftsgüter), wurden analog zur steuerlichen Vorschrift des § 6 (2) EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, wobei Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes im Finanzergebnis ausgewiesen wurden. Die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen erfolgt gemäß § 253 Absatz 2 HGB nach laufzeitadäquaten Abzinsungssätzen, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus Cash-Pooling und enthalten im Wesentlichen zum Nennwert bilanzierte Forderungen gegen die CraftingIT GmbH in Höhe von 1.217 TEUR sowie gegen die fastahead GmbH & Co. KG in Höhe von 2.213 TEUR. Wertberichtigungen waren auf Grund der erwarteten positiven zukünftigen Entwicklungen und damit einhergehenden Tilgungsplanungen nicht notwendig. Im Wege der Abspaltung zur Neugründung wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2023 Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 7.901 TEUR auf die Seed Invest Family Office GmbH übertragen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden u.a. Forderungen aus Darlehen an Mitarbeitern mit einem Wert von 7.TEUR ausgewiesen (Vorjahr: 14 TEUR). Von den sonstigen Vermögensgegenständen hat ein Betrag in Höhe von 270 TEUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: 168 TEUR). Die übrigen Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Aktive Latente Steuern Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen aufgrund von abweichenden Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen. Zum Bilanzstichtag ergeben sich aktive Latente Steuern in Höhe von 143 TEUR. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch. Eigenkapital Das eingeforderte Kapital beträgt unverändert 1.248 TEUR. Im Geschäftsjahr wurde der im Rahmen der Abspaltung den Schulden übersteigende Betrag 12.923 TEUR erfolgsneutral erfolgsneutral vom Gewinnvortrag des Vorjahres von 334 TEUR, der Gewinnrücklage von 12.174 TEUR und der Kapitalrücklage von 415 TEUR abgesetzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten
Angaben über das Bestehen von Genussscheinen oder vergleichbaren Wertpapieren und Rechten Es wurden 22.774 Anteile an Genussscheinen zu einem Nennbetrag von 139 TEUR vergeben. Es erfolgt eine variable Verzinsung in Abhängigkeit vom Jahresergebnis. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Im Geschäftsjahr 2023 bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Im Vorjahr resultierten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen. Haftungsverhältnisse Es besteht ein Cash-Pooling zwischen verschiedenen verbundenen Unternehmen der BridgingIT Gruppe und der Landesbank Baden-Württemberg. Die BridgingIT GmbH tritt hierbei als Obergesellschaft auf. Grundsätzlich besteht ein unbeschränkter Haftungsverbund aller Teilnehmer. Da alle Konten zum Ende eines jeden Bankarbeitstag auf das Zielkonto übertragen werden bestehen keine über die ausgewiesenen Verbindlichkeiten hinaus offenen Beträge. Die BridgingIT GmbH haftet jedoch unbeschränkt für zukünftige Bankbewegungen der Tochtergesellschaften. Mit Inanspruchnahmen wird aktuell nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB geographisch wie folgt aufgegliedert:
Die Umsätze verteilen sich auf das Kernportfolio wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 582 TEUR (Vorjahr: 338 TEUR) enthalten. Diese stammen aus der Auflösung von Rückstellungen aus den Vorjahren in Höhe von 19 TEUR (Vorjahr 338 TEUR) sowie aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von 563 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:
Im Vorjahr waren durchschnittlich 494,16 Arbeitnehmer auf Vollzeit sowie durchschnittlich 511,50 Köpfe beschäftigt. Die Anzahl der beschäftigte Mitarbeiter (Köpfe) am 31.12.2022 betrug 543,00. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. In Bezugnahme auf §286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführergehälter verzichtet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer PWC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen betrug 141 TEUR (Vorjahr 39 TEUR, Optimum Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft). Weitere Angaben Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, ist die SPIE SA, Cergy/Frankreich. Der Konzernabschluss wird unter der Firma SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH beim Bundesanzeiger veröffentlicht. Nachtragsbericht/Vorgänge von besonderer Bedeutung Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss von 5.200 TEUR zzgl. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 334 TEUR abzüglich der Vermögensminderung durch Abspaltung von 12.923 TEUR zzgl. Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen 12.174 TEUR zum Ausgleich der Vermögensminderung durch Abspaltung und Entnahmen aus der Kapitalrücklage von 415 TEUR zum Ausgleich der Vermögensminderung durch Abspaltung ergibt einen Bilanzgewinn von 5.200 TEUR. Der gesamte Bilanzgewinn soll auf Vorschlag der Geschäftsführung ausgeschüttet werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Mannheim, 15. Mai 2024 Klaus Baumgärtner Dr. Frank Wallner Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BridgingIT GmbH, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BridgingIT GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BridgingIT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 15. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer ppa. Reza Esmailian, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 22.5.2024 festgestellt. |
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