SFDC Germany Data Centre GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rebecca Costelloe seit 7.4.2026 | Geschäftsführer |
Stéphane Jean Claude Frédéric Jaccottet seit 19.1.2021 | Geschäftsführer |
Samuel Vallotton seit 18.3.2015 | Prokura |
Elizabeth Chow Allen seit 18.3.2015 | Prokura |
Hakan Joachim Wettermark seit 24.3.2014 | Geschäftsführer |
Samuel Joseph Fleischmann seit 24.3.2014 | Geschäftsführer |
Joseph Carlos Allanson seit 24.3.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
salesforce.com Sàrl | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
salesforce.com Germany GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die salesforce.com Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der salesforce.com Germany GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der salesforce.com Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft. Die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 25. September 2024 EY
GmbH & Co. KG
Stummer-Jovanovic, Wirtschaftsprüfer Gössl, Wirtschaftsprüfer Inhaltsverzeichnis Jahresabschluss 1. Bilanz zum 31. Januar 2024 2. Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024 I Allgemeine Angaben II Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden III Erläuterungen zur Bilanz IV Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung V Sonstige Angaben Bilanz zum 31 Januar 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn and Verlustrechnung
(Amtsgericht München HRB 158525, Sitz München)Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Allgemeine Angaben Zum Bilanzstichtag 31. Januar 2024 erfüllt salesforce.com Germany GmbH (die "Gesellschaft") die Größenkriterien einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB (Handelsgesetzbuch). Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Februar und endet zum 31. Januar des Folgejahres. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Bilanzierung und Bewertung der Aktiv - und Passivposten Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände werden beim Zugang mit ihren Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten bzw. ihren Herstellungskosten bewertet. Die Folgebewertung, gemäß des fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskostenprinzips, erfolgt entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer durch Verminderung um lineare planmäßige Abschreibungen, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich um außerplanmäßige Abschreibungen. Die immateriellen Vermögensgegenstände bestehen aus Geschäfts- oder Firmenwerten, erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist ein immaterieller Vermögensgegenstand und stellt den Überschuss der Anschaffungskosten über den beizulegenden Zeitwert des Nettovermögens der in den Vorjahren erworbenen und anschließend verschmolzenen Tochtergesellschaft dar. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über seine wirtschaftliche Nutzungsdauer auf Basis der zugrunde liegenden Fluktuationsannahmen abgeschrieben, die in diesem Fall von der Geschäftsleitung auf 3 bis 5 Jahre geschätzt wird. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten beträgt drei Jahre. Sachanlagen Sämtliche Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Anschaffungsnebenkosten sind solche, die erforderlich sind, um einen Vermögensgegenstand im betriebsbereiten Zustand zu setzen. Sie umfassen die gezahlten Beträge sowie den beizulegenden Buchwerten. Die Abschreibung erfolgt auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode und beträgt bei:
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen. Finanzanlagevermögen Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu den Anschaffungskosten abzüglich der ggf. kumulierten Wertminderungsaufwendungen ausgewiesen. Außerplanmäßige Wertminderungen von Anlagevermögen Eine außerplanmäßige Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzanlagen wird erfasst, wenn der beizulegende Zeitwert der einzelnen Vermögenswerte niedriger ist als der entsprechende Buchwert und die Wertminderung wahrscheinlich dauerhaft ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind die Beträge, die von Kunden für verkaufte Waren oder erbrachte Dienstleistungen im normalen Geschäftsbetrieb geschuldet werden. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und andere Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bzw. am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken, als auch die allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen des Sektors sowie das Länderrisiko einzelner Kunden, werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Um allgemeine Ausfallrisiken der nicht bereits per Einzelwertberichtigung bewerteten Forderungen einzuschließen, werden pauschale Wertberichtigungen auf die nicht fälligen Nettoforderungen vorgenommen. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. Uneinbringliche Forderungen werden vollständig abgeschrieben Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Gezeichnete Kapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Steuerrückstellungen sowie sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Preis und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der sogenannten "Projected Unit Credit Methode" (PUC-Methode) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck (bei Invalidität um 50 % ermäßigt) und unter Berücksichtigung der zukünftigen Entwicklung mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Es wird eine pauschale Restlaufzeit aller Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive latente Steuern Latente Steuern resultieren aus den unterschiedlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, die sich voraussichtlich in künftigen Geschäftsjahren ausgleichen werden. Die Beträge der daraus resultierenden Steuerbe- und -entlastungen werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des voraussichtlichen Abbaus der Bilanzdifferenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden gemäß § 274 Abs. 1 HGB saldiert aufgerechnet, wenn sie sich auf Ertragsteuern beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden. Eine daraus resultierende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer erfasst. Die angesetzten passiven latenten Steuern werden aufgelöst, sobald die Steuerbelastung eintritt oder nicht mehr erwartet wird. Wenn die Saldierung von latenten Steueransprüchen und latenten Steuerschulden zu einem aktiven latenten Steuersaldo führt, wird dieser nicht in der Bilanz ausgewiesen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für im Berichtsjahr oder den Jahren zuvor eingenommenen Einnahmen, welche Ertrag der Folgejahre sind. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat mit der Salesforce GFO Sàrl, Lausanne, Schweiz, ein Abkommen zur Reduzierung von Fremdwährungsrisiken im Rahmen von Intercompany Geschäftsvorfällen abgeschlossen. Die Gesellschaft verwendet Devisenterminkontrakte, um ihr Risiko, in überwiegend auf USD lautende Währung, zu reduzieren. Kurzfristige nicht realisierte Verluste aufgrund von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts dieser Derivatekontrakte werden in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in den sonstigen Rückstellungen erfasst. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, deren Laufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden gem. § 256a HGB am Stichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, deren Laufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden gemäß § 256a HGB unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungskostenprinzips zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Erfassung von Erträgen und Aufwendungen Erträge und Aufwendungen werden unabhängig ihres Zahlungsflusses in dem Geschäftsjahr erfasst, in der sie angefallen sind. Die Erträge werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung abzüglich etwaiger Rabatte und Steuern erfasst. Erträge aus Verkäufen werden zu dem Zeitpunkt erfasst, an dem das Risiko und der Nutzen des Eigentums an der verkauften Ware auf den Käufer übertragen wird, kein Einfluss mehr auf die übertragene Sache ausgeübt werden kann und der Verkäufer keine wirksame Kontrolle mehr über sie hat. Erträge aus erbrachten Dienstleistungen werden unter Berücksichtigung des Anteils der am Bilanzstichtag erbrachten Leistung erfasst, sofern der Wert der Transaktion zuverlässig geschätzt werden kann. Migration von Slack-Verträgen Am 20. März 2023 übernahm die salesforce.com Germany GmbH die bestehenden Kundenverträge von Slack Technologies Limited ("Slack"), Dublin, Irland. Salesforce.com Germany GmbH wird weiterhin die damit verbundenen Dienstleistungen im Rahmen dieser Verträge erbringen und in Zukunft als Wiederverkäufer für die Produkte und Dienstleistungen von Tableau fungieren. Damit sind alle Rechte und Pflichten aus diesen Verträgen gegen Zahlung an verbundene Unternehmen auf die Gesellschaft übergegangen. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres, ist im Anlagenspiegel dargestellt (siehe Anlage zum Anhang). Angaben zum Anteilsbesitz Am 18. Dezember 2023 verkaufte die ClickSoftware Europe Limited ihre Anteile an der ClickSoftware Central Europe GmbH, Frankfurt, an die salesforce.com Germany GmbH zum Marktwert gegen Barzahlung. Der endgültige Kaufpreis betrug 544 TEUR, was dem Nettovermögen entsprach. Am 18. Dezember 2023 verkaufte die Datorama UK Limited ihre Anteile an der Datorama GmbH, Hamburg, an die salesforce.com Germany GmbH zum beizulegenden Zeitwert gegen Barmittel. Der endgültige Kaufpreis betrug 898 TEUR, was dem Nettovermögen entsprach.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die nachstehenden Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - wie auch im Vorjahr - ausschließlich kurzfristig:
Die sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind aufgrund weiterer Cash-Pool-Salden angestiegen. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferung und Leistungen gegen verbundene Unternehmen ist auf die Migration der Slack-Umsätze zurückzuführen. Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen nicht. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt:
Der Gewinnvortrag hat sich wie folgt entwickelt:
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsverpflichtung wurde zum 31. Januar 2024 mit TEUR 1.664 (Vj. TEUR 2.004) ermittelt. Für die Berechnung wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz von 1,82% verwendet. Es wurde eine Gehaltserhöhung von 3,00%, eine Rentenerhöhung von 2,00% und eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate verwendet. Am Bilanzstichtag beträgt die Differenz der Pensionsverpflichtung zwischen der Berechnung mit dem durchschnittlichen Zinssatz von 10 Jahren und dem 7-Jahres- Durchschnittszinssatz TEUR 20 (Vj. TEUR 158). Die Differenz nach § 253 Abs. 6 HGB aus der alternativen Bewertung von Rückstellungen mit dem auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre ermittelten Abzinsungssatz (1,76%) ist durch ausreichend vorhandenen Gewinnvortrag gedeckt. Die grundsätzlich gegebene Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB entfaltet daher keine Auswirkung. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
Verbindlichkeiten Die nachstehenden Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres sind - wie im Vorjahrausschließlich kurzfristig:
Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf die Änderung des Zeitpunkts der Verbindlichkeiten aus Einkommensteuer und Sozialversicherung zurückzuführen. Des Weiteren resultiert aus der höheren Aktivität der Gesellschaft und eine höhere Steuerverbindlichkeit. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen nicht. Rechnungsabgrenzungsposten Passive Rechnungsabgrenzungsposten setzen sich wie folgt zusammen:
Latente Steuern Passive latente Steuern resultieren aus:
Die Beträge wurden auf Grundlage eines Steuersatzes von 32,02% berechnet. Die latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatz nach Segmenten und Regionen
Zur Erläuterung der Hauptgeschäftstätigkeiten des Jahres wird auf den Abschnitt Hauptgeschäftstätigkeiten und Geschäftsverlauf" im Lagebericht verwiesen. Bezüglich des Rückgangs der Umsatzerlöse in den Segmenten Marketing und Support Services verweisen wir auf die Anhangangaben zur Slack Migration auf Seite 11 dieses Anhangs. Aufwendungen für bezogene Leistungen Die Aufwendungen für bezogene Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
Eine Erläuterung der wesentlichen Treiber für die Erhöhung der Resellergebühren finden Sie im Abschnitt "Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Ergebnisse" im Lagebericht. Personalaufwand Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Der Anstieg ist zum einen hauptsächlich auf den Anstieg der Mitarbeiterzahl um 11% zurückzuführen, zum anderen wurden infolge des Personalabbaus Beträge, an die den Mitarbeiter gezahlt (siehe "Sonstige Angaben"). Abschreibungen Die Abschreibungen beinhalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Angaben bzgl. außergewöhnlicher Aufwendungen und Erträge Das Unternehmen hat sein, im Vorjahr aufgesetztes, Restrukturierungsprogramm fortgesetzt bzw. erweitert. Dafür sind TEUR 8.337 (Vj. TEUR 24.194) in den Aufwendungen Löhne und Gehälter erfasst worden. Andere Reduzierung der Arbeitskräfte Am 4. Januar 2023 kündigte Salesforce, Inc. eine Restrukturierungsplan an, der darauf abzielt, die Betriebskosten zu reduzieren, die Betriebsmargen zu verbessern und das anhaltende Commitment des Konzerns zum profitablen Wachstum fortzusetzen. Der Plan hat sich auf 10% der Belegschaft des Unternehmens ausgewirkt, auch sind die angemieteten Gebäude dadurch reduziert worden. Im Januar 2024 erfolgte im Rahmen des Go-To-Market ("GTM") die Ankündigung einer weiteren Verkleinerung der Belegschaft, wovon ca. 1% der Belegschaft betroffen sein wird. Die damit verbundenen Auswirkungen wurden gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB bereits im Jahresabschluss zum 31. Januar 2024 berücksichtigt. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 8.718 auf neue Rechnung vorzutragen. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zukünftige vertragliche Zahlungsverpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, betreffen Mietverträge für Geschäftsräume. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen verteilen sich wie folgt auf die folgenden Jahre:
Derivative Finanzinstrumente Der Nominalbetrag der nicht bilanzierten Devisenterminkontrakte betrug TEUR 52.508 (Vj. TEUR 93.546). Die beizulegenden Zeitwerte dieser kurzfristigen Verträge könnte zu Verlusten führen; entsprechend wurde eine Rückstellung für die damit verbundenen potenziellen Verluste in Höhe von TEUR 445 (Vj. TEUR 434) erfasst. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten des Unternehmens im Jahr 2023 stellt sich wie folgt dar:
Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
In Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe über die Gesamtvergütung der Geschäftsführung, da nur ein Geschäftsführer eine Vergütung für seine Leistungen direkt von der Gesellschaft erhält. Aufsichtsrat Als Mitglieder des Aufsichtsrats wurden folgende Personen bestellt:
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten in der Regel eine Aufwandsentschädigung, aber keine Vergütung. Im Geschäftsjahr 2024 wurde keine Aufwandsentschädigung bezahlt. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 168. Internationale Steuerreform - Pillar 2 Modell Regeln Die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ("OECD"), einem globalen Politikforum, herausgegebenen globalen Anti-Basen- Erosionsregeln der Pillar 2 führten eine globale Mindeststeuer von 15% ein, die für multinationale Gruppen mit konsolidiertem Umsatz in Höhe von über 750 Millionen Euro gelten würde. Die Mehrheit der OECD-Mitgliedsstaaten hat sich grundsätzlich darauf geeinigt, diese Bestimmungen anzunehmen, und zahlreiche Gerichtsbarkeiten, einschließlich der Gerichtsbarkeit, in der das Unternehmen tätig ist, haben diese Regeln für das Geschäftsjahr der Gruppe, das am 1. Februar 2024 beginnt, umgesetzt. Ertragsteuern Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Regeln bewertet und geht derzeit davon aus, dass sie keinen wesentlichen Einfluss auf die Finanzergebnisse für das zum 31. Januar 2025 endende Jahr haben werden. Der effektive Steuersatz des Unternehmens für den 31. Januar 2024 liegt wesentlich über dem Mindeststeuersatz von 15%. Wir werden unsere Einschätzung weiterhin überwachen und verfeinern, sobald weitere Leitlinien zur Verfügung stehen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ClickSoftware Central Europe GmbH Ein Fusionsvertrag zwischen dem Unternehmen und ClickSoftware Central Europe soll in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2025 abgeschlossen werden. Datorama GmbH Am 26. August 2024 wurde ein Fusionsvertrag zwischen der Gesellschaft und Datorama GmbH geschlossen. Ausschüttung der Gewinnrücklagen der Vorjahre Am 18. Juli 2024 hat die Gesellschaft EUR 26.558.983,28 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Konzernzugehörigkeit Sämtliche Anteile an der Gesellschaft werden von der salesforce.com Sàrl, Lausanne, Schweiz, gehalten. Mutterunternehmen des größten und des kleinsten Konsolidierungskreises und oberste Konzernspitze ist die Salesforce, Inc. (vormals salesforce.com, Inc.), San Francisco, USA. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich. Die salesforce.com Germany GmbH ist gemäß den Regelungen des § 291 Abs. 5 HGB i.V.m § 296 Abs. 2 HGB nicht zur Aufstellung einen Konzernabschlusses verpflichtet.
München, den 25. September 2024 Hakan Joachim Wettermark Lesa McDonagh Stéphane Jean Claude Frédéric Jaccottet Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024Die salesforce.com Germany GmbH (die "Gesellschaft") wurde am 9. Juni 2005 von der Anteilseignerin salesforce.com Sàrl, Lausanne, Schweiz (die "Muttergesellschaft") errichtet. Die Gesellschaft ist in München ansässig und registriert. Das Unternehmen hat außerdem Niederlassungen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Jena und Mannheim. Hauptgeschäftstätigkeiten und Geschäftsrückblick Salesforce, Inc. (ehemals salesforce.com, Inc.), San Francisco, USA, und ihre Tochtergesellschaften (zusammen die "Gruppe") sind ein weltweit führender Anbieter von Software as a Service ("SaaS"), die Unternehmen und ihre Kunden im digitalen Zeitalter zusammenbringt. Die 1999 gegründete Gruppe ermöglicht es Unternehmen jeder Größe und Branche, durch die Kraft von Daten, künstliche Intelligenz (Kl), Management der Kundenbeziehungen (CRM) und Vertrauen mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Salesforce's Kl-gestützte Plattform Customer 360 verbindet Vertrieb, Service, Marketing, Verkaufs- und IT-Teams, indem sie Kundendaten über Systeme, Apps und Geräte hinweg miteinander verknüpfen um einen vollständigen Überblick einzelner Kunden zu erhalten. Mit dieser zentralen Lösung können die Teams schneller, produktiver und effizienter reagieren und intelligente, personalisierte und automatische Erlebnisse über alle Kanäle hinweg liefern. Die Serviceangebote von Customer 360 sind flexibel, skalierbar und einfach zu bedienen. Sie können im Allgemeinen einfach konfiguriert, schnell bereitgestellt und in andere Plattformen und Unternehmensanwendungen integriert werden. Die Gruppe verkauft an Unternehmen weltweit, hauptsächlich auf Abonnementbasis, durch direkten Vertrieb und auch indirekt über Partner. Der Konzern ermöglicht es Dritten auch, seine Plattform und Entwicklertools zu nutzen, um zusätzliche Funktionen und neue Anwendungen zu erstellen, die auf seiner Plattform laufen und die separat von oder in Verbindung mit den Serviceangeboten des Konzerns verkauft werden. Die Gesellschaft agiert als Vertragspartner mit Drittkunden in Deutschland und verkauft die Lösungen von Salesforce, Inc. (Die Gruppe) über seine Wiederverkäufervereinbarung mit einer anderen Konzerngesellschaft, SFDC Ireland Limited (Dublin, Irland), weiter. Dies beinhaltet den direkten Wiederverkauf von Produkten und Dienstleistungen, die Bereitstellung von After-Sales-Support einschließlich technischer Anfragen, die Zusammenstellung von Marktinformationen zur Leistung der Geschäftsaktivität und Unterstützung bei der Anpassung der Produkte und Dienstleistungen. Die Gesellschaft beteiligt sich auch kontinuierlich an Forschung und Entwicklung im Auftrag von SFDC Ireland Limited. Es wird erwartet, dass der gesamte Software als Service-Markt (SaaS) weiter wachsen wird, wobei Deutschland voraussichtlich seine Position als drittgrößter Standort für globale Einnahmen und größter Standort in Europa 1 beibehalten wird. Die Gesellschaft hat davon profitiert, eines der prominentesten Unternehmen 2 auf dem SaaS-Markt zu sein und weiterhin Unternehmen aller Größen und Branchen bei der Transformation ihrer Geschäfte zu unterstützen. Dies geschieht durch den Einsatz flexibler, skalierbarer und einfach zu bedienender Anwendungen im Zeitalter der vollständigen Digitalisierung, der Künstlichen Intelligenz und des Arbeitens von überall aus. Der in den Umsatzerlösen enthaltene Außenumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf 943 Mio. EUR; eine Steigerung von 21% gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg ist auf den großen Erfolg des Unternehmens zurückzuführen, der sich in einem volumenbedingten Anstieg der verkauften Abonnements niederschlägt, zu denen Neukunden, Upgrades und zusätzliche Abonnements von bestehenden Kunden gehören. Das Unternehmen führt auch Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ("F&E-Dienstleistungen") für SFDC Ireland Limited durch. Die F&E-Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2024 auf 34 Mio. EUR (Vj. 32 Mio. EUR). Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 im Jahresdurchschnitt um 0.3% 3 im Vergleich zum Vorjahr (2023: 1,9%). Der Konzern sieht Deutschland weiterhin als Schlüsselland für Wachstum und Investitionen im Geschäftsjahr 2024, und obwohl sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 leicht abschwächte, profitierte das Unternehmen weiterhin von der beschleunigten Cloud-Computing-Lösungen und steigerte seinen Umsatz in diesem Zeitraum um 18% Zeitraum.
1
https://www.statista.com/outlook/tmo/public-cloud/software-as-a-service/germany#analyst-opinion.
Wesentliche Kennzahlen Der wichtigste Indikator für die finanzielle Leistung des Unternehmens ist der Umsatz. Weitere finanzielle und andere Kennzahlen während des Geschäftsjahres waren wie folgt:
Im Lagebericht der Vorjahre wurde für das Geschäftsjahr 2024 ein hohes Umsatzwachstum von ca. 20%-30% prognostiziert. Die tatsächliche Umsatzsteigerung des Unternehmens erreichte 18%, dieser liegt leicht unter der prognostizierten Untergrenze. Aufgrund der Gesamtentwicklung des makroökonomischen Umfelds ist das Management jedoch mit der Leistung für das Geschäftsjahr zufrieden. Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung und Ergebnisse Das Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2024 mit einer Bilanzsumme von 543 Mio. EUR gegenüber 505 Mio. EUR im Vorjahr ab. Der Anstieg der Aktiva um 38 Mio. EUR ist in erster Linie auf den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 46 Mio. EUR (hauptsächlich aus dem Cash-Pooling- Prozess, siehe unten) und auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 9 Mio. EUR, der das anhaltende Wachstum des Unternehmens widerspiegelt. Dieser Anstieg wurde jedoch ausgeglichen durch die fortgesetzte Abschreibung in Höhe von 16 Mio. EUR ausgeglichen. Auf der Passivseite sanken die Sonstigen Verbindlichkeiten von 98 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 auf 90 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2024. Dies ist auf den Rückgang der zu zahlenden Lohnsteuer, welcher den Anstieg der zu zahlenden Mehrwertsteuer kompensiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich von 13 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 auf 7 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2024. Der Rückgang ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass das Unternehmen eine Forderungsposition für einige konzerninterne Positionen hatte. Diese wurden nach Jahresende beglichen. Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 319 Mio. EUR beinhaltet abgegrenzte Beträge aus Abonnements und Professional Services mit einer typischen Laufzeit zwischen 12 und 36 Monaten. Der Anstieg um 74 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der positiven Entwicklung des Direktvertriebs. Zum 31. Januar 2024 beträgt das Eigenkapital 35 Mio. EUR, im Vergleich zu 27 Mio. EUR zum 31. Januar 2023. Der Anstieg ist bedingt durch den Jahresüberschuss. Die Eigenkapitalquote beträgt ca. 7% (im Vorjahr ca. 5%). Darüber hinaus verfügt der Konzern über einen Cash-Pooling-Prozess, bei dem täglich Gelder von der Salesforce GFO Sarl ausgeliehen oder gutgeschrieben werden. Die Gesellschaft finanziert sich durch ihre operative Tätigkeit und durch Cash- Pooling. Die Gesellschaft befindet sich in einer Nettovermögensposition und ist gut gerüstet, um das Tagesgeschäft zu finanzieren und ihren Verpflichtungen nachzukommen, sobald diese fällig werden. Der Umsatz setzt sich seit dem Geschäftsjahr 2020 aus Service Gebühren und Direktverkäufen zusammen. Diese Umsätze erhöhten sich von 835 Mio. EUR im Vorjahr auf 983 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2024. Im Geschäftsjahr 2024 resultieren 943 Mio. EUR aus Direktverkäufen im Vergleich zu 780 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023. Der Grund für den Anstieg erklärt sich durch den volumenbedingten Anstieg der verkauften Abonnements, welche Neukunden, Upgrades und zusätzliche Abonnements von Bestandskunden umfassen. Der Anstieg der "Betrieblichen Aufwendungen" um 191 Mio. EUR ist in erster Linie auf den Anstiegt aus Aufwendungen für bezogene Leistungen (208 Mio. EUR) und den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 46 Mio. EUR zurückzuführen. Die Erhöhung der Aufwendungen für bezogene Leistungen steht im Zusammenhang mit den "Resekker-Gebühren" und dem erheblichen Umsatzwachstum. Der Rückgang des Personalaufwands um 61 Mio. EUR ist auf den Rückgang des Personalbestands um 61 Mio. EUR ist auf den Rückgang des Personalbestands um 11% zurückzuführen. Der Anstieg des sonstigen betrieblichen Aufwands resultierte hauptsächlich aufgrund der Entwicklung der Währungsverluste. Die Währungsgewinne unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind ebenfalls angestiegen, wodurch sich auf Nettobasis ein Fremdwährungsverlust von 141 TEUR ergibt. Wir verweisen auf den Abschnitt Hauptsächliche Tätigkeiten und Geschäftsrückblick für die Veränderung der Haupttätigkeit im Laufe des Jahres. Gesamtbeurteilung der Geschäftsleistung Gemessen am Ausblick des Vorjahres für das GJ 2023/2024 und der aktuellen Jahresleistung, in Verbindung mit dem makroökonomischen Umfeld des Unternehmens ist das Management zufrieden mit der Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr. Wesentliche Risiken und Chancen Die Gesellschaft vertreibt im Wesentlichen Softwarelösungen des Salesforce Konzerns und ist insofern von der entsprechenden Lizensierung und Fortentwicklung der Softwarelösungen durch das Mutterunternehmen abhängig. Im Rahmen des Geschäftsmodells des Unternehmens gilt das Risiko als begrenzt. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass das Unternehmen Richtlinien hat, um sicherzustellen, dass alle Kunden eine angemessene Zahlungshistorie nachweisen und Kreditwürdigkeitsverfahren erfüllen. Das Unternehmen hat durch die Erfassung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ein inhärentes Risiko der Einbringlichkeit / zweifelhafter Forderungen. Bisher wurde in dieser Hinsicht kein signifikantes Risiko festgestellt. Darüber hinaus profitiert das Unternehmen von der umfassenden Kreditversicherung des Konzerns. Das Wirtschafts- und Marktrisiko der Gesellschaft wird durch die Stärke der deutschen Wirtschaft und die Inflation beeinflusst. Die Gesellschaft ist in Konzernvereinbarugen, die das Risiko von Schwankungen auf dem deutschen Markt mindern, eingebunden. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 im Jahresdurchschnitt um 0.3% 5 im Vergleich zum Vorjahr (2023: 1,9%). Darüber hinaus kann das Unternehmen von bestehenden konzerninternen Vereinbarungen profitieren, die die Abhängigkeit vom deutschen Markt verringern. Der Konzern sieht Deutschland weiterhin als Schlüsselland für Wachstum und Investitionen. Das Unternehmen zielt darauf ab, das Liquiditätsrisiko zu mindern, indem es die Cash- Generierung über seine Geschäftstätigkeit steuert und die oberste Muttergesellschaft Salesforce, Inc. (ehemals salesforce.com, Inc.) dies kontinuierlich unterstützt. Das Unternehmen ist durch seine Geschäftstätigkeit einem Inflationsrisiko ausgesetzt, das jedoch als minimal angesehen wird, da die wesentlichen Verpflichtungen im Voraus festgelegt oder mit einer festen Marge zulässiger Preiserhöhungen auf Jahresbasis umgerechnet werden und daher nicht der marktüblichen Inflationsraten unterliegen. Das Geldguthaben des Unternehmens wird von einem verbundenen Unternehmen verwaltet, welches mit Finanzinstituten in Bezug auf Fremdwährungsderivate (externe Absicherung) zusammenarbeitet. Die Gesellschaft sichert ihr eigenes Wechselkursrisiko über dieses verbundene Unternehmen durch interne Derivate ab. Unserer Ansicht nach wird das finanzielle Risiko des Unternehmens durch die Kontrollen, die es gegenüber Kunden hat, und das ansonsten begrenzte Risikomodell, unter dem es betrieben wird, beschränkt. Das Unternehmen wird weiterhin von der günstigen Marktentwicklung der Cloud- Computing-Branche in Deutschland profitieren. Es wird erwartet, dass die von der Gesellschaft realisierten Umsätze mit Dritten in zukünftigen Perioden weiter steigen werden, da der Konzern das Bewusstsein für seine Dienstleistungen in Deutschland weiter schärft, um das Gesamtumsatzwachstum auf dem deutschen Markt voranzutreiben. Risiken sehen wir angesichts des Kriegs in der Ukraine und der damit verbundenen verhängten Sanktionen nicht. Mitarbeiter Zum 31. Januar 2024 beschäftigte die Gesellschaft 1.613 Angestellte. Niederlassungen Der Hauptsitz der Gesellschaft ist in München und weitere Büros befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Jena und Mannheim. Künftige Entwicklungen Das Management ist weiterhin davon überzeugt, dass Deutschland ein europäisches Schlüsselland für Wachstum und Investitionen ist. Die Gesellschaft wird weiterhin von der günstigen Marktentwicklung der Cloud-Computing-Branche in Deutschland profitieren und die Bekanntheit seiner Dienstleistungen in Deutschland erhöhen, um das Gesamtumsatzwachstum auf dem deutschen Markt voranzutreiben. Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Wachstum von (8-13 %) erwartet. Das erwartete Wachstum ist auf den anhaltenden Erfolg des Unternehmens auf dem deutschen Markt zurückzuführen. Der weitere Geschäftsverlauf in 2026 wird ebenfalls positiv erwartet. Angaben zur Unternehmensführung Im Geschäftsjahr 2019/20 wurde erstmalig ein Aufsichtsrat eingerichtet. Die Gesellschafter haben hinsichtlich des Frauenanteils in der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat Zielquoten von jeweils 33% festgelegt. Diese sollen bis zum 13. November 2024 erreicht werden. Die Quoten wurden erstmalig in 2019 festgelegt und werden weiterhin beobachtet. Die Geschäftsführung hat hinsichtlich des Frauenanteils in den zwei Ebenen unterhalb der Geschäftsführung Zielquoten von 20% für die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung und 27% für die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung festgelegt. Beide sollen bis zum 13. November 2024 erreicht werden. Alle Ziele wurden erreicht, mit Ausnahme eines Ziels, welches zum Zeitpunkt der Unterzeichnung dieser Jahresabschlüsse nicht erreicht wurde. Das unerreichte Ziel war das 27%-Ziel für die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung. Die 27%-Schwelle für die zweite Managementebene unterhalb der Geschäftsführung wurde nicht erreicht, da es derzeit 25% weibliche Mitarbeiter auf der Ebene gibt. Am 9. September 2024 haben die Gesellschafter überarbeitete Ziele für die nächsten 5 Jahre festgelegt. Die Gesellschafter legten Zielquoten von 33% für den Frauenanteil in der Geschäftsführung und 50% für den Aufsichtsrat festgelegt. Im Hinblick auf den Anteil von Frauen in den beiden Ebenen unterhalb der Geschäftsführung legte die Geschäftsführung Zielquoten von 30% für die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung und 27% für die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung fest.
München, den 25. September 2024 Hakan Joachim Wettermark Lesa McDonagh Stéphane Jean Claude Frédéric Jaccottet
Nyon, Switzerland 27. September 2024 salesforce.com Sárl Stéphane Jean Claude Frédéric Jaccottet, Managing Officer
Berlin, im September / in September 2024 Für den Aufsichtsrat / For the supervisory board Nina Keim Meldepflichten im Bundesanzeiger nach § 21 EntgTransG Der vorliegende Bericht wurde erstellt, um den Berichtspflichten im Bundesanzeiger gemäß § 21 EntgTransG nachzukommen. Im Jahr 2022 verteilte sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von Salesforce wie folgt:
Zum 31. Dezember 2019 verteilte sich die Mitarbeiterzahl von Salesforce wie folgt:
Anmerkungen:
Unser Engagement für Gleichberechtigung für alle Gleichberechtigung ist ein zentraler Wert bei Salesforce. Wir glauben, dass Unternehmen mächtige Plattformen für den sozialen Wandel sein können und dass es unsere Verantwortung ist, die Gleichberechtigung für alle zu fördern. Die Schaffung einer Kultur der Gleichberechtigung ist nicht nur richtig, sondern auch klug. Sie befähigt uns zu Innovationen, zum Aufbau engerer Beziehungen zu unseren Kunden und letztlich dazu, ein besseres Unternehmen zu werden. Wir bemühen uns, einen Arbeitsplatz zu schaffen, der die vielfältigen Gemeinschaften um uns herum widerspiegelt und an dem sich jeder gesehen, gehört, geschätzt und zum Erfolg befähigt fühlt. Natürlich bleibt noch viel zu tun, aber gemeinsam können wir einen gleichberechtigteren Arbeitsplatz und eine gleichberechtigtere Welt für alle schaffen. Unsere Verpflichtungen und Initiativen zur Gleichstellung Im Rahmen unserer langfristigen Talentstrategien investieren wir weiterhin in lokale Programme und Initiativen, die darauf abzielen, das geschlechtsspezifische Lohngefälle zu verringern:
Salesforce engagiert sich nach wie vor stark für gleiche Bezahlung. Im Jahr 2015 war Salesforce eines der ersten Unternehmen, das untersucht hat, ob es bei seiner weltweiten Mitarbeiterschaft Lohnunterschiede gibt, und bewertet auch weiterhin die Vergütung - einschließlich Boni und Aktien - auf einer kontinuierlichen Basis. Die folgenden Informationen geben einen Überblick über die Equal Pay-Aktivitäten, die bei Salesforce Deutschland seit 2020 stattgefunden haben und stattfinden:
Um mehr über unsere Bemühungen zu erfahren, besuchen Sie Saleforce.com/Equality. UNTERZEICHNET:
Datum 09 September 2024 Stéphane Jaccottet Reporting duties in the Federal Gazette (Bundesanzeiger) in accordance with Section 21 of the EntgTransG This report has been put together in order to comply with the reporting duties in the Federal Gazette (Bundesanzeiger) as required by Section 21 of the EntgTransG. In 2022, the average employee population of Salesforce was broken down as follows:
As at 31 December 2019, Salesforce's employee population was broken down as follows:
Note:
Our commitment to equality for all Equality is a core value at Salesforce. We believe that businesses can be powerful platforms for social change and that it is our responsibility to further Equality for All. Creating a culture of Equality isn't just the right thing to do; it's also the smart thing. It empowers us to innovate, build deeper connections with our customers, and ultimately become a better company. We strive to create a workplace that reflects the diverse communities around us and where everyone feels seen, heard, valued, and empowered to succeed. Clearly, there is more work to be done, but together we can build a more equal workplace and world for all. Our Equality Commitments & InitiativesAs part of our long term talent strategies, we continue to invest in local programs and initiatives that aim to close the Gender Pay Gap, including:
Salesforce remains deeply committed to equal pay. In 2015, Salesforce was one of the first companies to evaluate whether there were any gaps in pay among its global workforce, and continues to evaluate pay - including bonuses and stock - on an ongoing basis. The following information outlines the Equal Pay activities that have and are taking place at Salesforce Germany since 2020:
To learn more about our efforts, visit Saleforce.com/Equality. SIGNED:
09 September 2024 Stéphane Jaccottet |
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