Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 17865
Eingetragen
28.9.1978
Branche
Effekten- und WarenterminhandelTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlußvermittlung), jedoch ausschließlich für ihr Mutterunternehmen oder ihre Tochter- oder Schwesterunternehmen im Sinne von § 2 Abs. 6 S.1 Nr. 5 KWG.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Konzern- und Jahresabschlüsse

DB Broker GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Inhaltsverzeichnis

A.

Prüfungsauftrag

B.

Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

C.
Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung
I.
Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung
1.

Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

2.

Jahresabschluss

II.

Gesamtaussage des Jahresabschlusses

III.
Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
1.

Vermögenslage

2.

Finanzlage

3.

Ertragslage

D.

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Anlagen

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Rechtliche Verhältnisse

Wirtschaftliche Verhältnisse

Aufgliederungen und Erläuterungen der Posten des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2002

A. Prüfungsauftrag

Die Geschäftsführung der

 

DB Broker GmbH
Frankfurt am Main
- im Folgenden auch kurz "DB Broker" oder "Gesellschaft" genannt -

hat uns beauftragt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 unter Einbeziehung der zugrunde liegenden Buchführung nach berufsüblichen Grundsätzen zu prüfen sowie über das Ergebnis unserer Prüfung schriftlich Bericht zu erstatten. Dem Prüfungsauftrag lag der Beschluss der Alleingesellschafterin vom 10. Oktober 2012 zugrunde, durch den wir zum Abschlussprüfer gewählt wurden (§ 318 Abs. 1 Satz 1 HGB).

Die Gesellschaft unterliegt nicht der Prüfungspflicht nach § 316 Abs. 1 HGB, da es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB handelt. Zwar überschreitet sie am Abschlussstichtag 31. Dezember 2012 erstmals insgesamt nicht die Merkmale für eine Kleinstkapitalgesellschaft; eine solche liegt aber wegen § 267e Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 4 Satz 1 HGB noch nicht vor. Der Jahresabschluss ist jedoch gemäß § 5 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrags zu prüfen.

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis unserer Prüfung erstatten wir der DB Broker den nachfolgenden Bericht, der in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard 450 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.) erstellt wurde.

Die Prüfungsdurchführung und die Prüfungsergebnisse sind in den Abschnitten B. und C. im Einzelnen dargestellt. Der aufgrund der Prüfung erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wird in Abschnitt D. wiedergegeben.

Unserem Bericht haben wir den geprüften Jahresabschluss, bestehend aus der Bilanz (Anlage 1), der Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) und dem Anhang (Anlage 3), beigefügt.

Die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse haben wir in den Anlagen 5 und 6 dargestellt. Weitergehende Aufgliederungen und Erläuterungen der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben sich aus Anlage 7.

Für die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit, auch im Verhältnis zu Dritten, liegen die vereinbarten und diesem Bericht als Anlage beigefügten "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2002" zugrunde.

B. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

Gegenstand unserer Prüfung waren die Buchführung, der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 (Anlagen 1 bis 3) sowie die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist für die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses sowie die uns gemachten Angaben verantwortlich. Unsere Aufgabe ist es, die vorgelegten Unterlagen und die gemachten Angaben im Rahmen unserer pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen.

Die Prüfungsarbeiten haben wir im August 2013 in den Geschäftsräumen der Deutsche Bank AG in Frankfurt-Sossenheim durchgeführt, wo die Bücher der Gesellschaft geführt werden. Anschließend erfolgte die Fertigstellung des Prüfungsberichts.

Ausgangspunkt unserer Prüfung war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2011; er wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 10. Oktober 2012 unverändert festgestellt.

Als Prüfungsunterlagen dienten uns die Buchhaltungsunterlagen, die Belege, Bestätigungen der Kreditinstitute sowie das Akten- und Schriftgut der Gesellschaft.

Alle von uns erbetenen Auskünfte, Aufklärungen und Nachweise sind uns von der Geschäftsführung und den zur Auskunft benannten Mitarbeitern bereitwillig erbracht worden.

Ergänzend hierzu hat uns die Geschäftsführung in der berufsüblichen Vollständigkeitserklärung schriftlich bestätigt, dass in der Buchführung und in dem zu prüfenden Jahresabschluss alle bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände, Verpflichtungen, Wagnisse und Abgrenzungen berücksichtigt, sämtliche Aufwendungen und Erträge enthalten, alle erforderlichen Angaben gemacht und uns alle bestehenden Haftungsverhältnisse bekannt gegeben warden sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nach dieser Erklärung nicht ergeben und sind uns bei unserer Prüfung nicht bekannt geworden.

Bei Durchführung unserer Jahresabschlussprüfung haben wir die Vorschriften der §§ 316 ff. HGB und die vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet. Danach haben wir unsere Prüfung problemorientiert - jedoch ohne spezielle Ausrichtung auf eine Unterschlagungsprüfung - so angelegt, dass wir Unregelmäßigkeiten und Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken, hätten erkennen müssen.

Der Prüfung lag eine Planung der Prüfungsschwerpunkte unter Berücksichtigung unserer vorläufigen Lageeinschätzung der Gesellschaft und eine Einschätzung der Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems (IKS) zugrunde (risikoorientierter Prüfungsansatz). Die Einschätzung basierte insbesondere auf Erkenntnissen über die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Geschäftsrisiken sind aus der Prüfung des Vorjahresabschlusses und aus Gesprächen mit der Geschäftsführung bzw. Mitarbeitern der Deutsche Bank AG bekannt.

Aus den im Rahmen der Prüfungsplanung festgestellten Risikobereichen ergaben sich als Prüfungsschwerpunkte die Prüfung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Ausgehend von einer vorläufigen Beurteilung des IKS haben wir bei der Festlegung der weiteren Prüfungshandlungen die Grundsätze der Wesentlichkeit und der Wirtschaftlichkeit beachtet. Sowohl die analytischen Prüfungshandlungen als auch die Einzelfallprüfungen wurden daher nach Art und Umfang unter Berücksichtigung der Bedeutung der Prüfungsgebiete und der Organisation des Rechnungswesens in ausgewählten Stichproben durchgeführt. Die Stichproben wurden so gewählt, dass sie der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses Rechnung tragen und es ermöglichen, die Einhaltung der gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften ausreichend zu prüfen.

Zur Prüfung des Nachweises der Vermögens- und Schuldposten der Gesellschaft haben wir u. a. Kontoauszüge und sonstige Bestätigungen von Kreditinstituten sowie den sonstigen Schriftverkehr eingesehen.

Art, Umfang und Ergebnis der im Einzelnen durchgeführten Prüfungshandlungen sind in unseren Arbeitspapieren festgehalten.

C. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

Die Buchführungsarbeiten der Gesellschaft erfolgen in den Räumen der Deutsche Bank AG durch deren Bereich "Finance - Legal Entity Control" in Frankfurt am Main. Sie werden über IT-Anlagen der Deutsche Bank AG abgewickelt, wobei die Software-Anwendung SAP R/3 Easy Access zum Einsatz kommt.

Das von der Deutsche Bank AG eingerichtete rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem (IKS) sieht dem Geschäftszweck und -umfang der Gesellschaft angemessene Regelungen zur Organisation und Kontrolle der Arbeitsabläufe vor. Zudem ist die Gesellschaft in das interne Kontrollsystem der Deutsche Bank AG integriert. Die Verfahrensabläufe in der Buchführung haben im Berichtszeitraum keine nennenswerten organisatorischen Veränderungen erfahren.

Die Organisation der Buchführung und das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ermöglichen die vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Erfassung und Buchung der Geschäftsvorfälle. Der Kontenplan ist ausreichend gegliedert, das Belegwesen ist klar und übersichtlich geordnet. Die Bücher wurden zutreffend mit den Zahlen der Vorjahresbilanz eröffnet und insgesamt während des gesamten Geschäftsjahres ordnungsgemäß geführt.

Die Informationen, die aus den weiteren geprüften Unterlagen entnommen wurden, führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung und Jahresabschluss.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen.

2. Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 4 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde nach den handelsrechtlich geltenden Vorschriften aufgestellt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses (§§ 266, 274a, 276 und 288 HGB) wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die Gliederung der Bilanz (Anlage 1) erfolgt nach dem Schema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

In dem von der Gesellschaft aufgestellten Anhang (Anlage 3) sind die auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ausreichend erläutert. Alle gesetzlich geforderten Einzelangaben sind vollständig und zutreffend dargestellt.

Der Jahresabschluss entspricht damit nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen.

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss insgesamt, d. h. als Gesamtaussage des Jahresabschlusses - wie sie sich aus dem Zusammenwirken von Bilanz, Gewinn-und Verlustrechnung und Anhang ergibt - unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt (§ 264 Abs. 2 HGB).

Im Übrigen verweisen wir hierzu auch auf die analysierende Darstellung der Vermögens- und Ertragslage in Abschnitt C. III.

Die Bewertungsgrundlagen (Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, wertbestimmende Faktoren) entsprechen nach dem Ergebnis unserer Prüfung den gesetzlichen Vorschriften. Die Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) zur handelsrechtlichen Bilanzierung nach Wegfall der Fortführungsannahme (IDW RS HFA 17) wurde beachtet, entfaltete jedoch aufgrund der Art der zu bewertenden Bilanzposten (Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Verbindlichkeiten) keine Relevanz. Die Bewertungsgrundlagen wurden unverändert zum Vorjahr angewendet. Zu Einzelheiten verweisen wir auf den Anhang (Anlage 3).

Die Gesellschaft hat nach unseren Erkenntnissen im Berichtsjahr keine sachverhaltsgestaltenden Maßnahmen durchgeführt.

III. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft war bis Mai 2011 durch ihre ausschließliche Tätigkeit der Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten in fremdem Namen und für fremde Rechnung für Unternehmen der Deutsche Bank-Gruppe bestimmt. Diese Tätigkeit wurde danach aufgrund organisatorischer Änderungen an der Frankfurter Wertpapierbörse eingestellt. Seitdem ist die Gesellschaft ohne konkrete Geschäftstätigkeit, sodass ihre Fortführung fraglich erscheint.

Zur Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben wir die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geordnet, wobei sich die Darstellung auf eine kurze Entwicklungsanalyse beschränkt. Die Analyse ist nicht auf eine umfassende Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft ausgerichtet. Zudem ist die Aussagekraft von Bilanzdaten - insbesondere aufgrund des Stichtagsbezugs der Daten - relativ begrenzt.

Die Anlage 7 enthält über den Anhang (Anlage 3) hinaus weitergehende Aufgliederungen und Erläuterungen der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung.

1. Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur sowie deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus der folgenden Zusammenstellung der Bilanzzahlen für die beiden Abschlussstichtage 31. Dezember 2012 und 2011:

A k t i v a

31.12.2012 31.12.2011 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Umlaufvermögen          
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 519 99,4 875 99,8 -356
Sonstige Vermögensgegenstände 1 0,2 0 0,0 1
Bundesbankguthaben 2 0,4 2 0,2 0
Gesamtvermögen 522 100,0 877 100,0 -355

P a s s i v a

         
Eigenkapital          
Gezeichnetes Kapital 100 19,1 100 11,4 0
Kapitalrücklage 405 77,6 405 46,2 0
Vororganschaftlicher Gewinnvortrag 4 0,8 4 0,4 0
  509 97,5 509 58,0 0
Fremdkapital          
Mittel- und kurzfristig          
Sonstige Rückstellungen 5 1,0 6 0,7 -1
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8 1,5 362 41,3 -354
  13 2,5 368 42,0 -355
Gesamtkapital 522 100,0 877 100,0 -355

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 355 (40,5 %) auf TEUR 522 vermindert. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus niedrigeren Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Form von Guthaben bei Kreditinstituten. Hauptgrund für die Abnahme des Kontoguthabens war die Erfüllung der Verpflichtung zur Abführung des Gewinns für das Geschäftsjahr 2011.

Das mittel- und kurzfristig verfügbare Kapital (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) hat sich um TEUR 355 (96,5 %) reduziert. Ausschlaggebend hierfür war im Wesentlichen die im Jahr 2012 erfolgte Abführung des Gewinns für das Geschäftsjahr 2011, der zum 31. Dezember 2011 unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen war.

2. Finanzlage

Die stichtagsbezogenen Liquiditätsverhältnisse stellen sich wie folgt dar:

31.12.2012 31.12.2011 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Flüssige Mittel 490 874 -384
Kurzfristige Forderungen 32 3 29
  522 877 -355
Rückstellungen (kurzfristig) 5 6 -1
Kurzfristige Verbindlichkeiten 8 362 -354
  13 368 -355
Liquiditätsüberdeckung 509 509 0

Die flüssigen Mittel bestehen aus Guthaben in laufender Rechnung. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Deutsche Bank AG für die Gestellung von Personal für das Rechnungswesen.

Die Liquidität gab zum Bilanzstichtag zu Bedenken keinen Anlass. Die Zahlungsbereitschaft war bis zum Abschluss unserer Prüfung gegeben.

3. Ertragslage

Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) abgeleitete Gegenüberstellung der Erfolgsrechnungen der beiden Geschäftsjahre 2012 und 2011 zeigt folgendes Bild der Ertragslage und ihrer Veränderungen:

2012 2011 Ergebnisveränderung
TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 0 377 -377
Andere betriebliche Erträge 2 129 -127
Betriebsleistung 2 506 -504
Aufwendungen für die Betriebsleistung 33 157 -124
Betriebsergebnis -31 349 -380
Finanzergebnis 1 7 -6
Verlustübernahme / Gewinnabführung -30 356 -386

Die Ertragslage hat sich im Berichtsjahr deutlich verschlechtert. Den verbliebenen Aufwendungen für die Betriebsleistung standen nahezu keine Erträge mehr gegenüber, da die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2012 ohne Geschäftstätigkeit war.

D. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 (Anlagen 1 bis 3) der DB Broker GmbH, Frankfurt am Main, unter dem Datum vom 26. September 2013 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die DB Broker GmbH, Frankfurt am Main

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der DB Broker GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft."

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard 450 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Köln, den 26. September 2013

Prüfungs- und Beratungsgesellschaft für
das Kreditwesen mit beschränkter Haftung
- Wirtschaftsprüfungsgesellschaft -

( Roßbach )

Wirtschaftsprüfer

(Glutsch)

Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2012

A K T I V A

31.12.2012 31.12.2011
EUR EUR
Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 519.370,78 875.179,32
davon gegen Gesellschafterin EUR 30.785,94 (Vj. EUR 2.815,75)    
davon Guthaben bei Kreditinstituten EUR 488.584,84 (Vj. EUR 872.079,37)    
2. Sonstige Vermögensgegenstände 991,00 0,00
  520.361,78 875.179,32
II. Bundesbankguthaben 1.502,34 1.682,34
  521.864,12 876.861,66

P A S S I V A

   
  31.12.2012 31.12.2011
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 405.112,92 405.112,92
III. Gewinnvortrag 3.898,20 3.898,20
  509.011,12 509.011,12
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 5.000,00 6.000,00
C. Verbindlichkeiten    
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.853,00 361.850,54
davon gegenüber Gesellschafterin EUR 0,00 (Vj. EUR 356.166,54)    
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 7.853,00 (Vj. EUR 361.850,54)    
  521.864,12 876.861,66

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

2012 2011
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 0,00 377.470,94
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.123,19 129.368,09
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 33.538,17 157.573,73
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.340,06 6.901,24
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.340,06 (Vj. EUR 6.901,24)    
5. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 30.074,92 356.166,54
6. Erträge aus Verlustübernahme 30.074,92 0,00
7. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 356.166,54
8. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss 2012 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz) aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 4 HGB auf. Zulässige größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Infolge organisatorischer Änderungen bei der Frankfurter Wertpapierbörse ist im Laufe des Geschäftsjahrs 2011 die bis dahin vorliegende Geschäftsgrundlage unserer Gesellschaft weggefallen, sodass der Jahresabschluss 2012 nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar ist. Von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist daher nicht zwingend auszugehen. Aufgrund der Art der bestehenden Bilanzposten führt dies zum 31. Dezember 2012 jedoch nicht zu einer Änderung der Bewertungsmethoden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen insbesondere Kontoguthaben bei der Deutsche Bank AG in Höhe von EUR 488.584,84 sowie den Anspruch auf Übernahme des im Geschäftsjahr 2012 entstandenen Verlusts gegen die Gesellschafterin DB Capital Markets (Deutschland) GmbH in Höhe von EUR 30.074,92.

Die sonstigen Rückstellungen sind für Kosten der Jahresabschlussprüfung gebildet worden.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 7.853,00 gegenüber der Deutsche Bank AG aus Dienstleistungsvergütungen für die Buchhaltung der Gesellschaft.

IV. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Die Geschäftsführer sind Angestellte der Deutsche Bank AG.

Im Geschäftsjahr 2012 erfolgte die Geschäftsführung durch

 

Christoph Engels, leitender Bankangestellter, Rodenbach

 

Dr. Torsten Schrader, leitender Bankangestellter, Karben.

Die Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen auf, der beim Bundesanzeiger eingereicht und von diesem bekannt gemacht wird.

 

Frankfurt am Main, den 28. März 2013

DB Broker GmbH

Geschäftsführung

Dr. Torsten Schrader

Christoph Engels

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die DB Broker GmbH, Frankfurt am Main

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der DB Broker GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

 

Köln, den 26. September 2013

Prüfungs- und Beratungsgesellschaft für
das Kreditwesen mit beschränkter Haftung
- Wirtschaftsprüfungsgesellschaft -

( Roßbach )

Wirtschaftsprüfer

(Glutsch)

Wirtschaftsprüfer

Rechtliche Verhältnisse

Gründung 27. April 1978 unter der Firma "Mago Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung", eingetragen ins Handelsregister am 28. September 1978
Firma DB Broker GmbH
  Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 20. September 2000 änderte die Gesellschaft die Firma von "Mago Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung" in "DB Broker GmbH". Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 17. November 2000.
Sitz Frankfurt am Main
Gesellschaftsvertrag Gültig in der durch Beschluss vom 29. April 2005 geänderten Fassung.
Handelsregister Eingetragen beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 17865. Der letzte uns vorliegende Auszug datiert vom 22. August 2013.
Gegenstand Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten in fremdem Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung), jedoch ausschließlich für ihr Mutterunternehmen oder ihre Tochter- oder Schwesterunternehmen im Sinne von § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 5 KWG.
Geschäftsjahr Kalenderjahr
Stammkapital Euro 100.000,00. Das Stammkapital ist voll eingezahlt.
Gesellschafter Alleinige Gesellschafterin ist die DB Capital Markets (Deutschland) GmbH, Frankfurt am Main. Diese hat durch einen am 5. Juni 2008 mit der bisherigen Gesellschafterin DB New Ventures AG, Frankfurt am Main, abgeschlossenen Spaltungs- und Übernahmevertrag sämtliche Anteile an der DB Broker GmbH, Frankfurt am Main, übernommen.
Vorjahresabschluss Mit Gesellschafterbeschluss vom 10. Oktober 2012 ist der von der Geschäftsführung aufgestellte, geprüfte und mit dem un- eingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresab- schluss zum 31. Dezember 2011 festgestellt worden.
  Den Geschäftsführern ist für das Geschäftsjahr 2011 Entlastung erteilt worden.
Größe der Gesellschaft Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 4 HGB.
Verbundene Unternehmen Die DB Broker GmbH ist im Verhältnis zur DB Capital Markets (Deutschland) GmbH, Frankfurt am Main, ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB, Somit ist jedes verbundene Unternehmen der Muttergesellschaft auch gleichzeitig verbundenes Unternehmen zur DB Broker GmbH. Die Muttergesellschaft ist ein Unternehmen des Konzerns Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, und in den diesbezüglichen Konzernabschluss einbezogen.
Wichtige Verträge Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der DB New Ventures Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, unter dem 18. November 2002 mit Wirkung vom 1. Januar 2002. Dieser besteht nunmehr aufgrund der 2008 erfolgten Abspaltung bei der DB New Ventures Aktiengesellschaft mit der DB Capital Markets (Deutschland) GmbH.
Organe der Gesellschaft  
Geschäftsführer Christoph Engels, leitender Bankangestellter
  Dr. Torsten Schrader, leitender Bankangestellter
Beirat Der Beirat wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 29. April 2005 und entsprechender Anpassung des Gesellschaftsvertrags aufgelöst.
Steuerliche Verhältnisse Die Gesellschaft wird beim Finanzamt Frankfurt am Main- Höchst unter der Steuernummer 047 220 00210 geführt. Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags liegt eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der DB Capital Markets (Deutschland) GmbH, Frankfurt am Main, vor.

Wirtschaftliche Verhältnisse

Gegenstand der DB Broker GmbH war die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten in fremdem Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung), jedoch ausschließlich für ihr Mutter- oder ihre Schwesterunternehmen. Die DB Broker GmbH galt aufgrund dieser Ausrichtung ihrer Geschäftstätigkeit in Verbindung mit § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 5 KWG nicht als Finanzdienstleistungsinstitut. Die Gesellschaft war als Freimakler an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen.

DB Broker vermittelte sämtliche Kommissionsaufträge der Deutsche Bank AG in Aktien und Aktienoptionsscheinen, die entweder durch entsprechende Kundenorder oder aufgrund der Ausübung eines Wahlrechts der Deutsche Bank AG zur Ausführung am Börsenplatz Frankfurt a. M. bestimmt waren. Die Kundenorders wurden aus dem Ordererfassungssystem der Deutsche Bank AG über die Handels-IT der Frankfurter Wertpapierbörse (XONTRO) direkt an die jeweiligen Skontroführer durchgeleitet. Aufgrund einer zwischen Skontroführern und Freimaklern getroffenen Vereinbarung zur Entgeltaufteilung erhielt die Gesellschaft aus den Vermittlungsgeschäften einen Anteil zwischen 15 % und 30 % der anfallenden Courtagen. Die verbleibende Courtage stand den skontroführenden Maklern zu.

Eigene Positionen wurden von der Gesellschaft nicht eingegangen.

Im Mai 2011 hat die Gesellschaft ihre Tätigkeit aus der Abschlussvermittlung von Finanzinstrumenten für ihr Mutter- oder ihre Schwesterunternehmen aufgrund organisatorischer Änderungen bei der Frankfurter Wertpapierbörse eingestellt. Seitdem werden lediglich Zinserträge aus kurzfristigen Termingeldanlagen bei der Deutsche Bank AG erzielt.

Aufgliederungen und Erläuterungen der Posten des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012

I. Bilanz

Aktiva

Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 519.370,78
Vorjahr EUR 875.179,32

Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2012 Vorjahr
EUR EUR
Guthaben bei der Deutsche Bank AG    
- Laufendes Konto 488.584,84 32.079,37
- Termingeld 0,00 840.000,00
Anspruch auf Verlustübernahme 30.074,92 0,00
Erstattungsansprüche gegenüber der Organträgerin 711,02 2.815,75
Zinsabgrenzung 0,00 284,20
  519.370,78 875.179,32

Die Guthaben sind durch einen Kontoauszug nachgewiesen.

Die Erstattungsansprüche gegenüber der Organträgerin betreffen einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag auf Zinserträge aus Geldanlagen.

2. Sonstige Vermögensgegenstände EUR 991,00
Vorjahr EUR 0,00

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen einen Anspruch gegenüber der BaFin auf Erstattung einer Überzahlung bei einer Kostenumlage für den Aufsichtsbereich Wertpapierhandel ("Makler") das Jahr 2011 betreffend.

II. Bundesbankguthaben EUR 1.502,34
Vorjahr EUR 1.682,34

Das Guthaben bei der Deutsche Bundesbank, Filiale Frankfurt am Main, ist durch einen Kontoauszug belegt.

Guthaben, die bei einem Kreditinstitut unterhalten werden, das verbundenes Unternehmen ist, werden unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen.

P a s s i v a

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital EUR 100.000,00
Vorjahr EUR 100.000,00

Das Stammkapital der Gesellschaft ist in voller Höhe eingezahlt.

II. Kapitalrücklage EUR 405.112,92
Vorjahr EUR 405.112,92
     
III. Gewinnvortrag EUR 3.898,20
Vorjahr EUR 3.898,20

Es handelt sich um einen vororganschaftlichen Gewinnvortrag.

B. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen EUR 5.000,00
Vorjahr EUR 6.000,00

Die Rückstellung betrifft die Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses.

Auf die Bildung einer Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurde aufgrund der Geschäftsbesorgung durch die Deutsche Bank AG verzichtet.

C. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 7.853,00
Vorjahr EUR 361.850,54
davon gegenüber Gesellschafterin EUR 0,00 (Vj. EUR 356.166,54)    
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 7.853,0 (Vj. EUR 361.850,54) EUR 7.853,00    

Die Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich gegenüber der Deutsche Bank AG aus der Gestellung von Personal für Aufgaben des Rechnungswesens.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse EUR 0,00
Vorjahr EUR 377.470,94

Die Umsatzerlöse des Vorjahres resultieren aus Courtageeinnahmen, welche aus Vermittlungsgeschäften über Finanzinstrumente für die Mutter- und Schwestergeseilschaften an der Frankfurter Wertpapierbörse entstanden sind. Die Vermittlungsgeschäfte wurden im Mai 2011 eingestellt. Seitdem wurden keine weiteren Umsatzerlöse erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge EUR 2.123,19
Vorjahr EUR 129.368,09

Der Ausweis betrifft Erträge aus der Auflösung einer Rückstellung für Prüfungskosten (EUR 1.132,19) sowie einen Rückerstattungsanspruch gegenüber der BaFin für eine Überzahlung bei einer Kostenumlage für den Aufsichtsbereich Wertpapierhandel ("Makler") das Jahr 2011 betreffend (EUR 991,00).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen EUR 33.538,17
Vorjahr EUR 157.573,73

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2012 Vorjahr
EUR EUR
Raumkosten 18.637,08 17.937,23
Geschäftsbesorgungsentgelte Deutsche Bank AG 7.853,00 8.184,00
Jahresabschlussprüfung 5.000,00 6.000,00
Kosten der Geschäftsabwicklung 0,00 105.832,23
Kostenumlage der BaFin 0,00 18.803,00
Sonstige 2.048,09 817,27
  33.538,17 157.573,73

Die an die Deutsche Bank AG gezahlten Entgelte für das Jahr 2012 betreffen Leistungen, die im Zusammenhang mit dem Rechnungswesen der Gesellschaft erbracht wurden.

Kasten der Geschäftsabwicklung sowie eine Kostenumlage der BaFin sind 2012 nicht mehr angefallen, da die Vermittlungstätigkeit an der Frankfurter Wertpapierbörse im Mai 2011 eingestellt wurde.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge EUR 1.340,06
Vorjahr EUR 6.901,24

Ausgewiesen sind die Zinserträge für Termingeldanlagen bei der Deutsche Bank AG. Der deutliche Rückgang ist auf rückläufige Anlagezinsen sowie einen gesunkenen durchschnittlichen Anlagebetrag zurückzuführen.

6. Erträge aus Verlustübernahme EUR 30.074,92
Vorjahr EUR 0,00

Der Verlust ist gemäß Gewinnabführungsvertrag von der Gesellschafterin DB Capital Markets (Deutschland) GmbH auszugleichen.

7. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne EUR 0,00
Vorjahr EUR 356.166,54
     
8. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag EUR 0,00
Vorjahr EUR 0,00

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

100 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.