Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 38933
Vorher
DWS Holding & Service GmbH
Eingetragen
20.9.1994
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
(1) Der Erwerb, die Verwaltung, Koordination und die Veräußerung von Beteiligungen, insbesondere an Kapitalverwaltungsgesellschaften, im Inund Ausland für eigene Rechnung sowie die Erbringung bestimmter Stabs-, Infrastruktur- und Datenverarbeitungsfunktionen für diese Beteiligungen und für vergleichbare dritte Unternehmen. Durch ihre Tochterunternehmen oder verbundenen Unternehmen oder Beteiligungen sollen jeweils Geschäftsstrategien verfolgt werden, um den langfristigen Wert der Tochterunternehmen, der verbundenen Unternehmen oder der Beteiligungen zu fördern, ohne dass der Hauptzweck der Gesellschaft darin besteht, ihren Gesellschaftern durch die Veräußerung ihrer Tochterunternehmen oder verbundenen Unternehmen oder Beteiligungen eine Rendite zu verschaffen. (2) Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte vorzunehmen und alle Maßnahmen zu ergreifen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen und ihm unmittelbar oder mittelbar förderlich erscheinen, mit Ausnahme von Bank- oder Finanzdienstleistungsgeschäften im Sinne des KWG und des Investmentgeschäftes im Sinne des KAGB.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Anne Tilmann
seit 11.11.2024
Prokura
Holger Naumann
seit 3.6.2024
Prokura
Regine Schickentanz
seit 3.6.2024
Prokura
Prokura
Prokura
Prokura
Eric Stephenson
seit 17.5.2024
Prokura
Andrea Dr. Haeusler
seit 17.5.2024
Prokura
Christian Wolff
seit 14.3.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Leonie von Selzam
seit 1.8.2023
Prokura
Andrea Rothmund
seit 1.8.2023
Prokura
Vincenzo Vedda
seit 15.5.2023
Geschäftsführer
Olav Heeckt
seit 26.1.2023
Prokura
Daniel Dr. Kieper
seit 26.1.2023
Prokura
Clemens von Drigalski
seit 26.1.2023
Prokura
Daniel Häckler
seit 26.1.2023
Prokura
Gereon Kronenberger
seit 26.1.2023
Prokura
Prokura
Isabel Gaspary
seit 26.1.2023
Prokura
Volker Beck
seit 17.10.2022
Prokura
Alexander Kohlemann
seit 30.10.2020
Prokura
Stefan Schroth
seit 30.10.2020
Prokura
Birgit Kuhlmann
seit 21.7.2017
Prokura
Geschäftsführer
Christian Tschall
seit 17.7.2013
Prokura
Joerg Hupertz
seit 11.2.2010
Prokura

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DWS Beteiligungs GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss 2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DWS Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DWS Beteiligungs GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DWS Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 26. März 2025

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Markus Morfeld, Wirtschaftsprüfer

Marvin Strache, Wirtschaftsprüfer

Bilanz

Aktivseite

Euro Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.426.173,36 34.127.588,64
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.691,16 389.346,16
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 307.078.505,85 307.078.505,85
2. Beteiligungen 2.496.601,70 2.496.601,70
B. Umlaufvermögen 347.184.972,07 344.092.042,35
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 824.357.526,83 690.473.261,88
davon mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr Euro 0,00 (Vorjahr TEUR 0)
2. sonstige Vermögensgegenstände 430.701,98 384.942,75
davon mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr Euro 0,00 (Vorjahr TEUR 0) 824.788.228,81 690.858.204,63
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.621,71 1.318,01
824.789.850,52 690.859.522,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.108.456,71 3.690.201,63
1.174.083.279,30 1.038.641.766,62

Passivseite

Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000.000,00 100.000.000,00
II. Kapitalrücklage 232.099.704,41 232.099.704,41
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 4.348.806,27 4.348.806,27
IV. Gewinnvortrag 0,00 0,00
336.448.510,68 336.448.510,68
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.565.717,34 5.741.125,83
2. Steuerrückstellungen 1.162.581,15 2.578.539,96
3. Sonstige Rückstellungen 46.728.694,98 45.221.946,22
53.456.993,47 53.541.612,01
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 741.250,01 1.308.693,07
davon mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr Euro 741.250,01 (Vorjahr TEUR 1.309)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 782.220.740,41 646.459.803,42
davon mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr Euro 722.220.740,41 (Vorjahr TEUR 586.460)
davon mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr Euro 60.000.000,00 (Vorjahr TEUR 60.000)
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.215.784,73 883.147,44
davon mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.215.784,73 (Vorjahr TEUR 883)
davon aus Steuern EUR 0,00 (Vorjahr TEUR 0)
784.177.775,15 648.651.643,93
1.174.083.279,30 1.038.641.766,62

Gewinn- und Verlustrechnung

Euro Euro Vorjahr
Euro
1. Umsatzerlöse 142.836.927,31 151.294.033,13
2. andere aktivierte Eigenleistungen 14.519.026,78 13.458.687,69
3. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 732.120.389,92 573.490.538,71
davon aus verbundenen Unternehmen
Euro 732.120.389,92 (Vorjahr: TEUR 573.491)
4. sonstige betriebliche Erträge 17.234,82 92.447,20
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 48.335.135,50 47.318.199,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, 11.038.578,34 59.373.713,84 11.728.076,11
59.046.275,96
davon für Altersvorsorge Euro 3.250.715,94 (Vorjahr: TEUR 5.003)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 11.434.879,74 16.104.112,86
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 106.552.544,38 104.956.256,78
8. Erträge aus Beteiligungen 6.160,00 8.800,00
davon aus verbundenen Unternehmen Euro 6.160,00 (Vorjahr: TEUR 9)
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.123.026,14 6.247.156,66
davon aus verbundenen Unternehmen Euro 2.469.263,46 (Vorjahr: TEUR 1.029)
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 59.744,87 125.917,25
davon an verbundene Unternehmen Euro -21.651,05 (Vorjahr: TEUR 69)
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.133.020,16 2.288.624,57
13. Ergebnis nach Steuern 712.068.861,98 562.070.475,97
14. Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 712.068.861,98 562.070.475,97
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0,00
17. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen 0,00 0,00
18. Gewinnvortrag 0,00 0,00

Anhang

Gesellschaftsrechtliche Angaben

Die DWS Beteiligungs GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main in der Abteilung B mit der Nummer 38933 eingetragen.

Die DWS Group GmbH & Co. KGaA hat als herrschendes Unternehmen am 22. Dezember 2017 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der DWS Beteiligungs GmbH abgeschlossen. Danach fließt seit dem Geschäftsjahr 2018 das jeweilige Ergebnis eines Geschäftsjahres der DWS Beteiligungs GmbH an die DWS Group GmbH & Co. KGaA.

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der DWS Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr 2024 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzwährung ist Euro.

Verrechnungsverbot

Entsprechend § 246 Absatz 2 Satz 1 HGB werden grundsätzlich weder Aktivposten mit Passivposten noch Aufwendungen mit Erträgen verrechnet. Lediglich Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden mit den entsprechenden Schulden im Sinne von § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Bilanzierung der Immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend den voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Seit dem Geschäftsjahr 2008 wird für selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens entsprechend den gesetzlichen Vorschriften ein Sammelposten geführt.

Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bei dauernden Wertminderungen ausgewiesen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten

Die unter Umlaufvermögen ausgewiesenen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der projizierten Einmalbeitragsmethode berechnet. Der verwendete Zinssatz (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre) beträgt 1.90%, die Steigerung der anrechenbaren Bezüge wird mit 2.03%. die Anpassung der laufenden Renten mit 2,03% angenommen. Als Sterbetafeln werden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum 31.12.2024 TEUR -291 und gibt den Betrag an. um den die mit dem Rechnungszins für Altersversorgungsverpflichtungen ermittelte Pensionsverpflichtung die wie bisher mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre errechnete Pensionsverpflichtung unterschreitet.

Die Steuerrückstellungen und auch die sonstigen Rückstellungen sind gemäß den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB gebildet.

Erträge und Aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Entwicklung des Anlagevermögens siehe Anlage zum Anhang.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2017 im Zuge der Übernahme des Prozesses der Erstellung eigener Software verschiedene Softwareprogramme für Asset-Management-Anwendungen in Höhe von TEUR 73.106 auf der Grundlage eines Kaufvertrages von der Deutsche Bank AG erworben. Diese Software-Programme wurden im Berichtsjahr erneut weiterentwickelt. Die Aufwendungen dieser Weiterentwicklungen belaufen sich auf TEUR 14.519 (Vj. TEUR 13.459) und stellen nachträgliche Anschaffungskosten dar.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die DWS Beteiligungs GmbH hält entsprechend ihres im Gesellschaftsvertrag festgelegten Auftrages zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Anteile an einer Kapitalverwaltungsgesellschaft. Der Buchwert der Anteile an dieser Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 303.215.

Beteiligungen

Die DWS Beteiligungs GmbH hält zum Bilanzstichtag eine Beteiligung an einer Pensionsaktiengesellschaft mit einem Kapitalanteil von weniger als 50,0%. Deren Buchwert beträgt unverändert TEUR 2.497.

Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Lfd. Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil
in %
gehalten über Nr. Währung Eigenkapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
1 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main 100 EUR 393.552 0
2 DWS Investment S.A., Luxemburg 50 1 EUR 387.110 30.566
3 DB Vita S.A., Luxemburg * 50 EUR 45.165 1.259
4 Deutsches Institut für Altersvorsorge GmbH, Frankfurt am Main * 22 EUR 520 28
5 Treuinvest Service GmbH, Frankfurt am Main * 100 EUR 1.100 -114
6 Deutscher Pensionsfonds AG, Bonn * 25 EUR 12.508 258

* Zahlenangaben aus 2023, da für 2024 noch kein Abschluss vorliegt.
Zur lfd. Nr. 1: Gemäß des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages führt die DWS Investment GmbH das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von TEUR 732.120 an die DWS Beteiligungs GmbH ab.

Das Eigenkapital wird ohne das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres ausgewiesen.

Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind täglich fällig und werden bei verbundenen Unternehmen gehalten. Mit Wirkung zum 1. Juli 2023 wurde mit der DWS Group GmbH & Co. KGaA ein Cash Pool Vertrag abgeschlossen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden im Wesentlichen die Forderungen aus Ergebnisabführung 2024 von der DWS Investment GmbH (TEUR 732.120) ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag betragen die Forderungen gegen die Gesellschafterin TEUR 52.276. darunter sind Guthaben aus dem neuen Cash Pool Vertrag in Höhe von TEUR 39.462 enthalten.

Eigenkapital

Das zum 31.12.2024 ausgewiesene Eigenkapital beträgt unverändert TEUR 336.449 und setzt sich aus dem gezeichneten Kapital (TEUR 100.000). der Kapitalrücklage (TEUR 232.100) und den anderen Gewinnrücklagen (TEUR 4.349) zusammen.

Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde zum 31.12.2024 nach der Anwartschaftsbarwertmethode in Höhe von TEUR 47.215 (Vj. TEUR 46.925) berechnet.

Das Deckungsvermögen beläuft sich zum Bilanzstichtag unter Ansatz zu Zeitwerten auf TEUR41.650 (Vj. TEUR 41.184). Nach Verrechnung des Deckungsvermögens mit der Pensionsrückstellung entsprechend den Vorgaben des BilMoG ergibt sich ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 5.566 (Vj. TEUR 5.741). der unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen wird.

Das Deckungsvermögen besteht aus verschiedenen, von einer Tochtergesellschaft aufgelegten Pensionsfonds. Es besteht aus den folgenden Vermögensgegenständen:

2024
TEUR
2023
TEUR
Anteile an verschiedenen Pensionsfonds
Anschaffungskosten 42.812 42.560
Zeitwert 41.650 41.184

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellung in Höhe von TEUR 1.163 (Vj. TEUR 2.579) umfasst die Körperschaftsteuer auf garantierte Ausgleichszahlungen, die die Organträgerin an eine außenstehende Gesellschafterin für die Jahre 2023-2024 zahlt.

Sonstige Rückstellungen

Die Bilanzposition enthält im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für konzernintern und konzernextern bezogene Dienstleistungen in Höhe von TEUR 29.429 (Vj. TEUR 28.718), Rückstellungen für Gehaltssonderzahlungen in Höhe von TEUR 10.805 (Vj. TEUR 11.722) sowie für weitere personalbezogene Zahlungsverpflichtungen wegen Jubiläum, Vorruhestand und ATZ in Höhe von TEUR 6.489 (Vj. TEUR 4.775).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 780.510, darunter sind entsprechend des mit der DWS Group GmbH & Co. KGaA abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages der für das Geschäftsjahr 2024 abzuführende Gewinn in Höhe von TEUR 712.069 (Vj. TEUR 562.070) ausgewiesen.

Fremdwährungspositionen

Zum Bilanzstichtag liegen keine auf ausländische Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten vor.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Die Umsatzerlöse resultieren aus Dienstleistungen aus den Bereichen Divisional Functions und Infrastructure, die die Gesellschaft für Unternehmen des Deutsche-Bank-Konzerns und der DWS-Gruppe im Geschäftsjahr 2024 erbracht hat.

Erträge aus anderen aktivierten Eigenleistungen

Die Erträge aus der Aktivierung von Eigenleistungen in Höhe von TEUR 14.519 (Vj. TEUR 13.459) umfassen vollständig Aufwendungen zur Erstellung von eigener Asset-Management-Software und setzen sich aus konzerninternen Verwaltungsaufwand TEUR 9.984 (Vj. TEUR 9.255), Gutschriften zu Gehaltsaufwendungen TEUR 3.628 (Vj. TEUR 3.363) und Sozialen Abgaben TEUR 907 (Vj. TEUR 841) zusammen.

Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen enthalten die Ergebnisabführung der DWS Investment GmbH über TEUR 732.120 (Vj. TEUR 573.491).

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

In dem Posten sind im Wesentlichen die planmäßigen Abschreibungen auf die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Software-Programme in Höhe von rd. TEUR 12.718 (Vj. TEUR 16.104) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 106.552 (Vj. TEUR 104.884) enthalten, welche insbesondere Konzernumlagen in Höhe von TEUR 67.548 (Vj. TELIR 61.684), EDV-Kosten in Höhe von TEUR 29.657 (Vj. TEUR 31.969) und Mieten einschl. Mietnebenkosten in Höhe von TEUR 4.229 (Vj. TEUR 3.157) umfassen.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten im Wesentlichen Zinserträge aus dem Cash Pool Vertrag in Höhe von TEUR 2.469 (TEUR 773) und Zinserträge aus Pensionsplänen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 751 (Vj. TEUR 5.230).

Das Zinsergebnis aus Pensionsplänen und ähnlichen Verpflichtungen ergibt sich aus der Anwendung der entsprechenden Regelungen des BilMoG ab 01.01.2010 und setzt sich wie folgt zusammen:

2024
TEUR
2023
TEUR
Zinsergebnis aus Personalverpflichtungen -410 -446
Das Zinsergebnis wird mit den Erträgen bzw. Aufwendungen der im Deckungsvermögen befindlichen Pensionsfonds verrechnet: Ergebnis aus der Bewertung zum Zeitwert - Aufwand (-); Ertrag (+) - 1.162 5.676
Verbleibendes Zinsergebnis - Ertrag bzw. Aufwand (-) -nach Verrechnung mit den Erträgen (Aufwendungen) aus dem Deckungsvermögen 751 5.230

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Aufgrund des mit der Mehrheitsgesellschafterin, der DWS Group GmbH & Co. KGaA, am 22. Dezember 2017 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages fallen für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin keine laufenden Steuern vom Einkommen und Ertrag an. Die DWS Group GmbH & Co. KGaA verzichtet als Organträgerin auf eine Weiterbelastung des Ertragsteueraufwands an die Organgesellschaft.

Der ausgewiesene Steueraufwand betrifft mit TEUR 1.960 die in Indien geleisteten Quellensteuerzahlungen und mit TEUR 1.173 (Vj. TEUR 1.043) die Körperschaftsteuer auf eine von der Organträgerin an eine außenstehende Gesellschafterin zu leistende Ausgleichszahlung für das Geschäftsjahr 2024.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die Gesellschaft hat im laufenden Geschäftsjahr periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEURO (Vj. TEUR 13) geleistet und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.430 (Vj. TEUR 4.627) vereinnahmt.

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Im laufenden Geschäftsjahr sind keine Erträge oder Aufwendungen aus der Währungsumrechnung angefallen.

Sonstige Angaben

Eventualverbindlichkeiten

Die DWS Beteiligungs GmbH hat die Deutsche Treuinvest Stiftung mit einem Stiftungskapital von Euro 25.000,00 gegründet und sich in der Stiftungsverfassung zu einem eventuellen Verlustausgleich verpflichtet.

Kapitalverhältnisse

Die DWS Group GmbH & Co. KGaA ist mit 98.63% Mehrheitsgesellschafterin der DWS Beteiligungs GmbH. Die restlichen 1,37% hält eine konzemexterne Gesellschaft als Minderheitsgesellschafterin.

Unternehmensverträge

Die Gesellschaft hat mit der Mehrheitsgesellschafterin, der DWS Group GmbH & Co. KGaA als Organträgerin, am 22. Dezember 2017 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Danach verpflichtet sich die DWS Beteiligungs GmbH, ab dem Geschäftsjahr 2018 ihren gesamten Gewinn eines Geschäftsjahres an die Organträgerin abzuführen.

Die DWS Group GmbH & Co. KGaA verpflichtet sich, die Verluste der DWS Beteiligungs GmbH zu übernehmen und der außenstehenden Gesellschafterin der Organgesellschaft einen angemessenen Ausgleich für jedes volle Geschäftsjahr der DWS Beteiligungs GmbH als Garantiedividende zu zahlen.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt zum 31. Dezember 2024 TEUR 21 (Vj. TEUR 21).

Zahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2024 waren durchschnittlich 337 (Vj. 325) außertariflich angestellte und 97 (Vj. 104) tariflich angestellte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Dr. Matthias Liermann

Geschäftsführer der DWS Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main

Sprecher der Geschäftsführung der DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main

Sprecher der Geschäftsführung der DWS International GmbH, Frankfurt am Main

Mitglied des Aufsichtsrats der DWS Investment S.A., Luxemburg

Nicole Behrens

Geschäftsführerin der DWS Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main (seit 01.03.2024)

Geschäftsführerin der DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main (seit 01.03.2024)

Mitglied des Aufsichtsrats der DWS Alternatives GmbH, Frankfurt am Main (bis zum 17.06.2024)

Mitglied des Aufsichtsrats der DWS Grundbesitz GmbH, Frankfurt am Main (bis zum 19.03.2024)

Vincenzo Vedda

Geschäftsführer der DWS Beteiligungs GmbH,, Frankfurt am Main

Geschäftsführer der DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main

Mitglied des Verwaltungsrats der DWS CH AG, Zürich (bis zum 14.03.2024)

Mitglied im Aufsichtsrat der Morgen-Fund GmbH, Frankfurt am Main (bis zum 25.02.2025)

Christian Wolff

Geschäftsführer der DWS Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main (seit 01.03.2024)

Geschäftsführer der DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main (seit 01.03.2024)

Mitglied im Aufsichtsrat der Morgen-Fund GmbH, Frankfurt am Main (seit 25.02.2025)

Petra Pflaum

Geschäftsführerin der DWS Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main (bis zum 31.10.2024)

Geschäftsführerin der DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main (bis zum 31.10.2024)

Gero Schomann

Geschäftsführer der DWS Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main (bis zum 31.12.2024)

Geschäftsführer der DWS Investment GmbH. Frankfurt am Main (bis zum 31.12.2024)

Geschäftsführer der DWS International GmbH, Frankfurt am Main (bis zum 31.12.2024)

Mitglied des Verwaltungsrats der DB Vita S.A., Luxemburg (bis zum 31.12.2024)

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutscher Pensionsfonds AG, Köln (bis zum 31.12.2024)

Geschäftsführer der Prof. Weber GmbH (bis zum 16.01.2024)

Bezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer haben im Berichtsjahr keine Bezüge erhalten. Es ist keine Pensionsrückstellung für ehemalige Geschäftsführer gebildet.

Konzernzugehörigkeit

Die DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, eine mittelbare Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, ist Mehrheitsgesellschafterin der DWS Beteiligungs GmbH. Die DWS Beteiligungs GmbH gehört also zum Konzernverbund der Deutsche Bank AG und wird deshalb befreiend in den IFRS-Konzernabschluss der Deutsche Bank AG für den größten Kreis von Unternehmen der Deutsche Bank AG gemäß § 340i HGB i.V. mit den Vorschriften nach Art. 57 Satz 1 Nr. 2 EGHGB sowie Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und Rates vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (ABI. EG Nr. L 243 S.l) einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutsche Bank AG nach IFRS wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Die DWS Beteiligungs GmbH gehört als unmittelbare Tochtergesellschaft der DWS Group GmbH & Co. KGaA auch zum Konzernverbund der DWS GmbH & Co. KGaA. Frankfurt am Main, und wird deshalb auch in den IFRS-Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA einbezogen.

Der Konzernabschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA nach IFRS wird im Unternehmenregister bekannt gemacht.

Gewinnabführung

Der Gewinn des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von EUR 712.068.861,98 (Vj. TEUR 562.070) wird aufgrund des am 22. Dezember 2017 abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die DWS Group GmbH & Co. KGaA. Frankfurt am Main, abgeführt.

 

Frankfurt am Main, 25. März 2025

Die Geschäftsführung

Dr. Liermann

Behrens

Vedda

Wolff

Anlagespiegel 2024

Anschaffungskosten
Anfangsbestand
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Endbestand
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 233.583.446,76 14.519.026,78 -55.732,87 248.046.740,67
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.537.724,39 9.711,68 0,00 1.547.436,07
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 307.078.505,85 0,00 0,00 307.078.505,85
Beteiligungen 2.496.601,70 0,00 0,00 2.496.601,70
309.575.107,55 0,00 0,00 309.575.107,55
Summe 544.696.278,70 14.528.738,46 -55.732,87 559.169.284,29
Abschreibungen
Anfangsbestand
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Zuschreibungen
Euro
Endbestand
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 199.455.858,12 12.718.824,06 -55.732,87 -1.498.382,00 210.620.567,31
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.148.378,23 215.366,68 0,00 0,00 1.363.744,91
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 200.604.236,35 12.934.190,74 -55.732,87 -1.498.382,00 211.984.312,22
Buchwert Buchwert
31.12.2024
Euro
31.12.2023
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.426.173,36 34.127.588,64
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.691,16 389.346,16
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 307.078.505,85 307.078.505,85
Beteiligungen 2.496.601,70 2.496.601,70
309.575.107,55 309.575.107,55
Summe 347.184.972,07 344.092.042,35

Lagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft - Geschäftsmodell

Die DWS Beteiligungs GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main (DWS Bet oder Gesellschaft) betreut Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen und erbringt Servicetätigkeiten für die DWS Gruppe.

Die DWS Bet gehört zu dem Konzernverbund der DWS Gruppe und wird in den Konzern-Abschluss der DWS Group GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, (DWS KGaA) nach IFRS einbezogen. Die Gesellschaft gehört weiterhin der Deutsche Bank Gruppe an und wird in den Konzern-Abschluss der Deutsche Bank AG nach IFRS einbezogen.

Unternehmensgegenstand der DWS Bet ist der Erwerb, die Verwaltung, Koordination und die Veräußerung von Beteiligungen, insbesondere an Kapitalverwaltungsgesellschaften, im In- und Ausland für eigene Rechnung. Zudem erbringt die Gesellschaft Asset Management-bezogene Infrastruktur- und Servicefunktionen für diese Beteiligungen sowie für vergleichbare dritte Unternehmen innerhalb der DWS Gruppe.

Die DWS Bet ist alleinige Gesellschafterin der DWS Investment GmbH, die gemäß Gewinnabführungsvertrag ihre Jahresergebnisse an sie abführt.

Zur Mehrheitsgesellschafterin DWS KGaA besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Mit Wirkung zum 1. Juli 2023 hat die Gesellschaft einen Cash Pool Vertrag mit der DWS KGaA abgeschlossen, wobei die Salden der bei der Deutsche Bank AG geführten Bankkonten transferiert werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In der Eurozone hat die Sorge um ein zu geringes Wachstum die Sorge um hohe Inflationsraten abgelöst, da sich der Inflationsausblick insgesamt aufgehellt hat. Vor diesem Hintergrund hat die EZB im Juni mit Zinssenkungen begonnen und den Leitzins in vier Schritten auf nunmehr 3.00% gesenkt. Kurzfristig verlief die Entwicklung der Inflation in der Eurozone allerdings immer noch recht volatil. Laut Eurostat erreichte die Inflationsrate im September mit 1,7% den tiefsten Stand des Jahres, sie zog allerdings im Dezember erneut auf 2.4% an. Einerseits ist die Inflation im Dienstleistungssektor seit Ende letzten Jahres bei rund 4% hoch geblieben, was weiterhin eine restriktive Geldpolitik erfordert. Andererseits hat sich die europäische Wirtschaft merklich abgekühlt.

In den vergangenen Jahren prägten angebotsseitige Probleme das Bild: Schwierigkeiten in den Lieferketten, drohende Gasknappheit und Fachkräftemangel. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt und Probleme auf der Nachfrageseite dominieren. Viele Engpässe haben sich aufgelöst und die Gaspreise sind stark gefallen. Dennoch hat die restriktive Geldpolitik ihre Wirkung entfaltet, so dass sich die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte deutlich abgekühlt hat. In diesem Jahr hat die europäische Konjunktur wieder Tritt gefasst, getragen vor allem von den Exporten, den Konsumausgaben des Staates und einer leichten Erholung der Konsumausgaben der privaten Haushalte. Die zinssensitiven Bau- und Ausrüstungsinvestitionen wirkten zuletzt eher bremsend.

In den USA ist das Wirtschaftswachstum laut dem Bureau of Economic Analysis bisher robuster als ursprünglich erwartet. Aufwärtskorrekturen früherer Wirtschaftsdaten präzisieren das Wirtschaftsbild, insbesondere die Lage der privaten Haushalte ist etwas besser als zuvor gemeldet. Die Federal Reserve Bank überraschte mit einer unerwartet starken Zinssenkung um 50 Basispunkte im September, gefolgt von einer weiteren Senkung um 25 Basispunkte im November. Dies war möglich, da sich die Arbeitsmärkte auf ein neues Gleichgewicht abgekühlt haben, bei dem die Nachfrage weitgehend dem Angebot entspricht. Gleichzeitig kühlten sich die Inflationsraten weiter ab. Die US-Präsidentschaftswahlen gingen zugunsten des designierten Präsidenten Donald Trump aus. Dies führte zu einer gewissen Unsicherheit über die künftige Finanz-. Handels- und Migrationspolitik.

In Japan führten laut Daten des japanischen Gewerkschaftsbundes ein Wiederaufleben der Inflation und ein zunehmender Arbeitskräftemangel zu einer durchschnittlichen Lohnerhöhung von 5.1% bei den jährlichen Lohn Verhandlungen im Frühjahr. Dies ist die höchste Lohnerhöhung seit 1991 und war der Auslöser für die Bank of Japan, im März ihre Politik der Negativzinsen und der Steuerung der Zinsstrukturkurve zu beenden. Stattdessen steuert sie nun den Tagesgeldsatz als Leitzins in einer Bandbreite von null bis zehn Basispunkten. Ungeachtet dessen hat der Yen aufgrund des vorherrschenden globalen Zinsumfelds weiter an Wert verloren und ist gegenüber dem US-Dollar seit Jahresbeginn um 10% gefallen.

Die chinesische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen, teilweise begünstigt durch die Wiedereröffnung nach der Pandemie. Nach einem ebenfalls starken ersten Quartal mit einem Wachstum von 5.3% kühlte sich die chinesische Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf jedoch deutlich ab. Insbesondere der anhaltend starke Rückgang der Aktivitäten im Immobiliensektor und eine Verlangsamung der Einzelhandelsumsätze ließen die Hoffnung auf eine allmähliche Stabilisierung der Wirtschaft schwinden. Der Tiefpunkt der wirtschaftlichen Aktivität wurde im dritten Quartal erreicht (4.6%). Dieses löste eine umfassende Runde wirtschaftspolitischer Stützungsmaßnahmen aus. Am 24. September kündigte die chinesische Notenbank Zinssenkungen und andere geldpolitische Lockerungen an, gefolgt von der Ankündigung fiskalpolitischer Maßnahmen durch das Politbüro und einer gemeinsamen Initiative des Wohnungsbauministeriums und anderer Institutionen zur Ankurbelung des Wohnungsbaus. Die jüngste Ankündigung erfolgte auf der Sitzung des Nationalen Volkskongresses am 8. November, auf der ein detaillierter Plan zur Verbesserung der Finanz- und Verschuldungssituation der Kommunen vorgestellt wurde. Inzwischen haben sich die Wirtschaftsdaten für Oktober und November verbessert. Dies war vor allem auf die bereits im zweiten Quartal eingeführten politischen Anreize zurückzuführen, wie z. B. das neue Subventionsprogramm für den privaten Konsum, dass ,,Trade-in"-Programm. Die verbesserte Stimmung wurde jedoch bald durch den Ausgang der US-Wahlen überschattet, der die Aufmerksamkeit auf die Auswirkungen möglicher neuer Strafzölle gegen China lenkte.

Im Jahr 2024 profitierten die Vermögensverwalter vom nachlassenden Inflationsdruck und dem Beginn der Zinssenkungen, die zu einer Erholung der (Aktien-)Märkte führten, was ein starkes Wachstum der verwalteten Vermögenswerte unterstützte. Auf der anderen Seite blieb die makroökonomische Unsicherheit aufgrund der anhaltenden politischen Spannungen, insbesondere im Nahen Osten und des russisch-ukrainischen Konflikts, bestehen und kann ein Risiko für das Geschäft darstellen, wenn sie von nationalen oder subnationalen Regierungen oder Behörden nicht angemessen gehandhabt wird.

Die Nettomittelzuflüsse zeigten einen divergierenden Trend. Während ETFs weiterhin wuchsen und an Popularität gewannen, insbesondere beim aktiven ETF-Produktangebot, verzeichneten traditionelle aktive Fondsmanager weiterhin Abflüsse. Hochverzinsliche Bargeld- und Geldmarktprodukte weisen trotz der Änderung der Geldpolitik Zuflüsse auf. da die Anleger weiterhin vorsichtig blieben und die attraktiven Renditen mit den Marktunsicherheiten und den Änderungen der Zinspolitik abwogen. Im Gegensatz dazu wurde mit Beginn der Zinssenkungen die Nachfrage auf Alternative Vermögenswerte wieder geweckt, da die Anleger begannen, außerhalb der öffentlichen Märkte nach höheren Renditen zu suchen. Diese Nachfrage führte dazu, dass Vermögensverwalter wieder begannen, ihr Kapital für Immobilien-. Private-Debt- oder Infrastrukturprojekte einzusetzen.

Die Anpassung an neue Technologien durch generative Künstliche Intelligenz oder Automatisierung wird immer entscheidender, um die Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten oder zu verbessern. Darüber hinaus blieben Produktinnovationen und ein größerer Fokus auf maßgeschneiderte Kundenlösungen ein wichtiger Faktor für zukünftiges Wachstum.

Nachhaltigkeit blieb weiterhin ein zentrales Thema für die Vermögensverwaltungsbranche. Im Jahr 2024 verzeichneten globale nachhaltige Investmentfonds weiterhin positive Nettomittelzuflüsse, jedoch niedriger als im Jahr 2023 und niedriger als der breitere Markt mit großer Volatilität in den einzelnen Regionen. Das globale Vermögen nachhaltiger Fonds ist im Jahr 2024 um 8% auf 3,2 Mrd USD gestiegen, wobei 84% des Vermögens auf Europa entfielen.

Der deutsche Markt für Investmentfonds und Vermögensverwaltung zeigt gemäß der BVI Investmentstatistik für Dezember 2024 mit EUR 1.441,2 Mrd (Vj. EUR 1.251,1 Mrd) verwalteten Vermögen für Publikumsfonds einen deutlichen Anstieg. Dies ist vor allem auf das stark verbesserte Marktumfeld im gesamten Jahresverlauf zurückzuführen, nachdem die Fed erste Zinssenkungen im Jahr 2024 in Aussicht gestellt hat. Der Bereich der Spezialfonds zeigt mit EUR 2.016,7 Mrd. (Vj. EUR 1.918.5 Mrd) verwalteten Vermögen ebenfalls einen Anstieg.

Gemäß BVI hat die DWS-Gruppe ihre Führungsrolle am deutschen Retailmarkt mit 30,1% (Vj. 28.0%) ausgebaut und gehört auch im institutionellen Bereich weiterhin zu den führenden Anbietern.

2.2. Geschäftsverlauf

Insgesamt belaufen sich die Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen per 31. Dezember 2024 unverändert auf EUR 309,6 Mio (Vj. EUR 309.6 Mio).

Die DWS Bet beschäftigte in 2024 durchschnittlich 434 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj. 429).

2.3. Ertragslage

Bedeutsame finanzielle Ertragskomponenten der Gesellschaft sind die Erträge aus den Gewinnabführungsverträgen und die Umsatzerlöse aus den Serviceleistungen. Die Ertragslage hängt daher weitgehend von der Entwicklung der Tochtergesellschaften ab.

Die Erträge aus den Gewinnabführungsverträgen - ein bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator der Gesellschaft - sind mit EUR 732,1 Mio gegenüber dem Vorjahr (EUR 573.5 Mio) gestiegen. Sie stammen aus der DWS Investment GmbH. Der Anstieg der Ergebnisabführung der DWS Investment GmbH ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Erträge aus verwalteten Fondsvermögen aufgrund eines positiveren Marktumfeldes in 2024 sowie auf die Zunahme der Managementvergütungen (Performance Fees) zurückzuführen.

Die Vorjahresprognose ging im Zusammenhang mit dem bei der DWS Investment GmbH erwarteten leicht sinkenden Nettoprovisionsergebnis in 2024 ebenfalls von leicht sinkenden Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen in 2024 gegenüber 2023 aus.

Die Umsatzerlöse - ein weiterer bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator der Gesellschaft - liegen mit EUR 142.8 Mio hinter dem Vorjahreswert von EUR 151,3 Mio und entspricht damit nicht der Vorjahresprognose, wonach ein leichter Anstieg erwartet wurde. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Dienstleistungen, die für Unternehmen des Deutsche Bank-Konzerns und der DWS Gruppe erbracht werden. Die Leistungen betreffen die Bereiche Global Client Service, Operations and Fund Accounting, Finance, Human Resources, Legal. Office Management und IT-Operations im Zusammenhang mit der Verwaltung von Sondervermögen und Portfolios.

Der Verwaltungsaufwand liegt mit EUR 177.4 Mio hinter dem Niveau des Vorjahres (EUR 180.1 Mio) und beinhaltet neben dem Personalaufwand auch Positionen aus den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (i.W. Software) und sonstige betriebliche Aufwendungen.

Das Geschäftsjahr 2024 schließt mit einem Jahresergebnis von EUR 712,1 Mio ab (Vj. EUR 562.1 Mio). Dieses ist aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die DWS KGaA abzuführen.

2.4. Finanz- und Vermögenslage

Die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft war im Wesentlichen geprägt durch ausreichendes Eigenkapital und eine gute Liquiditätssituation. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet.

Die wesentlichen Vermögenspositionen der Gesellschaft bestehen aus kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie aus Finanzanlagen in Höhe von insgesamt EUR 1.133,9 Mio (Vj. EUR 1.000,0 Mio). Der Anteil dieser wesentlichen Vermögenspositionen beläuft sich auf 96.6% (Vj. 96,3%) der Bilanzsumme. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen zurückzuführen.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Software-Applikationen, welche von verschiedenen Gesellschaften der DWS Gruppe genutzt werden. Diese sind aufgrund von höheren aktivierten Eigenleistungen für Softwareentwicklung gegenüber dem Vorjahr von EUR 34.1 Mio auf EUR 37,4 Mio angestiegen.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 784,2 Mio (Vj EUR 648,7 Mio) bestehen im Wesentlichen aus kurzfristigen konzerninternen Verbindlichkeiten. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der höheren konzerninternen Verbindlichkeit aufgrund des Gewinnabführungsvertrages.

Die Rückstellungen in Höhe von EUR 53,5 Mio (Vj. EUR 53,5 Mio) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen im Personalbereich und übrigen Rückstellungen. Die Rückstellungen sind ausreichend bemessen. Diese sind im Wesentlichen durch Rückstellungen für Konzernverrechnungen, Bonus, Vorruhestandsregelungen und operationelle Risiken geprägt.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf unverändert EUR 336,4 Mio (Vj. EUR 336,4 Mio). Das Eigenkapital der Gesellschaft ist im Wesentlichen in Beteiligungen in Tochtergesellschaften sowie immateriellen Vermögenswerten angelegt. Daneben wird der unterjährig erzielte Liquiditätsüberschuss seit Juli 2023 auf Grundlage des Cash Pool Vertrags durch die DWS KGaA in Guthaben bei konzernverbundenen und konzernexternen Kreditinstituten angelegt.

Bei einer Bilanzsumme von rd. EUR 1.174,1 Mio (Vj. EUR 1.038,6 Mio) beläuft sich der Anteil des Eigenkapitals auf 28.7% (Vj. 32,4%).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet und die Gesellschaft konnte ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen. Der Überschuss der liquiden Mittel als Saldo der kurzfristigen Forderungen abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag EUR 62,9 Mio (Vj. EUR 78,8 Mio).

Die Vermögens- und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist geordnet und vor dem Hintergrund des geschilderten Markt- und Branchenumfelds als insgesamt zufriedenstellend zu beurteilen.

2.5. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft (Erträge aus den Gewinnabführungsverträgen und Umsatzerlöse) wurden unter Punkt 2.3 - Ertragslage bereits diskutiert.

Bedeutsame nicht finanzielle Leistungsindikatoren sind neben dem von den Tochtergesellschaften verwalteten Fondsvolumen auch die Performance der Produkte und das Serviceangebot. Die Planung und Steuerung dieser nicht finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt jedoch auf gesellschaftsübergreifender Ebene der DWS Gruppe unter Einbindung der Geschäftsführung der DWS Bet.

Auch in 2024 erhielt die DWS Gruppe wieder mehrere Auszeichnungen für die Produktpalette und die Qualität des Serviceangebotes.

Eine weiterhin ziel- und leistungsbasierte Personalpolitik soll bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf allen Ebenen der Gesellschaft ein unternehmerisches Denken fördern. Unterstützt wird dies durch variable Vergütungskomponenten, die sich an der Erreichung individueller- bzw. gruppenbezogener sowie langfristiger Leistungsziele orientieren.

Darüber hinaus sind auch entsprechende Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft sowie der DWS Gruppe und der Deutsche Bank Gruppe zu nennen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikobericht

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfordert ein adäquates Risikomanagementsystem. Hierbei ist die Gesellschaft insbesondere in das konzernweite Risikomanagementsystem der DWS Gruppe sowie der Deutsche Bank Gruppe einbezogen.

Das Risikomodell erfasst alle relevanten Risikoarten (insbesondere operationelle Risiken, Markt-, Adressausfall- und Liquiditätsrisiken) und den Risikomanagementprozess bestehend aus Risikostrategie. Identifizierung. Analyse, Kommunikation und Steuerung.

Die strategische Risikoausrichtung wird unter Berücksichtigung der konzernweiten Einbindung und Verantwortlichkeit der Geschäftsführung festgelegt. Der Risikoappetit, welcher quantitative und qualitative Maßnahmen für die Geschäftstätigkeit der DWS Investment GmbH festlegt und in das Risk Management Framework der DWS eingebettet ist, wird im Risikoappetit-Statement festgelegt und durch die Geschäftsleitung jährlich genehmigt. Die Risikoposition der Gesellschaft wird mittels systematischer Identifizierung von Risikopotentialen gesteuert. Zudem werden auf Basis regelmäßig durchgeführter Risikoanalysen und deren Kommunikation entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Die Gesellschaft hat die Compliance- und Audit-Funktionen an die DWS KGaA ausgelagert. Die Compliance und Audit-Abteilungen bei der DWS KGaA sind in das von der Deutsche Bank Gruppe entwickelte Konzept für Compliance und Audit eingebunden und nehmen ihre Aufgaben unabhängig, risikoorientiert und prozessunabhängig wahr.

Risiken, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind nicht erkennbar.

3.1.1. Nichtfinanzielle Risiken

Das nichtfinanzielle Risiko umfasst das operationelle Risiko sowie das Reputationsrisiko.

Operationelles Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Prozessen und Systemen, durch menschliches Versagen oder infolge externer Ereignisse, einschließlich des Rechtsrisikos, eintreten. Diese Definition umfasst keine Geschäfts- und Reputationsrisiken.

Zur Quantifizierung der Operationellen Risiken wird auf DWS Gruppenebene ein Loss-Distribution Ansatz verwendet.

Das Reputationsrisiko ist das Risiko möglicher Schäden an unserer Marke und unserem Ruf. Das damit verbundene Risiko beziehungsweise die Auswirkung auf unsere Erträge, unser Kapital oder unsere Liquidität entsteht durch Assoziationen, Handlungen oder Nichthandlungen, die von Stakeholdem als unangemessen, unmoralisch oder nicht mit unserem Verhaltenskodex (Code of Conduct) vereinbar wahrgenommen werden könnten.

Wir haben ein dezidiertes Rahmenwerk für das Management von Reputationsrisiken, welches den Prozess, inklusive der Rollen und Verantwortungen zur Unterstützung der Identifikation, Bewertung, Verwaltung und Berichterstattung von Reputationsrisiken darlegt. Das Reputational Risk Committee der DB Gruppe ist der Ausschuss, der für eine proaktive Entscheidungsfindung sowie Überwachung, Steuerung und Koordination des Managements von Reputationsrisiken zuständig ist.

3.1.2. Sonstige Risiken

Aufgrund der bestehenden Struktur der direkten Vermögenspositionen bestehen keine direkten besonderen Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, die für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft nach dem jetzigen Kenntnisstand relevant sind. Die Gesellschaft ist Teil des Cash Pools, der in 2023 in der DWS KGaA etabliert wurde, um die EUR Liquidität der wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften zu konzentrieren. Dabei werden täglich die Guthaben auf den Konten bei der Deutsche Bank AG. Frankfurt, automatisch an die DWS KGaA übertragen bzw. ein etwaiger negativer Saldo ausgeglichen. Die Geschäftsleitung erhält regelmäßig eine Übersicht über die Bestände des Cash Pools.

Adressausfallrisiken ergeben sich primär aus den Bankguthaben und konzerninternen Forderungen an die DWS KGaA im Zusammenhang mit dem Cash Pooling.

Die Gesellschaft hat zudem zur Deckung der Pensionsverpflichtungen Anteile an Investmentvermögen, die an einen Vermögenstreuhänder übertragen wurden, erworben. Hierbei handelt es sich überwiegend um Anlagen in Rentenfonds. Der beizulegende Zeitwert dieses Deckungsvermögens wird für Rechnungslegungszwecke mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der Deckungsgrad der Pensionsverpflichtungen durch diese Vermögensgegenstände wird von der Gesellschaft regelmäßig überwacht. Zum Jahresende besteht wie im Vorjahr kein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Auch hieraus sind aktuell keine wesentlichen Risiken zu erwarten.

3.2. Prognosebericht (inkl. Chancenbericht)

Ausblick auf die Weltwirtschaft:

Die folgenden Abschnitte geben einen Überblick über unsere Erwartungen für die Gesellschaft und ihr Geschäftsumfeld im Geschäftsjahr 2025. Die Kapitel zum Ausblick für die Weltwirtschaft und die Vermögensverwaltungsbranche spiegeln unsere allgemeinen Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Wirtschafts- und Branchenentwicklung wider. Sie basieren im Wesentlichen auf unserem CIO View, einer internen Prognose unseres Chief Investment Office zu makroökonomischen Themen, Finanzmärkten, einzelnen Anlageklassen und Marktrisiken. Im Rahmen unserer treuhänderischen Verantwortung nutzen wir diese Sichtweise als Grundlage für unsere Produktinvestitions- und Entwicklungsentscheidungen und teilen sie mit unseren Kunden.

Wir gehen davon aus. dass die europäische Wirtschaft weiterhin nur schwach wachsen wird, wobei sich die Wachstumstreiber jedoch abwechseln werden. So dürften der robuste Arbeitsmarkt, steigende Löhne und Gehälter sowie eine niedrigere Inflation den privaten Konsum in diesem Jahr wieder zur Stütze des Wachstums machen. Die Ausrüstungsinvestitionen dürften von den niedrigeren Zinsen profitieren. Die rückläufigen Baugenehmigungen deuten daraufhin, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis auch von der Bauwirtschaft wieder positive Impulse für die Gesamtwirtschaft ausgehen. Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten dürfte allerdings die europäische Wirtschaft belasten, zum einen wegen der angekündigten Zölle, die auch US-Importe aus Europa treffen würden, zum anderen wegen der gestiegenen Unsicherheit über die weitere Handelspolitik und der erhöhten geopolitischen Risiken, die zu einer gewissen Investitionszurückhaltung führen dürften. Insgesamt erwarten wir für die Eurozone ein Wirtschaftswachstum von 0,7% in 2024 und knapp 1% in 2025. Die Inflationsrate dürfte in 2024 bei knapp 2,5% und in 2025 bei rund 2% liegen. Vor diesem Hintergrund dürfte die EZB die im Sommer begonnene Normalisierung der Leitzinsen schrittweise fortsetzen.

Aufgrund des Wahlausgangs in den USA und zum Teil aufgrund der besseren Dynamik in der Vergangenheit erwarten wir für die Zukunft ein robustes Wirtschaftswachstum in den USA. Gleichzeitig sind wir nicht allzu optimistisch, da die meisten Vorhaben aus dem Wahlkampf wahrscheinlich nicht umgesetzt werden können. Mit Blick auf die wichtigsten fiskalpolitischen Vorschläge betonen wir, dass die vorgeschlagene Verlängerung des "Tax Cut and Jobs Act" eher den Status quo bis 2026 sichert als eine echte fiskalpolitische Unterstützung darstellt. Die anhaltende Unterstützung der Nachfrage und die wahrscheinlichen Auswirkungen der Zoll- und Migrationspolitik könnten weiterhin zu einer etwas höheren Inflation führen. Wir rechnen zwar nicht mit einer deutlichen Beschleunigung der Inflation, gehen aber auch nicht davon aus, dass die US-Notenbank in der Lage sein wird, die Leitzinsen auf ein neutrales Niveau in 2025 zu senken.

Nach einem instabilen Jahresbeginn wird erwartet, dass die japanische Wirtschaft über ihre potenzielle Wachstumsrate hinauswachsen wird, wobei der private Konsum dank der erwarteten Erholung der Realeinkommen der Wachstumsmotor sein dürfte. Die Bank of Japan dürfte ihren vorsichtigen Normalisierungskurs fortsetzen und nicht nur die Leitzinsen weiter anheben, sondern auch das Volumen der Käufe von Staatsanleihen reduzieren.

Die Schwierigkeiten im ehemals dominierenden, spekulativen und verschuldeten Wohnungsmarkt bedeuten eine Belastung des Wirtschaftswachstums in China durch den Immobiliensektor, der auch im kommenden Jahr anhalten wird. Während die im Herbst 2024 angekündigten politischen Stützungsmaßnahmen die Auswirkungen im Jahr 2025 abfedern werden, ist mit der neuen US-Regierung eine weitere Runde deutlich höherer US-Zölle auf Importe aus China vom Risiko- zum Hauptszenario geworden. Der Konjunkturausblick ist nun mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Wir gehen davon aus, dass die angedrohten neuen Zölle von 60% auf Waren aus China nicht in dieser extremen Höhe eingeführt werden. Wir unterstellen in unserer Prognose neue Zölle von 35%. Wir gehen davon aus, dass höhere Exporte in andere Länder sowie wirtschaftspolitische Stützungsmaßnahmen die negativen Auswirkungen auf die Wachstumsaussichten für 2025 auf etwa 0.5% geringeres BIPWachstum im Jahr 2025 begrenzen werden. Die Inflation dürfte gedämpft bleiben und von 0,5% im Jahr 2024 auf 1,3% im Jahr 2025 ansteigen. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf Basiseffekte zurückzuführen. Da sich das politische Unterstützungsprogramm auf Strukturreformen konzentriert, dürfte es nicht gegenläufig wirken. Es sollte aber dazu beitragen, die Befürchtung einer Deflationsspirale zu zerstreuen.

Vermögensverwaltungsbranche:

Wir glauben, dass mehrere wichtige Trends weiterhin Wachstumsmöglichkeiten für die Vermögensverwaltungsbranche bieten, aber auch Herausforderungen darstellen werden:

Produktangebot: Die Nachfrage nach ETFs wächst weiter. Aktive ETF-Strategien verzeichnen ein weiteres deutliches Wachstum und einen Anstieg der Nettomittelzuflüsse, wodurch Vermögensverwalter ihr Produktangebot an ETFs zusätzlich zu ihren passiven Strategien ausweiten. Die Diversifizierung scheint der Haupttreiber für diese Verschiebung zu sein. Darüber hinaus investieren Vermögensverwalter auf der Suche nach höheren Renditen und Diversifikation weiterhin in alternative Anlageklassen, wobei insbesondere die Privatmärkte weiter an Dynamik gewinnen werden.

Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit ist zu einem wichtigen Merkmal der Vermögensverwaltungsbranche geworden. Viele institutionelle Anleger haben ESG-Ziele und -Erwägungen in ihre Anlageziele aufgenommen, wobei immer mehr Netto-Null-Ziele festgelegt haben. Neue Vorschriften und Berichtsstandards wie die Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen. werden die Datenqualität weiter verbessern und die Entscheidungsfindung und das Vertrauen stärken in das ESG Label. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach ESG-Produkten weiter von europäischen Anlegern gestützt wird, während die Nachfrage in den USA stärker fragmentiert und politisiert ist.

Digitalisierung: Technologie steht für die meisten Vermögensverwalter nach wie vor im Fokus. Die breitere Einführung von künstlicher Intelligenz und Big Data erweitert die Produktauswahl und verbessert die Leistung und den Vertrieb, während der verstärkte Einsatz intelligenter Automatisierung dazu beiträgt, Prozesse zu vereinfachen, die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Die Digitalisierung führt auch zum Aufkommen neuer Anlageklassen und könnte möglicherweise einige alternative Anlageklassen "demokratisieren", da Vermögensverwalter die Tokenisierung vorantreiben wollen.

Geographische Vermögensverlagerung: Schwellenländer, vor allem in Asien, werden weiterhin wichtige Treiber des künftigen Branchenwachstums sein und neue Möglichkeiten für Vermögensverwalter bieten, da lokale Anleger ihren Anlagehorizont weltweit erweitern und nach Anlagelösungen suchen.

Marktkonsolidierung: Die Skalierbarkeit und die Fähigkeit, vielfältige Investitionsmöglichkeiten anzubieten, sind zunehmend von zentraler Bedeutung für die Fähigkeit von Managern, sich erfolgreich am Markt zu behaupten. Vermögensverwalter sind besonders bestrebt, ihre Größe zu erhöhen und/oder neue Fähigkeiten hinzuzufügen, insbesondere in alternativen Investitionen (private Märkte) und in Fintech durch Ergänzungen, sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen und Partnerschaften.

Margendruck: Der Druck auf Gebühren und Kosten wird anhalten, verursacht durch höhere Regulierungs- und Compliance-Kosten, verschärften Markt Wettbewerb und die anhaltende Verlagerung von Anlegern hin zu groß angelegten passiven Produkten mit niedrigeren Gebühren.

Demografische Entwicklung: Die höhere Lebenserwartung erhöht die finanzielle Belastung für die Rentensysteme, insbesondere für leistungsorientierte Pläne. Die Regierungen versuchen, auf beitragsorientierte Modelle umzusteigen, bei denen das Risiko auf den Einzelnen übertragen wird. Folglich würden Reformen der Rentensysteme den Vermögensverwaltern die Möglichkeit bieten, maßgeschneiderte Altersvorsorgeprodukte anzubieten.

Angesichts dieser Herausforderung konzentrieren wir uns weiterhin auf innovative und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen, bei denen wir unsere Kunden im aktuellen anspruchsvollen Umfeld differenzieren und so am besten betreuen können, während wir weiterhin mit einer strengen Kostendisziplin arbeiten.

Innerhalb der DWS Gruppe wird privaten und institutionellen Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum angeboten.

In Anbetracht der aktuellen makroökonomischen Aussichten und der Herausforderungen in der Vermögensverwaltungsbranche wird sich die DWS Gruppe auf innovative Produkte und Dienstleistungen konzentrieren, mit denen sie sich von ihren Wettbewerbern abheben und ihren Kunden den besten Service bieten kann. Gleichzeitig wird ein disziplinierter Kostenansatz verfolgt und in Wachstum und Transformation investiert. Wir gehen weiterhin davon aus, dass das breit diversifizierte Geschäftsmodell der DWS Gruppe einen angemessenen Schutz vor den aktuellen Herausforderungen bietet.

Bezüglich der wesentlichsten Tochtergesellschaft DWS Investment GmbH erwarten wir, dass deren verwaltetes Vermögen Ende 2025, getrieben von einem positiven Marktausblick und moderaten Nettomittelzuflüsse, weiter steigen wird.

Dies führt, trotz eines anhaltenden Margendrucks, ebenfalls zu einem moderaten Anstieg des erwarteten Nettoprovisionsergebnis der DWS Investment GmbH und im Zusammenhang mit den erwarteten stagnierenden Aufwendungen der DWS Investment GmbH zu einem moderaten Anstieg des Ertrags aus Gewinnabführung in 2025 gegenüber 2024 für die DWS Bet.

Gravierende Änderungen an den Märkten und in den Rahmenbedingungen können zu einer anderen Einschätzung führen. Dabei verweisen wir insbesondere auf die unter den sonstigen Risiken beschriebene politische und wirtschaftliche Unsicherheit und geopolitische Risiken.

Insgesamt gehen wir für 2025 aufgrund des anhaltenden generellen Kostendrucks von stagnierenden Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr aus.

Im Zusammenhang mit der Weiterbelastung eines großen Teils der Aufwendungen erwarten wir einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse in 2025, bezogen auf das Jahr 2024.

Unter den derzeit gegebenen rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen ist kein Gefährdungspotential für die Ertrags- und Vermögensentwicklung der Gesellschaft zu erkennen.

 

Frankfurt am Main. 25. März 2025

Die Geschäftsführung

Dr. Liermann

Behrens

Vedda

Wolff

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

99 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.