JI Lifestyle GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Dr. Klingebiel seit 27.3.2026 | Prokura |
Julia Victoria Funke seit 16.4.2025 | Geschäftsführer |
Georg Adolf Schranner seit 3.6.2019 | Geschäftsführer |
Sven Carsten Steinike seit 19.7.2018 | Prokura |
Cord Sielemann seit 7.9.2016 | Prokura |
Stefan Studnitzky seit 14.10.2015 | Prokura |
Klaus Nolden seit 17.9.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALLYSCA Assistance GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen der Gesellschaft Im Geschäftsjahr wurde jede Zahl und Summe jeweils kaufmännisch gerundet. Die Zahlen in Klammern weisen die Vorjahreswerte aus. Im Interesse einer besseren Lesbarkeit wird davon abgesehen, bei Fehlen einer geschlechtsneutralen Formulierung sowohl die männliche als auch weitere Formen anzuführen. Die gewählten männlichen Formulierungen gelten deshalb uneingeschränkt auch für die weiteren Geschlechter. Unser Unternehmen ALLYSCA Assistance GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der ERGO Group AG mit Sitz in München. Die ERGO Group AG bündelt Erstversicherungsaktivitäten des DAX-Unternehmens Munich Re, einem weltweit führenden Anbieter von Rückversicherung, Erstversicherung und versicherungsnahen Lösungen. Zwischen ALLYSCA und der ERGO Group AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. ALLYSCA ist der Assistance Dienstleister innerhalb der ERGO/ Munich Re Group. ERGO bietet Produkte in allen wesentlichen Versicherungssparten an. Dabei richtet sich ERGO konsequent an den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden aus und kombiniert Versicherungsprodukte mit Assistance-Leistungen und Kundenservicelösungen. Seit über 30 Jahren erbringt ALLYSCA in vielen Versicherungsfragen und Lebenslagen Assistance- und Serviceleistungen für Endkunden. Dabei wird auch dem steigenden Bedarf an digitalen Lösungen Rechnung getragen. ALLYSCA unterstützt über die ERGO/ Munich Re Group hinaus eine Vielzahl an Unternehmen aus der Versicherungs- und Finanzwirtschaft sowie dem Automobilsektor und der Industrie - vom Traditionsunternehmen bis zum modernen Start-up. Mit Servicekonzepten, Prozessoptimierungen und Umsetzungskompetenz sorgt ALLYSCA für Kundenerlebnisse. Unsere Mitarbeiter im Contact Center sind dafür rund um die Uhr im Einsatz, an 365 Tagen im Jahr, und unsere Netzwerk-Dienstleister sind immer da, wenn vor Ort Hilfe benötigt wird. ALLYSCA bietet ein breitgefächertes Leistungsportfolio. Im Leistungskatalog finden sich neben den klassischen Geschäftsfeldern Mobilität und Schutzbrief, Schaden und Service sowie Unfall und Pflege mittlerweile digitale Lösungen, von der digitalen Schadenstrecke zu Cyber und Smart Home Services. Der Ausbau der Geschäftsfelder wird über alle Produktbereiche kontinuierlich vorangetrieben und um digitale Services erweitert. Zusammen mit assistance partner, der zweitgrößten Pannenhilfsorganisation Deutschlands, an der ALLYSCA eine Unternehmensbeteiligung hält, ermöglicht dies eine effiziente und hochgradig digitalisierte Fallbearbeitung bei unveränderter, erlebbarer Qualität und schnellem Service für den Kunden am Pannen- oder Unfallort. Zum Ende des Jahres 2023 waren 145 (132) Mitarbeiter (ohne Zeitarbeitskräfte) für die ALLYSCA tätig. Das Jahr 2023 war weiter durch Krisen geprägt. Nachdem die Corona-Pandemie im Laufe des Jahres im Großen und Ganzen überwunden zu sein scheint, sind neben dem andauernden Ukraine-Krieg weitere Herausforderungen entstanden wie die Unsicherheit im Nahostkonflikt oder die politische Haushaltskrise in Deutschland. Die ALLYSCA hat sich trotz der Umstände - auch aufgrund des breiten Produktportfolios - wieder in einem schwierigen Umfeld behauptet und ein positives Betriebsergebnis erzielt. Für 2024 wird weiteres Umsatzwachstum geplant. Es wurde ein großer Kunde gewonnen. ALLYSCA versteht sich als Qualitätsanbieter. Diese hohe Qualität wird durch zahlreiche Maßnahmen und Projekte, u.a. zur Mitarbeiterbindung und ein nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziertes Qualitätsmanagement erreicht. Das interne Qualitätsmanagement-Team trägt durch regelmäßige interne Audits dazu bei. Wesentlich zur Mitarbeitergewinnung und -bindung ist unser Standort in einer zentralen attraktiven Innenstadtlage von München, welcher durch vermieterseitige Umbaumaßnahmen nochmals moderner und repräsentativer gestaltet wurde. ALLYSCA bietet ihrer Belegschaft zudem die Möglichkeit von mobile work. Unsere Mitarbeiter bringen ihren Erfahrungsschatz aktiv in die tägliche Arbeit ein. Wir danken unseren Kollegen in aller Form für ihren Einsatz und ihre Unterstützung in diesen weiterhin ungewöhnlichen Zeiten. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte betreiben, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen. Sie darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art gründen, übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Die ALLYSCA betreibt nur Firmenkunden-Geschäft. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Wachstum der Weltwirtschaft schwächte sich 2023 etwas ab. Vor allem in Europa ließ die wirtschaftliche Dynamik deutlich nach. So ging in Deutschland das Bruttoinlandsprodukt inflationsbereinigt leicht zurück 1 . Dagegen blieb die US-amerikanische Volkswirtschaft robust, und die chinesische Volkswirtschaft wuchs nach dem Wegfall der Pandemierestriktionen stärker als im Vorjahr. Die Inflationsraten fielen zwar, waren im Jahresdurchschnitt aber in Deutschland immer noch deutlich höher als im langjährigen Mittel. Entwicklung im Bereich Assistance Geschäft Das Assistance-Geschäft ist besonders abhängig von Urlaubsverhalten, Jahreszeit und Witterung in der Art, dass saisonale Schwankungen auftreten. Darüber hinaus besteht die Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung unserer Vertragspartner. Auch gilt unverändert, dass der Kostendruck bei unseren Auftraggebern weiterhin stark ausgeprägt ist. Alle Unternehmen kämpfen mit steigenden Preisen, nur wenige schaffen es dabei, diese durch Preiserhöhungen gegenüber ihren Kunden komplett aufzufangen. Auch die Auftragslagen sind durch die Unsicherheiten volatil. Geschäftsverlauf und Ertragslage Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind folgende Größen: Umsatzerlöse, Betriebsergebnis und Ergebnis nach Steuern. Das Jahr 2023 wurde mit einem positiven Ergebnis nach Steuern beendet. Der Umsatz aus Assistance-Leistungen stieg spürbar aufgrund von Volumensteigerungen und neuen Produkten an und der Bestand an unfertigen Leistungen war gesunken. Das Ergebnis lag merklich unter Plan, insbesondere aufgrund höheren Aufwands für Zeitarbeit. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 862 Tsd. € auf 12.994 Tsd. €. Die operativen Tätigkeiten für Assistance-Leistungen erhöhten sich um 968 Tsd. €. Der Anstieg war auf erhöhte Fallaufkommen und neue Produkte zurückzuführen. Die Umsatzerlöse lagen moderat über Plan. Der Bestand an unfertigen Leistungen sank gegenüber dem Vorjahr um 358 Tsd. € und wirkte entsprechend auf die operativen Tätigkeiten. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 671 Tsd. € auf 1.118 Tsd. €. Die Erhöhung resultierte insbesondere aus der Auflösung der Rückstellung für eine verjährte Rückzahlungsverpflichtung im Zusammenhang mit einem gerichtlichen Vergleich. Der Materialaufwand zeigte Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 1.693 (1.210) Tsd. €. Die Erhöhung des Aufwands war vor allem auf höhere Aufwendungen für Zeitarbeit zurückzuführen. Der Personalaufwand nahm im Vergleich zum Vorjahr 6.886 (6.695) Tsd. € zu. Ursächlich waren Personalveränderungen im operativen Bereich sowie die Umsetzung einer Gehaltsanpassung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen auf 3.428 (2.683) Tsd. €. Im Wesentlichen war diese Erhöhung begründet durch externe IT-Dienstleistungen, Kosten für Personalsuche sowie dem Wegfall der Mietminderung aufgrund von Umbauarbeiten am Gebäude im Vorjahr. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 43 Tsd. € auf 1.580 Tsd. €. Ursächlich war hier insbesondere der oben erwähnte Effekt der Rückstellungsauflösung. Aufgrund der erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen lag das Betriebsergebnis deutlich unter Plan. Das Zinsergebnis zeigte sich in Höhe von 48 Tsd.€ positiv, nach einem negativen Zinsergebnis im Vorjahr von 37 Tsd.€. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere konzerninterne Zinserträge sowie Zinserträge aus Umsatzsteuerguthaben aus Vorjahren. Somit betrug das Ergebnis vor Steuern 1.673 (1.511) Tsd. €. Das Ergebnis nach Steuern betrug 1.148 Tsd. € und lag damit merklich unter Plan. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wird der Gewinn in Höhe von 1.148 Tsd. € an die ERGO Group AG abgeführt. Vermögens- und Finanzlage Zum 31. Dezember 2023 verfügte die ALLYSCA über einen Eigenkapitalbestand von 2.984 (2.984) Tsd. €. Gemessen an der Bilanzsumme zum Stichtag betrug die Eigenkapitalquote 46,5 %. Am Bilanzstichtag beliefen sich die Rückstellungen auf 2.420 (3.200) Tsd. €. Bezogen auf die Bilanzsumme betrug der Anteil 37,7 (34,1) %. Davon entfielen 15,0 (19,1) % auf die sonstigen Rückstellungen. Die ALLYSCA führte im Geschäftsjahr 2023 keine wesentlichen Finanzierungsmaßnahmen durch. Im Rahmen der detaillierten Liquiditätsplanung wird sichergestellt, dass die Gesellschaft jederzeit uneingeschränkt in der Lage ist, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die wesentlichen Mittelzuflüsse der Gesellschaft bestehen aus Umsatzerlösen und Aufwandserstattungen für Assistance-Leistungen. Die wesentlichen Mittelabflüsse resultieren aus den verauslagten Kosten für Assistance-Leistungen sowie Aufwendungen des laufenden Geschäftsbetriebs. Zum Ausgleich von Liquiditätsschwankungen besteht eine Vereinbarung mit der ERGO Group AG, Düsseldorf, zur kurzfristigen Aufnahme und Anlage von liquiden Mitteln. Im Rahmen der Liquiditätsmanagement Vereinbarung ergab sich zum Geschäftsjahresende eine Forderung in Höhe von 1.950 Tsd. € gegenüber der ERGO Group AG. Der Liquiditätsbestand betrug zum Geschäftsjahresende 242 (65) Tsd. €. Risikobericht Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit als Assistance Dienstleister für Unternehmen innerhalb und außerhalb der ERGO/ Munich Re Group ist die ALLYSCA insbesondere operationellen Risiken ausgesetzt. Unter operationellen Risiken verstehen wir die Gefahr von Verlusten aufgrund von unangemessenen Prozessen, Technologieversagen, menschlichen Fehlern oder externen Ereignissen. Im Zuge bestehender Dienstleistungsverträge zwischen der ALLYSCA und der ERGO Group AG werden Verwaltungsarbeiten von der ERGO Group AG erbracht. Die entsprechenden Fachbereiche der ALLYSCA verantworten die Risiken und Kontrollen in ihren Geschäftsprozessen gemäß den Vorgaben des ERGO Group Risikomanagements. Wir sehen es als wichtig an, die Mitarbeiter für mögliche Gefahren zu sensibilisieren und die bestehende Risikokultur weiter zu optimieren. Wesentliche Risikotreiber operationeller Risiken sind insbesondere Fehler in den IT-Systemen und manuelle Bearbeitungsfehler in den Geschäftsprozessen. Manuelle Bearbeitungsfehler können insbesondere aus der fehlerhaften Erfassung, Verarbeitung und Weitergabe von Daten in den IT-Systemen oder (elektronischen) Unterlagen entstehen. Darüber hinaus bestehen operationelle Risiken in der Aufrechterhaltung der Dienstleistungsservices. Operationelle Risiken im Bereich des Datenschutzes und der IT- und Informationssicherheit sind weitere Risikotreiber der Gesellschaft. Im Kontext des Datenschutzes bestehen die wesentlichen Risiken aus der Weitergabe von vertraulichen und sensiblen Kundendaten und -informationen (z.B. allgemeine und sensible Vertragsdaten des Kunden) an unberechtigte Dritte. Im Kontext der IT- und Informationssicherheit sind vor allem Cyberrisiken zunehmende Treiber für das operationelle Risiko. In den vergangenen Jahren konnte ein fortlaufender Anstieg von Cyberkriminalität und eine zunehmende Professionalisierung der Angreifer festgestellt werden. Cyberangriffe stellen somit insbesondere durch die steigende Digitalisierung des Geschäftsmodells eine ernstzunehmende Gefahrenquelle dar. Weitere Gefahrenquellen können durch Sicherheitslücken in Programmen entstehen. Allysca ist auf solche Situationen vorbereitet. Es gibt definierte und geübte Prozesse zur Analyse der jeweiligen Schwachstelle und ihrer möglichen Auswirkungen auf das Unternehmen sowie zur Einleitung adäquater Gegenmaßnahmen. Schwächen im Kontrollumfeld sowie in den zentralen IT-Systemen können Auswirkungen auf den operativen Geschäftsbetrieb haben und besitzen damit grundsätzlich kumulhafte Auswirkungen. Diesen Risiken begegnen wir durch geeignete Schutzvorkehrungen. Unser Ziel ist stets, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen sicherzustellen. Das Business-Continuity-Management-System (BCMS) umfasst bereits für viele zeitkritische Prozesse Pläne zum Wiederanlauf und zur Fortführung des Geschäftsbetriebes (Business-Recovery-Pläne), die auf qualifizierten Business-Impact-Analysen basieren, und ergänzende Pläne (Resource-Recovery-Pläne) zur Wiederherstellung wesentlicher Nicht-IT-Ressourcen sowie Pläne zur Wiederherstellung des IT-Betriebes (Disaster-Recovery-Pläne). Eine Notfallorganisation sowie entsprechende Notfallpläne sind eingeführt. Die Funktionsfähigkeit wird im Rahmen von Übungen und Tests überprüft. Unter Reputationsrisiken verstehen wir die Gefahr einer möglichen Beschädigung des Rufes der Gesellschaft infolge einer negativen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit (z.B. bei Kunden, Geschäftspartnern oder Behörden). Das Reputationsrisiko der Gesellschaft ist unter anderem geprägt durch die mediale Wahrnehmung insgesamt. Hier können operationelle Risiken in den Prozessen der Gesellschaft zu einem Anstieg des Reputationsrisikos führen. Zusammenfassend stellen wir fest, dass der Bestand der Gesellschaft zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Erhöhte Unsicherheiten bestehen hinsichtlich der weiteren Entwicklung externer Faktoren und ihrer potenziellen Auswirkungen auf die Risikosituation der Gesellschaft. Uns sind auf Basis der aktuellen Informationen derzeit keine Entwicklungen bekannt, die eine solche Gefährdung herbeiführen könnten. Auch ist uns zum aktuellen Zeitpunkt keine Entwicklung bekannt, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft nachhaltig negativ beeinflussen könnte. Insgesamt betrachten wir die Risikosituation der ALLYSCA Assistance GmbH auf Basis der aktuellen Informationen als tragfähig und kontrolliert. Chancenbericht Das Jahr 2024 wird weiterhin durch den Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkungen geprägt sein. Die weiteren Unsicherheiten wie die Nahost-Krise oder mögliche Lücken im Bundeshaushalt werden das wirtschaftspolitische Umfeld beeinflussen. Die Corona-Pandemie rückt in Ihren Auswirkungen weiter in den Hintergrund bis zu einer eher untergeordneten Rolle. Die in Gang gesetzte Transformation in der Wirtschaft, wie der digitale Wandel oder auch ein geändertes Mobilitätsverhalten ermöglichen ALLYSCA weiter das Erschließen bzw. Weiterentwickeln von neuen Geschäftsbereichen. Beispiele sind die Cyber-Assistance, digitale Lösungen oder Serviceergänzungen und die E-Mobilität. Der fortschreitenden Digitalisierung wird mit der Entwicklung von neuen Dienstleistungen, wie z.B. neuen Schutzbriefkonzepten Rechnung getragen. ALLYSCA hat bereits in 2021 eine digitale Pannenhilfe aufgebaut. Für das Jahr 2024 sehen wir daher wieder gute Chancen Bestehendes auszubauen, Neues aufzubauen und unser Kundenportfolio stetig zu erweitern. ALLYSCA ist für die Zukunft gut aufgestellt. Die trotz der Corona-Pandemie anhaltende positive Entwicklung über die vergangenen Jahre hinweg hat den seit langem anhaltenden Wachstumstrend gefestigt. Auch in 2023 konnte trotz der schwierigen äußeren politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erneut ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden. Die stetig zunehmende Durchdringung mit entsprechenden Services im ERGO- / Munich Re Konzern unterstützt diese positive Entwicklung zusätzlich. Des Weiteren konnten für das Jahr 2024 bereits neue Kunden hinzugewonnen werden. Wenn sich die für uns wichtigen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen besser entwickeln als angenommen, eröffnen sich uns erweiterte Geschäftsmöglichkeiten. Dies ist unter anderem auch von der Entwicklung des Krieges in der Ukraine und der weiteren Krisen abhängig. Ein stärkeres Wirtschaftswachstum, gekoppelt mit einem weiteren Anstieg der Mobilität in Europa und eine raschere Konjunkturentwicklung in der Eurozone würden die Nachfrage nach Versicherungsschutz und nach Produkten - wie z. B. Fahrzeuganschaffungen - und damit den Bedarf an entsprechenden Assistance- und Serviceleistungen nochmals erhöhen. Prognosebericht Wir beurteilen und erläutern die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft nach bestem Wissen. Hierzu gehören die wesentlichen Chancen und Risiken. Die heute zur Verfügung stehenden Erkenntnisse über Branchenaussichten berücksichtigen wir. Gleiches gilt auch für die erwarteten zukünftigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Um die Entwicklung zutreffend einschätzen zu können, analysieren wir deren Trends. Dabei nehmen wir auch ihre wesentlichen Einflussfaktoren in den Blick. Die genannten Grundlagen können sich in der Zukunft unerwartet verändern. Insgesamt können daher die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft und deren Ergebnisse wesentlich von den Prognosen abweichen. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die in Ihrer Ausprägung deutlich abgenommen hat, sind durch Folgen der weiteren Krisen in der Welt in den Hintergrund verdrängt worden. Die starken Verwerfungen durch den Ukraine-Krieg haben in 2023 deutlich gewirkt und werden auch weiter Folgen haben. Die Inflation in Deutschland betrug in 2023 knapp 6%. Generell herrscht Unsicherheit in der globalen Ökonomie. Die Vorhersage für das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts in 2024 beträgt in etwa 1%. Hinsichtlich der Weltproduktion wird ein moderater Anstieg von ca. 2% erwartet. Die Inflationsrate in Deutschland soll den Erwartungen zu Folge wieder sinken. Dennoch bleibt die Situation angespannt und auch die Lohnentwicklung bleibt für die Unternehmen herausfordernd. Die Entwicklung der globalen Wirtschaft und der Kapitalmärkte ist damit auch 2024 vielfältigen Risiken ausgesetzt. Insgesamt bleibt eine Voraussage aufgrund der zahlreichen externen Einflüsse und weltweiten Veränderungen schwierig. Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage In dynamischen Zeiten werden Assistance-Leistungen verstärkt von privaten Haushalten nachgefragt, den Kunden unserer Kunden. Die Tendenz im Markt, Produkte mit Assistance-Leistungen zu kombinieren sollte weiter andauern. Der Fokus auf Digitalisierung, bildet neben anderen neuen Produkten auch künftig eine gute Basis für eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Die Ausweitung von Mobilitätskonzepten und neuen Versicherungsprodukten stellen weitere gute Möglichkeiten zum Ausbau der Geschäfte der ALLYSCA dar. Diese Aussichten, Rahmenbedingungen und Trends können sich naturgemäß in Zukunft verändern, ohne dass dies bereits jetzt vorhersehbar ist. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir weiteres Umsatzwachstum. Insbesondere der Gewinn eines weiteren Großkunden trägt hierzu maßgeblich bei. Die Planung sieht ein deutlich höheres Betriebsergebnis vor. Das Ergebnis nach Steuern wird voraussichtlich signifikant über dem erfreulichen Niveau des Berichtjahres liegen. Wir erwarten den positiven Wachstumstrend der vergangenen Jahre fortsetzen zu können. Wesentliche Herausforderungen sind weiter der Fachkräftemangel und die Lage auf dem Personalmarkt, welche auch für ALLYSCA großen Einfluss haben. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten getrieben durch die starke Inflation hat insbesondere am Standort München Auswirkungen auf die Personalfindung. Die Suche nach geeignetem Personal zeigt sich als zunehmend schwierig. Es wurden bereits verschiedene Gegenmaßnahmen ergriffen um dem entgegen zu wirken, z.B. die massive Anpassung der Einstiegsgehälter sowie die Umsetzung neuer Rekrutierungswege und vieles mehr. Auch die in der gesamten Wirtschaft gestiegene Krankheitsquote spielt hier eine Rolle. Die genannten Entwicklungen sind wie oben erwähnt sehr stark abhängig von der weiteren Entwicklung im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und weiteren Krisen.
München, den 20. Februar 2024 ALLYSCA Assistance GmbH Markus Kunze Georg Schranner Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangBilanzierungs- und Bewertungsmethoden Den Jahresabschluss der ALLYSCA stellen wir nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes auf. Dabei wenden wir die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften an. Die immateriellen Vermögensgegenstände bewerten wir mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Diese sind um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Dabei legen wir die entsprechende voraussichtliche Nutzungsdauer zugrunde. Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung bilanzieren wir mit den Anschaffungs- bzw. Herstellkosten. Diese haben wir um handels- und steuerrechtlich zulässige Abschreibungen gemindert. Wir schreiben geringwertige Vermögensgegenstände im Jahr des Zugangs vollständig ab. Der Bilanzposten Vorräte enthält ausschließlich unfertige Leistungen. Noch nicht abschließend abgerechnete Vorgänge werden anhand eines Berechnungsmodells, basierend auf den bereits angefallenen Kosten sowie der Abwicklungsdauer und des Abwicklungsgrades, bewertet. Wir bilanzieren Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Guthaben bei Kreditinstituten und Rechnungsabgrenzungsposten grundsätzlich zum Nennwert, gegebenenfalls gemindert um Wertberichtigungen. Wir berechnen die Pensionsrückstellung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Project Unit Credit Methode) unter Anwendung konzernspezifisch modifizierter "Heubeck-Richttafeln 2018 G". Zugrunde lagen ein Zinssatz von 1,83 %, ein Rententrend von 2,0 % und ein Gehaltstrend von 2,50 % - 2,75 %. Dabei erfolgte die Bewertung unter Ansatz des zehnjährigen Durchschnittszinses nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB sowie unter Berücksichtigung des IDW Rechnungslegungshinweises FAB 1.021. Die Rückstellungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr setzen wir gemäß § 253 Absatz 1 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag an. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr haben wir mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten haben wir mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Soweit nicht anders erläutert, haben wir die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert beibehalten. Erläuterung der Bilanz: Aktivseite Anlagevermögen
Die Finanzanlagen haben wir mit den Anschaffungskosten angesetzt. Diese betreffen die Kommanditbeteiligung an der assistance partner GmbH & Co. KG, München mit 21,7 % Kapitalanteil. Das Eigenkapital 2 der assistance partner GmbH & Co. KG beträgt 1.362 Tsd. € und der Jahresüberschuss 212 Tsd. €. In den Vorräten sind ausschließlich unfertige Leistungen enthalten. Die noch nicht abgerechneten Schäden wurden aus dem Schadenbearbeitungssystem generiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen im Wesentlichen Forderungen aus Assistance-Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aus. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen hauptsächlich Verrechnungssalden mit der ERGO Versicherung AG mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind 114 Tsd. € Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Darüber hinaus sind Ansprüche aus Rückdeckungsversicherung in Höhe von 646 Tsd. € und Umsatzsteuerforderungen aus Betriebsprüfung in Höhe von 90 Tsd. € mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Erläuterung der Bilanz: Passivseite Im Eigenkapital ist das voll eingezahlte Stammkapital in Höhe von 1.540 Tsd. € enthalten. Außerdem weisen wir eine Kapitalrücklage resultierend aus Zuzahlungen der Gesellschafterin in das Eigenkapital gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB aus. Den geänderten Bewertungsvorschriften aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurde Rechnung getragen. Hierbei wurde das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, ausgeübt. Der noch nicht passivierte Restbetrag beträgt 3 Tsd. €. Den Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz eines zehnjährigen und siebenjährigen Durchschnitts des Marktzinses für die Pensionsverpflichtungen haben wir ermittelt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt am Bilanzstichtag 9 (43) Tsd. €. Sonstige Rückstellungen
Die übrigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen als auch Rückstellungen für Dienstleistungen im Rahmen der Zeitarbeit. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verrechnungssalden gegenüber Unternehmen der ERGO Group mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Restlaufzeit der ausgewiesenen sonstigen Verbindlichkeiten beträgt jeweils nicht mehr als ein Jahr. Im Rechnungsabgrenzungsposten weisen wir im Voraus geleistete Zahlungen von Vertragspartnern aus. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung Unter den Umsatzerlösen in Höhe von 12.994 Tsd. € (12.132 Tsd. €) werden nach § 277 Abs. 1 HGB neben den Erträgen aus Assistance-Leistungen auch sonstige Dienstleistungserträge ausgewiesen. Unter dem Materialaufwand führen wir Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte, Informationsdienstleistungsaufwand, Aufwendungen für Korrespondenten und Dolmetscher sowie Porto-, Logistik- und Versandkosten. Die Umstellung auf BilMoG im Jahr 2010 führte im Geschäftsjahr zu einem Aufwand in Höhe von 3 (3) Tsd. € und betrifft die in Ausübung des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB über 15 Jahre zu verteilenden Zuführungen aus dem Umstellungsaufwand für die Pensionsrückstellungen. Der Aufwand ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen anzugeben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwände für bezogene Dienstleistungen, Raumkosten sowie Kosten der Informationstechnologie. Unter den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge weisen wir vor allem Erträge aus eigenverwalteten Konzernkonten und Zinsen aus Umsatzsteuerguthaben aus. Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen zeigen wir im Wesentlichen Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen. Als periodenfremdes Ergebnis gem. § 285 Nr. 32 HGB sind die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Erträge aus der Auflösung der sonstigen Rückstellungen in Höhe von 824 Tsd. € zu nennen. Sonstige Angaben Regelungen zur Globalen Mindestbesteuerung Zur einheitlichen Umsetzung von Regelungen zur Globalen Mindestbesteuerung innerhalb der Europäischen Union haben sich die EU-Mitgliedstaaten am 15. Dezember 2022 auf eine gemeinsame Richtlinie geeinigt. Diese Richtlinie musste bis zum 31. Dezember 2023 in nationales Recht umgesetzt werden. In Deutschland traten diese Regelungen durch das Mindeststeuergesetz (MinStG) zum 1. Januar 2024 in Kraft. Eine etwaige Steuerbelastung nach diesem Gesetz träfe ab dem Geschäftsjahr 2024 allein die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG in München. Sofern solche etwaigen Mehrbelastungen von dieser in Zukunft umgelegt würden, wäre die Auswirkung auf die Gesellschaft allenfalls marginal. Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 138 (128) Mitarbeiter. Davon waren 63 (63) weiblich und 75 (65) männlich. Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag 3.003 Tsd. € und resultierten aus einem im Jahr 2026 endenden Mietvertrag in Höhe von 2.872 Tsd. € sowie aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von 131 Tsd. €. Abschlussprüferhonorar Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar erfolgen befreiend im Konzernabschluss der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG in München. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer Markus Kunze • Fachbereich Vertrieb und Marketing • Fachbereich IT • Business Development • Finanzen und Controlling * • Steuern * • Rechnungslegung mit Schnittstelle CCM * • Revision * • Interne und externe Kommunikation • Assistance-Partner Georg Schranner • Fachbereich Operations • Personal (inkl. Arbeitssicherheit) und Mitbestimmung * • Recht * • Qualitätsmanagement (Interne Audits und Zertifizierung) • Facility-Management / Allgemeine Dienste * • Compliance * • Datenschutz * • Risikomanagement * • Grundsatzfragen gegenüber Regierungsstellen, Aufsichtsbehörde, Ämtern und Verbänden *) Umfasst bei outgesourcten Aufgaben die Kommunikation und Abstimmung mit dem Dienstleister Gruppenzugehörigkeit Die ALLYSCA Assistance GmbH mit Sitz in der Rosenheimer Straße 116a, 81669 München wird beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 92244 geführt. Die ERGO Group AG, Düsseldorf, ist alleinige Anteilseignerin der ALLYSCA Assistance GmbH. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS aufgestellten Konzernabschluss der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG in München (Munich Re), München zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss und -lagebericht der Munich Re zum 31. Dezember 2023 sind über die Internetseite des Unternehmensregisters zugänglich. Daneben sind sie auf der Internetseite der Munich Re verfügbar.
München, den 20. Februar 2024 ALLYSCA Assistance GmbH Markus Kunze Georg Schranner Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALLYSCA Assistance GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALLYSCA Assistance GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALLYSCA Assistance GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Dr. Markus Horstkötter.
Köln, 27. März 2024 EY
GmbH & Co. KG
Dr. Horstkötter, Wirtschaftsprüfer Altegör, Wirtschaftsprüfer Kontaktdaten der Gesellschaft ALLYSCA Assistance GmbH Rosenheimer Straße 116a 81669 München T. +49 (0)89 41864-0 F. +49 (0)89 41864-499 E: info@allysca.de www.allysca.de Der Jahresabschluss wurde mit dem Gesellschafterbeschluss vom 29. August 2024 festgestellt.
1 Quelle: Schätzung des
Sachverständigenrates zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
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