BNP Paribas Real Estate GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Ferch seit 18.9.2024 | Prokura |
Daniela Duchewitz seit 17.6.2024 | Prokura |
Dominik Josef Dalkmann seit 17.6.2024 | Prokura |
Frauke Brüninghaus seit 17.6.2024 | Prokura |
Maik Nausedat seit 14.6.2022 | Prokura |
Jan Jakobi seit 14.6.2022 | Prokura |
Florian Dr. Zahn seit 15.2.2021 | Prokura |
Andreas Simon Baier seit 20.11.2020 | Prokura |
Jörg Brinkmann seit 7.10.2019 | Geschäftsführer |
Oliver Wolf seit 1.9.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Adecco Service Center Solutions GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Adecco Business Solutions GmbH(vormals: Adecco Outsourcing GmbH)Düsseldorf (vormals: Fulda)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Adecco Outsourcing GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 31. März 2011 Ernst
& Young GmbH
Klinkosch, Wirtschaftsprüfer Henning, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Ausübung des Wahlrechts in § 275 Abs.1 HGB das Umsatzkostenverfahren gewählt. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, wenn nicht gesondert erwähnt, gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Fall von Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sind die Vorjahresbeträge gem. Art. 67 VIII 2 EGHGB nicht angepasst worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Die Abschreibungen werden ausnahmslos linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über je EUR 150,00 bis zu je EUR 1.000,00 werden seit dem Geschäftsjahr 2008 entsprechend der steuerlichen Regelungen in einem jährlichen Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand sind durch ausreichende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite der Bilanz Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf der Passivseite werden als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie zu Erträgen nach dem Bilanzstichtag führen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Jahresabschluss sind keine Beträge enthalten, denen fremde Währungen zugrunde liegen. II. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Forderungen gegen die Adecco Call Center Solutions GmbH, Wittenberge, in Höhe von TEUR 1.103. Der überwiegende Anteil dieser Forderungen resultiert aus dem übernommen Gewinn zum 31.12.2010 (TEUR 879) gemäß Ergebnisabführungsvertrag. Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen die Adecco Personaldienstleistungen, Düsseldorf, (TEUR 159) die hauptsächlich aus dem Cash-Pooling resultieren. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert EUR 25.800,00. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage in unveränderter Höhe von TEUR 635 resultiert zum einen aus der Verschmelzung der ehemaligen Adecco Outsourcing GmbH, Fulda, und der Adecco Outsourcing GmbH (vormals: Adecco Personaldienstleistungen für Weltausstellung 2000 Verwaltungs-GmbH), Fulda, (TEUR 106) und zum anderen aus der Abspaltung und Übernahme mit Kapitalerhöhung der 100%-igen Beteiligung am Stammkapital der Adecco Call Center Solutions GmbH (TEUR 529). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Überstunden, Urlaubsentgelte, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Erfolgsbeteiligungen, Schwerbehindertenausgleichsabgabe sowie für ausstehende Rechnungen und Jahresabschlusskosten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber der Gesellschafterin von TEUR 4.059 (Vorjahr: TEUR 11.896) und resultieren aus dem Ergebnisabführungsvertrag sowie aus Leistungen. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2010 bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden wie folgt:
Diese resultieren ausschließlich aus den Zahlungsverpflichtungen für angemietete Büroflächen und geleaste Kraftfahrzeuge. III. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungPersonalaufwand
Materialaufwand Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betragen im Berichtsjahr TEUR 1.973 (Vorjahr: TEUR 2.468). IV. Sonstige AngabenGeschäftsführung und Geschäftsführerbezüge Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Petra Reinholz ist hauptberuflich Geschäftsführerin der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf. Oliver Wolf führt die Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft hauptberuflich aus. Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird auf die Angabe dieser Bezüge gem. § 286 (4) HGB verzichtet. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Name und Sitz des Mutterunternehmens Das Stammkapital der Gesellschaft wird zum 31. Dezember 2010 zu rund 99,6 % von der ECCO Beteiligungsgesellschaft mbH, Fulda, gehalten, die ein mittelbares Tochterunternehmen der Adecco S.A., Chéserex, Schweiz, ist. Im Rahmen eines Spaltungs- und Übernahmevertrags mit Datum vom 24. August 2007 wurde das Stammkapital der Gesellschaft um EUR 100,00 auf EUR 25.800,00 durch Bildung einer neuen Stammeinlage erhöht. Diese wurde der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf, gewährt, die damit rund 0,4 % der Geschäftsanteile an der Gesellschaft hält und ebenfalls ein mittelbares Tochterunternehmen der Adecco S.A., Chéserex, Schweiz, ist. Alle Gesellschaften werden in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Adecco S.A. erhältlich. Honorare des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Adecco S.A., Chéserex, Schweiz, einbezogen wird. ErgebnisverwendungAufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der ECCO Beteiligungsgesellschaft mbH, Fulda, wurde das Ergebnis in Höhe von TEUR 3.834 an den Gesellschafter abgeführt.
Düsseldorf, 30. März 2011 Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1. Gegenstand des Unternehmens Der Geschäftszweck der Adecco Outsourcing GmbH ist die eigenverantwortliche Übernahme und selbständige Durchführung von in sich abgeschlossenen Projekten und Aufgaben auf der Basis von Werk- und Dienstverträgen im Bereich der Personaldienstleistungen. 2. Rechtliche Unternehmensstruktur Das Stammkapital der Gesellschaft wird zum 31. Dezember 2010 zu rund 99,6 % von der Ecco Beteiligungsgesellschaft mbH, Fulda, gehalten, die ein mittelbares Tochterunternehmen der Adecco S.A., Chéserex, Schweiz, ist. Im Rahmen eines Spaltungs- und Übernahmevertrags mit Datum vom 24. August 2007 wurde das Stammkapital der Gesellschaft um EUR 100,00 auf EUR 25.800,00 durch Bildung einer neuen Stammeinlage erhöht. Diese wurde der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf, gewährt, die damit rund 0,4 % der Geschäftsanteile an der Gesellschaft hält und ebenfalls ein mittelbares Tochterunternehmen der Adecco S.A., Chéserex, Schweiz, ist. Zwischen der ECCO Beteiligungsgesellschaft mbH, Fulda, und der Adecco Outsourcing GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 3. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 3.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft hat ihren vor mehr als einem Jahr begonnenen Aufholprozess mit hoher Dynamik fortgesetzt. Nachdem die Impulse dafür zunächst aus dem Ausland gekommen waren, gewann die Binnenwirtschaft in den vergangenen drei Quartalen zunehmend an Bedeutung. Im Jahresdurchschnitt 2010 stieg das reale BIP um rund 3,7 % an. Die Impulse für die deutsche Wirtschaft kamen überwiegend aus dem Inland. Besonders wichtig war hierbei der Investitionsanreiz, der aus einem historisch niedrigen Zinsniveau resultierte. Im Gesamtjahr 2010 war die durchschnittliche Arbeitslosenquote mit 7,7 % unerwartet niedrig. Im Jahresdurchschnitt waren in Deutschland 3.244.000 Menschen arbeitslos. Dieser Rückgang der Arbeitslosenzahlen zeigt, auch in Verbindung mit dem starken Rückgang der Kurzarbeiter im Vergleich zum Jahr 2009, dass der deutsche Arbeitsmarkt 2010 eine starke Erholung erfuhr. Diese Erholung ist als Ergebnis des konjunkturellen Wirtschaftsaufschwungs zu werten. Laut Bundesagentur haben sich die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Jahresdurchschnitt 2010 erhöht. 3.2 Branchenkonjunktur Die Personaldienstleistungsbranche ist eng mit der konjunkturellen Entwicklung der Wirtschaft verbunden. Bei Wirtschaftswachstumsraten unter 1,5 Prozent wird in aller Regel Personal freigesetzt. Bei Raten von deutlich über 3 Prozent sind viele Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt kaum verfügbar, so dass eine Vielzahl von Stellen nicht besetzt werden kann. Idealbedingungen für ein konstantes Branchenwachstum liegen bei stabilen Wirtschaftswachstumsraten zwischen 1,5 und 2,5 Prozent. Dies war 2010 der Fall, so dass die Zeitarbeits-Branche insgesamt überdurchschnittliche Zuwächse erzielen konnte. Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung haben viele Unternehmen die in 2009 freigesetzten Leiharbeitnehmer in 2010 wieder beschäftigen können, um kurzfristig auf den unerwartet starken konjunkturellen Aufschwung zu reagieren. Die Nachfrage nach Outsourcing Lösungen, stand dabei zunächst nicht im Vordergrund, da diese Lösungen eher strategischen und damit mittelfristigen Entscheidungscharakter haben. Es ist jedoch seit Ende 2010 ein leichter Anstieg der Nachfrage zu verzeichnen und es wird erwartet, dass dieser Trend in 2011 anhält. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Diskussion zu den Themen Mindestlohn und "Equal Pay" besteht, trotz des eher positiven Trends im Markt, dennoch eine gewisse Unsicherheit über die zukünftigen Rahmenbedingungen in der Branche. Hier werden durch die zu erwartenden Änderungen mittelbar positive Auswirkungen auf das Outsourcinggeschäft vermutet. Unternehmen, die von steigenden Kosten durch Equal Pay in der Zeitarbeitsbranche betroffen sind, werden im Zuge der Kosteneinsparung zunehmend auf werkvertragliche Konstellationen übergehen, da die gesetzlichen Regelungen zu Equal Pay hierbei nicht zur Anwendung kommen. 4. Investitionen Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 15 getätigt. Davon wurden für immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 6 und TEUR 9 für Sachanlagen getätigt. 5. Personal- und Sozialbereich Die Adecco Outsourcing GmbH beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich insgesamt 1.215 Mitarbeiter, davon 1.185 Projekt- und 30 interne Mitarbeiter (Vorjahr: 1.054 Mitarbeiter, davon 1.023 Projekt- und 31 interne Mitarbeiter). B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage1. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Adecco Outsourcing GmbH war im Geschäftsjahr 2010 maßgeblich durch den Abbau der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 1.279; Vorjahr: TEUR 10.612) geprägt. Der Abbau der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert aus den Ausgleich der Verrechnungskonten untereinander. Zum Stichtag beinhalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Wesentlichen die Ergebnisabführung aus dem EAV mit der Adecco Call Center Solutions GmbH in Höhe von TEUR 879. Gegenläufig erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund der in November und Dezember deutlich höheren Umsätze gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2009 (+TEUR 1.197 bzw. +23,0 %) die Forderungen aus Leistungen um 28,0 % auf TEUR 5.780 (Vorjahr: TEUR 4.516). Dies führte zu einer Verschlechterung der Kennzahl DSO (Days-Sales-Outstanding) um 3,9 Tage zum Vorjahreswert von 49 Tagen. Die Umlaufintensität, also das Verhältnis von Umlaufvermögen (TEUR 7.199) zum Gesamtvermögen (TEUR 7.794) von 96,0 Prozent (Vorjahr) reduzierte sich zwar auf 92,4 Prozent, dennoch ist die finanzwirtschaftliche Stabilität bzw. Flexibilität auch aufgrund der branchenbedingten relativ niedrigen Anlageintensität weiterhin gegeben. Hauptfinanzierungsquelle der Adecco Outsourcing GmbH ist die laufende Geschäftstätigkeit. Der Zahlungsmittelbestand liegt aufgrund des mit der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Düsseldorf, durchgeführten Cash-Pooling Verfahrens im Berichtsjahr unverändert bei TEUR 2. Die erwirtschafteten Finanzmittel stehen aber je nach Bedarf im Rahmen des Cash-Pooling Verfahrens der Adecco Outsourcing GmbH zeitnah zur Verfügung. Mit TEUR 4.069 (Vorjahr: TEUR 11.914) machen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen die höchsten Verbindlichkeiten aus. Die starke Reduzierung dieser Bilanzposition gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem Ausgleich der Verrechnungskonten untereinander. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum Stichtag resultieren im Wesentlichen aus dem Ergebnisabführungsvertrag der Gesellschaft mit der ECCO Beteiligung GmbH. Im Berichtsjahr beträgt diese Gewinnabführung TEUR 3.834 (Vorjahr: TEUR 3.250). Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 446 auf TEUR 1.055 (Vorjahr: TEUR 1.501). Allein die Rückstellungen für Abfindungen reduzierten sich um TEUR 400. Der Verschuldungsgrad, also das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital, der Adecco Outsourcing GmbH hat sich insbesondere infolge des zuvor erläuterten Ausgleichs von Verrechnungskonten im Verbundbereich auf 10,8: 1 (Vorjahr: 23,0: 1) verbessert. 2. Ertragslage Die Adecco Outsourcing GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von EUR 32,8 Mio. (nach 32,2 Mio. Euro im Vorjahr). Damit konnte die Adecco Outsourcing GmbH den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 1,8 % steigern. Die geringe Steigerung resultiert nach rückläufigen Volumen im zweiten und dritten Quartal insbesondere aus den deutlich höheren Umsätzen im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2010 und ist auf den Ausbau des Bestandskundengeschäftes zurückzuführen. Positive Effekte aus der Akquisition von Neugeschäften werden sich erst in 2011 auswirken. Da die Kosten der umgesetzten Leistungen zur Erzielung der Umsatzerlöse bei einem leichten Anstieg der Umsätze um 1,6 % gesunken sind, erhöhte sich das Bruttoergebnis vom Umsatz um 2,7 Prozentpunkte auf EUR 7,9 Mio. (Vorjahr: EUR 6,9 Mio.). Ein Grund für die geringeren Kosten der umgesetzten Leistungen ist der Wegfall der Belastungen (TEUR 500) durch eine Transfergesellschaft im Zusammenhang mit dem Verlust eines Großkunden, die im Vorjahr negativ gewirkt haben. Die allgemeinen Verwaltungskosten konnten mit TEUR 4.970 auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 4.946) gehalten werden Durch den mit der Adecco Call Center Solutions GmbH, Wittenberge, bestehenden Ergebnisabführungsvertrag konnten Erträge in Höhe von TEUR 879 vereinnahmt werden (Vorjahr: TEUR 1.253). Das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 3.841 (Vorjahr: TEUR 3.250). Somit ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Adecco Outsourcing GmbH aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage als durchaus gut einzustufen. C. NachtragsberichtWesentliche Geschäftsvorfälle für das Geschäftsjahr 2010 sind nach dem Stichtag nicht eingetreten. D. Risiken der künftigen Entwicklungen (Risikobericht)Durch Tendenzen zur Bündelungen der Einkaufsaktivitäten seitens der Kunden wird sich der heute immer noch äußerst fragmentierte Zeitarbeitsmarkt schneller als erwartet konsolidieren. Die Risiken, die der Adecco Outsourcing GmbH aus dieser Entwicklung und ihren Mitbewerbern erwachsen, sind vor allem in sinkenden Margen zu sehen. Dieser Trend wird sich auch weiterhin fortsetzen. Die Adecco Outsourcing GmbH ist deshalb weiterhin bestrebt, dieser Entwicklung durch den Aufbau von Alleinstellungsmerkmalen, hoher Kompetenz und optimierter Prozesse entgegenzuwirken. Durch die zentralisierte IT-Umgebung besteht das Risiko der Abhängigkeit von einem Data Center. Es wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen (regelmäßige Backupläufe etc.) eingeführt, die die Risiken und Auswirkungen eines Systemausfalls weitestgehend minimieren sollen. Dennoch führt die Vereinheitlichung der IT-Strukturen im Gesamtkonzern zu vereinzelten Ausfällen, auf die die Gesellschaft keinen unmittelbaren Einfluss hat. Der für das Jahr 2011 vom Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) prognostizierte Anstieg für das Bruttoinlandsprodukt schlägt sich auch in der Gesamtbetrachtung der Risiken für die Adecco Outsourcing GmbH nieder. Für die Adecco Outsourcing GmbH als Dienstleister bedeuten diese Annahmen eine Chance für den Geschäftsverlauf in 2011. Diesem Trend stellt sich die Prognose sinkender Arbeitslosenzahlen negativ entgegen, der die Beschaffung von Arbeitskräften tendenziell verteuern wird. Insgesamt rechnen wir damit, dass sich die Rahmenbedingungen in der Zeitarbeitsbranche mittelfristig verändern können. Dies schließt u.a. mögliche Gesetzesänderungen ein. Wie sich die aktuellen politischen Diskussionen (CGZP-Urteil und die Folgen, gesetzliches Equal Pay, erstes Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes) auf die Branche auswirken werden, kann abschließend noch nicht beurteilt werden. Die Entwicklungen werden aufmerksam beobachtet, um Entscheidungen und Ergebnisse zeitnah auf ihre Auswirkungen beurteilen zu können. Zum jetzigen Zeitpunkt sind diese Änderungen jedoch nicht fixierbar. Neben den vorgenannten Risiken sind keine weiteren wesentlichen Risiken erkennbar. E. Prognosebericht1. Künftige gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft hat ihren vor mehr als einem Jahr begonnenen Aufholprozess mit hoher Dynamik fortgesetzt. Nachdem die Impulse dafür zunächst aus dem Ausland gekommen waren, gewann die Binnenwirtschaft im Jahr 2010 zunehmend an Bedeutung. Im laufenden Jahr 2011 bleiben die Konjunkturampeln in Deutschland auf grün; das konjunkturelle Expansionstempo wird dabei aber erwartungsgemäß merklich geringer sein als im abgelaufenen Jahr. Das BIP dürfte laut ifo-Institut im kommenden Jahr um 2,4 % steigen. Hierfür wird voraussichtlich die Entwicklung der heimischen Nachfrage entscheidend sein. Die weltwirtschaftlichen Impulse werden im Jahr 2011 schwächer sein, da die Gegenreaktion auf den weltweiten Einbruch bei Produktion und Welthandel weitgehend abgeschlossen sein dürfte. Die Zahl der Arbeitslosen wird sich auch in 2011 weiterhin verringern. Für 2011 wird mit einer Quote von ca. 7,3 % (7,7 % Vorjahr) im Jahresdurchschnitt gerechnet. Die Arbeitslosenzahl wird bei ca. 3,1 Mio. liegen. Wir gehen davon aus, dass unsere Kunden weiterhin kräftig investieren und neue Produktentwicklungen vorangetrieben werden. 2. Künftige Branchensituation In Deutschland wächst derzeit keine Beschäftigungsform so wie die Zeitarbeit. Bis Ende 2010 stieg die Zahl der Zeitarbeiter auf ca. 877.000 (+35 %) an. Dies entspricht 2,0 % der Erwerbstätigen in Deutschland. Das Management schätzt, dass sich die Marktdurchdringung der Zeitarbeitnehmer in Deutschland bis zum Jahr 2012 auf bis zu 2,4 Prozent erhöht. Für 2011 rechnet man mit ca. 1.100.000 Zeitarbeitnehmern. Dies entspricht nochmals einer Steigerung um ca. 20 %. Es wird damit gerechnet, dass sich der in 2010 zu verzeichnende konjunkturelle Aufschwung in 2011 wahrscheinlich positiv auf die Nachfrage nach Outsourcing-Lösungen auswirken wird. Branchen, wie der Bereich Automotive und deren Zulieferer sind hier in einer Vorreiterrolle. Die aktuelle Diskussion um Mindestlöhne und "Equal Pay" Szenarien in der Zeitarbeitsbranche wird nach Einschätzung der Unternehmensleitung zu einem Anstieg der Nachfrage nach dienst- und werkvertraglichen Konstellationen führen. Dabei wird ein zumindest mittelbar zu spürender Druck auf die Bruttomargen erwartet. Wenngleich das Werkvertragsgeschäft nicht unmittelbar von Mindestlohn- bzw. Equal Pay Regularien betroffen ist, ist dennoch davon auszugehen, dass sich die Adecco Outsourcing GmbH aus politischen Erwägungen den Entwicklungen in der Zeitarbeitsbranche anpasst. Dies ist für die Muttergesellschaft von Bedeutung, um Konfliktpotential mit dem BZA zu vermeiden. 3. Künftige Unternehmenssituation Die Absatzsituation der Adecco Outsourcing GmbH wird sich im Jahr 2011 als Folge der konjunkturellen Entwicklung in 2010 verbessern. Da sich die Adecco Outsourcing GmbH in der Preisgestaltung, insbesondere für das Neugeschäft, weiterhin daran orientieren muss, dass die Mitbewerber - wie in 2010 bereits beobachtet - auch in 2011 sehr preisaggressiv am Markt auftreten werden, werden die relativen Deckungsbeiträge tendenziell unter Druck geraten. Die steigenden Lohnkosten verstärken dabei den Druck auf die Marge zusätzlich. Es wird entsprechend mit einem Umsatzwachstum im zweistelligen prozentualen Bereich auf EUR 37,6 Mio. bei einem leicht rückläufigem Ergebnis von EUR 3,5 Mio. gerechnet. Diese Entwicklung wird einen besonderen Fokus im Hinblick auf Kostensenkung, Effizienzsteigerung und eine weitere Verschlankung der Prozesse erfordern. Dem Margendruck wird weiterhin durch eine Veränderung des Dienstleistungsportfolios entgegen gewirkt, um weitere Marktanteile zu erzielen. Es wird insbesondere die Aufnahme von Consultingdienstleistungen in Erwägung gezogen. Deshalb rechnet die Adecco Outsourcing GmbH auch in 2012 mit weiteren Umsatz- und Ertragszuwächsen im zweistelligen prozentualen Bereich.
Düsseldorf, 30. März 2011 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010
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