Berlin Brands Group TopCo GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrich Genschel seit 2.8.2024 | Prokura |
Julian Beggs seit 2.8.2024 | Prokura |
Katrin Neubert seit 14.2.2024 | Prokura |
Thomas Vidović seit 23.9.2019 | Geschäftsführer |
Maren Siegmund seit 16.11.2012 | Prokura |
Diana Munoz Gonzalez seit 15.11.2011 | Prokura |
Frank Briegmann seit 30.7.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Universal Music Publishing GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Universal Music Publishing GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeines Der Sitz der Universal Music Publishing GmbH ist Berlin. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 87411 B im Register des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg eingetragen. Der Jahresabschluss der Universal Music Publishing GmbH zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen für das unter C. I. aufgeführte Tochterunternehmen i.S. des § 290 HGB. Entsprechend des § 271 Abs. 2 HGB ist das Tochterunternehmen auch verbundenes Unternehmen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die innerhalb des Postens "Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" ausgewiesenen Verlagsrechte werden unverändert zum Vorjahr mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen für Anschaffungen werden auf der Grundlage einer Nutzungsdauer von 8 Jahren ermittelt. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich nutzungsbedingter Abschreibungen. Die Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und im Falle voraussichtlich dauerhafter Wertminderungen abzüglich von Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Vorauszahlungen an Autoren und Verlage werden zu Anschaffungskosten abzüglich verrechneter Einspielungen bewertet. Bei Nichteinspielbarkeit werden die Vorauszahlungen individuell wertberichtigt. Durch nachträgliche Einspielungen gegenstandslos gewordene Wertberichtigungen werden im Jahr der Einspielung vereinnahmt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Für erkennbare Risiken werden individuelle Wertberichtigungen vorgenommen. Die Forderungen aus der Umsatzabgrenzung für noch ausstehende Abrechnungen von Umsatzerlösen des Geschäftsjahres durch die GEMA werden vorsichtig geschätzt. Von den Forderungen gegen die GEMA werden die erhaltenen Vorauszahlungen der GEMA abgesetzt, soweit noch keine Endabrechnung vorliegt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Für bei der Universal Music Publishing GmbH ausgewiesene Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen hat die Universal Music Entertainment GmbH, Berlin, einen Schuldbeitritt erklärt und damit wirtschaftlich die Verpflichtungen aus Pensionszusagen von der Universal Music Publishing GmbH übernommen. Den sich aus diesem Schuldbeitritt ergebenden Erfüllungsanspruch hat die Universal Music Publishing GmbH als Forderung gegen das Mutterunternehmen innerhalb des Postens Forderungen gegen verbundene Unternehmen aktiviert. Die Bewertung dieses Anspruchs erfolgte mittels externer Pensionsgutachten auf Basis der auf der Passivseite ausgewiesenen Pensionsrückstellungen zum gleichen Stichtag. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. C. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Angaben zum Anteilsbesitz der Universal Music Publishing GmbH am 31. Dezember 2021 stellen sich gemäß § 285 Nr. 11 HGB wie folgt dar: Unmittelbare Anteile an verbundenen Unternehmen
II. Umlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 8.329, Vorjahr: TEUR 6.723) enthalten wie im Vorjahr keinen Betrag, der vereinbarungsgemäß erst nach Ablauf eines Jahres zur Rückzahlung fällig wird. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 1.536, Vorjahr: TEUR 455) enthalten Ansprüche aus dem von der Universal Music Entertainment GmbH, Berlin, erklärten Schuldbeitritt zu Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 57). Diese Ansprüche haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keinen Betrag, der vereinbarungsgemäß erst nach Ablauf eines Jahres zur Rückzahlung fällig wird. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten keine Forderungen gegenüber der Gesellschafterin UNIVERSAL / MCA Music Publishing GmbH (Vorjahr: TEUR 35). Die übrigen Forderungen betreffen in Höhe von TEUR 4.084 (Vorjahr: TEUR 3.282) Forderungen aus dem Cash-Pooling gegenüber der Universal Music Entertainment GmbH, Berlin. Diesen Forderungen stehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie interner Leistungsverrechnung von insgesamt TEUR 2.631 (Vorjahr: TEUR 2.985) gegenüber. Diese haben ebenfalls, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die übrigen Forderungen (TEUR 23, Vorjahr TEUR 66) können inhaltlich den sonstigen Vermögensgegenständen zugeordnet werden. Sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen keine sonstigen Vermögensgegenstände (Vorjahr: TEUR 48). III. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wurde noch nicht auf Euro umgestellt und beträgt unverändert DM 50.000,00 (EUR 25.564,59). IV. Bilanzergebnis Es besteht mit der alleinigen Gesellschafterin UNIVERSAL / MCA Music Publishing GmbH ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, wonach der im Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss in voller Höhe an die Gesellschafterin abzuführen war. V. Rückstellungen für Pensionen Die zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen Pensionsrückstellungen enthalten die Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber Mitarbeitern der Universal Music Publishing GmbH. Hierfür hat die Universal Music Entertainment GmbH, Berlin, einen Schuldbeitritt erklärt und wirtschaftlich die Verpflichtungen aus zugesagten Pensionen übernommen. Die Gesellschaft bleibt jedoch trotz Schuldbeitrittserklärung Primärverpflichtete aus den zugesagten Pensionen. Der Schuldbeitritt hat keine schuldbefreiende Wirkung für die Gesellschaft. Der hieraus resultierende Anspruch gegen das mittelbare Mutterunternehmen ist in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 57) in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten. Der Unterschiedsbetrag nach §253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 4). VI. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen TEUR 13.310 (Vorjahr: TEUR 11.733) sind im Wesentlichen Rückstellungen für Lizenzaufwendungen in Höhe von TEUR 13.159 (Vorjahr: TEUR 11.668) enthalten. VII. Verbindlichkeiten Die Aufteilung der Verbindlichkeiten inklusive der Restlaufzeiten ist aus der Bilanz ersichtlich. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. In den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin UNIVERSAL / MCA Music Publishing GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 1.546 (Vorjahr: Forderungen TEUR 35) enthalten. Sie betreffen im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus der Abführung des Jahresüberschusses aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages (TEUR 2.119, Vorjahr: TEUR 575) verrechnet mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie interner Leistungsverrechnung (TEUR 573, Vorjahr Verbindlichkeiten: TEUR 610). Die übrigen Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (TEUR 9, Vorjahr TEUR 16) können inhaltlich auch den sonstigen Verbindlichkeiten zugeordnet werden. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Materialaufwendungen und Aufwendungen im Musik- und Lizenzbereich Die Materialaufwendungen und Aufwendungen im Musik- und Lizenzbereich setzen sich wie folgt zusammen:
II. Personalaufwendungen Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
III. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 98) und resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. IV. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 27) beinhalten keine periodenfremden Aufwendungen (Vorjahr: TEUR 0). E. Sonstige Angaben I. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine ausweispflichtigen Haftungsverhältnisse. II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.946 (Vorjahr: TEUR 4.451). III. Organmitglieder Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2021: Frank Briegmann, Kaufmann, Berlin Thomas Vidovic, Kaufmann, Berlin. Die Herren Frank Briegmann und Thomas Vidovic haben von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. IV. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich einen angestellten Mitarbeiter (Vorjahr: einen angestellten Mitarbeiter). V. Name und Sitz des Mutterunternehmens Die Gesellschaft hat mit Verweis auf § 293 HGB auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses verzichtet. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Universal Music Group N.V. Hilversum, Niederlande, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird von der Universal Music Group N.V. nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) aufgestellt. Der Konzernabschluss ist auf Anforderung bei der genannten Gesellschaft erhältlich. F. Nachtragsbericht Es gab keinerlei wesentliche Entwicklungen und Ereignisse mit Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2021, die nach dem Stichtag 31. Dezember 2021 eingetreten sind.
Berlin, den 5. Juli 2022 Universal Music Publishing GmbH gez. Frank Briegmann, Geschäftsführer gez. Thomas Vidovic, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021A. Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell Die Universal Music Publishing GmbH gehört zum niederländischen Musikkonzern Universal Music Group N.V., Hilversum, Niederlande, der der sich aus dem Tonträgergeschäft und dem Musikverlagsgeschäft zusammensetzt. Diese Aufteilung spiegelt sich auch in der deutschen Firmenstruktur, deren oberstes Mutternehmen die Universal Music Entertainment GmbH, Berlin, ist, wider. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht aus dem Erwerb und der Verwertung von Urheberrechten (Texten, Kompositionen). Diese erfolgt vor allem durch mechanische Vervielfältigung, öffentliche Aufführung, Synchronisation, Abdruck und digitale Verwertungsmöglichkeiten. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Für den Musikverlagsmarkt in Deutschland gibt es keine eigenständigen Marktanalysen. Zur Marktbeurteilung ziehen wir daher im Folgenden die Daten des gesamten Musikmarktes sowie benachbarter Entertainmentmärkte heran. Im Jahr 2021 verzeichnete der deutsche Musikmarkt nach der Statistik des Bundesverbandes der Musikindustrie (BVMI) ein deutliches Umsatzplus. Die Umsätze aus physischen und digitalen Musikverkäufen wuchsen insgesamt um 10,1 % von 1,785 Mrd. Euro im Jahr 2020 auf 1,965 Mrd. Euro im Jahr 2021. Damit setzt der viertgrößte Musikmarkt der Welt sein Wachstum aus 2020 fort und folgt dem globalen Wachstumskurs der vergangenen Jahre. Der Hauptgrund dieser Entwicklung ist ein starker Zuwachs im Bereich des Audio-Streamings von 19 % (2020: 25 %) 1 Erstmals stammen somit drei Viertel (2021: 76,4%, 2020: 71,5%) der Marktumsätze aus dem Streaming Bereich. 2 Einen massiven Beitrag zu der positiven Entwicklung der Musikverlagsbranche haben ebenfalls die Umsätze aus dem Streaming Video on Demand Markt, die mit einem Umsatzplus von 32% von 1,570 Mrd. im Jahr 2020 auf 2,071 Mrd. im Jahr 2021 gestiegen sind. 3 Gleichzeitig sinkt der Anteil des Tonträgergeschäfts an den Gesamtumsätzen aus dem Musikverkauf in Deutschland auf 24 % (2020: 29%, 2019: 35 %, 2018: 42 %) und verzeichnet ein erneutes Umsatzminus von -18%. 4 Zusätzlich haben die aufgrund von COVID-19 in Kraft getretenen gesundheitspolitischen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus zu den erwarteten Einbußen im Bereich der Direktlizensierung sowie im Live Bereich geführt.
1 GfK Presentation | The German music market
2021 S. 17
2 Musikindustrie in Zahlen BVMI S. 7
3 GfK Presentation | The German music market
2021 S. 8
4 GfK Presentation | The German music market
2021 S. 17
Der Deutsche Musikmarkt folgt somit den weltweiten Entwicklungen in der Branche. Insgesamt zeigt die Analyse des Globalen Musikmarktes für 2021 sogar ein Plus von 18,5% und einen gleichermaßen hohen Streaming Anteil am Gesamtmarkt von 65%. 5
5 IFP Global Music Report 2021 S. 6
Insgesamt rechnet der internationale Musikmarkt wie in den Vorjahren mit einem anhaltenden Aufwärtstrend. Für den deutschen Musikmarkt prognostiziert die Gesellschaft für Konsumerforschung (GfK) im Jahr 2022 ein Wachstum von 7,4 % und ein durchschnittliches Wachstum von 7,7 % für den Zeitraum 2022 bis 2024. 6
6 GfK Presentation | The German music market
2021 S. 55
1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1.1. Ertragslage Aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der beiden letzten Geschäftsjahre ergibt sich folgende Ertragsübersicht:
Die Umsätze betreffen zu 43,0% (Vorjahr 42,9%) Lizenzentgelte aus mechanischen und digitalen Vervielfältigungsrechten, zu 27,0% (Vorjahr 41,5%) Erlöse aus Aufführungsrechten und zu 7,0% (Vorjahr 5,4%) Einnahmen aus den Lizenzierungen von Musik für die Verwendung in TV, Werbung, Film und Games, des Weiteren aus sonstigen Verwertungsrechten 23,0% (Vorjahr 10,2%). Die Umsätze werden zu 94,1% im Inland erzielt (Vorjahr 94,3 %). Die Umsatzlage hat sich über den Erwartungen der Geschäftsführung entwickelt. Die Umsätze sind im Live Bereich zurückgegangen. Diese Umsatzrückgänge konnten durch Zuwächse in den anderen Umsatzbereichen ausgeglichen und gesteigert werden. Die Lizenzkosten innerhalb der Herstellungskosten haben sich im Rahmen der branchenüblichen Schwankungen innerhalb der Gesamtheit der ausgewerteten Urheberrechte entwickelt und betragen EUR 15,2 Mio. (Vorjahr EUR 13,9 Mio.). Die übrigen Herstellungskosten sind leicht von TEUR 1.936 auf TEUR 1.954 gestiegen. Ein Grund dafür sind die Abschreibungen der im Jahr 2021 erworbenen Musikkatalogrechte. Die allgemeinen Verwaltungskosten sind in diesem Geschäftsjahr von TEUR 3.032 auf TEUR 3.450 gestiegen. Dies ist auf die höhere Umlage der IT- und Personalkosten der Universal Music Publishing International Ltd. zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (TEUR 698, Vorjahr TEUR 647). Sie enthalten Erträge aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Universal / MCA Music Publishing GmbH, Berlin (TEUR 571, Vorjahr TEUR 546). Des Weiteren enthalten sie im Wesentlichen periodenfremde Erträge (TEUR 121, Vorjahr TEUR 98) aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 8 (Vorjahr TEUR 27). Bezogen auf den Umsatz ist das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr (4%) auf 10% gestiegen. Im Geschäftsjahr 2021 wurde keine Gewinnausschüttung der Apollo-Verlag Paul Lincke GmbH, Mainz vorgenommen (Vorjahr TEUR 67). Die Zinserträge sind im Geschäftsjahr 2021 auf TEUR 11 gesunken (Vorjahr: TEUR 14). Die Zinsaufwendungen betrugen TEUR 1 (Vorjahr TEUR 2). Im Vorjahr gab es Abschreibungen auf Finanzanlagen (Vorjahr TEUR 356). Das Ergebnis nach Steuern weist einen Ertrag von TEUR 2.119 aus (Vorjahr: EUR 575). Der Ertrag wird aufgrund eines geltenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die Universal / MCA Music Publishing GmbH, Berlin, abgeführt. 1.2. Vermögens- und Finanzlage
Der Rückgang des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus der planmäßigen Abschreibung von Katalogrechten. Weiterhin sind im Anlagevermögen im Wesentlichen Finanzanlagen enthalten. Die Vorauszahlungen an Verleger und Autoren in Höhe von EUR 2,8 Mio. (Vorjahr: EUR 2,5 Mio.) betragen 17 % (Vorjahr: 18,6 %) der Aktiva. Die Forderungen in Höhe von EUR 9,9 Mio. (Vorjahr: EUR 7,2 Mio.) betragen ca. 61 % (Vorjahr: 53 %) des Vermögens und setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 8,3 Mio. (Vorjahr: EUR 6,7 Mio.), Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1,5 Mio. (Vorjahr: EUR 0,5 Mio.) und keinen sonstigen Vermögensgegenständen (Vorjahr: TEUR 48). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben sich hauptsächlich aus der GEMA-Umsatzabgrenzung. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die Universal Music Entertainment GmbH in Höhe von TEUR 1.513 (Vorjahr: TEUR 353). Diese betreffen im Wesentlichen Cash-Pool-Forderungen von TEUR 4.084 (Vorjahr TEUR 3.282), denen Verbindlichkeiten aus interner Leistungsverrechnung von TEUR 2.631 (Vorjahr: TEUR 2.985) gegenüberstehen. Weiterhin betreffen diese Forderungen Ansprüche aus dem von der Universal Music Entertainment GmbH erklärten Schuldbeitritt zu den Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 57). Diese Ansprüche haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keinen Betrag, der vereinbarungsgemäß erst nach Ablauf eines Jahres zur Rückzahlung fällig wird. Von den ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenständen ist wie im Vorjahr kein Betrag nach mehr als einem Jahr fällig. Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 13.370 (Vorjahr TEUR 11.790) setzen sich aus kurzfristigen sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 13.310 (Vorjahr TEUR 11.733) und langfristigen Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr TEUR 57) zusammen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen noch nicht an Verleger und Autoren abgerechnete Lizenzeinnahmen in Höhe von TEUR 13.159 (Vorjahr TEUR 11.668). Sämtliche Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind kurzfristig und beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.191, Vorjahr TEUR 1.660), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.556, Vorjahr TEUR 16), und sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 99, Vorjahr TEUR 69). Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich innerhalb der Gruppe. Sämtliche Finanzierungen der Gesellschaft erfolgen über einen Cash-Pool, der von der Universal Music Entertainment GmbH, Berlin, verwaltet und verzinst wird. Die Liquiditätslage der Gesellschaft spiegelt sich daher im Wesentlichen in der Veränderung der mit diesen Unternehmen bestehenden Verrechnungssalden wider. Zum Stichtag beträgt die Cash-Pool-Forderung TEUR 4.084 (Vorjahr TEUR 3.282). Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Aufgrund des hohen Inlandanteils an den Gesamterlösen besteht nur ein geringes Wechselkursrisiko. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 0,16 % (Vorjahr: 0,19 %). 1.3. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hat sich insgesamt positiv entwickelt. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 2.119 (Vorjahr TEUR 575). Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen und konnte ein sehr gutes, über den Erwartungen liegendes, Ergebnis nach Steuern erwirtschaften. 1.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zu den für die Gesellschaft wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren zählen der Umsatz und das Ergebnis nach Steuern. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 2.119 (Vorjahr TEUR 575). Dieses sehr gute Ergebnis ist insbesondere auf die positive Entwicklung des Betriebsergebnisses zurückzuführen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagement Die Gesellschaft verfolgt das Risikomanagementziel, bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Hierzu werden im Rahmen des Controllings Risiken erfasst, bewertet, überwacht und an die Geschäftsführung berichtet. Nach der gegenwärtigen Einschätzung bestehen im Musikverlagsgeschäft keine bestandsgefährdenden Risiken, sondern lediglich Risiken, welche die Ertragskraft nachhaltig beeinflussen könnten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Risiken, welche die zukünftige Wahrung der Urheberrechte in Deutschland, die allgemeine Entwicklung auf dem lokalen Tonträgermarkt und allgemeine Geschäftsrisiken hinsichtlich der Einspielbarkeit von Vorauszahlungen an Verlage und Autoren betreffen. Die Absicherung wesentlicher Transaktionen erfolgt im Rahmen von Vorauszahlungen durch vorsorgliche Prüfung der Ertragskraft des Empfängers und durch Zessionen auf Einnahmen des Empfängers. Darüber hinaus besteht ein umfangreiches Planungs- und Budgetierungssystem. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen aufgrund des Geschäftsmodells im Musikverlagswesen nur in geringem Umfang. Die Gesellschaft setzt keine Finanzinstrumente ein. 2. Chancen und Risikobericht 2.1. Risiken Der Anteil der Verlagsumsätze aus Einnahmen der Vervielfältigung von Tonträgern tritt wie im Gesamtmarkt immer weiter in den Hintergrund, wodurch das Risiko aus der künftigen Entwicklung dieses Teilmarktes deutlich an Bedeutung verliert. Zu erwartende Umsatzrückgänge im Vervielfältigungsrecht gilt es, durch andere Einnahmen vor allem aus der Verwertung im digitalen Bereich und der Vergabe von Synchronisationsrechten zu kompensieren. Da ein Teil der Verlagsumsätze aus Einnahmen aus der Veröffentlichung von Tonträgern und digitalen Releases resultiert, wird die künftige Entwicklung der Gesellschaft weiterhin von der Entwicklung auf dem digitalen und physischen Tonträgermarkt sowie den rechtlichen Rahmenbedingungen vor allem im digitalen Bereich abhängen. Gleichzeitig gilt es zu beachten, dass die mit dem COVID-19-Virus in Kraft getretenen gesundheitspolitischen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus sich weiterhin negativ auf den Umsatz für das folgende Geschäftsjahr 2022 auswirken werden. Einbußen werden im Bereich der Direktlizensierung sowie im Live Bereich erwartet. 2.2. Chancen Die positive Marktentwicklung bietet Chancen für die Entwicklung der Gesellschaft im Markt insbesondere im digitalen Bereich. Die Einnahmen aus den Audio- und Video-Subscription-Services spielen eine immer größere Rolle. Dabei ist die Etablierung der reibungslos funktionierenden Lizenzmodelle maßgeblich für den Erfolg in diesem Geschäft. Deutschsprachige Musik zeigt sich weiterhin stark: sechs der Top-10-Alben der von GfK ermittelten Offiziellen Deutschen Jahrescharts 2021 waren von deutschen Künstlern besetzt. 7 In diesem Umfeld steht die Gesellschaft dank ihrem vielfältigen Repertoire besonders gut da.
7 Musikindustrie in Zahlen BVMI S. 45
Die Universal/MCA Music Publishing GmbH ist sowohl durch die Einbindung in die Universal Music Publishing Gruppe Deutschland als auch aufgrund der Stärke des Musikkatalogs bestens aufgestellt, um die Herausforderungen des Marktes zu bewältigen. Die Geschäftsleitung der Universal/MCA Music Publishing GmbH geht davon aus, dass die am Markt bestehenden Chancen, ausgedrückt vor allem im großartigen lokalen, kreativen Potential der derzeit unter Vertrag stehenden namenhaften Autoren, die Risiken überwiegen und sieht daher der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft weiterhin mit berechtigt großem Optimismus entgegen. 3. Prognosebericht Nach einer Prognose der GfK wird der digitale Musikmarkt in Deutschland 2022 - 2024 deutlich um durchschnittlich knapp 7,4 % pro Jahr wachsen. GfK erwartet, dass der Umsatz des deutschen Musikmarktes 2024 auf EUR 2,4 Mrd. steigen wird. Laut der Prognose der GfK wird das Audio Streaming allein im Jahr 2022 rund 73 % des gesamten Musikmarktes ausmachen, Downloads kämen auf 2 % und das Geschäft mit den physischen Tonträgern nur noch auf 20 %. 8
8 GfK Presentation | The German music market
2021 S. 54
Die COVID-19-Krise in Deutschland und weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung beschleunigen die Entwicklungen im Digitalen Bereich zusätzlich. Somit wird davon ausgegangen, dass das Wachstum des digitalen Geschäfts die Rückgänge im physischen Geschäft überkompensieren wird. 9
9 GfK Presentation | The German music market
2021 S. 54
Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir einen Umsatz zwischen EUR 22,0 Mio. und EUR 23,5 Mio. sowie ein Ergebnis nach Steuern zwischen EUR 2,0 Mio. und EUR 3,5 Mio. Aufgrund der derzeitigen Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und der damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen auf das Geschäft der Gesellschaft, kann die tatsächliche Entwicklung von der Prognose abweichen.
Berlin, den 5. Juli 2022 Universal Music Publishing GmbH Frank Briegmann, Geschäftsführer Thomas Vidovic, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Universal Music Publishing GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Universal Music Publishing GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Universal Music Publishing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 5. Juli 2022 Ernst
& Young GmbH
Canzler, Wirtschaftsprüfer Kim, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
44 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Organisationen der Kultur
Reparatur und Instandhaltung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Veröffentlichung von Musikaufnahmen (Labels)
Verlegen von Büchern
Verwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten
Verwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten
Musikverlage
Verwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten
Künstler- und Modelagenturen
Verlegen von Büchern
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Verlegen von Büchern
Beteiligungsgesellschaften
Musikverlage
Verwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten
Speditionen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Großhandel mit Textilien
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Unternehmensberatung
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Unternehmensberatung
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen