BESTSELLER Stores Germany GmbHLiquidiert

Modering 1, 22457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 115335
Vorher
Vila Stores GmbH
Eingetragen
29.9.2010
Branche
Einzelhandel mit TextilienGroßhandel mit TextilienEinzelhandel mit Bekleidung
Gegenstand
der Einzelhandel mit Textilien aller Art und Accessoires.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
BESTSELLER A/SDNK
63.60%
VILA A/SDNK
36.40%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BESTSELLER A/S
Denmark
17.500.000 €
63.60%
VILA A/S
Denmark
10.000.000 €
36.40%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BESTSELLER Stores Germany GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2023 bis zum 31.07.2024

Bilanz zum 31. Juli 2024

AKTIVA

31.07.2024
EUR
31.07.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 641,39 862,29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 621,12 2.794,00
1.262,51 3.656,29
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.066.789,81 9.509.192,49
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 634.470,77 634.470,77
12.702.523,09 10.147.319,55
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 16.496.537,08 15.633.282,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 445.286,56 2.327.730,52
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.938.009,73 10.392.702,77
3. Forderungen gegen Gesellschafterin 61.732.607,60 51.755.764,28
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.292.281,54 2.125.745,95
69.408.185,43 66.601.943,52
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.097.225,87 1.191.270,05
87.001.948,38 83.426.495,88
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 505.928,82 521.496,16
100.210.400,29 94.095.311,59

PASSIVA

31.07.2024
EUR
31.07.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 27.500.000,00 27.500.000,00
II. Kapitalrücklage 33.545.751,90 33.545.751,90
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 8.611.119,12 -651.382,46
IV. Jahresüberschuss 5.000.080,66 9.262.501,58
74.656.951,68 69.656.871,02
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.830.939,21 1.634.836,19
2. Sonstige Rückstellungen 7.937.835,44 7.495.061,55
10.768.774,65 9.129.897,74
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.798.943,21 4.799.368,44
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.989.956,85 5.560.032,92
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.430.867,43 3.318.134,86
davon aus Steuern EUR 1.826.427,52 (Vj. EUR 1.884.327,12)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 41.066,66 (Vj. EUR 46.424,37)
12.219.767,49 13.677.536,22
D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1.218.000,03 751.010,34
E. Passive latente Steuern 1.346.906,44 879.996,27
100.210.400,29 94.095.311,59

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024

2023/2024
EUR
2022/2023
EUR
1. Umsatzerlöse 156.410.673,80 155.922.328,72
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.315.462,99 5.279.595,44
159.726.136,79 161.201.924,16
3 Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -63.607.986,16 -63.625.216,89
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -848,61 -1.230,93
-63.608.834,77 -63.626.447,82
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -33.314.004,91 -34.081.625,17
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -7.850.153,79 -7.474.151,98
davon für Altersversorgung EUR 7.390,63 (Vj. EUR 5.685,62)
-41.164.158,70 -41.555.777,15
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.212.942,49 -4.493.105,97
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -49.498.609,55 -49.535.696,26
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnungen EUR 428,30 (Vj. EUR 732,81)
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 4.882.379,67 10.116.632,51
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.618.072,87 1.254.809,28
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.552.189,87 (Vj. EUR 1.225.165,10)
davon Erträge aus der Abzinsung EUR 53.974,42 (Vj. EUR 20.289,89)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -96.082,88 -124.516,72
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 37,08 (Vj. EUR 582,72)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.645.880,28 -3.975.320,45
davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 466.910,17 (Vj. EUR 879.996,27)
11. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 5.000.080,66 9.262.501,58

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Juli 2024 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden.

Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu Mitzugehörigkeit zu den anderen Posten ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma BESTSELLER Stores Germany GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 115335 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden innerhalb von 3 bis 10 Jahren nach der linearen Methode vorgenommen.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über mindestens fünf Jahre, maximal über die ursprüngliche Länge der jeweiligen Mietverträge abgeschrieben (max. 10 Jahre), sofern die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer hiervon nicht abweicht.

Die Abschreibungen auf Zugänge des abnutzbaren Anlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten, deren Höhe für den einzelnen Vermögensgegenstand EUR 800,00 nicht übersteigt, werden in voller Höhe sofort als Aufwand gebucht.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Ab dem Berichtsjahr 2012/2013 wird auf Vorräte, die älter als 12 Wochen sind, eine Abwertung von 10 % vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und die sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel wurden zu Nennwerten bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten stellen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag dar, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Stichtag gebildet, sofern sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,93% (Vj. 29,93%) zugrunde gelegt.

Die passiven latenten Steuern werden soweit geboten mit aktiven latenten Steuern saldiert. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung einzelner Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023/2024 im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Die BESTSELLER Stores Germany GmbH, Hamburg, ist zu 100% an der Vila GmbH, Hamburg, beteiligt. Das Eigenkapital der Vila GmbH, Hamburg, zum 31. Juli 2024 betrug TEUR 634 und das Jahresergebnis nach Gewinnabführung TEUR 0.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der Vila GmbH in Höhe von TEUR 4.882 (Vj. TEUR 10.116) enthalten sowie aus Lieferungen und Leistungen TEUR 56 (Vj. EUR 66).

Die Forderungen gegen Gesellschafter enthalten Forderungen aus dem Cash-pooling in Höhe von TEUR 60.364 (Vj. TEUR 51.756) und Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 1.369 (Vj. TEUR 0).

Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Bewertungsansätzen des Anlagevermögens zwischen der Handels- und Steuerbilanz.

Sonstige Rückstellungen

Die Gesellschaft ist für eine Vielzahl von Standorten aufgrund der abgeschlossenen Mietverträge verpflichtet, die selbst vorgenommenen Einbauten in den gemieteten Geschäften bei Beendigung der Mietverhältnisse wieder zu beseitigen. Die Rückstellung beträgt TEUR 4.573 (Vj. TEUR 4.391). Die Berechnung erfolgt unter Annahme der jeweiligen Grundmietdauer und unter Verwendung des nach § 253 Abs. 2 HGB vorgegebenen Zinssatzes.

Darüber hinaus wurden sonstige Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 863 (Vj. TEUR 730), ausstehenden Urlaub TEUR 1.071 (Vj. TEUR 964), umsatzabhängige Miete TEUR 236 (Vj. TEUR 275), Retouren TEUR 270 (Vj. TEUR 300), sonstige personalbezogene Rückstellungen TEUR 448 (Vj. TEUR 325), Berufsgenossenschaftsbeiträge TEUR 117 (Vj. TEUR 108), Archivierung TEUR 194 (Vj. TEUR 189) und Schwerbehindertenabgabe TEUR 84 (Vj. TEUR 88) gebildet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind ungesichert.

Bei den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr in voller Höhe um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland mit fremden Dritten erzielt.

In diesen sind Erlöse aus der Untervermietung enthalten in Höhe von TEUR 1.208 (Vj. TEUR 1.213).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten nachträgliche Mietminderungen in Höhe von TEUR 853 (VJ. TEUR 1.206).

Aufwendungen für Altersversorgung

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 6).

Zinserträge und Zinsaufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Avalprovisionen in Höhe von TEUR 83 (Vj. TEUR 70) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Steuerwirkungen, die sich aus der künftigen Anwendung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung (Pillar II) ergeben können, werden bei der Ermittlung des Ansatzes von aktiven und passiven latenten Steuern nicht berücksichtigt. Derzeit gehen wir von einer Anwendung dieser Regelungen im gesamten BESTSELLER-Konzern ab dem Geschäftsjahr 2024/25 aus. Die Regelungen wurden in Deutschland mit dem Mindeststeuergesetz in lokales Recht umgesetzt. Das Unternehmen erwartet aus der Anwendung der nationalen Ergänzungssteuer (Domestic Minimum Top-Up Tax) keine Erhöhung der laufenden Steuern in Deutschland.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Bis 1 Jahr 30.651
1 bis 5 Jahre 46.079
Über 5 Jahre 2.580

Es bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 79.310 (Vj. TEUR 79.968). Die Mietverträge enden zwischen 2024 und 2033.

Abschlussprüferhonorare

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 40 (Vj. TEUR 40) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren durchschnittlich 1.952 (Vj. 1.998) Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren durchschnittlich 20 administrativ und 1.932 operativ beschäftigt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Anders Holch Povlsen, Managing Director, Viby J, Dänemark

Herr Thomas Børglum Jensen, Chief Financial Officer, Risskov, Dänemark

Herr Lars Erik Pedersen, Regional Director, Herning, Dänemark

Die Geschäftsführer haben im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Vergütungen von der Gesellschaft erhalten.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der BESTSELLER A/S mit Sitz in Brande, Dänemark einbezogen. Dieser Abschluss wird wiederum in den Konzernabschluss der Heartland A/S mit Sitz in Aarhus, Dänemark einbezogen. Die Offenlegungen erfolgen bei der hierfür zuständigen Behörde Erhvervsstyrelsen, Kopenhagen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.000 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Hamburg, den 24. Oktober 2024

Anders Holch Povlsen, Managing Director

Thomas Børglum Jensen, Chief Financial Officer

Lars Erik Pedersen, Regional Director

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.08.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.07.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.344,30 0,00 1.218,01 1.126,29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.935.671,16 0,00 1.000.000,00 935.671,16
1.938.015,46 0,00 1.001.218,01 936.797,45
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.773.334,34 7.147.129,65 13.129.031,44 70.791.432,55
76.773.334,34 7.147.129,65 13.129.031,44 70.791.432,55
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 634.470,77 0,00 0,00 634.470,77
634.470,77 0,00 0,00 634.470,77
79.345.820,57 7.147.129,65 14.130.249,45 72.362.700,77
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.08.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.07.2024
EUR
31.07.2024
EUR
31.07.2023
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.482,01 219,90 1.217,01 484,90 641,39 862,29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.932.877,16 2.172,88 1.000.000,00 935.050,04 621,12 2.794,00
1.934.359,17 2.392,78 1.001.217,01 935.534,94 1.262,51 3.656,29
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.264.141,85 4.210.549,71 12.750.048,82 58.724.642,74 12.066.789,81 9.509.192,49
67.264.141,85 4.210.549,71 12.750.048,82 58.724.642,74 12.066.789,81 9.509.192,49
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 634.470,77 634.470,77
0,00 0,00 0,00 0,00 634.470,77 634.470,77
69.198.501,02 4.212.942,49 13.751.265,83 59.660.177,68 12.702.523,09 10.147.319,55

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BESTSELLER Stores Germany GmbH, Hamburg

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der BESTSELLER Stores Germany GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Juli 2024.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB wurde kein Lagebericht aufgestellt. Im Zeitpunkt der Beendigung unserer Abschlussprüfung konnte nicht abschließend beurteilt werden, ob die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB zu Recht in Anspruch genommen worden ist, weil die Voraussetzungen nach § 264 Abs. 3 Satz 1 sowie Satz 1 Nr. 3, Nr. 4 und Nr. 5 Buchst. c) bis e) HGB ihrer Art nach erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden können. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 25. Oktober 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Eden, Wirtschaftsprüfer

ppa. Nils Kieseleit, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.07.2024 wurde am 11.12.2024 festgestellt.

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